(Übersetzung)Internationales Übereinkommen zur Bekämpfung terroristischer Bombenanschläge

Typ Staatsvertrag
Veröffentlichung 2001-05-23
Status Aufgehoben · 2023-12-11
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 42
Änderungshistorie JSON API

Unterzeichnungsdatum

Sprachen

Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch

Vertragsparteien

Afghanistan III 185/2005 Ägypten III 185/2005 Albanien III 87/2002 Algerien III 87/2002 Andorra III 185/2005 Antigua/Barbuda III 127/2013 Äquatorialguinea III 185/2005 Argentinien III 185/2005 Armenien III 185/2005 Aserbaidschan III 168/2001 Äthiopien III 185/2005 Australien III 185/2005 Bahamas III 93/2008 Bahrain III 185/2005 Bangladesch III 185/2005 Barbados III 185/2005 Belarus III 87/2002 Belgien III 185/2005, III 93/2008 Belize III 87/2002 Benin III 185/2005 Bolivien III 87/2002 Bosnien-Herzegowina III 185/2005 Botsuana III 168/2001 Brasilien III 185/2005 Brunei III 185/2005 Bulgarien III 87/2002 Burkina Faso III 185/2005 Cabo Verde III 185/2005 Chile III 87/2002 China III 87/2002, III 185/2005 Costa Rica III 87/2002 Côte d’Ivoire III 185/2005 Dänemark III 87/2002 Deutschland III 185/2005 Dominica III 185/2005 Dominikanische R III 127/2013 Dschibuti III 185/2005 El Salvador III 185/2005 Estland III 185/2005 Eswatini III 185/2005 Fidschi III 93/2008 Finnland III 185/2005 Frankreich III 168/2001 Gabun III 185/2005 Georgien III 185/2005 Ghana III 185/2005 Grenada III 87/2002 Griechenland III 185/2005 Guatemala III 87/2002 Guinea III 168/2001 Guinea-Bissau III 127/2013 Guyana III 19/2008 Honduras III 185/2005 Indien III 168/2001 Indonesien III 19/2008 Irak III 2/2015 Irland III 185/2005 Island III 185/2005 Israel III 185/2005 Italien III 185/2005 Jamaika III 185/2005 Japan III 87/2002 Jemen III 168/2001 Kambodscha III 19/2008 Kamerun III 185/2005 Kanada III 185/2005 Kasachstan III 185/2005 Katar III 93/2008 Kenia III 87/2002 Kirgisistan III 168/2001 Kiribati III 185/2005 Kolumbien III 185/2005 Komoren III 185/2005 Kongo/DR III 93/2008 Korea/R III 185/2005 Kroatien III 185/2005 Kuba III 87/2002 Kuwait III 185/2005 Laos III 185/2005 Lesotho III 87/2002 Lettland III 185/2005 Liberia III 185/2005 Libyen III 168/2001 Liechtenstein III 185/2005 Litauen III 185/2005 Luxemburg III 185/2005 Madagaskar III 185/2005 Malawi III 185/2005 Malaysia III 185/2005 Malediven III 168/2001 Mali III 185/2005 Malta III 87/2002 Marokko III 19/2008 Marshallinseln III 185/2005 Mauretanien III 185/2005 Mauritius III 185/2005 Mexiko III 185/2005 Mikronesien III 185/2005 Moldau III 185/2005 Monaco III 87/2002 Mongolei III 168/2001 Montenegro III 19/2008 Mosambik III 185/2005 Myanmar III 87/2002 Namibia III 164/2016 Nauru III 185/2005 Neuseeland III 185/2005, III 127/2013 Nicaragua III 185/2005 Niederlande III 87/2002, III 185/2005, III 127/2013 Niger III 185/2005 Nigeria III 2/2015 Nordmazedonien III 185/2005 Norwegen III 168/2001 Pakistan III 185/2005 Palau III 87/2002 Panama III 168/2001 Papua-Neuguinea III 185/2005 Paraguay III 185/2005 Peru III 87/2002 Philippinen III 185/2005 Polen III 185/2005 Portugal III 87/2002 Ruanda III 185/2005 Rumänien III 185/2005 Russische F III 87/2002 Salomonen III 127/2013 San Marino III 185/2005 São Tomé/Príncipe III 19/2008 Saudi-Arabien III 19/2008 Schweden III 87/2002, III 185/2005 Schweiz III 185/2005 Senegal III 185/2005 Serbien-Montenegro III 185/2005 Seychellen III 185/2005 Sierra Leone III 185/2005 Singapur III 93/2008 Slowakei III 168/2001 Slowenien III 185/2005 Spanien III 168/2001 Sri Lanka III 168/2001 St. Kitts/Nevis III 87/2002 St. Lucia III 127/2013 St. Vincent/Grenadinen III 185/2005 Südafrika III 185/2005 Sudan III 168/2001 Tadschikistan III 185/2005 Tansania III 185/2005 Thailand III 19/2008 Togo III 185/2005 Tonga III 185/2005 Trinidad/Tobago III 168/2001 Tschechische R III 168/2001 Tunesien III 185/2005 Türkei III 185/2005 Turkmenistan III 168/2001 Uganda III 185/2005 Ukraine III 185/2005 Ungarn III 87/2002, III 185/2005 Uruguay III 87/2002 USA III 185/2005 Usbekistan III 168/2001 Venezuela III 185/2005 Vereinigte Arabische Emirate III 185/2005 Vereinigtes Königreich III 168/2001, III 127/2013 Vietnam III 2/2015 Zentralafrikanische R III 93/2008 *Zypern III 168/2001

Sonstige Textteile

Der Nationalrat hat beschlossen:

1.

Der Abschluss des nachstehenden Staatsvertrages wird genehmigt.

2.

Gemäß Artikel 49 Absatz 2 B-VG sind die Fassungen des Übereinkommens in französischer, spanischer, russischer, chinesischer und arabischer Sprache dadurch kundzumachen, dass sie im Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten während der Amtsstunden zur öffentlichen Einsichtnahme aufliegen.

Ratifikationstext

(Anm.: letzte Anpassung durch Kundmachung BGBl. III Nr. 2/2015)

Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 6. September 2000 beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt; das Übereinkommen ist gemäß seinem Art. 22 Abs. 1 mit 23. Mai 2001 in Kraft getreten.

Nach Mitteilungen des Generalsekretärs haben folgende weitere Staaten das Übereinkommen ratifiziert oder sind ihm beigetreten:

Aserbaidschan, Botsuana, Frankreich, Guinea, Indien, Jemen, Kirgisistan, Libysch-Arabische Dschamahirija, Malediven, Mongolei, Norwegen, Panama, Slowakei, Spanien, Sri Lanka, Sudan, Trinidad und Tobago, Tschechische Republik, Turkmenistan, Usbekistan, Vereinigtes Königreich, Zypern.

Nachstehende Staaten haben anlässlich der Hinterlegung ihrer Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunde folgende Vorbehalte erklärt bzw. Erklärungen abgegeben:

Ägypten:

1.

Die Regierung der Arabischen Republik Ägypten erklärt, dass sie sich an Artikel 6 Absatz 5 des Übereinkommens dahingehend gebunden erachtet, dass die nationale Gesetzgebung der Vertragsstaaten nicht unvereinbar mit den jeweiligen Normen und Prinzipien des internationalen Rechts ist.

2.

Die Regierung der Arabischen Republik Ägypten erklärt, dass sie sich durch Artikel 19 Absatz 2 des Übereinkommens dahingehend gebunden erachtet, dass die Streitkräfte eines Staates, in Ausübung ihrer Aufgaben, nicht die Normen und Prinzipien des internationalen Rechts verletzen.

Algerien:

Vorbehalt:

Algerien erachtet sich an die Bestimmungen des Art. 20 Abs. 1 des Übereinkommens nicht gebunden.

Algerien erklärt, dass die Zustimmung aller Streitparteien in jedem Fall erforderlich ist, um eine Streitigkeit einem Schiedsverfahren oder dem Internationalen Gerichtshof zu unterbreiten.

Andorra:

Erklärung gemäß Art. 6 Abs. 3 betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit über die in Art. 2 genannten Straftaten für die in Art. 6 Abs. 2 lit. b, c und d vorgesehenen Fälle.

Äthiopien:

Die Demokratische Bundesrepublik Äthiopien erklärt gemäß Art. 20 Abs. 2 des Übereinkommens, dass sie sich an die Bestimmungen von Art. 20 Abs. 1 nicht gebunden erachtet und hält fest, dass in jedem einzelnen Fall die Zustimmung aller Streitparteien für die Vorlage des Streitfalls an ein Schiedsgericht oder den Internationalen Gerichtshof erforderlich ist.

Australien:

Erklärung gemäß Art. 6 Abs. 3 betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit im nationalen Recht für alle in Art. 6 Abs. 2 vorgesehenen Fälle mit Wirkung vom 8. September 2002.

Bahrain:

Das Königreich Bahrain erachtet sich an die Bestimmungen von Art. 20 Abs. 1 nicht gebunden.

Belgien:

(Anm.: Vorbehalt zu Art. 11 zurückgezogen mit BGBl. III Nr. 93/2008)

Bolivien:

Gemäß den Bestimmungen von Art. 6 Abs. 3 des Übereinkommens stellt Bolivien fest, dass es seine Gerichtsbarkeit im Einklang mit seinem innerstaatlichen Recht hinsichtlich der Straftaten begründet, die in den in Art. 6 Abs. 2 des Übereinkommens vorgesehenen Situationen und Umständen begangen werden.

Brasilien:

Die Föderative Republik Brasilien erklärt gemäß Art. 20 Abs. 2 des Übereinkommens, dass sie sich an die Bestimmungen von Art. 20 Abs. 1 nicht gebunden erachtet.

Erklärung gemäß Art. 6 Abs. 3 betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit über die in Art. 2 genannten Straftaten für die in Art. 6 Abs. 2 lit. a, b und e vorgesehenen Fälle.

Chile:

Gemäß Art. 6 Abs. 3 des Übereinkommens erklärt Chile, dass im Einklang mit Art. 6 Abs. 8 des Gerichtsorganisationsgesetzes der Republik Chile Verbrechen und gewöhnliche Straftaten, die außerhalb des Staatsgebiets der Republik begangen werden, welche unter mit anderen Mächten geschlossene Verträge fallen, unter chilenischer Gerichtsbarkeit verbleiben.

China:

Vorbehalt:

China erklärt, dass es sich nicht an die Bestimmungen des Art. 20 Abs. 1 des Übereinkommens gebunden erachtet.

Nach einer weiteren Mitteilung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen hat die Volksrepublik China mit Wirkung vom 13. November 2001 entschieden, dass das Übereinkommen auf die Sonderverwaltungsregionen Hong Kong und Macao Anwendung finden wird.

Dänemark:

Gemäß Art. 6 Abs. 3 des Übereinkommens stellt Dänemark die folgenden Informationen über die dänische Strafgerichtsbarkeit zur Verfügung:

Vorschriften betreffend die dänische Strafgerichtsbarkeit sind in §§ 6 bis 12 des dänischen Strafgesetzbuchs enthalten. Die Bestimmungen haben den folgenden Wortlaut:

§ 6

Straftaten, welche

1.

im Hoheitsgebiet des dänischen Staates, oder

2.

an Bord eines dänischen Schiffes oder Luftfahrzeugs, welches sich außerhalb des völkerrechtlich anerkannten Hoheitsgebietes eines bestimmten Staates befindet, oder

3.

an Bord eines dänischen Schiffes oder Luftfahrzeugs, welches sich in dem nach dem Völkerrecht als einem fremden Staat zugehörig anerkannten Hoheitsgebietes befindet, und zwar von Personen, die auf einem solchen Schiff oder Luftfahrzeug beschäftigt oder als Passagiere an Bord des Schiffes oder Luftfahrzeuges reisen, begangen werden,

unterliegen der dänischen Strafgerichtsbarkeit.

§ 7

(1) Straftaten, welche außerhalb des Hoheitsgebietes des dänischen Staates durch einen dänischen Staatsangehörigen oder eine in Dänemark ansässige Person begangen werden, unterliegen in den folgenden Fällen ebenfalls der dänischen Strafgerichtsbarkeit:

1.

Wenn die Straftat außerhalb des völkerrechtlich anerkannten Hoheitsgebietes eines bestimmten Staates begangen wird, und unter der Voraussetzung, dass Straftaten dieser Art mit einer mehr als viermonatigen Haftstrafe geahndet werden, oder

2.

wenn die Straftat in dem völkerrechtlich anerkannten Hoheitsgebiet eines fremden Staates begangen wurde, und unter der Voraussetzung, dass sie auch nach den in diesem Gebiet geltenden Gesetzen strafbar ist.

(2) Die Bestimmungen in Abs. 1 gelten gleichfalls für Straftaten, die von Personen begangen werden, die Staatsangehörige von Finnland, Island, Norwegen oder Schweden sind oder ihren Wohnort in diesen Ländern haben, und die sich in Dänemark aufhalten.

§ 8

Die folgenden außerhalb des dänischen Hoheitsgebietes begangenen Straftaten unterliegen ungeachtet der Staatszugehörigkeit des Täters ebenfalls der dänischen Strafgerichtsbarkeit.

1.

Straftaten, welche die Unabhängigkeit, Sicherheit, Verfassung der staatlichen Behörden des dänischen Staates oder offizielle Pflichten oder Interessen, deren rechtlicher Schutz von einer persönlichen Verbindung mit dem dänischen Staat abhängt, verletzen, oder

2.

Straftaten, welche eine Vorschrift verletzen, zu deren Einhaltung der Täter im Ausland gesetzlich verpflichtet ist, oder welche die Ausübung einer ihm im Hinblick auf ein dänisches Schiff oder Luftfahrzeug auferlegte offizielle Pflicht präjudizieren, oder

3.

Straftaten, die außerhalb des Hoheitsgebietes des dänischen Staates begangen werden und durch die ein dänischer Staatsangehöriger oder eine in Dänemark ansässige Person verletzt wird, und zwar unter der Voraussetzung, dass Straftaten dieser Art mit einer mehr als viermonatigen Haftstrafe geahndet werden, oder

4.

Straftaten, die unter § 183a dieses Gesetzes fallen. Die Strafverfolgung kann auch eine Übertretung der §§ 237 und 244 bis 248 des Gesetzes umfassen, wenn die Straftat in Verbindung mit einem Vergehen nach § 183a begangen wurde, oder

5.

Straftaten, die von einem internationalen Übereinkommen erfasst sind, auf Grund dessen Dänemark zur Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens verpflichtet ist, oder

6.

wenn die Überstellung des Beschuldigten in ein anderes Land zwecks Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens abgelehnt wird, und zwar unter der Voraussetzung, dass die Straftat in dem völkerrechtlich anerkannten Hoheitsgebiet eines fremden Staates verübt wurde und nach den Gesetzen dieses Staates strafbar ist, sowie unter der Voraussetzung, dass die Straftat nach dänischem Recht mit einer mehr als einjährigen Haftstrafe geahndet wird.

§ 9

Wenn die Strafbarkeit einer Tat von einer tatsächlichen oder beabsichtigten Folgewirkung abhängig ist oder durch sie beeinflusst wird, gilt die Straftat auch dann als begangen, wenn diese Folgewirkung eingetreten ist oder ihr Eintreten beabsichtigt wurde.

§ 10

(1) Wenn die Strafverfolgung nach den obigen Bestimmungen in Dänemark stattfindet, erfolgt die Entscheidung über die Bestrafung oder andere rechtliche Folgewirkungen nach dänischem Recht.

(2) Unter den in § 7 dieses Gesetzes genannten Bedingungen, wenn die Straftat in dem völkerrechtlich anerkannten Hoheitsgebiet eines fremden Staates begangen wurde, darf die Strafe nicht härter sein als jene, die auf Grund der Gesetze dieses Staates vorgesehen ist.

§ 10a

(1) Eine Person, die von einem Strafgericht des Staates, in dem die Straftat begangen wurde, verurteilt wurde oder mit einer Strafe belegt wurde, die dem Europäischen Übereinkommen zur Internationalen Gültigkeit von strafgerichtlichen Urteilen oder dem Gesetz betreffend die Übertragung von Gerichtsverfahren in ein anderes Land unterliegt, darf in Dänemark nicht für dieselbe Straftat belangt werden, wenn

1.

sie rechtswirksam freigesprochen wurde, oder

2.

die verhängte Strafe bereits verbüßt wurde, derzeit verbüßt wird oder nach den Gesetzen des Staates, in dem sich das Gericht befindet, nachgesehen wurde,

3.

sie zwar verurteilt, aber keine Strafe verhängt wurde.

(2) Die in Punkt 1 oben genannten Bestimmungen finden keine Anwendung auf

a)

Straftaten, welche unter § 6 Absatz 1 dieses Gesetzes fallen, oder

b)

die in § 8 Absatz 1 Z 1 genannten Straftaten, sofern nicht die Strafverfolgung in dem Staat, in dem sich das Gericht befindet, auf Betreiben der dänischen Anklagebehörde erfolgte.

§ 10b

Wenn eine Person strafrechtlich verfolgt wird und eine Strafe über sie bereits in einem anderen Staat für die selbe Straftat verhängt wurde, so ist die in Dänemark verhängte Strafe entsprechend der bereits im Ausland verbüßten Strafe zu verringern.

§ 11

Wenn ein dänischer Staatsangehöriger oder eine in Dänemark ansässige Person in einem anderen Land für eine Tat bestraft wurde, die nach dänischem Recht mit dem Verlust oder Entzug eines Amtes oder eines Rechts auf Berufsausübung oder eines anderen Rechts bedroht ist, kann ein solcher Rechtsentzug auf Grund einer öffentlichen Klage in Dänemark betrieben werden.

§ 12

Die Anwendung der §§ 6 bis 8 dieses Gesetzes unterliegt den geltenden Bestimmungen des Völkerrechts.

Deutschland:

Die Bundesrepublik Deutschland versteht Art. 1 Abs. 4 des Übereinkommens so, dass der Begriff „Streitkräfte eines Staates“ auch die nationalen Kontingente bei den Truppen der Vereinten Nationen umfasst. Die Bundesrepublik Deutschland ist weiter der Auffassung, dass der Begriff „Streitkräfte eines Staates“ auch Polizeikräfte umfasst.

El Salvador:

Erklärung gemäß Art. 6 Abs. 3 betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit über die in Art. 2 genannten Straftaten nach nationalem Recht für alle in Art. 6 Abs. 2 vorgesehenen Fälle.

Die Republik El Salvador erklärt gemäß Art. 20 Abs. 2 des Übereinkommens, dass sie sich an die Bestimmungen von Art. 20 Abs. 1 nicht gebunden erachtet.

Estland:

Erklärung gemäß Art. 6 Abs. 3 betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit über die in Art. 2 genannten Straftaten nach nationalem Recht für alle in Art. 6 Abs. 2 vorgesehenen Fälle.

Finnland:

Erklärung gemäß Art. 6 Abs. 3 betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit über die in Art. 2 genannten Straftaten für alle in Art. 6 Abs. 1, 2 und 4 vorgesehenen Fälle.

Frankreich:

Gemäß Art. 6 Abs. 3 des Übereinkommens begründet Frankreich seine Gerichtsbarkeit über die in Art. 2 genannten Straftaten für alle in Art. 6 Abs. 1 und 2 vorgesehenen Fälle.

Indien:

Vorbehalt:

Gemäß Art. 20 Abs. 2 erklärt Indien hiermit, dass es sich nicht durch die Bestimmungen des Art. 20 Abs. 1 des Übereinkommens gebunden erachtet.

Indonesien:

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