Verordnung des Bundesministers für Unterricht und Kunst über die Lehrpläne für die Handelsakademie und die Handelsschule; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
– beherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern,
– beherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
– beherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen,
– verstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird,
– verstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– verstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind,
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen,
– können eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren,
– können auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
– können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
Lehrstoff:
Festigung und kontinuierliche Progression in den Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich
Werbemittel, Werbestrategien, Marketing, Public Relations
Beruflicher Bereich
Internationale Wirtschaft, Global Players, Customer Relations, unregelmäßiger Geschäftsfall
Mündliche Kommunikation
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate
Standardmäßige Geschäftskorrespondenz, Memo, Notiz, Broschüre, Präsentation, Presseaussendung, Kommentar, Report, Artikel, Rundschreiben, Werbetexte, Corporate Blogs
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler
– beherrschen ein breites Repertoire an sprachlichen Mitteln und einige komplexe Satzstrukturen, die es ihnen ermöglichen, klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken und etwas zu erörtern,
– beherrschen einen großen Wortschatz in berufsrelevanten und in den meisten allgemeinen Themenbereichen, indem sie Formulierungen variieren, um häufige Wiederholungen zu vermeiden,
– beherrschen die Grammatik gut und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen,
– verstehen einen Vortrag oder ein Gespräch zu einem berufsrelevanten Thema oder einer beruflichen Situation, soweit der Beitrag klar vorgetragen wird,
– verstehen Texte über allgemeine und berufsrelevante Themen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird,
– verstehen anspruchsvollere Sachtexte und entscheiden beim raschen Lesen, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind,
– verstehen mühelos vertraute berufsbezogene Korrespondenz,
– können routinemäßige berufsrelevante Sprachsituationen bewältigen,
– können eine klare und systematisch angelegte Präsentation verfassen und vortragen, indem sie die wesentlichen Punkte hervorheben und spontan auf Nachfragen reagieren,
– können auf berufsbezogene Korrespondenz adressaten- und situationsadäquat reagieren,
– können sowohl schriftlich als auch mündlich zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen Informationen austauschen, die eigenen Absichten erklären sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben,
– können klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
Lehrstoff:
Festigung der Fertigkeiten anhand folgender Domänen:
Privater und Öffentlicher Bereich
Verantwortung des einzelnen Bürgers in der Gesellschaft auf nationaler und internationaler Ebene
Beruflicher Bereich
Arbeitsmarkt, Weiterbildung, Leben und Arbeiten im Ausland
Mündliche Kommunikation
Domänenbezogenes monologisches und dialogisches Sprechen
Schriftliche Textsorten und -formate
Festigung der schriftlichen Textsorten und -formate
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen
Festigung und Erweiterung, situations- und adressatenadäquate registerspezifische Anwendung der Sprache
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Entrepreneurship – Wirtschaft und Management
Allgemeines Bildungsziel des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“:
Der Cluster steht für den Aufbau von praxisorientierter Wirtschaftskompetenz auf hohem Niveau.
Die Orientierung an nationalen und europäischen Standards der Berufsbildung befähigt sowohl zur Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Arbeitsmarktes als auch zur Bewältigung der Anforderungen weiterführender Bildungsinstitutionen.
Der Cluster beinhaltet die Unterrichtsgegenstände „Betriebswirtschaft“, „Unternehmensrechnung“, „Wirtschaftsinformatik und Datenbanksysteme“, „Office Management und angewandte Informatik“, „Recht“ sowie „Volkswirtschaft“.
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Persönliche und soziale Kompetenzen
– die Auswirkungen wirtschaftlicher Entscheidungen auf ihr Umfeld kritisch reflektieren,
– die Grundsätze und Instrumente kundenorientierten Handelns anwenden,
– sich in wirtschaftlichen, betrieblichen und gesellschaftlichen Situationen adäquat verhalten und zielorientiert agieren,
– eigenverantwortlich handeln und Verantwortung für sich, andere und Ressourcen übernehmen,
– sich selbst Ziele setzen sowie eigene und vorgegebene Ziele konsequent verfolgen.
im Bereich Arbeitstechniken
– fachspezifische Informationen beschaffen, bewerten und vernetzt verarbeiten,
– sich selbst und ihr Arbeitsumfeld organisieren,
– Projekte nach den Methoden des Projektmanagements anbahnen, planen, durchführen und abschließen,
– Arbeitsergebnisse situationsbezogen und zielgruppenorientiert präsentieren und argumentieren.
im Bereich Entrepreneurship
– die Wichtigkeit von Innovationen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung einschätzen und reflektieren,
– eine Geschäftsidee entwickeln und auf ihre Realisierbarkeit beurteilen,
– die wesentlichen Merkmale der Rechtsformen von Unternehmen anführen und deren Vor- und Nachteile beurteilen,
– einen Businessplan erstellen und analysieren,
– rechtliche Bestimmungen im Zusammenhang mit Unternehmensgründung und -führung anwenden,
– Chancen und Risiken der unternehmerischen Selbstständigkeit einschätzen und interpretieren,
– unternehmerisch denken und handeln.
im Bereich Management
– die Risiken betriebswirtschaftlicher Entscheidungen identifizieren, bewerten und geeignete risikopolitische Maßnahmen einsetzen,
– die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
– die Merkmale verschiedener Führungsstile im Hinblick auf ihre Stärken und Schwächen beurteilen,
– betriebliche Abläufe planen und organisieren,
– unternehmerische Zielbündel entwickeln,
– aufgrund vorliegender Informationen strategische und operative Entscheidungen treffen und argumentieren,
– die in der Praxis relevanten Qualitätsmanagement-Systeme nennen und die Bedeutung von Qualitätsmanagement beurteilen,
– Managementtechniken anwenden.
im Bereich Leistungserstellung und -verwertung
– strategische und operative Marketinginstrumente anwenden,
– Beschaffungsvorgänge anbahnen und abwickeln,
– Absatzvorgänge anbahnen und abwickeln.
im Bereich Personalmanagement
– Lohn- und Gehaltsabrechnungen abwickeln und interpretieren,
– rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Dienstverhältnissen beurteilen,
– Methoden der Personalauswahl im Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile beurteilen,
– Ziele, Methoden und Bedeutung der Personalentwicklung und des Personaleinsatzes erklären,
– sich in geeigneter Form bewerben und im Bewerbungsverfahren zielorientiert agieren.
im Bereich Finanzierung und Investition
– Investitionsentscheidungen treffen und argumentieren,
– die wesentlichen Arten der Unternehmensfinanzierung im Hinblick auf deren Vor- und Nachteile beurteilen,
– Finanzierungsentscheidungen treffen und argumentieren,
– Finanzpläne erstellen und interpretieren.
im Bereich Unternehmensrechnung
– laufende Geschäftsfälle auf der Grundlage von Originalbelegen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und der Doppelten Buchführung verbuchen,
– unternehmensrelevante Steuern und Abgaben berechnen und deren Abfuhr abwickeln,
– den Gewinn oder Verlust von Unternehmen mit Hilfe der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln,
– Jahresabschlüsse erstellen,
– den Jahresabschluss eines Unternehmens interpretieren und beurteilen,
– Kosten- und Preiskalkulationen durchführen,
– Deckungsbeiträge ermitteln und auf deren Grundlage unternehmerische Entscheidungen treffen,
– eine Betriebsabrechnung durchführen,
– Kosten analysieren und deren Auswirkungen auf Preise und Betriebsergebnis beurteilen,
– die wesentlichen Steuern anführen und deren Auswirkungen erläutern.
im Bereich Recht
– einfache Rechtsfragen aus Sicht der Unternehmerin und des Unternehmers, Arbeitnehmerin und Arbeitsnehmers und Konsumentin und Konsumenten klären.
im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie
– Informatiksysteme einsetzen (Hardware unterscheiden und beurteilen, das Betriebssystem konfigurieren und sinnvoll einsetzen, Netzwerk nutzen),
– mit Publikation und Kommunikation (Textverarbeitung, Präsentation, E-Mail-Kommunikation, Internet, Desktop-Publishing) betriebliche Arbeitsabläufe umsetzen,
– kaufmännische Problemstellungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm lösen (Berechnungen durchführen, Daten visualisieren, Daten auswerten),
– eine Datenbank zur Lösung kaufmännischer Problemstellungen einsetzen,
– im Bereich „Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft“ Daten sichern und schützen, E Business-Anwendungen nutzen und IT-Rechtsbestimmungen berücksichtigen.
3.1 Betriebswirtschaft
Didaktische Grundsätze:
Im Rahmen der Umsetzung des Prinzips Entrepreneurship Education ist ein umfassend interdisziplinär vernetztes, betriebswirtschaftliches Wissen zu entwickeln sowie der Aufbau von entsprechend reflektierten Haltungen und Werten zu fördern.
Bei der Erarbeitung von Inhalten ist stets auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Sichtweise auf das Unternehmen und sein Umfeld sowie auf eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin/Unternehmer, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer, Konsumentin/Konsument) zu achten. Besonderes Augenmerk ist zudem auf Aspekte der ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit zu legen.
Aufgabenstellungen sind in praktische Kontexte einzubetten. Die Anwendung des erworbenen Wissens und der Kompetenzen erfolgt in der Übungsfirma und im Pflichtpraktikum. Diese stellen sowohl Perspektive als auch Ressource für Lernanlässe dar.
Anleitende und offene Lehr- und Lernmethoden sind im Sinne des Kompetenzaufbaus gleichermaßen einzusetzen. Die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zur Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgabenstellungen ist einzuplanen.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Wirtschaftssektoren und Betriebsarten unterscheiden,
– die Wechselwirkungen zwischen Betrieb und Umfeld interpretieren und Konsequenzen daraus ableiten,
– unternehmerische, ökonomische, ökologische und soziale Wechselwirkungen darstellen,
– Sachverhalte aus unterschiedlichen Perspektiven (Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer, Unternehmerin/Unternehmer, Konsumentin/Konsument) bewerten.
im Bereich Businessplan
– eine Geschäftsidee für einen Businessplan entwickeln,
– die rechtlichen Grundlagen eines Unternehmens in Bezug auf die Rechtsform des Einzelunternehmens darstellen,
– den Gründungsvorgang eines Einzelunternehmens aufzeigen.
im Bereich Vertragswesen
– Bedingungen für das Zustandekommen von Verträgen erläutern,
– die Bedeutung und Konsequenzen von Verträgen kennen,
– die Vertragstypen „Werkvertrag“, „Dienstvertrag“, „Kaufvertrag“ sowie andere Vertragstypen (Mietvertrag, Versicherungsvertrag usw.) miteinander vergleichen,
– einen Dienstzettel lesen und Inhalte – aus Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmersicht – erklären.
im Bereich Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
– gesetzliche und kaufmännische Bestandteile in kaufvertragsrelevanten Schriftstücken bestimmen,
– Ein- und Verkaufsprozesse rechtlich korrekt und betriebswirtschaftlich reflektiert durchführen,
– Grundlagen des Marketings und der Beschaffung für die Anbahnung und Abwicklung von Kaufverträgen für ein Unternehmen umsetzen,
– alle Schritte zur ordnungsgemäßen Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumenten und des Konsumenten umsetzen sowie situationsadäquat kommunizieren,
– die vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags aus Sicht des Unternehmens und der Konsumentin und des Konsumenten analysieren sowie nötige Maßnahmen ableiten und situationsadäquat kommunizieren.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft
Unternehmerisches Umfeld (Wirtschaftsordnung, gesamtwirtschaftliche Ziele, Wirtschaftsteilnehmerinnen/Wirtschaftsteilnehmer), Unternehmen (Unternehmensziele, Stakeholder, Funktionsbereiche), Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Umfeld
Rechtliche Grundlagen
Unternehmerinnen und Unternehmer und Unternehmen, Einzelunternehmen
Businessplan
Geschäftsidee, rechtlicher Rahmen
Vertragswesen
Vertragstypen
Kaufvertrag einschließlich Schriftverkehr
Bedingungen für das Zustandekommen eines Kaufvertrags, Inhalte des Kaufvertrags (rechtliche und sonstige kaufmännische Bestandteile), Anbahnung eines Kaufvertrags inkl. Grundzüge des Absatzmarketings (Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation), Grundzüge der Materialwirtschaft (insbesondere Beschaffungsplanung, Beschaffungsmarketing, Lieferantenauswahl (inkl. Kalkulation), Logistikbetriebe), ordnungsgemäße Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferung, Annahme, Zahlung), einschließlich Korrespondenz, vertragswidrige Erfüllung des Kaufvertrags (Lieferverzug, mangelhafte Lieferung, mangelhafte Rechnungen, Annahmeverzug, Zahlungsverzug), einschließlich Korrespondenz
Fallstudien
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– die Marktorientierung als Leitidee der Betriebswirtschaft aus der Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten kritisch hinterfragen:
– Leistungserstellung und Marketing unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten kritisch analysieren und beurteilen,
– die Aspekte von nachhaltigem Handeln erklären.
im Bereich Rechtliche Grundlagen des Unternehmens
– für Unternehmen eine begründete Rechtsformwahl treffen: Unterschiede zwischen Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften anhand verschiedener Kriterien beschreiben,
– für Unternehmen eine begründete Entscheidung hinsichtlich Firmenbezeichnung und Eintragung ins Firmenbuch treffen sowie einem realen Firmenbuchauszug wesentliche Informationen entnehmen,
– in konkreten Fällen die Befugnisse von Bevollmächtigten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens erläutern,
– wesentliche Punkte eines Dienstvertrages aus Arbeitgebersicht beurteilen.
im Bereich Kaufvertrag
– die in der internationalen Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente erläutern und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen,
– die wichtigsten Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit erklären und anwenden.
im Bereich Marketing
– für Produkte ein stimmiges Marketingkonzept erstellen:
– Methoden der Marktanalyse einsetzen,
– eine Marketingstrategie entwickeln und Marketingziele operationalisieren,
– verschiedene Maßnahmen des Produkt-, Kontrahierungs-, Kommunikations- und Distributionsmanagements zielgruppenorientiert darstellen,
– einen Marketing-Mix aus Sicht der Konsumentin und des Konsumenten kritisch hinterfragen.
im Bereich Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb
– die betrieblichen Leistungsfaktoren sowie deren Zusammenspiel und Stellenwert in Unternehmen analysieren und bewerten.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft
Marktorientierung, Ethik und Nachhaltigkeit in Leistungserstellung und Marketing
Rechtliche Grundlagen
Rechtsformen, Firma, Firmenbuch, Prokura und Handlungsvollmacht, Dienstvertrag aus Arbeitgebersicht
Kaufvertrag
Dokumente sowie Liefer- und Zahlungsbedingungen in der internationalen Geschäftstätigkeit
Marketing
Ziele des Marketings, Arten und Instrumente der Marktforschung, Marktsegmentierung, Zielmarktfestlegung und Marktpositionierung, Produkt-, Kontrahierungs-, Distributions- und Kommunikationsmanagement
Leistungserstellung im Handel und Fertigungsbetrieb
Betriebliche Leistungsfaktoren, Kennzahlen der Leistungserstellung
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Materialwirtschaft und Logistik unter Berücksichtigung von Aspekten der Ethik und Nachhaltigkeit aus der Sicht von Unternehmen und Konsumenten analysieren und beurteilen.
im Bereich Materialwirtschaft
– Ziele der Materialwirtschaft operationalisieren,
– Beschaffungsprozesse optimieren,
– ein Beschaffungsmarketingkonzept erstellen,
– verschiedene Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation unterscheiden,
– die wesentlichen Kostenarten der Materialwirtschaft und deren Zusammenhänge beschreiben,
– eine Lageranalyse mit Hilfe geeigneter Kennzahlen und Methoden durchführen und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen zur Optimierung ziehen.
im Bereich Logistik und Supply-Chain Management
– Maßnahmen im Rahmen einer Wertschöpfungskette analysieren.
im Bereich Logistikbetriebe
– das Angebot verschiedener Logistikbetriebe analysieren,
– die Transportmittelwahl unter verschiedenen Aspekten analysieren,
– die wichtigsten Dokumente im Frachtverkehr beschreiben und realen Dokumenten wesentliche Informationen entnehmen.
im Bereich Handel
– die verschiedenen Funktionsbereiche des Handels darstellen,
– die verschiedenen Betriebsformen im Handel und ihre Unterscheidungsmerkmale erläutern,
– die Bedeutung des Handels im ökonomischen, ökologischen und sozialen Kontext einschätzen,
– Entwicklungstendenzen im Handel beschreiben.
im Bereich Businessplan
– auf der Basis einer Geschäftsidee die Bereiche Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing für einen konkreten Businessplan unter Berücksichtigung der Standortfaktoren für einen Handels- oder Fertigungsbetrieb ausarbeiten.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft
Ethik und Nachhaltigkeit in der Materialwirtschaft und Logistik
Materialwirtschaft
Ziele der Materialwirtschaft, Beschaffungsprozesse, Strategien der Beschaffung und Lagerorganisation, Kosten der Materialwirtschaft, Lageranalyse, Kennzahlen der Materialwirtschaft
Logistik und Supply-Chain Management
Logistik, Supply-Chain Management
Logistikbetriebe
Logistikbetriebe, Transportmittel, Dokumente im Frachtverkehr
Handel
Funktionen und Betriebsformen, Besonderheiten von Materialwirtschaft, Leistungserstellung und Marketing
Businessplan
Bausteine eines Businessplans, einfacher Businessplan, Standortfaktoren
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen, insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Maßnahmen in der Führung eines Unternehmens unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
– Maßnahmen im Personalmanagement aus der Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern hinterfragen,
– in verschiedenen Rollen (Unternehmerin und Unternehmer, Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer und Konsumentin und Konsument) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln.
im Bereich Management
– die normative Management-Ebene hinsichtlich Bedeutung sowie Grenzen und Reichweiten der Umsetzung reflektieren:
– Inhalte des normativen Managements charakterisieren,
– die Bedeutung von Unternehmenskultur diskutieren,
– den Zusammenhang zwischen normativem, strategischem und operativem Management darstellen.
im Bereich Planung
– den Planungsprozess eines Unternehmens modellhaft abbilden:
– die strategische Ausgangslage eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements bestimmen,
– Prognosen mit verschiedenen Instrumenten erstellen,
– strategische und operative Ziele für ein Unternehmen formulieren,
– die Strategieentwicklung eines Unternehmens mit Hilfe verschiedener Instrumente des strategischen Managements durchführen,
– die Bedeutung eines Budgets für ein Unternehmen anhand eines konkreten Beispiels erkennen.
im Bereich Personalmanagement
– verschiedene Motivationstheorien reflektieren,
– die Humanisierung der Arbeit kritisch hinterfragen,
– Personalbeurteilung und Personalentwicklung als wichtige Steuerungsinstrumente des Personalmanagements reflektieren,
– Aufgaben aus dem Personalmanagement eines Unternehmens ausführen:
– die Aufgaben des Personalmanagements erläutern,
– verschiedene rechtliche Aspekte im Arbeitgeberinnen-Arbeitnehmerinnen-Verhältnis und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis erläutern,
– verschiedene Entlohnungsmodelle voneinander abgrenzen,
– Methoden der Personalplanung und -freisetzung erläutern,
– Methoden der Personalanwerbung und -auswahl einsetzen,
– Kenntnisse über Methoden der Personalanwerbung und -auswahl für erfolgversprechende Bewerbungen nutzen.
im Bereich Führung
– verschiedene Führungstheorien identifizieren,
– verschiedene Führungskonzepte darstellen und reflektieren.
im Bereich Organisation
– Maßnahmen für die Organisation eines Unternehmens anhand verschiedener Kriterien reflektiert entwickeln:
– Elemente der Aufbauorganisation analysieren,
– Organisationsgrundsätze und Prinzipien beurteilen,
– Aspekte informeller Organisation und Kommunikation reflektieren,
– verschiedene Leitungssysteme für Unternehmen gestalten,
– den Zusammenhang zwischen Ablauforganisation und Aufbauorganisation erläutern,
– die Prozesse eines Unternehmens beschreiben.
im Bereich Kontrolle
– Kontrollinstrumente situationsadäquat einsetzen und ihre Bedeutung im Rahmen des PDCA-Prozesses beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft
Ethik in der Unternehmensführung
Management
Managementlehre, Normatives Management wie das St. Galler Management-Modell
Planung
Instrumente des strategischen Managements, Instrumente des operativen Managements
Personalmanagement
Personalplanung, Personalanwerbung und -auswahl, Arbeitsrecht, Motivation, Personalbeurteilung, Personalentwicklung, Humanisierung der Arbeit, Entlohnung
Führung
Führungstheorien, Führungskonzepte
Organisation
Zusammenhang zwischen Ablauf- und Aufbauorganisation, Elemente, Organisationsgrundsätze und Prinzipien der Aufbauorganisation, Leitungssysteme, Prozessmanagement
Kontrolle
Bereiche und Instrumente der Kontrolle
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Produktionsbedingungen in einem Unternehmen unter den Gesichtspunkten der Ethik und der Nachhaltigkeit kritisch bewerten,
– Überlegungen zur Standortwahl von Fertigungsbetrieben kritisch reflektieren,
– in verschiedenen Rollen (Konsumentin/Konsumenten, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer und Unternehmerin/Unternehmer) und gegebenen Strukturen nachhaltige Entscheidungen treffen und nachhaltig handeln.
im Bereich Fertigungsbetriebe
– das Management und die Funktionsbereiche reflektieren:
– Fertigungsverfahren begründet empfehlen,
– die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für Fertigungsbetriebe erläutern,
– die Bedeutung der Materialwirtschaft im Fertigungsbetrieb darstellen,
– die Leistungserstellung im Fertigungsbetrieb charakterisieren,
– das Marketing im Fertigungsbetrieb darstellen,
– die Bedeutung von Qualitätsmanagement im Fertigungsbetrieb erläutern,
– die Bedeutung des Fertigungssektors für die Wirtschaft einschätzen,
– Fertigungsbetriebe nach verschiedenen Kriterien systematisieren.
im Bereich Finanzmanagement
– finanzwirtschaftliche Maßnahmen für ein Unternehmen reflektiert entwickeln:
– die Einhaltung von Finanzierungsregeln eines Unternehmens beurteilen,
– Finanzierungskennzahlen eines Unternehmens interpretieren,
– Bedeutung und Möglichkeiten der Innenfinanzierung und Außenfinanzierung eines Unternehmens beurteilen,
– die Kreditprüfung durch Kreditgeber (Lieferantinnen und Lieferanten und Banken) nach verschiedenen Kriterien analysieren und reflektieren sowie Kreditsicherheiten nach unterschiedlichen Überlegungen klassifizieren,
– einen einfachen Finanzplan für ein Unternehmen erstellen.
– Kenntnisse aus der Unternehmensfinanzierung im Privatbereich anwenden:
– eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich erstellen,
– Finanzierungsmöglichkeiten von Privathaushalten darstellen,
– Kreditgespräche mit einer Bank vorbereiten und durchführen.
im Bereich Investitionsmanagement
– Grundlagen für Investitionsentscheidungen im Unternehmens- und Privatbereich aufbereiten,
– Entscheidungen aufgrund qualitativer Methoden (Scoringmethode usw.) begründet treffen,
– Grenzen und Reichweiten der Ergebnisse statischer Investitionsrechenverfahren reflektieren:
– Investitionsentscheidungen mit statischen Investitionsrechenverfahren durchführen und argumentieren,
– den Zusammenhang zwischen Unternehmensführung und Investition erläutern,
– Arten der Investitionen unterscheiden,
– Investitionen steuern und kontrollieren.
im Bereich Businessplan
– die Umsetzbarkeit eines Businessplans auf Basis seiner Finanz- und Investitionsplanung beurteilen,
– die Finanz- und Investitionsplanung für einen Businessplan vornehmen und nachvollziehbare Planungen im Hinblick auf die Kosten- und Leistungsrechnung anstellen,
– als Entrepreneur nachhaltig wirksame Strukturen schaffen und Prozesse reflektiert gestalten.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft
Ethik und Nachhaltigkeit in der Fertigung sowie im Investitions- und Finanzmanagement
Fertigungsbetriebe
Fertigungsbetriebe, Leistungsbereiche der Fertigungsbetriebe, Qualitätsmanagement in den Fertigungsbetrieben
Finanzmanagement
Anlässe der Finanzierung, Arten der Finanzierung, einfacher Finanzplan, Finanzkennzahlen, Kreditprüfung
Investitionsmanagement
Arten der Investitionen, qualitative und quantitative Entscheidungsmethoden
Businessplan
Finanz- und Investitionsplanung
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Wirtschaft und einzelnen Unternehmen erkennen, kritisch reflektieren und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die aktive Gestaltung dieser Beziehungen im unmittelbaren Umfeld entwickeln,
– die Wechselwirkung von Ökonomie und Ökologie und die ökonomischen Effekte von umweltspezifischen Maßnahmen beurteilen,
– Chancen und Risiken der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Konsumentinnen und Konsumenten beurteilen.
im Bereich Internationale Geschäftstätigkeit
– Chancen und Risiken sowie hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit einschätzen,
– Auswirkungen der Globalisierung auf das Unternehmen sowie die Gestaltung der Funktionsbereiche eines Unternehmens in der Folge unterschiedlicher Internationalisierungsstrategien ableiten,
– Besonderheiten des Managements internationaler Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede reflektieren,
– finanz- und risikopolitische Maßnahmen für die internationale Geschäftstätigkeit eines Unternehmens empfehlen,
– die für die internationale Geschäftstätigkeit notwendigen Dokumente analysieren,
– die volkswirtschaftliche Bedeutung der internationalen Geschäftstätigkeit für Österreich interpretieren.
im Bereich Dienstleistungsbetriebe
– die Bedeutung des Dienstleistungssektors für die Wirtschaft einschätzen.
im Bereich Bank- und Versicherungsbetriebe
– die betrieblichen Funktionsbereiche von Banken- und Versicherungsbetrieben unterscheiden:
– das Leistungsangebot von Bank- und Versicherungsbetrieben darstellen und aus der Sicht von Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten bewerten,
– die Bedeutung des Ratings erläutern,
– den Jahresabschluss von Bank- und Versicherungsbetrieben von anderen Branchen abgrenzen,
– die Besonderheiten von Kredit- und Versicherungsverträgen erklären,
– die Abwicklung von Schadensfällen sowie die damit verbundene Kommunikation erledigen,
– die Funktion und Rolle von Bank- bzw. Versicherungsbetrieben in der Volkswirtschaft überblicksmäßig skizzieren,
– die Rolle der OeNB und der europäischen Zentralbank im Bankensektor darstellen.
im Bereich Risikomanagement
– risikopolitische Maßnahmen für ein Unternehmen empfehlen,
– das Instrumentarium des Risikomanagements für ein Unternehmen umsetzen,
– die Grundlagen des Risikomanagements beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft
Bedeutung des Außenhandels für die Wirtschaft, Globalisierung, ethische Geldanlage
Internationale Geschäftstätigkeit
Kaufvertrag im Außenhandel, Risiken im Außenhandel, Absatzwege, Aufbauorganisation, Hemmende und fördernde Faktoren der internationalen Geschäftstätigkeit (Exportförderung, Verzollung), Cross-cultural Management, Transportdokumente, ökologische Aspekte der Transportwirtschaft
Dienstleistungsbetriebe
Dienstleistung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing im Rahmen von Dienstleistungsbetrieben, CRM
Bank- und Versicherungsbetriebe
Funktionen und wirtschaftliche Bedeutung, Beschaffung, Leistungserstellung und Marketing von Bank- und Versicherungsbetrieben, Kredit- und Versicherungsvertrag, Produktportfolio von Banken und Versicherungen, Abwicklung von Schadensfälle, Trends im Bank- und Versicherungswesen, Funktionen der österreichischen Nationalbank und der Europäischen Zentralbank, Ratingagenturen
Risikomanagement
Risiko und Risikomanagement, Instrumente des Risikomanagements
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– sich der Rolle als aktive Bürgerin/aktiver Bürger in der Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen bewusst sein und diese reflektieren,
– die aktive Beteiligung von Non-Profit-Organisationen an der Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben erkennen und reflektieren,
– die Bedeutung von ökologischen Maßnahmen in einzelnen Betrieben und ihre langfristig positiven Effekte auf die Gesamtwirtschaft reflektieren.
im Bereich Wertpapiere, Derivate und Börse
– eine Veranlagungsstrategie in Abhängigkeit vom Veranlagungsprofil eines Anlegers entwickeln: das Veranlagungsprofil eines Anlegers nach verschiedenen Kriterien bestimmen,
– Wertpapiere und Derivate nach Kriterien analysieren:
– verschiedene Formen der Veranlagung nach Kriterien klassifizieren,
– verschiedene Wertpapierarten erläutern,
– Derivate charakterisieren,
– das Börsengeschäft erläutern,
– Arten der Börse unterscheiden.
im Bereich Non-Profit-Organisationen
– die Funktionsbereiche von Non-Profit-Organisationen im Zusammenhang mit den Besonderheiten der Leistungserstellung von Non-Profit-Organisationen reflektieren,
– die Bedeutung und Ziele von Non-Profit-Organisationen bzw. der Öffentlichen Verwaltung erläutern.
im Bereich Ökomanagement und Qualitätsmanagement
– Maßnahmen in den Bereichen Öko- und Qualitätsmanagement unter einzelwirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Perspektive reflektieren,
– Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit und ökologische Verträglichkeit beurteilen,
– Maßnahmen eines Unternehmens in Bezug auf einen umfassenden Qualitätsbegriff beurteilen:
– die Grundsätze und Methoden des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses umsetzen,
– Möglichkeiten zur Gestaltung des Öko- und Qualitätsmanagements in einem Unternehmen beschreiben,
– Grenzen von unternehmerischen Entscheidungen auf Basis von ökonomisch orientierten und rechnerisch ermittelten Ergebnissen aufzeigen.
im Bereich Businessplan
– die für die Internationalisierung nötige Markt- und Risikoanalyse durchführen und deren Ergebnisse kritisch reflektieren,
– einen Businessplan im Rahmen der Internationalisierungsstrategie eines Unternehmens ergänzen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft
Ethik und Nachhaltigkeit bei unternehmerischen und privaten Entscheidungen
Wertpapiere, Derivate und Börse
Wertpapiere, Derivate und sonstige Instrumente der Vermögensveranlagung, Rendite, Kapitalmarkt, Arten der Börse
Non-Profit-Organisationen
Bedeutung und Funktion von NPOs und der öffentlichen Verwaltung, Arten von NPOs, Funktion und Bedeutung.
Ökomanagement und Qualitätsmanagement
Begriff der Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, Instrumente des Ökomanagement
PDCA-Zyklus, Qualitätsmanagementinstrumente
Businessplan
Vertiefter Businessplan unter Berücksichtigung besonderer Situationen im Unternehmen (Markteintrittsstrategien, Absatzwege im Außenhandel), Risiken im Außenhandel, Strategische Planungsinstrumente (Marktselektion)
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft
– Steuerungsvorgänge in Unternehmen (Gründung, Zusammenschlüsse, Krisenmanagement, Auflösung) aus unterschiedlichen Perspektiven (Unternehmerin/Unternehmer, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer, Konsumentin/Konsument) bewerten und die Konsequenzen daraus für Wirtschaft und Gesellschaft beschreiben,
– die Bedeutung von Corporate Governance-Konzepten darstellen.
im Bereich Businessplan
– einen komplexen Businessplan für eine Geschäftsidee erstellen und bewerten.
im Bereich Unternehmensgründung
– die für die Gründung eines Unternehmens notwendigen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Schritte beschreiben,
– Möglichkeiten des Starts einer unternehmerischen Tätigkeit (Neugründung, Franchising, Unternehmensübernahme) miteinander vergleichen und für einen konkreten Unternehmenszweck bewerten,
– situativ Rechtsform- und Standortentscheidungen begründet treffen.
im Bereich Unternehmenssteuerung
– Controllinginstrumente der jeweiligen unternehmerischen Entscheidungssituation angepasst auswählen und anwenden,
– Krisen in Unternehmen erkennen und passende Krisenmanagementtools beschreiben,
– Arten der Unternehmenskooperation und -zusammenschlüsse beschreiben und vergleichen,
– die Prozesse der freiwilligen und zwangsweisen Auflösung von Unternehmen beschreiben.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaft und Gesellschaft
Stakeholder-Management, Corporate Governance-Konzepte
Businessplan
Komplexer Businessplan (Unternehmensübernahme, Unternehmenszusammenschlüsse usw.)
Unternehmensgründung
Neugründung, Unternehmensübernahme
Unternehmenssteuerung
Controlling, Controllinginstrumente, Krisenmanagement, Unternehmenskooperationen und zusammenschlüsse, Unternehmensauflösung
Fallstudien
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge sowie Einbeziehung aller Perspektiven (Unternehmerin/Unternehmen, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer, Konsumentin/Konsumenten), Aktualisierung.
Komplexe betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
3.2 Unternehmensrechnung
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Wirtschaftliches Rechnen
– Grundrechnungsarten sicher anwenden,
– Ergebnisse schätzen und deren Plausibilität beurteilen,
– einfache Schlussrechnungen, Kettensatz, Prozentrechnungen und Zinsenrechnungen von Hundert sowie Währungsumrechnungen durchführen.
im Bereich Grundlagen des Rechnungswesen
– die Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens erläutern sowie die rechtlichen Grundlagen der Buchführung nennen,
– Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften nennen sowie deren Folgen für einzelne Unternehmen abschätzen.
im Bereich Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
– grundlegende gesetzlichen Bestimmungen des Umsatzsteuerrechts anwenden,
– Belege erkennen, prüfen, bearbeiten und in einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erfassen und ablegen,
– eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für den privaten Bereich führen, die Belege prüfen und aufbewahren,
– Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung von Vorsteuer und Umsatzsteuer erfassen,
– die Zahllast ermitteln und die Umsatzsteuervoranmeldung erstellen,
– die vorgeschriebenen Aufzeichnungen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen,
– die mit der Erfolgsermittlung zusammenhängenden Abschreibungen berechnen,
– den Erfolg ermitteln.
im Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
– die Systematik der Doppelten Buchführung anwenden,
– den Kontenrahmen und Kontenplan anwenden,
– Wareneinkäufe, Warenverkäufe und Warenrücksendungen sowie den Rechnungsausgleich durch Barzahlung und Banküberweisung in der Buchführung erfassen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wirtschaftliches Rechnen
Grundlagen des wirtschaftlichen Rechnens, Rechenfertigkeiten und Zahlenverständnis (Schätzen), Schlussrechnung, Kettensatz, Prozentrechnungen, Zinsenrechnung von Hundert, Währungsumrechnungen
Grundlagen des Rechnungswesens
Begriff, Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens, Buchführungssysteme, rechtliche Grundlagen der Buchführung, Buchführungs- und Aufzeichnungsvorschriften
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
Rechtliche Bestimmungen, Funktionsweise der Umsatzsteuer, Belegwesen, Belegorganisation in Verschränkung zum Kaufvertrag in Betriebswirtschaft
Vorgeschriebene Aufzeichnungen anhand von Belegen inkl. Umsatzsteuer, Umsatzsteuervoranmeldung, Erfolgsermittlung, Einkommensteuererklärung
Erfassung von laufenden Geschäftsfällen in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung anhand einer Belegsammlung einschließlich Erstellung der erforderlichen Auswertungen
Doppelte Buchführung in der Praxis
Systematik der doppelten Buchführung
Kontenrahmen (ÖPWZ) und Kontenplan
Verbuchung von Einkäufen, Verkäufen und dem Rechnungsausgleich anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer
Fallstudien
Einfache betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Doppelte Buchführung in der Praxis
– den Kauf von Anlagegütern inkl. geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Buchführung erfassen,
– Bezugs- und Versandkosten verbuchen,
– Preisnachlässe in der Buchführung erfassen,
– den Rechnungsausgleich unter Berücksichtigung von Mahnspesen, Verzugszinsen sowie Skonto verbuchen,
– die Verbuchung von Kraftfahrzeug-Betriebskosten vornehmen,
– Steuern und Umlagen in der Buchführung erfassen,
– die Summen- und Saldenbilanz ermitteln.
im Bereich Sonstige Geschäftsfälle
– die Verbuchung von Anzahlungen, Emballagen sowie von Ein- und Verkäufen von Aktien und Anleihen auf Basis der Bankabrechnungen vornehmen.
Lehrstoff:
Doppelte Buchführung in der Praxis
Verbuchung weiterer laufender Geschäftsfälle anhand von Belegen unter Berücksichtigung der Umsatzsteuer, Summen- und Saldenbilanz
Zusammenhängende Geschäftsfälle anhand von Belegen inkl. Summen- und Saldenbilanz
Sonstige Geschäftsfälle
Anzahlungen, Emballagen, Aktien und Anleihen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
– die Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen, die den Warenverkehr mit dem Ausland betreffen, durchführen.
im Bereich Personalverrechnung
– laufende Bezüge (Gehälter, Löhne, Lehrlingsentschädigungen, geringfügig Beschäftigte, Zulagen und Zuschläge, Sachbezüge, Aufwandsentschädigungen) und sonstige Bezüge abrechnen,
– Abrechnungen bei Beendigung von Dienstverhältnissen vornehmen,
– außerbetriebliche Abrechnungen durchführen,
– die erforderlichen Aufzeichnungen führen,
– die Verbuchung von Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Aufwandsentschädigungen vornehmen,
– die Arbeitnehmerveranlagung mittels FinanzOnline durchführen,
– den Schriftverkehr mit Sozialversicherung und Finanzamt abwickeln.
im Bereich Computerunterstütztes Rechnungswesen
– die Stammdatenpflege durchführen,
– laufende Geschäftsfälle anhand einer Belegsammlung mit einer kaufmännischen Standardsoftware verbuchen, die USt-Zahllast ermitteln, die Lagerbuchhaltung führen, fakturieren, offene Posten verwalten, ein Anlagenverzeichnis führen,
– einfache Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit einer kaufmännischen Standardsoftware durchführen, die lohn- und gehaltsabhängigen Abgaben ermitteln und die erforderlichen Buchungen vornehmen,
– die Auswirkung der Buchungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erkennen,
– die erforderlichen Auswertungen erstellen und interpretieren,
– Datensicherung vornehmen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland
Verbuchung von Auslandsgeschäften mit Verschränkung zur internationalen Geschäftstätigkeit in Betriebswirtschaft
Personalverrechnung
Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen, Verrechnung mit der Krankenkasse, dem Finanzamt und der Gemeinde, Lohnkonto und sonstige gesetzlich erforderliche Aufzeichnungen, Arbeitnehmerveranlagung mit FinanzOnline, Schriftverkehr, Verbuchung
Computerunterstütztes Rechnungswesen
Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen einschließlich Lager- und Anlagenbuchführung anhand einer Belegsammlung
Abrechnung laufender und sonstiger Bezüge
Auswertungen
Stammdatenpflege, Datensicherung
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten (davon eine aus dem Bereich „Computerunterstütztes Rechnungswesen“)
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Grundlagen der Kostenrechnung
– Aufgabenbereiche der Kostenrechnung erläutern und Teilbereiche der Kostenrechnung nennen,
– die Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen erkennen,
– Kostenrechnungssysteme unterscheiden.
im Bereich Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung
– die Schritte von der Ermittlung des Einstandspreises über die Leistungserstellung zur Errechnung des Verkaufspreises erläutern,
– mit der Bezugskalkulation den Einstandspreis ermitteln und die entsprechenden Buchungen vornehmen,
– Aufwendungen zu Kosten und Erträge zu Leistungen überleiten,
– Kosten auf Kostenstellen zurechnen und die Selbstkosten ermitteln,
– Kostenträgerstück- und Kostenträgerzeitrechnungen durchführen,
– den Verkaufspreis berechnen und die entsprechenden Buchungen vornehmen,
– mit Differenzkalkulationen Entscheidungsgrundlagen vorbereiten,
– mit Hilfe der Kostenträgererfolgsrechnung den Erfolg ermitteln.
im Bereich Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
– Kosten nach ihrem Verhältnis zum Beschäftigungsgrad unterscheiden,
– Deckungsbeiträge ermitteln,
– unternehmerische Entscheidungen treffen.
im Bereich Kostenrechnung als Ergebnisrechnung
– den Betriebserfolg ermitteln.
Lehrstoff:
Grundlagen der Kostenrechnung
Grundbegriffe, Kostenrechnungssysteme im Überblick, Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen
Kostenrechnung als Grundlage der Preisbildung
Kostenerfassung unter Berücksichtigung der Bezugskalkulation, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Kostenträgererfolgsrechnung, Absatz- und Differenzkalkulation, Verbuchung
Kostenrechnung als Entscheidungsinstrument
Istkostenrechnung zu Teilkosten, Anwendungsbereiche des Direct Costing
Kostenrechnung als Ergebnisrechnung
Betriebserfolgsermittlung
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
– die Abschlussarbeiten nach dem Anfall reihen,
– Inventur und Inventar unterscheiden,
– die grundlegenden Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Wertmaßstäbe nennen,
– die Bewertungsregeln für das Anlage- und Umlaufvermögen sowie das Fremdkapital aufzählen.
im Bereich Anlagenbewertung
– die Aufgabe der Anlagenbewertung nennen,
– weitere Zugänge des Anlagevermögens in der Buchführung erfassen,
– die Verbuchung von Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung sowie für den Umbau und die Erweiterung von Anlagen vornehmen,
– das Ausscheiden von Anlagegütern verbuchen,
– den Bilanzansatz von Anlagegütern ermitteln,
– die Auswirkung der Anlagenbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
im Bereich Waren- und Materialbewertung
– Methoden der Verbrauchsermittlung einsetzen,
– Bewertungsverfahren anwenden,
– daraus resultierende Verbuchungen vornehmen,
– die Auswirkung der Waren- und Materialbewertung auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erkennen.
im Bereich Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
– die Herstellungskosten ermitteln und die Bewertung vornehmen,
– die Auswirkung der Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Grundlagen der Jahresabschlussarbeiten
Abschlussarbeiten – Reihenfolge, Inventur und Inventar, Bewertungsvorschriften, Bewertungsgrundsätze, Bewertungsmaßstäbe, Bewertungsregeln
Anlagenbewertung
Weitere Zugänge im Anlagevermögen, Instandhaltung, Instandsetzung, Umbau und Erweiterung, Ausscheiden von Anlagegegenständen
Waren- und Materialbewertung
Bewertung von unfertigen und fertigen Erzeugnissen
Buchungsübungen
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Gegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
IV. Jahrgang
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten
– die Aufgabe der Forderungsbewertung nennen,
– die Forderungen nach der Einbringlichkeit einteilen,
– die umsatzsteuerlichen Besonderheiten im Rahmen der Forderungsbewertung berücksichtigen,
– Einzelbewertungen von Forderungen vornehmen und die erforderlichen Buchungen erstellen,
– Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten bewerten und die erforderliche Verbuchung durchführen,
– die Auswirkung der Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
im Bereich Rechnungsabgrenzung
– die Aufgabe der Rechnungsabgrenzung nennen,
– beurteilen, wann Rechnungsabgrenzungen erforderlich sind,
– die abzugrenzenden Beträge ermitteln und die Verbuchung der Rechnungsabgrenzungen durchführen,
– die Auswirkung von Rechnungsabgrenzungen auf Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln.
im Bereich Rückstellungen
– die Aufgabe von Rückstellungen nennen,
– den Rückstellungsbetrag ermitteln und die erforderlichen Buchungen (einschließlich der KSt Rückstellung) vornehmen.
im Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
– die Bestandteile von Jahresabschlüssen nennen,
– Jahresabschlussarbeiten in der richtigen Reihenfolge durchführen,
– Bilanzierungsgrundsätze anwenden,
– die unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen (Erstellungspflicht, Erstellungszeitpunkt) nennen,
– die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des Unternehmensrechts gliedern,
– den Erfolg von Einzelunternehmen ermitteln, die erforderlichen Buchungen vornehmen, den Jahresabschluss erstellen,
– die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer Personengesellschaft ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss erstellen,
– die Gewinnanteile der Gesellschafterinnen und Gesellschafter einer kleinen GmbH unter Berücksichtigung der unternehmensrechtlichen Bestimmungen zu den Rücklagen ermitteln und verbuchen, den Jahresabschluss mit Anhang unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften erstellen, die Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen beschreiben.
Lehrstoff:
Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten
Einzelbewertung von inländischen Forderungen, Fremdwährungsforderungen, Fremdwährungsverbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzung
Bildung und Verbuchung
Rückstellungen
Bildung und Verbuchung
Aufstellung des Jahresabschlusses
Bestandteile, Reihenfolge der Abschlussarbeiten, Bilanzierungsgrundsätze, unternehmens- und steuerrechtliche Bestimmungen zur Erstellung des Jahresabschlusses, Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, Errechnung des unternehmensrechtlichen Erfolges
Abschluss von Einzelunternehmen und Personengesellschaften (Erfolgsermittlung, Verbuchung, Bilanz einschließlich staffelförmiger Gewinn- und Verlustrechnung)
Abschluss der kleinen GmbH, Rücklagen nach UGB, Rechnungslegungsvorschriften, Prüfungs- und Offenlegungsbestimmungen, Gliederung der Bilanz und der staffelförmigen Gewinn- und Verlustrechnung (samt Anhang)
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Steuerlehre
– die Bedeutung von Steuerehrlichkeit (Tax Compliance) für die Gesellschaft reflektieren,
– die Einkünfte und das Einkommen ermitteln, die Einkommensteuer berechnen, die Einkommensteuererklärung sowie die Arbeitnehmerveranlagung erstellen,
– die Körperschaftsteuer in einfacher Form ermitteln und die Erklärung ausfertigen,
– vertiefende Bestimmungen zum Umsatzsteuerrecht anwenden und die Umsatzsteuererklärung ausfüllen,
– weitere Verkehrsteuern und sonstige Steuern erläutern,
– den Anspruch auf Beihilfen zur Familienförderung feststellen,
– den Ablauf des Verfahrens von der Abgabe einer Steuererklärung bis zur Festsetzung der Steuer durch einen Bescheid erläutern und ihre Pflichten und Rechte als Steuerpflichtige identifizieren sowie entsprechend den Bestimmungen des Abgabenverfahrensrechts tätig werden.
im Bereich Aufstellung des Jahresabschlusses
– das steuerliche Ergebnis mit Hilfe der steuerlichen Mehr-Weniger-Rechnung aus dem Ergebnis nach Unternehmensrecht ermitteln,
– die notwendigen Steuererklärungen für Einzelunternehmen, Gesellschafterinnen und Gesellschafter von Personengesellschaften und der GmbH ausstellen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Steuerlehre
Gliederung der Steuern, Ertragsteuern, Verkehrsteuern, sonstige Steuern und Abgaben, Grundzüge des Beihilfenrechtes, Kommunikation mit dem Finanzamt, Abgabenverfahrensrecht
Aufstellung des Jahresabschlusses
Errechnung des steuerrechtlichen Erfolges (steuerliche Mehr-Weniger-Rechnung), Steuererklärungen
Fallstudien
Betriebswirtschaftliche Fallstudien mit Verknüpfung zu anderen Unterrichtsgegenständen insbesondere den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
– das Zahlenmaterial in einer Prozentbilanz, prozentuellen Gewinn- und Verlustrechnung, Bewegungsbilanz und Erfolgsveränderungsrechnung aufbereiten,
– finanzwirtschaftliche und erfolgswirtschaftliche Kennzahlen berechnen und interpretieren,
– Kapitalflussrechnungen (zB Cashflow-Rechnung) erstellen,
– die Ergebnisse der Jahresabschlussanalyse mit Instrumenten der Gefahrenfrüherkennung (zB Quicktest, Multiple Diskriminanzanalyse) auswerten,
– eine Jahresabschlusskritik erstellen.
im Bereich Controlling
– Instrumente der integrierten Unternehmensplanung (Leistungsbudget, Finanzplan und Planbilanz) einsetzen und die Ergebnisse interpretieren,
– die Liquidität berechnen und deren Bedeutung für die wirtschaftliche Situation des Unternehmens darstellen und beurteilen,
– Abweichungsanalysen interpretieren und Korrekturmaßnahmen vorschlagen.
durch den Einsatz von Fallstudien
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Jahresabschlussanalyse und Jahresabschlusskritik
Aufbereitung und Darstellung des Zahlenmaterials, Errechnung und Interpretation von Kennzahlen
Controlling
Strategisches und operatives Controlling, Planungsrechnung, Liquiditätsanalyse, Abweichungsanalyse
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– ihre erworbenen Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen vernetzt anwenden.
Lehrstoff:
Wiederholende Aufgabenstellungen unter Einbeziehung des Lehrstoffes aller Jahrgänge, Aktualisierung
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit (bei Bedarf dreistündig)
3.3 Wirtschaftsinformatik und Datenbanksysteme
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit und sind anhand betriebswirtschaftlicher Anwendungssituationen zu üben.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Informatiksysteme
– Einsatzgebiete von verschiedenen Zahlensystemen erläutern,
– zwischen den Zahlensystemen (Binär-, Dezimal- und Hexadezimal) umrechnen.
im Bereich Tabellenkalkulation – Dateneingabe
– Daten vorteilhaft eingeben (Autoausfüllfunktionen), fehlerhafte Eingaben erkennen und korrigieren, Daten verschieben und kopieren, sortieren, filtern, suchen und ersetzen, trennen und zusammenfügen,
– Daten in Registerblättern organisieren.
im Bereich Tabellenkalkulation – Formatierung
– Formatierungen am Arbeitsblatt (Zeilenhöhe, Spaltenbreite, ein- und ausblenden), an Zahlen (Währungen, Datum), an Text und Zellen durchführen,
– benutzerdefinierte Formate erstellen, Formate übertragen und bedingte Formatierungen auf Zellen anwenden.
im Bereich Tabellenkalkulation – Drucken
– Arbeitsblätter (Registerblätter) drucken und dabei sinnvolle Einstellungen vornehmen (Papierformate, bestimmte Seiten, Druckbereiche oder markierte Bereiche drucken),
– beim Drucken eine optimierte Verteilung der Daten auf die Seiten (Skalierung, Seitenreihenfolge, Spalten- und Zeilenwiederholung, Seitenumbrüche usw.) vornehmen und Kopf- und Fußzeilen erstellen.
im Bereich Tabellenkalkulation – Berechnungen und Entscheidungsfunktionen
– einfache Berechnungen durchführen und dabei den Vorteil der Verwendung von Zellenbezügen nutzen (Formeln kopierbar gestalten), Prozentberechnungen durchführen,
– einfache Funktionen effizient einsetzen (SUMME, MITTELWERT, MINIMUM, MAXIMUM, ANZAHL, RUNDEN), einfache Entscheidungen durchführen (WENN-Funktion),
– Auswertungen mit Funktionen durchführen,
– passende Funktionen bestimmen, anwenden und kombinieren (SUMMEWENN, MITTELWERTWENN, ZÄHLENWENN, Mehrfachentscheidung zB WENN-Funktion, SVERWEIS, UND, ODER), Text- und Datumsfunktionen einsetzen.
im Bereich Tabellenkalkulation – Diagramme
– aussagekräftige Diagramme erstellen und beschriften, Diagrammtypenentscheidung situationsentsprechend treffen.
im Bereich Tabellenkalkulation – Datenaustausch
– Daten importieren und exportieren.
im Bereich Tabellenkalkulation – Datenauswertung
– Daten gruppieren, filtern und (Teil-)Ergebnisse berechnen,
– Daten mit Pivot-Tabellen auswerten.
im Bereich Tabellenkalkulation – Tabellenentwurf
– Berechnungsmodelle mit Ein- und Ausgabebereich erstellen (Kalkulationen usw.) und dabei Absicherung von Ein- und Ausgaben vornehmen (Gültigkeit, Zellenschutz usw.).
Lehrstoff:
Ergänzende Zahlensysteme (Binär- und Hexadezimalsystem)
Dateneingabe und -bearbeitung, Daten sortieren und filtern, Formatierungen, Druck, Berechnungen, Diagramme
Einfache betriebswirtschaftliche Anwendungen
Berechnungen, Entscheidungsfunktionen, Datenimport, Datenexport, Auswertung umfangreicher Datenbestände, Absicherung von Eingaben
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten (bei Bedarf zweistündig)
II. Jahrgang:
3.Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Datenbanken – Tabellen
– Einsatzbereiche einer Datenbank beschreiben,
– Datensätze in bestehenden Tabellen ändern, löschen, hinzufügen, sortieren und filtern,
– nach detaillierten Vorgaben Tabellen erstellen und Primärschlüssel setzen,
– optimal aufbereitete Daten importieren und exportieren.
im Bereich Datenbanken – Abfragen
– einfache Abfragen aus einer Tabelle erstellen.
im Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte
– einfache Formulare erstellen,
– Daten in ein Formular eingeben und sortieren,
– einfache Berichte erstellen und ändern.
im Bereich Datenmodellierung
– Fremd- und Primärschlüssel verstehen und im Rahmen der Datenmodellierung aufgabengerecht anwenden, um Beziehungen unterschiedlicher Art (1:1, 1:n, n:m, is-a) zwischen den Tabellen herzustellen,
– referentielle Integrität verstehen und im Rahmen der Modellierung anwenden,
– Normalformen (bis zur 3. Normalform) im Rahmen der Modellierung anwenden, um Redundanzen und Datenanomalien im Datenmodell zu vermeiden,
– ein gegebenes Datenmodell (zB fertiges ER-Diagramm oder Relationenschema) in einer Datenbank abbilden,
– aufgrund einer Aufgabenstellung über die Verwendung von ER-Diagrammen und deren Ableitung in Form von Relationenschemata selbstständig die für die Realisierung notwendigen Tabellen definieren und diese entsprechend in Beziehung setzen, sowie die entsprechenden Felddatentypen festlegen.
Lehrstoff:
Einsatz und Aufbau von Datenbanken (einfache Datenbankabfragen und -berichte),
Datenmodellierung und Datenbankerstellung,
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Datenbanken – Datenauswertung durch Abfragen
– Abfragen mit komplexen Kriterien erstellen,
– Daten mittels Gruppierungen zusammenfassen,
– Abfragen erstellen, die Daten ändern, einfügen oder löschen,
– Daten mittels Datums-/Zeitfunktionen zum Filtern einsetzen,
– Parameterabfragen erstellen,
– Berechnungen in Abfragen vornehmen.
im Bereich Datenbanken – Formulare und Berichte
– Berichte erstellen und dabei Daten gruppieren und Berechnungen durchführen,
– Daten in Formularen darstellen, filtern, Berechnungen durchführen.
im Bereich Datenbanken – Import und Export
– Daten aufbereiten und importieren (unterschiedliche Datenformate),
– Daten für andere Anwendungen bereitstellen (exportieren).
Lehrstoff:
Daten aufbereiten, auswerten, analysieren und darstellen, komplexe Abfragen,
Betriebswirtschaftliche Anwendungen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Datenbanken – DQL
– mit einer standardisierten Datenbanksprache (wie SQL) Datenauswertungen und Datenabfragen in umfangreichen Datenständen durchführen, im Speziellen:
– Abfragen mit komplexen Kriterien
– Abfragen über mehrere Tabellen
– Funktionen
– Gruppierungen
– Sortierungen
– Limitierungen
im Bereich Datenbanken – DML, DDL, DCL
– mit einer standardisierten Datenbanksprache Datensätze einfügen, ändern, löschen,
– Befehle einer standardisierten Datenbanksprache zur Erstellung, Änderung und zum Löschen von Tabellen bzw. Datenbanken erklären,
– Befehle einer standardisierten Datenbanksprache zum Setzen von Berechtigungen erklären,
Lehrstoff:
Standardisierte Datenbanksprache
Auswertung von umfangreichen Datenständen
Betriebswirtschaftliche Anwendungen
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Datenbanken – Datenaustauschformate
– gängige Datenaustauschformate für Datenbanken (u.a. XML, CSV) verstehen und erläutern.
im Bereich Tabellenkalkulation und Datenbanken
– komplexe Berechnungsmodelle erstellen und damit betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen lösen,
– komplexe betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen mit Hilfe eines geeigneten Datenbankmanagementsystems lösen (Modellierung, Implementierung, Datenerfassung und Auswertung),
– komplexe betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen lösen, die den integrativen Einsatz der erlernten Werkzeuge (Tabellenkalkulation und Datenbankmanagementsystem) erfordern.
– Makros zur Rationalisierung von Arbeitsschritten einsetzen.
Lehrstoff:
Datenaustauschformate, Betriebswirtschaftliche Anwendungen (Tabellenkalkulation, Datenbanken)
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit (bei Bedarf zweistündig)
3.4 Officemanagement und angewandte Informatik
Didaktische Grundsätze:
Entrepreneurship Education sowie der Einsatz moderner IT-Techniken zur Lösung der Aufgabenstellungen sind wesentliche Bestandteile von Lernarrangements. Praxisorientierte Aufgabenstellungen und kompetenzorientierter Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team, sowie zum verantwortungsbewussten Entscheiden und Handeln führen.
So weit wie möglich sind zwischen den verschiedenen Unterrichtsgegenständen, insbesondere zwischen den Unterrichtsgegenständen des Clusters „Entrepreneurship – Wirtschaft und Management“ Beziehungen herzustellen, um den Aufbau fächerübergreifender Kompetenzen zu fördern.
Sämtliche Lehrplaninhalte bilden auch die Grundlage für die Übungsfirmenarbeit.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgaben:
Die Schülerinnen und Schüler können
im Bereich Informatiksysteme – Hardware und Netzwerk
– Peripheriegeräte unterscheiden, anschließen und einfache technische Probleme lösen (Geräteverbindungen überprüfen, Papierstau und Tonermangel beheben),
– Hardware-Komponenten und Schnittstellen unterscheiden und deren Funktionen erklären.
– gängige Hardwarekomponenten und Peripheriegeräte auswählen, einbauen bzw. anschließen,
– Hardwareangebote analysieren, vergleichen und bewerten,
– auftretende Fehler in Computersystemen erkennen und eine konkrete Beschreibung des Fehlers an den richtigen Adressaten melden,
im Bereich Informatiksysteme – Betriebssystem
– Software benutzerdefiniert installieren, deinstallieren sowie Softwareupdates vornehmen bzw. automatische Updates einstellen und kontrollieren,
– Hilfssysteme nutzen,
– Daten aufgrund von gestellten Anforderungen lokal, auf vorhandenen Netzlaufwerken und in der Cloud sinnvoll organisieren,
– Dateien verwalten, suchen, löschen, wiederherstellen, komprimieren, die wichtigsten Dateitypen unterscheiden und mit Dateigrößen rechnen,
– Dateieigenschaften verändern (Schreibschutz usw.) und Dateitypen mit Anwendungen verknüpfen,
– Drucker installieren und einrichten,
– einfache Einstellungen in der Betriebssystemumgebung vornehmen (Lautstärke, Kennwort, Drucker, Datum/Zeit usw.),
– einfache Anwendungsprobleme im Betriebssystem lösen und bei einfachen Problemen Hilfe im Web nutzen,
– sich über Neuerungen in einem Betriebssystem bzw. in einer Anwendersoftware informieren,
– Lernplattformen bzw. Lernprogramme nutzen.
im Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
– unterschiedliche Medien zur Datensicherung einsetzen und diese sicher verwahren,
– automatisierte Sicherungen durchführen, Daten wiederherstellen,
– Sicherungen selektiv wiederherstellen, Systeme wiederherstellen (System Recovery),
– die Sicherheit von Daten gewährleisten,
– Antivirenprogramme und Firewalls einsetzen.
– sichere Passwörter wählen,
– Daten kopieren, sichern, schützen und aktualisieren,
– lizenzrechtliche Bestimmungen von Software unterscheiden,
– sich in sozialen Netzwerken sicher bewegen.
im Bereich Publikation und Kommunikation – Textverarbeitung
– mit dem 10-Finger-System blind schreiben (150 Anschläge pro Minute),
– Texte schreiben, korrigieren, formatieren und speichern (Zeichen- und Absatzformatierungen, Nummerierung und Aufzählung, Spalten- und Seitenumbrüche),
– Druckoptionen festlegen,
– Tabellen erstellen, die Summenfunktion in Tabellen einsetzen,
– Bilder und grafische Elemente einfügen und platzieren (web- und drucktaugliche Formate),
– einfache Präsentationen erstellen,
– kaufmännische Schriftstücke nach ÖNORM A 1080 erstellen.
Lehrstoff:
Informatiksysteme (Hardware, Betriebssysteme, Netzwerk)
Betriebssysteme, Benutzeroberfläche, Computer und Peripheriegeräte, Datenverwaltung, Lernplattformen
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