Verordnung der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz über andere Zusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel (ZuV)

Typ Verordnung
Veröffentlichung 1998-11-06
Letzte Aktualisierung 1900-01-01
Status Aufgehoben · 2014-12-12
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 36
Änderungshistorie JSON API

D. Viskosität (1%ige Lösung) mindestens 3 kgm hoch -1 s hoch -1

bei 25 °C

Reinheit

Trocknungsverlust höchstens 12% (105 °C, 5 Std.)

Stärke höchstens 3%

Protein höchstens 3% (N x 5,7)

Der Stickstoff wird nach dem

Kjedahl-Verfahren bestimmt.

Multipliziert man den

Stickstoffanteil der Probe mit

5,7, so erhält man ihren

Proteinanteil

etherlösliche Bestandteile höchstens 0,1%

Asche insgesamt höchstens 5,0% (800 °C, 3-4 Std.)

Arsen höchstens 3 mg/kg

Blei höchstens 2 mg/kg

Salmonella spp. in 12,5 g nicht nachweisbar

E. Coli in 5 g nicht nachweisbar

E 425 (ii) KONJAK GLUKOMANNAN

Definition Konjak Glukomannan ist ein

wasserlösliches Hydrocolloid, das

aus Konjakmehl durch Waschen mit

wasserhaltigem Ethanol gewonnen

wird. Konjakmehl ist das

ungereinigte Rohprodukt aus der

Knolle der ganzjährigen Pflanze

Amorphophallus konjac.

Hauptbestandteil ist das

wasserlösliche Polysaccharid

Glukomannan mit hohem

Molekulargewicht, das sich aus

D-Mannose- und D-Glucose-Einheiten

in einem molaren Verhältnis von

1,6 : 1,0 zusammensetzt, die durch

Beta(1-4)-glycosidische Bindungen

verbunden sind (etwa alle 50 oder

60 Einheiten eine Abzweigung).

Etwa jeder 19. Zuckerrest ist

acetyliert

Molekulargewicht 500 000 bis 2 000 000

Gehalt Nahrungsmittelfasern insgesamt:

mindestens 95%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung weiße bis leicht bräunliche kleine

Partikel, leichtes und geruchloses

Pulver

Merkmale

A. Löslichkeit dispergierbar in heißem und kaltem

Wasser, wobei sich eine

hochvisköse Lösung mit einem

pH-Wert zwischen 5,0 und 7,0

bildet. Die Löslichkeit erhöht

sich bei Hitze und Rühren

B. Bildung eines hitze- durch Erhitzen im kochenden

beständigen Gels Wasserbad während 30 Minuten unter

ständigem Rühren eine 2%ige Lösung

der Probe herstellen und diese

anschließend auf Raumtemperatur

abkühlen lassen. Für jedes zur

Herstellung von 30 g der 2%igen

Lösung verwendete Gramm der Probe

fügt man der voll hydrierten Probe

bei Umgebungstemperatur 1 ml einer

10%igen Kaliumcarbonatlösung

hinzu. Das Gemisch im Wasserbad

auf 85 °C erwärmen und 2 Std. ohne

Rühren auf dieser Temperatur

halten. Unter diesen Bedingungen

bildet sich ein hitzebeständiges

Gel

C. Viskosität (1%ige Lösung) mindestens 20 kgm hoch -1

s hoch -1 bei 25 °C

Reinheit

Trocknungsverlust höchstens 8% (105 °C, 3 Std.)

Stärke höchstens 1%

Protein höchstens 1,5% (N x 5,7)

der Stickstoff wird nach dem

Kjeldahl-Verfahren bestimmt.

Multipliziert man den

Stickstoffanteil der Probe mit

5,7, so erhält man ihren

Proteinanteil

etherlösliche Bestandteile höchstens 0,5%

Sulphit (als SO tief 2) höchstens 4 mg/kg

Chlorid höchstens 0,02%

Löslichkeit in 50%igem Alkohol höchstens 2,0%

Asche insgesamt höchstens 2,0% (800 °C, 3-4 Std.)

Blei höchstens 1 mg/kg

Salmonella spp. in 12,5 g nicht nachweisbar

E. coli in 5 g nicht nachweisbar

E 504 (ii) MAGNESIUMHYDROXIDCARBONAT

Synonyme Magnesiumhydrogencarbonat,

Magnesiumsubcarbonat (leicht oder

schwer), hydriertes basisches

Magnesiumcarbonat,

Magnesiumcarbonathydroxid

Definition

Chemische Bezeichnung hydriertes

Magnesiumcarbonathydroxid

EINECS 235-192-7

Chemische Formel 4MgCO tief 3 Mg(OH) tief 2

5H tief 2 O

Molekulargewicht 485

Gehalt Mg-Gehalt mindestens 40,0% und

höchstens 45,0%, berechnet als MgO

Beschreibung leichte, weiße bröcklige Masse

oder weißes Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfung auf

Magnesium und Carbonat

B. Löslichkeit praktisch unlöslich in Wasser. In

Ethanol unlöslich

Reinheit

säureunlösliche Bestandteile höchstens 0,05%

wasserlösliche Bestandteile höchstens 1,0%

Calcium höchstens 1,0%

Arsen höchstens 3 mg/kg

Blei höchstens 10 mg/kg

Quecksilber höchstens 1 mg/kg

E 553b TALK

Synonyme Talkum

Definition in der Natur vorkommende Form des

wasserhaltigen Magnesiumsilicats

mit verschiedenen Anteilen

gleichzeitig vorhandener

Mineralien wie Alpha-Quarz,

Calcit, Chlorit, Dolomit, Magnesit

und Phlogopit

Chemische Bezeichnung Magnesiumhydrogenmetasilicat

EINECS 238-877-9

Chemische Formel Mg tief 3 (Si tief 4 O tief 10)

(OH) tief 2

Molekulargewicht 379,22

Beschreibung leichtes, homogenes, weißes oder

fast weißes Pulver, fettig beim

Berühren

Merkmale

A. IR-Absorption charakteristische Peaks bei 3 677,

1 018 und 669 cm hoch -1

.

B. Röntgendiffraktion Peaks bei 9,34/4,66/3,12 A

C. Löslichkeit unlöslich in Wasser und Ethanol

Reinheit

Trocknungsverlust höchstens 0,5% (105 °C, 1 Std.)

säurelösliche Bestandteile höchstens 6%

wasserlösliche Bestandteile höchstens 0,2%

säurelösliches Eisen nicht nachweisbar

Arsen höchstens 10 mg/kg

Blei höchstens 5 mg/kg

E 554 NATRIUMALUMINIUMSILICAT

Synonyme Natriumsilicoaluminat,

Natriumaluminosilicat,

Aluminiumnatriumsilicat

Definition

Chemische Bezeichnung Natriumaluminiumsilicat

Gehalt enthält bezogen auf die

Trockenmasse

- als SiO tief 2 mindestens 66,0%

und höchstens 88,0%

- als Al tief 2 O tief 3

mindestens 5,0% und höchstens

15,0%

Beschreibung feines weißes amorphes Pulver oder

Kügelchen

Merkmale

A. Positive Prüfung auf

Natrium, Aluminium und

Silicat

B. pH-Wert einer zwischen 6,5 und 11,5

5%-Aufschlämmung

Reinheit

Trocknungsverlust höchstens 8,0% (105 °C, 2 Std.)

Glühverlust mindestens 5,0% und höchstens

11,0%, bezogen auf die

Trockenmasse (1 000 °C, konstantes

Gewicht)

Natrium mindestens 5% und höchstens 8,5%

(als Na tief 2 O), bezogen auf die

Trockenmasse

Arsen höchstens 3 mg/kg

Blei höchstens 5 mg/kg

Quecksilber höchstens 1 mg/kg

E 555 KALIUMALUMINIUMSILICAT

Synonyme Mica

Definition natürliches Mica besteht im

Wesentlichen aus

Kaliumaluminiumsilicat (Muscovit)

EINECS 310-127-6

Chemische Bezeichnung Kaliumaluminiumsilicat

Chemische Formel KAl tief 2 [AlSi tief 3 O tief 10]

(OH) tief 2

Molekulargewicht 398

Gehalt enthält mindestens 98%

Beschreibung hellgrau bis weiß, kristalline

Plättchen oder Pulver

Merkmale

A. Löslichkeit unlöslich in Wasser, verdünnten

Säuren und basischen sowie

organischen Lösungsmitteln

Reinheit

Trocknungsverlust höchstens 0,5% (105 °C, 2 Std.)

Antimon höchstens 20 mg/kg

Zink höchstens 25 mg/kg

Barium höchstens 25 mg/kg

Chrom höchstens 100 mg/kg

Kupfer höchstens 25 mg/kg

Nickel höchstens 50 mg/kg

Arsen höchstens 3 mg/kg

Quecksilber höchstens 1 mg/kg

Cadmium höchstens 2 mg/kg

Blei höchstens 10 mg/kg

E 556 CALCIUMALUMINIUMSILICAT

Synonyme Calciumaluminosilicat,

Calciumsilicoaluminat,

Aluminiumcalciumsilicat

Definition

Chemische Bezeichnung Calciumaluminiumsilicat

Gehalt enthält bezogen auf die

Trockenmasse

- als SiO tief 2 mindestens 44,0%

und höchstens 50,0%

- als Al tief 2 O tief 3

mindestens 3,0% und höchstens

5,0%

- als CaO mindestens 32,0% und

höchstens 38,0%

Beschreibung feines weißes, leichtes Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfung auf

Calcium, Aluminium und

Silicat

Reinheit

Trocknungsverlust höchstens 10,0% (105 °C, 2 Std.)

Glühverlust mindestens 14,0% und höchstens

18,0, bezogen auf die Trockenmasse

(1 000 °C, konstantes Gewicht)

Fluorid höchstens 50 mg/kg

Arsen höchstens 3 mg/kg

Blei höchstens 10 mg/kg

Quecksilber höchstens 1 mg/kg

E 558 BENTONIT

Definition Bentonit ist ein natürlicher Lehm

mit einem hohen Anteil an

Montmorillonit, einem nativen

hydrierten Aluminiumsilicat, bei

dem einige Aluminium- und

Siliziumatome auf natürlichem Wege

durch andere Atome, wie Magnesium

und Eisen, ersetzt wurden.

Zwischen den mineralischen

Schichten sind Calcium- und

Natriumionen eingelagert. Es gibt

vier verbreitete Bentonitarten:

natürliches Natriumbentonit,

natürliches Calciumbentonit,

natriumaktiviertes Bentonit und

säureaktiviertes Bentonit

EINECS 215-108-5

Chemische Formel (Al, Mg) tief 8 (Si tief 4

O tief 10) tief 4 (OH) tief 8 .

12H tief 2 O

Molekulargewicht 819

Gehalt Montmorillonitgehalt mindestens

80%

Beschreibung Sehr feines, gelbliches oder

grauweißes Pulver oder Granulat.

Aufgrund seiner Struktur kann

Bentonit Wasser in der Struktur

und auf der Oberfläche resorbieren

(Quellfähigkeit)

Merkmale

A. Methylenblau-Test

B. Röntgendiffraktion charakteristische Peaks bei

.

12,5/15 A

C. IR-Absorption Peaks bei 428/470/530/1 110-

1 020/3 750-3 400 cm hoch -1

Reinheit

Trocknungsverlust höchstens 15,0% (105 °C, 2 Std.)

Arsen höchstens 2 mg/kg

Blei höchstens 20 mg/kg

E 559 ALUMINIUMSILICAT (KAOLIN)

Synonyme Kaolin, leicht oder schwer

Definition wasserhaltiges Aluminiumsilicat

(Kaolin) ist ein gereinigter

weißer, plastischer Ton aus

Kaolinit, Kaliumaluminiumsilicat,

Feldspat und Quarz. Die

Verarbeitung darf keine Veraschung

beinhalten

EINECS 215-286-4 (Kaolinit)

Chemische Formel Al tief 2 Si tief 2 O tief 5(OH)

tief 4 (Kaolinit)

Molekulargewicht 264

Gehalt enthält mindestens 90% (Summe aus

Quarz und Aluminiumoxid nach

Glühen)

Quarz (SiO tief 2) zwischen 45

und 55%

Aluminiumoxid zwischen 30

(Al tief 2 O tief 3) und 39%

Beschreibung feines weißes oder grauweißes,

fettiges Pulver. Kaolin besteht

aus losen Ansammlungen

unregelmäßig angeordneter Haufen

von Kaolinflocken oder einzelner

hexagonaler Flocken

Merkmale

A. Positive Prüfung auf

Aluminiumoxid und Silicat

B. Röntgendiffraktion charakteristische Peaks bei

.

7,18/3,58/2,38/1,78 A

C. IR-Absorption Peaks bei 3 700 und

3 620 cm hoch -1

Reinheit

Glühverlust zwischen 10 und 14% (1 000 °C,

konstantes Gewicht)

wasserlösliche Bestandteile höchstens 0,3%

säurelösliche Bestandteile höchstens 2,0%

Eisen höchstens 5%

Kaliumoxid (K tief 2 O) höchstens 5%

Kohlenstoff höchstens 0,5%

Arsen höchstens 3 mg/kg

Blei höchstens 5 mg/kg

Quecksilber höchstens 1 mg/kg

E 620 GLUTAMINSÄURE

Synonyme L-Glutaminsäure,

L-Alpha-aminoglutarsäure

Definition

Chemische Bezeichnung L-Glutaminsäure,

L-2-amino-pentanedioic acid

EINECS 200-293-7

Chemische Formel C tief 5 H tief 9 NO tief 4

Molekulargewicht 147,13

Gehalt enthält mindestens 99,0% und

höchstens 101,0%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung weiße Kristalle oder kristallines

Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfung auf

Glutaminsäure durch

Dünnschichtchromatographie

B. Spezifische Drehung zwischen + 31,5 und 32,2°

[Alpha] D hoch 20 (10%ige Lösung (Trockenmasse) in

2N HCl, 200 mm Röhrchen)

C. pH-Wert einer gesättigten zwischen 3,0 und 3,5

Lösung

Reinheit

Trocknungsverlust höchstens 0,2% (80 °C, 3 Std.)

Sulfatasche höchstens 0,2%

Chlorid höchstens 0,2%

Pyrrolidoncarboxylsäure höchstens 0,2%

Blei höchstens 2 mg/kg

E 621 MONONATRIUMGLUTAMAT

Synonyme Natriumglutamat, MSG

Definition

Chemische Bezeichnung Mononatrium-L-glutamatmonohydrat

EINECS 205-538-1

Chemische Formel C tief 5 H tief 8 NaNO tief 4.

H tief 2 O

Molekulargewicht 187,13

Gehalt enthält mindestens 99,0% und

höchstens 101,0%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung weiße, praktisch geruchlose

Kristalle oder kristallines Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfung auf

Natrium

B. Positive Prüfung auf

Glutaminsäure durch

Dünnschichtchromatographie

C. Spezifische Drehung zwischen + 24,8 und + 25,3°

[Alpha] D hoch 20 (10%ige Lösung (Trockenmasse) in

2N HCl, 200 mm Röhrchen)

D. pH-Wert einer 5%igen Lösung zwischen 6,7 und 7,2

Reinheit

Trocknungsverlust höchstens 0,5% (98 °C, 5 Std.)

Chlorid höchstens 0,2%

Pyrrolidoncarboxylsäure höchstens 0,2%

Blei höchstens 2 mg/kg

E 622 MONOKALIUMGLUTAMAT

Synonyme Kaliumglutamat, MPG

Definition

Chemische Bezeichnung Monokalium-L-glutamatmonohydrat

EINECS 243-094-0

Chemische Formel C tief 5 H tief 8 KNO tief 4.

H tief 2 O

Molekulargewicht 203,24

Gehalt enthält mindestens 99,0% und

höchstens 101,0%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung weiße, praktisch geruchlose

Kristalle oder kristallines Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfung von Kalium

B. Positive Prüfung auf

Glutaminsäure durch

Dünnschichtchromatographie

C. Spezifische Drehung zwischen + 22,5 und + 24,0°

[Alpha] D hoch 20 (10%ige Lösung (Trockenmasse) in

2N HCl, 200 mm Röhrchen)

D. pH-Wert einer 2%igen Lösung zwischen 6,7 und 7,3

Reinheit

Trocknungsverlust höchstens 0,2% (80 °C, 5 Std.)

Chlorid höchstens 0,2%

Pyrrolidoncarboxylsäure höchstens 0,2%

Blei höchstens 2 mg/kg

E 623 CALCIUMDIGLUTAMAT

Synonyme Calciumglutamat

Definition

Chemische Bezeichnung Monocalcium-di-L-glutamat

EINECS 242-905-5

Chemische Formel C tief 10 H 16 CaN tief 2

O tief 8 . x H tief 2 O (x = 0, 1,

2 oder 4)

Molekulargewicht 332,32 (Trockenmasse)

Gehalt enthält mindestens 98% und

höchstens 102,0%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung weiße, praktisch geruchlose

Kristalle oder kristallines Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfung auf

Calcium

B. Positive Prüfung auf

Glutaminsäure durch

Dünnschichtchromatographie

C. Spezifische Drehung zwischen + 27,4 und 29,2° (für

[Alpha] D tief 20 Calciumdiglutamat mit x = 4)

(10%ige Lösung (Trockenmasse) in

2N HCl, 200 mm Röhrchen)

Reinheit

Wasser höchstens 19,0% (für

Calciumdiglutamat mit x = 4) (Karl

Fischer)

Chlorid höchstens 0,2%

Pyrrolidoncarboxylsäure höchstens 0,2%

Blei höchstens 2 mg/kg

E 624 MONOAMMONIUMGLUTAMAT

Synonyme Ammoniumglutamat

Definition

Chemische Bezeichnung Monoammonium-L-glutamatmonohydrat

EINECS 231-447-1

Chemische Formel C tief 5 H tief 12 N tief 2

O tief 4 . H tief 2 O

Molekulargewicht 182,18

Gehalt enthält mindestens 99,0% und

höchstens 101,0%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung weiße, praktisch geruchlose

Kristalle oder kristallines Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfung auf

Ammonium

B. Positive Prüfung auf

Glutaminsäure durch

Dünnschichtchromatographie

C. Spezifische Drehung zwischen + 25,4 und 26,4°

[Alpha] D hoch 20 (10%ige Lösung (Trockenmasse) in

2N HCl, 200 mm Röhrchen)

D. pH-Wert einer 5%igen Lösung zwischen 6,0 und 7,0

Reinheit

Trocknungsverlust höchstens 0,5% (50 °C, 4 Std.)

Sulfatasche höchstens 0,1%

Pyrrolidoncarboxylsäure höchstens 0,2%

Blei höchstens 2 mg/kg

E 625 MAGNESIUMDIGLUTAMAT

Synonyme Magnesiumglutamat

Definition

Chemische Bezeichnung Monomagnesium-di-L-

glutamattetrahydrat

EINECS 242-413-0

Chemische Formel C tief 10 H tief 16 MgN tief 2

O tief 8 . 4H tief 2 O

Molekulargewicht 388,62

Gehalt enthält mindestens 95,0% und

höchstens 105,0%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung geruchlose, weiße oder

cremefarbene Kristalle oder Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfung auf

Magnesium

B. Positive Prüfung auf

Glutaminsäure durch

Dünnschichtchromatographie

C. Spezifische Drehung zwischen + 23,8 und + 24,4°

[Alpha] D hoch 20 (10%ige Lösung (Trockenmasse) in

2N HCl, 200 mm Röhrchen)

D. pH-Wert einer 10%igen zwischen 6,4 und 7,5

Lösung

Reinheit

Wasser höchstens 24% (Karl Fischer)

Chlorid höchstens 0,2%

Pyrrolidoncarboxylsäure höchstens 0,2%

Blei höchstens 2 mg/kg

E 626 GUANYLSÄURE

Synonyme 5`-Guanylsäure

Definition

Chemische Bezeichnung Guanosin-5`-monophosphorsäure

EINECS 201-598-8

Chemische Formel C tief 10 H tief 14 N tief 5

O tief 8 P

Molekulargewicht 363,22

Gehalt enthält mindestens 97,0%, bezogen

auf die Trockenmasse

Beschreibung geruchlose, farblose oder weiße

Kristalle oder weißes kristallines

Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfung auf Ribose

und organisches Phosphat

B. pH-Wert einer 0,25%igen zwischen 1,5 und 2,5

Lösung

C. Spektrometrie maximale Absorption einer

20 mg/l-Lösung in 0,01N HCl bei

256 nm

Reinheit

Trocknungsverlust höchstens 1,5% (120 °C, 4 Std.)

Andere Nukleotide durch Dünnschichtchromatographie

nicht nachweisbar

Blei höchstens 2 mg/kg

E 627 DINATRIUMGUANYLAT

Synonyme Natriumguanylat,

Natrium-5`-guanylat

Definition

Chemische Bezeichnung DiNatrium-guanosin-5`-monophosphat

EINECS 221-849-5

Chemische Formel C tief 10 H tief 12 N tief 5

Na tief 2 O tief 8 P . x

H tief 2 O (x = ca. 7)

Molekulargewicht 407,19 (Trockenmasse)

Gehalt enthält mindestens 97,0%, bezogen

auf die Trockenmasse

Beschreibung geruchlose, farblose oder weiße

Kristalle oder weißes kristallines

Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfung auf

Ribose, organisches

Phosphat und Natrium

B. pH-Wert einer 5%igen Lösung zwischen 7,0 und 8,5

C. Spektrometrie maximale Absorption einer

20 mg/l-Lösung in 0,01N HCl bei

256 nm

Reinheit

Trocknungsverlust höchstens 25% (120 °C, 4 Std.)

Andere Nukleotide durch Dünnschichtchromatographie

nicht nachweisbar

Blei höchstens 2 mg/kg

E 628 DIKALIUMGUANYLAT

Synonyme Kaliumguanylat, Kalium-5`-guanylat

Definition

Chemische Bezeichnung Dikaliumguanosin-5`-monophosphat

EINECS 226-914-1

Chemische Formel C tief 10 H tief 12 K tief 2

N tief 5 O tief 8 P

Molekulargewicht 439,40

Gehalt enthält mindestens 97,0%, bezogen

auf die Trockenmasse

Beschreibung geruchlose, farblose oder weiße

Kristalle oder weißes kristallines

Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfung auf

Ribose, organisches

Phosphat und Kalium

B. pH-Wert einer 5%igen Lösung zwischen 7,0 und 8,5

C. Spektrometrie maximale Absorption einer

20 mg/l-Lösung in 0,01N HCl bei

256 nm

Reinheit

Trocknungsverlust höchstens 5% (120 °C, 4 Std.)

Andere Nukleotide durch Dünnschichtchromatographie

nicht nachweisbar

Blei höchstens 2 mg/kg

E 629 CALCIUMGUANYLAT

Synonyme Calcium-5`-guanylat

Definition

Chemische Bezeichnung Calciumguanosin-5`-monophosphat

Chemische Formel C tief 10 H tief 12 CaN tief 5

O tief 8 P . nH tief 2 O

Molekulargewicht 401,20 (Trockenmasse)

Gehalt enthält mindestens 97,0%, bezogen

auf die Trockenmasse

Beschreibung geruchlose, weiße oder

cremefarbene Kristalle oder Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfung auf

Ribose, organisches

Phosphat und Calcium

B. pH-Wert einer 0,05%igen zwischen 7,0 und 8,0

Lösung

C. Spektrometrie maximale Absorption einer

20 mg/l-Lösung in 0,01N HCl bei

256 nm

Reinheit

Trocknungsverlust höchstens 23,0% (120 °C, 4 Std.)

Andere Nukleotide durch Dünnschichtchromatographie

nicht nachweisbar

Blei höchstens 2 mg/kg

E 630 INOSINSÄURE

Synonyme 5`-Inosinsäure

Definition

Chemische Bezeichnung Inosin-5`-monophosphorsäure

EINECS 205-045-1

Chemische Formel C tief 10 H tief 13 N tief 4

O tief 8 P

Molekulargewicht 348,21

Gehalt enthält mindestens 97,0%, bezogen

auf die Trockenmasse

Beschreibung geruchlose, farblose oder weiße

Kristalle oder Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfung auf Ribose

und organisches Phosphat

B. pH-Wert einer 5%igen Lösung zwischen 1,0 und 2,0

C. Spektrometrie maximale Absorption einer

20 mg/l-Lösung in 0,01N HCl bei

250 nm

Reinheit

Trocknungsverlust höchstens 3,0% (120 °C, 4 Std.)

Andere Nukleotide durch Dünnschichtchromatographie

nicht nachweisbar

Blei höchstens 2 mg/kg

E 631 DINATRIUMINOSINAT

Synonyme Natriuminosinat,

Natrium-5`-inosinat

Definition

Chemische Bezeichnung Dinatriuminosin-5`-monophosphat

EINECS 225-146-4

Chemische Formel C tief 10 H tief 11 N tief 4

Na tief 2 O tief 8 P . H tief 2 O

Molekulargewicht 392,17 (Trockenmasse)

Gehalt enthält mindestens 97,0%, bezogen

auf die Trockenmasse

Beschreibung geruchlose, farblose oder weiße

Kristalle oder Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfung auf

Ribose, organisches

Phosphat und Natrium

B. pH-Wert einer 5%igen Lösung zwischen 7,0 und 8,5

C. Spektrometrie maximale Absorption einer

20 mg/l-Lösung in 0,01N HCl bei

250 nm

Reinheit

Wasser höchstens 28,5% (Karl Fischer)

Andere Nukleotide durch Dünnschichtchromatographie

nicht nachweisbar

Blei höchstens 2 mg/kg

E 632 DIKALIUMINOSINAT

Synonyme Kaliuminosinat, Kalium-5`-inosinat

Definition

Chemische Bezeichnung Dikaliuminosin-5`-monophosphat

EINECS 243-652-3

Chemische Formel C tief 10 H tief 11 K tief 2

N tief 4 O tief 8 P

Molekulargewicht 424,39

Gehalt enthält mindestens 97,0%, bezogen

auf die Trockenmasse

Beschreibung geruchlose, farblose oder weiße

Kristalle oder Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfung auf

Ribose, organisches

Phosphat und Kalium

B. pH-Wert einer 5%igen Lösung zwischen 7,0 und 8,5

C. Spektrometrie maximale Absorption einer

20 mg/l-Lösung in 0,01N HCl bei

250 nm

Reinheit

Wasser höchstens 10,0% (Karl Fischer)

Andere Nukleotide durch Dünnschichtchromatographie

nicht nachweisbar

Blei höchstens 2 mg/kg

E 633 CALCIUMINOSINAT

Synonyme Calcium-5`-inosinat

Definition

Chemische Bezeichnung Calciuminosin-5`-monophosphat

Chemische Formel C tief 10 H tief 11 CaN tief 4

O tief 8 P . nH tief 2 O

Molekulargewicht 386,19 (Trockenmasse)

Gehalt enthält mindestens 97,0%, bezogen

auf die Trockenmasse

Beschreibung geruchlose, farblose oder weiße

Kristalle oder Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfung auf

Ribose, organisches

Phosphat und Calcium

B. pH-Wert einer 0,05%igen zwischen 7,0 und 8,0

Lösung

C. Spektrometrie maximale Absorption einer

20 mg/l-Lösung in 0,01N HCl bei

250 nm

Reinheit

Wasser höchstens 23,0% (Karl Fischer)

Andere Nukleotide durch Dünnschichtchromatographie

nicht nachweisbar

Blei höchstens 2 mg/kg

E 634 CALCIUM-5`-RIBONUKLEOTID

Definition

Chemische Bezeichnung Calcium-5`-ribonukleotid ist im

Wesentlichen ein Gemisch aus

Calciuminosin-5`-monophosphat und

Calciumguanosin-5`-monophosphat.

Chemische Formel C tief 10 H tief 11 N tief 4

CaO tief 8 P . nH tief 2 O und

C tief 10 H tief 12 N tief 5

CaO tief 8 P . nH tief 2 O

Gehalt Anteil der beiden

Hauptbestandteile mindestens 97,0%

und Anteil jedes der beiden

Bestandteile mindestens 47,0% und

höchstens 53%, jeweils bezogen auf

die Trockenmasse

Beschreibung geruchlose, weiße oder nahezu

weiße Kristalle oder Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfung auf

Ribose, organisches

Phosphat und Calcium

B. pH-Wert einer 0,05%igen zwischen 7,0 und 8,0

Lösung

Reinheit

Wasser höchstens 23,0% (Karl Fischer)

Andere Nukleotide durch Dünnschichtchromatographie

nicht nachweisbar

Blei höchstens 2 mg/kg

E 635 DINATRIUM-5`-RIBONUKLEOTID

Synonyme Natrium-5`-ribonukleotid

Definition

Chemische Bezeichnung Dinatrium-5`-ribonukleotid ist im

Wesentlichen ein Gemisch aus

Dinatriuminosin-5`-monophosphat

und

Dinatriumguanosin-5`-monophosphat

Chemische Formel C tief 10 H tief 11 N tief 4

O tief 8 P . nH tief 2 O und

C tief 10 H tief 12 N tief 5

Na tief 2 O tief 8 P . nH tief 2 O

Gehalt Anteil der beiden

Hauptbestandteile mindestens 97,0%

und Anteil jedes der beiden

Bestandteile mindestens 47,0% und

höchstens 53%, jeweils bezogen auf

die Trockenmasse

Beschreibung geruchlose, weiße oder nahezu

weiße Kristalle oder Pulver

Merkmale

A. Positive Prüfung von

Ribose, organisches

Phosphat und Natrium

B. pH-Wert einer 5%igen Lösung zwischen 7,0 und 8,5

Reinheit

Wasser höchstens 26,0% (Karl Fischer)

Andere Nukleotide durch Dünnschichtchromatographie

nicht nachweisbar

Blei höchstens 2 mg/kg

E 905 MIKROKRISTALLINES WACHS

Synonyme Petroleumwachs

Definition mikrokristallines Wachs ist ein

raffiniertes Gemisch aus festen,

gesättigten Kohlenwasserstoffen,

vor allem verzweigkettigem

Paraffin, die aus Petroleum

gewonnen werden

Beschreibung weißes bis bernsteinfarbenes

geruchloses Wachs

Merkmale

A. Löslichkeit in Wasser unlöslich; sehr schwach

löslich in Ethanol

B. Refraktionsindex nD hoch 100 1,434-1,448

Reinheit

Molekulargewicht im Mittel mindestens 500

Viskosität bei 100° C mindestens 1,1 . 10 hoch -5

m2 s hoch -1

Glührückstand höchstens 0,1%

Kohlenstoffzahl bei höchstens 5% der Moleküle mit

5% Destillationspunkt Kohlenstoffzahl unter 25

Farbe Test wird bestanden

Schwefel höchstens 0,4%

Arsen höchstens 3 mg/kg

Blei höchstens 3 mg/kg

Polycyclische aromatische Die durch

Verbindungen Dimethylsulfoxidextraktion

gewonnenen polycyclischen

aromatischen Kohlenwasserstoffe

müssen folgenden Höchstwerten der

Ultraviolettabsorption genügen:

nm Maximale Absorption pro

cm Pfadlänge

280-289 0,15

290-299 0,12

300-359 0,08

360-400 0,02

E 912 MONTANSÄUREESTER

Definition Montansäuren und/oder ihre Ester

mit Ethylenglycol und/oder

1,3-butandiol und/oder Glycerin

Chemische Bezeichnung Montansäureester

Beschreibung nahezu weiß bis gelblich; Flocken,

Pulver, Granulat oder Pellets

Merkmale

A. Dichte (20 °C) zwischen 0,98 und 1,05

B. Tropfpunkt über 77 °C

Reinheit

Säurewert höchstens 40

Glycerin höchstens 1% (durch

Gaschromatographie)

Andere Polyole höchstens 1% (durch

Gaschromatographie)

Andere Wachsarten nicht nachweisbar (durch

"Differential Scanning

Calorimetry" und/oder

Infrarotspektroskopie)

Arsen höchstens 2 mg/kg

Chrom höchstens 3 mg/kg

Blei höchstens 2 mg/kg

E 914 POLYETHYLENWACHS-OXIDATE

Definition polare Reaktionsprodukte der

Polyethylenoxidation

Chemische Bezeichnung Polyethylenoxidat

Beschreibung nahezu weiß; Flocken, Pulver,

Granulat oder Pellets

Merkmale

A. Dichte (20 °C) zwischen 0,92 und 1,05

B. Tropfpunkt über 95 °C

Reinheit

Säurewert höchstens 70

Viskosität bei 120 °C mindestens 8,1 . 10 hoch -5

m2 s hoch -1

Andere Wachsarten nicht nachweisbar (durch

"Differential Scanning

Calorimetry" und/oder

Infrarotspektroskopie)

Sauerstoff höchstens 9,5%

Chrom höchstens 5 mg/kg

Blei höchstens 2 mg/kg

E 950 ACESULFAM K *5)

E 951 ASPARTAM *5)

E 953 ISOMALT *5)

E 957 THAUMATIN *5)

E 959 NEOHESPERIDIN DC *5)

E 965 (i) MALTIT *5)

E 965 (ii) MALTITSIRUP *5)

E 966 LACTIT *5)

E 967 XYLIT *5)

```

```

*1) Kobaltchlorid TSC: Etwa 65 g Kobaltchlorid CoCl tief 2 .

6H tief 2 O in einer ausreichenden Menge Chlorwasserstoffsäure (25 ml HCl zu 975 ml H tief 2O lösen und zu 1 l auffüllen. Genau 5 ml dieser Lösung in einen Kolben mit 250 ml Jodlösung einfüllen, nacheinander 5 ml 3prozentiges Wasserstoffperoxyd und 15 ml einer 20prozentigen Natriumhydroxydlösung hinzugeben. 10 Minuten lang sieden, abkühlen lassen. 2 g Kaliumjodid und 20 ml 25prozentige Schwefelsäure hinzugeben. Nach völliger Auflösung der Ausfällung das freigewordene Jod mit Natriumthiosulfat (0,1 N) in Gegenwart von Stärke ST **1) titrieren. 1 ml Natriumthiosulfat (0,1 N) entspricht 23,80 mg CoCl tief 2 . 6H tief 2 O. Chlorwasserstoffsäure hinzugeben, bis die Lösung 59,5 mg CoCl tief 2 . 6H tief 2 O je ml enthält.

2) Eisen(III)chlorid TSC: Etwa 55 g Eisen(III)chlorid in Chlorwasserstoffsäure (25 ml HCL zu 975 ml H tief 2 O) lösen und zu 1 l auffüllen. 10 ml dieser Lösung in einen Kolben mit 250 ml Jodlösung einfüllen und 15 ml Wasser und 3 g Kaliumjodid hinzugeben; die Mischung dann 15 Minuten stehen lassen. Mit 100 ml Wasser verdünnen und das freigewordene Jod dann mit Natriumthiosulfat (0,1 N) in Gegenwart von Stärke ST *1 titrieren. 1 ml Natriumthiosulfat (0,1 N) entspricht 27,03 mg FeCl tief 3 . 6H tief 2 O. Chlorwasserstoffsäure hinzugeben, bis die Lösung 45,0 mg FeCl tief 3 . 6H tief 2 O je ml enthält.

*3) Kupfersulfat TSC: Etwa 65 g Kupfersulfat CuSO tief 4 .

5H tief 2 O in Chlorwasserstoffsäure (25 ml HCl zu 975 ml H tief 2 O) lösen und zu 1 l auffüllen. 10 ml dieser Lösung in einen Kolben mit 250 ml Jodlösung einfüllen und 40 ml Wasser, 4 ml Essigsäure und 3 g Kaliumjodid hinzugeben. Das freigewordene Jod mit Natriumthiosulfat 0,1 N in Gegenwart von Stärke ST **1 titrieren. 1 ml Natriumthiosulfat entspricht 24,97 mg CuSO tief 4 . 5H tief 2 O. Chlorwasserstoffsäure hinzugeben, bis die Lösung 62,4 mg CuSO tief 4 . 5H tief 2 O je ml enthält.

*4) Wenn mit „für Lebensmittel” gekennzeichnet, darf Nitrit nur

als Mischung mit Kochsalz oder -ersatz verkauft werden. *5) Für diesen Zusatzstoff gelten die Reinheitskriterien, die

im Anhang II der Süßungsmittelverordnung, BGBl. Nr. 547/1996, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 42/2002, für ihn festgelegt wurden.


**1 Stärke ST: 0,5 g Stärke (Kartoffelstärke, Maisstärke oder lösliche Stärke) mit 5 ml Wasser zerreiben und den erhaltenen Kleister bei fortwährendem Schütteln mit Wasser zu 100 ml Lösung auffüllen. Einige Minuten lang sieden lassen, dann abkühlen lassen und filtrieren. Die Stärke muß frisch sein.

Anhang VII – spezifische Reinheitskriterien

Anhang VII – spezifische Reinheitskriterien

Anhang VII – spezifische Reinheitskriterien

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