Verordnung des Bundesministers für Inneres, mit der die Durchführung der Grenzkontrolle auf Zollorgane übertragen wird

Typ Verordnung
Veröffentlichung 1997-07-01
Status Aufgehoben · 2006-12-31
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 5
Änderungshistorie JSON API

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund des § 9 Abs. 3 des Grenzkontrollgesetzes, BGBl. Nr. 435/1996, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen verordnet:

§ 1. Die Durchführung der Grenzkontrolle wird

1.

auf dem Flughafen Innsbruck für den gesamten Luftverkehr sowie auf den Flughäfen Klagenfurt und Wien/Schwechat eingeschränkt auf die allgemeine Luftfahrt (general aviation) und

2.

im Eisenbahn-, Schiffs- und Straßenverkehr über Grenzübergangsstellen zwischen dem Bundesland Kärnten und der Italienischen Republik sowie zwischen dem Bundesland Vorarlberg und der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Bundesrepublik Deutschland und dem Fürstentum Liechtenstein und

3.

hinsichtlich der Grenzübertritte über die Grenzübergangsstellen Andau, Arnfels, Berghausen, Bonisdorf, Deutsch Jahrndorf, Ehrenhausen, Fimberpaß, Geschriebenstein, Gmünd Bleylebenstraße, Goritz, Grametten, Großwalz, Gruisla, Guglwald, Halbturn, Hainburg, Harbach, Hardegg, Hochstuhl, Hohenau-Brücke, Hühnerkogel, Kahlkogel, Kalch, Kittsee, Koschuta, Laa an der Thaya, Laaken, Langau, Leifling, Luscha, Martinsbruck, Mittagskogel, Mörbisch am See, Mureck, Oberhaag, Pamhagen, Paulitschsattel, Petzen, Phyrabruck, Plöckensteiner See - Adalbert-Stifter-Denkmal, Plöckensteiner See, Pölten, Radlpaß, Raunjak, Rechnitz, Reintal, Schalklhof, Spiss, St. Anna, St. Bartholomäus, St. Pongratzen, Stadlberg, Schlag, Schloßberg, Schöneben, Sicheldorf, Soboth, Steiner Alpen, Sulztal, Tauka, Uschowa, Weigetschlag, Weitersfeld-Murfähre, Zeblas, Zelting und Wien-Praterkai, ausgenommen an der unmittelbar zur Grenzübergangsstelle Wien-Praterkai gehörigen Lände und auf den für diese Lände bestimmten Schiffen,

§ 1. Die Durchführung der Grenzkontrolle wird

1.

auf dem Flughafen Innsbruck für den gesamten Luftverkehr sowie auf den Flughäfen Klagenfurt und Wien/Schwechat eingeschränkt auf die allgemeine Luftfahrt (general aviation) und

2.

im Eisenbahn-, Schiffs- und Straßenverkehr über Grenzübergangsstellen zwischen der Republik Österreich und der Schweizerischen Eidgenossenschaft sowie dem Fürstentum Liechtenstein und

3.

hinsichtlich der Grenzübertritte über die Grenzübergangsstellen Andau, Angern an der March, Arnfels, Berghausen, Bonisdorf, Ehrenhausen, Fimberpaß, Geschriebenstein, Gmünd-Bleylebenstraße, Goritz, Grametten, Großwalz, Gruisla, Guglwald, Hainburg, Hardegg, Hochstuhl, Hohenau-Brücke, Hühnerkogel, Kahlkogel, Kalch, Kittsee, Koschuta, Laa an der Thaya, Laaken, Langau, Leifling, Luscha, Mittagskogel, Mörbisch am See, Mureck, Oberhaag, Pamhagen, Paulitschsattel, Petzen, Phyrabruck, Pölten, Radlpaß, Raunjak, Rechnitz, Reintal, St. Anna, St. Pongratzen, Schlag, Schloßberg, Sicheldorf, Soboth, Steiner Alpen, Sulztal, Tauka, Uschowa, Weigetschlag, Weitersfeld-Murfähre und Zelting

§ 2. Ungeachtet der in § 1 angeordneten Übertragung können die Sicherheitsdirektionen und der Bundesminister für Inneres Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes zusätzlich zur Grenzkontrolle einsetzen. Hievon sind die Behörde und die zuständige Zolldienststelle vorher zu verständigen, wenn nicht wegen Gefahr in Verzug sofortiges Einschreiten erforderlich ist.

§ 3. Diese Verordnung tritt mit 1. Juli 1997 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung des Bundesministers für Inneres vom 21. September 1981 betreffend die Übertragung der durch Sicherheitsorgane zu versehenden Grenzkontrolle auf Zollorgane, BGBl. Nr. 447/1981, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 90/1997, außer Kraft.

§ 3. Diese Verordnung tritt mit 1. Juli 1997 in Kraft, § 1 in der Fassung BGBl. II Nr. 297/1998 mit 1. September 1998.

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