Verordnung des Bundesministers für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten über die Lehrpläne der Hauptschulen; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht an diesen Schulen
| Grundlagen zum Bewegungshandeln und spezielle konditionelle Grundlagen: | |
| Vielfältige motorische Aktivitäten. | An die gesteigerte Leistungsfähigkeit angepasstes Erweitern der vielfältigen motorischen Aktivitäten. |
| Grundlegendes Verbessern der konditionellen Fähigkeiten: Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer (vorwiegend im aeroben Bereich), Beweglichkeit. | Weiterer Ausbau der konditionellen Fähigkeiten: Schnelligkeit; Kraft (auch unter Verwendung angemessener Geräte und Einsatz von Fitnessgeräten), Ausdauer (sowohl im aeroben Bereich als auch im anaeroben Bereich), Beweglichkeit. |
| Verbessern der koordinativen Fähigkeiten: Gleichgewicht, Raumwahrnehmung und Orientierung, Rhythmusfähigkeit, Reaktionsfähigkeit und kinästhetische Differenzierungsfähigkeit. | Verbessern der koordinativen Fähigkeiten; Bewusstmachen des eigenen Bewegungsverhaltens hinsichtlich Bewegungsqualität und Bewegungsökonomie. |
| Gewinnen von Körper- und Bewegungserfahrung und von sportartspezifischen Grundstrukturen. | Gewinnen von Körper- und Bewegungserfahrung; Sportartspezifische Grundstrukturen verfeinern und daraus komplexe Bewegungsfertigkeiten entwickeln. |
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| Vielfältiges Bewegen und Spielen im Wasser; Schwimmen können in einer Schwimmlage; einfache Sprünge. | Schnell, ausdauernd und auch in Wettkampfform in einer Lage schwimmen; Kennenlernen einer weiteren Lage. Sprünge. |
| Bewegungsfertigkeiten ohne, mit und an Geräten erlernen, üben und zu kurzen Bewegungsfolgen verbinden. | Anspruchsvollere Bewegungsfertigkeiten ohne, mit und an Geräten erlernen und üben; Bewegungsverbindungen erarbeiten und nach räumlich-zeitlichen sowie ästhetischen Kriterien gestalten. |
| Leichte Kunststücke allein und in der Kleingruppe (er)finden, erproben, üben und einander präsentieren. | Kunststücke allein oder in der Gruppe (er)finden, erproben, üben und gemeinsam präsentieren. |
| Schnell, ausdauernd und über Hindernisse laufen. Weit, hoch und über Hindernisse springen. In die Weite und auf Ziele werfen, schleudern und stoßen. | Erlernen, Üben und Anwenden von leichtathletischen (Grund)Formen. |
| Entwicklung von sportspielübergreifenden Fähigkeiten und Fertigkeiten. | Entwicklung der Sportspielfähigkeit (allein, miteinander und gegeneinander) unter technikrelevanten Aspekten. Spielorganisation übernehmen. |
Wenn möglich auch Wettkämpfe (und deren Vorformen) in den verschiedensten Sportarten und Sportspielen bestreiten, auch als Gewöhnung an Wettkampfsituationen im Skisport. Leisten und Wettkämpfen unter den Aspekten Leistungswille, Fairness und Umgang mit Sieg und Niederlage; Leistungsgrenzen erfahren und respektieren, aber auch durch eigenständiges Lernen und Üben verschieben.
Erwerb angemessener kognitiver Grundlagen zu sportlicher Leistung und Leistungsverbesserung.
| Entwickeln von Spielfähigkeit und vielseitigem Spielkönnen durch spontanes und kreatives Spiel in verschiedenen Situationen mit Gegenständen, mit Geräten und ohne Geräte, durch kooperative Spiele, Spiele ohne Verlierer und durch regelgebundene Spiele. | Weiterentwicklung der Spielfähigkeit unter verstärkt technikrelevanten Aspekten. |
| Entwickeln von Regelbewusstsein als Fähigkeit, Spielvereinbarungen und Spielregeln anzuerkennen, situativ abzuändern und neu zu gestalten. | Zunehmend genaue Regelauslegung. Spielleitungen übernehmen. |
| Taktische Maßnahmen setzen können. | Taktische Einzelentscheidungen setzen bzw. gruppen- und mannschaftstaktische Maßnahmen umsetzen können. |
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| Entwickeln der Fähigkeit, Erlebnisse, Stimmungen und Gefühle in Bewegung zum Ausdruck zu bringen. | Eigenständiges und kreatives Variieren, Kombinieren und Erfinden von Bewegungen mit und ohne Materialien. |
| Umsetzen von Musik und Rhythmus in Bewegung und Tanz. | Umsetzen von Musik und Rhythmus in Bewegung und Tanz. |
| Gymnastische Grundformen ohne Geräte und mit Geräten und deren räumlich-zeitliche Gestaltung als Einzel- und Gruppenarbeit. | Erweiterung der gymnastischen Grundformen ohne Geräte und mit Geräten; Koordination von Raum, Zeit und Dynamik erfahren; als Einzel- und Gruppengestaltung umsetzen. |
| Einfache akrobatische und gauklerische Fertigkeiten. | Akrobatische und gauklerische Fertigkeiten. |
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| Bedeutung der Bewegung für das physische, psychische und soziale Wohlbefinden erfassen. | Einfluss der Körperfunktionen und Bewegungswirkungen auf das physische, psychische und soziale Wohlbefinden (zB Verbessern der organischen Leistungsfähigkeit, aktive Erholung und ausgleichende Bewegung) verstehen. |
| Erfahren der Körperfunktionen und eigenverantwortliches Umgehen mit dem Körper entwickeln. | Körpergefühl entwickeln und Körperwahrnehmung verbessern; Reaktionen des Körpers erfahren. |
| Feststellen, Ausgleichen und Vermeiden muskulärer Dysbalancen und motorischer Defizite in den Bereichen Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit unter besonderer Berücksichtigung der Haltung. | Fachspezifische Kenntnisse über Körperstatik (zB Wirbelsäule) und Körperfunktionen (zB Muskelfunktion, Ermüdung, Pulsfrequenz, usw.) erwerben. |
| Beginn mit einfachem mentalen Training. | Ruhe- und Konzentrationsübungen – Weiterführen des mentalen Trainings (Steigerung des Selbstvertrauens). |
Erlernen der Gefahrenvermeidung, des richtigen Verhaltens in Gefahrensituation und bei Unfällen. Grundkenntnisse der ersten Hilfe.
| Entdecken und Erschließen von einfachen Bewegungen in unterschiedlichen Umgebungen (vorzugsweise in der Natur: zB Wasser, Eis) und Situationen über die Schneesportarten hinaus. | Entdecken und Erschließen von komplexen Bewegungen in unterschiedlichen Umgebungen (vorzugsweise in der Natur: zB Wasser, Eis) und Situationen über die Schneesportarten hinaus. |
| Erfahrungen mit rollenden und gleitenden Geräten (zB Fahrrad, Rollbrett, Inline-Skater, Eislaufschuhe, Ski, Snowboard) gewinnen. | Erweiterung der Erfahrung mit rollenden und gleitenden Geräten (zB auch mit Einrad). |
| Gemeinsam handeln und dabei an Sicherheit gewinnen. | Maßnahmen zur Sicherheit ergreifen. Selbst und in der Gruppe Gefahren erkennen. |
Altersgemäße fachspezifische Kenntnisse zu Art, Aufbau und Wartung von Geräten sowie zu Gefahren bei Natursportarten erwerben.
| Steigerung der Geschicklichkeit/Gewandtheit auf Ski. | Weiterführen der Steigerung der Geschicklichkeit/Gewandtheit auf Ski unter Einbau verstärkter Rhythmuswechsel und erschwerter äußerer Bedingungen. |
| Freies Skilaufen unter wechselnden äußeren Bedingungen auch mit Geländesprüngen. | |
| Festigung des Grundverhaltens, der schneidenden Skiführung, des Kantenabstoßes sowie des Rhythmuswechsels. | |
| Beherrschen verschiedener Schwungarten im Wechsel von größeren und kleineren Schwungradien. Situationsgerechte Anwendung von Schwungformen unter Tempominderung und Temposteigerung. | Steigerung der Bewegungsvielfalt durch spielerisches Üben von Schwungformen. Erkennen richtiger und falscher Bewegungsmuster bei sich und anderen. |
| Erlernen der Renntechnik für Slalom, Riesenslalom und Super-Riesenslalom (Super-G). | Beherrschung der Renntechnik für Slalom, Riesenslalom und Super-Riesenslalom (Super-G) auch im Hinblick auf den Abfahrtslauf. |
| Wettkampfähnliche Trainingsläufe in rennmäßigem Tempo auch mit Zeitnehmung. | Fahren unter wettkampfähnlichen Bedingungen (Start, Ziel, Zeitmessung, ...). |
| Teilnahme an alters- und leistungsadäquaten Wettkämpfen. | Teilnahme an alters- und leistungsadäquaten Wettkämpfen. |
Skisportliche Ausbildung (nur nordischer Schwerpunkt Langlauf):
Sammeln spezieller Bewegungserfahrungen in den Grundsportarten (Geräteturnen, Leichtathletik, Schwimmen, Spiele ...). Verbesserung der konditionellen Grundlagen in sportartnahen Bewegungsfeldern (zB bei Bergwanderungen mit Stöcken, Imitationsübungen, auf Skirollern und Inline-Skatern).
Gewöhnungen an das Gerät (Diagonalski und Skatingski) durch Übungen innerhalb und außerhalb des verspurten Geländes.
Weitere Bewegungserfahrungen innerhalb und außerhalb des verspurten Geländes.
| Erwerben der Grundtechniken (Diagonalschritttechnik und Skatingtechnik). | Diagonalschritttechnik und Skatingtechnik in Feinform (in ebener und ansteigender bis stark ansteigender Spur). |
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Bewältigung steiler Abfahrten und Kurvenfahren. Erfahren von Geländesprüngen und Sprüngen über kleine Schanzen.
| Geländeanpassung durch Technikwechsel erlernen. | Geländeanpassung und Geländeausnützung durch Technikwechsel erlernen und einen harmonischen Technikwechsel ohne Geschwindigkeitsverlust beherrschen. |
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| Renntechnik unter wettkampfmäßigen Bedingungen erlernen. Teilnahme an alters- und leistungsadäquaten Wettkämpfen. | Verschiedene Strecken im klassischen und im freien Stil rennmäßig bewältigen. Teilnahme an alters- und leistungsadäquaten Wettkämpfen. |
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| Sammeln spezieller Bewegungserfahrungen für den Sprunglauf in den Grundsportarten (Geräteturnen, Leichtathletik, Schwimmen, Spiele ...). | Sammeln spezieller Bewegungserfahrungen für den Sprunglauf in den Grundsportarten unter besonderer Beachtung der technischen Fertigkeiten für Absprung und Landung. |
| Übungen zum Erlernen der grundlegenden technischen Fertigkeiten. | Verbesserung der Grobformung, Feinformung der technischen Elemente. |
| Grobformung der technischen Elemente Anfahrt, Absprung, Luftfahrt, Aufsprung und Ausfahrt. | Verbesserung der Koordination der Bewegungsabläufe von Anfahrt bis Ausfahrt (Anfahrtshocke, Absprung, Luftfahrt, Landung, Ausfahrt). |
| Imitationsübungen für den Sprunglauf. | Imitationsübungen zur Flugschulung. |
| Grundausbildung im Ski- und Langlauf. | Verbesserung der alpinen skisportlichen Ausbildung. Feinformung der technischen Elemente des Langlaufes (nordische Kombination). |
| Geländesprünge und Sprünge über kleine Schanzen (15 bis 30 Meter, flache Flugbahn). | Systematische Anpassung an größere Weiten mit höherer Geschwindigkeit (Schanzengröße 30 bis 60 Meter, flachere Flugbahn). |
| Sammeln von Erfahrungen durch Springen auf Mattenschanzen. | |
| Springen unter wettkampfähnlichen Bedingungen. | Trainieren unter wettkampfähnlichen Bedingungen. Teilnahme an alters- und leistungsadäquaten Wettkämpfen. |
Erweiterungsbereich:
Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt „Kern- und Erweiterungsbereich“ im dritten Teil der Anlage 1).
B. VERBINDLICHE ÜBUNGEN
Siehe Anlage 1.
C. FREIGEGENSTÄNDE
Siehe Anlage 1.
D. UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN
Siehe Anlage 1.
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