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Verordnung der Bundesregierung über die Anzahl der Bewilligungen nach dem Aufenthaltsgesetz für 1997

Geltender Text a fecha 1996-12-13

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 75/1997).

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund der §§ 2, 3 Abs. 5, 6 Abs. 2 und 10 des Aufenthaltsgesetzes, BGBl. Nr. 466/1992, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 201/1996, wird im Einvernehmen mit dem Hauptausschuß des Nationalrates verordnet:

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 75/1997).

§ 1. (1) Im Jahr 1997 dürfen – außerhalb der in § 2 festgelegten Zahl von Bewilligungen – höchstens 17 320 Bewilligungen erteilt werden.

(2) Die Anzahl dieser Bewilligungen wird in folgendem Verhältnis auf die Länder aufgeteilt:

Burgenland: insgesamt höchstens 850 Bewilligungen, aufgeteilt auf:
höchstens 50 Bewilligungen für Schlüsselkräfte (§ 1 Abs. 1 Z 1 und 2 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 550 Bewilligungen für den Familiennachzug (§ 1 Abs. 1 Z 3 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 50 Bewilligungen für Studierende (§ 1 Abs. 1 Z 5 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 200 Bewilligungen für Erwerbstätige, Schüler, Pensionisten und privat Aufhältige (§ 1 Abs. 1 Z 1, 2, 6, 7 und 8 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995);
Kärnten: insgesamt höchstens 900 Bewilligungen, aufgeteilt auf:
höchstens 50 Bewilligungen für Schlüsselkräfte (§ 1 Abs. 1 Z 1 und 2 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 550 Bewilligungen für den Familiennachzug (§ 1 Abs. 1 Z 3 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 70 Bewilligungen für Studierende (§ 1 Abs. 1 Z 5 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 230 Bewilligungen für Erwerbstätige, Schüler, Pensionisten und privat Aufhältige (§ 1 Abs. 1 Z 1, 2, 6, 7 und 8 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995);
Niederösterreich: insgesamt höchstens 1 750 Bewilligungen, aufgeteilt auf:
höchstens 150 Bewilligungen für Schlüsselkräfte (§ 1 Abs. 1 Z 1 und 2 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 1 200 Bewilligungen für den Familiennachzug (§ 1 Abs. 1 Z 3 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 200 Bewilligungen für Studierende (§ 1 Abs. 1 Z 5 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 200 Bewilligungen für Erwerbstätige, Schüler, Pensionisten und privat Aufhältige (§ 1 Abs. 1 Z 1, 2, 6, 7 und 8 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995);
Oberösterreich: insgesamt höchstens 1 270 Bewilligungen, aufgeteilt auf:
höchstens 100 Bewilligungen für Schlüsselkräfte (§ 1 Abs. 1 Z 1 und 2 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 870 Bewilligungen für den Familiennachzug (§ 1 Abs. 1 Z 3 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 130 Bewilligungen für Studierende (§ 1 Abs. 1 Z 5 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 170 Bewilligungen für Erwerbstätige, Schüler, Pensionisten und privat Aufhältige (§ 1 Abs. 1 Z 1, 2, 6, 7 und 8 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995);
Salzburg: insgesamt höchstens 1 350 Bewilligungen, aufgeteilt auf:
höchstens 100 Bewilligungen für Schlüsselkräfte (§ 1 Abs. 1 Z 1 und 2 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 700 Bewilligungen für den Familiennachzug (§ 1 Abs. 1 Z 3 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 150 Bewilligungen für Studierende (§ 1 Abs. 1 Z 5 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 400 Bewilligungen für Erwerbstätige, Schüler, Pensionisten und privat Aufhältige (§ 1 Abs. 1 Z 1, 2, 6, 7 und 8 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995);
Steiermark: insgesamt höchstens 3 850 Bewilligungen, aufgeteilt auf:
höchstens 200 Bewilligungen für Schlüsselkräfte (§ 1 Abs. 1 Z 1 und 2 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 2 300 Bewilligungen für den Familiennachzug (§ 1 Abs. 1 Z 3 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 400 Bewilligungen für Studierende (§ 1 Abs. 1 Z 5 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 950 Bewilligungen für Erwerbstätige, Schüler, Pensionisten und privat Aufhältige (§ 1 Abs. 1 Z 1, 2, 6, 7 und 8 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995);
Tirol: insgesamt höchstens 1 500 Bewilligungen, aufgeteilt auf:
höchstens 150 Bewilligungen für Schlüsselkräfte (§ 1 Abs. 1 Z 1 und 2 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 800 Bewilligungen für den Familiennachzug (§ 1 Abs. 1 Z 3 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 250 Bewilligungen für Studierende (§ 1 Abs. 1 Z 5 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 300 Bewilligungen für Erwerbstätige, Schüler, Pensionisten und privat Aufhältige (§ 1 Abs. 1 Z 1, 2, 6, 7 und 8 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995);
Vorarlberg: insgesamt höchstens 450 Bewilligungen, aufgeteilt auf:
höchstens 60 Bewilligungen für Schlüsselkräfte (§ 1 Abs. 1 Z 1 und 2 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 320 Bewilligungen für den Familiennachzug (§ 1 Abs. 1 Z 3 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 20 Bewilligungen für Studierende (§ 1 Abs. 1 Z 5 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 50 Bewilligungen für Erwerbstätige, Schüler, Pensionisten und privat Aufhältige (§ 1 Abs. 1 Z 1, 2, 6, 7 und 8 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995);
Wien: insgesamt höchstens 5 400 Bewilligungen, aufgeteilt auf:
höchstens 750 Bewilligungen für Schlüsselkräfte (§ 1 Abs. 1 Z 1 und 2 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 2 600 Bewilligungen für den Familiennachzug (§ 1 Abs. 1 Z 3 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 1 100 Bewilligungen für Studierende (§ 1 Abs. 1 Z 5 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995),
höchstens 950 Bewilligungen für Erwerbstätige, Schüler, Pensionisten und privat Aufhältige (§ 1 Abs. 1 Z 1, 2, 6, 7 und 8 der Verordnung BGBl. Nr. 395/1995).

(3) Schlüsselkräfte sind Fremde, an deren Erwerbstätigkeit

1.

im Hinblick auf ihre besondere Ausbildung, speziellen Kenntnisse und Fertigkeiten oder besondere Erfahrung oder

2.

im Hinblick auf den mit der Erwerbstätigkeit verbundenen Transfer von Investitionskapital gesamtwirtschaftliche Interessen bestehen.

(4) Bei der Erteilung von Bewilligungen sind Ehegatten und minderjährige Kinder von Schlüsselkräften und von Personen, die gemäß § 1 Abs. 3 Z 4 und 5 oder Abs. 4 des Aufenthaltsgesetzes keine Bewilligung brauchen, bevorzugt zu berücksichtigen.

(5) Bei Erreichen der Anzahl von Bewilligungen in einem Bundesland für den Familiennachzug, können zusätzliche Bewilligungen für den Familiennachzug im Sinne des Abs. 4 auf die Anzahl von Bewilligungen für Schlüsselkräfte angerechnet werden.

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 75/1997).

§ 2. Über die in § 1 genannte Anzahl von Bewilligungen hinaus dürfen durch Verordnung gemäß § 7 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes bis zu 5 000 Beschäftigungsbewilligungen festgelegt werden.

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 75/1997).

§ 3. Folgende Personengruppen werden von der Anrechnung auf die in § 1 festgelegte Zahl von Bewilligungen ausgenommen:

1.

In Österreich geborene und seit Geburt aufhältige minderjährige Kinder von Fremden, die auf Grund einer Aufenthaltsbewilligung oder eines vor dem 1. Juli 1993 ausgestellten Sichtvermerkes oder gemäß § 1 Abs. 3 Z 4 und 5 des Aufenthaltsgesetzes zum Aufenthalt in Österreich berechtigt sind,

2.

eheliche und außereheliche minderjährige Kinder und Ehegatten von österreichischen Staatsbürgern,

3.

Personen, die gemäß § 1 Abs. 3 Z 1 des Aufenthaltsgesetzes auf Grund allgemein anerkannter Regeln des Völkerrechts oder eines Staatsvertrags aufenthaltsberechtigt sind oder waren, und

4.

Personen, für die eine Beschäftigungsbewilligung, eine Arbeitserlaubnis oder ein Befreiungsschein ausgestellt ist, und deren Familienangehörige im Sinne des § 3 des Aufenthaltsgesetzes, die eine Aufenthaltsbewilligung hatten.

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 75/1997).

§ 4. Der Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung kann ausnahmsweise im Inland gestellt werden von:

1.

In Österreich geborenen und seit Geburt aufhältigen minderjährigen Kindern von Fremden, die auf Grund einer Aufenthaltsbewilligung oder eines vor dem 1. Juli 1993 ausgestellten Sichtvermerkes oder gemäß § 1 Abs. 3 Z 4 und 5 des Aufenthaltsgesetzes zum Aufenthalt in Österreich berechtigt sind,

2.

Angehörigen von österreichischen Staatsbürgern (§ 3 Abs. 1 Z 1 des Aufenthaltsgesetzes), die gemäß § 14 Abs. 3 FrG einreisen oder denen vor der Einreise ein gewöhnlicher Sichtvermerk erteilt wurde,

3.

Personen, die gemäß § 1 Abs. 3 Z 1 des Aufenthaltsgesetzes auf Grund allgemein anerkannter Regeln des Völkerrechts oder eines Staatsvertrags aufenthaltsberechtigt sind oder waren, und

4.

Personen, für die eine Beschäftigungsbewilligung, eine Arbeitserlaubnis oder ein Befreiungsschein ausgestellt ist, und deren Familienangehörigen im Sinne des § 3 des Aufenthaltsgesetzes, die eine Aufenthaltsbewilligung hatten.