Verordnung des Bundesministers für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten über die Lehrpläne für Höhere technische und gewerbliche Lehranstalten; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht an diesen Schulen

Typ Verordnung
Veröffentlichung 1997-10-15
Letzte Aktualisierung 1900-01-01
Status Aufgehoben · 2019-08-31
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 14
Änderungshistorie JSON API

Semiotisch-ästhetische Relationen (zweifache Gliederung der Sprache), Sememe und Mytheme, Langue und Parole, elaborierter und

restringierter Code.

Schrift und Bild:

Typografie im Bereich von Bild-Text-Relationen (konzeptionell-strategische und spielerisch-experimentelle Wertzugänge); Diskursrelationen zwischen Text- und Bildgestus.

Kulturelle Kontexte:

Sprachspiele und gestische Verdeutlichung (semantische Typografie), Kommunikationsleistungen im objektsprachlichen und im metasprachlichen Gestus; Erschließen von Ressourcen aus den verschiedenen Kontextbereichen, semiotische Aufladung von Schrift- und Textformen.

Fachterminologie:

Terminologien im klassischen Bereich der typografischen Gestaltung, im Bereich der computerunterstützten typografischen Gestaltung und im Hinblick auf Kommunikationsleistungen.

Künstlerisch-kreative Gestaltungsarbeit:

Künstlerisch-konzeptionelle und technologisch-praktische Zugangsweisen zu Gestaltungsaufgaben im Hinblick auf Wechselbeziehungen zwischen Typografie und computer-, scanner- und kopierergestütztem Entwurf.

B.2 TEXTIL-DESIGN

2.1 TECHNOLOGIE UND PHÄNOMENOLOGIE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Faserstoffe:

Natur- und Chemiefasern. Herstellungsverfahren, Eigenschaften,

Einsatzkriterien.

Spinnerei:

Übersicht über die Faseraufbereitung, Effektgarne,

Nummerierungsverfahren unter praktischen Aspekten.

Weberei:

Übersicht über die Webverfahren und Technologien.

III. Jahrgang:

Spezialfasern:

Eigenschaften, Einsatzgebiete, aktueller Stand der Technik.

Spezielle Textiltechniken:

Vliestechnik, Tuftingtechnik, Bobinettechnik, technische Gewebe.

IV. Jahrgang:

Veredlungsverfahren:

Vorbehandlung, Farbgebung, Nachbehandlung und Endausrüstung.

Textildruck:

Druckarten, Druckverfahren und Drucktechniken, Druckpastenherstellung, Qualitätskontrolle und Textilpflege.

2.2 DARSTELLUNG UND KOMPOSITION

Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Darstellung und Komposition” im Abschnitt A.

V. Jahrgang:

Architektur im Zusammenhang mit Raumgestaltung, Bildnerische Darstellungstechniken zum dreidimensionalen Bereich, innovative Realisierung von persönlichen Intentionen zur Ziel-Mittel-Relation. Produkt und Projektpräsentationen.

2.3 DESSINATUR - GEWEBETECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Grundbindungen:

Patronen, Schnitte, Webschema, Gewebedaten (Einstellung, Einsatzbereiche) und Übungen an eigenen Entwicklungen.

Gewebeplanung/Technische Darstellung:

Übertragen von Mustern auf verschiedene Patronenpapiere, Darstellungsmittel, Darstellungstechnik, Rapportanschlüsse.

II. Jahrgang:

Schafttechnik:

Spezifische Technik, Bindungsaufbau einlagiger Gewebe.

Jacquardtechnik:

Ausführung von Entwürfen in einsystemigen Musterungs- und Gewebetechniken.

Dekomposition einfacher einsystemiger Schaft- und Jacquardgewebe.

III. Jahrgang:

Jacquardtechniken:

Bindungskombinationen mit der Schafttechnik, einfache mehrsystemige Gewebe, Musterungstechnik, technische Ausarbeitung eigener Entwürfe, Darstellungsformen und Möglichkeiten. Dekomposition einfacher mehrsystemiger Schaft- und Jacquardgewebe; Gewebeberechnungen und Produktionsvorschriften.

Einführung in die fachspezifische angewandte Computertechnologie, Projektentwicklungen.

IV. Jahrgang:

Jacquardtechnik:

Komplexe mehrsystemige Musterungstechniken und deren Dekomposition.

Ausführung von eigenen Entwürfen mit Computerunterstützung. Anwendung verschiedener CAD-Programme und Gewebesimulationen, Projektentwicklungen.

V. Jahrgang:

Jacquardtechnik:

Ausführung eigener Entwürfe in mehrchoriger Bindungstechnik für Möbel- und Dekorgewebe, Goblins, Samte und Teppiche. Projektentwicklungen, Gruppenarbeiten und Einzelreferate. Hinführen zum eigenständigen Arbeiten am Computer durch vorgegebene Aufgabenstellungen.

2.4 DESSINATUR - MASCHENTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Ein- und Mehrfadentechnik:

Überblick über die Strick- und Wirktechnik, Nummerierungssysteme der maschenbildenden Maschinen, Maschenbildungsvorgänge der gängigsten Strick- und Wirktechniken, Darstellungsformen, Rechts-Links-Gestricke und Gewirke.

Ausarbeitung von Mustervorstellungen:

Angaben über Material, Einsatzbereich, Maschinen und Eigenschaften, Analyse vorgegebener Stoffmuster.

II. Jahrgang:

Einfadentechnik:

Rechts-Rechts-Gestricke.

Kettfadentechnik:

Rechts-Links-Kettgewirke.

Maschenbildungsvorgänge:

Kurzbeschreibungen der maschenbildenden Elemente; fachtechnische Darstellungen; Analyse, Materialverbrauchsberechnungen;

Einsatzbereiche; Ausarbeitung von Mustervorstellungen;

Handelsbezeichnungen.

III. Jahrgang:

Einfadentechnik:

Rechts-Rechts-Gestricke (Spezialtechniken); Links-Links-Gestricke.

Kettfadentechnik:

Rechts-Links-Kettengewirke; mehrschienige Mustertechniken.

Maschenbildungsvorgänge:

Kurzbeschreibungen der maschenbildenden Elemente; fachtechnische Darstellungen; Analyse, Materialverbrauchsberechnungen;

Einsatzbereiche; Ausarbeitung von Mustervorstellungen;

Handelsbezeichnungen.

IV. Jahrgang:

Einfadentechnik:

Spezialtechniken; Kombinationen verschiedener Mustertechniken;

computerunterstützte Musterentwicklung; Kollektionsgestaltung.

Kettfadentechnik:

Spezialtechniken; Kombinationen verschiedener Mustertechniken;

Kettengewirke für den technischen Einsatz.

Maschenbildungsvorgänge:

Kurzbeschreibungen der maschenbildenden Elemente; fachtechnische Darstellungen. Analyse, Materialverbrauchsberechnungen;

Einsatzbereiche Ausarbeitung von Mustervorstellungen;

Handelsbezeichnungen.

V. Jahrgang:

Einfadentechnik:

Spezialtechniken; computerunterstützte Dessinierung; Musterprogrammierung; Kombinationen verschiedener Mustertechniken.

Kettfadentechnik:

Spezialtechniken; computerunterstützte Dessinierung; Kombinationen

verschiedener Mustertechniken.

Maschenbildungsvorgänge:

Kurzbeschreibungen der maschenbildenden Elemente; fachtechnische Darstellungen. Analyse, Materialverbrauchsberechnungen;

Einsatzbereiche Ausarbeitung von Mustervorstellungen;

Handelsbezeichnungen.

2.5 DESSINATUR - DRUCKTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Folien und Produktionsgrundlagen für einfärbige Drucke, Punkte, Linien, Flächen, Umsetzung für andere Druckverfahren. Einfache, mehrfärbige Drucke.

IV. Jahrgang:

Produktionsgrundlagen für mehrfarbige Drucke, manuelle und fotografische Vervielfältigungsverfahren, Effekte mit erhöhten Schwierigkeitsgraden, Rasterungen, Aquarelliereffekte.

V. Jahrgang:

Kopiervorlagenerstellung und Druckelementherstellung:

Walzendruck (Rouleaux- und Reliefdruck); Flachfilmdruck (Schablongazen, Fotoemulsion); Rotationsfilmdruck (Foto- und Lasergravur); Kriterien für Drucktechnikauswahl; Druckstoffanalysen; manuelle und computergestützte Farbauszüge.

2.6 TEXTILMANAGEMENT

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Marktforschung:

Auswertung und Interpretation von Marktdaten, Werbepsychologie, Trend und Prognosenentwicklung.

V. Jahrgang:

Unternehmensführung:

Managementmethoden (Modelle für die systematische, marktgerechte Entwicklung textiler Produkte unter Berücksichtigung gesamtwirtschaftlicher, soziokultureller, umwelttechnischer Aspekte und branchenspezifischer Marktsituationen).

2.7 ENTWERFEN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Vorgebene und erlebnisorientiere Gestaltungsaufgaben:

Bereiche grundsätzlicher Erfahrungs- und Erkenntniswerte im Zusammenhang mit exemplarischen Phänomenen der Gestaltung; Integration handwerklicher Fähigkeiten im Bereiche gestalterischer Wertschöpfung im Zusammenhang mit exemplarischen Anforderungen der Praxis; verschiedene praktisch-reflektierende Zugangsweisen zu klassischen Problembereichen (Farb-, Form-, Raum- bzw. Texturverständnis, -empfindung, -interpretation, -anmutung, Medienverständnis, -empfindung, -interpretation); Farb-, Textur- und Formqualitäten im Zusammenhang mit Interpretation und Rolle des Gestaltungsobjektes.

II. Jahrgang:

Einfache Gestaltungsaufgaben:

Integration von technisch, ästhetischen Voraussetzungen und Gegebenheiten zur Erfüllung; Motiventwicklung, serielle Anordnung, Angular- und Zentralrelationen, Bearbeiten von grundsätzlicher Artikulationsmöglichkeiten hinsichtlich anwendungsbezogener Flächengestaltung der Maschen-, Gewebe- und Drucktechniken; Auseinandersetzung mit exemplarischen Beispielen und Erfahrungswerten im Hinblick auf eine qualitative und quantitive Sondierung; Sensibilisierung und Schulung der Urteilsfähigkeit auf der Basis morphologischer Analysen.

III. Jahrgang:

Entwurfs- und Gestaltungsobjekte:

Optimale Koordination von technologischen und kulturellen Wertzugängen; sichere Anwendung und Umgang mit fachspezifischen Gestaltungskriterien (Bewusstmachen individueller Ressourcen und deren Ausschöpfung zur Realisation authentischer Entwürfe).

Modegrafik:

Einführung in die Grundlagen der Modegrafik, Skizze und Anmutung; Darstellung von Halb- und Ganzfigurinen.

IV. Jahrgang:

Praxisorientierte Gestaltungsaufgaben:

Entwicklung und Kreation visionärer Trends unter Einbeziehung künstlerischer, technischer, soziokultureller Aspekte und multimedialer Technologien; fachspezifische Kollektionserstellung und Präsentationstechiken.

Modegrafik:

Zeichentechnik und Modelldarstellungstechnik aus der Kombination von vergangenen Kulturen und der Sensibilität für Zukunftsperspektiven; Styling - Modetrends, Lifestyle.

V. Jahrgang:

Modegrafik:

Anwendung der Zusammenhänge aus kulturgeschichtlichen und soziokulturellen Aspekten und Marketingstrategien; Entwicklung und Umsetzung von eigenen Ideen aus dem Entwurfsbereich zu modegrafischen Kollektionen.

Entwurfsprojekt:

Projektarbeit gehobenen und fächerübergreifenden Umfanges (mit Zielformulierung, Recherche und mediengerechter Umsetzung).

2.8 ATELIER UND WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Werkstättenbetrieb, Werkstättenordnung, Unfallverhütung; Produktionsabläufe und Herstellungsmethoden.

Gewebetechnik:

Schaft- und Jacquardweberei.

Maschentechnik:

Rechts-Rechts-, Spezial- und Jacquardstrickerei; Stricken auf

Handflachstrickmaschinen.

III. Jahrgang:

Schnittkonstruktion und Konfektiontechniken:

Industrielle Grund- und Modellschnittkonstruktionen, facheinschlägige Software, Konfektions-Verfahrenstechniken.

Textile Drucktechniken:

Flachdruck, Schablonenherstellung, Musterabschlag.

IV. Jahrgang:

Textile Drucktechniken:

Flach- und Rotationsfilmdruck, Druckpasten, Mehrfärber; Experimentelle Web- und Flächengestaltung.

V. Jahrgang:

Praktische Produktentwicklung- und Fertigung nach Projekten:

Gewebetechnik; Maschentechnik; Drucktechik.

B.3 AUDIOVISUELLES MEDIENDESIGN

3.1 DARSTELLENDE GEOMETRIE

Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Darstellende Geometrie” im Abschnitt A.

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe Abschnitt A.

Der Schüler soll darüber hinaus

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Wahre Größe einer ebenen Figur; orthogonale Lage von Geraden und Ebenen; Schnitte ebenflächig begrenzter Objekte in zugeordneten. Kreis in Haupt-, projizierender und allgemeiner Lage.

Drehflächen:

Grundbegriffe; ebene Schnitte und einfache Durchdringungen. Einführung in Regel- und Schraubflächen.

Normale Axonometrie ebenflächig begrenzter Objekte.

Perspektive:

Durchschnittverfahren; einfache Anwendung auf ebenflächig begrenzte Objekte; krummflächig begrenzte Objekte mittels Näherung; Erzeugen anschaulicher Zentralrisse von Objekten; freihändiges Bearbeiten bereits gezeichneter Perspektiven.

Im Jahrgang zwei Schularbeiten.

3.2 TECHNOLOGIE UND PHÄNOMENOLOGIE

Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Technologie und Phänomenologie” im Abschnitt A.

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe Abschnitt A.

Der Schüler soll darüber hinaus

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Basistechnologie:

Informationen zum Berufsbild, Bild-, Material- und Verfahrenskunde, Formate, technische Parameter; Grundlagen der Elektronik und Elektrotechnik; Grundzusammenhänge von Belichtungstechnik; Bildgestaltung, Brennweite und Perspektive;

Reproduktionstechnik; Einführung in das Phänomen „Bewegtbild”;

Grundlagen der Lichtführung; Geschichte und Stilkunde von Film, Fotografie und Fernsehen.

III. Jahrgang:

Licht-, Kamera- und Bildtechnik:

Qualität des Lichtes; Bildkreis und Parallelverstellung der Fachkamera; Farbtheorie, Farbkorrektur; Grundlagen der Wahrnehmungspsychologie, der Technik des Sehens und Erkennens; Kamerafunktionen; Grundlagen der Schnitttechnik; Technik der Belichtungsmessung; Grundlagen der elektronischen Nachrichtentechnik.

Dramaturgie und Drehbuch:

Wesen, Technik, Abfassen.

IV. Jahrgang:

Bild- und Tontechnik:

Großbildtechnik; Farbnegativtechnik (Filterbestimmung, Coloranalyser, Farbchemie); historische Aufnahmetechniken; Fotografie als Kunst - Kunst als Fotografie; Bildsprache, Bildanalyse, Bildgestaltung; Akustik und Tontechnik; Lichtgestaltung für S/W und Farbe; Gestaltungsgrundlagen und Erzähltechnik des Spielfilms.

Historische Entwicklung der Video-, Computer- und Medienkunst.

V. Jahrgang:

Trends:

Techniken und Tendenzen zeitgenössischer Fotografie; Journalismus und Dokumentarfilm; Ethik und Verantwortung der Filmproduzenten; Videoelektronik; Systeme der Videorecorder, ihre Anwendung und Vergleiche; Fernseh- und Studiotechnik; Zukunftsaspekte.

3.3 DIGITALE BILDBEARBEITUNG

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Einführung in die Technik digitaler Fotografie; Aufnahme; Einführung in die Ebenentechnik.

III. Jahrgang:

Grundlagen und Technik der Bildmontage.

IV. Jahrgang:

Bildmanipulation; Drucktechniken; Filmbelichter.

V. Jahrgang:

Realisierung und Präsentation eigener Arbeiten.

3.4 MEDIENTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Mediengerechte Aufbereitung von Bild- und Toninformationen.

Spezifische EDV-Anwendungen:

Einführung in die Computertechnik in Bezug auf audiovisuelle Anwendungen; Aufnahmetechniken; Bildgestaltung; szenische Umsetzung.

III. Jahrgang:

Filmbearbeitung:

Grundlagen der digitalen Filmbearbeitung; digitaler Filmschnitt;

Einführung in die dritte Dimension; Objekt- und Landschaftsdesign;

Oberflächentechniken; Überblick über bestehende Systeme und Plattformen.

Filmtechnik:

Praktische Einführung in die Filmtechnik; Bild- und Tontechnik, praktischer Umgang mit der professionellen Filmausrüstung; Grundlagen des Filmschnittes; individuelle Übungsprojekte.

IV. Jahrgang:

Digitaler Filmschnitt:

Erstellen computergenerierter Objekte; 3-D-Illustration.

Digitale Kunst:

Webseiten-Design; Multimedia-Design; Erstellen multimedialer Anwendungen.

V. Jahrgang:

Studioarbeit:

Digitaler Filmschnitt; Computeranimation; Compositing; Grundlagen der CGE-Technik; professionellen Anwendung elektronischer Gestaltungsmöglichkeiten und Geräte.

3.5 PRODUKTION UND ORGANISATION

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

IV. Jahrgang:

Fachliche Abwicklung:

Kalkulation; Filmfinanzierung; Förderungs- und Subventionswesen; Disposition und Drehplanung; Vorbereitung und Abwicklung von Ausstellungen, Filmpremieren und multimedialen Präsentationen.

V. Jahrgang:

Fachrecht:

Internationale Einheiten, Symbole und Normen; Urheber- und Verwertungsrecht; Kollektivvertrag; Verleihwesen.

3.6 ENTWERFEN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Siehe den Pflichtgegenstand „Entwerfen” in Abschnitt B.2.

II. Jahrgang:

Gestaltungsaufgaben:

Entwurfs- und Darstellungstechniken aus dem audiovisuellen Bereich; Aufbereitung eines Entwurfsprozesses; Fachspezifische Entwurfsaufgaben; Konzeption und Planung von Kurzfilmen.

III. Jahrgang:

Gestaltungsaufgaben:

Schriftliche, zeichnerische und bildmäßige Darstellung von Themen und Botschaften; Ausarbeitung eines Drehbuches für den Jahrgangsfilm; experimentelle Techniken.

IV. Jahrgang:

Gestaltungsaufgaben:

Anwendung spezifischer Gestaltungsmöglichkeiten mit Hilfe der klassischen Dramaturgie; Filmsprache; Erstellen von Drehbüchern; Entwurf von Jahrgangsprojekten.

V. Jahrgang:

Entwurfsprojekt:

Projektarbeit gehobenen und fächerübergreifenden Umfanges (mit Zielformulierung, Recherche und mediengerechter Umsetzung).

3.7 ATELIER UND WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Handhabung und Instandhaltung der Geräte, Einrichtungen und Arbeitsbehelfe.

III. Jahrgang:

Studioarbeiten mit unterschiedlichen Beleuchtungstechniken; Entwicklungs- und Kopiertechniken.

IV. Jahrgang:

Farbnegativtechnik (Arbeit mit Coloranalysern); Lagerung und archivfeste Verarbeitung von Filmen und Abzügen; Bildpräsentation.

V. Jahrgang:

Multimediale Arbeiten unter Anwendung aller audiovisueller Techniken.

Präsentationen eigener Arbeiten.

B.4 MÖBEL-RAUM-DESIGN

4.1 DARSTELLENDE GEOMETRIE

Siehe den Pflichtgegenstand „Darstellende Geometrie” im Abschnitt B.3.

4.2 TECHNOLOGIE UND PHÄNOMENOLOGIE

Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Technologie und Phänomenologie” im Abschnitt A.

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe Abschnitt A.

Der Schüler soll darüber hinaus

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Technologiegrundlagen:

Holz, Kunststoff, Glas, Stein, Metalle, Textilien; Kombinationen.

II. Jahrgang:

Holztechnologie:

Holz als Phänomen und Rohstoff; Holzerkennung; Furniere, Furniertechniken, Werkstoffdarstellung und -eigenschaften, Materialverbindungen, Grundkonstruktionsarten im Innenausbau.

III. Jahrgang:

Materialtechnologie:

Plattenwerkstoffe, Kunststoffe; Oberflächen, Normen und Verordnungen.

Möbelkonstruktionen:

Möbelbauarten und -entwicklung; Konstruktionsvarianten der Möbelelemente, Beschlägetechnik; Rationalisierung im Innenausbau.

Bearbeitungsverfahren:

Werkzeuge und Schneidenstoffe, Zerspanungstechnologie, Prüftechniken, Messwerkzeuge.

IV. Jahrgang:

Spezialtechnologien:

Klebetechniken, Befestigungstechnik und Hilfsstoffe.

Sonderkonstruktionen:

Einbaumöbel, technologische Anforderungen an Möbel; Normmaße, Tischkonstruktionen, Tischvergrößerungen, Sitzmöbel.

V. Jahrgang:

Gebäudeöffnungen:

Fensterarten, Normfenster, Fensterläden; Außen-, Innen-, Brandschutztüren; Schallschutz, Wärmeschutz, Normen und Vorschriften.

4.3 BAUKONSTRUKTION

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Grundlagen der Ausbauarbeiten:

Fußboden, Wand und Decke (Belagsarten, Oberflächen, Unterkonstruktionen).

Innenausbau:

Leichte Trennwände (Systeme, Materialien); Treppen (Arten, Materialien, Konstruktionssysteme, Gesetze, Normen).

IV. Jahrgang:

Sonderkonstruktionen aus Metall und Glas:

Veranden, Wintergärten.

Technischer Ausbau:

Heizung (Einzel-, Zentralheizungen, alternative Heizsysteme);

Elektroinstallation (Hausinstallation, Elektrogeräte);

Sanitärinstallation (Wasser- und Warmwasserversorgung, Sanitäreinrichtung).

V. Jahrgang:

Grundbegriffe des Hochbaues:

Baugrund, Baugrube, Fundamente; aufgehendes Mauerwerk (Naturstein, Ziegel, Beton, Blähton, Porenbeton, Fänge); Geschoßdecken (Gewölbe, Massivdecken, Holzbalkendecken); Dächer (Formen, Konstruktionen, Deckungen).

4.4 INNENRÄUME

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Grundlagen:

Raum- und Funktionsprogramm; Planungsabläufe; der Mensch und seine Maße (Maßordnungen, Goldener Schnitt); Wohnen (Geräte, Gebrauchsgegenstände, Raumgrößen, Funktionsabläufe, Flächenbedarf), unterschiedliche kulturelle Wertzugänge (Europa, Asien, Amerika).

III. Jahrgang:

Raumbildungs- und Gestaltungsfaktoren:

Wertungskriterien (Raumwirkung, Raumerlebnis, Farbpsychologie, Physiologie, soziologische Aspekte); Raum und Licht; Räume des Wohn- und Nicht-Wohnbereiches; Ausstellungs- und Messegestaltung (Funktion, Form, Farbe, Material, Marketingstrategien); behindertengerechte und barrierefreie Planungsanforderungen; Möbel, Design, Präsentation.

IV. Jahrgang:

Formen des Wohnbaus:

Ein- und Mehrfamilienhäuser, verdichteter Wohnbau, Gartenstadtbewegung, Atriumhäuser, Gemeinschaftseinrichtungen sowie Sonderformen.

V. Jahrgang:

Gemeinschaftsbauten:

Funktion, Form und gesellschaftlich-kulturelle Einbindung (Kultur und Religion, Freizeit, Dienstleistung, Verwaltung, Gewerbe und Industrie, Fremdenverkehr).

4.5 PROJEKTMANAGEMENT

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Grundbegriffe der Baugesetzgebung und des Projektmanagements.

Projektdurchführung:

Büroorganisation, Projektbetreuung und -koordination.

Kostenrechnung:

Verbrauchsmengenberechnung, Arbeitszeitberechnung.

V. Jahrgang:

Grundbegriffe des Vergabewesens:

Leistungsverzeichnisse, Vergabe, Kalkulation, einschlägige Normen.

Baupläne:

Arten, Maßstäbe, Darstellungstechnik.

4.6 ENTWURF

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Vorgegebene und erlebnisorientierte Gestaltungsaufgaben:

Bereiche grundsätzlicher Erfahrungs- und Erkenntniswerte im Zusammenhang mit exemplarischen Phänomenen der Gestaltung; Integration handwerklicher Fähigkeiten in Bereiche gestalterischer Wertschöpfung in Zusammenhang mit exemplarischen Anforderungen der Praxis; verschiedene praktisch-refektierende Zugangsweisen zu klassischen Problembereichen (Farb-, Form-, Raum- bzw. Texturverständnis, -empfindung, -interpretation, -anmutung, Medienverständnis, -empfindung, -interpretation), Farb-, Textur- und Formqualitäten im Zusammenhang mit Interpretation und Rolle des Gestaltungsobjektes.

II. Jahrgang:

Einzelobjekte (Möbel) und einfache Innenausbaukonzepte:

Projektbezogene Entwurfs- und Darstellungstechniken sowie Präsentationsmethoden (Bestandsaufnahme, Bestandspläne, Funktionsschemen, normgerechte Konstruktionsmethoden des Möbels bzw. raumbildenden Innenausbaues, Darstellungsarten, konstruktive Detailbearbeitung).

III. Jahrgang:

Komplexe Einzelmöbel und Innenausbaukonzepte:

Thema Wohnen (Anwendung computergestützter Zeichentechnik, projektbezogene Präsentation, Modell-, Farb- und Materialstudien); Projektbearbeitung im Team (Netzwerkmanagement).

IV. Jahrgang:

Designaufgaben vom Einzelobjekt bis zur möglichen Serienfertigung:

Themenbereich Ausstellungsgestaltung (Messen, Kunstausstellungen usw.), des Wohnungsausbaues (Anwendung computergestützter Zeichentechnik, ausführungsreife Konstruktions- und Fertigungspläne, normgerechte Ausschreibungsunterlagen, projektbezogene Präsentation, Modell-, Farb- und Materialstudien).

V. Jahrgang:

Entwurfsaufgaben des Innenausbaues für Bauten der Gemeinschaft, Kultur, Gewerbe und Industrie (Anwendung computergestützter Zeichentechnik, Normteilverwaltungen zur Effizienzsteigerung, projektbezogene Präsentation, Modell-, Farb- und Materialstudien; 3D-Präsentationsunterlagen, Rendering, Visualisierung, Animation Projektarbeit).

Entwurfsprojekt:

Projektarbeit gehobenen und fächerübergreifenden Umfanges (mit Zielformulierung, Recherche und mediengerechter Umsetzung).

4.7 ATELIER UND WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Handfertigung:

Einfache Projekte aus dem Entwurfsunterricht;

Standardmaschinenarbeiten nach entsprechender

Sicherheitsunterweisung.

III. Jahrgang:

Holzbearbeitungsmaschinen:

Maschinengefertigte Werkstücke; Vermittlung von Sicherheitsmaßnahmen im Maschinenumgang; Arbeiten mit Plattenmaterialien, Furnieren sowie einfachen Oberflächenbehandlungen.

IV. Jahrgang:

Entwurfsausfertigung:

Umsetzung von im Entwurfsunterricht vorbereiteten Sonderaufträgen, womöglich in Form von Teamarbeit, unter besonderer Förderung der individuellen Initiative hinsichtlich Materialien, Konstruktionen und Fertigungstechniken sowie Nachweis der individuellen Leistung.

V. Jahrgang:

Kleinmöbel:

Projekt und Realisierung (Entwurf, Arbeitsvorbereitung, Materialbeschaffung, Fertigung).

B.5 PLASTISCHES DESIGN

5.1 DARSTELLENDE GEOMETRIE

Siehe den Pflichtgegenstand „Darstellende Geometrie” im Abschnitt B.3.

5.2 TECHNOLOGIE UND PHÄNOMENOLOGIE

Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Technologie und Phänomenologie” im Abschnitt A.

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe Abschnitt A.

Der Schüler soll darüber hinaus

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung”:

Grundlagen der Geologie und Mineralogie; Nomenklatur; Formenbau; Plastischer und unplastischer Zustand; Zusammensetzung keramischer Massen; Thixotropie, Viskosität, Koagulation, Wasseranlagerung, Sedimentation, Texturen, Flotation; Aufbereitungs- und Formgebungsmaschinen; Berechnungsmethoden für keramische Größen und Prozesse und EDV-Anwendung.

Themenbereich „Metall-Gestaltung”:

Vorkommen und Gewinnung der Metalle; Edelmetalle und ihre

Legierungen; Gebrauchsmetalle und ihre Legierungen; Werkstoffprüfung

und Fertigungsverfahren von Edelmetallen.

Themenbereich „Plastische Formgebung”:

Gipse, Vorkommen und Gewinnung, Kristallisationsprozess, Oberflächenbehandlungsmethoden, Formen, Güsse, Züge, Profile; Holzmythologie, Holzentstehung, Hygroskopie des Holzes, Einteilung der Hölzer, Oberflächengestaltungen, Verbindungen, Verleimungen, Übertragungsmethoden, Bearbeitungsmethoden von Schnitzhölzern.

III. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung”:

Verflüssigung von Tonen und Massen; Chemische und physikalische Analysen; Trocknung, Porosität, Kapillare, Sinterung, Schmelzen, Kristallumwandlungen, Schwindung, Dehnung, Thermotropie, Rheologie; Berechnungsmethoden für keramische Größen und Prozesse und EDV-Anwendung; Gips, Verarbeitung, Formenbau.

Themenbereich „Metall-Gestaltung”:

Werkstoffprüfung und Fertigungsverfahren von Gebrauchsmetallen; Facheinschlägige Chemikalien und Hilfsstoffe; Galvanik.

Themenbereich „Plastische Formgebung”:

Betonwerkstoffe, Zemente (Herstellung, Zuschlagstoffe, Zusatzstoffe, Zusatzmittel, Mischungsverhältnisse, Werkstoffprüfung); Entstehung und Aufbau der Erde, Gesteine, Gesteinsbildung im Laufe der Erdgeschichte, Kreislauf der Gesteine, physikalische Eigenschaften (Verwitterung), direkte und indirekte Werksteinbearbeitung.

IV. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung”:

Brennöfen, Brennzyklen, Pyrometrie; Energienutzung, Energieumwandlung, Energiequellen; Kristallbildung-, umwandlung-, neubildung; Instrumentierung, Regelung, Stoff- Transformation, Oxidation, Reduktion, Energie, Energiepotenzial;

Kunststoffformenbau; Berechnungsmethoden für keramische Größen und Prozesse und EDV-Anwendung; experimentelles Erkennen von stofflichen Wirkungen (These, Versuch, Auswirkung).

Themenbereich „Metall-Gestaltung”:

Nichmetallische Werkstoffe; Punzierungsgesetz; fachtechnische

Berechnungen; Kalkulation.

Themenbereich „Plastische Formgebung”:

Konservierung, Restaurierung, Renovierung, Revitalisierung, Festigungs- und Ergänzungsmethoden; Metalle, Eisen und Nichteisenmetalle, physikalische Eigenschaften, thermische Behandlungen, Formtechniken, Metallverbindungen, (Schweißen, Löten, Patinieren); Kunst und Naturstoffe, plastische Werkstoffe, Definition, Bearbeitungs-, Form- und Anwendungstechniken.

V. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung”:

Keramischer Gesamtprozess; Thermisch-physikalische Vorgänge und Prüfmethoden; Feuerfestkeramik, Mechanokeramik; Einstoffsysteme, Zweistoffsysteme und Dreistoffsysteme; Abschlussarbeiten zu ausgewählten Stoffgebieten aus allen Jahrgängen.

Themenbereich „Metall-Gestaltung”:

Fachtechnische Berechnungen; Legierungsrechnen; Marktforschung, Produktentwicklung, Auftragsabwicklung, Vertriebsformen.

Themenbereich „Plastische Formgebung”:

Natürliche und künstliche Farbstoffe, physikalische Eigenschaften, Anwendungs- und Verarbeitungstechniken, Glas, physikalische Eigenschaften, Formtechniken; Materialkombinationen, physikalische Eigenschaften.

5.3 GESTALT- UND FARBLEHRE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

II. Jahrgang:

Farbe und Komposition:

Farbtheorien, Farbwirklichkeit, Farbpsychologie, physikalische Theorie des Lichtes, Sehapparat; Zeichen, Symbole, Worte, Intellekt als Leerform; Virtualität, Digitale Darstellung; Wahrnehmung, Sinne, Wahrnehmungsfehler, Täuschungen, Wirklichkeit; Bildanalyse, Proportion; Punkt, Linie, Fläche, Raum; Musik, musikalische Klangsysteme; Komposition, Symmetrie, Kinderzeichnung, Interaktion, Dualität; Wirkung und Bedeutung einfacher Formen.

III. Jahrgang:

Gestaltung:

Grundlagen der Gestaltphilosophie; Information; Vervielfältigung; mathematisch-logische Ordnung, Denken, Bewusstsein; statische und Bewegungsform; Flächen und Raumsysteme; Einform, Zweiform, Komposition; Schwere und Leichtigkeit einer Form; Proportion, Rhythmus; ästhetische Flächennetze, Ornamente, Dekore, Oberflächengestaltung; Abstraktion; Typologie und Morphologie der Form; Kunst, Transzendenz.

5.4 DIMENSION UND RAUM

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Fläche und Raum:

Proportionen, goldener Schnitt, Wahrnehmungs- und Empfindungsmaßstäbe, Maße- und Maßordnungen, Raum- und Flächengrößen, Farbe und Raum, Raumordnungen, optischer Raum, religiöser Raum, Denkraum, Lebensraum.

V. Jahrgang:

Raum und Zeit:

Raum, Volumen und Masse als plastische und architektonische Ausdrucksform, Kunst und öffentlicher Raum, Außen-, Innenraum, Lichtraum, Naturraum, Dimension von Raum und Zeit, Raumakustik, virtueller Raum, Erlebnisraum, Raumanalyse, sozialer Raum; globaler und universeller Raum.

5.5 MATERIALIEN DER GESTALTUNG UND FORMGEBUNG

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung”:

Charakteristische Besonderheiten kristalliner und glasartiger Werkstoffe; Analysieren anorganischer Substanzen an den geeigneten Laborgeräten; Glaszustand, Glasstruktur, Eigenschaften;

Kristallografische Grundlagen, Kristallstruktur, Eigenschaften;

Grundrohstoffe und Hilfsmittel zur Erzeugung der Glasuren;

Toxizität, Gesundheitsschutz; Glasurarten, Berechnung der Glasuren, Segerformel, EDV-Programme; Entwicklungsreihen als Kontrolle und Evaluation des Entwicklungsprozesses, Glasuren, Aufbereitung, Applikation, Brennvorgang, (EDV-unterstützt und mit den Laborgeräten).

Themenbereich „Metall-Gestaltung”:

Gemmologie als Teilgebiet der Mineralogie; Einführung in die Mineralogie, Entstehung und Vorkommen der Mineralien, chemische und physikalische Eigenschaften; Kristallographie; optische Eigenschaften; Einführung in die Methoden der Edelsteinuntersuchung.

Themenbereich „Plastische Formgebung”:

Begriffe und Definition, Denkmalschutz in Österreich, Verfahren und Kriterien einer Unterschutzstellung, Carta von Venedig, Haager Konvention, Schadensbild, Bau- und Naturaufnahmen in zeichnerischer Darstellung, Schadensursache, physikalische und chemische Methoden zur Befunderstellung, Dokumentation.

IV. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung”:

Glasuren als glasige oder kristalline Überzüge auf dem keramischen Scherben; Thermo-physikalische Eigenschaften von Glasuren;

Untersuchung der Spannung zwischen Glasur und Scherben; Glasurarten;

Glasurfehler und deren Beseitigung; Einfluss der Brennatmosphären auf Glasuren im Elektroofen und im Gasofen; Entwicklungsreihen als Kontrolle und Evaluation des Entwicklungsprozesses, Glasuren, Aufbereitung, Applikation, Brennvorgang, (EDV-unterstützt und mit den Laborgeräten).

Themenbereich „Metall-Gestaltung”:

Edel- und Schmucksteine; Edelsteinuntersuchungen; Organisches

Schmuckmaterial; Synthesen; Imitationen.

Themenbereich „Plastische Formgebung”:

Technologie der Holzrestaurierung, Klimamessung, Oberflächenreinigung, Imprägnierung, Holzleimung, plastische Ergänzung, Fassungen, Freilegungstechniken, Konservierungsmittel.

V. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung”:

Glasurfehler und deren Beseitigung; Spezielle Glasurarten;

Zusammenstellung und Untersuchung von Glasuren in Mehrstoffsystemen;

Glasurbildung und Optimierung der Eigenschaften; Qualitätsprüfung, Reduktionsbrand im Gasofen; Physikalisch-mechanische und chemische Untersuchungsmethoden an den Laborgeräten; Mikroskopie;

Entwicklungsreihen als Kontrolle und Evaluation des Entwicklungsprozesses, Glasuren, Aufbereitung, Applikation, Brennvorgang, (EDV-unterstützt und mit den Laborgeräten); Projekt mit praktischer und schriftlicher Arbeit.

Themenbereich „Metall-Gestaltung”:

Edelsteinschleifen; Edelsteinuntersuchung und Begutachtung;

Bestimmung und Bewertung der Edelsteine.

Themenbereich „Plastische Formgebung”:

Technologien der Stein-, Gips-, Stuckrestaurierung, Entsalzung, Entfeuchtung, Oberflächenreinigung, Freilegung, Härtung, Ergänzungsmaterialien, Ergänzungsmethoden.

5.6 MARKETING UND WERBUNG

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe den Pflichtgegenstand „Marketing und Werbung” im Abschnitt B.1.

Lehrstoff:

Siehe den Pflichtgegenstand „Marketing und Werbung” im Abschnitt B.1, und weiters Kulturmanagement.

5.7 ENTWERFEN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Siehe den Pflichtgegenstand „Entwerfen” in Abschnitt B.2.

II. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung”:

Sensibilisierung von Motorik und Sensorik für die Formensprache im Entwurf, materialgerechte Umsetzung von Naturformen in abstrahierte Objekte, Entwurfszeichnung keramischer Objekte.

Themenbereich „Metall-Gestaltung”:

Entwurf hinsichtlich Darstellungstechniken und Erkennen der Zusammenhänge von Ästhetik - Semantik - Technik - Funktion -

Material; Normzeichnung, freie Entwürfe, Modelle.

Themenbereich „Plastische Formgebung”:

Entwurf hinsichtlich Reliefformen, Modellbau, haptische Körper, plastische Strukturen, Formen mit der Masse und um die Masse.

III. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung”:

Entwurf hinsichtlich Umsetzung von Funktion und Ästhetik in der Gebrauchs- und Objektkeramik; Herstellung keramischer Oberflächen (Texturen, Strukturen, Farbe, Glasur); Präsentation und Beschreibung von Objekt und Umgebung.

Themenbereich „Metall-Gestaltung”:

Entwurf hinsichtlich Optik - Haptik - Motorik - Akustik, Ergonomie (Beziehung zwischen Produkt und Mensch), Plastik (Relief - Rundplastik - Objekt), Material (Funktionalität - Semantik - Ökonomie).

Themenbereich „Plastische Formgebung”:

Entwurf hinsichtlich Plastik, Skulptur, Kinetik, Masse mit raumbezogenen Formteilen; computergestütztes Entwerfen und Darstellen, Fotomontage, Freiform - Modellierung, Objektoberfläche, Raumgeometrie.

IV. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung”:

Auseinandersetzung mit Architektur, Natur, Kunst, Technik und sozialen Räumen und deren konzeptionelle oder keramische Darstellung als Objekt, Identifikation der eigenen Persönlichkeit über den keramischen Arbeitsprozess und Präsentation; computergestütztes Entwerfen und Darstellen.

Themenbereich „Metall-Gestaltung”:

Auseinandersetzung mit Problemen technischer Systeme, der Architektur, der Natur, der Kunst und sozialer Räume, der eigenen Identität; computergestütztes Entwerfen und Darstellen.

Themenbereich „Plastische Formgebung”:

Angewandtes Design, Bühnenbild, Installationen, Rekonstruktionen, computergestütztes Entwerfen und Darstellen, digitaler Modellbau, dreidimensionale Raumillusion, animierte Räume, synthetische Umgebung.

V. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung”:

Entwurf hinsichtlich Synthese der Erkenntnisse aus den vorangegangenen Jahrgängen und deren materialgerechte Umsetzung; Herstellung von Ausstellungsobjekten und deren Darstellung.

Themenbereich „Metall-Gestaltung”:

Entwickeln und Entwerfen freier und funktionsgebundener Objekte aus allen Themenkreisen der Schmuck und Metall-Gestaltung, sowohl für das Einzelobjekt als auch für die Serienproduktion;

computergestütztes Entwerfen und Darstellen.

Themenbereich „Plastische Formgebung”:

Sakrale Formen, Architekturkunst, plastische Werbung;

Präsentationsformen; Videografie, Videoanimation, immaterielle

Körperlichkeit, visuelle Experimente, Transform.

Entwurfsprojekt:

Projekt gehobenen und fächerübergreifenden Umfanges (mit Zielformulierung, Recherche und mediengerechter Umsetzung).

5.8 ATELIER UND WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Sicherheitsbestimmungen und Werkstättenordnung.

Themenbereich „Keramik-Gestaltung”:

Modellbau; Formenbau mit dem Material Gips und Holz zur Vervielfältigung; Drehen auf der Töpferscheibe; Modellieren;

Glasieren in der Spritz- und Schüttechnik; Beschickung der Trockner und Brennöfen; Aufbereitung keramischer Arbeitsmassen;

Serienfertigung in der Schlickergusstechnik.

Themenbereich „Metall-Gestaltung”:

Grundarbeitsvorgänge in der Metall-Gestaltung von Hand und an

Maschinen; Grundlegende Arbeitstechniken des Gold- und Silberschmiedes.

Themenbereich „Plastische Formgebung”:

Ton, Gips, Holz, Modellieren, Aufbereiten, Formen; Gießen, Ziehen, Schneiden, Hobeln, Leimen, Schnitzen, Schleifen, Drechseln, Schärfen von Werkzeugen, Handhabung von Kleinmaschinen (Kettensäge, Stichsäge, Bohrmaschine, Delta-, Winkel- und Bandschleifer, Exzenterschleifer, Drechselmaschine, Schleifbock).

III. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung”:

Computerunterstützter Formenbau; Drehen auf der Töpferscheibe; Modellieren; Glasieren in verschiedenen Techniken (Spritzen, Tauchen, Überschütten, Bemalen); Schneiden und Schleifen von Gips und Keramik mit der Band- und Diamantsäge; Wartung der Trockner, Brennöfen und Brennhilfsmittel; Überwachung des keramischen Brandes;

Mischung keramischer Massen mit den Aufbereitungsmaschinen;

Serienfertigung in der Schlickergusstechnik.

Themenbereich „Metall-Gestaltung”:

Verfeinerte Arbeitstechniken des Gold- und Silberschmiedes;

Arbeitstechniken artverwandter, Metall verarbeitender Berufe.

Themenbereich „Plastische Formgebung”:

Naturstein, Betonwerkstoffe, Spalten, Spitzen, Schneiden, Zahnen, Stocken, Scharrieren, Schleifen, Polieren; Handwerkzeuge, Bohrhammer, Nassschneidmaschinen, Winkelschleifer, Druckluftgeräte, Gerüstbau und Schaltechnik.

IV. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung”:

Kunststoffformenbau und Herstellung komplexer Formen;

rundsymmetrischer Formenbau auf der Gipsspindel und der Drehbank;

computerunterstützter Formenbau auf der NC-Fräsmaschine;

Aufbereitung spezieller keramischer Arbeitsmassen; Drehen auf der Töpferscheibe und auf der Eindrehscheibe; Modellieren in der Überschlagtechnik; Glasieren in verschiedenen Techniken (Spritzen, Tauchen, Überschütten, Bemalen); Schneiden mit der Bandsäge und Diamantsäge und Schleifen von Gips und Keramik mit verschiedenen Schleifmaschinen; Serienfertigung in der Schlickergusstechnik;

selbständiges Überwachen verschiedener Brennprozesse; Mischen keramischer Massen mit den Aufbereitungsmaschinen.

Themenbereich „Metall-Gestaltung”:

Spezielle Techniken des Gold- und Silberschmiedes mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad; Verbindung von Metallen und nichtmetallischen Werkstoffen; Herstellen von Hilfsvorrichtungen und Werkzeugen.

Themenbereich „Plastische Formgebung”:

Metall, Kunst- und Naturstoffe, Schneiden, Feilen, Sägen, Schweißen, Löten, Bohren, Biegen, Nieten, Formen, Gießen, Laminieren, Färben, Kleben, Schleifen, Lackieren, Handwerkzeuge, Schweißgerät, Lötkolben, Abkantmaschine.

V. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung”:

Selbständige Herstellung von Werkstücken nach genauen Vorgaben aus dem Fertigungsprozess; Kunststoffformenbau und Herstellung komplexer Formen; Rundsymmetrischer Formenbau auf der Gipsspindel und der Drehbank; Aufbereitung spezieller keramischer Arbeitsmassen; Drehen von speziellen Formen auf der Töpferscheibe und auf der Eindrehscheibe; Modellieren in der Überschlagtechnik; Glasieren einzelner Werkstücke in verschiedenen Techniken (Spritzen, Tauchen, Überschütten, Bemalen); Schneiden mit der Bandsäge und Diamantsäge und Schleifen von Gips und Keramik mit verschiedenen Schleifmaschinen; Serienfertigung in der Schlickergusstechnik; Selbständiges Überwachen verschiedener Brennprozesse.

Themenbereich „Metall-Gestaltung”:

Vertiefen der handwerklichen Kenntnisse und Steigerung der Selbständigkeit durch Anwendung und Koordinierung verschiedener Techniken bei der Ausführung selbst entworfener Metallobjekte.

Themenbereich „Plastische Formgebung”:

Farbe, Glas, Materialkombinationen, Fassen, Vergolden, Härten, Ergänzen, Handwerkzeuge und Maschinen.

B.6 PRODUKTDESIGN UND -PRÄSENTATION

6.1 DARSTELLENDE GEOMETRIE

Siehe den Pflichtgegenstand „Darstellende Geometrie” im Abschnitt B.3.

6.2 TECHNOLOGIE UND PHÄNOMENOLOGIE

Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Technologie und Phänomenologie” im Abschnitt A.

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe Abschnitt A.

Der Schüler soll darüber hinaus

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Werkstoffe:

Gestalt- und bearbeitbare Materialien (Holz, Stein, Metall, Kunststoff usw.).

Farbe:

Grundlagen der Farbmaterie (Farbpigmente, Bindemittel, Lösemittel); Färbetechniken und Arbeitsverfahren; Farbnormsysteme.

Fotografie:

Geräte und Prozesse, historische Entwicklung der Fotografie;

optische Grundlagen, phänomenologische Grundlagen;

fächerübergreifend zu Medientechnik.

III. Jahrgang:

Präsentation:

Zwei-, dreidimensionale und virtuelle Präsentationsformen;

Darstellung und Konzeption von Präsentationsobjekten;

technisch-ökonomische Einflussfaktoren.

Produktanalyse:

Praktische, ästhetische, symbolische Funktion;

Beurteilungskriterien zum Produktdesign, Begriffe, Normen.

Fotografie und digitale Bildbearbeitung:

Wechselbeziehungen zwischen Objekt-, Milieu-, Licht-, Kamera-, Objektiv- und Technologiewahl und deren Einfluss auf Bildwirkung und Kommunikationsleistung; Relationen zwischen Technologie, Ästhetik und Semiotik (Schärfe - Unschärfe - Relationen, Oberfläche, Gradation, Körnung, Auflösung, Farbstellungen, Farbverschiebungen); analoge und digitale Technologien, elektronische Bildbearbeitung, fächerübergreifend zu Fotolabor und Computerlabor.

IV. Jahrgang:

Verbundstoffe und Verbindungsarten:

Präsentationssysteme im Ausstellungs- und Messebau.

Licht und Sonsorik:

Phänomenologische, emotionelle Bedeutung des Lichtes; physikalische, physiologische und technische Grundlagen der Lichttechnik.

V. Jahrgang:

Komplexe Technologien:

Technische Abläufe und Grundlagen der Bearbeitungsverfahren und Werkzeuge (Druckguss, Werkzeugtrennung, Trennfugen, Ausformschrägen).

Design:

Produkt und Präsentation; soziologische, kulturelle, ästhetische,

wirtschaftliche Auswirkung.

Licht und Sensorik:

Dynamisches, gesteuertes Licht; Laserlichttechnik; Grundlagen der

elektronischen Sensorik.

6.3 PRODUKTENTWICKLUNG

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Ecodesign:

Grundbegriffe und Merkmale; Konzeptdesign; Produktlebenszyklus;

Rohstoffminimierung; Abfall- und Emissionsvermeidung;

Materialmangement; Nachhaltigkeitsstrategie;

Informationsbeschaffung; soziale, mikro- und makroökonomische

Aspekte.

Ökologische Bewertung von Produkten:

Kriterien und Strategien (Umweltzeichen, Produktlinienanalyse,

Produktökobilanzen; Produktbewertungsmatrix uä.)

III. Jahrgang:

Produktdesign:

Optimale Systematisierung der Subelemente (Problemstrukturierung, Form - Kontext, Alternativenbildung).

Designprozess:

Ablauf und Beachtung der ökologischen, gestalterischen, technischen, ökonomischen und kommunikativen Dimensionen; Trends im Produktdesign.

6.4 ERGONOMIE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Grundbegriffe der Ergonomie:

Anthropometrie, optosensorische, haptische, audiosensorische, olfaktorische Wahrnehmung; Bewegungssinn (Kinästhesie); klimatischer Einfluss; Stoff- und Energiewechsel.

V. Jahrgang:

Komplexe Ergonomie:

Wahrnehmungspsychologische Faktoren im Design; Software-Ergonomie;

Einfluss von Makrostrukturen und Organisationsformen (Zeit-, Informations- und Verkehrsstrukturen, Arbeitsorganisation);

Analyseverfahren und Anwendungen.

6.5 MEDIENTECHNIK

Bildungs- und Lehraufqabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Fotografie:

Grundbegriffe der Schwarz-Weiß-Fotografie, kreative Umsetzung von Themen aus dem Fachspartenbereich; Studiofotografie, Dokumentationsfotografie, mediengerechte, experimentelle, fotografische Übungen.

III. Jahrgang:

Bildaufzeichnung:

Farbfotografie und digitale Bildaufzeichnung; Farb- und Digitaltechnik (elektronische Aufnahmetechnik);

multimedial-sequenzielle Bild- und Tonquellen; Reproduktions- und Drucktechnik; Einführung; Druckvorlagen am Computer, Digitalprint, Druckvorstufen.

IV. Jahrgang:

Licht:

Beleuchten von Flächen, Körpern und Räumen bezogen auf die atmosphärische Bedeutung; Experimentieren mit verschiedenen Lichtarten und Lichtträgern; farbiges Licht.

Sensorik:

Einführung in die ästhetisch angewandte Sensorik; experimentelle Übungen mit verschiedenen Sensoren (Licht, Temperatur, Schall, Feuchtigkeit, Bewegung usw.), elektronischen Wandlern und visuellen, akustischen oder andere Sinne ansprechenden Ausgabegeräten.

V. Jahrgang:

Licht:

Anwenden von dynamischem Licht, Lichtkinematik und Laserlichttechnik.

Sensorik:

Präsentatonen und Installationen mit Sensoren und Messgeräten (Licht, Temperatur, Schall, Feuchtigkeit, Bewegung usw.), elektronischen Wandlern und visuellen, akustischen oder andere Sinne ansprechenden Ausgabegeräten, wie zB. Licht, Musik, Motoren, Schaltungen.

6.6 MARKETING UND WERBUNG

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe den Pflichtgegenstand „Marketing und Werbung” im Abschnitt B.1.

Lehrstoff:

Siehe den Pflichtgegenstand „Marketing und Werbung” im Abschnitt B.1, und weiters Kulturmanagement.

6.7 ENTWERFEN

Bildungs- und Lehraufqabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Siehe den Pflichtgegenstand „Entwerfen” im Abschnitt B.2.

II. Jahrgang:

Spielerisch-experimentelle und strategisch-assoziative Entwürfe:

Grundlagen der Produktgestaltung und Präsentation; einfache, in ihrer Thematik überschaubare flächige, räumliche und dingliche Präsentationen (unter Farbrelativität, Helligkeit und Farbwerte, Interferenz Hell-Dunkel, Raumillusion, Nähe und Gleichheit, Offenheit und Geschlossenheit, Oberflächen und Struktur, Wahrnehmungspsychologie); Übungen zur Erkenntnis von digitaler und programmorientierter Ästhetik unter objektorientierter Software.

III. Jahrgang:

Einfache Produkte und Präsentationen:

Anwendung unterschiedlicher Entwurfsstrategien; Auseinandersetzung mit Beispielen aus den Bereichen der Produktgestaltung, Rauminstallation, Werbegestaltung; dreidimensionale Entwürfe (Baukastensysteme, Stapel- und Kombinierbarkeit, Symetriecharakter);

wiederkehrende Variationen; Konturbehandlung (Umhüllungen von Volumen); industriell herstellbares Gebrauchsprodukt;

Präsentationsdarstellungen und Aufgaben über die Identitätsbildung und die Imagebildung von Produkten; Entwürfe zu Präsentations- und Veranstaltungsräumen.

Digital-Design-Bildbearbeitung:

Produktdesign und Präsentation unter Anwendung von Bildbearbeitungsprogrammen; Datentransfer und -konvertierung.

IV. Jahrgang:

Prototypenentwurf:

Kleindimensionale Protypen (Gehäuse, Bedienungselemente, struktur-formidente Geräte).

Präsentation als Prozess:

Prozessuelle Gestaltung, Vernetzung von Gegebenheiten, Raum, Bewegung und Licht als Gestaltungskriterien der Präsentation.

Digital-Design:

Produktdesign und Präsentation mittels Design- und Animationsprogrammen.

V. Jahrgang:

Entwurf:

Produkt oder Präsentation unter realisierungsrelevanten Kriterien (Grundlagenanalyse, Idee, Markt, Zielgruppe, Konstruktionsprinzipien, Materialien, Wartung, Bedienung, Transport, Recycling usw.).

Digital-Design-Multmedia:

Erarbeitung von Präsentations- und Produktdesignentwürfen mittels innovativer und sequenzieller Bild- und Tonquellen; Entwicklung von Produktdesign und Präsentation mittels Design- und Animationsprogrammen.

Net-Publishing:

Netzkommunikation (Dienste, Installation); Systeme und Benutzeroberflächen; Navigieren und Datentransfer.

Entwurfsprojekt:

Projekt gehobenen und fächerübergreifenden Umfanges (mit Zielformulierung, Recherche und mediengerechter Umsetzung).

6.8 ATELIER UND WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Materialerfahrung:

Technische Fertikeiten des Modellbaus (Material, Verbindung, Maßstab, Rendering, Perspektive).

Präsentation:

Waren, Warengruppen, Schaufenster, Vitrine, Präsentationsmodelle.

Produktgestaltung:

Formung, Oberflächen.

III. Jahrgang:

Präsentation von Firmen:

Messe, Verkauf, Präsentationsmodelle.

Produktdesign:

Volumensmodelle, Anschauungsmodelle; Werkzeichnung; Produktgrafik.

IV. Jahrgang:

Präsentation:

Inszenierung, Performance, Event (Skript, Materialien, Medien, Modell).

Produktdesign:

Ergonomische und Funktionsmodelle, Grafik, Beschriftung,

Beschreibung; Herstellen von Werbeobjekten.

V. Jahrgang:

Produktrealisierung:

Funktionsmodell, Designmodell, Prototyp; modellhafte Umsetzung von funktionsorientierten Aufgabenstellungen verbunden mit Präzision und Anforderungen an den technischen Realisierungsstand.

PFLICHTPRAKTIKUM

Siehe Anlage 1.

C. FREIGEGENSTÄNDE, UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN, FÖRDERUNTERRICHT

C.1 FREIGEGENSTÄNDE

ZWEITE LEBENDE FREMDSPRACHE

Siehe Anlage 1.

C.2 UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN

BEWEGUNG UND SPORT

Siehe Anlage 1.

C.3 FÖRDERUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

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