Kundmachung des Bundesministers für Justiz gemäß § 16 Abs. 6 des Mietrechtsgesetzes
Gemäß § 16 Abs. 6 des Bundesgesetzes über das Mietrecht, BGBl. Nr. 520/1981 (MRG), zuletzt geändert durch das 3. Wohnrechtsänderungsgesetz, BGBl. Nr. 800/1993, wird auf Grund der Verlautbarung des Österreichischen Statistischen Zentralamtes vom 19. September 1994 kundgemacht, daß sich die in § 16 Abs. 5, § 15a Abs. 3 und § 45 Abs. 1 und 1a MRG genannten Beträge wie folgt erhöht haben:
§ 16 Abs. 5 MRG:
In § 16 Abs. 5 MRG
von 7,40 S auf 8,20 S und
von 14,80 S auf 16,40 S.
§ 15a Abs. 3 MRG:
In Z 1 von 29,60 S auf 32,80 S,
in Z 2 von 22,20 S auf 24,60 S,
in Z 3 von 14,80 S auf 16,40 S und
in Z 4 von 7,40 S auf 8,20 S.
§ 45 Abs. 1 MRG:
In § 45 Abs. 1 MRG
von 19,70 S auf 21,80 S,
von 14,80 S auf 16,40 S,
von 9,90 S auf 11,-- S und
von 7,40 S auf 8,20 S.
§ 45 Abs. 1a MRG:
In § 45 Abs. 1a MRG von 29,60 S auf 32,80 S.
Diese Erhöhung wird am 1. November 1994 mietrechtlich wirksam (§ 16 Abs. 6 dritter Satz MRG).
Berechtigt eine Wertsicherungsvereinbarung den Vermieter zu einer Erhöhung des Hauptmietzinses (§ 16 Abs. 9 MRG) oder verlangt der Vermieter auf Grund der Indexveränderung einen höheren Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag als bisher (§ 45 Abs. 1 und 1a MRG), so hat der Hauptmieter dem Vermieter den erhöhten Hauptmietzins (den erhöhten Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag) von dem auf das Wirksamwerden der Indexveränderung folgenden Zinstermin an (das ist bei gesetzlicher Mietzinsfälligkeit nach § 15 Abs. 3 MRG frühestens der 1. Dezember 1994) zu entrichten, wenn der Vermieter dem Hauptmieter in einem nach dem 1. November 1994 ergehenden Schreiben, jedoch spätestens 14 Tage vor dem Termin, sein darauf gerichtetes Erhöhungsbegehren bekanntgibt.
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