Verordnung des Bundesministers für Unterricht und Kunst über die Lehrpläne für die Handelsakademie und die Handelsschule; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht
Beruflicher Bereich:
Arbeitswelt und Büroroutine, Kundenkontakt, Geschäftsreise, Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen, Messeteilnahme
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Kommunikation in sozialen Netzwerken, Korrespondenz, Leserbrief, Artikel, Anzeigen und Inserate, Erlebnisbericht, Beschreibung von Infografiken usw.
Anfrage, Angebot, Bestellung, Auftragsbestätigung, PR-Texte (Flyer, Newsletter, Homepage, Rundschreiben usw.), Beschreibung von Infografiken, Bericht, Memo
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
– verstehen umfassendere Anweisungen, Fragen, Auskünfte in Alltags-, Ausbildungs- und Berufssituationen sowie auf Reisen die wesentlichen Punkte in Medien über aktuelle Ereignisse,
– können Informationen in verschiedenen längeren Texten oder Textteilen finden, die sie brauchen, um im privaten und beruflichen Alltag bestimmte Aufgaben zu lösen und in klar strukturierten argumentativen Texten die wesentlichen Schlussfolgerungen erkennen,
– können zu vertrauten privaten wie beruflichen Themen die eigene Meinung einbringen und auf einfache Art begründen, Vor- und Nachteile eines Sachverhalts angeben, zustimmen oder widersprechen und andere Vorschläge einbringen,
– können eine Rolle übernehmen und dabei einen Standpunkt vertreten, der nicht ihrer eigenen Meinung entspricht,
– können im privaten wie beruflichen Bereich Arbeitsabläufe, Sachverhalte usw. detailliert beschreiben, ein privates oder berufliches Gespräch beginnen, in Gang halten und beenden,
– können Präsentationen über Firmen, Produkte, Arbeitsabläufe usw. halten und ihnen folgen,
– können detaillierte zusammenhängende Texte in verschiedenen Textsorten zu einer Reihe von Themen verfassen, die vertraut oder von Interesse sind.
Lehrstoff:
Festigung in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich, Bildung:
Leben in der Gesellschaft, Schule und Ausbildung, Vorfälle, Beschwerden, Pläne, Medien und Werbung, gesellschaftliche Trends und Entwicklungen
Beruflicher Bereich:
Arbeitswelt und Büroroutine, Kundenkontakt, Geschäftsreise, Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen, Messeteilnahme
Mündliche Kommunikation:
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und –formate:
Kommunikation in sozialen Netzwerken, Korrespondenz, Leserbrief, Artikel, Anzeigen und Inserate, Erlebnisbericht
Anfrage, Angebot, Bestellung, Auftragsbestätigung, PR-Texte (Flyer, Newsletter, Homepage, Rundschreiben), Beschreibung von Infografiken usw., Bericht, Memo
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
ENTREPRENEURSHIP – WIRTSCHAFT UND MANAGEMENT
Bildungsziele des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“:
Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau.
Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Businesstraining, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“, „Wirtschaftsinformatik“, „Office Management und angewandte Informatik“, „Recht“ sowie „Volkswirtschaft“.
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Personale und soziale Kompetenzen
– die Auswirkungen wirtschaftlicher Entscheidungen auf ihr Umfeld kritisch reflektieren,
– die Grundsätze und Instrumente kundenorientierten Handelns anwenden,
– sich in wirtschaftlichen, betrieblichen und gesellschaftlichen Situationen adäquat verhalten und zielorientiert agieren,
– eigenverantwortlich handeln und Verantwortung für sich, andere und Ressourcen übernehmen,
– sich selbst Ziele setzen sowie eigene und vorgegebene Ziele konsequent verfolgen.
Bereich Arbeitstechniken
– fachspezifische Informationen beschaffen, bewerten und vernetzt verarbeiten,
– sich selbst und ihr Arbeitsumfeld organisieren,
– Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
– Arbeitsergebnisse situationsbezogen und zielgruppenorientiert präsentieren und argumentieren.
Bereich Entrepreneurship
– die Wichtigkeit von Innovationen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung einschätzen und reflektieren,
– eine Geschäftsidee entwickeln und auf ihre Realisierbarkeit beurteilen,
– die wesentlichen Merkmale der Rechtsformen von Unternehmen anführen und deren Vor- und Nachteile beurteilen,
– einen Businessplan erstellen und analysieren,
– rechtliche Bestimmungen im Zusammenhang mit Unternehmensgründung und -führung anwenden,
– Chancen und Risiken der unternehmerischen Selbstständigkeit einschätzen und interpretieren,
– unternehmerisch denken und handeln.
Bereich Management
– die Risiken betriebswirtschaftlicher Entscheidungen identifizieren, bewerten und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen,
– die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
– die Merkmale verschiedener Führungsstile im Hinblick auf ihre Stärken und Schwächen beurteilen,
– betriebliche Abläufe planen und organisieren,
– unternehmerische Zielbündel entwickeln,
– aufgrund vorliegender Informationen strategische und operative Entscheidungen treffen und argumentieren,
– die in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme nennen und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen,
– Managementtechniken anwenden.
Bereich Leistungserstellung und -verwertung
– strategische und operative Marketinginstrumente anwenden,
– Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln,
– Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln.
Bereich Personalmanagement
– Lohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und interpretieren,
– rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Dienstverhältnissen beurteilen,
– Methoden der Personalauswahl im Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile beurteilen,
– Ziele, Methoden und Bedeutung der Personalentwicklung und des Personaleinsatzes erklären,
– sich in geeigneter Form bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren.
Bereich Finanzierung und Investition
– Investitionsentscheidungen treffen und argumentieren,
– die wesentlichen Arten der Unternehmensfinanzierung im Hinblick auf deren Vor- und Nachteile beurteilen,
– Finanzierungsentscheidungen treffen und argumentieren,
– Finanzpläne erstellen und interpretieren.
Bereich Unternehmensrechnung
– laufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und der Doppelten Buchführung verbuchen,
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr abwickeln,
– den Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln,
– Jahresabschlüsse erstellen,
– den Jahresabschluss eines Unternehmens interpretieren und beurteilen,
– Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
– Deckungsbeiträge ermitteln und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen,
– eine Betriebsabrechnung durchführen,
– Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen,
– die wesentlichen Steuern anführen und deren Auswirkungen erläutern.
Bereich Recht
– einfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, Arbeitnehmerin und Arbeitsnehmers und Konsumentin und Konsumenten klären.
Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie
– Informatiksysteme einsetzen (Hardware unterscheiden und beurteilen, das Betriebssystem konfigurieren und sinnvoll einsetzen, Netzwerk nutzen),
– mit Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, E-Mail Kommunikation, Internet, Desktop-Publishing) betriebliche Arbeitsabläufe umsetzen,
– kaufmännische Problemstellungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm lösen (Berechnungen durchführen, Daten visualisieren, Daten auswerten),
– eine Datenbank zur Lösung kaufmännischer Problemstellungen einsetzen,
– im Bereich „Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft“ Daten sichern und schützen, E Business-Anwendungen nutzen und IT-Rechtsbestimmungen berücksichtigen.
3.1 Betriebswirtschaft
Didaktische Grundsätze:
Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.
Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmer, Arbeitnehmer, Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.
Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt in der Übungsfirma und im Pflichtpraktikum. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.
Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Wirtschaftssektoren und Betriebsarten unterscheiden,
– die Wechselwirkungen zwischen Betrieb und Umfeld interpretieren und Konsequenzen daraus ableiten,
– unternehmerische, ökonomische, ökologische und soziale Wechselwirkungen darstellen,
– Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven (Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Unternehmerin und Unternehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten.
Bereich Businessplan
– eine Geschäftsidee für einen Businessplan entwickeln,
– die rechtlichen Grundlagen eines Unternehmens in Bezug auf die Rechtsform des Einzelunternehmens darstellen,
– den Gründungsvorgang eines Einzelunternehmens aufzeigen.
Bereich Vertragswesen
– Bedingungen für das Zustandekommen von Verträgen erläutern,
– die Bedeutung und Konsequenzen von Verträgen kennen,
– die Vertragstypen „Werkvertrag“, „Dienstvertrag“, „Kaufvertrag“ sowie andere Vertragstypen (Mietvertrag, Versicherungsvertrag usw.) miteinander vergleichen,
– einen Dienstzettel lesen und Inhalte – aus Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmersicht – erklären.
Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
– gesetzliche und kaufmännische Bestandteile in kaufvertragsrelevanten Schriftstücken bestimmen,
– Ein- und Verkaufsprozesse rechtlich korrekt und betriebswirtschaftlich reflektiert durchführen,
– Grundlagen des Marketings und der Beschaffung für die Anbahnung und Abwicklung von Kaufverträgen für ein Unternehmen umsetzen,
– alle Schritte zur ordnungsgemäßen Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumenten und des Konsumenten umsetzen sowie situationsadäquat kommunizieren,
– die vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten analysieren sowie nötige Maßnahmen ableiten und situationsadäquat kommunizieren.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Unternehmerisches Umfeld (Wirtschaftsordnung, gesamtwirtschaftliche Ziele, Wirtschaftsteilnehmerinnen und Wirtschaftsteilnehmer), Unternehmen (Unternehmensziele, Stakeholder, Funktionsbereiche), Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld
Rechtliche Grundlagen:
Unternehmerinnen und Unternehmer und Unternehmen, Einzelunternehmen
Businessplan:
Geschäftsidee, rechtlicher Rahmen
Vertragswesen:
Vertragstypen
Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr:
Bedingungen für das Zustandekommen eines Kaufvertrags, Inhalte des Kaufvertrags (rechtliche und sonstige kaufmännische Bestandteile), Anbahnung eines Kaufvertrags inkl. Grundzüge des Absatzmarketings (Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation), Grundzüge der Materialwirtschaft (insbesondere Beschaffungsplanung, Beschaffungsmarketing, Lieferantenauswahl (inkl. Kalkulation), Logistikbetriebe), ordnungsgemäße Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferung, Annahme, Zahlung), einschließlich Korrespondenz, vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferverzug, mangelhafte Lieferung, mangelhafte Rechnungen, Annahmeverzug, Zahlungsverzug), einschließlich Korrespondenz
Fallstudien:
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– die Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen:
– Leistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen,
– die Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären.
Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
– für Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen: Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben,
– für Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen,
– in konkreten Fällen die Befugnisse von Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern,
– wesentliche Punkte eines Dienstvertrages aus Arbeitgebersicht beurteilen.
Bereich Kaufvertrag
– die in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen,
– die wichtigsten Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden.
Bereich Marketing
– für Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen:
– Methoden der Marktanalyse einsetzen,
– eine Marketingstrategie entwickeln und Marketingziele operationalisieren,
– verschiedene Maßnahmen des Produkt-, Kontrahierungs-, Kommunikations- und Distributionsmanagements zielgruppenorientiert darstellen,
– einen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und des Konsumenten kritisch hinterfragen.
Bereich Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb
– die betrieblichen Leistungsfaktoren sowie deren Zusammenspiel und Stellenwert in Unternehmen analysieren und bewerten.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in Leistungserstellung und Marketing
Rechtliche Grundlagen:
Rechtsformen, Firma, Firmenbuch, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgebersicht
Kaufvertrag:
Dokumente sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit
Marketing:
Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationsmanagement
Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb:
Betriebliche Leistungsfaktoren, Kennzahlen der Leistungserstellung
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Materialwirtschaft und Logistik unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen.
Bereich Materialwirtschaft
– Ziele der Materialwirtschaft operationalisieren,
– Beschaffungsprozesse optimieren,
– ein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen,
– verschiedene Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation unterscheiden,
– die wesentlichen Kostenarten der Materialwirtschaft und deren Zusammenhänge beschreiben,
– eine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen.
Bereich Logistik und Supply-Chain Management
– Maßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren.
Bereich Logistikbetriebe
– das Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren,
– die Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren,
– die wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen.
Bereich Handel
– die verschiedenen Funktionsbereiche des Handels darstellen,
– die verschiedenen Betriebsformen im Handel und ihre Unterscheidungsmerkmale erläutern,
– die Bedeutung des Handels im ökonomischen, ökologischen und sozialen Kontext einschätzen,
– Entwicklungstendenzen im Handel beschreiben.
Bereich Businessplan
– auf der Basis einer Geschäftsidee die Bereiche Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing für einen konkreten Businessplan unter Berücksichtigung der Standortfaktoren für einen Handels- oder Fertigungsbetrieb ausarbeiten.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik
Materialwirtschaft:
Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft
Logistik und Supply-Chain Management:
Logistik, Supply-Chain Management
Logistikbetriebe:
Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr
Handel:
Funktionen und Betriebsformen, Besonderheiten von Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing
Businessplan:
Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Maßnahmen in der Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
– Maßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen,
– in verschiedenen Rollen (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Konsumentin und Konsument) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln.
Bereich Management
– die normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Reichweiten der Umsetzung reflektieren:
– Inhalte des normativen Managements charakterisieren,
– die Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren,
– den Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und operativem Management darstellen.
Bereich Planung
– den Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden:
– die strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen,
– Prognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen,
– strategische und operative Ziele für ein Unternehmen formulieren,
– die Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen,
– die Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen.
Bereich Personalmanagement
– verschiedene Motivationstheorien reflektieren,
– die Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen,
– Personalbeurteilung und Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren,
– Aufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen:
– die Aufgaben des Personalmanagements erläutern,
– verschiedene rechtliche Aspekte im Arbeitgeberinnen-Arbeitnehmerinnen-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis erläutern,
– verschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen,
– Methoden der Personalplanung und –freisetzung erläutern,
– Methoden der Personalanwerbung und -auswahl einsetzen,
– Kenntnisse über Methoden der Personalanwerbung und -auswahl für erfolgversprechende Bewerbungen nutzen.
Bereich Führung
– verschiedene Führungstheorien identifizieren,
– verschiedene Führungskonzepte darstellen und reflektieren.
Bereich Organisation
– Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln:
– Elemente der Aufbauorganisation analysieren,
– Organisationsgrundsätze und Prinzipien beurteilen,
– Aspekte informeller Organisation und Kommunikation reflektieren,
– verschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten,
– den Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und Aufbauorganisation erläutern,
– die Prozesse eines Unternehmens beschreiben.
Bereich Kontrolle
– Kontrollinstrumente situationsadäquat einsetzen und ihre Bedeutung im Rahmen des PDCA-Prozesses beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik in der Unternehmensführung
Management:
Managementlehre, Normatives Management wie das St. Galler Management-Modell
Planung:
Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements
Personalmanagement:
Personalplanung, Personalanwerbung und –auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung
Führung:
Führungstheorien, Führungskonzepte
Organisation:
Zusammenhang zwischen Ablauf- und Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement
Kontrolle:
Bereiche und Instrumente der Kontrolle
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Produktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
– Überlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren,
– in verschiedenen Rollen (Konsumentin und Konsumenten, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Unternehmerin und Unternehmer) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln.
Bereich Fertigungsbetriebe
– das Management und die Funktionsbereiche reflektieren:
– Fertigungsverfahren begründet empfehlen,
– die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern,
– die Bedeutung der Materialwirtschaft im Fertigungsbetrieb darstellen,
– die Leistungserstellung im Fertigungsbetrieb charakterisieren,
– das Marketing im Fertigungsbetrieb darstellen,
– die Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern,
– die Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen,
– Fertigungsbetriebe nach verschiedenen Kriterien systematisieren.
Bereich Finanzmanagement
– finanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln:
– die Einhaltung von Finanzierungsregeln eines Unternehmens beurteilen,
– Finanzierungskennzahlen eines Unternehmens interpretieren,
– Bedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen,
– die Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren,
– einen einfachen Finanzplan für ein Unternehmen erstellen,
– Kenntnisse aus der Unternehmensfinanzierung im Privatbereich anwenden:
– eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich erstellen,
– Finanzierungsmöglichkeiten von Privathaushalten darstellen,
– Kreditgespräche mit einer Bank vorbereiten und durchführen.
Bereich Investitionsmanagement
– Grundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten,
– Entscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen,
– Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren:
– Investitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren,
– den Zusammenhang zwischen Unternehmensführung und Investition erläutern,
– Arten der Investitionen unterscheiden,
– Investitionen steuern und kontrollieren.
Bereich Businessplan
– die Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen,
– die Finanz- und Investitionsplanung für einen Businessplan vornehmen und nachvollziehbare Planungen im Hinblick auf die Kosten- und Leistungsrechnung anstellen,
– als Entrepreneur nachhaltig wirksame Strukturen schaffen und Prozesse reflektiert gestalten.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit in der Fertigung sowie im Investitions- und Finanzmanagement
Fertigungsbetriebe:
Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben
Finanzmanagement:
Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Finanzkennzahlen, Kreditprüfung
Investitionsmanagement:
Arten der Investitionen, qualitative und quantitative Entscheidungsmethoden
Businessplan:
Finanz- und Investitionsplanung
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln,
– die Wechselwirkung von Ökonomie und Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen,
– Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen.
Bereich Internationale Geschäftstätigkeit
– Chancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen,
– Auswirkungen der Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten,
– Besonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren,
– finanz- und risikopolitische Maßnahmen für die internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen,
– die für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren,
– die volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren.
Bereich Dienstleistungsbetriebe
– die Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe
– die betrieblichen Funktionsbereiche von Banken- und Versicherungsbetrieben unterscheiden:
– das Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten,
– die Bedeutung des Ratings erläutern,
– den Jahresabschluss von Bank- und Versicherungsbetrieben von anderen Branchen abgrenzen,
– die Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären,
– die Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen,
– die Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren,
– die Rolle der OeNB und der europäischen Zentralbank im Bankensektor darstellen.
Bereich Risikomanagement
– risikopolitische Maßnahmen für ein Unternehmen empfehlen,
– das Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen,
– die Grundlagen des Risikomanagements beschreiben.
Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse
– eine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln: das Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen,
– Wertpapiere und Derivate nach Kriterien analysieren:
– verschiedene Formen der Veranlagung nach Kriterien klassifizieren,
– verschiedene Wertpapierarten erläutern,
– Derivate charakterisieren,
– das Börsengeschäft erläutern,
– Arten der Börse unterscheiden.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Bedeutung des Außenhandels für die Wirtschaft, Globalisierung, ethische Geldanlage
Internationale Geschäftstätigkeit:
Exportquote, Handelsbilanz, Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Marketing und Beschaffung, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Cross-cultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft
Dienstleistungsbetriebe:
Dienstleistung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing im Rahmen von Dienstleistungsbetrieben, CRM
Bank- und Versicherungsbetriebe:
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing von Banken- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen, Funktionen der österreichischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank, Ratingagenturen
Risikomanagement:
Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements
Wertpapiere, Derivate und Börse:
Wertpapiere, Derivate und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– sich der Rolle als aktive Bürgerin und aktiver Bürger in der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und diese reflektieren,
– die aktive Beteiligung von Non-Profit-Organisationen an der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben erkennen und reflektieren,
– die Bedeutung von ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und ihr langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren.
Bereich Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung
– die Funktionsbereiche von Non-Profit-Organisationen im Zusammenhang mit den Besonderheiten der Leistungserstellung von Non-Profit-Organisationen reflektieren,
– die Bedeutung und Ziele von Non-Profit-Organisationen bzw. der Öffentlichen Verwaltung erläutern,
– moderne Informations- und Kommunikationstechnologien in der Öffentlichen Verwaltung (E Government) für betriebliche und private Zwecke nutzen,
– Beschaffungsprozesse in der Öffentlichen Verwaltung und in privaten Unternehmen unterscheiden.
Bereich Finanz- und Investitionsmanagement
– Investitionsentscheidungen mit dynamischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren:
– Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse von Investitionsrechenverfahren erläutern,
– den Unterschied zwischen statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren erläutern,
– Informationen aus der Unternehmensplanung auf Zahlenebene in der Form einer integrierten Unternehmensplanung abbilden: Zusammenhänge zwischen Plankosten, Plan-GuV-Rechnung, Planbilanz und Cashflow Statement darstellen.
Bereich Freizeitwirtschaft und Tourismus
– Management und betriebliche Funktionsbereiche von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben beschreiben:
– Marketingstrategien entwickeln,
– die wirtschaftliche Bedeutung der Freizeitwirtschaft und des Tourismus in Österreich und weltweit darstellen.
Bereich Ökomanagement und Qualitätsmanagement
– Maßnahmen in den Bereichen Öko- und Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren,
– Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit beurteilen,
– Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen:
– die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
– Möglichkeiten zur Gestaltung des Öko- und Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben,
– Grenzen von unternehmerischen Entscheidungen auf Basis von ökonomisch orientierten und rechnerisch ermittelten Ergebnissen aufzeigen.
Bereich Businessplan
– die für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren,
– einen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Ethik und Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und privaten Entscheidungen
Non-Profit-Organisationen und Öffentliche Verwaltung:
Bedeutung und Funktion von NPOs und der öffentlichen Verwaltung, Arten von NPOs, Funktion und Bedeutung, EGovernment, elektronischer Amtsweg, öffentliche Ausschreibungen
Finanz- und Investitionsmanagement:
Dynamische Investitionsrechenverfahren, integrierte Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Cashflow Statement, Plan-GV, Plan-Bilanz)
Freizeitwirtschaft und Tourismus:
Arten von Betrieben der Freizeitwirtschaft und Tourismusbetrieben, Kennzahlen, Bedeutung für die Wirtschaft, Entwicklungstendenzen, ökologische Aspekte
Ökomanagement und Qualitätsmanagement:
Begriff der Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagements
PDCA-Zyklus, Qualitätsmanagementinstrumente
Businessplan:
Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion)
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Steuerungsvorgänge in Unternehmen (Gründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben,
– die Bedeutung von Corporate Governance-Konzepten darstellen.
Bereich Businessplan
einen komplexen Businessplan für eine Geschäftsidee erstellen und bewerten.
Bereich Unternehmensgründung
– die für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben,
– Möglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten,
– situativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.
Bereich Unternehmenssteuerung
– Controllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden,
– Krisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben,
– Arten der Unternehmenskooperation und -zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen,
– die Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft:
Stakeholder-Management, Corporate Governance-Konzepte
Businessplan:
Komplexer Businessplan (Unternehmensübernahme, Unternehmenszusammenschlüsse usw.)
Unternehmensgründung:
Neugründung, Unternehmensübernahme
Unternehmenssteuerung:
Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung
Fallstudien:
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge sowie Einbeziehung aller Perspektiven (Unternehmerin und Unternehmen, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer, Konsumentin und Konsumenten), Aktualisierung.
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
3.2 Unternehmensrechnung
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschaftliches Rechnen
– Grundrechnungsarten sicher anwenden,
– Ergebnisse schätzen und deren Plausibilität beurteilen,
– einfache Schlussrechnungen, Kettensatz, Prozentrechnungen und Zinsenrechnungen von Hundert sowie Währungsumrechnungen durchführen.
Bereich Grundlagen des Rechnungswesen
– die Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens erläutern sowie die rechtlichen Grundlagen der Buchführung nennen,
– Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften nennen sowie deren Folgen für einzelne Unternehmen abschätzen.
Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
– grundlegende gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden,
– Belege erkennen, prüfen, bearbeiten und in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen und ablegen,
– eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich führen, die Belege prüfen und aufbewahren,
– Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung von Vorsteuer und Umsatzsteuer erfassen,
– die Zahllast ermitteln und die Umsatzsteuervoranmeldung erstellen,
– die vorgeschriebenen Aufzeichnungen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen,
– die mit der Erfolgsermittlung zusammenhängenden Abschreibungen berechnen,
– den Erfolg ermitteln.
Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
– die Systematik der Doppelten Buchführung anwenden,
– den Kontenrahmen und Kontenplan anwenden,
– Wareneinkäufe, Warenverkäufe und Warenrücksendungen sowie den Rechnungsausgleich durch Barzahlung und Banküberweisung in der Buchführung erfassen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaftliches Rechnen:
Grundlagen des wirtschaftlichen Rechnens, Rechenfertigkeiten und Zahlenverständnis (Schätzen), Schlussrechnung, Kettensatz, Prozentrechnungen, Zinsenrechnung von Hundert, Währungsumrechnungen
Grundlagen des Rechnungswesens:
Begriff, Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens, Buchführungssysteme, rechtliche Grundlagen der Buchführung, Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung:
Rechtliche Bestimmungen, Funktionsweise der Umsatzsteuer, Belegwesen, Belegorganisation in Verschränkung zum Kaufvertrag in Betriebswirtschaft
Vorgeschriebene Aufzeichnungen anhand von Belegen inkl. Umsatzsteuer, Umsatzsteuervoranmeldung, Erfolgsermittlung, Einkommensteuererklärung
Erfassung von laufenden Geschäftsfällen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anhand einer Belegsammlung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen
Doppelte Buchführung in der Praxis:
Systematik der doppelten Buchführung
Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan
Verbuchung von Einkäufen, Verkäufen und dem Rechnungsausgleich anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer
Fallstudien:
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
– den Kauf von Anlagegütern inkl. geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Buchführung erfassen, die Verbuchung von sonstigen Einkäufen und Verkäufen durchführen,
– Bezugs- und Versandkosten verbuchen,
– Preisnachlässe in der Buchführung erfassen,
– den Rechnungsausgleich unter Berücksichtigung von Mahnspesen, Verzugszinsen sowie Skonto verbuchen,
– die Verbuchung von Kraftfahrzeug-Betriebskosten vornehmen,
– Steuern und Umlagen in der Buchführung erfassen,
– die Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Sonstige Geschäftsfälle
– die Verbuchung von Anzahlungen, Emballagen sowie von Ein- und Verkäufen von Aktien und Anleihen auf Basis der Bankabrechnungen vornehmen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Doppelte Buchführung in der Praxis:
Verbuchung weiterer laufender Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer, Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung
Zusammenhängende Geschäftsfälle anhand von Belegen inkl. Summen- und Saldenbilanz, Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige Geschäftsfälle:
Anzahlungen, Emballagen, Leasing, Aktien und Anleihen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
– die Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen.
Bereich Personalverrechnung
– laufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen,
– Abrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen,
– außerbetriebliche Abrechnungen durchführen,
– die erforderlichen Aufzeichnungen führen,
– die Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen,
– die Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen,
– den Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Finanzamt abwickeln.
Bereich Computerunterstütztes Rechnungswesen
– die Stammdatenpflege durchführen,
– laufende Geschäftsfälle anhand einer Belegsammlung mit einer kaufmännischen Standardsoftware verbuchen, die USt-Zahllast ermitteln, die Lagerbuchhaltung führen, fakturieren, offene Posten verwalten, ein Anlagenverzeichnis führen,
– einfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, die lohn- und gehaltsabhängigen Abgaben ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen,
– die Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erkennen,
– die erforderlichen Auswertungen erstellen und interpretieren,
– Datensicherung vornehmen.
Bereich Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland:
Verbuchung von Auslandsgeschäften mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Betriebswirtschaft
Personalverrechnung:
Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen, Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde, Lohnkonto und sonstige gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen, Arbeitnehmerveranlagung mit FinanzOnline, Schriftverkehr, Verbuchung
Computerunterstütztes Rechnungswesen:
Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen einschließlich Lager- und Anlagenbuchführung anhand einer Belegsammlung
Abrechnung laufender und sonstiger Bezüge
Auswertungen
Stammdatenpflege, Datensicherung
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten (davon eine aus dem Teilbereich „Computerunterstütztes Rechnungswesen“)
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen der Kostenrechnung
– Aufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und Teilbereiche der Kostenrechnung nennen,
– die Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen,
– Kostenrechnungssysteme unterscheiden.
Bereich Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung
– die Schritte von der Ermittlung des Einstandspreises über die Leistungserstellung zur Errechnung des Verkaufspreises erläutern,
– mit der Bezugskalkulation den Einstandspreis ermitteln und die entsprechenden Buchungen vornehmen,
– Aufwendungen zu Kosten und Erträge zu Leistungen überleiten,
– Kosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln,
– Kostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen,
– den Verkaufspreis berechnen und die entsprechenden Buchungen vornehmen,
– mit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten,
– mit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln.
Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
– Kosten nach ihrem Verhältnis zum Beschäftigungsgrad unterscheiden,
– Deckungsbeiträge ermitteln,
– unternehmerische Entscheidungen treffen.
Bereich Kostenrechnung als Ergebnisrechnung
– den Betriebserfolg ermitteln.
Bereich Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen der Kostenrechnung:
Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen
Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung:
Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Kostenträgererfolgsrechnung, Absatz- und Differenzkalkulation, Verbuchung
Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument:
Istkostenrechnung zu Teilkosten, Anwendungsbereiche des Direct Costing
Kostenrechnung als Ergebnisrechnung:
Betriebserfolgsermittlung
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Branchenspezifische Besonderheiten der Kostenrechnung
– Kalkulationen durchführen.
Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
– die Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen,
– Inventur und Inventar unterscheiden,
– die grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen,
– die Bewertungsregeln für das Anlage- und Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen.
Bereich Anlagenbewertung
– die Aufgabe der Anlagenbewertung nennen,
– weitere Zugänge des Anlagevermögens in der Buchführung erfassen,
– die Verbuchung von Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung sowie für den Umbau und die Erweiterung von Anlagen vornehmen,
– das Ausscheiden von Anlagegütern verbuchen,
– den Bilanzansatz von Anlagegütern ermitteln,
– die Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Waren- und Materialbewertung
– Methoden der Verbrauchsermittlung einsetzen,
– Bewertungsverfahren anwenden,
– daraus resultierende Verbuchungen vornehmen,
– die Auswirkung der Waren- und Materialbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.
Bereich Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
– die Herstellungskosten ermitteln und die Bewertung vornehmen,
– die Auswirkung der Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Branchenspezifische Besonderheiten der Kostenrechnung:
Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
Abschlussarbeiten – Reihenfolge, Inventur und Inventar, Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Bewertungsmaßstäbe, Bewertungsregeln
Anlagenbewertung:
Weitere Zugänge im Anlagevermögen, Instandhaltung, Instandsetzung, Umbau und Erweiterung, Ausscheiden von Anlagegegenständen
Waren- und Materialbewertung:
Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
Buchungsübungen
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
IV. Jahrgang
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten
– die Aufgabe der Forderungsbewertung nennen,
– die Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen,
– die umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen,
– Einzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen,
– Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten bewerten und die erforderliche Verbuchung durchführen,
– die Auswirkung der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rechnungsabgrenzung
– die Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen,
– beurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind,
– die abzugrenzenden Beträge ermitteln und die Verbuchung der Rechnungsabgrenzungen durchführen,
– die Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
Bereich Rückstellungen
– die Aufgabe von Rückstellungen nennen,
– den Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen (einschließlich der KSt Rückstellung) vornehmen.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
– die Bestandteile von Jahresabschlüssen nennen,
– Jahresabschlussarbeiten in der richtigen Reihenfolge durchführen,
– Bilanzierungsgrundsätze anwenden,
– die unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen,
– die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern,
– den Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen,
– die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer Personengesellschaft ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss erstellen,
– die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen, die Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten:
Einzelbewertung von inländischen Forderungen, Fremdwährungsforderungen, Fremdwährungsverbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzung:
Bildung und Verbuchung
Rückstellungen:
Bildung und Verbuchung
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Bestandteile, Reihenfolge der Abschlussarbeiten, Bilanzierungsgrundsätze, unternehmens- und steuerrechtliche Bestimmungen zur Erstellung des Jahresabschlusses, Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, Errechnung des unternehmensrechtlichen Erfolges
Abschluss von Einzelunternehmen und Personengesellschaften: Erfolgsermittlung, Verbuchung, Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung
Abschluss der kleinen GmbH, Rücklagen nach UGB, Rechnungslegungsvorschriften, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen, Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang)
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Steuerlehre
– die Bedeutung von Steuerehrlichkeit (Tax Compliance) für die Gesellschaft reflektieren,
– die Einkünfte und das Einkommen ermitteln, die Einkommensteuer berechnen, die Einkommensteuererklärung sowie die Arbeitnehmerveranlagung erstellen,
– die Körperschaftsteuer in einfacher Form ermitteln und die Erklärung ausfertigen,
– vertiefende Bestimmungen zum Umsatzsteuerrecht anwenden und die Umsatzsteuererklärung ausfüllen,
– weitere Verkehrssteuern und sonstige Steuern erläutern,
– den Anspruch auf Beihilfen zur Familienförderung feststellen,
– den Ablauf des Verfahrens von der Abgabe einer Steuererklärung bis zur Festsetzung der Steuer durch einen Bescheid erläutern und ihre Pflichten und Rechte als Steuerpflichtige identifizieren sowie entsprechend den Bestimmungen des Abgabenverfahrensrechts tätig werden.
Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
– das steuerliche Ergebnis mit Hilfe der steuerlichen Mehr-Weniger-Rechnung aus dem Ergebnis nach Unternehmensrecht ermitteln,
– die notwendigen Steuererklärungen für Einzelunternehmen, Gesellschafterinnen und Gesellschafter von Personengesellschaften und der GmbH ausstellen.
Bereich Internationale Rechnungslegung
– für ausgewählte Bilanzpositionen die Bewertungsbestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) mit dem Unternehmensrecht vergleichen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Steuerlehre:
Gliederung der Steuern, Ertragsteuern, Verkehrssteuern, sonstige Steuern und Abgaben, Grundzüge des Beihilfenrechtes, Kommunikation mit dem Finanzamt, Abgabenverfahrensrecht
Aufstellung des Jahresabschlusses:
Errechnung des steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung), Steuererklärungen
Internationale Rechnungslegung:
Vertiefende Wiederholung (laufende Geschäftsfälle, Kontierung von Belegen, Abschlussbuchungen)
Fallstudien:
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
– das Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten,
– finanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen und interpretieren,
– Kapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen,
– die Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, Multiple Diskriminanzanalyse) auswerten,
– eine Jahresabschlusskritik erstellen.
Bereich Controlling
– Instrumente der integrierten Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Finanzplan und Planbilanz) einsetzen und die Ergebnisse interpretieren,
– die Liquidität berechnen und deren Bedeutung auf die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen,
– Abweichungsanalysen interpretieren und Korrekturmaßnahmen vorschlagen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik:
Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials, Errechnung und Interpretation von Kennzahlen
Controlling:
Strategisches und operatives Controlling, Planungsrechnung, Liquiditätsanalyse, Abweichungsanalyse
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
3.3 Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Im Rahmen der Übungsfirma sind Vernetzungen zu allen anderen Unterrichtsgegenständen anzustreben.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Kommunikation-Präsentation
– Gespräche im betrieblichen Alltag vorbereiten, durchführen und nachbereiten,
– kundenorientiert telefonieren und Gesprächsnotizen erstellen,
– Präsentationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
– Feedback annehmen und geben.
Bereich Lernfirma (Miniübungsfirma, Juniorfirma)
– sich selbst Ziele setzen und eigene oder vorgegebene Ziele konsequent verfolgen,
– sich selbst und ihr Arbeitsumfeld organisieren,
– fachspezifische Informationen beschaffen, bewerten, vernetzt verarbeiten und nachvollziehbar dokumentieren,
– Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln,
– Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln,
– bei Vertragsverletzungen entsprechende Handlungen setzen,
– laufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen und
– abschließend ihre selbst gesetzten oder vorgegebenen Ziele auf Zielerreichung evaluieren.
Lehrstoff:
Kommunikation im betrieblichen Bereich
Präsentationstechniken
Zieldefinition, Zielverfolgung, Methoden der Evaluation, Selbstorganisation und Organisation des Arbeitsumfeldes, Methoden der Informationsbeschaffung, Abwicklung von Geschäftsfällen aus dem Lehrstoff Betriebswirtschaft und Unternehmensrechnung, Erfassung von laufenden Geschäftsfällen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Lernfirma (Miniübungsfirma, Juniorfirma)
– unternehmerisch denken und handeln,
– eine Geschäftsidee im Team entwickeln, nachvollziehbar dokumentieren und präsentieren,
– für ihre selbst entwickelte Geschäftsidee einen einfachen Businessplan erstellen,
– den einfachen Businessplan im Rahmen einer Lernfirma umsetzen,
– einfache Qualitätsmanagementmethoden anwenden,
– Geschäftsfälle zwischen Lernfirmen abwickeln,
– laufende Geschäftsfälle im Zusammenhang mit ihrer Lernfirma auf der Grundlage von Originalbelegen in der Doppelten Buchführung unter Verwendung einer kaufmännischen Standardsoftware erfassen und
– die Ergebnisse im Hinblick auf die Zielerreichung evaluieren und reflektieren.
Lehrstoff:
Geschäftsidee, einfacher Businessplan in Vernetzung mit Betriebswirtschaft
Arbeiten in Lernfirmen im Betriebswirtschaftlichen Zentrum als Vorbereitung auf die Übungsfirma
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Projektmanagement
– Projektwürdigkeitsanalysen durchführen,
– Rollen im Projekt definieren und kompetenzorientiert besetzen,
– Projektziele definieren und Indikatoren der Zielerreichung formulieren,
– Projektabgrenzungen durchführen,
– Teams bilden und eine Projektkultur entwickeln,
– mit (externem) Auftraggeber in geeigneter Weise kommunizieren und verhandeln,
– unterschiedliche Projektphasen definieren und bearbeiten,
– Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
– Projekte laufend evaluieren,
– die Grundlagen vorwissenschaftlichen Arbeitens anwenden.
Lehrstoff:
Definition (Projekt, Projektmanagement, Projektarten), Rollen und Funktionen im Projekt, Projektkultur, Projektmanagementphasen (Vorprojektphase, Projekt und Nachprojektphase), Projektdurchführung, Projektabschluss, Projektmanagementinstrumente (Antrag, Abgrenzungen, Zieleplan, Kostenplan, Objektstrukturplan, Auftrag, Projektstrukturplan, Verantwortungsmatrix, Arbeitspakete, Terminplan, Risikoanalyse, Projektcontrolling)
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Vorbereitung auf die Übungsfirmenarbeit
– fachspezifische Informationen zum Bereich Übungsfirmenarbeit, ACT-Dienstleistungen, beschaffen, bewerten, vernetzt verarbeiten und nachvollziehbar dokumentieren,
– Analysen am Übungsfirmenmarkt durchführen,
– betriebliche Arbeitsabläufe (Aufbau-, Ablauforganisation) einer Übungsfirma nachvollziehen und präsentieren,
– sich in geeigneter Form bei einer Übungsfirma bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren,
– arbeitsrechtliche Inhalte im Arbeitgeberin-Arbeitnehmerin-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis anwenden,
– einfache Geschäftsfälle in der Übungsfirma unter Einbeziehung von Standardsoftware abwickeln,
– Managementtechniken übungsfirmenbezogen anwenden.
Lehrstoff:
Vorbereitung auf die Arbeit in der Übungsfirma unter Anwendung von Qualitätsmanagementmethoden
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Übungsfirma
– die in anderen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
– strategische Ziele entwickeln und davon operative Ziele ableiten,
– betriebliche Prozesse verstehen, Zusammenhänge erkennen, Prozessabläufe darstellen und Prozessverfolgung durchführen,
– eine Plangewinn- und Verlustrechnung und eine Investitionsplanung erstellen,
– grundlegende betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen gegebenenfalls auch mit internationalem Bezug inhaltlich und formal richtig, termingerecht, zielorientiert und eigenverantwortlich bearbeiten,
– anhand betrieblicher Unterlagen Auswertungen erstellen, interpretieren und unternehmerische Entscheidungen auf Basis vorliegender Betriebsdaten begründet treffen,
– betriebliche und eigene Ziele im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses planen, umsetzen, evaluieren und bei Bedarf anpassen,
– mit gegebenen Daten Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
– Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
– Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– interne und externe betriebliche Kommunikation in mündlicher und schriftlicher Form situationsgerecht anwenden,
– Geschäftsfeldbezogene Strategien und Instrumente des Marketings anwenden und richtig einsetzen,
– aktuelle Informationstechnologien zielorientiert und den Anforderungen des jeweiligen Falles entsprechend einsetzen und anwenden,
– die zentrale Bedeutung der Qualität der betrieblichen Leistung für den Bestand und die Entwicklung eines Unternehmens erkennen und analysieren,
– Unternehmensanalysen durchführen.
Bereich Kommunikation, Präsentation und Konfliktmanagement
– Führungstechniken anwenden,
– Kreativitäts-, Darstellungs-, Moderations-, Präsentationstechniken und Kommunikationstechniken anwenden und deren Auswirkungen beurteilen,
– Techniken zur Arbeitsorganisation entsprechend des Betätigungsfeldes einsetzen,
– Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung erweitern und vertiefen,
– Konflikte nach den Grundsätzen des Konfliktmanagements lösen,
– sich im Team situationsadäquat verhalten, menschlich, tolerant und wertschätzend agieren und ihre Kommunikationsfähigkeit einsetzen,
– Kooperationsfähigkeit entwickeln und erfolgreich im Team zusammenarbeiten,
– kundenorientiertes Verhalten entwickeln und entsprechend handeln.
Bereich Zeitmanagement und Organisation
– Zeitmanagement-Tools in ihr Arbeitsverhalten integrieren,
– zuverlässig handeln und das Arbeitsverhalten dem Gruppenziel unterordnen,
– ihnen aufgetragene Arbeiten sorgfältig, selbstständig und genau erledigen, flexibel auf sich ändernde Arbeitssituationen reagieren und kritisch das eigene Handeln reflektieren.
Lehrstoff:
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge
Kommunikation in mindestens einer Fremdsprache, Qualitätsmanagementsystem, Zielerreichungs- und Steuerungsinstrumente, Grundlagen Management und strategisches Controlling, Instrumente der Unternehmensanalyse (zB Balanced Scorecard)
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Übungsfirma
– die in anderen Unterrichtsgegenständen und insbesondere die im vorherigen Kompetenzmodul erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf praxisorientierte Aufgabenstellungen in ihrem Verantwortungsbereich anwenden sowie je nach Verantwortungsbereich:
– Personalverrechnung unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen vornehmen,
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr termingerecht abwickeln,
– Buchführungsarbeiten unter Anwendung einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen,
– Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen,
– Unternehmenskonzepte in Business Pläne umsetzen, präsentieren und argumentieren,
– Qualität in der betrieblichen Arbeit als wichtigen unternehmerischen Strategiefaktor erkennen,
– strategisches Controlling wie Customer-Relationship-Management und Key-Account Management anwenden,
– unternehmerische Anpassungs- und Optimierungsprozesse durchführen,
– nationale und internationale Beschaffungs- und Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln,
– bei Vertragsverletzungen entsprechende Handlungen setzen,
– ein Leistungsportfolio erstellen,
– Jahresabschlussarbeiten durchführen und Steuererklärungen ausfertigen,
– Steuerungsmodelle und Steuerungsinstrumente wie Kostenrechnung, Budgetierung, Finanzplanung anwenden,
– Analysen von Managemententscheidungen im Unternehmen durchführen,
– Personalmanagement als Nutzung der innovations- und umsetzungsbezogenen Fähigkeiten und Kenntnisse aller Mitarbeiter einsetzen (zB Knowledge-Management).
Bereich Management
– Managementkonzeptionen und Managementtechniken in konkreten Situationen anwenden,
– Informationen, die zur Problemlösung beitragen, beschaffen und auswerten,
– die unterschiedlichsten Kommunikationstechniken einsetzen.
Lehrstoff:
Arbeiten im Betriebswirtschaftlichen Zentrum in verschiedenen Funktionen (wie Administration, Rechnungswesen mit Steuer- und Abgabewesen, Beschaffung, Investition und Finanzierung, Personalwesen, Absatz, Import und Export, Controlling, Qualitätsmanagement) oder prozessorientiert unter Einsatz der in der Praxis verwendeten aktuellen Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien und Anwendungssoftware unter Einbeziehung der Lerninhalte aller Jahrgänge
Customer-Relationship-Management, Key-Account-Management, Jahresabschlussarbeiten, Steuererklärungen, Kommunikation mit den Abgabenbehörden, Change Management
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Case Studies
– ihre in den Pflichtgegenständen „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“ und „Business Training, Projektmanagement, Übungsfirma und Case Studies“ erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in praxisorientierten Aufgabenstellungen vernetzt einsetzen,
– betriebswirtschaftliche Fallbeispiele/Fallstudien aus der Unternehmenspraxis und/oder aus einer Übungsfirma EDV-unterstützt bearbeiten.
Lehrstoff:
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RIS
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