Verordnung des Bundesministers für Finanzen über die Einreichung von Anbringen, die Akteneinsicht und die Zustellung von Erledigungen in automationsunterstützter Form (FinanzOnline-Verordnung 2006 - FOnV 2006)

Typ Verordnung
Veröffentlichung 2006-03-01
Status Aufgehoben · 2008-07-09
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 81
Änderungshistorie JSON API

Abkürzung

FOnV 2006

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund

1.

der §§ 86a, 90a und 97 Abs. 3 der Bundesabgabenordnung - BAO;

2.

des § 108 Abs. 5 und 7 des Einkommensteuergesetzes 1988 – EStG 1988;

3.

des § 108a Abs. 4 des Einkommensteuergesetzes 1988 – EStG 1988;

4.

des § 108g Abs. 4 des Einkommensteuergesetzes 1988 – EStG 1988;

5.

des § 23a Abs. 4 des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes 1955 (soweit sich die Regelung auf die gerichtlichen Eintragungsgebühren beziehen, im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Justiz);

6.

des § 24 Abs. 2 des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes 1955;

7.

des § 9 Abs. 1 EU-Quellensteuergesetz – EU-QuStG;

8.

des § 102 Abs. 1 der Gewerbeordnung 1994 - GewO 1994;

9.

des § 10 Abs. 2 des Grunderwerbsteuergesetzes 1987;

10.

des § 13 Abs. 1 des Grunderwerbsteuergesetzes 1987 (soweit sich die Regelung auf die gerichtlichen Eintragungsgebühren beziehen, im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Justiz);

11.

des § 40 Abs. 2 Z 2 des Investmentfondsgesetzes 1993 – InvFG 1993;

12.

des § 40 Abs. 2 Z 2 des Immobilien-Investmentfondsgesetzes – ImmoInvFG;

13.

des § 10 Abs. 2 des Kapitalverkehrsteuergesetzes;

14.

des § 10a Abs. 4 des Kapitalverkehrsteuergesetzes;

15.

des § 14 des Kommunalsteuergesetzes 1993;

16.

des § 40 Abs. 5 des Zustellgesetzes - ZustG,

Abkürzung

FOnV 2006

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund

1.

der §§ 86a, 90a, 97 Abs. 3 und 98 Abs. 1 der Bundesabgabenordnung – BAO;

2.

des § 108 Abs. 5 und 7 des Einkommensteuergesetzes 1988 – EStG 1988;

3.

des § 108a Abs. 4 des Einkommensteuergesetzes 1988 – EStG 1988;

4.

des § 108g Abs. 4 des Einkommensteuergesetzes 1988 – EStG 1988;

5.

des § 23a Abs. 4 des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes 1955 (soweit sich die Regelung auf die gerichtlichen Eintragungsgebühren beziehen, im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Justiz);

6.

des § 24 Abs. 2 des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes 1955;

7.

des § 9 Abs. 1 EU-Quellensteuergesetz – EU-QuStG;

8.

des § 102 Abs. 1 der Gewerbeordnung 1994 - GewO 1994;

9.

des § 10 Abs. 2 des Grunderwerbsteuergesetzes 1987;

10.

des § 13 Abs. 1 des Grunderwerbsteuergesetzes 1987 (soweit sich die Regelung auf die gerichtlichen Eintragungsgebühren beziehen, im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Justiz);

11.

des § 40 Abs. 2 Z 2 des Investmentfondsgesetzes 1993 – InvFG 1993;

12.

des § 40 Abs. 2 Z 2 des Immobilien-Investmentfondsgesetzes – ImmoInvFG;

13.

des § 10 Abs. 2 des Kapitalverkehrsteuergesetzes;

14.

des § 10a Abs. 4 des Kapitalverkehrsteuergesetzes;

15.

des § 14 des Kommunalsteuergesetzes 1993;

16.

des § 121a Abs. 6 der Bundesabgabenordnung – BAO,

Abkürzung

FOnV 2006

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund

1.

der §§ 86a, 90a, 97 Abs. 3, 98 Abs. 1 und 99 der Bundesabgabenordnung – BAO;

2.

des § 108 Abs. 5 und 7 des Einkommensteuergesetzes 1988 – EStG 1988;

3.

des § 108a Abs. 4 des Einkommensteuergesetzes 1988 – EStG 1988;

4.

des § 108g Abs. 4 des Einkommensteuergesetzes 1988 – EStG 1988;

5.

des § 23a Abs. 4 des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes 1955 (soweit sich die Regelung auf die gerichtlichen Eintragungsgebühren beziehen, im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Justiz);

6.

des § 24 Abs. 2 des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes 1955;

7.

des § 9 Abs. 1 EU-Quellensteuergesetz – EU-QuStG;

8.

des § 102 Abs. 1 der Gewerbeordnung 1994 - GewO 1994;

9.

des § 10 Abs. 2 des Grunderwerbsteuergesetzes 1987;

10.

des § 13 Abs. 1 des Grunderwerbsteuergesetzes 1987 (soweit sich die Regelung auf die gerichtlichen Eintragungsgebühren beziehen, im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Justiz);

11.

des § 40 Abs. 2 Z 2 des Investmentfondsgesetzes 1993 – InvFG 1993;

12.

des § 40 Abs. 2 Z 2 des Immobilien-Investmentfondsgesetzes – ImmoInvFG;

13.

des § 10 Abs. 2 des Kapitalverkehrsteuergesetzes;

14.

des § 10a Abs. 4 des Kapitalverkehrsteuergesetzes;

15.

des § 14 des Kommunalsteuergesetzes 1993;

16.

des § 121a Abs. 6 der Bundesabgabenordnung – BAO,

Abkürzung

FOnV 2006

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund

1.

der §§ 86a, 90a, 97 Abs. 3, 98 Abs. 1 und 99 der Bundesabgabenordnung – BAO;

2.

des § 108 Abs. 5 und 7 des Einkommensteuergesetzes 1988 – EStG 1988;

3.

des § 108a Abs. 4 des Einkommensteuergesetzes 1988 – EStG 1988;

4.

des § 108g Abs. 4 des Einkommensteuergesetzes 1988 – EStG 1988;

5.

des § 23a Abs. 4 des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes 1955 (soweit sich die Regelung auf die gerichtlichen Eintragungsgebühren beziehen, im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Justiz);

6.

des § 24 Abs. 2 des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes 1955;

7.

des § 9 Abs. 1 EU-Quellensteuergesetz – EU-QuStG;

8.

des § 102 Abs. 1 der Gewerbeordnung 1994 - GewO 1994;

9.

des § 10 Abs. 2 des Grunderwerbsteuergesetzes 1987;

10.

des § 13 Abs. 1 des Grunderwerbsteuergesetzes 1987 (soweit sich die Regelung auf die gerichtlichen Eintragungsgebühren beziehen, im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Justiz);

11.

des § 40 Abs. 2 Z 2 des Investmentfondsgesetzes 1993 – InvFG 1993;

12.

des § 40 Abs. 2 Z 2 des Immobilien-Investmentfondsgesetzes – ImmoInvFG;

13.

des § 10 Abs. 2 des Kapitalverkehrsteuergesetzes;

14.

des § 10a Abs. 4 des Kapitalverkehrsteuergesetzes;

15.

des § 14 des Kommunalsteuergesetzes 1993;

16.

des § 121a Abs. 6 der Bundesabgabenordnung – BAO;

17.

der §§ 4 Abs. 6 und 59 Abs. 3 des Glücksspielgesetzes – GSpG;

18.

des § 33 TP 17 Abs. 3 des Gebührengesetzes 1957,

Abkürzung

FOnV 2006

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund

1.

der §§ 86a, 90a, 97 Abs. 3, 98 Abs. 1, 99 und 121a Abs. 6 der Bundesabgabenordnung – BAO;

2.

der §§ 108 Abs. 5 und 7, 108a Abs. 4 und 108g Abs. 4 des Einkommensteuergesetzes 1988 – EStG 1988;

3.

des § 9 Abs. 1 EU-Quellensteuergesetz – EU-QuStG;

4.

des § 24 Abs. 2 des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes 1955;

5.

der §§ 10 Abs. 2 und 13 Abs. 1 des Grunderwerbsteuergesetzes 1987 (soweit sich die Regelung auf die gerichtlichen Eintragungsgebühren beziehen, im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Justiz);

6.

der §§ 10 Abs. 2 und § 10a Abs. 4 des Kapitalverkehrsteuergesetzes;

7.

des § 33 TP 17 Abs. 3 des Gebührengesetzes 1957,

8.

der §§ 4 Abs. 6 und 59 Abs. 3 des Glücksspielgesetzes – GSpG;

9.

des § 102 Abs. 1 der Gewerbeordnung 1994 – GewO 1994,

wird verordnet:

Abkürzung

FOnV 2006

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund

1.

der §§ 86a, 90a, 97 Abs. 3, 98 Abs. 1, 121a Abs. 6 und 211 Abs. 3 der Bundesabgabenordnung – BAO, BGBl. Nr. 194/1961, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 104/2019,

2.

der §§ 108 Abs. 5 und 7, 108a Abs. 4 und 108g Abs. 4 des Einkommensteuergesetzes 1988 – EStG 1988, BGBl. Nr. 400/1988, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 104/2019,

3.

der §§ 10 Abs. 2 und 13 Abs. 1 des Grunderwerbsteuergesetzes 1987 – GrEStG 1987, BGBl. Nr. 309/1987, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 104/2019 (soweit sich die Regelungen auf die gerichtlichen Eintragungsgebühren beziehen, im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz),

4.

des § 33 TP 17 Abs. 3 des Gebührengesetzes 1957, BGBl. Nr. 267/1957, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 104/2019,

5.

der §§ 4 Abs. 6 und 59 Abs. 3 des Glücksspielgesetzes – GSpG, BGBl. Nr. 620/1989, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 104/2019,

wird verordnet:

Abkürzung

FOnV 2006

1.

Abschnitt

Allgemeine Vorschriften

Allgemeine Vorschriften, Sorgfaltspflichten, Zurechnung von Anbringen

§ 1. (1) Diese Verordnung regelt automationsunterstützte Datenübertragungen in Bezug auf Anbringen (§ 86a BAO), Erledigungen (§ 97 Abs. 3 BAO) und Akteneinsicht (§ 90a BAO), soweit nicht eigene Vorschriften bestehen.

(2) Die automationsunterstützte Datenübertragung ist zulässig für die Funktionen, die dem jeweiligen Teilnehmer in Finanz-Online (https://finanzonline.bmf.gv.at) zur Verfügung stehen. Die für eine Datenstromübermittlung und für eine Übermittlung mittels eines Webservices erforderlichen organisatorischen und technischen Spezifikationen (zB XML-Struktur; WSDL) sind auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen (https://www.bmf.gv.at) abrufbar zu halten.

(3) Parteien und deren Vertreter, die an FinanzOnline teilnehmen und dafür von den Abgabenbehörden eine Teilnehmeridentifikation, Benutzeridentifikation und ein persönliches Passwort (PIN) erhalten, haben diese, auch wenn sie selbst bestimmt wurden, sorgfältig zu verwahren, soweit zumutbar Zugriffe darauf zu verhindern und die Weitergabe der Benutzeridentifikation und des persönlichen Passworts (PIN) zu unterlassen. Die Weitergabe der Teilnehmeridentifikation zum Zweck der Einräumung entsprechender Benutzeridentifikationen an andere Personen ist im eigenen Verantwortungsbereich des Teilnehmers nach Maßgabe der für den jeweiligen Teilnehmer zur Verfügung stehenden Funktionen (Abs. 2) zulässig, doch haben die so berechtigten Personen dieselben Sorgfaltspflichten, insbesondere dürfen die Benutzeridentifikation und das persönliche Passwort (PIN) nicht weitergegeben werden. Der Teilnehmer darf jede Benutzeridentifikation jeweils nur einer natürlichen Person zuordnen.

(4) Ein unter einer bestimmten Teilnehmeridentifikation gestelltes Anbringen gilt unabhängig davon, wer die Übermittlung tatsächlich durchführt, als Anbringen desjenigen, auf den diese Teilnehmeridentifikation ausgestellt worden ist, es sei denn, der Teilnehmer macht glaubhaft, dass das Anbringen trotz Einhaltung seiner Sorgfaltspflichten (Abs. 3) unter missbräuchlicher Verwendung seiner Teilnehmeridentität durch einen Dritten gestellt wurde.

(5) Ein von einem hiezu Bevollmächtigten elektronisch eingereichtes Anbringen des Vollmachtgebers ist nicht als vom übermittelnden Bevollmächtigten unterschrieben anzusehen.

Abkürzung

FOnV 2006

1.

Abschnitt

Allgemeine Vorschriften

Allgemeine Vorschriften, Sorgfaltspflichten, Zurechnung von Anbringen

§ 1. (1) Diese Verordnung regelt automationsunterstützte Datenübertragungen in Bezug auf Anbringen (§ 86a BAO), Erledigungen (§ 97 Abs. 3 BAO) und Akteneinsicht (§ 90a BAO), soweit nicht eigene Vorschriften bestehen.

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