Verordnung des Bundesministers für Finanzen über die Anwendung von in Schilling festgesetzten Beträgen bei Abgaben, die in Euro selbst berechnet werden

Typ Verordnung
Veröffentlichung 2000-09-01
Status In Kraft
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 5
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Zum Bezugszeitraum vgl. § 5.

Präambel/Promulgationsklausel

Zu § 6 Abs. 3 Z 1 und Z 2 des Versicherungssteuergesetzes 1953, BGBl. Nr. 133/1953, § 5 Abs. 1 Z 1 und Z 2 lit. a und lit. b sublit. cc des Kraftfahrzeugsteuergesetzes 1992, BGBl. Nr. 449/1992, § 3 Abs. 2b und § 3a des Straßenbenützungsabgabegesetzes, BGBl. Nr. 629/1994, § 4 Abs. 2 des Elektrizitätsabgabegesetzes, BGBl. Nr. 201/1996, § 5 Abs. 2 des Erdgasabgabegesetzes, BGBl. Nr. 201/1996, § 3 Abs. 1 bis 3, § 6 Abs. 1, § 7 Abs. 1 und § 8 Abs. 1 des Mineralölsteuergesetzes 1995, BGBl. Nr. 630/1994, § 3 Abs. 1 des Biersteuergesetzes 1995, BGBl. Nr. 701/1994, § 3 Abs. 1 und § 41 des Schaumweinsteuergesetzes 1995, BGBl. Nr. 702/1994, § 2 des Alkohol – Steuer und Monopolgesetzes 1995, BGBl. Nr. 703/1994, § 4 Abs. 1 des Tabaksteuergesetzes 1995, BGBl. Nr. 704/1994, und § 13 Abs. 1 und Abs. 3 des Bundesgesetzes über den Schutz vor Straftaten gegen die Sicherheit von Zivilluftfahrzeugen, BGBl. Nr. 824/1992, alle in der jeweils geltenden Fassung, wird verordnet:

Zum Bezugszeitraum vgl. § 5.

§ 1. Im Falle einer Selbstberechnung von bundesrechtlich geregelten öffentlichen Abgaben in Euro ist – ausgenommen in den in § 2 angeführten Fällen – der jeweils angeführte Schillingbetrag in Euro umzurechnen und auf den nächstliegenden Cent auf- oder abzurunden. Bei einem Ergebnis genau in der Mitte wird der Betrag aufgerundet.

Zum Bezugszeitraum vgl. § 5.

§ 2. Im Falle der Selbstberechnung nachstehender Abgaben in Euro sind anstelle der in Schilling festgesetzten Steuersätze die folgenden Eurobeträge anzuwenden:

GESETZESBESTIMMUNG SCHILLINGBETRAG EUROBETRAG
Versicherungssteuergesetz:
§ 6 Abs. 2 0,20 0,2% der Versicherungssumme in Euro
§ 6 Abs. 3 Z 1 lit. a 0,22 0,015988
§ 6 Abs. 3 Z 1 lit. b 5,50 55,00 600,00 0,399701 3,997010 43,603701
§ 6 Abs. 3 Z 2 lit. a 0,216 0,212 0,20 0,015697 0,015407 0,014535
§ 6 Abs. 3 Z 2 lit. b 5,40 54,00 590,00 5,30 53,00 580,00 5,00 50,00 550,00 0,392433 3,924330 42,876972 0,385166 3,851660 42,150244 0,363364 3,633640 39,970059
Kraftfahrzeugsteuergesetz:
§ 5 Abs. 1 Z 1 0,22 0,33 0,015988 0,023982
§ 5 Abs. 1 Z 2 lit. a sublit. aa 5,50 55,00 600,00 0,399701 3,997010 43,603701
§ 5 Abs. 1 Z 2 lit. a sublit. bb 8,30 83,00 910,00 0,603185 6,031850 66,132279
§ 5 Abs. 1 Z 2 lit. b sublit. cc 70,00 600,00 75,00 85,00 3 230,00 2 550,00 100,00 5,087098 43,603701 5,450463 6,177191 234,733254 185,315727 7,267283
Straßenbenützungsabgabegesetz:
§ 3 Abs. 2b 80,00 440,00 1 670,00 16 700,00 8 350,00 5,814 31,976 121,364 1 213,640 606,820
§ 3 Abs. 2c Z 1 110,00 7,994
§ 3 Abs. 2c Z 2 440,00 400,00 358,00 688,00 620,00 564,00 31,976 29,069 26,017 49,999 45,057 40,987
§ 3 Abs. 2c Z 3 1 320,00 1 168,00 1 032,00 2 132,00 1 926,00 1 720,00 95,928 84,882 74,998 154,938 139,968 124,997
§ 3 Abs. 3 62,00 4,506
Elektrizitätsabgabegesetz:
§ 4 Abs. 2 0,10 0,007267
Erdgasabgabegesetz:
§ 5 Abs. 2 0,60 0,04360
Mineralölsteuergesetz:
§ 6 Abs. 1 3,20 2,58 3,89 0,233 0,188 0,283
§ 7 Abs. 1 2,94 0,214
§ 8 Abs. 1 2,94 0,214
Biersteuergesetz:
§ 3 Abs. 1 20 1,453
28,70 2,080
Alkohol – Steuer und Monopolgesetz:
§ 2 Abs. 1 10 000 13 800 726,728342 1 002,885112
§ 2 Abs. 2 5 400 7 452 (= 54 vH von 13 800) 392,4333 541,5580 (= 54 vH von 1 002,885112)
§ 2 Abs. 3 9 000 12 420 (= 90 vH von 13 800) 654,0555 902,5966 (= 90 vH von 1 002,885112)
Sicherheitsbeitrag:
§ 13 Abs. 1 59,50 4,324
§ 13 Abs. 3 0,50 0,036

Zum Bezugszeitraum vgl. § 5.

§ 3. Bei der Anrechnung der zeitabhängigen Maut nach dem BStFG 1996 auf die in Euro selbst berechnete Straßenbenützungsabgabe sind die entsprechenden Mautbeträge ebenfalls in Euro umzurechnen und auf drei Dezimalstellen auf- und abzurunden. Bei einem Ergebnis genau in der Mitte wird der Betrag aufgerundet.

Zum Bezugszeitraum vgl. § 5.

§ 4. Der in Euro selbst berechnete Abgabenbetrag oder die Summe der selbst berechneten Abgabenbeträge ist auf den nächstliegenden Cent auf- oder abzurunden. Bei einem Ergebnis genau in der Mitte wird der Betrag aufgerundet.

§ 5. Diese Verordnung ist auf Tatbestände anzuwenden, bei denen der Abgabenanspruch nach dem 31. Dezember 1998 entsteht.

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