Verordnung der Bundesministerin für Gesundheit und Konsumentenschutz über den Zusatz von Farbstoffen zu Lebensmitteln und Verzehrprodukten (Farbstoffverordnung) (CELEX-Nr.: 394L036, 395L045 und 395L002)
Es gelten die allgemeinen Spezifikationen
für Aluminiumfarblacke.
Klasse Monoazo
CI-Nr. 15985
EINECS 220-491-7
Chemische Bezeichnung Dinatrium-2-hydroxy-1-(4-sulfophenylazo)-
naphthalin-6-sulfonat
Chemische Formel C tief 16 H tief 10 N tief 2 Na tief 2
O tief 7 S tief 2
Molekulargewicht 452,37
Gehalt mindestens 85% Farbstoffe insgesamt,
angegeben als Natriumsalz
1%
E 555 bei ca. 485 nm in wäßriger
1 cm
Lösung bei pH 7
Beschreibung orange-rotes Pulver oder Granulat
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Wasser bei ca. 485 nm bei pH 7
B. Orangefarbene
Lösung in Wasser
Reinheit
Wasserunlösliche
Bestandteile höchstens 0,2%
Nebenfarbstoffe höchstens 5%
Organische Verbindungen,
außer Farbstoffe:
4-Aminobenzol-1- )
sulfonsäure )
3-Hydroxynaphthalin- )
2,7-disulfonsäure )
6-Hydroxynaphthalin-2- )
sulfonsäure )
7-Hydroxynaphthalin- )
1,3-disulfonsäure ) zusammen höchstens 0,5%
4,4`-Diazoaminodi(ben- )
zolsulfonsäure) )
6,6`-Oxydi(naphthalin- )
2-sulfonsäure) )
Unsulfonierte primäre
aromatische Amine höchstens 0,01% (als Anilin)
Durch Ether
extrahierbare
Bestandteile höchstens 0,2% unter neutralen
Bedingungen
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 120 ECHTES KARMIN
Definition Karmin und Karminsäure werden aus
wäßrigen, wäßrig-alkoholischen bzw.
alkoholischen Extrakten der getrockneten
weiblichen Exemplare von Dactylopius
coccus Costa gewonnen.
Färbender Bestandteil ist die
Karminsäure.
Es können Aluminiumlacke der Karminsäure
(Karmin) hergestellt werden, bei denen
das angenommene molare Verhältnis von
Aluminium- und Karminsäure 1:2 beträgt.
In den im Handel erhältlichen Produkten
ist der färbende Bestandteil gemeinsam
mit Ammonium-, Calcium-, Kalium- oder
Natriumkationen (oder mit Kombinationen
hiervon) enthalten. Diese Kationen können
auch im Übermaß vorhanden sein.
Die im Handel erhältlichen Produkte
enthalten auch Proteinmaterial des
obengenannten Insekts und können freies
Karminat bzw. geringe Rückstände
ungebundener Aluminiumkationen enthalten.
Klasse Anthrachinon
CI-Nr. 75470
EINECS Cochinealrot 215-680-6, Karminsäure
215-023-3, Karmine 215-724-4
Chemische Bezeichnungen 7-Beta-D-Glucopyranosyl-3.5,6,8-tetrahy-
droxy-1-methyl-9,10-dioxoanthracen-2-
carbonsäure (Karminsäure); Karmin ist das
hydrierte Aluminiumchelat dieser Säure.
Chemische Formel C tief 22 H tief 20 O tief 13
(Karminsäure)
Molekulargewicht 492,39 (Karminsäure)
Gehalt mindestens 2,0% Karminsäure in Extrakten
und mindestens 50% Karminsäure in
Chelaten
Beschreibung rot bis dunkelrot, bröckelig, fest oder
pulverförmig. Cochenille-Extrakt ist in
der Regel eine dunkelrote Flüssigkeit,
kann jedoch auch als Pulver getrocknet
werden.
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in wäßriger Ammoniaklösung bei
ca. 518 nm
Maximum in verdünnter Hydrochlorlösung
bei ca. 494 nm für Karminsäure
Reinheit
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 122 AZORUBIN
Synonyme CI Food Red 3, Carmoisin
Definition Azorubin besteht im wesentlichen aus
Dinatrium-4-hydroxy-3-(4-sulfo-1-naph-
thylazo)naphthalin-1-sulfonat und
sonstigen Farbstoffen sowie
Natriumchlorid und/oder Natriumsulfat als
den wichtigsten farblosen Bestandteilen.
Unter Azorubin versteht man Natriumsalz.
Calcium- und Kaliumsalz sind ebenfalls
zugelassen.
Es gelten die allgemeinen Spezifikationen
für Aluminiumfarblacke.
Klasse Monoazo
CI-Nr. 14720
EINECS 222-657-4
Chemische Bezeichnung Dinatrium-4-hydroxy-3-(4-sulfo-1-naphthy-
lazo)naphthalin-1-sulfonat
Chemische Formel C tief 20 H tief 12 N tief 2 Na tief 2 O
tief 7 S tief 2
Molekulargewicht 502,44
Gehalt mindestens 85% Farbstoffe insgesamt,
angegeben als Natriumsalz
1%
E 510 bei ca. 516 nm in wäßriger
1 cm
Lösung
Beschreibung rotes bis kastanienbraunes Pulver oder
Granulat
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Wasser bei ca. 516 nm
B. Rote Lösung in Wasser
Reinheit
Wasserunlösliche
Bestandteile höchstens 0,2%
Nebenfarbstoffe höchstens 2,0%
Organische Verbindungen,
außer Farbstoffe:
4-Aminonaphthalin-1- )
sulfonsäure )
4-Hydroxynaphthalin-1- ) zusammen höchstens 0,5%
sulfonsäure )
Unsulfonierte primäre
aromatische Amine höchstens 0,01% (als Anilin)
Durch Ether
extrahierbare
Bestandteile höchstens 0,2% unter neutralen
Bedingungen
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 123 AMARANTH
Synonyme CI Food Red 9, Naphtholrot S
Definition Amaranth besteht im wesentlichen aus
Trinatrium-2-hydroxy-1-(4-sulfo-1-naph-
thylazo)naphthalin-3,6-disulfonat und
sonstigen Farbstoffen sowie
Natriumchlorid und/oder Natriumsulfat als
den wichtigsten farblosen Bestandteilen.
Unter Amaranth versteht man Natriumsalz.
Calcium- und Kaliumsalz sind ebenfalls
zugelassen.
Es gelten die allgemeinen Spezifikationen
für Aluminiumfarblacke.
Klasse Monoazo
CI-Nr. 16185
EINECS 213-022-2
Chemische Bezeichnung Trinatrium-2-hydroxy-1-(4-sulfo-1-naph-
thylazo)naphthalin-3,6-disulfonat
Chemische Formel C tief 20 H tief 11 N tief 2 Na tief 3 O
tief 10 S tief 3
Molekulargewicht 604,48
Gehalt mindestens 85% Farbstoffe insgesamt,
angegeben als Natriumsalz
1%
E 440 bei ca. 520 nm in wäßriger
1 cm
Lösung
Beschreibung rötlich-braunes Pulver oder Granulat
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Wasser bei ca. 520 nm
B. Rote Lösung in Wasser
Reinheit
Wasserunlösliche
Bestandteile höchstens 0,2%
Nebenfarbstoffe höchstens 3,0%
Organische Verbindungen,
außer Farbstoffe:
4-Aminonaphthalin-1- )
sulfonsäure )
3-Hydroxynaphthalin- )
2,7-disulfonsäure )
6-Hydroxynaphthalin-2- )
sulfonsäure ) zusammen höchstens 0,5%
7-Hydroxynaphthalin- )
1,3-disulfonsäure )
7-Hydroxynaphthalin- )
1,3-6-trisulfonsäure )
Unsolfonierte (Anm.:
richtig: Unsulfonierte)
primäre aromatische
Amine höchstens 0,01% (als Anilin)
Durch Ether
extrahierbare
Bestandteile höchstens 0,2% unter neutralen
Bedingungen
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 10 mg/kg
E 124 COCHENILLEROT A
Synonyme CI Food Red 7, Ponceau 4R
Definition Cochenillerot A besteht im wesentlichen
aus Trinatrium-2-hydroxy-1-(4-sulfo-1-
naphthylazo)naphthalin-6,8-disulfonat und
sonstigen Farbstoffen sowie
Natriumchlorid und/oder Natriumsulfat als
den wichtigsten farblosen Bestandteilen.
Unter Cochenillerot A versteht man
Natriumsalz. Calcium- und Kaliumsalz sind
ebenfalls zugelassen.
Es gelten die allgemeinen Spezifikationen
für Aluminiumfarblacke.
Klasse Monoazo
CI-Nr. 16255
EINECS 220-036-2
Chemische Bezeichnung Trinatrium-2-hydroxy-1-(4-sulfo-1-
naphthylazo)naphthalin-6,8-disulfonat
Chemische Formel C tief 20 H tief 11 N tief 2 Na tief 3 O
tief 10 S tief 3
Molekulargewicht 604,48
Gehalt mindestens 80% Farbstoffe insgesamt,
angegeben als Natriumsalz
1%
E 430 bei ca. 505 nm in wäßriger
1 cm
Lösung
Beschreibung rötliches Pulver oder Granulat
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Wasser bei ca. 505 nm
B. Rote Lösung in Wasser
Reinheit
Wasserunlösliche
Bestandteile höchstens 0,2%
Nebenfarbstoffe höchstens 1,0%
Organische Verbindungen,
außer Farbstoffe:
4-Aminonaphthalin-1- )
sulfonsäure )
7-Hydroxynaphthalin- )
1,3-disulfonsäure )
3-Hydroxynaphthalin- )
2,7-disulfon-säure ) zusammen höchstens 0,5%
6-Hydroxynaphthalin-2- )
sulfonsäure )
7-Hydroxynaphthalin- )
1,3-6-trisulfonsäure )
Unsulfonierte primäre
aromatische Amine höchstens 0,01% (als Anilin)
Durch Ether
extrahierbare
Bestandteile höchstens 0,2% unter neutralen
Bedingungen
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 127 ERYTHROSIN
Synonyme CI Food Red 14, FDC Red Nr. 3
Definition Erythrosin besteht im wesentlichen aus
Dinatrium-2-(2,4,5,7-tetraiod-3-oxid-6-
oxoxanthen-9-yl)benzoatmonohydrat und
sonstigen Farbstoffen sowie Wasser,
Natriumchlorid und/oder Natriumsulfat als
den wichtigsten farblosen Bestandteilen.
Unter Erythrosin versteht man
Natriumsalz. Calcium- und Kaliumsalz sind
ebenfalls zugelassen.
Es gelten die allgemeinen Spezifikationen
für Aluminiumfarblacke.
Klasse Xanthen
CI-Nr. 45430
EINECS 240-474-8
Chemische Bezeichnung Dinatrium-2-(2,4,5,7-tetraiod-3-oxid-6-
oxoxanthen-9-yl)benzoatmonohydrat
Chemische Formel C tief 20 H tief 6 I tief 4 Na tief 2 O
tief 5.H tief 2 O
Molekulargewicht 897,88
Gehalt mindestens 87% Farbstoffe insgesamt,
angegeben als wasserfreies Natriumsalz
1%
E 1 100 bei ca. 526 nm in wäßriger
1 cm
Lösung (pH 7)
Beschreibung rotes Pulver oder Granulat, rote Lösung
in Wasser
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Wasser bei ca. 526 nm (pH 7)
B. Rote Lösung in Wasser
Reinheit
Anorganische Jodide höchstens 0,1%
Wasserunlösliche
Bestandteile höchstens 0,2%
Nebenfarbstoffe (außer
Fluorescein) höchstens 4,0%
Fluorescein höchstens 20 mg/kg
Organische
Verbindungen, außer
Farbstoffe:
Tri-iodresorcin höchstens 0,2%
2-(2,4-dihydroxy-3,5-
diodbenzoyl)
Benzoesäure höchstens 0,2%
Durch Ether
extrahierbare
Bestandteile höchstens 0,2%, aus einer Lösung mit
pH-Wert 7-8
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
Aluminiumlacke Die Methode zur Ermittlung der in
Salzsäure löslichen Bestandteile wird
durch die Methode zur Ermittlung der in
Natronlauge unlöslichen Bestandteile
ersetzt. Diese dürfen allein bei dieser
Farbe 0,5% nicht überschreiten.
E 128 ROT 2 G
Synonyme CI Food Red 10
Definition Rot 2 G besteht im wesentlichen aus
Dinatrium-8-acetamid-1-hydroxy-2-phenyl-
azonaphthalin-3,6-disulfonat und
sonstigen Farbstoffen sowie
Natriumchlorid und/oder Natriumsulfat als
den wichtigsten farblosen Bestandteilen.
Unter Rot 2 G versteht man Natriumsalz.
Calcium- und Kaliumsalz sind ebenfalls
zugelassen.
Es gelten die allgemeinen Spezifikationen
für Aluminiumfarblacke.
Klasse Monoazo
CI-Nr. 18050
EINECS 223-098-9
Chemische Bezeichnung Dinatrium-8-acetamid-1-hydroxy-2-phenyl-
azonaphthalin-3,6-disulfonat
Chemische Formel C tief 18 H tief 13 N tief 3 Na tief 2 O
tief 8 S tief 2
Molekulargewicht 509,43
Gehalt mindestens 80% Farbstoffe insgesamt,
angegeben als Natriumsalz
1%
E 620 bei ca. 532 nm in wäßriger
1 cm
Lösung
Beschreibung rotes Pulver oder Granulat
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Wasser bei ca. 532 nm
B. Rote Lösung in Wasser
Reinheit
Wasserunlösliche
Bestandteile höchstens 0,2%
Nebenfarbstoffe höchstens 2,0%
Organische Verbindungen,
außer Farbstoffe:
5-Acetamid-4-hydroxy- )
naphthalin-2,7- )
disulfonsäure ) zusammen höchstens 0,5%
5-Amin-4-hydroxynaph- )
thalin-2,7- )
disulfonsäure )
Unsulfonierte primäre
aromatische Amine höchstens 0,01% (als Anilin)
Durch Ether
extrahierbare
Bestandteile höchstens 0,2% unter neutralen
Bedingungen
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 129 ALLURAROT AC
Synonyme CI Food Red 17, FDC Red Nr. 40
Definition Allurarot AC besteht im wesentlichen aus
Dinatrium2-hydroxy-1(2-methoxy-5-methyl-
4-sulfo-phenylazo)naphthalin-6-sulfonat
und sonstigen Farbstoffen sowie
Natriumchlorid und/oder Natriumsulfat als
den wichtigsten farblosen Bestandteilen.
Unter Allurarot AC versteht man
Natriumsalz. Calcium- und Kaliumsalz sind
ebenfalls zugelassen.
Es gelten die allgemeinen Spezifikationen
für Aluminiumfarblacke.
Klasse Monoazo
CI-Nr. 16035
EINECS 247-368-0
Chemische Bezeichnung Dinatrium-2-hydroxy-1(2-methoxy-5-methyl-
4-sulfo-phenylazo)naphthalin-6-sulfonat
Chemische Formel C tief 18 H tief 14 N tief 2 Na tief 2 O
tief 8 S tief 2
Molekulargewicht 496,42
Gehalt mindestens 85% Farbstoffe insgesamt,
angegeben als Natriumsalz
1%
E 540 bei ca. 504 nm in wäßriger
1 cm
Lösung (pH 7)
Beschreibung dunkelrotes Pulver oder Granulat
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Wasser bei ca. 504 nm
B. Rote Lösung in Wasser
Reinheit
Wasserunlösliche
Bestandteile höchstens 0,2%
Nebenfarbstoffe höchstens 3,0%
Organische Verbindungen,
außer Farbstoffe:
6-Hydroxy-2-naphtha-
lin-sulfonsäure,
Natriumsalz höchstens 0,3%
4-Amino-5-methoxy-2-
methylbenzol-sulfon-
säure höchstens 0,2%
6,6-Oxybis(2-naphtha-
linsulfon-säure)-
dinatriumsalz höchstens 1,0%
Unsulfonierte primäre
aromatische Amine höchstens 0,01% (als Anilin)
Durch Ether
extrahierbare
Bestandteile aus einer Lösung mit ph-Wert 7 höchstens
0,2% unter neutralen Bedingungen
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 131 PATENTBLAU V
Synonyme CI Food Blue 5
Definition Patentblau V besteht im wesentlichen aus
der Calcium- oder Natriumverbindung des
inneren Salzes von (4-(Alpha-(4-Diethyl-
aminophenyl)-5-hydroxy-2,4-disulfophenyl-
methyliden)2.5-cyclohexadien-1-yliden)
diethylammoniumhydroxid und sonstigen
Farbstoffen sowie Natriumchlorid und/oder
Natriumsulfat und/oder Calciumsulfat als
den wichtigsten farblosen Bestandteilen.
Kaliumsalz ist ebenfalls zugelassen.
Es gelten die allgemeinen Spezifikationen
für Aluminiumfarblacke.
Klasse Trialrylmethan
CI-Nr. 42051
EINECS 222-573-8
Chemische Bezeichnung Calcium- oder Natriumverbindung des
inneren Salzes von (4-(Alpha-(4-Diethyl-
aminophenyl)-5-hydroxy-2,4-disulfophenyl-
methyliden)2.5-cyclohexadien-1-yliden)
diethylammoniumhydroxid
Chemische Formel Calciumverbindung: (C tief 27 H tief 31
N tief 2 O tief 7 S tief 2)1/2 Ca
Natriumverbindung: C tief 27 H tief 31 N
tief 2 O tief 7 S tief 2 Na
Molekulargewicht Calciumverbindung: 579,72
Natriumverbindung: 582,67
Gehalt mindestens 85% Farbstoffe insgesamt,
angegeben als Natriumsalz
1%
E 2 000 bei ca. 638 nm in wäßriger
1 cm
Lösung bei pH 5
Beschreibung dunkelblaues Pulver oder Granulat
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Wasser bei 638 nm bei pH 5
B. Blaue Lösung in
Wasser
Reinheit
Wasserunlösliche
Bestandteile höchstens 0,2%
Nebenfarbstoffe höchstens 2,0%
Organische Verbindungen,
außer Farbstoffe:
3-Hydroxybenzaldehyd )
3-Hydroxybenzoesäure )
3-Hydroxy-4-sulfo- ) zusammen höchstens 0,5%
benzoesäure )
N,N-Diethylaminobenzol- )
sulfonsäure )
Leukobase höchstens 4,0%
Unsulfonierte primäre
aromatische Amine höchstens 0,01% (als Anilin)
Durch Ether
extrahierbare
Bestandteile aus einer Lösung mit ph-Wert 5 höchstens
0,2% unter neutralen Bedingungen
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 132 INDIGOTIN I
Synonyme CI Food Blue 1, FDC Blue Nr. 2,
Indigo-Karmin
Definition Indigotin I besteht im wesentlichen aus
einer Mischung von Dinatrium-3,3`-dioxo-
2,2`-bi-indolyliden-5.5`-disulfonat,
Dinatrium-3,3`-dioxo-2,2`-biindolyliden-
5,7`-disulfonat und sonstigen Farbstoffen
sowie Natriumchlorid und/oder
Natriumsulfat als den wichtigsten
farblosen Bestandteilen.
Unter Indigotin I versteht man
Natriumsalz. Calcium- und Kaliumsalz sind
ebenfalls zugelassen.
Es gelten die allgemeinen Spezifikationen
für Aluminiumfarblacke.
Klasse Indigoid
CI-Nr. 73015
EINECS 212-728-8
Chemische Bezeichnung Dinatrium-3,3`-dioxo-2,2`-bi-indolyliden-
5.5`-disulfonat
Chemische Formel C tief 16 H tief 8 N tief 2 Na tief 2 O
tief 8 S tief 2
Molekulargewicht 466,36
Gehalt mindestens 85% Farbstoffe insgesamt,
angegeben als Natriumsalz
Dinatrium-3,3`-dioxo-2,2`-bi-indolyliden-
5,7`-disulfonat: höchstens 18%
1%
E 480 bei ca. 610 nm in wäßriger
1 cm
Lösung
Beschreibung dunkelblaues Pulver oder Granulat
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Wasser bei ca. 610 nm
B. Blaue Lösung in
Wasser
Reinheit
Wasserunlösliche
Bestandteile höchstens 0,2%
Nebenfarbstoffe außer Dinatrium-3,3`-dioxo-2`2`-bi-
indolyliden-5,7`-disulfonat: höchstens 1%
Organische Verbindungen,
außer Farbstoffe:
Isatin-5-Sulfonsäure )
5-Sulfoanthranilsäure ) zusammen höchstens 0,5%
Anthranilsäure )
Unsulfonierte primäre
aromatische Amine höchstens 0,01% (als Anilin)
Durch Ether
extrahierbare
Bestandteile höchstens 0,2% unter neutralen
Bedingungen
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 133 BRILLIANTBLAU FCF
Synonyme CI Food Blue 2, FDC Blue Nr. 1
Definition Brilliantblau FCF besteht im wesentlichen
aus Dinatrium-Alpha-(4-(N-ethyl-3-sulfo-
benzylamin)phenyl)-Alpha-(4-N-ethyl-3-
sulfobenzylamin)cyclohexa-2.5-dienyli-
den)toluen-2-sulfonat und seinen
Isomeren, sonstigen Farbstoffen sowie
Natriumchlorid und/oder Natriumsulfat als
den wichtigsten farblosen Bestandteilen.
Unter Brilliantblau FCF versteht man
Nartiumsalz. Calcium- und Kaliumsalz sind
ebenfalls zugelassen.
Es gelten die allgemeinen Spezifikationen
für Aluminiumfarblacke.
Klasse Triarylmethan
CI-Nr. 42090
EINECS 223-339-8
Chemische Bezeichnung Dinatrium-Alpha-(4-(N-ethyl-3-sulfoben-
zylamin)phenyl)-Alpha-(4-N-ethyl-3-sulfo-
benzylamin)cyclohexa-2.5-dienyliden)to-
luen-2-sulfonat
Chemische Formel C tief 37 H tief 34 N tief 2 Na tief 2 O
tief 9 S tief 3
Molekulargewicht 792,84
Gehalt mindestens 85% Farbstoffe insgesamt,
angegeben als Natriumsalz
1%
E 1 630 bei ca. 630 nm in wäßriger
1 cm
Lösung
Beschreibung rotblaues Pulver oder Granulat
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Wasser bei ca. 630 nm
B. Blaue Lösung in
Wasser
Reinheit
Wasserunlösliche
Bestandteile höchstens 0,2%
Nebenfarbstoffe höchstens 6,0%
Organische Verbindungen,
außer Farbstoffe:
2-,3- und 4-Formyl-
benzolsulfonsäuren
zusammen höchstens 1,5%
3-((Ethyl)(4-sulfo-
phenyl)amino)-methyl-
benzolsulfonsäure höchstens 0,3%
Leukobase höchstens 5,0%
Unsulfonierte primäre
aromatische Amine höchstens 0,01% (als Anilin)
Durch Ether
extrahierbare
Bestandteile höchstens 0,2% (pH 7)
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 140 (i) CHLOROPHYLLE
Synonyme CI Natural Green 3, Magnesiumchlorophyll,
Magnesiumphaeophytin
Definition Chlorophylle werden durch
Lösungsmittelextraktion aus natürlichen
Arten eßbarer pflanzen und natürlichen
Gras-, Luzern- und Brennesselarten
gewonnen. Bei der Entfernung des
Lösungsmittels kann das natürlich
vorhandene koordinativ gebundene
Magnesium ganz oder teilweise von den
Chlorophyllen entfernt werden. So enthält
man die entsprechenden Phaeophytine.
Hauptfarbstoffe sind die Phaeophytine und
die Magnesiumchlorophylle. Der vom
Lösungsmittel befreite Extrakt enthält
weitere Pigmente (z. B. Carotenoide)
sowie Öle, Fette und Wachs aus dem
Ausgangsmaterial.
Für die Extraktion dürfen nur die
folgenden Lösungsmittel verwendet werden:
Aceton, Methylethylketon, Dichlormethan,
Kohlendioxid, Methanol, Ethanol,
Propan-2-ol und Hexan.
Klasse Porphyrin
CI-Nr. 75810
EINECS Chlorophylle 215-800-7, Chlorophyll a
207-536-6, Chlorophyll b 208-272-4
Chemische Bezeichnung Die wichtigsten färbenden Bestandteile
sind:
Phytyl(13 hoch R unterstrichen, 17 S
unterstrichen, 18 S unterstrichen)-3-(8-
ethyl-13 hoch 2-methoxycarbonyl-2,7,12,
18-tetramethyl-13`-oxo-3-vinyl-13 hoch 1-
13 hoch 2-17,18-tetrahydrocyclopenta(at)-
porphyrin-17-yl)propionat, (Phaeophytin
a), oder als Magnesiumkomplex
(Chlorophyll a)
Phytyl(13 hoch 2 R unterstrichen,17 S
unterstrichen, 18 S unterstrichen)-3-(8-
ethyl-7-formyl-13 hoch 2-methoxycarbonyl-
2,12,18-trimethyl-13`-oxo-3-vinyl-13
hoch 1-13 hoch 2-17,18-tetrahydrocyclo-
penta(at)-porphyrin-17-yl)propionat,
(Phaeophytin b), oder als
Magnesiumkomplex (Chlorophyll b)
Chemische Formeln Chlorophyll a Magnesiumkomplex: C tief 55
H tief 72 MgN tief 4 O tief 5
Chlorophyll a: C tief 55 H tief 74 N
tief 4 O tief 5
Chlorophyll b Magnesiumkomplex: C tief 55
H tief 70 MgN tief 4 O tief 6
Chlorophyll b: C tief 55 H tief 72 N
tief 4 O tief 6
Molekulargewicht Chlorophyll a Magnesiumkomplex: 893,51
Chlorophyll a: 871,22
Chlorophyll b Magnesiumkomplex: 907,49
Chlorophyll b: 885,20
Gehalt insgesamt mindestens 10% Chlorophylle und
deren Magnesiumkomplexe
1%
E 700 bei ca. 409 nm in Chloroform
1 cm
Beschreibung wachsartiger Feststoff, olivgrün bis
dunkelgrün (je nach dem Gehalt an
koordinativ gebundenem Magnesium)
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Chloroform bei ca. 409 nm
Reinheit
Lösungsmittelrückstände Aceton )
Methylethylketon )
Methanol ) einzeln oder
Ethanol ) zusammen höchstens
Propan-2-ol ) 50 mg/kg
Hexan )
Dichlormethan höchstens 10 mg/kg
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 140 (ii) CHLOROPHYLLINE
Synonyme CI Natural Green 5, Natriumchlorophyllin,
Kaliumchlorophyllin
Definition Die Alkalisalze von Chlorophyllin erhält
man durch Verseifung eines
Lösungsmittelextraktes aus natürlichen
Arten eßbarer Pflanzen und natürlichen
Gras-, Luzern- und Brennesselarten. Durch
die Verseifung werden die Methyl- und
Phytolestergruppen entfernt, und der
Cyclopentenylring kann teilweise
gespalten werden. Die Säuregruppen werden
zu Kalium- und/oder Natriumsalzen
neutralisiert. Die Produkte sind als
wäßrige Lösungen oder Pulver erhältlich.
Für die Extraktion dürfen nur die
folgenden Lösungsmittel verwendet werden:
Aceton, Methylethylketon, Dichlormethan,
Kohlendioxid, Methanol, Ethanol,
Propan-2-ol und Hexan.
Klasse Porphyrin
CI-Nr. 75815
EINECS 287-483-3
Chemische Bezeichnung Die wichtigsten färbenden Bestandteile
sind (als Säuren):
3-(10-carboxylat-4-ethyl-1,3,5,8-tetrame-
thyl-9-oxo-2-vinylphorbin-7-yl)propionat
(Chlorophyllin a)
3-281
(10-carboxylat-4-ethyl-3-formyl-1,5,8-
trimethyl-9-oxo-2-vinylphorbin-7-yl)-
propionat (Chlorophyllin b)
In Abhängigkeit vom Hydrolysegrad kann
der Cyclopentenylring gespalten werden;
so kann eine dritte Carboxylfunktion
entstehen.
Magnesiumkomplexe können auch vorhanden
sein.
Chemische Formeln Chlorophyllin a (als Säure): C tief 34 H
tief 34 N tief 4 O tief 5
Chlorophyllin b (als Säure): C tief 34 H
tief 32 N tief 4 O tief 6
Molekulargewicht Chlorophyllin a: 578,68
Chlorophyllin b: 592,66
Bei Spaltung des Cyclopentenylrings kann
jeder Wert um 18 Dalton erhöht werden.
Gehalt insgesamt mindestens 95% Chlorophylline
in einem Produkt, das eine Stunde bei ca.
100 Grad C getrocknet wurde
1%
E 700 bei ca. 405 nm in wäßriger
1 cm
Lösung (pH 9)
1%
E 140 bei ca. 653 nm in wäßriger
1 cm
Lösung (pH 9)
Beschreibung dunkelgrünes bis blauschwarzes Pulver
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in wäßriger
Phosphat-Puffer-Lösung (pH 9) bei ca.
405 nm und bei ca. 653 nm
Reinheit
Lösungsmittelrückstände Aceton )
Methylethylketon )
Methanol ) einzeln oder
Ethanol ) zusammen höchstens
Propan-2-ol ) 50 mg/kg
Hexan )
Dichlormethan höchstens 10 mg/kg
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 141 (i) KUPFERHALTIGE KOMPLEXE DER CHLOROPHYLLE
Synonyme CI Natural Green 3, Kupferchlorophyll,
Kupferphaeophytin
Definition Kupferchlorophylle werden gewonnen, indem
dem Lösungsmittelextrakt aus natürlichen
Arten eßbarer Pflanzen und natürlichen
Gras-, Luzern- und Brennesselarten
Kupfersalz zugesetzt wird. Das vom
Lösungsmittel befreite Produkt enthält
weitere Pigmente (z. B. Carotenoide)
sowie Öle, Fette und Wachs aus dem
Ausgangsmaterial. Hauptfarbstoffe sind
die Kupferphaeophytine.
Für die Extraktion dürfen nur die
folgenden Lösungsmittel verwendet werden:
Aceton, Methylethylketon, Dichlormethan,
Kohlendioxid, Methanol, Ethanol,
Propan-2-ol und Hexan.
Klasse Porphyrin
CI-Nr. 75815
EINECS Kupferchlorophyll a 239-830-5,
Kupferchlorophyll b 246-020-5
Chemische Bezeichnung (Phytyl(13 hoch 2 R unterstrichen,17 S
unterstrichen,18 S unterstrichen)-3-(8-
ethyl-13 hoch 2-methoxycarbonyl-2,7,12,
18-tetramethyl-13`-oxo-3-vinyl-13 hoch 1-
13 hoch 2-17,18-tetrahydrocyclopenta(at)-
porphyrin-17-yl)propionat)kupfer (II)
(Kupferchlorophyll a)
(Phytyl(13 hoch 2 R unterstrichen,17
S unterstrichen,18 S unterstrichen)-3-(8-
ethyl-7-formyl-13 hoch 2-methoxycarbonyl-
2,12,18-trimethyl-13`-oxo-3-vinyl-13
hoch 1-13 hoch 2-17,18-tetrahydrocyclo-
penta(at)-porphyrin-17-yl)propionat)-
kupfer (II) (Kupferchlorophyll b)
Chemische Formeln Kupferchlorophyll a: C tief 55 H tief 72
CuN tief 4 O tief 5
Kupferchlorophyll b: C tief 55 H tief 70
CuN tief 4 O tief 6
Molekulargewicht Kupferchlorophyll a: 932,75
Kupferchlorophyll b: 946,73
Gehalt insgesamt mindestens 10%
Kupferphaeophytine
1%
E 540 bei ca. 422 nm in Chloroform
1 cm
1%
E 300 bei ca. 652 nm in Chloroform
1 cm
Beschreibung wachsartiger Feststoff, blaugrün bis
dunkelgrün (je nach Ausgangsmaterial)
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Chloroform bei ca. 422 nm und
bei ca. 652 nm
Reinheit
Lösungsmittelrückstände Aceton )
Methylethylketon )
Methanol ) einzeln oder
Ethanol ) zusammen höchstens
Propan-2-ol ) 50 mg/kg
Hexan )
Dichlormethan höchstens 10 mg/kg
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Kupferionen höchstens 200 mg/kg
Kupfer insgesamt höchstens 8,0% der Kupferphaeophytine
insgesamt
E 141 (ii) KUPFERHALTIGE KOMPLEXE DER CHLOROPHYLLINE
Synonyme Natriumkupferchlorophyllin,
Kaliumkupferchlorophyllin, Natural
Green 5
Definition Die Alkalisalze von Kupferchlorophyllinen
erhält man durch Hinzufügen von Kupfer zu
dem Stoff, der durch Verseifung eines
Lösungsmittelextraktes aus natürlichen
Arten eßbarer Pflanzen und natürlichen
Gras-, Luzern- und Brennesselarten
gewonnen wird. Durch die Verseifung
werden die Methyl- und Phytolestergruppen
entfernt, und der Cyclopentenylring kann
teilweise gespalten werden. Die
Säuregruppen werden nach dem Hinzufügen
von Kupfer zu den gereinigten
Chlorophyllinen zu Kalium und/oder
Natriumsalzen neutralisiert.
Für die Extraktion dürfen nur die
folgenden Lösungsmittel verwendet werden:
Aceton, Methylethylketon, Dichlormethan,
Kohlendoixid, Methanol, Ethanol,
Propan-2-ol und Hexan.
Klasse Porphyrin
CI-Nr. 75815
EINECS
Chemische Bezeichnung Die wichtigsten färbenden Bestandteile
sind (als Säuren):
3-(10-carboxylat-4-ethyl-1,3,5,8-tetrame-
thyl-9-oxo-2-vinylphorbin-7-yl)propionat,
Kupferkomplex (Kupferchlorophyllin a)
3-(10-carboxylat-4-ethyl-3-formyl-1,5,8-
trimethyl-9-oxo-2-vinylphorbin-7-yl)-
propionat, Kupferkomplex
(Kupferchlorophyllin b)
Chemische Formeln Kupferchlorophyllin a (als Säure):
C tief 34 H tief 32 CuN tief 4 O tief 5
Kupferchlorophyllin b (als Säure):
C tief 34 H tief 30 CuN tief 4 O tief 6
Molekulargewicht Kupferchlorophyllin a: 640,20
Kupferchlorophyllin b: 654,18
(kann sich bei Spaltung des
Cyclopentenylrings um jeweils 18 Dalton
erhöhen)
Gehalt insgesamt mindestens 95%
Kupferchlorophylline in einem Produkt,
das eine Stunde bei 100 Grad C getrocknet
wurde
1%
E 565 bei ca. 405 nm in wäßriger
1 cm
Phosphat-Puffer-Lösung (pH 7,5)
1%
E 145 bei ca. 630 nm in wäßriger
1 cm
Phosphat-Puffer-Lösung (pH 7,5)
Beschreibung dunkelgrünes bis blauschwarzes Pulver
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in wäßriger
Phosphat-Puffer-Lösung (pH 7,5) bei ca.
405 nm und bei ca. 630 nm
Reinheit
Lösungsmittelrückstände Aceton )
Methylethylketon )
Methanol ) einzeln oder
Ethanol ) zusammen höchstens
Propan-2-ol ) 50 mg/kg
Hexan )
Dichlormethan höchstens 10 mg/kg
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Kupferoinen höchstens 200 mg/kg
Kupfer insgesamt höchstens 8,0% der Kupferchlorophylline
insgesamt
E 142 GRÜN S
Synonyme CI Food Green 4, Brilliantsäuregrün BS,
Lisamingrün
Definition Grün S besteht im wesentlichen aus
Natrium N-(4-(dimethylamino)phenyl)2-
hydroxy-3,6-disulfo-1-naphthalenyl)methy-
len)-2,5-cyclohexadien-1-yliden)-N-me-
thylmethanaminium und sonstigen
Farbstoffen sowie Natriumchlorid und/oder
Natriumsulfat als wichtigsten farblosen
Bestandteilen.
Unter Grün S versteht man Natriumsalz.
Calcium- und Kaliumsalz sind ebenfalls
zugelassen.
Es gelten die allgemeinen Spezifikationen
für Aluminiumfarblacke.
Klasse Triarylmethan
CI-Nr. 44090
EINECS 221-409-2
Chemische Bezeichnung Natrium N-(4-((4-(dimethylamino)phenyl)-
(2-hydroxy-3,6-disulfo-1-naphthalenyl)-
methylen)2,5-cyclohexadien-1-yliden)-N-
methylmethanaminium.
Natrium 5-(4-dimethylamin-Alpha-(4-dime-
thyliminocyclohexa-2,5-dienyliden)ben-
zyl)-6-hydroxy-7-sulfonat-naphthalin-2-
sulfonat (alternative chemische
Bezeichnung)
Chemische Formel C tief 27 H tief 25 N tief 2 NaO tief 7
S tief 2
Molekulargewicht 576,63
Gehalt mindestens 80% Farbstoffe insgesamt,
angegeben als Natriumsalz
1%
E 1 720 bei ca. 632 nm in wäßriger
1 cm
Lösung
Beschreibung dunkelblaues oder dunkelgrünes Pulver
oder Granulat
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Wasser bei ca. 632 nm
B. Blaue oder grüne
Lösung in Wasser
Reinheit
Wasserunlösliche
Bestandteile höchstens 0,2%
Nebenfarbstoffe höchstens 1,0%
Organische Verbindungen,
außer Farbstoffe:
4,4`-bis(Dimethyl-
amino)-benzhydryl-
alkohol höchstens 0,1%
4,4`-bis(Dimethyl-
amino)-benzophenon höchstens 0,1%
3-Hydroxynaphthalin-
2,7-disulfonsäure höchstens 0,2%
Leukobase höchstens 5,0%
Unsulfonierte primäre
aromatische Amine höchstens 0,01% (als Anilin)
Durch Ether
extrahierbare
Bestandteile höchstens 0,2% unter neutralen
Bedingungen
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 150a EINFACHES ZUCKERKULÖR
Definition Einfaches Zuckerkulör wird durch
kontrollierte Hitzeeinwirkung auf im
Handel erhältliche genußtaugliche
Kohlenhydrate (die Monomere und/oder
Polymere von Glucose und Fructose, z. B.
Glucosesirup, Saccharose und/oder
Invertzuckersirup, Dextrose) hergestellt.
Zur Förderung der Karamelisierung können
Säuren, Alkalien und Salze, außer Sulfite
und Ammoniumverbindungen, verwendet
werden.
EINECS 232-435-9
Beschreibung dunkelbraune bis schwarze Flüssigkeiten
oder Feststoffe
Reinheit
Durch DEAE-Zellulose
gebundene Farbstoffe höchstens 50%
Durch
Phosphoryl-Zellulose
gebundene Farbstoffe höchstens 50%
Farbintensität (1) 0,01-0,12
Stickstoff insgesamt höchstens 0,1%
Schwefel insgesamt höchstens 0,2%
Arsen höchstens 1 mg/kg
Blei höchstens 2 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 25 mg/kg
E 150b SULFITLAUGEN-ZUCKERKULÖR
Definition Sulfitlaugen-Zuckerkulör wird hergestellt
durch kontrollierte Hitzeeinwirkung auf
im Handel erhältliche genußtaugliche
Kohlenhydrate (die Monomere und/oder
Polymere von Glucose und Fructose, z. B.
Glucosesirup, Saccharose und/oder
Invertzuckersirup, Dextrose) mit oder
ohne Säuren bzw. Alkalien und unter
Zusatz von Sulfitverbindungen
(schwefelige Säure, Kaliumsulfit,
Kaliumbisulfit, Natriumsulfit und
Natriumbisulfit); Ammoniumverbindungen
werden nicht verwendet.
EINECS 232-435-9
Beschreibung dunkelbraune bis schwarze Flüssigkeiten
oder Feststoffe
Reinheit
Durch DEAE-Zellulose
gebundene Farbstoffe über 50%
Farbintensität (1) 0,05-0,13
Stickstoff insgesamt höchstens 0,3% (2)
Schwefeldioxid höchstens 0,2% (2)
Schwefel insgesamt 0,3-3,5% (2)
Durch DEAE-Zellulose
gebundener Schwefel über 40%
Verhältnis der
Absorptionsvermögen der
durch DEAE-Zellulose
gebundenen Farbstoffe 19-34
Verhältnis der
Absorptionsvermögen
(A 280/560) über 50
Arsen höchstens 1 mg/kg
Blei höchstens 2 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 25 mg/kg
E 150c AMMONIAK-ZUCKERKULÖR
Definition Ammoniak-Zuckerkulör wird hergestellt
durch kontrollierte Hitzeeinwirkung auf
im Handel erhältliche genußtaugliche
Kohlenhydrate (die Monomere und/oder
Polymere von Glucose und Fructose, z. B.
Glucosesirup, Saccharose und/oder
Invertzuckersirup, Dextrose) mit oder
ohne Säuren bzw. Alkalien und unter
Zusatz von Ammoniumverbindungen
(Ammoniumhydroxid, Ammonium- und
Ammoniumhydrogenkarbonat,
Ammoniumphosphat); Sulfitverbindungen
werden nicht verwendet.
EINECS 232-435-9
Beschreibung dunkelbraune bis schwarze Flüssigkeiten
oder Feststoffe
Reinheit
Durch DEAE-Zellulose
gebundene Farbstoffe höchstens 50%
Durch
Phosphorylzellulose
gebundene Farbstoffe über 50%
Farbintensität (1) 0,08-0,36
Ammoniakstickstoff höchstens 0,3% (2)
4-Methylimidazol höchstens 250 mg/kg (2)
2-Acetyl-4-tetrahydroxy-
butylimidazol höchstens 10 mg/kg (2)
Schwefel insgesamt höchstens 0,2% (2)
Stickstoff insgesamt 0,7-3,3% (2)
Verhältnis der
Absorptionsvermögen der
durch
Phosphorylzellulose
gebundenen Farbstoffe 13-35
Arsen höchstens 1 mg/kg
Blei höchstens 2 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 25 mg/kg
E 150d AMMONSULFIT-ZUCKERKULÖR
Definition Ammonsulfit-Zuckerkulör wird hergestellt
durch kontrollierte Hitzeeinwirkung auf
im Handel erhältliche genußtaugliche
Kohlenhydrate (die Monomere und/oder
Polymere von Glucose und Fructose, z. B.
Glucosesirup, Saccharose und/oder
Invertzuckersirup, Dextrose) mit oder
ohne Säuren bzw. Alkalien und unter
Zusatz von Sulfit- und
Ammoniumverbindungen (schweflige Säure,
Kaliumsulfit, Kaliumbisulfit,
Natriumsulfit, Natriumbisulfit,
Ammoniumhydroxid, Ammoniumkarbonat,
Ammoniumbikarbonat, Ammoniumphosphat,
Ammoniumsulfat, Ammoniumsulfit und
Ammoniumbisulfit).
EINECS 232-435-9
Beschreibung dunkelbraune bis schwarze Flüssigkeiten
oder Feststoffe
Reinheit
Durch DEAE-Zellulose
gebundene Farbstoffe über 50%
Farbintensität (1) 0,10-0,60
Ammoniakstickstoff höchstens 0,6% (2)
Schwefeldioxid höchstens 0,2% (2)
4-Methylimidazol höchstens 250 mg/kg (2)
Stickstoff insgesamt 0,3-1,7% (2)
Schwefel insgesamt 0,8-2,5% (2)
Stickstoff-Schwefel-
Verhältnis des
Alkoholniederschlags 0,7-2,7
Verhältnis der
Absorptionsvermögen des
Alkoholniederschlags (3) 8-14
Verhältnis der
Absorptionsvermögen
(A tief 280/tief 560) höchstens 50
Arsen höchstens 1 mg/kg
Blei höchstens 2 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 25 mg/kg
E 151 BRILLIANTSCHWARZ BN
Synonyme CI Food Black 1, Schwarz PN
Definition Brilliantschwarz BN besteht im
wesentlichen aus Tetranatrium-4-acetamid-
5-hydroxy-6-(7-sulfonat-4-(sulfophe-
nylazo)-1-naphthylazo)naphthalin-1,7-
disulfonat und sonstigen Farbstoffen
sowie Natriumchlorid und/oder
Natriumsulfat als den wichtigsten
farblosen Bestandteilen.
Unter Brilliantschwarz BN versteht man
Natriumsalz. Calcium- und Kaliumsalz sind
ebenfalls zugelassen.
Klasse Bisazo
CI-Nr. 28440
EINECS 219-746-5
Chemische Bezeichnung Tetranatrium-4-acetamid-5-hydroxy-6-(7-
sulfonat-4-(-sulfonatphenylazo)-1-naph-
thylazo)naphthalin-1,7-disulfonat
Chemische Formel C tief 28 H tief 17 N tief 5 Na tief 4 O
tief 14 S 4
Molekulargewicht 867,69
Gehalt mindestens 80% Farbstoffe insgesamt,
angegeben als Natriumsalz
1%
E 530 bei ca. 570 nm in wäßriger
1 cm
Lösung
Beschreibung schwarzes Pulver oder Granulat
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Wasser bei ca. 570 nm
B. Blauschwarze Lösung
in Wasser
Reinheit
Wasserunlösliche
Bestandteile höchstens 0,2%
Nebenfarbstoffe höchstens 10% (Färbemasse)
Organische Verbindungen,
außer Farbstoffe:
4-Acetamid-5-hydroxy- )
naphthalin-1,7- )
disulfonsäure )
4-Amino-5-hydroxynaph- )
thalin-1,7-disulfon- )
säure ) zusammen höchstens 0,8%
8-Aminonaphthalin-2- )
sulfonsäure )
4,4-Diazoaminodi-(ben- )
zolsulfonsäure)
Unsulfonierte primäre
aromatische Amine höchstens 0,01% (als Anilin)
Durch Ether
extrahierbare
Bestandteile höchstens 0,2% unter neutralen
Bedingungen
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 153 PFLANZENKOHLE
Synonyme Carbo medicinalis vegetabilis
Definition Pflanzenkohle wird durch Karbonisieren
von pflanzlichem Material (z. B. Holz,
Zelluloserückstände, Torf, Kokosnuß- und
andere Schalen) bei hohen Temperaturen
gewonnen. Pflanzenkohle besteht im
wesentlichen aus fein zerkleinertem
Kohlenstoff und kann kleine Mengen
Stickstoff, Wasserstoff und Sauerstoff
enthalten. Nach der Herstellung kann das
Produkt etwas Feuchtigkeit absorbieren.
CI-Nr. 77266
EINECS 215-609-9
Chemische Bezeichnung Kohlenstoff
Chemische Formel C
Molekulargewicht 12,01
Gehalt mindestens 95% Kohlenstoff (in wasser-
und aschefreier Form)
Beschreibung schwarzes Pulver, geruchs- und
geschmacklos
Merkmale
A. Löslichkeit unlöslich in Wasser und organischen
Lösungsmitteln
B. Verbrennen Zur Rotglut erhitzt, verbrennt
Pflanzenkohle langsam und ohne Flamme.
Reinheit
Asche (insgesamt) höchstens 4,0% (Entzündungstemperatur
625 Grad C)
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
Polyaromatische
Kohlenwasserstoffe Das aus 1 g des Produktes durch
kontinuierliche Extraktion mit 10 g
reinem Cyclohexan gewonnene Extrakt soll
farblos sein. Die Fluoreszenz des
Extraktes in ultraviolettem Licht ist
nicht intensiver als die einer
0,100-mg-Lösung Quininsulfat in 1 000 ml
0,01 M Schwefelsäure.
Trocknungsverlust höchstens 12% (120 Grad C, 4 h)
Alkalilösliche Anteile Das Filtrat, das man nach Kochen von 2 g
der Probe mit 20 ml Natronlauge und
Filtern erhält, soll farblos sein.
E 154 BRAUN FK
Synonyme CI Food Brown 1
Definition Brown FK besteht im wesentlichen aus
einer Mischung aus:
I Natrium-4-(2,4-diaminophenylazo)-
benzolsulfonat
II Natrium-4-(4,6-diamino-m-tolylazo)-
benzolsulfonat
III Dinatrium-4,4`-(4,6-diamino-1,3-phe-
nylenbisazo)di(benzolsulfonat)
IV Dinatrium-4,4`-(2,4-diamino-1,3-phe-
nylenbisazo)di(benzolsulfonat)
V Dinatrium-4,4`-(2,4-diamino-5-methyl-
1,3-phenylenbisazo)di(benzolsulfonat)
VI Trinatrium-4,4`,4”-(2,4-diaminoben-
zol-1,3,5-trisazo)tri(benzolsulfonat)
und sonstigen Farbstoffen sowie Wasser,
Natriumchlorid und/oder Natriumsulfat
als den wichtigsten farblosen
Bestandteilen.
Unter Braun FK versteht man das
Natriumsalz. Calcium- und Kaliumsalz
sind ebenfalls zugelassen.
Klasse Azo (Mischung aus Mono-, Bis- und
Trisazofarbstoffen)
EINECS
Chemische Bezeichnungen Mischung aus:
I Natrium-4-(2,4-diaminophenyl-
azo)benzolsulfonat
II Natrium-4-(4,6-diamino-m-tolylazo)-
benzolsulfonat
III Dinatrium-4,4`-(4,6-diamino-1,3-phe-
nylenbisazo)di(benzolsulfonat)
IV Dinatrium-4,4`-(2,4-diamino-1,3-phe-
nylenbisazo)di(benzolsulfonat)
V Dinatrium-4,4`-(2,4-diamino-5-methyl-
1,3-phenylenbisazo)di(benzolsulfonat)
VI Trinatrium-4,4`,4”-(2,4-diaminoben-
zol-1,3,5-trisazo)tri(benzolsulfonat)
Chemische Formeln I C tief 12 H tief 11 N tief 4 NaO
tief 3 S
II C tief 13 H tief 13 N tief 4 NaO
tief 3 S
III C tief 18 H tief 14 N tief 6 Na
tief 2 O tief 6 S tief 2
IV C tief 18 H tief 14 N tief 6 Na
tief 2 O tief 6 S tief 2
V C tief 19 H tief 16 N tief 6 Na
tief 2 O tief 6 S tief 2
VI C tief 24 H tief 17 N tief 8 Na
tief 3 O tief 9 S tief 3
Molekulargewicht I 314,30
II 328,33
III 520,46
IV 520,46
V 534,47
VI 726,59
Gehalt mindestens 70% Farbstoffe insgesamt
Die Bestandteile dürfen höchstens in
folgenden Anteilen in den insgesamt
vorhandenen Farbstoffen vorkommen:
I 26%
II 17%
III 17%
IV 16%
V 20%
VI 16%
Beschreibung rotbraunes Pulver oder Granulat
Merkmale
Orangefarbene bis
rötliche Lösung
Reinheit
Wasserunlösliche
Bestandteile höchstens 0,2%
Nebenfarbstoffe höchstens 3,5%
Organische Verbindungen,
außer Farbstoffe:
4-Aminobenzol-1-
Sulfonsäure höchstens 0,7%
m-Phenylendiamin und
4-Methyl-m-phenylen-
diamin höchstens 0,35%
Unsulfonierte primäre
aromatische Amine, außer
m-Phenylendiamin und
4-Methyl-m-phenylen-
diamin höchstens 0,007% (als Anilin)
Durch Ether
extrahierbare
Bestandteile höchstens 0,2% aus einer Lösung mit pH 7
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 155 BRAUN HT
Synonyme CI Food Brown 3
Definition Braun HT besteht im wesentlichen aus
Dinatrium-4,4`-(2,4-dihydroxy-5-hydroxy-
methyl-1,3-phenylenbisazo)di(naphthalin-
1-sulfonat) und sonstigen Farbstoffen
sowie Natriumchlorid und/oder
Natriumsulfat als den wichtigsten
farblosen Bestandteilen.
Unter Braun HT versteht man Natriumsalz.
Calcium- und Kaliumsalz sind ebenfalls
zugelassen.
Klasse Bisazo
CI-Nr. 20285
EINECS 224-924-0
Chemische Bezeichnungen Dinatrium-4,4`-(2,4-dihydroxy-5-hydroxy-
methyl-1,3-phenylenbisazo)di(naphthalin-
1-sulfonat)
Chemische Formel C tief 27 H tief 18 N tief 4 Na tief 2 O
tief 9 S tief 2
Molekulargewicht 652,57
Gehalt mindestens 70% Farbstoffe insgesamt,
angegeben als Natriumsalz
1%
E 403 bei ca. 460 nm in wäßriger
1 cm
Lösung bei pH 7
Beschreibung rötlichbraunes Pulver oder Granulat
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Wasser (pH 7) bei ca. 460 nm
B. Braune Lösung in
Wasser
Reinheit
Wasserunlösliche
Bestandteile höchstens 0,2%
Nebenfarbstoffe höchstens 10% (TLC-Verfahren)
Organische Verbindungen,
außer Farbstoffe:
4-Aminonaphthalin-1-
Sulfonsäure höchstens 0,7%
Unsulfonierte primäre
aromatische Amine höchstens 0,01% (als Anilin)
Durch Ether
extrahierbare
Bestandteile höchstens 0,2% einer Lösung mit pH 7
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 160a (i) GEMISCHTE CAROTINE
```
Pflanzliche Carotine
```
Synonyme Cl Food Orange 5
Definition Gemischte Carotine erhält man
durch Lösungsmittelextraktion aus
natürlichen Arten essbarer
Pflanzen, Karotten, Pflanzenölen
sowie Arten von Gras, Luzernen
und Brennesseln Hauptfarbstoff
sind Carotinoide, hauptsächlich
Beta-Carotin, Alpha-,
Gamma-Carotin und andere Pigmente
können vorhanden sein. Neben
Farbpigmenten kann der Stoff im
Ausgangsmaterial natürlich
vorkommende Öle, Fette und Wachse
enthalten
Für die Extraktion dürfen nur die
folgenden Lösungsmittel verwendet
werden: Aceton, Methylethylketon,
Methanol, Ethanol, Propan-2-ol,
Hexan (*), Dichloromethan und
Kohlendioxid
Klasse Carotinoid
Cl-Nr. 75130
Einecs 230-636-6
Chemische Formel Beta-Carotin: C tief 40 H tief 56
Molekulargewicht Beta-Carotin: 536,88
Gehalt Mindestens 5% Carotin (als
Beta-Carotin). Bei Produkten, die
durch Extraktion aus pflanzlichen
Ölen gewonnen werden, mindestens
0,2% an Speisefetten
1%
E 1 cm 2 500 bei ca. 440-457 nm
in Cyclohexan
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Cyclohexan bei
440-457 nm und 470-486 nm
Reinheit
Lösungsmittelrückstände Aceton )
Methylethylketon ) Einzeln oder
Methanol ) zusammen
Propan-2-ol ) höchstens
Hexan ) 50 mg/kg
Ethanol )
Dichloromethan Höchstens
10 mg/kg
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
```
Algencarotine
```
Synonyme Cl Food Orange 5
Definition Gemischte Carotine können auch
aus natürlichen Arten der Alge
Dunaliella salina gewonnen
werden, die in großen Salinen in
Whyalla, South Australia,
gezüchtet wird. Beta-Carotin wird
mit Hilfe eines etherischen Öls
extrahiert. Es handelt sich um
eine 20-30%ige Suspension in
Speiseöl. Das Verhältnis
trans-/cis-Isomere liegt zwischen
50/50 und 71/29
Hauptfarbstoff sind Carotinoide,
hauptsächlich Beta-Carotin.
Alpha-Carotin, Lutein, Zeaxanthin
und Beta-Cryptoxanthin können
vorhanden sein. Neben
Farbpigmenten kann der Stoff im
Ausgangsmaterial natürlich
vorkommende Öle, Fette und Wachse
enthalten
Klasse Carotinoid
Cl-Nr. 75130
Chemische Formel Beta-Carotin: C tief 40 H tief 56
Molekulargewicht Beta-Carotin: 536,88
Gehalt Mindestens 20% Carotin (als
Beta-Carotin)
1%
E 1 cm 2 500 bei ca. 440-457 nm
in Cyclohexan
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Cyclohexan bei
448-457 nm und 474-486 nm
Reinheit
Natürliche Tokopherole in
Speiseöl Höchstens 0,3%
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
E 160a (ii) BETA-CAROTIN
```
Beta-Karotin
```
Synonyme Cl Food Orange 5
Definition Diese Spezifikationen gelten
vorwiegend für Produkte, die aus
dem Alltrans-Isomer von
Beta-Carotin und geringeren
Mengen anderer Carotinoide
bestehen. Verdünnte und
stabilisierte Zubereitungen
können unterschiedliche
Verhältnisse von Cis- und
Transisomeren aufweisen
Klasse Carotinoid
Cl-Nr. 40800
Einecs 230-636-6
Chemische Bezeichnung Beta-Carotin, Beta,Beta-Carotin
Chemische Formel C tief 40 H tief 56
Molekulargewicht 536,88
Gehalt Insgesamt mindestens
96% Farbstoffe (als Beta-Carotin)
1%
E 1 cm 2 500 bei ca. 440-457 nm
in Cyclohexan
Beschreibung Rote bis braunrote Kristalle oder
Kristallpulver
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Cyclohexan bei
453-456 nm
Reinheit
Sulfatasche Höchstens 0,2%
Nebenfarbstoffe Carotinoide außer Betacarotin:
höchstens 3,0% der Farbstoffe
insgesamt
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
```
Beta-Carotin aus Blakeslea trispora
```
Synonyme Cl Food Orange 5
Definition Gewonnen durch Fementation aus
einer Mischkultur der beiden
Paarungstypen (+) und (-)
natürlicher Arten des Pilzes
Blakeslea trispora. Das
Beta-Carotin wird mit Ethylacetat
aus der Biomasse extrahiert und
kristallisiert. Das
kristallisierte Produkt besteht
vorwiegend aus
Trans-Beta-Carotin. Wegen des
natürlichen Prozesses bestehen
rund 3% des Stoffs
produktspezifisch aus gemischten
Carotinoiden
Klasse Carotinoid
Cl-Nummer 40800
Einecs 230-636-6
Chemische Bezeichnung Beta-Carotin, Beta,Beta-Carotin
Chemische Formel C tief 40 H tief 56
Molekulargewicht 536,88
Gehalt Insgesamt mindestens
96% Farbstoff (als Beta-Carotin)
1%
E 1 cm 2 500 bei ca. 440-457 nm
in Cyclohexan
Beschreibung Rote bis braunrote Kristalle oder
Kristallpulver
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Cyclohexan bei
453-456 nm
Reinheit
Lösungsmittelrückstände Ethylacetat ) Höchstens 0,8%,
Ethanol ) Einzeln oder
) zusammen
Sulfatasche Höchstens 0,2%
Nebenfarbstoffe Carotinoide außer Beta-Carotin:
höchstens 3,0% der Farbstoffe
insgesamt
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Aflatoxin B1 Fehlt
Mycotoxine:
T2 )
Ochratoxin ) Fehlen
Zearalenon )
Mikrobiologie:
Schimmel Höchstens 100/g
Hefe Höchstens 100/g
Salmonella Fehlt in 25 g
Escherichia coli Fehlt in 5 g
E 160b ANNATTO, BIXIN, NORBIXIN
Synonyme C.I. Natural Orange 4, Orlean
Definition
Klasse Carotinoid
CI-Nr. 75120
EINECS Annatto: 215-735-4, Annattosamen-Extrakt:
289-561-2, Bixin: 230-248-7
Chemische Bezeichnung Bixin: 6`-Methylhydrogen-9`-cis-6,6`-dia-
pocarotin-6,6`-dioat
6`-Methylhydrogen-9`-trans-6,6`-diapoca-
rotin-6,6`-dioat
Norbixin: 9`cis-6,6`-diapocarotin-6,6`-
disäure
9`-trans-6,6`-diapocarotin-6,6`-disäure
Chemische Formeln Bixin: C tief 25 H tief 30 O tief 4
Norbixin: C tief 24 H tief 28 O tief 4
Molekulargewicht Bixin: 394,51
Norbixin: 380,48
Beschreibung rötlichbraune(s) Pulver, Suspension oder
Lösung
Merkmale
A. Spektrometrie (Bixin) Maximum in Chloroform bei ca.
502 nm (Norbixin) Maximum in verdünnter
KOH-Lösung bei ca. 482 nm
```
Bixin und Norbixin,
```
durch Lösungsmittel
extrahiert
Definition Bixin wird durch Extraktion aus der
äußeren Schicht der Samen des Baumes Bixa
orellana L. mit Hilfe eines oder mehrerer
der nachstehenden Lösungsmittel gewonnen:
Aceton, Methanol, Hexan oder
Dichlormethan, Kohlendioxid; im Anschluß
daran wird das Lösungsmittel entfernt.
Norbixin wird durch Hydrolyse mit Laugen
aus dem extrahierten Bixin gewonnen.
Bixin und Norbixin können weitere, aus
dem Samen von Bixa orellana L.
extrahierte Stoffe enthalten.
Bixinpulver enthält mehrere
Farbbestandteile, wovon Bixin der in der
größten Menge vorkommende Einzelfarbstoff
ist, der sowohl in der Cis- als auch in
der Trans-Verbindung enthalten sein kann.
Ferner können thermische Abbauprodukte
von Bixin vorhanden sein.
Norbixinpulver enthält das
Hydrolyseprodukt von Bixin in Form von
Natrium- oder Kaliumsalzen als den
wichtigsten färbenden Bestandteilen. Die
Cis- und die Trans-Verbindung können
vorhanden sein.
Gehalt Bixin-Pulver enthalten insgesamt
mindestens 75% Carotinoide, angegeben als
Bixin.
Norbixin-Pulver enthalten insgesamt
mindestens 25% Carotinoide, angegeben als
Norbixin.
1%
(Bixin) E 2 870 bei ca. 502 nm in
1 cm
Chloroform
1%
(Norbixin) E 2 870 bei ca. 482 nm in
1 cm
KOH-Lösung
Reinheit
Lösungsmittelrück- Aceton ) einzeln oder zusammen
stände Methanol ) höchstens 50 mg/kg
Hexan )
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle
(als Pb) höchstens 40 mg/kg
ii) durch Alkali
extrahiertes Annatto
Definition Wasserlösliches Annatto wird durch
Extraktion mit wäßrigem Laugensalz
(Natrium- oder Kaliumhydroxid) aus der
äußeren Schicht der Samen des Baumes Bixa
orellana L. gewonnen.
Wasserlösliches Annatto enthält Norbixin,
das Hydrolyseprodukt von Bixin, in Form
von Natrium oder Kaliumsalzen als den
wichtigsten färbenden Bestandteilen. Die
Cis- und die Trans-Verbindung können
vorhanden sein.
Gehalt insgesamt mindestens 0,1% Carotinoide,
angegeben als Norbixin
1%
(Norbixin) E 2 870 bei ca. 482 nm in
1 cm
KOH-Lösung
Reinheit
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle
(als Pb) höchstens 40 mg/kg
iii) durch Öl extrahiertes
Annatto
Definition Annatto-Ölextrakte werden (als Lösung
oder Suspension) durch Extraktion mit
Hilfe von genießbarem pflanzlichem Öl aus
der äußeren Schicht der Samen des Baumes
Bixa orellana L. gewonnen.
Annatto-Ölextrakt enthält mehrere
Farbbestandteile, wovon Bixin der in der
größten Menge vorkommende Einzelfarbstoff
ist, der sowohl in der Cis- als auch in
der Trans-Verbindung enthalten sein kann.
Ferner können thermische Abbauprodukte
von Bixin vorhanden sein.
Gehalt insgesamt mindestens 0,1% Carotinoide,
angegeben als Bixin
1%
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