Verordnung des Bundesministers für Gesundheit, Sport und Konsumentenschutz über Analysemethoden für die Überwachung der Reinheitskriterien bestimmter Zusatzstoffe (Zusatzstoff-Analysenverordnung)
Präambel/Promulgationsklausel
Auf Grund der §§ 10 Abs. 1, 12 Abs. 1 und 42 Abs. 4 des Lebensmittelgesetzes 1975, BGBl. Nr. 86, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 756/1992, wird verordnet:
Die für die Überwachung der Reinheitskriterien bestimmter Zusatzstoffe notwendigen Analysen sind nach den in der Anlage II beschriebenen Methoden, deren Anwendungsbereich in Anlage I definiert ist, durchzuführen.
ANLAGE I
ANWENDUNGSBEREICH DER ANALYSENMETHODEN FÜR DIE ÜBERWACHUNG DER
REINHEITSKRITERIEN BESTIMMTER ZUSATZSTOFFE
Bestimmung der durch Diethylether extrahierbaren Substanzen in wasserlöslichen, organischen Sulfofarbstoffen: Anhang II, Methode 1.
Bestimmung von Ameisensäure, Formiaten und anderen oxidierbaren Verunreinigungen in Essigsäure (E 260), Kaliumacetat (E 261), Natriumdiacetat (E 262) und Calciumacetat (E 263): Anhang II, Methode 2.
Bestimmung der Peroxidzahl von Lecithin (E 322): Anhang II, Methode 8.
Bestimmung des pH-Wertes von Zusatzstoffen: Anhang II, Methode 14.
Dieses Dokument ersetzt nicht die offizielle Publikation im Bundesgesetzblatt. Für eventuelle Ungenauigkeiten bei der Übertragung in dieses Format wird keine Haftung übernommen.