Verordnung des Bundesministers für Verkehr vom 27. Jänner 1975 über die Festsetzung von Pauschalvergütungen für verlängerte Dienstpläne im Bereich der Post- und Telegraphenverwaltung
Präambel/Promulgationsklausel
Auf Grund des § 16a des Gehaltsgesetzes 1956, BGBl. Nr. 54, in der Fassung der 24. Gehaltsgesetz-Novelle, BGBl. Nr. 214/1972, wird im Einvernehmen mit dem Bundeskanzler und dem Bundesminister für Finanzen verordnet:
§ 1. (1) Die monatliche Pauschalvergütung für verlängerten Dienstplan, die den in den §§ 3, 4 und 5 der Verordnung der Bundesregierung vom 10. Dezember 1974, BGBl. Nr. 799, angeführten Beamten gebührt, wird wie folgt festgesetzt und beträgt
für Omnibuslenker und Fahrgelderheber im Postautodienst sowie für Lenker der Landkraftposten und Kraftgüterposten bei einer Verlängerung der für sie vorgesehenen Wochendienstzeit im Ausmaß von wöchentlich
1 Stunde1.45 vH
2 Stunden2.84 vH
3 Stunden4.16 vH
4 Stunden5.43 vH
5 Stunden6.64 vH
6 Stunden7.80 vH
7 Stunden8.91 vH
8 Stunden9.99 vH
9 Stunden11.01 vH
10 Stunden12.01 vH
11 Stunden12.96 vH
12 Stunden13.87 vH
13 Stunden14.76 vH
14 Stunden15.61 vH
15 Stunden16.43 vH
16 Stunden17.23 vH
des Gehaltes (einschließlich allfälliger Teuerungszulagen) der Gehaltsstufe 2 der Dienstklasse V der Beamten der Allgemeinen Verwaltung,
für Beamte des Bahnpostdienstes und des Postbegleitungsdienstes auf Straßenpostkursen bei einer Verlängerung der für sie vorgesehenen Wochendienstzeit im Ausmaß von wöchentlich
| in der Verwendungsgruppe | |||
|---|---|---|---|
| B und C | D | E | |
| 1 Stunde | 1.66 | 1.45 | 1.21 vH |
| 2 Stunden | 3.24 | 2.84 | 2.36 vH |
| 3 Stunden | 4.76 | 4.16 | 3.47 vH |
| 4 Stunden | 6.21 | 5.43 | 4.52 vH |
| 5 Stunden | 7.60 | 6.64 | 5.53 vH |
| 6 Stunden | 8.93 | 7.80 | 6.50 vH |
des Gehaltes (einschließlich allfälliger Teuerungszulagen) der Gehaltsstufe 2 der Dienstklasse V der Beamten der Allgemeinen Verwaltung und
für Beamte des Heimaufsichtsdienstes in den von der Post- und Telegraphenverwaltung geführten Lehrlingsinternaten 8.93 vH des Gehaltes (einschließlich allfälliger Teuerungszulagen) der Gehaltsstufe 2 der Dienstklasse V der Beamten der Allgemeinen Verwaltung.
(2) Für Omnibuslenker und Fahrgelderheber im Postautodienst, die den Fahrscheinverkauf mit Fahrscheindruckern besorgen, wird die nach Abs. 1 Z 1 festgesetzte monatliche Pauschalvergütung um jeweils 2 vH des Gehaltes (einschließlich allfälliger Teuerungszulagen) der Gehaltsstufe 2 der Dienstklasse V der Beamten der Allgemeinen Verwaltung erhöht.
§ 2. Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 1975 in Kraft. Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung des Bundesministers für Verkehr vom 5. März 1973, BGBl. Nr. 126, außer Kraft.
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