Verordnung des Bundesministers für Justiz über die Übertragung von Buchhaltungsaufgaben
Präambel/Promulgationsklausel
Auf Grund des § 6 Abs. 1 des Bundeshaushaltsgesetzes, BGBl. Nr. 21/1986, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 8/2002, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen verordnet:
§ 1. Die im § 7 des Bundeshaushaltsgesetzes angeführten Buchhaltungsaufgaben werden im Wirkungsbereich des haushaltsleitenden Organs Bundesminister für Justiz für die nachstehenden anweisenden Organe der Buchhaltung folgender anweisender Organe übertragen:
| vom anweisenden Organ | der Buchhaltung |
|---|---|
| 1. Bundesminister für Justiz | des Bundesministeriums für Finanzen |
| 2. Präsident des Obersten Gerichtshofes | des Bundesministeriums für Finanzen |
| 3. Generalprokuratur | des Bundesministeriums für Finanzen |
| 4. Oberstaatsanwaltschaft Wien | des Bundesministeriums für Finanzen |
| 5. Präsident des Oberlandesgerichtes Wien | des Bundesministeriums für Finanzen |
| 6. Oberstaatsanwaltschaft Graz | der Finanzlandesdirektion Steiermark |
| 7. Präsident des Oberlandesgerichtes Graz | der Finanzlandesdirektion Steiermark |
| 8. Oberstaatsanwaltschaft Linz | der Finanzlandesdirektion Oberösterreich |
| 9. Präsident des Oberlandesgerichtes Linz | der Finanzlandesdirektion Oberösterreich |
| 10. Oberstaatsanwaltschaft Innsbruck | der Finanzlandesdirektion Tirol |
| 11. Präsident des Oberlandesgerichtes Innsbruck | der Finanzlandesdirektion Tirol |
| 12. Bundespersonalstelle für Bewährungshilfe | des Bundesministeriums für Finanzen |
§ 2. (1) Diese Verordnung tritt mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 2003 in Kraft.
(2) Die Verordnung des Bundesministers für Justiz betreffend Übertragung von Buchhaltungsaufgaben, BGBl. II Nr. 57/1998, tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2002 außer Kraft.
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