Verordnung des Bundesministers für Arbeit und Soziales über die Rentenanpassung in der Kriegsopferversorgung für das Kalenderjahr 1992
Präambel/Promulgationsklausel
Auf Grund des § 63 Abs. 1 und 4 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957, BGBl. Nr. 152, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 687/1991 wird verordnet:
Artikel I
Der für Leistungen nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz für das Kalenderjahr 1992 mit 1,040 vorgesehene Anpassungsfaktor ist in diesem Ausmaß für das Kalenderjahr 1992 auch für die im Kriegsopferversorgungsgesetz 1957 vorgesehenen Leistungen verbindlich.
Artikel II
Die Beträge, die für das Kalenderjahr 1992 an die Stelle der im Kriegsopferversorgungsgesetz 1957 genannten Beträge treten, werden unter Zugrundelegung der im Bundesgesetz BGBl. Nr. 687/1991 und in der Verordnung BGBl. Nr. 795/1990 angeführten Beträge wie folgt festgestellt:
Im § 11 Abs. 1 statt 4 674 S mit 4 861 S;
im § 11 Abs. 2 statt 192 S mit 200 S;
```
im § 11 Abs. 3 statt
```
```
```
ab Vollendung des bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von
50 vH 60 vH 70 vH 80 vH 90/100 vH
Schilling
```
```
```
Lebensjahres 209 350 423 561 700
```
```
Lebensjahres 424 699 793 936 1 122
```
```
Lebensjahres 772 1 051 1 170 1 308 1 450
```
```
Lebensjahres 1 122 1 404 1 544 1 684 1 824
```
mit
```
```
ab Vollendung des bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von
50 vH 60 vH 70 vH 80 vH 90/100 vH
Schilling
```
```
```
Lebensjahres 217 364 440 583 728
```
```
Lebensjahres 441 727 825 973 1 167
```
```
Lebensjahres 803 1 093 1 217 1 360 1 508
```
```
Lebensjahres 1 167 1 460 1 606 1 751 1 897
```
im § 12 Abs. 2 statt 2 440 S mit 2 538 S, statt 370 S mit 385 S;
im § 14 Abs. 1 statt je 290 S mit je 302 S, statt 587 S mit 610 S, statt 878 S mit 913 S;
im § 16 Abs. 1 statt 370 S mit 385 S;
im § 18 Abs. 4 statt 6 319 S mit 6 572 S, statt 9 476 S mit 9 855 S, statt 12 636 S mit 13 141 S, statt 15 797 S mit 16 429 S, statt 18 949 S mit 19 707 S;
im § 20 statt 1 371 S mit 1 426 S;
im § 20a statt 208 S mit 216 S, statt 330 S mit 343 S, statt 552 S mit 574 S;
im § 42 Abs. 1 statt 844 S mit 878 S, statt 1 683 S mit 1 750 S;
im § 46 Abs. 1 statt 1 346 S mit 1 400 S, statt 2 468 S mit 2 567 S, statt 1 615 S mit 1 680 S, statt 2 962 S mit 3 080 S;
im § 46 Abs. 2 statt 6 154 S mit 6 400 S, statt 7 338 S mit 7 632 S, statt 6 317 S mit 6 570 S, statt 7 661 S mit 7 967 S;
im § 46 Abs. 3 statt 2 221 S mit 2 310 S, statt 3 103 S mit 3 227 S;
im § 46b Abs. 1 statt je 290 S mit je 302 S, statt 587 S mit 610 S, statt 878 S mit 913 S;
im § 47 Abs. 2 statt 10 902 S mit 11 338 S, statt je 4 365 S mit je 4 540 S;
im § 56 Abs. 4 statt 2 581 S mit 2 684 S;
im § 74 Abs. 2 statt 408 S mit 424 S, statt 79 S mit 82 S.
Artikel III
Die gemäß § 11 Abs. 1 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957 aus den Hundertsätzen des Betrages der Grundrente für erwerbsunfähige Schwerbeschädigte errechneten und gerundeten Grundrentenbeträge werden wie folgt festgestellt:
bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von
30 vH mit ................. 972 S
40 vH mit ................. 1 458 S
50 vH mit ................. 1 944 S
60 vH mit ................. 2 431 S
70 vH mit ................. 2 917 S
80 vH mit ................. 3 889 S
```
Die gemäß § 11a Abs. 4 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957
```
aus den Hundertsätzen des Betrages der Grundrente für erwerbsunfähige
Schwerbeschädigte errechneten und gerundeten
Schwerstbeschädigtenzulagen werden wie folgt festgestellt:
bei einer Summe
von mindestens
130 mit ................. 1 458 S
160 mit ................. 1 944 S
190 mit ................. 2 431 S
220 mit ................. 2 917 S
250 mit ................. 3 403 S
280 mit ................. 3 889 S
Der gemäß § 35 Abs. 2 des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957 aus dem Hundertsatz des Betrages der Grundrente für erwerbsunfähige Schwerbeschädigte errechnete und gerundete Grundrentenbetrag wird mit 1 944 S festgestellt.