(Übersetzung)ÜBEREINKOMMEN von 1971 über psychotrope Stoffe
Unterzeichnungsdatum
Sprachen
Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch
Vertragsparteien
Afghanistan III 148/1997 Ägypten III 148/1997 Albanien III 102/2007 Algerien III 148/1997 Andorra III 102/2007 Angola III 102/2007 Antigua/Barbuda III 148/1997 Argentinien III 148/1997 Armenien III 148/1997 Aserbaidschan III 102/2007 Äthiopien III 148/1997 Australien III 148/1997 Bahamas III 148/1997 Bahrain III 148/1997 Bangladesch III 148/1997 Barbados III 148/1997 Belarus III 148/1997 Belgien III 148/1997 Belize III 102/2007 Benin III 148/1997 Bhutan III 102/2007 Bolivien III 148/1997 Bosnien-Herzegowina III 148/1997 Botsuana III 148/1997 Brasilien III 148/1997 Brunei III 148/1997 Bulgarien III 148/1997 Burkina Faso III 148/1997 Burundi III 148/1997 Cabo Verde III 148/1997 Chile III 148/1997 China III 148/1997, III 102/2007 Costa Rica III 148/1997 Côte d’Ivoire III 148/1997 Dänemark III 148/1997 Deutschland III 148/1997 Dominica III 148/1997 Dominikanische R III 148/1997 Dschibuti III 102/2007 Ecuador III 148/1997 El Salvador III 102/2007 Eritrea III 102/2007 Estland III 148/1997 Eswatini III 148/1997 Fidschi III 148/1997 Finnland III 148/1997 Frankreich III 148/1997 Gabun III 148/1997 Gambia III 148/1997 Georgien III 102/2007 Ghana III 148/1997 Grenada III 148/1997 Griechenland III 148/1997 Guatemala III 148/1997 Guinea III 148/1997 Guinea-Bissau III 148/1997 Guyana III 148/1997 Heiliger Stuhl III 148/1997 Honduras III 102/2007 Indien III 148/1997 Indonesien III 148/1997 Irak III 148/1997 Iran III 102/2007 Irland III 148/1997 Island III 148/1997 Israel III 148/1997 Italien III 148/1997 Jamaika III 148/1997 Japan III 148/1997 Jemen III 148/1997 Jordanien III 148/1997 Jugoslawien III 148/1997 Kambodscha III 102/2007 Kamerun III 148/1997 Kanada III 148/1997 Kasachstan III 148/1997 Katar III 148/1997 Kenia III 102/2007 Kirgisistan III 148/1997 Kolumbien III 148/1997 Komoren III 102/2007 Kongo III 102/2007 Kongo/DR III 148/1997 Korea/DVR III 102/2007 Korea/R III 148/1997 Kroatien III 148/1997 Kuba III 148/1997 Kuwait III 148/1997 Laos III 102/2007 Lesotho III 148/1997 Lettland III 148/1997 Libanon III 148/1997 Libyen III 148/1997 Liechtenstein III 102/2007 Litauen III 148/1997 Luxemburg III 148/1997 Madagaskar III 148/1997 Malawi III 148/1997 Malaysia III 148/1997 Malediven III 102/2007 Mali III 148/1997 Malta III 148/1997 Marokko III 148/1997 Marshallinseln III 148/1997 Mauretanien III 148/1997 Mauritius III 148/1997 Mexiko III 148/1997 Mikronesien III 148/1997 Moldau III 148/1997 Monaco III 148/1997 Mongolei III 102/2007 Montenegro III 102/2007 Mosambik III 102/2007 Myanmar III 148/1997 Namibia III 102/2007 Nepal III 102/2007 Neuseeland III 148/1997 Nicaragua III 148/1997 Niederlande III 148/1997, III 102/2007 Niger III 148/1997 Nigeria III 148/1997 Nordmazedonien III 148/1997 Norwegen III 148/1997 Oman III 102/2007 Pakistan III 148/1997 Palästina III 63/2018 Palau III 102/2007 Panama III 148/1997 Papua-Neuguinea III 148/1997 Paraguay III 148/1997 Peru III 148/1997 Philippinen III 148/1997 Polen III 148/1997, III 102/2007 Portugal III 148/1997 Ruanda III 148/1997 Rumänien III 148/1997 Russische F III 148/1997 Sambia III 148/1997 San Marino III 102/2007 São Tomé/Príncipe III 148/1997 Saudi-Arabien III 148/1997 Schweden III 148/1997 Schweiz III 148/1997 Senegal III 148/1997 Serbien III 102/2007 Seychellen III 148/1997 Sierra Leone III 148/1997 Simbabwe III 148/1997 Singapur III 148/1997 Slowakei III 148/1997 Slowenien III 148/1997 Somalia III 148/1997 Spanien III 148/1997 Sri Lanka III 148/1997 St. Kitts/Nevis III 148/1997 St. Lucia III 102/2007 St. Vincent/Grenadinen III 102/2007 Südafrika III 148/1997 Sudan III 148/1997 Suriname III 148/1997 Syrien III 148/1997 Tadschikistan III 148/1997 Tansania III 102/2007 Thailand III 148/1997, III 102/2007 Togo III 148/1997 Tonga III 148/1997 Trinidad/Tobago III 148/1997 Tschad III 148/1997 Tschechische R III 148/1997 Tunesien III 148/1997 Türkei III 148/1997 Turkmenistan III 148/1997 Uganda III 148/1997 Ukraine III 148/1997 Ungarn III 148/1997 Uruguay III 148/1997 USA III 148/1997 Usbekistan III 148/1997 Venezuela III 148/1997 Vereinigte Arabische Emirate III 148/1997 Vereinigtes Königreich III 148/1997, III 102/2007 Vietnam III 102/2007 Zentralafrikanische R III 102/2007 Zypern III 148/1997
Sonstige Textteile
Der Nationalrat hat beschlossen:
Der Abschluß des nachstehenden Staatsvertrages samt Anhängen und Erklärung wird genehmigt.
Der nachstehende Staatsvertrag ist im Sinne des Art. 50 Abs. 2 B-VG durch Erlassung von Gesetzen zu erfüllen.
Gemäß Art. 49 Abs. 2 B-VG ist die chinesische, französische, russische und spanische Sprachfassung dieses Staatsvertrages durch Auflage zur öffentlichen Einsichtnahme im Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten kundzumachen.
Ratifikationstext
(Anm.: letzte Anpassung durch Kundmachung BGBl. III Nr. 102/2007)
Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Beitrittsurkunde wurde am 23. Juni 1997 beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt; das Übereinkommen tritt gemäß seinem Art. 26 Abs. 2 für Österreich mit 21. September 1997 in Kraft.
Nach Mitteilungen des Generalsekretärs haben folgende weitere Staaten das Übereinkommen ratifiziert, sind ihm beigetreten oder haben erklärt, sich gebunden zu erachten:
Afghanistan, Ägypten, Algerien, Antigua und Barbuda, Argentinien, Armenien, Äthiopien, Australien, Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Barbados, Belarus, Belgien, Benin, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Botsuana, Brasilien, Brunei Darussalam, Bulgarien, Burkina Faso, Burundi, Chile, China, Costa Rica, Côte d’Ivoire, Dänemark, Deutschland, Dominica, Dominikanische Republik, Ecuador, Estland, Fidschi, Finnland, Frankreich (einschließlich europäische und überseeische Departements und überseeische Besitzungen), Gabun, Gambia, Ghana, Grenada, Griechenland, Guatemala, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Heiliger Stuhl, Indien, Indonesien, Irak, Irland, Island, Israel, Italien, Jamaika, Japan, Jemen, Jordanien, SFR Jugoslawien, Kamerun, Kanada, Kap Verde, Kasachstan, Katar, Kirgisistan, Kolumbien, Demokratische Republik Kongo, Republik Korea, Kroatien, Kuba, Kuwait, Lesotho, Lettland, Libanon, Libysch-Arabische Dschamahirija, Litauen, Luxemburg, Madagaskar, Malawi, Malaysia, Mali, Malta, Marokko, Marschallinseln, Mauretanien, Mauritius, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Mexiko, Föderierte Staaten von Mikronesien, Moldova, Monaco, Myanmar, Neuseeland (einschließlich Niue und Tokelau), Nicaragua, Niederlande (für das Königreich Europa), Niger, Nigeria, Norwegen, Pakistan, Panama, Papua-Neuguinea, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Ruanda, Rumänien, Russische Föderation, Sambia, Sao Tomé und Principe, Saudi-Arabien, Schweden, Schweiz, Senegal, Seychellen, Sierra Leone, Simbabwe, Singapur, Slowakei, Slowenien, Somalia, Spanien (einschließlich Spanische Sahara), Sri Lanka, St. Kitts und Nevis, Südafrika, Sudan, Suriname, Swasiland, Arabische Republik Syrien, Tadschikistan, Thailand, Togo, Tonga, Trinidad und Tobago, Tschad, Tschechische Republik, Tunesien, Türkei, Turkmenistan, Uganda, Ukraine, Ungarn, Uruguay, Usbekistan, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich (einschließlich Gibraltar, Anguilla, Bermuda, Britische Jungferninseln, Britisch Antarktis-Territorium, Falklandinseln und abhängige Gebiete, Hongkong, Caymaninseln, Montserrat, Südgeorgien und Südliche Sandwichinseln, Turks- und Caicosinseln), Zypern.
Erklärung
Die Republik Österreich legt Art. 22 wie folgt aus: Die in dieser Bestimmung enthaltene Verpflichtung kann in Fällen geringerer Schwere auch durch die Schaffung von Verwaltungsstraftatbeständen erfüllt werden, die eine angemessene Ahndung für die darin genannten Verstöße vorsehen.
Anläßlich der Hinterlegung ihrer Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunde oder Kontinuitätserklärung haben folgende Staaten nachstehende Vorbehalte erklärt bzw. Erklärungen abgegeben:
Afghanistan:
Vorbehalt:
Erachtet sich an die Bestimmung des Art. 31 Abs. 2 nicht gebunden, da dieser Absatz die Unterbreitung von Meinungsverschiedenheiten, die zwischen zwei oder mehr Vertragsparteien über die Auslegung und Durchführung des Übereinkommens entstehen können, an den Internationalen Gerichtshof auf Ersuchen einer der Streitparteien verlangt.
Afghanistan erklärt somit in diesem Zusammenhang, daß im Falle einer Meinungsverschiedenheit in diesen Angelegenheiten der Streitfall dem Internationalen Gerichtshof nicht auf Ersuchen einer der Seiten, sondern nach Übereinkunft aller beteiligten Parteien vorzulegen ist.
Ägypten:
Ägypten behält sich seine Stellungnahme zu Art. 19 Abs. 1 und 2 vor (betreffend Maßnahmen des Kontrollrats, um die Durchführung dieses Übereinkommens sicherzustellen und ihr Recht auf Einspruch zu gewährleisten).
Ägypten behält sich seine Stellungnahme zu Art. 27 vor (betreffend das Bestehen von Gebieten oder Kolonien, die zu bestimmten Staaten gehören).
Ägypten behält sich seine Stellungnahme zu Art. 31 vor (betreffend die Verfahren zur Beilegung von Streitigkeiten zwischen Mitgliedstaaten).
Andorra:
Das Fürstentum Andorra erachtet sich nicht an Art. 31 gebunden, wonach eine obligatorische Verweisung jeder Streitigkeit, die nicht gemäß Abs. 1 gelöst werden kann, an den Internationalen Gerichtshof vorgesehen ist. Die Regierung von Andorra vertritt den Standpunkt, dass für jede Streitigkeit, die an den Internationalen Gerichtshof zur Entscheidung verwiesen wird, die Zustimmung aller Streitparteien in jedem einzelnen Fall erforderlich ist.
Australien:
Das Übereinkommen findet keine Anwendung auf Hoheitsgebiete außerhalb des Mutterlandes, für deren internationale Beziehungen Australien verantwortlich ist.
Bahrain:
Vorbehalt:
Zu Art. 31 Abs. 2:
Der Staat Bahrain anerkennt nicht die ausschließliche Zuständigkeit des Internationalen Gerichtshofs.
Bangladesch:
Verpflichtet sich, die Bestimmungen des Übereinkommens einzuhalten, wiewohl es zulässige Vorbehalte zu Art. 32 Abs. 1, 2, 3 und 4 des Übereinkommens hat.
Belarus:
Vorbehalte:
Erachtet sich durch die Bestimmungen des Art. 19 Abs. 1 und 2 des Übereinkommens nicht gebunden, wie sie auf Staaten Anwendung finden, die nicht berechtigt sind, auf der Grundlage des in Art. 25 dieses Übereinkommens vorgesehenen Verfahrens Vertragsparteien des Übereinkommens zu werden.
Belarus erachtet sich durch die Bestimmungen des Art. 31 des Übereinkommens betreffend die Unterbreitung einer Streitigkeit über die Auslegung oder Anwendung des Übereinkommens an den Internationalen Gerichtshof auf Ersuchen einer der Streitparteien nicht gebunden und erklärt, daß die Unterbreitung einer solchen Streitigkeit an den Internationalen Gerichtshof in jedem Fall der Zustimmung aller Streitparteien bedarf.
Erklärung:
Belarus stellt fest, daß die Bestimmungen des Art. 25 des Übereinkommens, wonach eine Reihe von Staaten nicht das Recht haben, Vertragsparteien dieses Übereinkommens zu werden, diskriminierend sind und ist der Auffassung, daß nach dem Grundsatz der souveränen Gleichheit der Staaten das Übereinkommen allen interessierten Staaten ohne irgendeine Diskriminierung oder Einschränkung offenstehen soll.
Brasilien:
Vorbehalt zu Art. 19 Abs. 1 und 2 und Art. 31.
China:
Vorbehalt zu Art. 31 Abs. 2.
Mit Wiederaufnahme der Ausübung der Souveränität über Hongkong notifizierte China dem Generalsekretär, dass das Übereinkommen auch auf die Sonderverwaltungsregion Hongkong angewendet wird.
Weiters gab die Regierung von China folgende Erklärung ab:
Der von der Regierung der Volksrepublik China abgegebene Vorbehalt zu Art. 31 Abs. 2 wird auch auf die Sonderverwaltungsregion Hongkong angewendet.
In Übereinstimmung mit Art. 28 des Übereinkommens erklärt die Regierung der Volksrepublik China, dass die Sonderverwaltungsregion Hongkong eine eigene Region für die Zwecke des Abkommens ist.
In Ausübung der Souveränität über Macao notifizierte China dem Generalsekretär, dass das Übereinkommen mit dem von China abgegebenem Vorbehalt sowie mit der abgegebenen Erklärung auch auf die Sonderverwaltungsregion Macao angewendet wird.
Weiters gab die Regierung von China folgende Erklärung ab:
Der von der Regierung der Volksrepublik China abgegebene Vorbehalt zu Art. 31 Abs. 2 wird auch auf die Sonderverwaltungsregion Macao angewendet.
In Übereinstimmung mit Art. 28 des Übereinkommens erklärt die Regierung der Volksrepublik China, dass die Sonderverwaltungsregion Macao eine eigene Region für die Zwecke des Abkommens ist.
Die Regierung der Volksrepublik China übernimmt die Verantwortung für die internationalen Rechte und Verpflichtungen, die aus der Anwendung des Übereinkommens auf die Sonderverwaltungsregion Macao erwachsen.
Deutschland:
Vorbehalte:
Zu Art. 11 Abs. 2 (nur in bezug auf Anhang III):
In der Bundesrepublik Deutschland sind Hersteller, Großhändler, Importeure und Exporteure nicht verpflichtet, Verzeichnisse der beschriebenen Art zu führen, wohl aber, in ihren Begleitrechnungen diese Posten speziell auszuzeichnen, welche Stoffe und Herstellungen des Anhangs III enthalten. Rechnungen und Verpackungsstreifen, die solche Posten angeben, müssen mindestens fünf Jahre lang von diesen Personen aufbewahrt werden.
Zu Art. 11 Abs. 4:
In der Bundesrepublik Deutschland bewahren die in dieser Bestimmung bezeichneten Personen und Einrichtungen gesonderte Karteien von Rechnungen für mindestens fünf Jahre auf, die Posten umfassen, welche Stoffe und Herstellungen des Anhangs III enthalten, die sie von den in Art. 11 Abs. 2 bezeichneten Personen erhalten haben und stellen einmal jährlich ihren Bestand an Stoffen und Herstellungen des Anhangs III fest. Jeder andere Erwerb und jede Veräußerung oder Beseitigung ohne Rezept von Stoffen und Herstellungen des Anhangs III ist gesondert zu verzeichnen. Diese Verzeichnisse werden ebenfalls fünf Jahre lang aufbewahrt.
Frankreich:
In bezug auf Art. 31 erachtet sich Frankreich durch die Bestimmungen von Abs. 2 nicht gebunden und erklärt, daß Streitigkeiten über die Auslegung und Anwendung des Übereinkommens, die nicht auf den in Abs. 1 dieses Artikels vorgesehenen Wegen beigelegt werden konnten, nur mit der Zustimmung aller Streitparteien dem Internationalen Gerichtshof unterbreitet werden können.
Iran:
Die Islamische Republik Iran erklärt einen Vorbehalt zu Art. 31 und erachtet sich nicht an die Bestimmungen dieses Artikels gebunden.
Indien:
Indien behält sich seine Stellungnahme in bezug auf Art. 31 Abs. 2 des Übereinkommens vor und erachtet sich durch die Bestimmungen dieses Absatzes nicht gebunden.
Indonesien:
Vorbehalt:
Indonesien erachtet sich durch die Bestimmung des Art. 31 Abs. 2 nicht gebunden und ist der Auffassung, daß Streitigkeiten über die Auslegung und Anwendung des Übereinkommens, die nicht durch die in Abs. 1 dieses Artikels vorgesehenen Verfahren beigelegt werden, dem Internationalen Gerichtshof nur mit der Zustimmung aller Streitparteien unterbreitet werden können.
Irak:
Vorbehalte:
Irak erachtet sich durch die Bestimmungen des Art. 19 Abs. 1 und 2 des Übereinkommens nicht gebunden, insofern, als diese beiden Absätze als Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Republik Irak angesehen werden.
Irak erachtet sich durch die Bestimmungen des Art. 31 Abs. 2 dieses Übereinkommens nicht gebunden. Die Regierung der Republik Irak ist der Auffassung, daß in einer Streitigkeit, an der sie beteiligt ist, der Internationale Gerichtshof nur mit ihrer Zustimmung angerufen werden kann.
SFR Jugoslawien:
Vorbehalt zu Art. 27 des Übereinkommens.
Kanada:
Vorbehalt:
Da Kanadas Bevölkerung bestimmte kleine klar abgegrenzte Gruppen umfaßt, die in magischen oder religiösen Bräuchen bestimmte psychotrope Stoffe pflanzlicher Herkunft verwenden, die in den Anhängen zu diesem Übereinkommen angeführt sind und da die besagte Substanz in Pflanzen vorkommt, die in Nordamerika, nicht aber in Kanada wachsen, wird hiemit gemäß Art. 32 Abs. 3 des Übereinkommens ein Vorbehalt für jede gegenwärtige oder zukünftige Anwendung, sofern überhaupt, der Bestimmungen dieses Übereinkommens auf Peyote gemacht.
Kuba:
Vorbehalt:
Kuba erachtet sich durch die Bestimmungen des Art. 31 des Übereinkommens nicht gebunden, da, seiner Auffassung nach, Streitigkeiten zwischen den Vertragsparteien nur durch direkte Verhandlung auf diplomatischem Weg beizulegen sind.
Erklärung:
Kuba ist der Auffassung, daß ungeachtet der Tatsache, daß das Übereinkommen sich mit Angelegenheiten befaßt, die die Interessen aller Staaten betreffen, die Bestimmungen des Art. 25 Abs. 1 und des Art. 26 des Übereinkommens in ihrem Charakter diskriminierend sind, insofern, als sie einer Anzahl von Staaten das Recht auf Unterzeichnung und Beitritt absprechen und so den Grundsatz der souveränen Gleichheit der Staaten verletzen.
Libysch-Arabische Dschamahirija:
Erachtet sich durch die Bestimmungen betreffend die zwingende Vorlage von Streitigkeiten aus diesem Übereinkommen an den Internationalen Gerichtshof nicht gebunden.
Mexiko:
Gemäß den Bestimmungen des Art. 32 Abs. 4 des Übereinkommens erhebt Mexiko einen ausdrücklichen Vorbehalt in bezug auf die Anwendung dieses internationalen Dokuments, da es auf seinem Hoheitsgebiet noch immer eingeborene ethnische Gruppen gibt, die in magischen oder religiösen Bräuchen wildwachsende Pflanzen herkömmlicherweise verwenden, welche psychotrope Substanzen aus dem Anhang I enthalten.
Myanmar:
Vorbehalte:
Myanmar erachtet sich durch die Bestimmungen des Art. 19 Abs. 1 und 2 nicht gebunden.
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