Verordnung über die Einführung des Energiewirtschaftsrechts im Lande Österreich. Vom 26. Januar 1939
Soweit diese Rechtsvorschrift elektrische Leitungsanlagen für Starkstrom betrifft, ist sie am 1. 3. 1968 durch das Starkstromwegegesetz 1968, BGBl. Nr. 70/1968, außer Kraft getreten.
Präambel/Promulgationsklausel
(Anm.: gegenstandslos)
Soweit diese Rechtsvorschrift elektrische Leitungsanlagen für
Starkstrom betrifft, ist sie am 1. 3. 1968 durch das
Starkstromwegegesetz 1968, BGBl. Nr. 70/1968, außer Kraft getreten.
Artikel 1
Am 15. Februar 1939 treten, soweit sich nicht aus Artikel 2 etwas anderes ergibt, im Lande Österreich in Kraft:
das Gesetz zur Förderung der Energiewirtschaft (Energiewirtschaftsgesetz) vom 13. Dezember 1935 (Reichsgesetzbl. I S. 1451),
die Dritte Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zur Förderung der Energiewirtschaft (Energiewirtschaftsgesetz) vom 8. November 1938 (Reichsgesetzbl. I S. 1612).
Soweit diese Rechtsvorschrift elektrische Leitungsanlagen für
Starkstrom betrifft, ist sie am 1. 3. 1968 durch das
Starkstromwegegesetz 1968, BGBl. Nr. 70/1968, außer Kraft getreten.
Artikel 2
§ 15 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes findet mit der Maßgabe Anwendung, daß für die Eintreibung der Erzwingungsstrafen § 3 des österreichischen Verwaltungsvollstreckungsgesetzes, BGBl. Nr. 276/1925, gilt.
Soweit diese Rechtsvorschrift elektrische Leitungsanlagen für
Starkstrom betrifft, ist sie am 1. 3. 1968 durch das
Starkstromwegegesetz 1968, BGBl. Nr. 70/1968, außer Kraft getreten.
Artikel 3
Soweit sich nicht aus Artikel 4 etwas anderes ergibt, treten am 15. Februar 1939 nachstehende österreichische Vorschriften außer Kraft:
das Bundesgesetz über das Elektrizitätswesen vom 2. Juli 1929, BGBl. Nr. 250 (Elektrizitätsgesetz);
folgende Elektrizitätslandesgesetze:
Burgenland:
Kärnten:
Niederösterreich:
Oberösterreich:
Salzburg:
Steiermark:
Tirol:
Vorarlberg:
Wien:
die Verordnung des Bundesministers für Handel und Verkehr im Einvernehmen mit den Bundesministern für Land- und Forstwirtschaft und für Finanzen vom 4. Dezember 1929, BGBl. Nr. 395, über den Austausch elektrischer Energie mit dem Auslande (Provisorische Energieausfuhrverordnung);
die Verordnung des Bundesministers für Handel und Verkehr im Einvernehmen mit den Bundesministern für Land- und Forstwirtschaft und für Finanzen vom 17. Dezember 1929, BGBl. Nr. 417, über den Elektrizitätsbeirat.
Soweit diese Rechtsvorschrift elektrische Leitungsanlagen für
Starkstrom betrifft, ist sie am 1. 3. 1968 durch das
Starkstromwegegesetz 1968, BGBl. Nr. 70/1968, außer Kraft getreten.
Artikel 4
Bis auf weiteres bleiben im Lande Österreich in Kraft:
vom Bundesgesetz über das Elektrizitätswesen vom 2. Juli 1929 die §§ 20 bis 54, 59, 60 und 64, Abs. 1 und 2; In GBlÖ. Nr. 156/1939 wird statt § 61 § 64 aufgezählt.
a) von den im Artikel 3 Ziffer 2a bis h aufgeführten Elektrizitätslandesgesetzen die §§ 1, 10, 17 bis 33, 34 Abs. 1 Punkt d, Abs. 2 und 5 und § 38,
von dem im Artikel 3 Ziffer 2i aufgeführten Elektrizitätslandesgesetz die §§ 1, 10, 15 bis 31, 32 Abs. 1 Punkt d, Abs. 2 und 5 und § 37,
die Verordnung des Bundesministers für Handel und Verkehr vom 1. Januar 1932, BGBl. Nr. 2, über Durchführungsbestimmungen zum Bundesgesetz vom 2. Juli 1929, BGBl. Nr. 250, über das Elektrizitätswesen (Elektrizitätsgesetz), betreffend die Herstellung, Instandhaltung und den Betrieb elektrischer Anlagen und Stromverbrauchseinrichtungen (Starkstromverordnung) in der Fassung der Verordnungen, BGBl. Nr. 171/1933 und 419/1936.
Soweit diese Rechtsvorschrift elektrische Leitungsanlagen für
Starkstrom betrifft, ist sie am 1. 3. 1968 durch das
Starkstromwegegesetz 1968, BGBl. Nr. 70/1968, außer Kraft getreten.
Artikel 5
Soweit in den im Artikel 4 genannten Vorschriften von Stromlieferungsunternehmungen die Rede ist, sind darunter Elektrizitätsversorgungsunternehmen im Sinne des § 2 Abs. 2 des Energiewirtschaftsgesetzes zu verstehen. Eigenanlagen sind elektrische Anlagen von Unternehmungen und Betrieben, die nicht Elektrizitätsversorgungsunternehmen im Sinne des § 2 Abs. 2 des Energiewirtschaftsgesetzes sind.
Soweit diese Rechtsvorschrift elektrische Leitungsanlagen für
Starkstrom betrifft, ist sie am 1. 3. 1968 durch das
Starkstromwegegesetz 1968, BGBl. Nr. 70/1968, außer Kraft getreten.
Artikel 6
Bei der Durchführung des Genehmigungsverfahrens (§§ 28 ff. des Elektrizitätsgesetzes) ist sinngemäß nach den Bestimmungen des 3. Hauptstückes der Elektrizitätslandesgesetze zu verfahren.
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