Verordnung der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz über die Bekämpfung aller Formen von Transmissiblen Spongiformen Encephalopathien (TSE) bei Tieren (TSE-Verordnung)
Präambel/Promulgationsklausel
Auf Grund des § 1 Abs. 4 des Tierseuchengesetzes (TSG), RGBl. Nr. 177/1909, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 66/1998, wird verordnet:
§ 1. Alle Formen von Transmissiblen Spongiformen Encephalopathien (TSE) bei Tieren, einschließlich BSE und Scrapie, sind anzeigepflichtige Tierseuchen im Sinne des § 16 TSG.
§ 2. (1) Bei Auftreten von BSE bei Tieren sind die Bestimmungen der Verordnung BGBl. Nr. 389/1991 anzuwenden; für Scrapie gelten die Bestimmungen der Verordnung BGBl. Nr. 165/1995.
(2) Bei Auftreten anderer Formen von TSE sind folgende Bestimmungen des Tierseuchengesetzes anzuwenden: § 1 Abs. 1 und 3, § 2, § 2c, § 7 Abs. 2 und 3, § 14, § 15, § 17, § 19, § 20 Abs. 1, 3, 4 und 5, § 21, § 22 Abs. 2 und 3, § 23, § 24 Abs. 1, 2 und 3, § 24 Abs. 4 lit. a, b, d, i, j und k, § 25, § 26, § 27, § 28, § 30, § 48 Abs. 1 Z 1 lit. a bis c, § 48 Abs. 1 Z 3, § 48 Abs. 3, § 50, § 51, § 52c, § 57, § 58, § 59, § 61 Abs. 1 lit. a, b, c, d, e, g und h, § 61 Abs. 2 bis 5, § 63, § 64, § 68, § 71, § 73, § 74 und § 75.
§ 3. Diese Verordnung tritt am ersten Tag des zweiten auf ihre Kundmachung folgenden Monats in Kraft.
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