Bekanntmachung des Bundesministers für Unterricht, Kunst und Sport vom 18. März 1987 betreffend den Lehrplan für den katholischen Religionsunterricht an berufsbildenden mittleren Schulen
Manipulation durch Propaganda und Verkaufstechniken (A 4, E 4)
Biblische Forderungen nach Wahrhaftigkeit (C 3)
Umgang mit materiellen Gütern in ethischer Sicht (E 3)
Verlust der Freiheit: Die Flucht in die Sucht (A 4)
Gefährdung der Freiheit durch Sekten und ideologische Gruppen (A 4)
Erweiterungsstoff:
Wohlstand als Chance und Gefahr (E 3)
Freiheit durch Verzicht und Schenken (E 2)
Die Tugend des Maßhaltens (B 3)
Formen der Unwahrheit (E 2)
Vorurteile als Einengung des Freiheitsraumes (E 2)
Alternative Lebensformen (E 2)
Hilfsangebote bei Drogengefährdung (E 4)
2.3 Selbstverwirklichung als Aufgabe (E 1)
Kernstoff:
Selbstannahme und Daseinsbejahung als ethische Aufgabe (A 1)
Schöpferische Gestaltung der Freizeit (D 3, B 3)
Kameradschaft und Freundschaft als Wege zur Selbstfindung und Glückserfahrung (A 2)
Selbstverwirklichung durch Gottes- und Nächstenliebe (E 2)
Erweiterungsstoff:
Leistungsdruck und Ängste (B 1)
Möglichkeiten der religiösen Fortbildung (E 1)
Jugendgruppen im Dienst der Nächstenliebe (E 2)
Angebote der Freizeitindustrie und sinnvolle Freizeitgestaltung (D 3)
Jugendliteratur als Hilfe zur Selbstfindung (A 1)
Möglichkeiten der Selbstdarstellung durch Mode und Kosmetik (A 2)
Sport als Ausdruck der Lebensfreude (E 2)
FRAGEN DES MENSCHEN AN DIE RELIGIONEN
2.4 Nichtchristliche Religionen und christlicher Glaube (A 4, D 4)
Kernstoff:
Religiosität – eine Grundbefindlichkeit des Menschen (A 4)
Welt- und Menschenbild im Christentum (A 4)
Nichtchristliche Religionen im Lichte des Zweiten Vatikanums (E 1)
Religionsfreiheit und Gewissensfreiheit (A 2, D 4)
Judentum und Antisemitismus; Zionismus (A 2)
Erweiterungsstoff:
Morgenländisches und abendländisches Schisma (D 4)
Einfluß der Religionen auf Politik und Gesellschaft (D 4)
Religion und Fortschrittsglaube (D 3, E 3)
Fanatismus – Mißdeutung des religiösen Anliegens (B 2)
Abhängigkeit durch Aberglauben (E 3)
Synkretismus (A 1)
Menschen in der Diaspora (A 2)
2.5 Taufe als Inanspruchnahme und Sendung durch Jesus (B 2)
Kernstoff:
Jesus Christus befreit zu neuem Leben (C 2)
Taufe: Berufung zum Glauben an Christus und Aufnahme in die Gemeinde (B 2, C 2)
Die Tauffeier und ihre Symbole (D 2)
Tauferneuerung und Firmung als persönliche Entscheidung zum Leben aus dem Geist Gottes (E 1)
Erweiterungsstoff:
Kindertaufe – Aufnahme in die Gemeinschaft der Gläubigen und Beginn christlichen Lebens (B 4)
Initiationsriten in den nichtchristlichen Religionen (D 1)
Not- und Begierdetaufe (D 1, B 4)
Christliche Verantwortung der Eltern und Paten (E 2)
Taufscheinchristen (A 1)
Firmvorbereitung in der Pfarre (D 2)
Die Bedeutung von Symbolen und Zeichen im täglichen Leben (A 2)
JESUS CHRISTUS – DER ERLÖSER
2.6 Jesus von Nazaret und seine Umwelt (C 2)
Kernstoff:
Biblische und außerbiblische Zeugnisse (C 2)
Jesus von Nazaret – eine geschichtliche Persönlichkeit, ein gläubiger Jude (C 1)
Die religiös-politische Situation in Palästina zur Zeit Jesu (C 2)
Unterschiedliche Messiaserwartungen (A 2, D 2)
Erweiterungsstoff:
Jesus – der „Stein des Anstoßes“ (A 2)
Stellung der Frau im Judentum (D 1)
Die Arbeit mit historischen Quellen (A 1)
Jesus und seine Haltung gegenüber der jüdischen Gesetzesfrömmigkeit (C 1)
Die Einstellung heutiger jüdischer Theologen zur Person Jesu (D 2)
Qumran und die Essener (D 2)
Das Auftreten von Messiasgestalten im Lauf der Geschichte (D 2)
2.7 Die Schriften des Neuen Testaments (C 2)
Kernstoff:
Entstehung des Neuen Testaments (C 2, D 2)
Literarische Gattungen in der Bibel; Textkritik (C 2)
Jesus Christus in den synoptischen Evangelien (C 2)
Die Kindheitsgeschichten in den Evangelien (C 2)
Erweiterungsstoff:
Offenbarung, Inspiration und Kanongeschichte (B 2)
Die Zwei-Quellen-Theorie und die synoptische Frage (C 2)
Das Christusbild bei Johannes (C 2)
Grundlegende theologische Aussagen der Paulusbriefe (C 2)
Apokryphe Schriften (D 2)
Bibelhandschriften und Bibelübersetzungen (D 2)
Christusbilder in der darstellenden Kunst, Literatur und Musik (D 3)
2.8 Befreiende Jesusbegegnungen im Neuen Testament (B 2, C 2)
Kernstoff:
Die heilende Kraft des Vertrauens (A 2)
Befreiendes Wirken Jesu in den Wunderheilungen (C 2)
Befreiende Botschaft Jesu in den Gleichnissen (C 2)
Jesus und die Frauen (C 2)
Die Nachfolge Jesu als Vollzug unseres Glaubens (B 2)
Erweiterungsstoff:
Erfahrung der Befreiung in zwischenmenschlichen Begegnungen (A 2)
Das Vater-unser, das Modell für persönliches Gebet (C 2)
Das Verständnis der Nachfolge Jesu in den verschiedenen Epochen der Geschichte (D 2)
Das Messiasgeheimnis (C 4)
Die Theologie der Befreiung (B 3)
Wundergläubigkeit und naturwissenschaftliches Weltverständnis (A 3, D 3)
Geschichte der Frauenbewegung (D 2)
2.9 Passion und Auferstehung Jesu (B 4, C 3)
Kernstoff:
Leiderfahrung, Leiddeutung und Leidbewältigung in anthropologischer und biblischer Sicht (A 4, C 3)
Leidensweg, Kreuzestod und Auferstehung Jesu als Erlösungsgeschehen (C 4)
Osterbotschaft und Auferstehungsglaube: Christliche Bewältigung von Leid und Tod (C 4)
Das Sakrament der Krankensalbung (B 4)
Erweiterungsstoff:
Synoptische Vergleiche der Leidens- und Auferstehungsberichte (C 2)
Darstellung des Leidens in Ausdrucksformen der Kunst (D 3)
Auferstehung Jesu als Wendepunkt zum Verständnis seiner Sendung (C 4)
Leiddeutung in den Weltreligionen (A 4)
Fehldeutung des Leides: „Leid als Strafe“ (D 2)
Angst vor Schmerzen, Leid und Tod und die Bewältigung dieser Angst in der Nachfolge Jesu (A 2, E 4)
Christliches Verhalten gegenüber Sterbenden (A 2, E 4)
GEWISSEN
2.10 Verantwortetes Gewissen (A 4, E 4)
Kernstoff:
Grunderfahrungen des Gewissens in verschiedenen Lebenssituationen (A 4)
Ursprung, Entwicklung, Wesen und Formen des Gewissens (A 4)
Gebildetes Gewissen als letzte Instanz sittlicher Entscheidungen (E 4)
Problematik der Gewissensfreiheit (A 4)
Erweiterungsstoff:
Beispiele gewissenhaften und gewissenlosen Handelns (E 2)
Autorität und Gehorsam (E 2)
Anpassung und Gewohnheit (D 2)
Märtyrer des Gewissens (E 4)
Notwendigkeit einer persönlichen Wertordnung für die Gewissensbildung (A 4)
Gewissen und Normen (A 2, B 2)
Unterschiedliche Gewissensurteile in verschiedenen Kulturen (E 3)
2.11 Gewissen an Christus orientiert (C 1)
Kernstoff:
Biblische Weisungen und Gebote als Hilfe zur Gewissensentscheidung (C 1, E 3)
Toleranz, Gerechtigkeit und Tapferkeit als christliche Tugenden (E 2)
Jesu Sein und Handeln – Maßstab des Gewissens (C 1, E 2)
Erweiterungsstoff:
Übereinstimmung bzw. Diskrepanz zwischen staatlicher Gesetzgebung und christlicher Moral (D 4, E 4)
Christenverfolgungen in Vergangenheit und Gegenwart (D 2)
Konkrete Beispiele persönlicher Gewissensentscheidungen (D 2)
Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen (A 2)
Die Berufung auf das Gewissen nach der Enzyklika „Populorum Progressio“ (B 1)
Der Einfluß der Medien auf das Gewissensurteil des einzelnen (A 2)
Ethische Wertung von Mut und Risikobereitschaft in extremen Sportarten (B 1)
Klasse
GRUNDERFAHRUNGEN MENSCHLICHEN ZUSAMMENLEBENS
3.1 Erfahrung von Heil und Unheil in der Gemeinschaft (A 3)
Kernstoff:
Der personale und soziale Charakter von Heil und Sünde (A 3, D 4)
Biblische Urgeschichten (Gen 1-11) als Heilsgeschehen (C 4)
Sündenverflochtenheit und Erbschuld (A 2, B 3)
Notwendigkeit von Normen und Geboten (A 4)
Formen von Schuld und Sünde gegen Gott und den Menschen (A 4)
Erweiterungsstoff:
Erfahrbares Heil in verschiedenen Gemeinschaften (A 2, E 2)
Möglichkeiten von Schulderfahrung (A 2)
Teufelsglaube und Exorzismus (D 3)
Subjektive und objektive Dimension der Sünde (A 2)
Die literarische Gattung der jahwistischen Urgeschichten (C 1)
Die Epikie (B 1)
Beispiele für „Kollektivschuld“ im Lauf der Geschichte (D 2)
3.2 Wege der Umkehr und Versöhnung (B 1, E 2)
Kernstoff:
Umgang mit Schuld in Familie und Gesellschaft: Strafe, Strafvollzug, Straferlaß (A 2, E 2)
Fehlformen der Schuldbewältigung (A 2)
Reue – Haltung der Umkehr (C 2)
Ausdrucksformen von Vergebung und Versöhnung (D 2)
Vergebung und Versöhnung in der christlichen Gemeinde: Das Bußsakrament (B 1, E 2)
Erweiterungsstoff:
Jugendkriminalität und Problematik der Strafentlassenen (A 2, E 2)
Bußzeiten im Kirchenjahr (D 3)
Formen der Buße in den Weltreligionen (A 3)
Ablaßpraxis in Geschichte und Gegenwart (D 2)
Erziehung zur Versöhnung (D 2)
Schuld aus der Sicht der Humanwissenschaften (A 4, E 4)
Gerechtigkeit – der neue Name für Frieden (E 4)
3.3 Schuld und Versöhnung im Alten Testament und Neuen Testament (B 4, C 2)
Kernstoff:
Umkehr – zentrales Anliegen der alttestamentlichen Propheten und der Psalmen (C 2)
Die Sendung Johannes des Täufers (C 2)
Jesus schenkt Freiheit zur Umkehr und Versöhnung (B 4)
Gnade und Erlösung als Versöhnung des Menschen mit dem Menschen und mit Gott (B 4)
Erweiterungsstoff:
Jesus und die Sünder (C 2)
Gleichnisse der Versöhnung (C 2)
Persönliche Voraussetzungen der Schulderkenntnis (E 1)
Prophetenschicksale (C 2)
Die Psalmen in der christlichen Liturgie (B 1)
Der Gnadenbegriff (B 2)
Die Selbsterlösung im Buddhismus (A 1)
GOTTES- UND NÄCHSTENLIEBE: DAS ZENTRALE ANLIEGEN DER BIBEL
3.4 Exodus und Dekalog (B 4, C 4)
Kernstoff:
Exodus – Befreiungstat Jahwes an seinem Volk Israel (C 2)
Zusage der Treue Jahwes – Hoffnung für sein Volk (B 4, C 4)
Dekalog – Zeichen des Bundes mit Israel und Aufforderung, die geschenkte Freiheit im Volk zu leben (C 2)
Dekalog als Grundlage menschlichen Zusammenlebens vor Gott (C 2)
Erweiterungsstoff:
Erfüllung der Gebote als Antwort auf die geschenkte Freiheit (D 1, E 1)
Die universale Heilszusage Gottes (B 4)
Sehnsucht nach Freiheit in den Spirituals (A 2)
Der Codex Hammurabbi im Vergleich mit dem Dekalog (A 3)
Die Sozialgesetze im Alten Testament (C 2)
Die Bedeutung des Exodusthemas für das heutige Judentum (A 3)
Die Bedeutung der Tora im heutigen Judentum (A 3)
3.5 Brennpunkte der Botschaft Jesu (C 4)
Kernstoff:
Der Begriff Liebe im heutigen Verständnis (A 2)
Jesus als Offenbarer der Liebe Gottes (C 2)
Bergpredigt – ein Appell zur Überbietung des Gesetzes durch die Liebe (C 4)
Werke der Barmherzigkeit – Maßstab unserer Gerechtigkeit (B 2, E 2)
Erweiterungsstoff:
Das eschatologische Anliegen der Botschaft Jesu vom Reiche Gottes (C 4)
Urgemeinde – erste Verwirklichung der Botschaft Jesu (D 2)
Soziale und politische Dimension der Bergpredigt (E 4)
Synoptischer Vergleich: Bergpredigt und Feldrede (C 2)
Das Hohelied der Liebe im Brief an die Korinther – theologischer und literarischer Wert (C 4)
Beispiele gelebter Liebe in Geschichte und Gegenwart (E 2)
Die Evolution auf Liebe hin in der Vision des Theilhard de Chardin (A 4)
MENSCHENWÜRDE – MENSCHENRECHTE
3.6 Entstehung und Verwirklichung von Menschenrechten (A 4)
Kernstoff:
Anthropologische Begründung von Würde, Rechten und Pflichten des Menschen (A 2)
Grundlagen für die Menschenrechte in der Bibel (Schöpfung, Inkarnation) (A 4, C 2)
Verwirklichung der Menschenrechte – eine ständige Aufgabe für eine menschenwürdige Zukunft (E 2)
Kirche und Menschenrechte im Laufe der Geschichte (E 2)
Erweiterungsstoff:
Deklaration der Menschenrechte und ihre wesentlichen Inhalte (A 2)
Die Menschenrechte in den Enzykliken (B 2)
Menschen und Organisationen im Einsatz für die Verwirklichung der Menschenrechte (Amnesty International und Christian Solidarity International) (E 2)
Das Menschenbild in verschiedenen Religionen und Ideologien (A 2)
Die Geschichte der Menschenrechtsbewegungen (D 2)
Die Menschenwürde von Behinderten, das Menschenrecht des Kindes (E 2)
Die weltweite Diskrepanz zwischen Deklaration und Verwirklichung der Menschenrechte (A 2)
3.7 Gefährdung der Menschenwürde (A 2)
Kernstoff:
Verletzung der Würde des Menschen durch Diskriminierung von Minderheiten und Außenseitern (A 2, E 2)
Stellenwert der Frau in Kirche und Gesellschaft (D 2)
Ausnützung der Not des Mitmenschen (A 2)
Verletzung der Menschenwürde durch Ideologien (A 2)
Erweiterungsstoff:
Bedeutung christlicher Tugenden für die Wahrung der Menschenwürde (E 2)
Manipulation in der Biogenetik (A 4)
Menschenrechte und Folter (A 2)
Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft (A 2)
Die Rassenfrage als Herausforderung für das Christentum (A 2)
Der freie Wille als Aspekt der Würde des Menschen (B 2, C 2)
Erziehung zur Mündigkeit und Selbstbestimmung (A 2)
3.8 Recht auf Leben (A 4)
Kernstoff:
Anthropologische und biblische Begründung des Rechtes auf Leben (A 4, C 4)
Die derzeit gültige Rechtspraxis in bezug auf die Abtreibung und die Bewertung durch die christliche Ethik (E 4)
Stellung der Kirche und der Öffentlichkeit zur Euthanasie (A 4, E 4)
Die Problematik des Suizids (A 4)
Erweiterungsstoff:
Todesstrafe und Recht auf Leben (A 4)
Recht auf menschenwürdige Lebensbedingungen (A 4, E 4)
Organisationen zum Schutz des Lebens (D 4, E 4)
Gefährdung des Lebens durch Zerstörung der Umwelt (A 4)
Bewertung des Suizids im Laufe der Geschichte (D 4, E 4)
Recht auf ein Leben in Glück und Freude (A 4)
Die Verpflichtung des einzelnen, der Gemeinden, des Staates zur Herstellung menschenwürdiger Lebensbedingungen nach dem Subsidiaritätsprinzip (E 4)
FESTE DER GEMEINSCHAFT
3.9 Vollzüge des Glaubens im Feiern (B 4, D 3)
Kernstoff:
Feiern als Grundbedürfnis des Menschen (A 4)
Sakramente – Bezeugung des Glaubens im Feiern (B 4)
Pascha – Ostern (B 4)
Vom Sabbat zum Sonntag (D 3)
Die Feier der Eucharistie (B 4, D 3)
Erweiterungsstoff:
Liturgie der Meßfeier (D 3)
Gotteshaus, Riten, Geräte (D 1)
Ausdrucksformen religiösen Feierns in verschiedenen Kulturen (D 4)
Freude und Zuversicht als christliche Grundhaltung (E 1)
Die Problematik der Arbeitsruhe am Sonntag (D 2)
Die Bedeutung von Zeichen und Symbolen bei religiösen Feiern (D 2)
Kunst und Kreativität (D 4)
3.10 Kirchenjahr und Brauchtum (D 4)
Kernstoff:
Feiern im Rahmen der Familie (D 2)
Das Kirchenjahr als Begegnung mit dem Heilswirken Jesu (C 3, D 3)
Die einzelnen Feste im Jahreskreis (D 3)
Marienverehrung als Form der Christusverehrung (D 4)
Erweiterungsstoff:
Marien- und Heiligendarstellungen in der Kunst (D 3)
Sakramentalien, Weihungen und Segnungen der Kirche (D 3)
Pfingstereignis als Geisterfahrung (B 4)
Heiligsprechungsprozeß und Heiligenverehrung (D 2)
Vermarktung christlichen Brauchtums (D 3)
Die Sonn- und Festtagsperikopen in den vier Lesejahren (D 2)
Aberglaube und Magie im christlichen Brauchtum (A 2)
Klasse
WERDEN UND ENTFALTUNG DER PERSÖNLICHKEIT
4.1 Mensch sein – Mensch werden (A 1)
Kernstoff:
Körperliche, seelisch-geistige und soziale Entwicklung des Menschen (A 1)
Integration der Sexualität in die Gesamtpersönlichkeit (A 1)
Religiöse Reifungsprozesse (A 4, D 4)
Selbsterziehung in christlicher Verantwortung (A 1, E 1)
Jesus – Maßstab des Menschseins (C 2)
Erweiterungsstoff:
Fähigkeiten und Talente als Aufgabe (A 1, E 1)
Ursachen und Bewältigung von Glaubensschwierigkeiten und Glaubenskrisen (A 4)
Religiöse Bildungsangebote (D 4)
Kunst und Kreativität als Ausdruck persönlicher Entfaltung und der Glaubenshaltung in den verschiedenen Epochen (D 4)
Fehlformen der Persönlichkeitsentwicklung (A 1)
Rangordnung der Werte (A 4, E 4)
Einheit von Wort und Tat, Haltung und Handeln (C 4)
EHE UND FAMILIE
4.2 Mann und Frau in partnerschaftlicher Verantwortung (A 4, E 2)
Kernstoff:
Achtung bzw. Mißachtung der Würde des Menschen als Mann und Frau (A 2)
Treue und Liebe in der Bibel (C 4)
Wesen, Sinn und Wert der Ehe (A 4)
Die Ehe als Sakrament (B 2)
Integration von Eros und Sexus in personalen Begegnungen (E 2)
Erweiterungsstoff:
Konfessionsverschiedene Ehen (D 2)
Kriterien für die Partnerwahl (E 2)
Verschiedene Formen partnerschaftlicher Beziehungen (A 2)
Zölibat und Ehelosigkeit als Lebensformen (A 1, E 1)
Christliche Verantwortung für Geschiedene und Wiederverheiratete (A 2, E 2)
Einfluß von Erziehung und Kultur auf sexuelle Verhaltensweisen und auf die Wertung der Sexualität (D 4)
Familie als Hauskirche (B 2)
4.3 Verantwortete Elternschaft (E 4)
Kernstoff:
Erfahrung von Liebe und Geborgenheit in der Familie (A 2)
Familie – Ausgangspunkt christlichen Lebens (D 4)
Familienplanung und verantwortete Elternschaft (E 4)
Recht des Kindes auf religiöse Erziehung (B 3)
Die Bedeutung der Familie für Kirche, Staat und Gesellschaft (E 4)
Erweiterungsstoff:
Verantwortung der christlichen Gemeinde für Familienprobleme (A 2, E 2)
Neue Formen der Großfamilie (A 2)
Auswirkungen von Defiziten in der Familie (A 2)
Die Enzyklika Humanae Vitae (B 4)
Problematik der „Bevölkerungsexplosion“ (A 3)
Der soziale Status der Familie in Österreich (A 4)
Vaterbild, Mutterbild und Gottesbild (A 2)
ARBEIT UND BERUF
4.4 Mitwirkung und Mitverantwortung an der Schöpfung (E 3)
Kernstoff:
Berufswahl als ethisches Anliegen (E 3)
Auftrag zur verantworteten Mitgestaltung der Schöpfung (C 3)
Arbeit und Beruf im Spannungsfeld zwischen Existenzsicherung, Sozialprestige und Leistungsdenken (A 3)
Humanisierung der Arbeitswelt (A 4)
Arbeit im Dienst am Mitmenschen (E 2)
Erweiterungsstoff:
Selbstverwirklichung durch den Beruf (A 1)
Möglichkeiten und Grenzen der Mitverantwortung in der Arbeitswelt (E 2)
Arbeiten im sozialen, technischen und künstlerischen Bereich und ihre gegenseitige Ergänzung (A 4)
Sinn der Freizeit und ihre Gestaltung (E 4)
Bewertung der Arbeit im Alten Testament und Neuen Testament (C 3)
Beruf oder Job (A 4)
4.5 Soziale Frage und christliche Soziallehre (A 3, E 3)
Kernstoff:
Soziale Frage im 19. und 20. Jahrhundert (D 2, E 2)
Prinzipien der Katholischen Soziallehre (A 2, E 2)
Grundanliegen der Sozialenzykliken (A 2)
Sinn und Grenzen von Besitz und Eigentum (A 3)
Soziale Gerechtigkeit und Dritte Welt (D 3, E 3)
Erweiterungsstoff:
Christliche Sozialbewegungen in der Geschichte (D 2)
Sorge um soziale Randgruppen in der Arbeitswelt (E 2)
Christentum und Marxismus (A 4)
Die Bewertung der Arbeit im Laufe der Geschichte (D 3)
Die innerweltlichen Erlösungslehren der Ideologien (A 3)
Mitbestimmung und Mitverantwortung am Arbeitsplatz (A 2)
Unterschiedliche Wirtschaftssysteme und ihr ethischer Anspruch (A 2)
VERANTWORTUNG DES CHRISTEN IN DER WELT
4.6 Mitverantwortung in Kirche und Gesellschaft (E 4)
Kernstoff:
Christsein in der pluralistischen Gesellschaft (D 1)
Die biblische Botschaft als Herausforderung für die Gestaltung menschlichen Zusammenlebens in der Gesellschaft (C 2)
Kirche – Erfahrungsbereich des Heilswirkens Gottes (B 4)
Kirchliche Dienste für Frauen und Männer (E 4)
Verantwortung des Christen am politischen Geschehen (E 2)
Das Weihesakrament – Priester – und Ordensberufe (D 2, E 4)
Diakonie – Bezeugung des Glaubens in der Tat aus der Kraft des Heiligen Geistes (E 4)
Erweiterungsstoff:
Allgemeines Priestertum (E 2)
Das Verhältnis zwischen Kirche und Staat in Geschichte und Gegenwart – österreichisches Konkordat (D 2)
Die Kirche als moralische Instanz im politischen und gesellschaftlichen Leben (E 3)
Organisation und Aufgaben der Caritas (E 2)
Kinder-, Jugend- und Erwachsenenseelsorge (D 4)
Charismatische Bewegungen in der Kirche (D 2)
„Katholische“ Kirche – Anspruch und Auftrag (B 4, D 2)
4.7 Missionarische Kirche (D 4, E 2)
Kernstoff:
Der Missionsauftrag Jesu (C 4)
Kirchliche Missionsarbeit und Entwicklungshilfe – ein dialogischer Prozeß (E 2)
Der Aufbruch des Zweiten Vatikanums hinsichtlich Ökumene, Judentum und nichtchristliche Religionen (D 4)
Inkulturation des christlichen Glaubens in verschiedenen Lebensbereichen (D 4)
Die Befreiungstheologien und ihr Anliegen (D 4)
Erweiterungsstoff:
Die Bedeutung christlicher Basisgruppen (D 2)
Biblische Berufsgeschichten (C 1)
Die Missionierung Österreichs (D 2)
Menschen im Dienst der Missionsarbeit und Entwicklungshilfe (E 2)
Apostelkirche – Urkirche (C 2, D 2)
Der Völkerapostel Paulus (C 1)
Die Entwicklung des Missionsverständnisses im Lauf der Kirchengeschichte (D 1)
VERANTWORTUNG FÜR EINE MENSCHENWÜRDIGE ZUKUNFT
4.8 Engagement für den Frieden (A 2, E 4)
Kernstoff:
Wurzeln und Erscheinungsformen individueller und gesellschaftlicher Aggression (A 1)
Verschiedene Wege zur Konfliktlösung (A 2, E 2)
Engagement für den Frieden mit oder ohne Waffe (A 2, E 4)
Das biblische Friedensverständnis (C 3)
Prinzipien der Friedenserziehung (D 4)
Erweiterungsstoff:
Friedensbewegungen (A 3)
Menschen im Einsatz für den Frieden (A 3)
Gewaltfreier Widerstand – ziviler Ungehorsam (A 4)
Kirchliche Dokumente zum Thema Frieden (D 2)
Der soziale Friede: Sozialpartnerschaft, Solidaritätsprinzip, Streikrecht (E 2)
Der Friedensnobelpreis (A 2)
Fanatismus, Chauvinismus (A 2)
4.9 Die Botschaft vom Reich Gottes (B 4, C 3)
Kernstoff:
Heilserwartung und Zukunftshoffnung der Menschen (A 4)
Die Zusage des Anbruches der Gottesherrschaft im Neuen Testament (C 3)
Gleichnisse vom Reich Gottes (B 4, C 3)
Kirche als Anfang und Verheißung des Reiches Gottes (B 4)
Erweiterungsstoff:
Eschatologie im Alten Testament (C 4)
Der neue Himmel und die neue Erde in der Apokalypse nach Johannes (C 3)
Innerweltliche Erlösungslehren (A 4)
Utopien und Apokalyptik in der Literatur (C 1)
Jesu Wunder als Zeichen der anbrechenden Gottesherrschaft (C 3)
Vorstellungen vom Reich Gottes im Laufe der Geschichte (D 3)
Christliche Existenz in der Spannung zwischen dem „Schon“ und dem „Noch-Nicht“ (B 4, E 3)
4.10 Die Vollendung des einzelnen und der Welt (E 4)
Kernstoff:
Veränderung der Welt durch Erfüllung des Liebesgebotes im Alltag (E 4)
Verantworteter Umgang mit den Gütern unserer Erde (E 3)
Das Heil des Menschen als Maßstab für wissenschaftlich-technischen Fortschritt (A 3)
Auferstehung und Wiederkunft Christi: Herausforderung des Glaubens und Grund unserer Hoffnung (C 4)
Erweiterungsstoff:
Nachfolge Christi als wahrhaftes Leben und Handeln, Leiden und Sterben in Gott (B 2)
Advent – Parusieerwartung (B 4)
Die Vier Letzten Dinge (B 4)
Die Osterevangelien (C 2)
Nichtchristliche Heilslehren (A 4)
Endzeiterwartungen der Sekten (A 4, C 4)
Ethische Grenzen der Machbarkeit (E 3)
zum Außerkrafttreten vgl. BGBl. II Nr. 283/2004
Anlage V
LEHRPLAN FÜR DEN KATHOLISCHEN RELIGIONSUNTERRICHT AN EINJÄHRIGEN MEISTERKLASSEN, MEISTERSCHULEN UND WERKMEISTERSCHULEN
DAS GRUNDKONZEPT DES LEHRPLANES
Siehe Anlage I.
BILDUNGSZIELE UND LEHRAUFGABEN
Siehe Anlage I.
UNTERRICHTSPRINZIPIEN UND ERZIEHUNGSANLIEGEN SOWIE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage I.
MAXIMALLEHRPLAN – MINIMALLEHRPLAN
Siehe Anlage I.
LEHRINHALTE
„MÜNDIGER BÜRGER – MÜNDIGER CHRIST“
Die Meisterklasse steht unter dem Motto „Mündiger Bürger – mündiger Christ“. Nach Absolvierung von Fachschule und Praxisjahr haben die Schüler für ihren Weg zur Meisterprüfung die Form der Schule gewählt und nicht, wie viele andere, die Form von Meisterkursen, wie sie von den Innungen angeboten werden. Dieses letzte Schuljahr bedeutet für die Schüler den Verzicht auf eigenes Einkommen bei einer Arbeitsleistung, welche die des Praxisjahres noch übertrifft.
Die große Chance des Religionsunterrichts besteht darin, daß der Lehrer erwachsene Menschen vor sich hat, mit denen er Fragen des persönlichen Lebens und des christlichen Glaubens nochmals und in neuem Verständnishorizont besprechen kann.
Die Schüler sind an präzises und schnelles Arbeiten gewöhnt. In den berufspraktischen Fächern gibt es daher keinerlei Probleme. Als adäquate Arbeitsweise für die zukünftigen Meister bieten sich die Methoden der Erwachsenenbildung an.
Dieser alters- und berufsbedingten Situation entsprechend und in Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit, daß in jeder Klasse andere Fragen, Wissenslücken und Notwendigkeiten im Hinblick auf aktuelles Tagesgeschehen auftreten, bietet der Lehrplan für die eine Wochenstunde Religion nur sieben Themen an, die zugleich als verbindlicher Kernstoff zu werten sind.
Zu jedem Thema sind dann mögliche Erweiterungsstoffe angegeben, aus denen der Lehrer je nach Bedürfnis und Situation der Klasse auswählen kann, die er aber nicht verbindlich durchnehmen muß. Die Reihung der Erweiterungsstoffe soll, wie übrigens auch die Reihung der Themen, keine Wertung darstellen. – Auf eine Rasterung der Stoffe wurde verzichtet, weil die Schwerpunkte in jeder Klasse nach den Bedürfnissen der Schüler gesetzt werden müssen. Der Lehrer möge in seinem Unterricht jedoch stets darauf achten, daß er dem Anliegen von Catechesi tradendae durch Berücksichtigung der anthropologischen und der theologischen Dimension bei jedem Thema gerecht wird.
Themenübersicht
EHE UND FAMILIE
MENSCHENRECHTE UND SOZIALE GERECHTIGKEIT
FREIHEIT – GEWISSEN – VERANTWORTUNG
SINNFRAGE UND MÖGLICHE ANTWORTEN
DIE BIBEL
DER GLAUBE DES CHRISTEN
DIE SEHNSUCHT NACH FRIEDEN
EHE UND FAMILIE
Erweiterungsstoff:
Die Bedeutung der Familie für Kirche und Staat
Sexualität – Eros – Liebe
Wert und Würde des Menschen in einer Partnerbeziehung
Die Ehe als Sakrament
Ehe ohne Trauschein
Verantwortete Elternschaft
Das Recht auf Leben – Problematik der Abtreibung
Kirchliches Eherecht
Christliche Erziehung der Kinder als Aufgabe der Eltern
Die Bedeutung von Zuwendung und Geborgenheit für die Entwicklung des Menschen
Der Wert der Treue
Scheidung – Trennung – Annullierung der Ehe
Familie als Hauskirche
MENSCHENRECHTE UND SOZIALE GERECHTIGKEIT
Erweiterungsstoff:
Die Situation der heutigen Arbeits- und Berufswelt und die Haltung eines Christen an seinem Arbeitsplatz
Grundzüge der Katholischen Soziallehre und ihre praktische Anwendung
Dekalog und Menschenrechte
Die Rolle der Frau in Gesellschaft und Kirche
Die ungerechte Verteilung der Güter
Außenseiter – Abgeschobene – Unterprivilegierte
Die Probleme des Lehrlings in der Gesellschaft
Die Menschenwürde des Kindes
Gewerkschaften und Sozialpartnerschaft
Mitbestimmung – Mitverantwortung
Die Rolle der Kirche als Anwalt des Menschen und des Lebens
FREIHEIT – GEWISSEN – VERANTWORTUNG
Erweiterungsstoff:
Notwendigkeit einer Wertordnung
Gesellschaftliche Zwänge und Zivilcourage
Geformtes Gewissen – gebildetes Gewissen
Freiheit der Kinder Gottes
Anpassung oder Revolte
Grenzen der persönlichen Freiheit
Verantwortung vor der Gesellschaft – Verantwortung vor Gott
Gruppendruck – Manipulation
Politische Mit-Entscheidung in Verantwortung
Die Verantwortung des Meisters für den ihm anvertrauten Lehrling
Das gebildete Gewissen als letzte Entscheidungsinstanz des Menschen
SINNFRAGE UND MÖGLICHE ANTWORTEN
Erweiterungsstoff:
Sinn-Angebote der Religion
Sinn-Antworten verschiedener Ideologien
Weltbild der Evolutionstheorie und christlicher Schöpfungsglaube
Deutung des Leids in der Bibel
Tod – Jenseitsfrage
Problematik des Fortschrittsglaubens in Technik und Wirtschaft
Arbeitslosigkeit
Naturwissenschaft und Religion
Christliches Leben als Weg zu einem verheißenen Ziel
Der Wert der Religion für das persönliche Leben
VERSÖHNUNG – DIE ANTWORT AUF VIELE SEHNSÜCHTE
Erweiterungsstoff:
Die unheilvolle Wirklichkeit und die Sehnsucht nach einer besseren Welt
Aggression – Vorurteile – Rollenfixierungen
Gewaltsame und gewaltfreie Konfliktaustragung
Die Bedeutung des biblischen Schalom
Das Reich Gottes – die eschatologische Spannung zwischen dem „Schon“ und dem „Noch-Nicht“
Die christliche Hoffnung auf die Vollendung der Welt und des Menschen
Das Wesen der „Erbsünde“ – die Sündenverflochtenheit
Versöhnung mit Gott als persönliche Umkehr und als Geschenk Gottes (Bußsakrament)
Versöhnung zwischen Ökonomie und Ökologie
Wahre und vorgebliche Ursachen für Kriege
Die Problematik der Revolution
Versöhnung von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerinteressen im Betrieb
Die Friedensbewegungen und ihre Problematik
Die Spannung zwischen Industrieländern und Entwicklungsländern und ihre Relevanz für den Weltfrieden
Das Vaterunser und der Friedensgruß – Elemente der Eucharistiefeier
DIE BIBEL
Erweiterungsstoff:
Entstehung der Bibel
Literarische Gattungen
Formgeschichte und Textkritik
Sprache der biblischen Autoren und die sich bei Übersetzungen ergebenden Schwierigkeiten
Das Gottesbild der Bibel
Der historische Jesus und der Christus des Glaubens
Die sittlichen Forderungen des Alten und Neuen Testaments
Methoden der Bibellesung
Der biblische Wunderbegriff
Inspiration und Kanon
DER CHRISTLICHE GLAUBE
Erweiterungsstoff:
Kirchliche und persönliche Glaubensbekenntnisse
Kirche als Volk Gottes und als Institution
Das kirchliche Lehramt und das Unfehlbarkeitsdogma
Der Glaube als Grundlage des sittlichen Handelns
Die getrennten christlichen Kirchen und die ökumenische Bewegung
Heilige und Ketzer
Glauben als menschliches Grundbedürfnis
Sekten und Jugendreligionen
Lebensbegleitende Gebete und liturgische Texte
Die Sakramente – Begegnung mit Christus in entscheidenden Lebenssituationen
Kirchenjahr und christliches Brauchtum
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