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Verordnung des Bundesministers für Justiz über die Feststellung derEignung von Vereinen zur Namhaftmachung von Sachwaltern undPatientenanwälten

Geltender Text a fecha 1990-12-31

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund der §§ 1 und 2 des Vereinssachwalter- und Patientenanwaltsgesetzes, BGBl. Nr. 156/1990, wird verordnet:

Eignung des Vereins für Sachwalterschaft

§ 1. (1) Die Eignung des Vereins „Verein für Sachwalterschaft“, Sachwalter gemäß § 281 Abs. 2 ABGB und Patientenanwälte gemäß § 13 UbG namhaft zu machen, wird festgestellt.

(2) Der Tätigkeitsbereich umfaßt

1.

hinsichtlich der Namhaftmachung von Sachwaltern gemäß § 281 Abs. 2 ABGB das Gebiet der Bundesländer Burgenland, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Wien sowie die Sprengel der Bezirksgerichte Bruck an der Leitha, Gänserndorf, Groß Enzersdorf, Hainburg an der Donau, Haugsdorf, Hollabrunn, Kirchberg am Wagram, Klosterneuburg, Korneuburg, Laa an der Thaya, Marchegg, Mistelbach, Poysdorf, Purkersdorf, Ravelsbach, Retz, Stockerau, Tulln, Wolkersdorf und Zistersdorf.

2.

hinsichtlich der Namhaftmachung von Patientenanwälten gemäß § 13 UbG die Bundesländer Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Wien.

Eignung des NÖ Landesvereins für Sachwalterschaft

§ 2. (1) Die Eignung des Vereins „NÖ Landesverein für Sachwalterschaft“, Sachwalter gemäß § 281 Abs. 2 ABGB namhaft zu machen, wird festgestellt.

(2) Der Tätigkeitsbereich umfaßt die Sprengel der Bezirksgerichte Allentsteig, Amstetten, Aspang, Baden, Bruck an der Leitha, Ebreichsdorf, Eggenburg, Gföhl, Gloggnitz, Gmünd, Groß Gerungs, Haag, Hainburg, Hainfeld, Herzogenburg, Horn, Kirchberg am Wagram, Kirchschlag, Klosterneuburg, Krems an der Donau, Langenlois, Lilienfeld, Litschau, Mank, Melk, Mödling, Neulengbach, Neunkirchen, Ottenschlag, Persenbeug, Pottenstein, Purkersdorf, Raabs an der Thaya, Scheibbs, Schrems, Schwechat, Spitz, St. Peter in der Au, St. Pölten, Tulln, Waidhofen an der Thaya, Waidhofen an der Ybbs, Weitra, Wiener Neustadt, Ybbs und Zwettl.

Eignung des Instituts für Sozialdienste

§ 3. (1) Die Eignung des Vereins „Institut für Sozialdienste“, Sachwalter gemäß § 281 Abs. 2 AGBG und Patientenanwälte gemäß § 13 UbG namhaft zu machen, wird festgestellt.

(2) Der Tätigkeitsbereich umfaßt das Bundesland Vorarlberg.

Inkrafttreten

§ 4. Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 1991 in Kraft.