(Übersetzung)INTERNATIONALES ÜBEREINKOMMEN zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus
Unterzeichnungsdatum
Sprachen
Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch
Vertragsparteien
Afghanistan III 204/2005 Ägypten III 204/2005 Albanien III 102/2002 Algerien III 102/2002 Andorra III 29/2012 Angola III 29/2012 Antigua/Barbuda III 102/2002 Äquatorialguinea III 204/2005 Argentinien III 204/2005 Armenien III 204/2005 Aserbaidschan III 102/2002, III 204/2005 Äthiopien III 213/2013 Australien III 204/2005 Bahamas III 144/2008 Bahrain III 204/2005 Bangladesch III 204/2005 Barbados III 204/2005 Belarus III 204/2005 Belgien III 204/2005, III 144/2008 Belize III 204/2005 Benin III 204/2005 Bhutan III 204/2005 Bolivien III 102/2002, III 204/2005 Bosnien-Herzegowina III 204/2005 Botsuana III 102/2002 Brasilien III 204/2005 Brunei III 204/2005 Bulgarien III 102/2002, III 204/2005 Burkina Faso III 204/2005 Cabo Verde III 204/2005 Chile III 102/2002 China III 144/2008 Costa Rica III 204/2005 Côte d’Ivoire III 102/2002 Dänemark III 204/2005 Deutschland III 204/2005 Dominica III 204/2005 Dominikanische R III 144/2008 Dschibuti III 144/2008 Ecuador III 204/2005 El Salvador III 204/2005 Estland III 204/2005, III 144/2008 Eswatini III 204/2005 Fidschi III 144/2008 Finnland III 204/2005 Frankreich III 102/2002 Gabun III 204/2005 Georgien III 204/2005 Ghana III 204/2005 Grenada III 102/2002 Griechenland III 204/2005 Guatemala III 102/2002 Guinea III 204/2005 Guinea-Bissau III 144/2008 Guyana III 144/2008 Haiti III 29/2012 Heiliger Stuhl III 213/2013 Honduras III 204/2005 Indien III 204/2005 Indonesien III 144/2008 Irak III 213/2013 Irland III 204/2005 Island III 102/2002 Israel III 204/2005 Italien III 204/2005 Jamaika III 204/2005 Japan III 204/2005 Jemen III 29/2012 Jordanien III 204/2005 Kambodscha III 144/2008 Kamerun III 144/2008 Kanada III 102/2002 Kasachstan III 204/2005, III 213/2013 Katar III 144/2008 Kenia III 204/2005 Kirgisistan III 204/2005 Kiribati III 204/2005 Kolumbien III 204/2005 Komoren III 204/2005 Kongo III 144/2008 Kongo/DR III 204/2005 Korea/R III 204/2005 Kroatien III 204/2005 Kuba III 102/2002 Kuwait III 213/2013 Laos III 144/2008 Lesotho III 102/2002 Lettland III 204/2005 Liberia III 204/2005 Libyen III 204/2005 Liechtenstein III 204/2005 Litauen III 204/2005 Luxemburg III 204/2005 Madagaskar III 204/2005 Malawi III 204/2005 Malaysia III 144/2008 Malediven III 204/2005 Mali III 102/2002 Malta III 102/2002 Marokko III 204/2005 Marshallinseln III 204/2005 Mauretanien III 204/2005 Mauritius III 204/2005 Mexiko III 204/2005 Mikronesien III 204/2005 Moldau III 204/2005 Monaco III 102/2002 Mongolei III 204/2005 Montenegro III 144/2008 Mosambik III 204/2005 Myanmar III 144/2008, III 213/2013 Namibia III 213/2013 Nauru III 204/2005 Nepal III 213/2013 Neuseeland III 204/2005, III 29/2012 Nicaragua III 204/2005 Niederlande III 102/2002, III 204/2005, III 213/2013 Niger III 204/2005 Nigeria III 204/2005 Nordmazedonien III 204/2005 Norwegen III 204/2005 Oman III 29/2012 Pakistan III 29/2012 Palau III 102/2002 Panama III 204/2005 Papua-Neuguinea III 204/2005 Paraguay III 204/2005 Peru III 102/2002 Philippinen III 204/2005 Polen III 204/2005 Portugal III 204/2005 Ruanda III 204/2005 Rumänien III 204/2005 Russische F III 204/2005 Salomonen III 29/2012 Samoa III 204/2005 San Marino III 102/2002 São Tomé/Príncipe III 144/2008 Saudi-Arabien III 144/2008 Schweden III 204/2005 Schweiz III 204/2005 Senegal III 204/2005 Serbien-Montenegro III 204/2005 Seychellen III 204/2005 Sierra Leone III 204/2005 Simbabwe III 213/2013 Singapur III 204/2005 Slowakei III 204/2005 Slowenien III 204/2005 Spanien III 102/2002 Sri Lanka III 102/2002 St. Kitts/Nevis III 102/2002 St. Lucia III 29/2012 St. Vincent/Grenadinen III 102/2002 Südafrika III 204/2005 Sudan III 204/2005 Syrien III 204/2005 Tadschikistan III 204/2005 Tansania III 204/2005 Thailand III 204/2005 Togo III 204/2005 Tonga III 204/2005 Trinidad/Tobago III 29/2012 Tschechische R III 144/2008 Tunesien III 204/2005 Türkei III 204/2005 Turkmenistan III 204/2005 Uganda III 204/2005 Ukraine III 204/2005 Ungarn III 204/2005 Uruguay III 204/2005 USA III 204/2005 Usbekistan III 102/2002 Vanuatu III 204/2005 Venezuela III 204/2005 Vereinigte Arabische Emirate III 204/2005 Vereinigtes Königreich III 102/2002, III 29/2012, III 213/2013 Vietnam III 204/2005 Zentralafrikanische R III 144/2008 Zypern III 102/2002
Sonstige Textteile
Der Nationalrat hat beschlossen:
Der Abschluss des nachstehenden Staatsvertrages:
Internationales Übereinkommen zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus samt Anlage wird genehmigt.
Dieser Staatsvertrag ist im Sinne des Art. 50 Abs. 2 B-VG durch die Erlassung von Gesetzen zu erfüllen.
Gemäß Art. 49 Abs. 2 B-VG sind die arabische, chinesische, französische, russische und spanische Sprachfassung des Übereinkommens dadurch kundzumachen, dass sie zur öffentlichen Einsichtnahme im Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten aufliegen.
Ratifikationstext
(Anm.: letzte Anpassung durch Kundmachung BGBl. III Nr. 213/2013)
Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 15. April 2002 beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt; das Übereinkommen tritt gemäß seinem Art. 26 Abs. 2 für Österreich mit 15. Mai 2002 in Kraft.
Nach Mitteilungen des Generalsekretärs haben folgende weitere Staaten das Übereinkommen ratifiziert oder sind ihm beigetreten:
Albanien, Algerien, Antigua und Barbuda, Aserbaidschan, Bolivien, Botsuana, Bulgarien, Chile, Côte d’Ivoire, Frankreich, Grenada, Guatemala, Island, Kanada, Kuba, Lesotho, Mali, Malta, Monaco, Niederlande (für das Königreich in Europa), Palau, Peru, San Marino, Spanien, Sri Lanka, St. Kitts und Nevis, St. Vincent und die Grenadinen, Usbekistan, Vereinigtes Königreich, Zypern.
Nachstehende Staaten haben anlässlich der Hinterlegung ihrer Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunde folgende Vorbehalte erklärt bzw. Erklärungen abgegeben:
Ägypten:
Erklärung gemäß Art. 2 Abs. 2 lit. a:
Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gelten jene Übereinkommen, denen die Arabische Republik Ägypten nicht angehört, als nicht in der Anlage angeführt.
Die Regierung der Arabischen Republik Ägypten erklärt gemäß Art. 24 Abs. 2 des Übereinkommens, dass sie sich an die Bestimmungen von Art. 24 Abs. 1 nicht gebunden erachtet.
Unbeschadet der Grundsätze und Regeln des allgemeinen Völkerrechts und der einschlägigen Resolutionen der Vereinten Nationen betrachtet die Arabische Republik Ägypten Handlungen des nationalen Widerstands in allen Formen, einschließlich des bewaffneten Widerstands gegen ausländische Okkupation und Aggression zum Zweck der Befreiung und Selbstbestimmung, nicht als terroristische Handlungen nach Art. 2 Abs. 1 lit. b des Übereinkommens.
Andorra:
Die Regierung des Fürstentums Andorra erachtet sich nicht an Art. 24 Abs. 1 des Internationalen Übereinkommens über die Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus gebunden. Die Regierung des Fürstentums erklärt hiermit, dass für die Unterbreitung einer Streitigkeit an den Internationalen Gerichtshof die Zustimmung aller Parteien in jedem Fall erforderlich ist.
Algerien
Vorbehalt:
Algerien erachtet sich an die Bestimmungen des Art. 24 Abs. 1 des Übereinkommens nicht gebunden.
Algerien erklärt, dass für die Unterbreitung einer Streitigkeit an ein Schiedsgericht oder an den Internationalen Gerichtshof in jedem Fall die Zustimmung aller Streitparteien erforderlich ist.
Argentinien:
Gemäß Art. 24 Abs. 2 erklärt die Argentinische Republik, dass sie sich nicht an Art. 24 Abs. 1 gebunden erachtet und infolge dessen einen zwingend vorgeschriebenen Rückgriff auf ein Schiedsverfahren oder die Gerichtsbarkeit des Internationalen Gerichtshofes nicht anerkennt.
Bahamas:
Gemäß Art. 2.2 des Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus erklärt die Regierung des Commonwealth der Bahamas, dass sie nicht Vertragspartei der in Punkt 5. bis 9. aufgelisteten Verträge gemäß des in Abs. 1 lit. a des Übereinkommens genannten Anhanges ist und dass diese Verträge als nicht in dem Anhang gemäß Abs. 1 lit. a angeführt zu betrachten sind. Diese Verträge sind:
– Übereinkommen über den physischen Schutz von Kernmaterial, angenommen am 3. März 1980 in Wien.
– Protokoll zur Bekämpfung widerrechtlicher gewalttätiger Handlungen auf Flughäfen, die der internationalen Zivilluftfahrt dienen, in Ergänzung des Übereinkommens zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Zivilluftfahrt, beschlossen am 24. Februar 1988 in Montreal.
– Übereinkommen zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Seeschifffahrt, beschlossen am 10. März 1988 in Rom.
– Protokoll zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit fester Plattformen, die sich auf dem Festlandsockel befinden, beschlossen am 10. März 1988 in Rom.
– Internationales Übereinkommen zur Bekämpfung terroristischer Bombenanschläge, angenommen von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 15. Dezember 1997.
Bahrain:
Vorbehalt:
Das Königreich Bahrain erachtet sich nicht an Art. 24 Abs. 1 des Übereinkommens gebunden.
Erklärung:
Die nachstehenden Übereinkommen, denen Bahrain nicht angehört, gelten als nicht in der Anlage gemäß Art. 2 Abs. 1 lit. a angeführt:
Übereinkommen gemäß Z 3 der Anlage
Internationales Übereinkommen gemäß Z 4 der Anlage
Übereinkommen gemäß Z 5 der Anlage
Übereinkommen gemäß Z 7 der Anlage
Protokoll gemäß Z 8 der Anlage
Internationales Übereinkommen gemäß Z 9 der Anlage
Bangladesch:
Vorbehalt:
Gemäß Art. 24 Abs. 2 des Übereinkommens erachtet sich die Regierung der Volksrepublik Bangladesch nicht an Art. 24 Abs. 1 des Übereinkommens gebunden.
Erklärung:
Die Regierung der Volksrepublik Bangladesch erklärt, dass ihr Beitritt zu diesem Übereinkommen keine Unvereinbarkeit mit ihren internationalen Verpflichtungen aufgrund der nationalen Verfassung bewirken sollte.
Belarus:
Die Republik Belarus begründet Gerichtsbarkeit über alle in Art. 2 des Übereinkommens angeführten Straftaten für die in Art. 7 Abs. 1 und 2 genannten Fälle.
Belgien:
Vorbehalt: Zu Art. 14:
(Anm.: zurückgezogen mit BGBl. III Nr. 144/2008)
Erklärung gemäß Art. 2 Abs. 2 lit. a:
Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gelten die unter Z 3, 7, 8 und 9 der Anlage genannten Übereinkommen als nicht angeführt.
Die Regierung Belgiens legt Art. 2 Abs. 1 und 3 wie folgt aus: Eine Straftat im Sinne dieses Übereinkommens wird von einer Person begangen, die finanzielle Mittel bereitstellt oder sammelt, wenn sie dadurch ganz oder teilweise zur Planung, Vorbereitung oder Begehung einer in Art. 2 Abs. 1 lit. a und b des Übereinkommens genannten Straftat beiträgt. Es besteht kein Erfordernis zu beweisen, dass die bereitgestellten oder gesammelten Mittel genau für diese terroristische Handlung verwendet wurden, wenn sie zu den strafbaren Handlungen von Personen, deren Absicht es war, die in Art. 2 Abs. 1 lit. a und b genannten Handlungen zu begehen, beigetragen haben.
Erklärung gemäß Art. 7 Abs. 3 betreffend die Begründung der Gerichtsbarkeit für alle in Art. 7 Abs. 2 angeführten Fälle.
China:
Die Volksrepublik China ist nicht an Art. 24 Abs. 1 des Übereinkommens gebunden.
Gemäß Art. 153 des Grundgesetzes der Sonderverwaltungsregion Hongkong der Volksrepublik China sowie Art. 138 des Grundgesetzes der Sonderverwaltungsregion Macao der Volksrepublik China, beschließt die Regierung der Volksrepublik China, dass das Übereinkommen auf die Sonderverwaltungsregion Hongkong und auf die Sonderverwaltungsregion Macao der Volksrepublik China angewendet wird.
Der Vorbehalt der Volksrepublik China zu Art. 24 Abs. 1 des Übereinkommens wird auf die Sonderverwaltungsregion Hongkong und auf die Sonderverwaltungsregion Macao der Volksrepublik China angewendet.
Im Hinblick auf die Sonderverwaltungsregion Macao der Volksrepublik China werden folgende drei Übereinkommen nicht in dem in Art. 2 Abs. 1 lit. a des Übereinkommens genannten Anhang enthalten sein:
– Übereinkommen über den physischen Schutz von Kernmaterial, angenommen am 3. März 1980 in Wien.
– Übereinkommen zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Seeschifffahrt, beschlossen am 10. März 1988 in Rom.
– Protokoll zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit fester Plattformen, die sich auf dem Festlandsockel befinden, beschlossen am 10. März 1988 in Rom.
Cook Inseln:
Erklärung gemäß Art. 2 Abs. 2 lit. a:
Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gelten die unter Z 5, 6, 7, 8 und 9 der Anlage genannten Übereinkommen als nicht angeführt.
El Salvador:
Erklärung gemäß Art. 2 Abs. 2 lit. a:
Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gilt das unter Z 5 der Anlage genannte Übereinkommen als nicht angeführt.
Die Republik El Salvador erklärt gemäß Art. 24 Abs. 2 des Übereinkommens, dass sie sich an die Bestimmungen von Art. 24 Abs. 1 nicht gebunden erachtet, da sie die obligatorische Gerichtsbarkeit des Internationalen Gerichtshofs nicht anerkennt.
El Salvador tritt dem Übereinkommen mit dem Verständnis bei, dass dieser Beitritt ohne Verbindlichkeit hinsichtlich solcher Bestimmungen ist, die mit den Grundsätzen seiner Verfassung und seines nationalen Rechtssystems in Widerspruch stehen könnten.
Estland:
Erklärung gemäß Art. 2 Abs. 2 lit. a
(Anm.: zurückgezogen mit BGBl. III Nr. 144/2008)
Frankreich
Erklärungen:
Zu Art. 2 Abs. 2 lit. a:
In Übereinstimmung mit Art. 2 Abs. 2 lit. a dieses Übereinkommens erklärt Frankreich, dass im Hinblick auf die Anwendung des Übereinkommens auf Frankreich das Übereinkommen vom 14. Dezember 1973 über die Verhütung, Verfolgung und Bestrafung von Straftaten gegen völkerrechtlich geschützte Personen einschließlich Diplomaten in der in Art. 2 Abs. 1 lit. a genannten Anlage als nicht enthalten gilt, weil Frankreich keine Vertragspartei dieses Übereinkommens ist.
Georgien:
In Übereinstimmung mit Art. 2 Abs. 2 erklärt Georgien, dass während der Anwendung dieses Übereinkommens solche Verträge, denen Georgien nicht beigetreten ist, nicht als in den Anhang des Übereinkommens eingeschlossen angesehen werden sollten.
Heiliger Stuhl:
Am 26. September 2012 hat der Heilige Stuhl eine Erklärung nach Art. 2 Abs. 2 lit. a des Übereinkommens abgegeben.
Vorbehalte und Erklärungen zu diesem Übereinkommen – mit Ausnahme derer Österreichs und territorialer Anwendungen – werden im Teil III des Bundesgesetzblattes nicht veröffentlicht. Sie sind in englischer und französischer Sprache auf der Webseite der Vereinten Nationen unter http://treaties.un.org/ abrufbar [CHAPTER XVIII.11].
Indonesien:
A. Gemäß Art. 2 Abs. 2 lit. a des Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus erklärt die Regierung der Republik Indonesien, dass folgende Verträge als nicht in dem in Art. 2 Abs. 1 lit. a des Übereinkommens genannten Anhang angeführt zu betrachten sind:
– Übereinkommen über die Verhütung, Verfolgung und Bestrafung von Straftaten gegen völkerrechtlich geschützte Personen einschließlich Diplomaten, angenommen von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 14. Dezember 1973.
– Internationales Übereinkommen gegen Geiselnahme, angenommen von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 17. Dezember 1979.
– Protokoll zur Bekämpfung widerrechtlicher gewalttätiger Handlungen auf Flughäfen, die der internationalen Zivilluftfahrt dienen, in Ergänzung des Übereinkommens zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Zivilluftfahrt, beschlossen am 24. Februar 1988 in Montreal.
– Übereinkommen zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Seeschifffahrt, beschlossen am 10. März 1988 in Rom.
– Protokoll zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit fester Plattformen, die sich auf dem Festlandsockel befinden, beschlossen am 10. März 1988 in Rom.
B. Die Regierung der Republik Indonesien erklärt, dass Art. 7 des Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus in strikter Übereinstimmung mit den Grundsätzen von Souveränität und gebietsmäßiger Einheit von Staaten umzusetzen ist.
Die Regierung der Republik Indonesien als Unterzeichnete des Übereinkommens zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus erachtet sich nicht an Art. 24 gebunden und vertritt den Standpunkt, dass Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Auslegung oder Anwendung des Übereinkommens, die nicht im Wege von Abs. 1 des genannten Artikels beigelegt werden können, dem Internationalen Gerichtshof nur mit Zustimmung aller Streitparteien unterbreitet werden können.
Israel:
Erklärung gemäß Art. 2 Abs. 2 lit. a:
Bei der Anwendung des vorliegenden Übereinkommens gelten jene in der Anlage genannten Übereinkommen, denen Israel nicht angehört, als nicht angeführt.
Der Staat Israel erklärt gemäß Art. 24 Abs. 2 des Übereinkommens, dass er sich an die Bestimmungen von Art. 24 Abs. 1 nicht gebunden erachtet.
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