Verordnung des Bundesministers für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten über die Lehrpläne für Höhere technische und gewerbliche Lehranstalten; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht an diesen Schulen

Typ Verordnung
Veröffentlichung 1997-10-15
Letzte Aktualisierung 1900-01-01
Status Aufgehoben · 2019-08-31
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 14
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III. Jahrgang:

Biologie:

Chemische und biologische Evolution. Feinstruktur der Zelle, Bau und Funktion der Zellorganellen, Zellteilung. Der genetische Code, Eiweißsynthese, Vererbungsgesetze, Molekulargenetik. Humangenetik, Humanbiologie.

Ernährung:

Aufbau und Funktion des Verdauungsapparates, Ernährungsformen.

Energiebedarf:

Grundumsatz, Leistungszuwachs bei verschiedenen Tätigkeiten,

Gesamtumsatz.

Nährstoffe:

Aufbau, Bedarf in den verschiedenen Lebensabschnitten. Zusammensetzung und Qualitätsmerkmale wichtiger Lebensmittel, Biolebensmittel.

IV. Jahrgang:

Biologie:

Proteine und Nukleinsäuren. Genetischer Code, Eiweißsynthese,

Vererbungsgesetze. Hormone und Vitamine.

Ernährung:

Gentechnisch erzeugte und veränderte Lebensmittel, Sonderformen der Ernährung (Kohlenhydrate - Sporternährung, Reduktionskost, Säuglingsnahrung, Ernährung bei erhöhten Cholesterin- und Harnsäurewerten).

Fütterung:

Futterinhaltsstoffe.

V. Jahrgang:

Biologie:

Molekularbiologie, Regulation der Genaktivität. Mutagene und ihre molekulare Wirkung. Veränderung von Zellen. Pflanzenzucht.

Ernährung:

Genußmittel. Auswirkungen auf den menschlichen Körper; Schadstoffe und unerwünschte Beimengungen in der Nahrung, Zusatzstoffe. Ernährung und Lebensmittelverträglichkeiten, ernährungsverursachte Krankheiten.

Fütterung:

Futtermittelbewertung, Rezepturen, Recht.

2.2 MIKROBIOLOGIE UND LEBENSMITTELHYGIENE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

IV. Jahrgang:

Mikrobiologie:

Systematik, Cytologie, Morphologie, Physiologie und Vermehrung wirtschaftlich bedeutsamer Mikroorganismen. Mikrobiologie pflanzlicher Lebensmittel.

Hygiene:

Lebensmittelinfektionen, Lebensmittelintoxikationen,

Risikoabschätzung, Verbraucherschutz.

V. Jahrgang:

Mikrobiologie:

Konservierungsmethoden von Lebensmitteln, Wachstumsparameter,

biotechnologische Prozesse.

Hygiene:

Lebensmittelhygienisch wichtige Organismen, Betriebs- und Personalhygiene. Gesundheits- und Umweltschutz (Nebenwirkungen von Desinfektionsmitteln, Schutzmaßnahmen, Umweltbelastung, Rückstandsprobleme). Trink-, Nutz- und Abwasser.

2.3 MIKROBIOLOGISCHES UND BIOLOGISCHES LABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

V. Jahrgang:

Mikroskopische und makroskopische Untersuchungen:

Anfärben und Anfertigen von pflanzlichen und tierischen Ein- und Mehrzellern. Präparationstechniken.

Mikrobiologische Arbeitsmethoden:

Mikrobiologische Präparationen. Wachstum auf verschiedenen Nährmedien. Sterilisation und Entkeimung. Anreicherungs- und Reinzuchtverfahren. Keimzahlbestimmung und Identifizierung. Untersuchung von Betriebseinrichtungen.

Physiologische Untersuchungsverfahren:

Unterscheidungskriterien und Bestimmungsverfahren. Keimschädigende Einflüsse. Chemische Einflüsse auf Ein- und Mehrzeller. Ermitteln von Wachstumsparametern der Mikroorganismen. Fermentationsverfahren.

2.4 LEBENSMITTELTECHNOLOGIE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

I. Jahrgang:

Nahrungspflanzen:

Getreide, Ölsaaten und Hülsenfrüchte (Arten, Eigenschaften, Schädigung).

Mechanische Operationen der Müllerei:

Getreideannahme (Vorreinigung, Trocknen, Lagern, Reinigen und Vorbereiten von Roggen und Weizen gemäß den Silo- und Reinigungsdiagrammen). Roggenmüllerei, Riffelgestaltung, Plansichterbespannung, Plansichterschema; Roggen- und Weizenvermahlungsdiagramme.

II. Jahrgang:

Rheologie:

Biochemisch-technische Untersuchungen an den Kohlenhydraten und

den Proteinen des Getreides.

Bäckerei:

Herstellung und Behandeln von Teigen; Herführungsarten für

Weißgebäck.

III. Jahrgang:

Lagern und Verarbeiten:

Gesetzliche Bestimmungen und qualitätsbeeinflussende Faktoren für

Getreide. Kontrolle.

Mechanische Operationen:

Kombinierte Vermahlungsdiagramme, Diagramme der Spezialmüllerei.

Fördern, Trennen und Vereinigen von Stoffen.

Meß- und Regelungstechnik:

Produktions- und Qualitätskontrolle (herkömmliche und automatische Verfahren).

Thermische Operationen:

Trocknen, Kühlen. Dampfkessel, Kältemaschinen.

Bäckerei:

Backen mit Backhilfsmitteln und Emulgatoren, mit Gärunterbrechung

und Verzögerung.

IV. Jahrgang:

Mechanische Operationen der Müllerei:

Aufbau und Wartung von Kraftmaschinen.

Produktionsprozesse:

Kindernahrungsmittelerzeugung, Instantisierung, Stärkeerzeugung, modifizierte Stärken, Puddingpulver und verwandte Erzeugnisse; Glukose- und Dextroseerzeugung; diätische Lebensmittel auf

Getreidebasis: Extrusionsprodukte

Anlagenplanung:

Wirtschaftlichkeitsberechnungen.

Getreidemüllerei:

Lagerung, Diagramme. Biochemisch-technische Untersuchungen aus

Getreide und dessen Produkten.

Explosionsschutz:

Stäube, Konzentrationen, Aerosole, Maßnahmen zur Verhinderung.

Betriebskontrolle:

Passagenkontrolle, Aschediagramme, Hygienekontrolle, Systeme der On-line-Kontrolle; statistische Auswertung.

Technologie der Trocknung:

Sprühtrocknung, Walzentrocknung, Fließbetttrocknung,

Gefriertrocknung, Agglomeration.

V. Jahrgang:

Reinigungs- und Trennverfahren:

Verfahren der Haltbarmachung von Lebensmitteln.

Bäckerei:

Teigbereitung, Lockerung, Aufarbeitung, Backvorgang bei der Herstellung von Brot, Backwaren und Dauerbackwaren.

Teigwaren:

Rohstoffe, Herstellung, Beurteilung.

Getreideprodukte auf mikrobiologischer Basis:

Gärungen; Bier- und Spritherstellung; Hefeerzeugung.

Naturstoffe:

Zucker, Zuckerfabrikationsprodukte. Malzhertellung (Anm.: richtig: Malzherstellung). Back- und Futterhefeherstellung.

Anlagenplanung:

Netzplantechnik, Problemlösungstechniken, Mitarbeiterschulung.

Umweltschutz:

Gesetzliche Bestimmungen, Methoden zur Abfallminimierung und

-beseitigung.

Schädlingsbekämpfung:

Primäre, sekundäre Schädlinge; amtlich registrierte Präparate;

Bekämpfungsverfahren, Verpackungsschutz.

2.5 ANALYTISCHES UND ORGANISCH-PRÄPARATIVES LABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

II. Jahrgang:

Anorganische-qualitative Analyse:

Trennung einfacher Salzgemische.

Quantitative Analyse:

Gravimetrische und volumetrische Einzelbestimmungen.

Säure-Basen-Titrationen. Redoxtitrationen. Fällungstitrationen.

Instrumentelle Analyse:

Potentiometrie, Kolorimetrie, Photometrie. Polarimetrie. Herstellung organischer Präparate und Reinheitskontrollen.

III. Jahrgang:

Trennverfahren:

Chromatographie, Rektifikation, Kristallisation.

Organisch-qualitative Analyse:

Nachweis funktioneller Gruppen.

Quantitative Analyse:

Gaschromatographie, Hochdruckflüssigkeitschromatographie, Gelchromatographie, Dünnschichtchromatographie; Spektroskopie.

Anwendung elektrochemischer Analyseverfahren:

Polarographie, Potentiometrie, Elektrophorese, Dead-Stop-Titration.

IV. Jahrgang:

Herstellung organischer Präparate:

Hydrolyse von Stärke und Eiweiß, Additionsreaktionen, Isolierung

von Naturstoffen.

Qualitative und quantitative Analyse:

Substanzklassentrennung; Bestimmung nach funktionellen Gruppen.

Naturprodukte:

Isolierung aus entsprechenden Ausgangsmaterialien, Reinigung, Reinheitsüberprüfung.

V. Jahrgang:

Analytik von Lebensmitteln und Fehlfabrikaten:

Untersuchung und Beurteilung von Lebensmitteln, Wasser und Abwasser aufgrund einschlägiger Vorschriften (Organische und anorganische Haupt- und Nebenbestandteile, Zusatzstoffe, Schadstoffe, Verfälschungen, Verderb). Sensorik.

Lebensmitteltechnisch-analytische Aufgaben:

Prüfung, Richtigkeit, Präzision, Modifizierung und Entwicklung von

Analysenmethoden.

2.6 ANGEWANDTE BETRIEBSWIRTSCHAFT UND RECHNUNGSWESEN Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

II. Jahrgang:

Stellung des Rechnungswesens:

Begriff; Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens; rechtliche

Grundlagen; Belegwesen; Buchhaltungssysteme.

Doppelte Buchhaltung:

Begriff und Merkmale; Bilanz; Systematik der Verbuchung im Hauptbuch einschließlich Eröffnung und Abschluß.

Einheitskontenrahmen und Kontenplan. Bücher, Einheitskontenrahmen, Kontenplan. Verbuchung laufender Geschäftsfälle ohne und mit EDV-Unterstützung. Abschlüsse.

III. Jahrgang:

Doppelte Buchhaltung:

Abschlüsse; Bilanz (Bewertungsgrundlagen, Waren-, Material- und Anlagenbewertung) ohne und mit Computerunterstützung. Rechnungsabgrenzung; Rückstellung; Forderungsbewertung. Rücklagen.

Betriebswirtschaft:

Unternehmens- und Betriebsformen, Produktionsfaktoren, betriebliche Organisation, betriebliche Funktionen (Beschaffung, Betriebsführung, Finanzierung, Investition, Leistungserstellung, Absatz) als Vorbreitung (Anm.: richtig: Vorbereitung) für den Einstieg in die Übungsfirma.

Kaufvertrag und Zahlungsverkehr:

Rechtliche Grundlagen; Abwicklung, in- und ausländische Zahlungsmittel; Zahlungsvermittlung durch die Post und durch Geldinstitute. Mahnwesen.

IV. Jahrgang:

Kostenrechnung:

Begriffe; Aufgaben und Stellung im Rechnungswesen. Kostenerfassung. Absatzkalkulation. Ermitteln des Betriebs- und Unternehmensergebnisses. Teilkostenrechnung. EDV-Einsatz.

Betriebswirtschaftliche Projekte:

Administration, Rechnungswesen, Beschaffung einschließlich Import, Leistungserstellung, Absatz einschließlich Export unter Einsatz der in der Praxis verwendeten Büro-, Informations- und Kommunikationstechnologien.

V. Jahrgang:

Bilanzanalyse:

Aufbereitung des Zahlenmaterials, Kennzahlen.

Organisation:

Einsatz von EDV-Anlagen. Managementinformation. Fallbeispiele.

Marketing:

Marketingziele, Marketingforschung, Marketinginstrumente.

2.7 WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

I. Jahrgang:

Sicherheit:

Unfallverhütung im Labor, Produktion und Werkstätte; Brandverhinderung und Bekämpfung, Schädlingsbekämpfung.

Übernahme und Reinigung von Getreide:

Lagerung. Siloreinigung. Gesunderhaltung von Getreide. Schwarz- und Weißreinigung (Abnahme des Reinigungsdiagramms, Zerlegen und Zusammenbauen von Reinigungsmaschinen, Reinigen und Vorbereiten von Getreide).

Vermahlen:

Roggen (Abnahme des Diagramms, Vermahlen, Abfüllen, Wiegen, Produktlagerung).

Qualitätsmanagement:

Grundbegriffe und Zusammenhänge.

Backen:

Dosieren der Roh- und Hilfsstoffe; Aufbereiten von Teigen

(Pressen, Schleifen, Wirken).

Instandhaltung:

Einfache Arbeiten der Instandhaltung (Feilen, Sägen, Bohren).

II. Jahrgang:

Wartung:

Maschinenpflege, Schmierpläne, Feststellen der Walzen- und Riffeldaten der Roggenmüllerei, Erarbeiten einfacher Sichterschemata der einzelnen Passagen, Feststellen der Bespannungsnummern im Sichter.

Vermahlen:

Weizen (Abnehmen des Diagramms, Vermahlen, Abfüllen, Wiegen). Rohrbau bei Änderung des Diagramms, Produktlagerung, Reparaturen.

Qualitätsmanagement:

Motive für die Einführung eines QM-Systems, Aufbauen eines QM-Systems.

Backen:

Behandeln und Prüfen der Roh- und Hilfsstoffe vor der Verarbeitung; Teigbereitung für Weißgebäck; Gärung und Lockerung von Teigen; Behandeln und Formen von verschiedenen Weißgebäcksorten; Backen; Fehlerkontrolle.

Instandhaltung:

Arbeiten der Instandhaltung (Verbindungen: Schrauben, Nieten, Bördeln, Kleben).

III. Jahrgang:

Wartung:

Feststellen der Riffeldaten der Weizenmüllerei, Erarbeiten komplexer Sichterschemata, Abnehmen des kombinierten Weizen- Roggen-Diagramms (Anm.: richtig: Weizen-Roggen-Diagramms). Berechnen spezifischer Mühlendaten. Zerlegen und Zusammenbau von Walzenstühlen. Bespannen von Sichterrahmen.

Vermahlen:

Durchführen von Versuchsmahlungen; Erzeugung von Vollkornschrot.

Durchgehende Ergebniskontrolle.

Wirtschaftlichkeit eines Qualitätsmanagementsystems:

Motive, Ziele, Kosten; die Elemente eines QM-Systems, Fallbeispiele.

Backen:

Prüfen der Roh- und Hilfsstoffe; Herstellen von Brotteigen und Teigen von Feingebäck; Behandeln und Formen von Broten und Feingebäck; Gärung und Lockerung von Brotteigen; Fehleranalyse.

Instandhaltung:

Spanabhebende Arbeiten, Drehen, Fräsen und Schweißen.

PFLICHTPRAKTIKUM

Siehe Anlage 1.

C. FREIGEGENSTÄNDE, UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN,

FÖRDERUNTERRICHT

C.1 FREIGEGENSTÄNDE

KOMMUNIKATION UND PRÄSENTATION

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

I. bis V. Jahrgang:

Grundlagen:

Kommunikations- und Gesprächsebenen; bewußte und unbewußte

Informationsübertragung.

Gespräch:

Grundlagen der Gesprächsführung, Gesprächsinitiative;

Gesprächsvorbereitung, Argumentation; Umgang mit Fragen und heiklen

Gesprächssituationen; Vorstellungsgespräch.

Kurzreden:

Atem und Stimme (Atemtechnik, Atemübungen, Sprechpausen; Aussprache und Betonung; Sprachübungen); Gestik und Mimik bei der Rede, Blickkontakt, Bewegung im Raum; Vorbereitung und Durchführung von Kurzreden.

Präsentation:

Aufbau und Gliederung; gezielte Vorbereitung; Umgang mit Präsentationshilfen (Tafeln, Overhead, Dias, PC-gestützte Präsentation); Vorbereitung und Durchführung von Projektpräsentationen.

Diskussion:

Grundlagen (Dynamik, Abläufe, Regeln); Umgang mit Fragen und Einwänden; Vorbereitung und Durchführung von Diskussionen.

ZWEITE LEBENDE FREMDSPRACHE

Siehe Anlage 1.

C.2 UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN

Siehe Anlage 1.

C.3 FÖRDERUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

Jahrgangsweise gestaffeltes Inkrafttreten vgl. § 4 idF BGBl. II

Nr. 382/1998.

Anlage 1.1.5

LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR MASCHINENINGENIEURWESEN

I. STUNDENTAFEL *1)

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen

Unterrichtsgegenstände)

```

```

Wochenstunden Lehrver-

A. Pflichtgegenstände pflich-

Jahrgang Summe tungs-

I. II. III. IV. V. gruppe

```

```

```

1.

Religion ............. 2 2 2 2 2 10 (III)

```

```

2.

Deutsch .............. 3 2 2 2 2 11 (I)

```

```

3.

Englisch ............. 2 2 2 2 3 11 (I)

```

```

4.

Geschichte und

```

politische Bildung ... - - - 2 2 4 III

```

5.

Leibesübungen ........ 2 2 2 1 1 8 (IVa)

```

```

6.

Geographie und

```

Wirtschaftskunde ..... 2 2 - - - 4 (III)

```

7.

Wirtschaft und Recht . - - - 2 3 5 III

```

```

8.

Angewandte Mathematik 4 3 4 3 - 14 (I)

```

```

9.

Darstellende Geometrie

```

*2) .................. 2 2 - - - 4 (I)

```

10.

Angewandte Physik .... 3 2 - - - 5 (II)

```

```

11.

Angewandte Chemie und

```

Ökologie ............. 3 2 - - - 5 II

```

12.

Angewandte Informatik - 2 2 - - 4 I

```

```

13.

Mechanik *2) ......... 2 2 2 2 2 10 (I)

```

```

14.

Fertigungstechnik .... 2 2 - - - 4 I

```

```

15.

Maschinenelemente .... - 2 2 - - 4 I

```

```

16.

Elektrotechnik und

```

Elektronik ........... - 2 2 2 - 6 I

```

17.

Konstruktionsübungen

```

und Produktentwicklung 3 2 3 3 4 15 I

```

18.

Laboratorium ......... - - - 3 3 6 I

```

```

19.

Werkstätte ........... 9 8 - - - 17 (Va)

```

Pflichtgegenstände der

schulautonomen

Ausbildungsschwerpunkte

gemäß Abschnitt B ........ - - 16 15 17 48

```

```

Gesamtwochenstundenzahl .. 39 39 39 39 39 195

```

```

Wochenstunden Lehrver-

B. Pflichtgegenstände pflich-

der schulautonomen Jahrgang Summe tungs-

Ausbildungsschwerpunkte III. IV. V. gruppe

```

```

B.1 Maschinen- und

Anlagentechnik

1.1 Mechanik ............... 1 1 1 3 (I)

1.2 Fertigungstechnik ...... 2 2 2 6 I

1.3 Maschinenelemente ...... 2 - - 2 I

1.4 Fördertechnik und

technische Logistik .... 2 2 - 4 I

1.5 Strömungsmaschinen und

Anlagen ................ - 2 2 4 I

1.6 Verbrennungsmotoren *3). - - 3 3 I

1.7 Energie- und

Umwelttechnik .......... - - 3 3 I

1.8 Mess-, Steuerungs- und

Regelungstechnik ....... - 2 2 4 I

1.9 Betriebstechnik ........ - 2 - 2 I

1.10 Konstruktionsübungen ... - 1 1 2 I

1.11 Werkstättenlaboratorium - 3 3 6 III

1.12 Werkstätte ............. 9 - - 9 (Va)

Wochenstundenzahl B.1 .. 16 15 17 48

B.2 Automatisierungstechnik

2.1 Mechanik ............... - - 1 1 (I)

2.2 Fertigungstechnik ...... 2 2 2 6 I

2.3 Maschinenelemente ...... 2 - - 2 I

2.4 Automatisierungstechnik 3 2 3 8 I

2.5 Prozessdatenverarbeitung

*4) .................... - 2 3 5 I

2.6 Handhabungstechnik ..... - 2 3 5 I

2.7 Maschinen und Anlagen .. - 2 2 4 I

2.8 Betriebstechnik ........ - 2 - 2 I

2.9 Werkstättenlaboratorium - 3 3 6 III

2.10 Werkstätte ............. 9 - - 9 (Va)

Wochenstundenzahl B.2 .. 16 15 17 48

B.3 Fahrzeugtechnik

3.1 Mechanik und Leichtbau . 1 - 1 2 I

3.2 Fertigungstechnik ...... 2 3 2 7 I

3.3 Motorentechnik ......... - 3 2 5 I

3.4 Fahrzeugtechnik ........ 3 2 2 7 I

3.5 Maschinen und Anlagen .. - - 2 2 I

3.6 Fahrzeugelektrotechnik

und -elektronik ........ - - 2 2 I

3.7 Mess-, Steuerungs- und

Regelungstechnik ....... - 2 2 4 I

3.8 Betriebstechnik ........ - 2 - 2 I

3.9 Konstruktionsübungen ... 1 - 1 2 I

3.10 Werkstättenlaboratorium - 3 3 6 III

3.11 Werkstätte ............. 9 - - 9 (Va)

Wochenstundenzahl B.3 .. 16 15 17 48

B.4 Fertigungstechnik

4.1 Mechanik ............... 1 - - 1 (I)

4.2 Fertigungstechnik ...... 2 3 3 8 I

4.3 Maschinenelemente ...... 2 - - 2 I

4.4 Werkzeugbau ............ - 2 3 5 I

4.5 Vorrichtungsbau und

Handhabungstechnik ..... 2 2 2 6 I

4.6 Energie- und

Umwelttechnik .......... - - 3 3 I

4.7 Mess-, Steuerungs- und

Regelungstechnik ....... - 2 2 4 I

4.8 Betriebstechnik ........ - 2 - 2 I

4.9 Konstruktionsübungen ... - 1 1 2 I

4.10 Werkstättenlaboratorium - 3 3 6 III

4.11 Werkstätte ............. 9 - - 9 (Va)

Wochenstundenzahl B.4 .. 16 15 17 48

B.5 Flugtechnik

5.1 Mechanik und Leichtbau . 1 2 4 7 I

5.2 Fertigungstechnik ...... 2 2 - 4 I

5.3 Maschinenelemente ...... 2 - - 2 I

5.4 Luftfahrzeugbau ........ 2 2 2 6 I

5.5 Triebwerke ............. - 2 4 6 I

5.6 Navigation,

Flugmesstechnik und

Flugbetrieb ............ - 2 3 5 I

5.7 Mess-, Steuerungs- und

Regelungstechnik ....... - 2 2 4 I

5.8 Laboratorium ........... - - 2 2 I

5.9 Werkstättenlaboratorium - 3 - 3 III

5.10 Werkstätte ............. 9 - - 9 (Va)

Wochenstundenzahl B.5 .. 16 15 17 48

B.6 Metallurgie

6.1 Technologie der

Werkstoffe ............. 2 2 2 6 I

6.2 Wärmetechnik und

Energiewirtschaft ...... 2 2 - 4 I

6.3 Metallurgie ............ 3 2 5 10 I

6.4 Maschinen und Anlagen in

Hüttenwerken ........... 2 3 4 9 I

6.5 Keramik und feuerfeste

Werkstoffe ............. - 2 2 4 I

6.6 Mess-, Steuerungs- und

Regelungstechnik ....... - 2 2 4 I

6.7 Betriebstechnik ........ - 2 - 2 I

6.8 Laboratorium ........... - - 2 2 I

6.9 Werkstätte ............. 7 - - 7 (Va)

Wochenstundenzahl B.6 .. 16 15 17 48

B.7 Technische

Gebäudeausrüstung und

Energieplanung

7.1 Bautechnik ............. 2 2 - 4 I

7.2 Mechanik ............... 1 - - 1 (I)

7.3 Maschinen der

Gebäudetechnik ......... - - 3 3 I

7.4 Heizungs-, Klima- und

Kältetechnik *5) ....... 2 4 3 9 I

7.5 Sanitärtechnik und

Wasserversorgung ....... 2 2 2 6 I

7.6 Energieplanung *5) ..... - - 3 3 I

7.7 Mess-, Steuerungs- und

Regelungstechnik ....... - 2 2 4 I

7.8 Betriebstechnik ........ - 2 - 2 I

7.9 Konstruktionsübungen ... - - 1 1 I

7.10 Werkstättenlaboratorium - 3 3 6 III

7.11 Werkstätte ............. 9 - - 9 (Va)

Wochenstundenzahl B.7 .. 16 15 17 48

B.8 Umwelttechnik

8.1 Angewandte Chemie,

Biologie und Ökologie .. 3 - - 3 II

8.2 Fertigungstechnik und

Maschinenelemente ...... 2 - - 2 I

8.3 Anlagenbau und

Haustechnik ............ - 2 3 5 I

8.4 Verfahrenstechnik ...... - 2 2 4 I

8.5 Energie- und

Umwelttechnik .......... 2 4 4 10 I

8.6 Betriebs- und

Sicherheitstechnik ..... - 2 2 4 II

8.7 Mess-, Steuerungs- und

Regelungstechnik ....... - 2 2 4 I

8.8 Konstruktionsübungen ... - - 1 1 I

8.9 Laboratorium ........... - - 3 3 I

8.10 Werkstättenlaboratorium - 3 - 3 III

8.11 Werkstätte ............. 9 - - 9 (Va)

Wochenstundenzahl B.8 .. 16 15 17 48

B.9 Waffentechnik

9.1 Mechanik ............... 1 - - 1 (I)

9.2 Fertigungstechnik ...... 2 2 2 6 I

9.3 Waffentechnik .......... 2 3 4 9 I

9.4 Munition, Ballistik und

technische Waffenoptik . 2 2 3 7 I

9.5 Maschinen und Anlagen .. - - 2 2 I

9.6 Mess-, Steuerungs- und

Regelungstechnik ....... - 2 2 4 I

9.7 Betriebstechnik ........ - 2 - 2 I

9.8 Konstruktionsübungen ... - 1 1 2 I

9.9 Werkstättenlaboratorium - 3 3 6 III

9.10 Werkstätte ............. 9 - - 9 (Va)

Wochenstundenzahl B.9 .. 16 15 17 48

```

```

Pflichtpraktikum ....... mindestens 8 Wochen in der

unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt

in den V. Jahrgang

```

```

Wochenstunden Lehrver-

C. Freigegenstände, pflich-

Unverbindliche Übungen Jahrgang tungs-

Förderunterricht I. II. III. IV. V. gruppe

```

```

C.1 Freigegenstände

Kommunikation und

Präsentationstechnik 2 2 2 2 2 II

Zweite lebende

Fremdsprache *6) ..... 2 2 2 2 2 (I)

C.2 Unverbindliche

Übungen

Leibesübungen ........ 2 2 2 2 2 (IVa)

C.3 Förderunterricht *7)

Deutsch

Englisch

Angewandte Mathematik

Fachtheoretische

Pflichtgegenstände

```

```

1) Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des Abschnittes III abgewichen werden. 2) Mit Übungen im Ausmaß von 1 Wochenstunde in einem der lehrplanmäßig vorgesehenen Jahrgänge.

3) Einschließlich Kolbenpumpen, Kolbenverdichter und Anlagen. 4) Mit Übungen in Elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß von je einer Wochenstunde im IV. und V. Jahrgang.

*5) Einschließlich thermische Anlagen.

6) In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen. 7) Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.

II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Siehe Anlage 1.

Fachrichtungsspezifische Bildungsziele:

Die Höhere Lehranstalt für Maschineningenieurwesen vermittelt die theoretischen und praktischen Grundlagen auf dem Gebiet der Mechanik, Fertigungstechnik und Konstruktion sowie in Schwerpunktbereichen von Maschinen und Anlagen. Ergänzt wird diese maschinenbauliche Ausbildung durch eine Betonung der Kenntnisse in Elektrotechnik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik. Darüber hinaus vermittelt sie die für die Berufspraxis erforderlichen betriebstechnischen Kenntnisse. Der aus dem technischen Zeichnen, dem Konstruieren und der Anwendung von computergestützten Konstruktions- und Fertigungsmethoden erwachsenden Produktentwicklung in den oberen drei Jahrgängen wird besonderer Stellenwert eingeräumt.

Die allgemeine Fachausbildung wird durch neun alternative Ausbildungsschwerpunkte vertieft:

Die Einsatzbereiche der Absolventen dieser Fachrichtung liegen in der Projektierung, Fertigung, Inbetriebnahme, Wartung, Vertrieb und Service von mechanischen Maschinen und Anlagen mit den zugehörigen steuerungs- und regelungstechnischen Einrichtungen.

III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN, DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Siehe Anlage 1.

IV. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

V. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE;

AUFTEILUNG DES LEHRSTOFFES AUF DIE SCHULSTUFEN

A. PFLICHTGEGENSTÄNDE

„Deutsch'', „Englisch'' (Im Ausbildungsschwerpunkt „Flugtechnik'' soll auch auf die im Flugverkehr üblichen Fachtermini und die dort notwendige Kommunikation bei der Flugsteuerung und Flugsicherung eingegangen werden.), „Geschichte und politische Bildung'', „Leibesübungen'' und „Geographie und Wirtschaftskunde'':

Siehe Anlage 1.

7.

WIRTSCHAFT UND RECHT

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe Anlage 1.

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Siehe Anlage 1.

Im Themenbereich „Recht'' wird „Grundlagen des Gewerberechts, Umweltrechts und Europarechts'' ersetzt durch „Grundlagen des Privatrechts, Umweltrechts und Europarechts''.

V. Jahrgang:

Siehe Anlage 1 mit folgenden Änderungen:

Der Themenbereich „Unternehmensführung und Unternehmerrecht''

wird ersetzt durch:

„Unternehmerrecht:

Grundzüge des Gewerbe-, Handels-, Insolvenz- und Steuerrechts.''

Im Ausbildungsschwerpunkt „Flugtechnik'' zusätzlich:

„Luftrecht:

Bestimmungen über Prüfung, Zulassung, Betrieb, Wartung und Reparatur von Luftfahrzeugen, Luftfahrgeräten und für Flugplätze. Nationale und internationale Luftfahrtorganisationen.''

8.

ANGEWANDTE MATHEMATIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe Anlage 1.

Lehrstoff:

I. und II. Jahrgang:

Siehe Anlage 1.

III. Jahrgang:

Analysis:

Zahlenfolgen, Grenzwert, Stetigkeit. Differenzialrechnung (Differenzen- und Differenzialquotient, Ableitungsregeln, Anwendungen der Differenzialrechnung). Integralrechnung (bestimmtes und unbestimmtes Integral, Integration elementarer Funktionen, Anwendungen der Integralrechnung).

Numerische Mathematik:

Fehlerabschätzung und -fortpflanzung; Konditionierungsproblematik;

numerische Methoden zum Lösen von Gleichungen, numerische

Integration; Interpolation.

Lineare Algebra und analytische Geometrie:

Matrizen (Operationen, Anwendungen), Determinaten. Geraden und Ebenen; Kegelschnitte in Hauptlage.

IV. Jahrgang:

Analysis:

Potenzreihen. Gewöhnliche Differenzialgleichungen (Differenzialgleichungen 1. Ordnung; Schwingungsgleichung).

Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik:

Diskrete und stetige Verteilungen, induktive Statistik (Parameterschätzung, Signifikanzprüfung). Zusammenhangsanalysen (Korrelation, Regression).

Statistische Methoden des Qualitätsmanagements:

Normalverteilung, Prüfverteilungen, Stichproben.

Auswertungsverfahren.

Aktuelle Themen der angewandten Mathematik mit besonderer

Berücksichtigung der Fachrichtung.

III. und IV. Jahrgang:

Anwendungen aus dem Fachgebiet; Gebrauch der in der Praxis üblichen Rechenhilfen, rechnerunterstütztes Arbeiten in der Mathematik.

Pro Jahrgang vier Schularbeiten.

9.

DARSTELLENDE GEOMETRIE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Räumliches Koordinatensystem.

Abbildungsmethoden (Projektionsarten).

Hauptrisse einfacher geometrischer und technischer Körper sowie

Axonometrie zur Übung im Erfassen der Gestalt eines Objekts aus

gegebenen Rissen.

Konstruieren in zugeordneten Normalrissen:

Strecke und Gerade, ebene Figur und Ebene in Hauptlage, in projizierender und allgemeiner Lage; Länge einer Strecke, Größe und Gestalt einer projizierenden Figur, Projizierendmachen einer Geraden und einer Ebene; orthogonale Lage einer Geraden und einer Ebene; Schnitte ebenflächig begrenzter Objekte mit projizierenden Ebenen.

II. Jahrgang:

Konstruieren in zugeordneten Normalrissen:

Kreis in Hauptlage und in projizierender Lage.

Normale Axonometrie eben- und krummflächig begrenzter Objekte.

Drehflächen. Ebene Schnitte von Drehflächen.

Durchdringungen.

Schraubflächen.

3D-Konstruktionen und Demonstrationen.

10.

ANGEWANDTE PHYSIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe Anlage 1.

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Allgemeine Physik:

Bedeutung und Arbeitsweise der Physik; internationale Einheiten

(SI-System).

Kinematik und Dynamik:

Geschwindigkeit, Beschleunigung, zusammengesetzte Bewegungen.

Newtonsche Gesetze, Kraft, Arbeit, Energie, Impuls, Leistung,

Wirkungsgrad. Erhaltungssätze der Mechanik.

Hydrostatik:

Druck, Auftrieb.

Wärmelehre:

Temperatur; Wärmeenergie, Wärmetransport, Wärmedämmung, Hauptsätze

der Wärmelehre, Diffusion.

Elektrizität und Magnetismus:

Elektrisches und magnetisches Feld; Leitungsmechanismen; magnetische Eigenschaften der Stoffe; Energieversorgung.

II. Jahrgang:

Schwingungen und Wellen:

Schwingungen und Wellen in der Mechanik, Optik und im Elektromagnetismus. Ausbreitung von Wellen. Interferenz und Beugung. Anwendung der Schwingungen und Wellen in der Akustik und Optik.

Strahlung:

Licht und Farbe, Spektren, Emission und Absorption von Strahlung.

Solarenergie, Laser, Temperaturstrahlung.

Grundgedanken der Quantenmechanik:

Welle-Teilchen-Dualismus, Energiequantisierung, Unschärferelation,

Materiewellen.

Atom- und Kernphysik:

Aufbau der Atome und Kerne, Radioaktivität; Kernspaltung, Kernverschmelzung. Wirkung radioaktiver Stoffe. Strahlenschutz. Anwendung radioaktiver Stoffe.

11.

ANGEWANDTE CHEMIE UND ÖKOLOGIE

12.

ANGEWANDTE INFORMATIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Informationsverarbeitungssysteme:

Aufbau, Funktion, Zusammenwirken der Komponenten. Betriebssysteme.

Bedienung.

Standardsoftware:

Textverarbeitung, Tabellenkalkulation.

Programmieren:

Lösung einfacher Probleme durch Algorithmen. Umsetzung in Programme.

III. Jahrgang:

Programmentwicklung:

Methoden des Softwareentwurfes. Strukturierte Programmierung,

Strukturelemente; Datenstrukturen; Objekte.

Kommunikationstechnik:

Netzwerke; Informationsbeschaffung.

Standardsoftware:

Datenbankanwendungen; Graphik; Zusammenwirken von Softwarepaketen.

Informatik und Gesellschaft:

Auswirkungen der Informatik; Datenschutz.

13.

MECHANIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Statik:

Masse, Kraft, Gravitation, statisches Moment, Kräftepaar. Ebene Kräftesysteme (zentrales ebenes Kräftesystem, allgemeines ebenes Kräftesystem, resultierende Kraft und resultierendes Moment). Zerlegung von Kräften in Komponenten, Gleichgewicht von Kräften. Freimachen von Bauteilen. Schwerpunkt von Linien, Flächen und Körpern.

Reibung:

Haft- und Gleitreibung; Lager-, Roll- und Seilreibung.

Anwendungen.

II. Jahrgang:

Statik:

Fachwerke. Räumliches Kräftesystem.

Festigkeit von Werkstoffen:

Elastischer fester Körper. Beanspruchungsarten, Spannungsarten, Belastungsfälle. Festigkeit und zulässige Spannung. Einfache Spannungsberechnungen (Zug, Druck, Abscherung, Flächenpressung).

Biegung, Torsion, Spannungszustände, Überlagerung von Spannungen. Vergleichsspannungen, Dauerfestigkeit, Wärmespannungen.

III. Jahrgang:

Festigkeit von Werkstoffen:

Berechnung der Formänderungen bei Zug-, Druck-, Torsions- und Biegebeanspruchung.

Kinematik und Dynamik:

Bewegungsarten, Bewegungsgrößen, Bewegungsabläufe. Translation, Rotation, zusammengesetzte Bewegung in der Ebene. Absolut- und Relativbewegung. Dynamisches Grundgesetz für den Massenpunkt und den starren Körper. Massenträgheitsmoment. Impuls. Drehimpuls. Erhaltungssätze (Energie-, Impuls- und Drehimpulserhaltung). Arbeit, Energie, Leistung, Wirkungsgrad.

IV. Jahrgang:

Hydromechanik:

Begriffe. Eigenschaften der Flüssigkeiten. Hydrostatik (Druck, Auftrieb). Schwimmen. Kontinuitäts- und Bernoulligleichung. Viskosität. Laminare und turbulente Strömung.

Thermodynamik:

Thermodynamisches System. Zustandsgrößen und Zustandsänderungen. Anwendungen des ersten Hauptsatzes der Thermodynamik. Ideale und reale Gase. Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik. Reversible und irreversible Prozesse.

Wärmeübertragung:

Leitung, Konvektion, Strahlung. Wärmedurchgang.

V. Jahrgang:

Thermodynamik:

Gemische idealer Gase und feuchte Luft (Kenngrößen, Zustandsänderungen).

Dynamik:

Mechanische Schwingungen, freie und erzwungene Schwingungen mit

und ohne Dämpfung.

Rechnergestützte Methoden in der Mechanik.

Themenübergreifende Projekte:

Praxisrelevante Aufgaben aus allen Teilgebieten der Mechanik. Im I. bis IV. Jahrgang vier, im V. Jahrgang drei Schularbeiten.

14.

FERTIGUNGSTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Formen und Oberflächen:

Körperformen von Werkstücken und Maschinenteilen. Messverfahren. Lehren. Technische Oberflächen (geometrische Formen, Erscheinungsbild, Rauigkeitskenngrößen).

Verfahren:

Urformen (Gießen, Sintern); Fügetechnik (Schweißen, Löten, Kleben); Umformen (Walzen, Schmieden, Ziehen, Fließ- und Strangpressen, Biegen, Tiefziehen); spanende Formgebung (Drehen, Fräsen, Bohren).

Werkstoffe:

Metallische Werkstoffe (Eisen- und Nichteisenwerkstoffe); nichtmetallische Werkstoffe. Normgemäße Bezeichnungen.

II. Jahrgang:

Werkstoffe:

Aufbau. Legierungen. Zustandsdiagramme. Wärmebehandlung.

Werkstoffprüfung:

Zerstörende und zerstörungsfreie Verfahren.

Oberflächenbehandlung:

Mechanische Verfahren. Beschichtungstechnik.

Kunststoffverarbeitung:

Aufbereiten. Pressen, Spritzgießen, Extrudieren (Kalandrieren, Blasformen). Gießen, Schäumen, GFK-Verarbeitung. Werkzeuge. Maschinen.

15.

MASCHINENELEMENTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

unter Berücksichtigung einschlägiger Normen und im Hinblick auf wirtschaftliche Fertigung und ökologische Auswirkungen praxisbezogen berechnen und gestalten können.

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Verbindungselemente:

Lösbare Verbindungen mit Sicherungselementen. Nicht lösbare

Verbindungen.

Rohrleitungselemente:

Rohre (Bauarten und Normbezeichnungen), Rohrverbindungen,

Armaturen.

Konstruktions- und Berechnungsregeln:

Schweiß- und Gusskonstruktionen.

III. Jahrgang:

Elemente der drehenden Bewegung:

Achsen, Wellen; Lager; Mitnehmerverbindungen.

Federelemente:

Biegefeder, Torsionsfeder, Gasfeder; Silentelemente.

Elemente der Antriebstechnik:

Zahnräder und Zahnradgetriebe, Kupplungen.

16.

ELEKTROTECHNIK UND ELEKTRONIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Begriffe:

Größen und Einheiten. Elektrisches und magnetisches Feld.

Stromarten.

Gleichstromtechnik:

Stromleitung in Metallen. Begriffe, Gesetze, Schaltungen von

Widerständen, Spannungsquellen und Kondensatoren.

Wechselstromtechnik:

Begriffe, Kennwerte (Spitzen-, Effektiv- und Gleichrichtmittelwert). Wechselstromwiderstände. Zeigerbild. Phasenverschiebung. Wirk-, Blind- und Scheinleistung. Schaltungen. Dreiphasenwechselstrom.

Elektroinstallationen:

Normen. Schaltpläne. Schutzmaßnahmen.

Einführung in die Messtechnik.

III. Jahrgang:

Elektrische Maschinen:

Normvorschriften. Auswahlkriterien. Transformator, Gleichstrommaschine und Asynchronmaschine (Aufbau, Wirkungsweise, Betriebsverhalten). Elektromagnetische Verträglichkeit.

Bauelemente der Elektronik:

Passive und aktive Bauelemente (Aufbau, Wirkungsweise, Kennlinien, Anwendungen). Stromrichterschaltungen. Operationsverstärker. Optoelektronik.

IV. Jahrgang:

Elektromotorische Antriebe:

Leistungsermittlung, Betriebsverhalten, Auswahlkriterien. Steuerung und Regelung elektrischer Antriebe mittels elektronischer Schaltungen.

Servoantriebe und Schrittmotoren:

Aufbau, Wirkungsweise, Ansteuerung, Betriebsverhalten;

Auswahlkriterien.

Stromrichter:

Steuerung, Führung, Kommutierung. Gleich- und Wechselrichterbetrieb, Gleichstromsteller. Umrichter. Einfache Schaltungen.

Im Ausbildungsschwerpunkt „Fahrzeugtechnik'' wird der Themenbereich „Stromrichter'' ersetzt durch:

„Elektrotechnik im Fahrzeug:

Fahrzeugbatterie, Zündungsarten, Startanlagen. Leitungssysteme. Anwendungsschaltungen im Kraftfahrzeugbau. Antriebe von Elektrofahrzeugen.''

17.

KONSTRUKTIONSÜBUNGEN UND PRODUKTENTWICKLUNG

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Grundlagen:

Zeichengeräte, händische und rechnergestützte Zeichentechniken, Normen, Bemaßung und Beschriftung, Toleranzen und Passungen; Oberflächenzeichen.

Methoden:

Skizzieren und Darstellen einfacher technischer Körper in den drei

Hauptrissen und in genormter Axionometrie mit Bleistift und Rechnerunterstützung.

Konstruktion:

Werkzeichnungen einfacher Normteile und Bauteile nach

Zeichnungsvorlage und Modell; Stücklisten.

II. Jahrgang:

Methoden:

Aufgabenanalyse, Entwurf, Berechnung und Konstruktion im Regelkreis der konstruktiven Gestaltung.

Konstruktion:

Einzelteile und einfache Baugruppen grundlegender

Verbindungselemente.

III. Jahrgang:

Methoden:

Aufgaben- und Funktionsanalyse. Arbeiten mit Norm- und Herstellerdatenblättern sowie Katalogen. Großformatiger Entwurf. Vertiefung der CAD-Kenntnisse. Einführung in die Teamarbeit.

Konstruktionen:

Konstruktionen von Einzelteilen und Baugruppen.

IV. Jahrgang:

Methoden:

Techniken der Teamarbeit und Vertiefung der methodischen Konstruktionslehre; Kreativitätsmethoden als Grundlage für Entwurf, Berechnung und Konstruktion. Technische Beschreibung und Dokumentation. Arbeiten mit computergestützten Arbeitshilfen (Textverarbeitung, Kalkulation, CAD, Datenbanken, spezifische Berechnungssoftware).

Konstruktionen:

Komplexe Baugruppen aus den jeweiligen Fachgebieten.

V. Jahrgang:

Projektphasen:

Pflichtenheft; Termin- und Zeitplan; Angebotserstellung; unterschiedliche Konstruktionsmethoden, Varinantenauswahl und -beurteilung. Konstruktionsstrategien, Kostenberechnungen. Variantenkonstruktion; Variantenpräsentation; Endauswahl und Angebotsvergleich, Vergabeverhandlung.

Detailierung des Projekts:

Detailausarbeitung der ausgewählten Variante; Dokumentationen und Anleitungen; Fertigungs- und Montageplanung.

Konstruktionen:

Mindestens ein komplexes Projekt, das die wesentlichen typenbildenden Pflichtgegenstände aus dem jeweiligen Ausbildungsschwerpunkt mit einschließt.

18.

LABORATORIUM

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

IV. und V. Jahrgang:

Methoden:

Führung eines Übungsprotokolls und die Ausarbeitung eines Laboratoriumsberichtes. Qualitätsbewusstsein. Schutzmaßnahmen. Übungen zur Vertiefung von wirtschaftlichen, technischen und naturwissenschaftlichen Fachgegenständen entsprechend dem Reife- und Ausbildungsgrad der Schüler, vor allem auch unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und ökologischer Aspekte.

Übungen aus dem Bereich der Pflichtgegenstände des jeweiligen Ausbildungsschwerpunktes sowie Übungen aus den Lehrstoffbereichen der Pflichtgegenstände „Angewandte Informatik'', „Mechanik'', „Fertigungstechnik'', „Maschinenelemente'' und „Elektrotechnik und Elektronik'' sowie chemisch-technologische Untersuchungen.

19.

WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Arbeitsmethoden:

Werkstättenbetrieb, Werkstättenordnung, Unfallverhütung; Sicherheitsvorschriften, Schutzmaßnahmen. Führung von Aufzeichnungen und Arbeitsprotokollen. Facheinschlägige Grundausbildung.

Mechanische Grundausbildung:

Fertigkeiten (Messen, Anreißen, Körnen, Feilen, Schleifen von Hand, Meißeln, Sägen, Senken, Gewindeschneiden von Hand, Schaben, Stempeln, Schleifen, Passen, Reiben von Hand). Bohren, Drehen, Fräsen, maschinelles Gewindeschneiden.

Blechbearbeitung und Stahlbau:

Richten, Biegen, Nieten, Abkanten, Bördeln, Treiben, Schneiden,

Weichlöten. Oberflächenschutz durch Anstrich. Kleben.

Grundkenntnisse der gebräuchlichen Beschläge.

Modelltischlerei:

Fertigkeiten (Messen, Anreißen, Sägen, Hobeln, Bohren, Stemmen, Stechen, Raspeln, Feilen, Schlitzen, Schleifen). Holzverbindungen (Schrauben, Leimen, Fügen, Überplatten, Falzen, Nuten, Zapfen, Zinken). Anfertigen einfacher Modelle aus verschiedenen Werkstoffen.

Schmiede:

Freiformschmieden, Strecken, Breiten, Spitzen, Stauchen, Lochen, Spalten, Absetzen, Richten, Biegen, Kröpfen, Rollen, Verdrehen, Schrotten, Gesenkschmieden. Einfache Glüh- und Härtearbeiten.

Kunststofftechnik:

Verarbeitung thermoplastischer Halbzeuge und duroplastischer Faserverbundwerkstoffe. Spanende Bearbeitungsverfahren (Sägen, Fräsen, Bohren, Feilen, Drehen). Schweiß- und Klebetechnik.

II. Jahrgang:

Mechanische Werkstätte:

Stirn- und Umfangfräsen. Einfache Teilkopfarbeiten. Einfache Arbeiten an programmmgesteuerten Fräs- und Drehmaschinen. Dreharbeiten zwischen Spitzen, mit Setzstöcken, Planscheiben und Drehdornen. Herstellen von Innen- und Außengewinden, Rändeln, Federwickeln. Einfache Arbeiten an programmgesteuerten Maschinen.

Formenbau:

Anfertigen einfacher Modelle aus verschiedenen Werkstoffen. Formgestaltung, -aufbereitung und Prüfung. Herstellen von Formen nach unterschiedlichsten Techniken und Verfahren.

Schweißerei:

Sicherheitsvorschriften für die Durchführung von Schweißarbeiten. Gasschmelz-, Elektro- und Schutzgasschweißen (Arbeitsweise und Bedienung von Schweißgeräten. Schweißen von Stumpf-, Kehl- und Ecknähten an verschiedenen Werkstücken und in verschiedenen Positionen, Blech- und Rohrschweißen); Hartlöten, Brennschneiden. Punktschweißen, Stahlbauarbeiten.

Montage und Installationstechnik:

Zerlegen und Zusammenbau von Maschinen, Baugruppen und Geräten. Justieren, Prüfen und Instandsetzen. Feststellen und Beheben von mechanischen Störungen. Zurichten, Verlegen und Prüfen von druckmittelführenden Leitungen. Installationsarbeiten. Heizungsanlagen. Wasserversorgung und Pumpen.

Werkstätte für Elektrotechnik:

Niederspannungsinstallation, Zurichten und Verlegen von Leitungen, Herstellen von Verbindungen. Installationsschaltungen. Inbetriebnahme und Wartung von Verteil-, Sicherungs- und Schalteinrichtungen unter Beachtung der elektrischen und mechanischen Schutzmaßnahmen. Inbetriebsetzen elektrischer Geräte.

B. PFLICHTGEGENSTÄNDE DER SCHULAUTONOMEN AUSBILDUNGSSCHWERPUNKTE

B.1 MASCHINEN- UND ANLAGENTECHNIK

1.1 MECHANIK

Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Mechanik'' im Abschnitt A.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Siehe Abschnitt A., und weiters:

Festigkeit von Werkstoffen:

Ebener Spannungszustand. Knickung.

Dynamik:

Elastische und inelastische Stoßprozesse.

IV. Jahrgang:

Siehe Abschnitt A., und weiters:

Hydrodynamik:

Strömungsreibung. Reynoldszahl. Kraftwirkung strömender

Flüssigkeiten.

Thermodynamik:

Reale Gase und Dämpfe.

V. Jahrgang:

Siehe Abschnitt A., und weiters:

Thermodynamik:

Strömende Bewegung von Gasen und Dämpfen.

Maschinendynamik:

Kritische Drehzahl, Schwingungsisolierung.

1.2 FERTIGUNGSTECHNIK

Fortführung des Pflichtgegenstandes „Fertigungstechnik'' im Abschnitt A.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Blechbearbeitung:

Schneiden; Biegen, Tiefziehen. Werkzeuge, Maschinen.

Trennen:

Autogenes Brennschneiden, Plasmaschneiden, Laserschneiden,

Flüssigkeitsschneiden.

Abtragen:

Funkenerosion. Elektrochemisches Abtragen.

Spanende Fertigung:

Schneidengeometrie, Spanbildung, Spanformen, Schnittkräfte,

Schneidwerkstoffe.

IV. Jahrgang:

Spanende Fertigung:

Verfahren, Einsatzgebiete.

Maschinen:

Bauformen, Gestelle, Führungen, Antriebe, Linearachsen,

Wegmesssysteme, Getriebe; Werkzeugträger (feste, schaltbare).

Werkzeugmagazine, Werkzeugwechsler, Spannmittel.

Werkzeuge:

Formen spanender Werkzeuge (Dreh-, Fräs-, Bohr- und Schleifwerkzeuge); verfahrensspezifische Ausprägungen (Leistung, Stabilität, Spanabfuhr, Kosten).

Steuerungen:

Steuerungsarten; Programmierung. Computergestützte Methoden der Programmerstellung.

V. Jahrgang:

Datenerfassung und -verarbeitung:

Maschinen- und Betriebsdaten. Technologie-, Werkzeug- und Maschinendatenbanken. DNC-Technik.

Auswahl der Fertigungsverfahren:

Leistungs- und Qualitätsoptimierung. Stückkosten (Einflussgrößen. Serien- und Losgrößen); Werkzeugart und Zahl (Universal-, Form-, mehrschneidige und aktive Werkzeuge). Standzeit; Instandsetzung; Reserverhaltung.

Verkettung von Bearbeitungsmaschinen:

Verkettungsstrukturen. Wechsel- und Spannsysteme. Leistung und Teilespektrum.

Qualitätssicherung:

Aufgaben, Maßnahmen, Qualitätsregelkarten, Stichproben- und Auswerteverfahren.

1.3 MASCHINENELEMENTE

Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Maschinenelemente'' im Abschnitt A.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Siehe Abschnitt A., und weiters:

Hydraulik und Pneumatik:

Druck; Betriebsmittel. Hydraulische und pneumatische Antriebe.

Bauelemente.

Elemente der Antriebstechnik:

Elemente, Eigenschaften und Verhalten von Antriebsmaschinen.

Zahnradgetriebe, Hülltriebe, Kupplungen.

1.4 FÖRDERTECHNIK UND TECHNISCHE LOGISTIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Bauelemente:

Seil- und Kettentriebe, Lastenaufnahmemittel, Laufräder und Schienen, Antriebe (Motoren, Kupplung, Bremse, Getriebe). Sicherheitseinrichtungen.

Maschinensätze und Förderanlagen:

Hub-, Fahr-, Dreh- und Wippwerke. Bauarten von Kranen und Hebezeugen. Steigförderer und Aufzügen.

IV. Jahrgang:

Tragkonstruktionen:

Arten der Tragkonstruktionen (Fachwerke, Vollwandkonstruktionen, Rahmen und Roste). Bauelemente und Verbindungselemente der Tragwerke.

Bemessungsgrundlagen statisch bestimmter und unbestimmter Systeme,

Aluminiumtragwerke.

Logistik:

Lagerhaltung, Transportlogistik, Transport- und Lagersysteme in

der automatisierten Fertigung.

Vorschriften:

Normen, Rechtsvorschriften. Behördenverfahren.

1.5 STRÖMUNGSMASCHINEN UND ANLAGEN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Begriffe und Gesetze:

Kenngrößen und Kennzahlen, Hauptgleichung und Energieumsetzung. Hydromechanische Grundkenntnisse, Leistung, Wirkungsgrade, Ähnlichkeitsgesetze.

Hydraulische Strömungsmaschinen:

Aufbau, konstruktive Ausführung, Auslegungsberechnung, Hydraulik- und Festigkeitsberechnungen, Betriebsverhalten und Regelung von Kreiselpumpen und Wasserturbinen.

V. Jahrgang:

Thermische Strömungsmaschinen:

Aufbau, konstruktive Ausführung, Auslegungs- und Fertigungsberechnung, Betriebsverhalten und Regelung von Dampfturbinen, Verdichtern und Ventilatoren. Aufbau, Betriebsverhalten und Regelung von Gasturbinen.

1.6 VERBRENNUNGSMOTOREN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

V. Jahrgang:

Begriffe und Gesetze:

Arbeitsverfahren, Vergleichsprozesse, Indikatordiagramme, Leistung

und Wirkungsgrade, Kraftstoffe.

Bauprinzipien:

Kurbeltrieb, Zylinderanordnung, Massenkräfte und Massenausgleich.

Diesel- und Ottomotor:

Bauarten, Bauelemente und deren Auslegungsberechnung; Gemischaufbereitung, Motormanagement, Gaswechsel, Aufladung, Zündung und Abgase; Kühlung und Schmierung; Einsatzkriterien (Fahrschaubild beim Fahrmotor, Schadstoffminimierung), Betriebsverhalten und Regelung.

Kolbenpumpen und Kolbenverdichter:

Bauarten, Einsatz, Auslegungsberechnung, Betriebsverhalten und Regelung.

1.7 ENERGIE- UND UMWELTTECHNIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

V. Jahrgang:

Begriffe und Gesetze:

Festigkeitsberechnungen, Berechnung des Verbrennungsvorganges sowie der Wärmeübertragung. Berechnung von Wärmetauschern.

Energieumwandlungsanlagen und ihre Komponenten:

Wärmetauscher; Dampferzeuger; Wärmekraftwerke, Kraft-Wärme-Kupplungen. Formen alternativer Energien(Sonne, Wind, Biogras, Biomasse), Wärmepumpen, Sonderanlagen.

Abluft- und Abgasbehandlung:

Trockenabscheider, Nassabscheider, Ab- und Adsorptionsanlagen,

Oxydationsmethoden, katalytische Methoden.

Heizungs- und Klimatechnik:

Heizungstechnik (Einzel- und Zentralheizung). Raumlufttechnik

(Luftführung, Luftverteilung, Luftbefeuchtung, Schalldämpfung, Wärmerückgewinnung).

Abwasserbehandlung:

Sedimentation, Filtration, Ausfällen unerwünschter Stoffe,

Neutralisation, Kläranlagen.

1.8 MESS-, STEUERUNGS- UND REGELUNGSTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Messgeräte:

Kenngrößen von Messgeräten. Messwertaufnehmer, Messwertumformung

und -übertragung.

Analoge Messverfahren:

Verfahren für elektrische und nichtelektrische Größen. Sensoren und Messwertumformer. Messwertübertragung. Anzeigegeräte.

Digitaltechnik:

Kenngrößen. Logische Verknüpfungen. Codierung. Digitale Messverfahren (Messverfahren für Zählgrößen, Analog-Digital-Wandler, Digital-Analog-Wandler). Mikrocomputertechnik.

Steuerungstechnik:

Unterscheidungsmerkmale und Grundstrukturen von Steuerungen. Gesetzmäßiges Erfassen von Steuerungsaufgaben. Bauelemente von Steuerungen.

V. Jahrgang:

Steuerungstechnik:

Elektromechanische, elektronische, pneumatische und hydraulische

Steuerungssysteme. Programmierbare Steuerungen.

Regelungstechnik:

Begriffe in der Regelungstechnik. Regelkreisglieder (Arten, Zeitverhalten, Kennlinien). Stabilitätskriterien und Optimierung von Regelkreisen.

Mehrpunktregelungen. Fuzzylogik und Fuzzycontrol.

Stelltechnik:

Übersicht. Stellantriebe, Stellglieder.

Leittechnik und Bussysteme.

1.9 BETRIEBSTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Arbeitswissenschaft und Personalwirtschaft:

Grundlagen der Arbeitswirtschaft (REFA, MTM);

Arbeitsplatzgestaltung; Grundlagen der Planung und Steuerung.

Logistik. Personalauswahl und Entlohnungssysteme.

Unternehmensführung und Betriebsorganisation:

Betriebliche Personalwirtschaft, betriebliche Aus- und Weiterbildung, Mitarbeitermotivation und Leistungsanreize, Mitarbeiterführung, Konfliktmanagement, Beteiligungssysteme, Arbeitszeitmodelle. Betriebliche Aufbau- und Ablauforganisation. Kommunkationssysteme; Projektorganisation (Projektmanagement, Projektplanung, Netzplantechnik). Produktionsfaktoren.

Rechnungswesen:

Begriffe. Ausgaben. Aufwand, Kosten, Kostenarten, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung. Voll- und Teilkostenrechnung. Grundlagen der Investitionsrechnung (statisch, dynamisch).

Qualitätsmanagement:

Qualitätssysteme, Qualitätsplanung, Qualitätslenkung,

Qualitätsprüfung. TQM-Prinzipien.

1.10 KONSTRUKTIONSÜBUNGEN

Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Konstruktionsübungen und Produktentwicklung'' im Abschnitt A.

Lehrstoff:

Siehe Abschnitt A., und weiters:

IV. und V. Jahrgang:

Projekte aus den Lehrstoffbereichen der Pflichtgegenstände „Fertigungstechnik'', „Fördertechnik und technische Logistik'', „Strömungsmaschinen und Anlagen'', „Verbrennungsmotoren'' und „Energie- und Umwelttechnik''.

1.11 WERKSTÄTTENLABORATORIUM

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Programmgesteuerte Werkzeugmaschinen:

CNC-Programme. Sonderprobleme der Zerspanungstechnik.

Elektrotechnik und Elektronik:

Anschließen von elektrischen Maschinen. Inbetriebsetzen von Stromverbrauchern, Mess-, Schalt- und Steuergeräten. Fehlersuche an elektrischen und elektronischen Geräten und Systemen.

Steuerungstechnik:

Elemente der Steuerungstechnik, Bausteine, logische Grundfunktionen, Schaltplanentwurf, Darstellung von Bewegungsabläufen, weg- und zeitabhängige Steuerungen. Aufbau von Steuerungen für druckführende Leitungen.

Arbeitsvorbereitung:

Rechnerunterstützte Arbeitsplanung, Arbeitsteuerung und Arbeitsauftragserstellung und Produktionskostenberechnung, statistische Auswertung. Führung von praxisüblichen Dateien; Lagerhaltung.

V. Jahrgang:

Programmgesteuerte Werkzeugmaschinen:

Manuelle und rechnerunterstützte Programmierung; Einsatz

verschiedener Werkzeuge an der Maschine.

Steuerungstechnik:

Signalaufnahme und Signalverarbeitung, fest verdrahtete und

freiprogrammierbare Steuerungen. Erarbeiten von Lösungsmöglichkeiten

komplexer industrieller Steuerungsaufgaben.

Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung:

Messen mit mechanischen und elektrischen Längenmessgeräten, Lehren, Mess- und Profilprojektoren, Oberflächenrauigkeitsmessungen; Qualitätsdaten; Aufbereitung, Prüfungsablauf, Fehlerbeseitigung und -verhütung; Qualitätsberichterstattung.

Arbeitsvorbereitung:

Projektbezogene Themenbereiche nach Maßgabe des Ausbildungsschwerpunktes.

1.12 WERKSTÄTTE

Fortführung des Pflichtgegenstandes „Werkstätte'' im Abschnitt A.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Mechanische Werkstätte:

Fräs- und Bohrarbeiten mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Verzahnungen mit Teilapparat. Fräsen und Bohren nach Koordinatensystem. Dreharbeiten mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Formdrehen, Außermittedrehen, Kegeldrehen, Gewindesonderformen, mehrgängige Innen- und Außengewinde, Arbeiten an numerisch gesteuerten Maschinen. Erstellen von CNC-Programmen.

Werkzeug- und Vorrichtungsbau:

Herstellen von Vorrichtungen, Schnitt-, Spritz- und Druckgusswerkzeugen. Wärmebehandlung des Stahles, Härteprüfung. Schleifen und Abziehen von Schneidewerkzeugen. Rund-, Form- und Flachschleifen.

Blechbearbeitung und Stahlbau:

Arbeiten an Blechbearbeitungsmaschinen und pneumatischen und hydraulischen Arbeitsgeräten. Punktschweißen. Ausführung von Stahlbauarbeiten in branchenüblicher schweißtechnischer Ausführung (Schweißkantenvorbereitung, Heft- und Schweißfolge nach Schweißplan). Anwendung der im Stahlbau verwendeten Verbindungs- und Befestigungssysteme. Oberflächentechnik (Korrosionsschutz durch Anstrich; Anwendung von Beschichtungswerkstoffen).

Arbeitsvorbereitung:

Arbeitsplanung und Arbeitssteuerung. Arbeitsaufträge. Vor- und Nachkalkulation. CAD-CAM-Kopplung. Beschaffungswesen. Berechnung der Produktionskosten aller Aufträge der Schulwerkstätte.

Werkstätte für Elektrotechnik und Steuerungstechnik:

Anschließen von elektrischen Maschinen. Fehlersuche an elektrischen und elektronischen Geräten und Systemen. Aufbau einfacher pneumatischer und hydraulischer Steuerungen.

B.2 AUTOMATISIERUNGSTECHNIK

2.1 MECHANIK

Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Mechanik'' im Abschnitt A.

Lehrstoff:

Siehe Abschnitt A., und weiters:

V. Jahrgang:

Thermodynamik:

Strömende Bewegung von Gasen und Dämpfen.

Maschinendynamik:

Kritische Drehzahl, Schwingungsisolierung.

2.2 FERTIGUNGSTECHNIK

Fortführung des Pflichtgegenstandes „Fertigungstechnik'' im Abschnitt A.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Blechbearbeitung:

Schneiden; Biegen, Tiefziehen. Werkzeuge, Maschinen.

Trennen:

Autogenes Brennschneiden, Plasmaschneiden, Laserschneiden,

Flüssigkeitsschneiden.

Abtragen:

Funkenerosion. Elektrochemisches Abtragen.

Spanende Fertigung:

Schneidengeometrie, Spanbildung, Spanformen, Schnittkräfte,

Schneidwerkstoffe.

IV. Jahrgang:

Spanende Fertigung:

Verfahren, Einsatzgebiete.

Maschinen:

Bauformen, Gestelle, Führungen, Antriebe, Linearachsen,

Wegmesssysteme, Getriebe; Werkzeugträger (feste, schaltbare).

Werkzeugmagazine, Werkzeugwechsler, Spannmittel.

Werkzeuge:

Formen spanender Werkzeuge (Dreh-, Fräs-, Bohr- und Schleifwerkzeuge); verfahrensspezifische Ausprägungen (Leistung, Stabilität, Spanabfuhr, Kosten).

Steuerungen:

Steuerungsarten; Programmierung. Computergestützte Methoden der Programmerstellung.

V. Jahrgang:

Datenerfassung und -verarbeitung:

Maschinen- und Betriebsdaten. Technologie-, Werkzeug- und Maschinendatenbanken. DNC-Technik.

Auswahl der Fertigungsverfahren:

Leistungs- und Qualitätsoptimierung. Stückkosten (Einflussgrößen. Serien- und Losgrößen); Werkzeugart und Zahl (Universal-, Form-, mehrschneidige und aktive Werkzeuge). Standzeit; Instandsetzung; Reserverhaltung.

Verkettung von Bearbeitungsmaschinen:

Verkettungsstrukturen. Wechsel- und Spannsysteme. Leistung und Teilespektrum.

Qualitätssicherung:

Aufgaben, Maßnahmen, Qualitätsregelkarten, Stichproben- und Auswerteverfahren.

2.3 MASCHINENELEMENTE

Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Maschinenelemente'' im Abschnitt A.

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Siehe Abschnitt A., und weiters:

Hydraulik und Pneumatik:

Druck; Betriebsmittel. Hydraulische und pneumatische Antriebe.

Bauelemente.

Elemente der Antriebstechnik:

Zahnräder und Zahnradgetriebe, Hülltriebe, Kupplungen.

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