(Übersetzung)ÜBEREINKOMMEN ÜBER DIE ZIVILRECHTLICHEN ASPEKTE INTERNATIONALER KINDESENTFÜHRUNG

Typ Staatsvertrag
Veröffentlichung 1988-10-01
Status Aufgehoben · 2019-05-14
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 45
Änderungshistorie JSON API

Unterzeichnungsdatum

Sprachen

Englisch, Französisch

Vertragsparteien

Österreich 626/1990, 950/1994, III 52/2002, III 198/2005, III 83/2009, III 84/2009, III 40/2011, III 77/2017, III 97/2017, III 200/2018 Albanien III 97/2017 Andorra III 97/2017 Argentinien 231/1991 Armenien III 97/2017 Australien 512/1988, III 133/2011 Bahamas III 83/2009 Belgien III 88/1999 Bosnien-Herzegowina 57/1994, III 108/1997, III 198/2005 Brasilien III 52/2002, III 133/2011 Bulgarien III 198/2005 Chile III 52/2002 China III 151/1997, III 165/2000, III 166/2008, III 187/2012 Dänemark 303/1991, 611/1991, III 25/2013, III 99/2016 Deutschland/BRD 721/1990, III 165/2000, III 214/2002, III 23/2007 El Salvador III 200/2018 Estland III 198/2005 Finnland 489/1994 Frankreich 512/1988, III 218/2005 Georgien III 52/2002 Griechenland 430/1993 Irland 611/1991, 62/1992, III 23/2007 Island III 52/2002 Israel 611/1991, 62/1992, III 166/2008 Italien 203/1995 Jugoslawien 611/1991 Jugoslawien/BR III 207/2001, III 114/2002 Kanada 512/1988, III 162/2001 Kasachstan III 77/2017 Kolumbien III 200/2018 Korea/R III 77/2017 Kroatien 587/1993, 950/1994, III 166/2008 Lettland III 198/2005, III 133/2011 Litauen III 198/2005, III 23/2007 Luxemburg 512/1988 Malta III 52/2002 Marokko III 97/2017 Mauritius III 40/2011 Mexiko 950/1994, 76/1995 Moldau III 52/2002 Monaco 950/1994, III 218/2005 Montenegro III 166/2008 Neuseeland 950/1994 Niederlande 436/1990, III 92/2012 Nordmazedonien 57/1994, III 66/2006 Norwegen 68/1989, 234/1989 Panama III 200/2018 Peru III 77/2017 Polen 950/1994 Portugal 512/1988, 742/1995, III 21/1999, III 165/2000, III 133/2011 Rumänien 950/1994 Russische F III 97/2017 San Marino III 84/2009 Schweden 198/1989 Schweiz 512/1988 Serbien III 23/2007, III 166/2008 Seychellen III 97/2017 Singapur III 97/2017 Slowakei III 162/2001 Slowenien 950/1994, III 25/2013 Spanien 512/1988, 950/1994, III 101/1999, III 66/2006 Südafrika III 52/2002 Tschechische R III 92/1998, III 165/2000 Türkei III 165/2000, III 114/2002, III 133/2011 Ungarn 626/1990, 950/1994, III 133/2011 Uruguay III 200/2018 USA 512/1988, III 166/2008 Venezuela 777/1996 Vereinigtes Königreich 512/1988, 430/1991, III 151/1997, III 150/1998, III 21/1999, III 66/2006, III 166/2008, III 133/2011 Zypern III 52/2002

Sonstige Textteile

Der Nationalrat hat beschlossen:

Der Abschluß des nachstehenden Staatsvertrages samt Formblatt wird genehmigt.

Ratifikationstext

(Anm.: letzte Anpassung durch Kundmachung BGBl. III Nr. 200/2018)

Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 14. Juli 1988 beim Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten des Königreiches der Niederlande hinterlegt; das Übereinkommen tritt gemäß seinem Art. 43 Z 1 für Österreich mit 1. Oktober 1988 in Kraft.

Anläßlich der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde wurde gemäß Art. 6 als zentrale Behörde notifiziert:

Bundesministerium für Justiz

A-1016 Wien,

Postfach 63

Nach Mitteilungen des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten des Königreiches der Niederlande haben folgende weitere Staaten das Übereinkommen ratifiziert bzw. genehmigt:

Australien, Frankreich, Kanada, Luxemburg, Portugal, Schweiz, Spanien, Vereinigte Staaten und Vereinigtes Königreich.

ERKLÄRUNG

Die Republik Österreich erklärt nach Artikel 38 Absatz 4 des Übereinkommens vom 25. Oktober 1980 über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung die Annahme des Beitritts der Republik Ungarn zum vorliegenden Übereinkommen.

Erklärung

Gemäß Artikel 38 Absatz 4 des Übereinkommens über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführüng erklärt die Republik Österreich die Annahme des Beitritts Mexikos, des Fürstentums Monaco, Neuseelands, der Republik Polen, Rumäniens und der Republik Slowenien zum vorliegenden Übereinkommen.

Erklärung

Gemäß Artikel 38 Absatz 4 des Übereinkommens über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung erklärt die Republik Österreich die Annahme des Beitritts Brasiliens, Chiles, Georgiens, Islands, Maltas, Moldaus, Südafrikas und Zyperns zum vorliegenden Übereinkommen.

Erklärung

Gemäß Artikel 38 Absatz 4 des Übereinkommens vom 25. Oktober 1980 über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung erklärt die Republik Österreich die Annahme des Beitritts Bulgariens, Estlands, Lettlands und Litauens.

Erklärung

Gemäß Artikel 38 Absatz 4 des Übereinkommens vom 25. Oktober 1980 über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung erklärt die Republik Österreich die Annahme des Beitritts des Commonwealth der Bahamas.

Erklärung

Gemäß Artikel 38 Absatz 4 des Übereinkommens vom 25. Oktober 1980 über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung erklärt die Republik Österreich die Annahme des Beitritts der Republik San Marino.

Erklärung

Gemäß Artikel 38 Absatz 4 des Übereinkommens vom 25. Oktober 1980 über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung erklärt die Republik Österreich die Annahme des Beitritts der Republik Mauritius.

Erklärung

Die Republik Österreich erklärt, den Beitritt folgender Staaten zum Haager Übereinkommen vom 25. Oktober 1980 über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung gemäß den zitierten Beschlüssen des Rates (EU) anzunehmen: der Republik Kasachstan gemäß dem Beschluss des Rates (EU) 2016/2311, der Republik Peru gemäß dem Beschluss des Rates (EU) 2016/2312 und der Republik Korea gemäß dem Beschluss des Rates (EU) 2016/2313.

Erklärung

Die Republik Österreich erklärt, den Beitritt folgender Staaten zum Haager Übereinkommen vom 25. Oktober 1980 über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung gemäß den zitierten Beschlüssen (EU) anzunehmen: des Fürstentums Andorra gemäß dem Beschluss (EU) 2015/1023 des Rates, der Republik Singapur gemäß dem Beschluss (EU) 2015/1024 des Rates, der Republik Seychellen gemäß dem Beschluss (EU) 2015/2354 des Rates, der Russischen Föderation gemäß dem Beschluss (EU) 2015/2355 des Rates, der Republik Albanien gemäß dem Beschluss (EU) 2015/2356 des Rates, des Königreichs Marokko gemäß dem Beschluss (EU) 2015/2357 des Rates und der Republik Armenien gemäß dem Beschluss (EU) 2015/2358 des Rates.

Erklärung

Die Republik Österreich erklärt, den Beitritt Panamas, Uruguays, Kolumbiens und El Salvadors zum Haager Übereinkommen vom 25. Oktober 1980 über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung1 gemäß dem Beschluss (EU) 2017/2464 des Rates anzunehmen.

Ferner hat Österreich als Reaktion auf die von der Russischen Föderation am 19. Juli 2016 abgegebene Erklärung1 zu der Erklärung der Ukraine vom 16. Oktober 2015, am 9. März 2018 eine Einwendung1 erhoben.

Nachstehende Staaten haben anläßlich der Hinterlegung ihrer Ratifikations- bzw. Genehmigungsurkunden folgende Vorbehalte erklärt bzw. Erklärungen abgegeben:

Erklärungen und Vorbehalte sind in englischer und französischer Sprache auf der Website der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht unter https://www.hcch.net/en/instruments/conventions/status-table/?cid=24 abrufbar:

Österreich, Russische Föderation


1 Zu Ukraine haben auch eine Reihe anderer Staaten Erklärungen abgegeben.

Albanien:

Gemäß Art. 42 des Übereinkommens behält sich die Republik Albanien das Recht vor, dass sie nur insoweit gebunden ist, die sich aus der Beigebung eines Rechtsanwalts oder aus einem Gerichtsverfahren ergebenden Kosten im Sinne des Art. 26 Abs. 2 zu übernehmen, als diese Kosten durch ihr System der Verfahrenshilfe gedeckt sind.

Gemäß Art. 6 bestimmt Albanien als zentrale Behörde:

Ministry of Justice (Ministerium für Justiz), Department of Jurisdictional Foreign Relations, Blvd „ZOG i I-rë“, TIRANA, Albania.

Andorra:

Gemäß den Bestimmungen des Art. 42 und gemäß Art. 24 Abs. 2 des Übereinkommens erklärt das Fürstentum Andorra, dass es die Anträge, Mitteilungen oder sonstigen Schriftstücke, die seiner Behörde zugesandt werden, nur entgegennimmt, sofern sie von einer Übersetzung ins Katalanische oder, wenn eine solche Übersetzung nur schwer erhältlich ist, von einer Übersetzung ins Französische begleitet sind.

Gemäß den Bestimmungen des Art. 42 und gemäß Art. 26 Abs. 3 des Übereinkommens erklärt das Fürstentum Andorra, dass es nur insoweit gebunden ist, die sich aus der Beigebung eines Rechtsanwalts oder aus einem Gerichtsverfahren ergebenden Kosten im Sinn des Abs. 2 des betreffenden Artikels zu übernehmen, als diese Kosten durch das andorranische System der Verfahrenshilfe gedeckt sind.

Gemäß Art. 6 bestimmt Andorra als zentrale Behörde:

Ministry of Social Affairs, Justice and Interior (Ministerium für soziale Angelegenheiten, Justiz und Inneres), International Relations Legal Cooperation, Department of Justice and Interior, Carretera de l’Obac s/n, AD700 Escaldes-Engordany, Principality of Andorra.

Argentinien:

Gemäß Art. 6 des Übereinkommens wurde als zentrale Behörde für Argentinien bestimmt: Ministerio de Relaciones Exteriores y Culta – Dirección de Asuntos Juridicos.

Armenien:

Gemäß Art. 42 des Übereinkommens (…) bringt die Republik Armenien folgende Vorbehalte ein:

1.

In Bezug auf Art. 24 werden Anträge, Mitteilungen oder sonstige Schriftstücke, der zentralen Behörde der Republik Armenien in der Originalsprache zugesandt und von einer Übersetzung ins Armenische oder, wenn eine solche Übersetzung nur schwer erhältlich ist, von einer Übersetzung ins Englische beigleitet.

2.

In Bezug auf Art. 26 ist die Republik Armenien nur insoweit gebunden, die sich aus der Beigebung eines Rechtsanwalts oder aus einem Gerichtsverfahren ergebenden Kosten im Sinne des Art. 26 Abs. 2 zu übernehmen, als diese Kosten durch ihr System der Verfahrenshilfe gedeckt sind.

Ferner hat Armenien gemäß Art. 6 Abs. 1 als zentrale Behörde bestimmt:

Ministry of Justice of the Republic of Armenia (Ministerium für Justiz), Agency of Civil Status Acts Registration, Vazgen Sargsyan 3/8, YEREVAN 0010, Republic of Armenia.

Australien:

Erklärungen:

– Gemäß Art. 40 erklärt Australien, daß sich das Übereinkommen nur auf das in den australischen Staaten und Festlandgebieten geltende Rechtssystem erstreckt.

– Gemäß Art. 6 bestimmt Australien folgende zentrale Behörden:

Zentrale Behörde des Commonwealth:

The Director

Commonwealth Attorney-General's Department

International Family Law Section

Access to Justice Division

3-5 National Circuit

BARTON, ACT 2600

Für den Bundesstaat Queensland:

Department of Child Safety

Court Services Unit

GPO Box 806

BRISBANE Qld 4000

Für das Northern Territory:

Department of Health and Community Services

PO Box 40596

CASUARINA NT 0811

Für den Bundesstaat Victoria:

Department of Human Services

The Secretary

Legal Services

GPO Box 4057

MELBOURNE VIC 3000

Für den Bundesstaat New South Wales:

Department of Community Services

Legal Branch

Locked Bag 4028

ASHFIELD NSW 2131

Für den Bundesstaat Tasmania:

Department of Health and Human Services

GPO Box 125 B

HOBART TAS 7001

Für den Bundesstaat Western Australia:

Commissioner of Police

Officer in Charge

Western Australian Police Department

Missing Persons Bureau

Suite 2

250 Adelaide Terrace

PERTH WA 6000

Für den Bundesstaat South Australia:

The Commissioner of Police

South Australian Police Department

GPO Box 1539

ADELAIDE SA 5000

Für das Australian Capital Territory:

Department of Disability, Housing and Community Services

Office for Children, Youth and Family Support

Legal Services

P.O. Box 994

CIVIC SQUARE ACT 2608

Bahamas:

Bahamas hat gemäß Art. 6 des Übereinkommens als zentrale Behörde bestimmt:

„the Ministry of Foreign Affairs

Attention: Permanent Secretary

East Hill Street

PO Box No 3746

NASSAU

Bahamas“.

Bosnien-Herzegowina

Bosnien und Herzegowina hat als zentrale Behörde gemäß Art. 6 Abs. 1 des Übereinkommens bestimmt:

“Ministry of Justice of Bosnia and Herzegovina

Trg BiH 1

71000 SARAJEVO

Bosnia and Herzegovina”.

Brasilien:

Vorbehalt zu Art. 24 (zulässig gemäß Art. 42), dass den Rechtsakten beigefügte ausländische Schriftstücke mit einer von einem beeideten Übersetzer angefertigten Übersetzung ins Portugiesische versehen sein müssen.

Brasilien hat als zentrale Behörde gemäß Art. 6 Abs. 1 des Übereinkommens bestimmt:

Autoridade Central Administrativa Federal – ACAF

Secretaria de Direitos Humanos

Presidência da República

SCS, Quadra 9, Conjunto C, Edifício Parque Cidade Corporate

Torre A, 10º Andar

70308-200, BRASILIA-DF

Bulgarien:

Gemäß Art. 42 Abs. 1 des Übereinkommens erklärt Bulgarien, dass es sich nicht verpflichtet, Kosten und Ausgaben zu übernehmen, die sich aus Gerichtsverfahren oder, soweit in Frage kommend, aus der Beigebung eines Rechtsanwaltes ergeben sowie jene für die Rückgabe des Kindes.

Gemäß Art. 6 hat Bulgarien als zentrale Behörde bestimmt:

„The Ministry of Justice

1, Slavyanska Street

1040 Sofia”

Bundesrepublik Deutschland:

Anläßlich der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde hat die Bundesrepublik Deutschland nachstehenden Vorbehalt erklärt bzw. Erklärung abgegeben:

Vorbehalt:

Die Bundesrepublik Deutschland erklärt in Übereinstimmung mit Artikel 26 Abs. 3, daß sie nur insoweit gebunden ist, die sich aus der Beiordnung eines Rechtsanwalts oder aus einem Gerichtsverfahren ergebenden Kosten im Sinne des Artikels 26 Abs. 2 zu übernehmen, als diese Kosten durch ihre Vorschriften über die Prozeßkosten und Beratungshilfe gedeckt sind.

Erklärung:

Die Bundesrepublik Deutschland geht davon aus, daß Ersuchen aus anderen Vertragsstaaten gemäß Artikel 24 Abs. 1 regelmäßig von einer deutschen Übersetzung begleitet sein werden.

Deutschland hat gemäß Art. 6 des Übereinkommens die zentralen Behörden wie folgt bestimmt:

Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof

Bundesamt für Justiz

Zentrale Behörde

53094 Bonn

Deutschland

Chile:

Gemäß Art. 6 hat Chile als zentrale Behörde bestimmt:

„la Corporación de Asistencia Judicial de la Región Metropolitana“.

China:

Einer weiteren Mitteilung zufolge findet auf Grund von Erklärungen des Vereinigten Königreichs und der Volksrepublik China das Übereinkommen auf die Sonderverwaltungsregion Hongkong weiterhin Anwendung.

Die Regierung der Volksrepublik China hat nachstehende Erklärung abgegeben:

1.

Gemäß Art. 42 erachtet sich die Sonderverwaltungsregion Hongkong nur insoweit gebunden, die sich aus der Beigebung eines Rechtsanwalts oder aus einem Gerichtsverfahren ergebenden Kosten im Sinne des Art. 26 Abs. 2 zu übernehmen, als diese Kosten durch sein System der Verfahrenshilfe gedeckt sind.

2.

Gemäß Art. 6 bestimmt die Sonderverwaltungsregion Hongkong als zentrale Behörde:

Secretary for Justice of the Hong Kong Special Administrative Region

C/o. International Law Division

(Mutual Legal Assistance Unit)

Department of Justice

47/F, High Block

Queensway Government Offices

66 Queensway

Hong Kong, China

Auf Grund von Erklärungen Portugals und Chinas findet das Übereinkommen auf die Sonderverwaltungsregion Macao weiterhin Anwendung.

Gemäß Art. 6 des Übereinkommens hat China als zentrale Behörde in der Sonderverwaltungsregion Macao „the Welfare Department of the Macao Special Administrative Region“ bestimmt.

Die Amtssprachen der Sonderverwaltungsregion Macao sind Chinesisch und Portugiesisch. Die Bearbeitung von Anträgen im Rahmen des Übereinkommens würde beschleunigt werden, wenn die Anträge und sonstigen Schriftstücke, welche an die zentrale Behörde der Sonderverwaltungsregion Macao gerichtet sind, mit einer Übersetzung ins Chinesische oder Portugiesische begleitet werden könnten.

Dänemark:

Anläßlich der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde hat Dänemark nachstehende Erklärung abgegeben, daß

1.

gemäß den Bestimmungen in Art. 39 Abs. 1 sich das Übereinkommen nicht auf die Gebiete der Färöer Inseln erstreckt;

2.

gemäß den Bestimmungen in Art. 42 Abs. 1

a)

Dänemark gegen die Verwendung des Französischen in den seiner zentralen Behörde übersandten Anträgen, Mitteilungen oder sonstigen Schriftstücken Einspruch erhebt (hinsichtlich Art. 24, 2. Absatz) und

b)

es nur insoweit gebunden ist, die sich aus der Beigebung eines Rechtsanwalts oder aus einem Gerichtsverfahren ergebenden Kosten zu übernehmen, als diese Kosten durch sein System der Verfahrenshilfe gedeckt sind (hinsichtlich Art. 26, 3. Absatz);

Gemäß Art. 6 hat Dänemark ab 1. Dezember 2012 als zentrale Behörde bestimmt:

Ministry of Social Affairs and Integration

Holmens Kanal 22

DK-1060 Copenhagen K.

El Salvador:

1.

Die Regierung der Republik El Salvador ist nicht gebunden, die sich aus Art. 26 Abs. 3 ergebenden Kosten zu übernehmen, soweit diese Kosten nicht durch sein System der Verfahrenshilfe gedeckt sind;

2.

Die Regierung der Republik El Salvador legt Art. 3 gemäß dem innerstaatlichen Recht der Republik aus, dass das Alter der Volljährigkeit achtzehn Jahre beträgt;

3.

(…)

4.

Die Regierung der Republik El Salvador erklärt, dass alle an El Salvador übermittelten Schriftstücke im Zusammenhang mit der Anwendung des Übereinkommens von einer amtlichen Übersetzung ins Spanische begleitet sein müssen.

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