Verordnung des Bundesministers für Umwelt, Jugend und Familie über die Einteilung des Bundesgebietes in Ozon-Überwachungsgebiete

Typ Verordnung
Veröffentlichung 1992-08-22
Status In Kraft
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 4
Änderungshistorie JSON API

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund des § 1 des Bundesgesetzes über Maßnahmen zur Abwehr der Ozonbelastung und die Information der Bevölkerung über hohe Ozonbelastungen, mit dem das Smogalarmgesetz, BGBl. Nr. 38/1989, geändert wird (Ozongesetz), BGBl. Nr. 210/1992, wird verordnet:

Einteilung in Ozon-Überwachungsgebiete

§ 1. Das Bundesgebiet wird in sieben Ozon-Überwachungsgebiete eingeteilt:

1.

Nordostösterreich (Wien, Niederösterreich, nördliches und mittleres Burgenland) als Ozon-Überwachungsgebiet „Eins“;

2.

Südostösterreich mit oberem Murtal (Südliches Burgenland, Steiermark südlich der Niederen Tauern, Lungau) als Ozon-Überwachungsgebiet „Zwei“;

3.

Oberösterreich und Nördliches Salzburg als Ozon-Überwachungsgebiet „Drei“;

4.

Pinzgau, Pongau und Steiermark nördlich der Niederen Tauern als Ozon-Überwachungsgebiet „Vier“;

5.

Nordtirol als Ozon-Überwachungsgebiet „Fünf“;

6.

Vorarlberg als Ozon-Überwachungsgebiet „Sechs“;

7.

Kärnten und Osttirol als Ozon-Überwachungsgebiet „Sieben“.

Einteilung in Ozon-Überwachungsgebiete

§ 1. Das Bundesgebiet wird in acht Ozon-Überwachungsgebiete eingeteilt:

1.

Nordostösterreich (Wien, Niederösterreich, nördliches und mittleres Burgenland) als Ozon-Überwachungsgebiet „Eins“;

2.

Süd- und Oststeiermark und südliches Burgenland als Ozon-Überwachungsgebiet „Zwei“;

3.

Oberösterreich und Nördliches Salzburg als Ozon-Überwachungsgebiet „Drei“;

4.

Pinzgau, Pongau und Steiermark nördlich der Niederen Tauern als Ozon-Überwachungsgebiet „Vier“;

5.

Nordtirol als Ozon-Überwachungsgebiet „Fünf“;

6.

Vorarlberg als Ozon-Überwachungsgebiet „Sechs“;

7.

Kärnten und Osttirol als Ozon-Überwachungsgebiet „Sieben“;

8.

Lungau und oberes Murtal als Ozon-Überwachungsgebiet „Acht“.

Zusammensetzung der Ozon-Überwachungsgebiete

§ 2. (1) Die Ozon-Überwachungsgebiete (§ 1) setzen sich aus Ländern, politischen Bezirken und Gemeinden zusammen.

(2) Das Ozon-Überwachungsgebiet „Nordostösterreich“ umfaßt:

1.

die Länder

a)

Wien,

b)

Niederösterreich;

2.

die politischen Bezirke

a)

Eisenstadt,

b)

Eisenstadt-Umgebung,

c)

Neusiedl am See,

d)

Mattersburg,

e)

Oberpullendorf,

f)

Rust;

(3) Das Ozon-Überwachungsgebiet „Südostösterreich mit oberem Murtal“ umfaßt:

1.

die politischen Bezirke

a)

Güssing,

b)

Jennersdorf,

c)

Oberwart,

d)

Deutschlandsberg,

e)

Graz,

f)

Graz-Umgebung,

g)

Feldbach,

h)

Fürstenfeld,

i)

Hartberg

j)

Judenburg,

k)

Knittelfeld,

l)

Leibnitz,

m)

Murau,

n)

Radkersburg,

o)

Voitsberg,

p)

Weiz,

q)

Tamsweg;

2.

die Gemeinden des politischen Bezirkes Bruck an der Mur

a)

Aflenz Kurort,

b)

Aflenz Land,

c)

Breitenau am Hochlantsch,

d)

Bruck an der Mur,

e)

Etmißl,

f)

Frauenberg,

g)

Kapfenberg,

h)

Oberaich,

i)

Parschlug,

j)

Pernegg an der Mur,

k)

Sankt Ilgen,

l)

Sankt Kathrein an der Laming,

m)

Sankt Lorenzen im Mürztal,

n)

Sankt Marein im Mürztal

o)

Thörl,

p)

Tragöß,

q)

Turnau;

3.

die Gemeinden des politischen Bezirkes Leoben

a)

Gai,

b)

Hafning bei Trofaiach,

c)

Kalwang,

d)

Kammern im Liesingtal,

e)

Kraubath an der Mur,

f)

Leoben,

g)

Mautern in Steiermark,

h)

Niklasdorf,

i)

Proleb,

j)

Sankt Michael in Obersteiermark,

k)

Sankt Peter-Freienstein,

l)

Sankt Stefan ob Leoben,

m)

Traboch,

n)

Trofaiach,

o)

Vordernberg,

p)

Wald am Schoberpaß;

4.

die Gemeinden des politischen Bezirkes Mürzzuschlag

a)

Allerheiligen im Mürztal,

b)

Altenberg an der Rax,

c)

Ganz,

d)

Kapellen,

e)

Kindberg,

f)

Krieglach,

g)

Langenwang,

h)

Mitterdorf im Mürztal,

i)

Mürzhofen,

j)

Mürzzuschlag,

k)

Neuberg an der Mürz,

l)

Spital am Semmering,

m)

Stanz im Mürztal,

n)

Veitsch,

o)

Wartberg im Mürztal;

(4) Das Ozon-Überwachungsgebiet „Oberösterreich und Nördliches Salzburg“ umfaßt:

1.

das Land Oberösterreich;

2.

die politischen Bezirke

a)

Hallein,

b)

Stadt Salzburg,

c)

Salzburg-Umgebung;

(5) Das Ozon-Überwachungsgebiet „Pinzgau, Pongau und Steiermark nördlich der Niederen Tauern“ umfaßt:

1.

die politischen Bezirke

a)

Sankt Johann im Pongau,

b)

Zell am See,

c)

Liezen;

2.

die Gemeinden des politischen Bezirkes Bruck an der Mur

a)

Gußwerk,

b)

Halltal,

c)

Mariazell,

d)

Sankt Sebastian;

3.

die Gemeinden des politischen Bezirkes Leoben

a)

Eisenerz,

b)

Hieflau,

c)

Radmer;

4.

die Gemeinde Mürzsteg des politischen Bezirkes Mürzzuschlag;

(6) Das Ozon-Überwachungsgebiet „Nordtirol“ umfaßt:

die politischen Bezirke

a)

Imst,

b)

Innsbruck,

c)

Innsbruck Land,

d)

Kitzbühel,

e)

Kufstein,

f)

Landeck,

g)

Reutte,

h)

Schwaz;

(7) Das Ozon-Überwachungsgebiet „Vorarlberg“ umfaßt:

das Land Vorarlberg;

(8) Das Ozon-Überwachungsgebiet „Kärnten und Osttirol“ umfaßt:

1.

das Land Kärnten;

2.

den politischen Bezirk Lienz.

Zusammensetzung der Ozon-Überwachungsgebiete

§ 2. (1) Die Ozon-Überwachungsgebiete (§ 1) setzen sich aus Ländern, politischen Bezirken und Gemeinden zusammen.

(2) Das Ozon-Überwachungsgebiet „Nordostösterreich“ umfaßt:

1.

die Länder

a)

Wien,

b)

Niederösterreich;

2.

die politischen Bezirke

a)

Eisenstadt,

b)

Eisenstadt-Umgebung,

c)

Neusiedl am See,

d)

Mattersburg,

e)

Oberpullendorf,

f)

Rust.

(3) Das Ozon-Überwachungsgebiet „Süd- und Oststeiermark und südliches Burgenland“ umfaßt:

1.

die politischen Bezirke

a)

Güssing,

b)

Jennersdorf,

c)

Oberwart,

d)

Deutschlandsberg,

e)

Graz,

f)

Graz-Umgebung,

g)

Feldbach,

h)

Fürstenfeld,

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