Verordnung des Bundesministers für Gesundheit, Sport und Konsumentenschutz über Analysemethoden für die Überwachung der Reinheitskriterien bestimmter Zusatzstoffe (Zusatzstoff-Analysenverordnung)

Typ Verordnung
Veröffentlichung 1994-06-25
Status Aufgehoben · 2013-12-04
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Änderungshistorie JSON API

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund der §§ 10 Abs. 1, 12 Abs. 1 und 42 Abs. 4 des Lebensmittelgesetzes 1975, BGBl. Nr. 86, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 756/1992, wird verordnet:

Die für die Überwachung der Reinheitskriterien bestimmter Zusatzstoffe notwendigen Analysen sind nach den in der Anlage II beschriebenen Methoden, deren Anwendungsbereich in Anlage I definiert ist, durchzuführen.

ANLAGE I

ANWENDUNGSBEREICH DER ANALYSENMETHODEN FÜR DIE ÜBERWACHUNG DER

REINHEITSKRITERIEN BESTIMMTER ZUSATZSTOFFE

1.

Bestimmung der durch Diethylether extrahierbaren Substanzen in wasserlöslichen, organischen Sulfofarbstoffen: Anhang II, Methode 1.

2.

Bestimmung von Ameisensäure, Formiaten und anderen oxidierbaren Verunreinigungen in Essigsäure (E 260), Kaliumacetat (E 261), Natriumdiacetat (E 262) und Calciumacetat (E 263): Anhang II, Methode 2.

3.

Bestimmung der Peroxidzahl von Lecithin (E 322): Anhang II, Methode 8.

4.

Bestimmung des pH-Wertes von Zusatzstoffen: Anhang II, Methode 14.

Dieses Dokument ersetzt nicht die offizielle Publikation im Bundesgesetzblatt. Für eventuelle Ungenauigkeiten bei der Übertragung in dieses Format wird keine Haftung übernommen.