Verordnung des Bundesministers für Justiz vom 26. Juli 1976 über den Vollzug von Freiheitsstrafen und über den Vollzug der Untersuchungshaft an weiblichen Jugendlichen im Sprengel des Jugendgerichtshofes Wien

Typ Verordnung
Veröffentlichung 1976-08-01
Status Aufgehoben · 1988-12-31
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Änderungshistorie JSON API

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund der §§ 9 Abs. 5 und 10 Abs. 1 des Strafvollzugsgesetzes, BGBl. Nr. 144/1969, in der Fassung des Strafvollzugsanpassungsgesetzes, BGBl. Nr. 424/1974, der §§ 54, 58 Abs. 1 und 2 und 59 des Jugendgerichtsgesetzes 1961, BGBl. Nr. 278, in der Fassung des Einführungsgesetzes zum Strafvollzugsgesetz, BGBl. Nr. 145/1969, und des Jugendstrafrechtsanpassungsgesetzes, BGBl. Nr. 425/1974, auf Grund der Art. III und IV des Strafvollzugsanpassungsgesetzes, BGBl. Nr. 424/1974, sowie unter sinngemäßer Anwendung des § 185 der Strafprozeßordnung 1975, BGBl. Nr. 631, in Verbindung mit § 30 des Jugendgerichtsgesetzes 1961 wird verordnet:

Artikel I

(Anm.: Änderung der Sprengelverordnung für den Jugendstrafvollzug, BGBl. Nr. 160/1975.)

Artikel II

In Jugendstrafsachen sind weibliche Untersuchungshäftlinge statt im Gefangenenhaus des Jugendgerichtshofes Wien im landesgerichtlichen Gefangenenhaus I Wien anzuhalten.

Artikel III

Diese Verordnung tritt mit 1. August 1976 in Kraft.

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