Verordnung des Bundesministers für Justiz vom 26. September 1986 über die Anordnung der Führung des Mahnverfahrens mit Hilfe automationsunterstützter Datenverarbeitung (3. Mahnverfahrens-Umstellungsverordnung)
Zum Inkrafttretensdatum vgl. § 2
Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 76/2002).
Präambel/Promulgationsklausel
Auf Grund des § 453 Abs. 2 der Zivilprozeßordnung, RGBl. Nr. 113/1895, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 71/1986, wird im Einvernehmen mit dem Hauptausschuß des Nationalrates verordnet:
Zum Inkrafttretensdatum vgl. § 2
Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 76/2002).
§ 1. Folgende Bezirksgerichte haben das Mahnverfahren mit Hilfe automationsunterstützter Datenverarbeitung durchzuführen:
Im Sprengel des Oberlandesgerichtes Graz die Bezirksgerichte Bad Radkersburg, Birkfeld, Bruck an der Mur, Deutschlandsberg, Eibiswald, Feldbach, Frohnleiten, Fürstenfeld, Gleisdorf, Hartberg, Hermagor, Judenburg, Kindberg, Knittelfeld, Leibnitz, Leoben, Mürzzuschlag, Murau, Neumarkt in Steiermark, Spittal an der Drau, St. Veit an der Glan, Villach, Voitsberg, Weiz und Wolfsberg;
im Sprengel des Oberlandesgerichtes Innsbruck die Bezirksgerichte Bludenz, Bregenz, Dornbirn, Feldkirch, Hall in Tirol, Hopfgarten, Kufstein, Lienz, Matrei in Osttirol, Rattenberg, Reutte, Schwaz und Zell am Ziller;
im Sprengel des Oberlandesgerichtes Linz die Bezirksgerichte Bad Ischl, Eferding, Enns, Freistadt, Gmunden, Hallein, Linz-Land, Neumarkt bei Salzburg, Obernberg, Oberndorf, Ried im Innkreis, Saalfelden, Schwanenstadt, St. Johann im Pongau, Steyr, Thalgau, Urfahr-Umgebung, Vöcklabruck, Wels und Zell am See;
im Sprengel des Oberlandesgerichtes Wien die Bezirksgerichte Amstetten, Baden, Bruck an der Leitha, Eisenstadt, Favoriten, Fünfhaus, Gänserndorf, Haag in NÖ, Hainburg an der Donau, Hainfeld, Herzogenburg, Krems, Laa an der Thaya, Liesing, Lilienfeld, Mattersburg, Melk, Mödling, Neulengbach, Neunkirchen, Neusiedl am See, Oberpullendorf, Oberwart, St. Peter in der Au, St. Pölten, Tulln, Waidhofen an der Ybbs und Wiener Neustadt.
Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 76/2002).
§ 2. Diese Verordnung wird für die einzelnen in § 1 angeführten Gerichte mit demjenigen Zeitpunkt wirksam, in dem die technischen und personellen Voraussetzungen bei diesem Gericht erfüllt sind; dieser Zeitpunkt ist vom Gerichtsvorsteher durch Edikt festzustellen; dieses Edikt ist spätestens 14 Tage vorher im Amtsblatt der Wiener Zeitung zu verlautbaren und der zuständigen Rechtsanwaltskammer zuzustellen.