Verordnung des Bundesministers für Unterricht, Kunst und Sport vom6. August 1987 über die Lehrpläne der Akademie für Sozialarbeit;Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht
Semesterweise gestaffeltes Außerkrafttreten (Art. I §§ 4 und 5,
BGBl. Nr. 991/1994)
- 1994 (1. Semester)
- 1995 (2. Semester)
- 1995 (3. Semester)
- 1996 (4. Semester)
- 1996 (5. Semester)
- 1997 (6. Semester)
- 1997 (7. Semester)
- 1998 (8. Semester)
Semesterweise gestaffeltes Außerkrafttretensdatum (Art. I §§ 4 und 5, BGBl. Nr. 991/1994)
- 1994 (1. Semester)
- 1995 (2. Semester)
- 1995 (3. Semester)
- 1996 (4. Semester)
- 1996 (5. Semester)
- 1997 (6. Semester)
- 1997 (7. Semester)
- 1998 (8. Semester)
Artikel I
Auf Grund des Schulorganisationsgesetzes, BGBl. Nr. 242/1962, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 335/1987, insbesondere dessen §§ 6 und 81, wird verordnet:
Für die Akademie für Sozialarbeit, für die Akademie für Sozialarbeit für Berufstätige und für den einjährigen Vorbereitungslehrgang der Akademie für Sozialarbeit werden die in den Anlagen enthaltenen Lehrpläne (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) erlassen.
Semesterweise gestaffeltes Außerkrafttretensdatum (Art. I §§ 4 und 5, BGBl. Nr. 991/1994)
- 1994 (1. Semester)
- 1995 (2. Semester)
- 1995 (3. Semester)
- 1996 (4. Semester)
- 1996 (5. Semester)
- 1997 (6. Semester)
- 1997 (7. Semester)
- 1998 (8. Semester)
Artikel II
Auf Grund des § 7 Abs. 1 des Bundeslehrer-Lehrverpflichtungsgesetzes, BGBl. Nr. 244/1965, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 389/1986, werden die Unterrichtsgegenstände der in den Anlagen enthaltenen Lehrpläne, soweit sie nicht schon in den Anlagen 1 bis 6 des genannten Gesetzes erfaßt sind, im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Gesundheit und öffentlicher Dienst und dem Bundesminister für Finanzen in die in der Rubrik „Lehrverpflichtungsgruppe“ der Stundentafeln angeführten Lehrverpflichtungsgruppen eingereiht. Hinsichtlich jener Unterrichtsgegenstände, die bereits in den Anlagen 1 bis 6 des genannten Bundesgesetzes erfaßt sind, wird in der Stundentafel die Lehrverpflichtungsgruppe in Klammern gesetzt.
Semesterweise gestaffeltes Außerkrafttretensdatum (Art. I §§ 4 und 5, BGBl. Nr. 991/1994)
- 1994 (1. Semester)
- 1995 (2. Semester)
- 1995 (3. Semester)
- 1996 (4. Semester)
- 1996 (5. Semester)
- 1997 (6. Semester)
- 1997 (7. Semester)
- 1998 (8. Semester)
Artikel III
§ 1. Diese Verordnung tritt hinsichtlich
des Vorbereitungslehrganges und des 1. Semesters mit dem dem Tage ihrer Kundmachung folgenden Tag,
des 2. Semesters mit Beginn des Sommersemesters 1988,
des 3. Semesters mit Beginn des Schuljahres 1988/89,
des 4. Semesters mit Beginn des Sommersemesters 1989,
des 5. Semesters mit Beginn des Schuljahres 1989/90 und
des 6. Semesters mit Beginn des Sommersemesters 1990/91
in Kraft.
Semesterweise gestaffeltes Außerkrafttretensdatum (Art. I §§ 4 und 5, BGBl. Nr. 991/1994)
- 1994 (1. Semester)
- 1995 (2. Semester)
- 1995 (3. Semester)
- 1996 (4. Semester)
- 1996 (5. Semester)
- 1997 (6. Semester)
- 1997 (7. Semester)
- 1998 (8. Semester)
§ 2. Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung des Bundesministers für Unterricht und Kunst über die Lehrpläne der Akademie für Sozialarbeit und des einjährigen Vorbereitungslehrganges der Akademie für Sozialarbeit sowie die Festsetzung der Lehrverpflichtungsgruppen, BGBl. Nr. 583/1976, außer Kraft.
Semesterweise gestaffeltes Außerkrafttretensdatum (Art. I §§ 4 und 5, BGBl. Nr. 991/1994)
- 1994 (1. Semester)
- 1995 (2. Semester)
- 1995 (3. Semester)
- 1996 (4. Semester)
- 1996 (5. Semester)
- 1997 (6. Semester)
- 1997 (7. Semester)
- 1998 (8. Semester)
Artikel IV
Bekanntmachung
Die in der Anlage wiedergegebenen Lehrpläne für den Religionsunterricht wurden von den betreffenden Kirchen- und Religionsgesellschaften erlassen und werden hiemit gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 324/1975, bekanntgemacht.
Semesterweise gestaffeltes Außerkrafttretensdatum (Art. I §§ 4 und 5, BGBl. Nr. 991/1994)
- 1994 (1. Semester)
- 1995 (2. Semester)
- 1995 (3. Semester)
- 1996 (4. Semester)
- 1996 (5. Semester)
- 1997 (6. Semester)
- 1997 (7. Semester)
- 1998 (8. Semester)
Artikel IV
(Bekanntmachung)
Die in den Anlagen dieser Verordnung wiedergegebenen Lehrpläne für den Religionsunterricht wurden von den betreffenden Kirchen und Religionsgesellschaften erlassen und werden hiemit gemäß § 2 Abs. 2 des Religionsunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 190/1949, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 329/1988, bekanntgemacht.
Semesterweise gestaffeltes Außerkrafttretensdatum (Art. I §§ 4 und 5, BGBl. Nr. 991/1994)
- 1994 (1. Semester)
- 1995 (2. Semester)
- 1995 (3. Semester)
- 1996 (4. Semester)
- 1996 (5. Semester)
- 1997 (6. Semester)
- 1997 (7. Semester)
- 1998 (8. Semester)
Anlage A
```
```
AKADEMIE FÜR SOZIALARBEIT
I. STUNDENTAFEL
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen
Unterrichtsgegenstände)
```
```
Wochenstunden Lvpfl.
Unterrichtsgegenstände im Semester Summe Gruppe
1 2 3 *1) 4 5 6
```
```
A. PFLICHTGEGENSTÄNDE
```
Human- und Sozialwissenschaften
```
Religion ............... V/S 2 2 - 2 2 2 10 (III)
Psychologie ............ V/S 2 2 - 2 2 - 8 I
Pädagogik .............. V/S 2 - - 2 - 2 6 I
Sozialmedizin .......... V/S 2 2 - 2 2 2 10 I
Rechtskunde ............ V/S 2 2 - 2 2 2 10 I
Sozialwissenschaften ... V/S 2 2 - - 2 2 8 II
Wirtschafts- und
Sozialpolitik .......... V/S - - - 1 2 - 3 I
```
Methodik der Sozialarbeit
```
Theorie der
Sozialarbeit ........... S 2 - - 2 2 2 8 I
Methoden der empirischen
Sozialforschung ........ V/S - 1 - - - - 1 I
Handlungsfelder der
Sozialarbeit ........... V/S 4 4 - 4 2 2 16 II
Methoden der
Sozialarbeit ........... S 2 2 - 2 2 2 10 II
Administration der
Sozialarbeit ........... V/S - 2 - - - - 2 III
Praxisorientierte
Unterrichtsveranstaltungen S 3 3 - 3 3 3 15 III
Praxisseminar .......... S 2 2 2 2 2 2 12 III
```
Ergänzende Unterrichtsveranstaltungen
```
Spezialgebiete aus den
Human- und
Sozialwissenschaften ... S 2 2 2 2 2 10 I bzw.
II
Spezielle
Handlungsfelder der
Sozialarbeit ........... S II
Spezielle Methoden der
Sozialarbeit ........... Ü III
Techniken der
empirischen
Sozialforschung ........ S II
Kreativitätstraining ... Ü IV
```
```
Gesamtwochenstundenzahl 27 26 2 26 25 23 129
```
Praktika
```
```
Pflichtpraktika .......... insgesamt acht Wochen ganztägig (das
```
einzelne Teilpraktikum darf zwei
Wochen nicht unterschreiten)
```
Praxissemester
```
(Pflichtpraktikum in einem
Bereich der Sozialarbeit). 17 Wochen (85 Arbeitstage) ganztägig
im 3. bzw. 4. Semester *1)
Von der Gesamtpraxiszeit müssen mindestens vier Wochen in
Institutionen mit öffentlich-rechtlichem Charakter absolviert werden.
B. UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN/SEMINARE
Lebende Fremdsprache ......... 2 2 - 2 2 2 10 I
Aktuelle Fachgebiete ......... 2 2 2 2 2 10 I-VI
Musisch-kreative Fachgebiete . 2 2 - 2 2 - 8 IV
```
```
*1) Sofern es nach den örtlichen Erfordernissen zweckmäßig ist, kann der Direktor das in der Stundentafel im 3. Semester vorgesehene Praxissemester für die betreffende Akademie für Sozialarbeit in das
Semester verlegen; in diesem Fall ist der Unterricht, der in der Stundentafel für das 4. Semester vorgesehen ist, als 3. Semester zu führen.
Semesterweise gestaffeltes Außerkrafttretensdatum (Art. I §§ 4 und 5, BGBl. Nr. 991/1994)
- 1994 (1. Semester)
- 1995 (2. Semester)
- 1995 (3. Semester)
- 1996 (4. Semester)
- 1996 (5. Semester)
- 1997 (6. Semester)
- 1997 (7. Semester)
- 1998 (8. Semester)
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Die Akademie für Sozialarbeit hat im Sinne des § 79 unter Bedachtnahme auf § 2 des Schulorganisationsgesetzes die Aufgabe, jenes grundlegende Wissen und Können zu vermitteln, das zur Ausübung des Sozialarbeiterberufes befähigt.
Sie hat einzuführen in die Sozialarbeit als wissenschaftlich begründete Berufstätigkeit in Bezug auf die materiellen, physischen, psychischen und sozialen Bedürfnisse des Menschen in einer sich verändernden Gesellschaft und ihre Befriedigung durch ein System öffentlicher und privater sozialer Programme, Dienste und Einrichtungen sowie durch Aktivierung einzelner oder kollektiver Selbsthilfekräfte bei Betroffenen.
Sie hat einzuführen in die Sozialarbeit als berufliches soziales Handeln mit gesellschaftspolitischem Bezug, durch Mitgestaltung von gesellschaftlichen Bedingungen, Erkennen und Aufdecken von sozialen Problemen und Mitarbeit bei der Lösung von persönlichen und gesellschaftlichen Konflikten.
⋯
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