(Übersetzung)Übereinkommen (Nr. 87) über die Vereinigungsfreiheit und den Schutz des Vereinigungsrechtes

Typ Staatsvertrag
Veröffentlichung 1951-10-18
Status In Kraft
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 21
Änderungshistorie JSON API

Unterzeichnungsdatum

Sprachen

Englisch, Französisch

Vertragsparteien

Ägypten 39/1964 Ä1, III 146/2014 Albanien III 146/2014 Algerien III 146/2014 Angola III 146/2014 Antigua/Barbuda III 146/2014 Äquatorialguinea III 146/2014 Argentinien III 146/2014 Armenien III 146/2014 Aserbaidschan III 146/2014 Äthiopien III 146/2014 Australien 39/1964 Ä1, III 146/2014 Bahamas III 146/2014 Bangladesch III 146/2014 Barbados III 146/2014 Belarus III 146/2014 Belgien III 146/2014 Belize III 146/2014 Benin III 146/2014 Bolivien III 146/2014 Bosnien-Herzegowina III 146/2014 Botsuana III 146/2014 Bulgarien III 146/2014 Burkina Faso 39/1964 Ä1, III 146/2014 Burundi III 146/2014 Cabo Verde III 146/2014 Chile III 146/2014 China 39/1964 Ä1 Costa Rica III 146/2014 Côte d’Ivoire 39/1964 Ä1, III 146/2014 Dänemark 39/1964 Ä1, III 146/2014 Deutschland III 146/2014 Deutschland/BRD 39/1964 Ä1 Dominica III 146/2014 Dominikanische R III 146/2014 Dschibuti III 146/2014 Ecuador III 146/2014 El Salvador III 146/2014 Eritrea III 146/2014 Estland III 146/2014 Eswatini III 146/2014 Fidschi III 146/2014 Finnland 228/1950, III 146/2014 Frankreich III 146/2014 Gabun III 146/2014 Gambia III 146/2014 Georgien III 146/2014 Ghana 39/1964 Ä1, III 146/2014 Grenada III 146/2014 Griechenland III 146/2014 Guatemala III 146/2014 Guinea III 146/2014 Guinea-Bissau III 107/2023 Guyana III 146/2014 Haiti III 146/2014 Honduras III 146/2014 Indien 39/1964 Ä1 Indonesien III 146/2014 Irak 39/1964 Ä1, III 214/2019 Irland 39/1964 Ä1, III 146/2014 Island 228/1950, III 146/2014 Israel 39/1964 Ä1, III 146/2014 Italien III 146/2014 Jamaika III 146/2014 Japan III 146/2014 Jemen III 146/2014 Jordanien 39/1964 Ä1 Kambodscha III 146/2014 Kamerun III 146/2014 Kanada 39/1964 Ä1, III 146/2014 Kasachstan III 146/2014 Kirgisistan III 146/2014 Kiribati III 146/2014 Kolumbien III 146/2014 Komoren III 146/2014 Kongo/DR III 146/2014 Korea/R III 134/2021 Kroatien III 146/2014 Kuba III 146/2014 Kuwait 39/1964 Ä1, III 146/2014 Lesotho III 146/2014 Lettland III 146/2014 Liberia III 146/2014 Libyen III 146/2014 Litauen III 146/2014 Luxemburg III 146/2014 Madagaskar III 146/2014 Malawi III 146/2014 Malediven III 146/2014 Mali III 146/2014 Malta III 146/2014 Marokko 39/1964 Ä1 Mauretanien III 146/2014 Mauritius III 146/2014 Mexiko 228/1950, III 146/2014 Moldau III 146/2014 Mongolei III 146/2014 Montenegro III 146/2014 Mosambik III 146/2014 Myanmar III 146/2014 Namibia III 146/2014 Neuseeland 39/1964 Ä1 Nicaragua III 146/2014 Niederlande 228/1950, III 146/2014 Niger 39/1964 Ä1, III 146/2014 Nigeria 39/1964 Ä1, III 146/2014 Nordmazedonien III 146/2014 Norwegen 228/1950, 39/1964 Ä1, III 146/2014 Pakistan III 146/2014 Panama III 146/2014 Papua-Neuguinea III 146/2014 Paraguay III 146/2014 Peru III 146/2014 Philippinen III 146/2014 Polen III 146/2014 Portugal III 146/2014 Ruanda III 146/2014 Rumänien III 146/2014 Russische F III 146/2014 Salomonen III 146/2014 Sambia III 146/2014 Samoa III 146/2014 San Marino III 146/2014 São Tomé/Príncipe III 146/2014 Schweden 228/1950, 39/1964 Ä1, III 146/2014 Schweiz 39/1964 Ä1, III 146/2014 Senegal III 146/2014 Serbien III 146/2014 Seychellen III 146/2014 Sierra Leone III 146/2014 Simbabwe III 146/2014 Slowakei III 146/2014 Slowenien III 146/2014 Somalia III 146/2014 Spanien 39/1964 Ä1, III 146/2014 Sri Lanka III 146/2014 St. Kitts/Nevis III 146/2014 St. Lucia III 146/2014 St. Vincent/Grenadinen III 146/2014 Südafrika III 146/2014 Sudan III 134/2021 Suriname III 146/2014 Syrien III 146/2014 Tadschikistan III 146/2014 Tansania III 146/2014 Thailand 39/1964 Ä1 Timor-Leste III 146/2014 Togo III 146/2014 Trinidad/Tobago III 146/2014 Tschad 39/1964 Ä1, III 146/2014 Tschechische R III 146/2014 Tunesien 39/1964 Ä1, III 146/2014 Türkei III 146/2014 Turkmenistan III 146/2014 Uganda III 146/2014 Ukraine III 146/2014 Ungarn III 146/2014 Uruguay III 146/2014 Usbekistan III 214/2019 Vanuatu III 146/2014 Venezuela III 146/2014 Vereinigtes Königreich 228/1950, 39/1964 Ä1, III 146/2014 Zentralafrikanische R 39/1964 Ä1, III 146/2014 *Zypern III 146/2014

Sonstige Textteile

Zu Urkund dessen ist die vorliegende Ratifikationsurkunde vom Bundespräsidenten unterfertigt, vom Bundeskanzler, vom Bundesminister für soziale Verwaltung und vom Bundesminister für die Auswärtigen Angelegenheiten gegengezeichnet und mit dem Staatssiegel der Republik Österreich versehen worden.

Geschehen zu Wien, den 16. September 1950.

Ratifikationstext

Da die österreichische Ratifikationsurkunde gemäß Artikel 14 des Übereinkommens dem Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes am 18. Oktober 1950 übermittelt wurde, wird das Übereinkommen für Österreich gemäß seinem Artikel 15, Absatz 2, am 18. Oktober 1951 in Kraft treten.

Folgende Staaten haben bis zum 19. August 1950 ihre Ratifikationsurkunden beim Internationalen Arbeitsamt hinterlegt:

Finnland, Großbritannien, Island, Mexiko, Niederlande, Norwegen, Schweden.

Präambel/Promulgationsklausel

Nachdem das auf der 31. Internationalen Arbeitskonferenz in San Francisco angenommene Übereinkommen (Nr. 87) über die Vereinigungsfreiheit und den Schutz des Vereinigungsrechtes, welches also lautet: ...

die verfassungsmäßige Genehmigung des Nationalrates erhalten hat, erklärt der Bundespräsident dieses Übereinkommen für ratifiziert und verspricht im Namen der Republik Österreich dessen gewissenhafte Erfüllung.

Die Allgemeine Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation,

die vom Verwaltungsrate des Internationalen Arbeitsamtes nach San Francisco einberufen wurde und am 17. Juni 1948 zu ihrer einunddreißigsten Tagung zusammengetreten ist,

hat beschlossen, verschiedene Anträge, betreffend die Vereinigungsfreiheit und den Schutz des Vereinigungsrechtes, eine Frage, die den siebenten Gegenstand ihrer Tagesordnung bildet, in der Form eines Übereinkommens anzunehmen.

Davon ausgehend, daß die Präambel zur Verfassung der Internationalen Arbeitsorganisation die „Anerkennung des Grundsatzes der Vereinigungsfreiheit“ unter den Mitteln aufzählt, die geeignet sind, die Lage der Arbeitnehmer zu verbessern und den Frieden zu sichern,

daß die Erklärung von Philadelphia erneut bekräftigt hat: „die Freiheit der Meinungsäußerung und die Vereinigungsfreiheit sind unerläßliche Voraussetzungen eines anhaltenden Fortschrittes“,

daß die internationale Arbeitskonferenz auf ihrer dreißigsten Tagung einstimmig die Grundsätze angenommen hat, welche die Grundlage der internationalen Regelung bilden sollen,

daß die Generalversammlung der Vereinten Nationen sich auf ihrer zweiten Tagung diese Grundsätze zu eigen gemacht und die Internationale Arbeitsorganisation ersucht hat, weiterhin alles zu tun, um die Annahme eines oder mehrerer internationaler Übereinkommen zu ermöglichen,

nimmt die Konferenz heute, am 9. Juli 1948, das folgende Übereinkommen an, das als Übereinkommen über die Vereinigungsfreiheit und den Schutz des Vereinigungsrechtes, 1948, bezeichnet wird.

Teil I.

Vereinigungsfreiheit

Artikel 1

Jedes Mitglied der Internationalen Arbeitsorganisation, für das dieses Übereinkommen in Kraft ist, verpflichtet sich, die folgenden Bestimmungen zur Anwendung zu bringen.

Artikel 2

Die Arbeitnehmer und die Arbeitgeber ohne jeden Unterschied haben das Recht, ohne vorherige Genehmigung Organisationen nach eigener Wahl zu bilden und solchen Organisationen beizutreten, wobei lediglich die Bedingung gilt, daß sie deren Satzungen einhalten.

Artikel 3

1.

Die Organisation (Anm.: richtig: Organisationen) der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber haben das Recht, sich Satzungen und Geschäftsordnungen zu geben, ihre Vertreter frei zu wählen, ihre Geschäftsführung und Tätigkeit zu regeln und ihr Programm aufzustellen.

2.

Die Behörden haben sich jedes Eingriffes zu enthalten, der geeignet wäre, dieses Recht zu beschränken oder dessen rechtmäßige Ausübung zu behindern.

Artikel 4

Die Organisationen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber dürfen im Verwaltungswege weder aufgelöst noch zeitweilig eingestellt werden.

Artikel 5

Die Organisationen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber sind berechtigt, Verbände und Zentralverbände zu bilden und sich solchen anzuschließen. Die Organisationen, Verbände und Zentralverbände haben das Recht, sich internationalen Organisationen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber anzuschließen.

Artikel 6

Die Bestimmungen der Artikel 2, 3 und 4 finden auf die Verbände und Zentralverbände von Organisationen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber Anwendung.

Artikel 7

Der Erwerb der Rechtspersönlichkeit durch Organisationen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber, ihre Verbände und Zentralverbände darf nicht an Bedingungen geknüpft werden, die geeignet sind, die Anwendung der Bestimmungen der Artikel 2, 3 und 4 zu beeinträchtigen.

Artikel 8

1.

Die Arbeitnehmer und die Arbeitgeber und ihre Organisationen haben sich gleich anderen Personen und organisierten Gemeinschaften bei Ausübung der ihnen durch dieses Übereinkommen zuerkannten Rechte an die Gesetze zu halten.

2.

Die in diesem Übereinkommen vorgesehenen Rechte dürfen weder durch die Gesetzgebung noch durch die Art ihrer Anwendung geschmälert werden.

Artikel 9

1.

Die Gesetzgebung bestimmt, inwieweit die in diesem Übereinkommen vorgesehenen Rechte auf das Heer und die Polizei Anwendung finden.

2.

Die Ratifikation dieses Übereinkommens durch ein Mitglied läßt bereits bestehende Gesetze, Entscheidungen, Gewohnheiten oder Vereinbarungen, die den Angehörigen des Heeres und der Polizei irgendwelche in diesem Übereinkommen vorgesehene Rechte einräumen, gemäß dem Grundsatz des Artikels 19, Absatz 8, der Verfassung der Internationalen Arbeitsorganisation unberührt.

Artikel 10

In diesem Übereinkommen bezeichnet der Ausdruck „Organisation“ jede Organisation von Arbeitnehmern oder von Arbeitgebern, welche die Förderung und den Schutz der Interessen der Arbeitnehmer oder der Arbeitgeber zum Ziele hat.

Teil II.

Schutz des Vereinigungsrechtes

Artikel 11

Jedes Mitglied der Internationalen Arbeitsorganisation, für das dieses Übereinkommen in Kraft ist, verpflichtet sich, alle erforderlichen und geeigneten Maßnahmen zu treffen, um den Arbeitnehmern und den Arbeitgebern die freie Ausübung des Vereinigungsrechtes zu gewährleisten.

Teil III.

Verschiedene Bestimmungen

Artikel 12

1.

Für die in Artikel 35 der Verfassung der Internationalen Arbeitsorganisation in der Fassung der Abänderungsurkunde von 1946 bezeichneten Gebiete, mit Ausnahme der Gebiete nach Abs. 4 und 5 des genannten Artikels in seiner neuen Fassung, hat jedes Mitglied der Organisation, das dieses Übereinkommen ratifiziert, dem Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes mit seiner Ratifikation oder so bald wie möglich nach der Ratifikation eine Erklärung zu übermitteln, welche die Gebiete bekanntgibt,

a)

für die es die Verpflichtung zur unveränderten Durchführung des Übereinkommens übernimmt,

b)

für die es die Verpflichtung zur Durchführung der Bestimmungen des Übereinkommens mit Abweichungen übernimmt, unter Angabe der Einzelheiten dieser Abweichungen,

c)

in denen das Übereinkommen nicht durchgeführt werden kann, und in diesem Falle die Gründe dafür,

d)

für die es sich die Entscheidung vorbehält.

2.

Die Verpflichtungen nach Absatz 1, a und b, dieses Artikels gelten als wesentlicher Bestandteil der Ratifikation und haben die Wirkung einer solchen.

3.

Jedes Mitglied kann die in der ursprünglichen Erklärung nach Absatz 1, b, c und d, dieses Artikels mitgeteilten Vorbehalte jederzeit durch eine spätere Erklärung ganz oder teilweise zurückziehen.

4.

Jedes Mitglied kann dem Generaldirektor zu jedem Zeitpunkt, in dem das Übereinkommen nach Artikel 16 gekündigt werden kann, eine Erklärung übermitteln, durch die der Inhalt jeder früheren Erklärung in sonstiger Weise abgeändert und die in dem betreffenden Zeitpunkt in bestimmten Gebieten bestehende Lage angegeben wird.

Artikel 13

1.

Fällt der Gegenstand dieses Übereinkommens unter die Selbstregierungsbefugnisse eines außerhalb des Mutterlandes gelegenen Gebietes, so kann das für die internationalen Beziehungen dieses Gebietes verantwortliche Mitglied im Benehmen mit dessen Regierung dem Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes eine Erklärung übermitteln, durch die es die Verpflichtungen aus diesem Übereinkommen im Namen des betreffenden Gebietes übernimmt.

2.

Eine Erklärung, betreffend die Übernahme der Verpflichtungen aus diesem Übereinkommen, kann dem Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes übermittelt werden

a)

von zwei oder mehr Mitgliedern der Organisation für ein ihnen gemeinsam unterstelltes Gebiet,

b)

von jeder nach der Satzung der Vereinten Nationen oder auf Grund einer anderen Bestimmung für die Verwaltung eines Gebietes verantwortlichen internationalen Behörde, und zwar für das betreffende Gebiet.

3.

In den dem Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes nach den vorstehenden Absätzen dieses Artikels übermittelten Erklärungen ist anzugeben, ob das Übereinkommen in dem betreffenden Gebiete mit oder ohne Abweichungen durchgeführt wird; teilt die Erklärung mit, daß die Durchführung des Übereinkommens mit Abweichungen erfolgt, so sind die Einzelheiten dieser Abweichungen anzugeben.

4.

Das beteiligte Mitglied, die beteiligten Mitglieder oder die beteiligte internationale Behörde können jederzeit durch eine spätere Erklärung auf das Recht der Inanspruchnahme jeder in einer früheren Erklärung mitgeteilten Abweichung ganz oder teilweise verzichten.

5.

Das beteiligte Mitglied, die beteiligten Mitglieder oder die beteiligte internationale Behörde können dem Generaldirektor zu jedem Zeitpunkt, in dem dieses Übereinkommen gemäß Artikel 16 gekündigt werden kann, eine Erklärung übermitteln, durch die der Inhalt jeder früheren Erklärung in sonstiger Weise abgeändert und die in dem betreffenden Zeitpunkt bestehende Lage in bezug auf die Durchführung dieses Übereinkommens angegeben wird.

Teil IV.

Schlußbestimmungen

Artikel 14

Die förmlichen Ratifikationen dieses Übereinkommens sind dem Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes zur Eintragung mitzuteilen.

Artikel 15

1.

Dieses Übereinkommen bindet nur diejenigen Mitglieder der Internationalen Arbeitsorganisation, deren Ratifikation durch den Generaldirektor eingetragen ist.

2.

Es tritt in Kraft zwölf Monate, nachdem die Ratifikationen zweier Mitglieder durch den Generaldirektor eingetragen worden sind.

3.

In der Folge tritt dieses Übereinkommen für jedes Mitglied zwölf Monate nach der Eintragung seiner Ratifikation in Kraft.

Artikel 16

1.

Jedes Mitglied, das dieses Übereinkommen ratifiziert hat, kann es nach Ablauf von zehn Jahren, gerechnet von dem Tag, an dem es zum erstenmal in Kraft getreten ist, durch Anzeige an den Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes kündigen. Die Kündigung wird von diesem eingetragen. Ihre Wirkung tritt erst ein Jahr nach der Eintragung ein.

2.

Jedes Mitglied, das dieses Übereinkommen ratifiziert hat und innerhalb eines Jahres nach Ablauf des im vorigen Absatze genannten Zeitraumes von zehn Jahren von dem in diesem Artikel vorgesehenen Kündigungsrecht keinen Gebrauch macht, bleibt für einen weiteren Zeitraum von zehn Jahren gebunden. In der Folge kann es dieses Übereinkommen jeweils nach Ablauf eines Zeitraumes von zehn Jahren nach Maßgabe dieses Artikels kündigen.

Artikel 17

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