Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit über die Berufsausbildung im Lehrberuf Schalungsbau (Schalungsbau-Ausbildungsordnung)
Präambel/Promulgationsklausel
Auf Grund der §§ 8 und 24 des Berufsausbildungsgesetzes, BGBl. Nr. 142/1969, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 5/2006, wird verordnet:
Lehrberuf Schalungsbau
§ 1. (1) Der Lehrberuf Schalungsbau ist mit einer Lehrzeit von drei Jahren eingerichtet.
(2) Die in dieser Verordnung gewählten Begriffe schließen jeweils die männliche und weibliche Form ein. Im Lehrvertrag, Lehrzeugnis, Lehrbrief und im Lehrabschlussprüfungszeugnis ist der Lehrberuf in der dem Geschlecht des Lehrlings entsprechenden Form (Schalungsbauer oder Schalungsbauerin) zu bezeichnen.
Berufsprofil
§ 2. Durch die Berufsausbildung im Lehrbetrieb und in der Berufsschule soll der im Lehrberuf Schalungsbau ausgebildete Lehrling befähigt werden, die nachfolgenden Tätigkeiten fachgerecht, selbständig und eigenverantwortlich ausführen zu können:
Einrichten und Absichern von Baustellen und Arbeitsplätzen,
Umsetzen von Planvorgaben in die Natur,
Herstellen von Schalungen aus verschiedenen Materialien (Holz, Metall, Kunststoff) für Bauteile aus Beton und Stahlbeton,
Herstellen von Bewehrungen (zB aus Bewehrungsstahl oder Betonstahlmatten) sowie Einbringen und Verankern von Bewehrungen,
Einbringen von vorgefertigtem Beton oder auf der Baustelle angefertigtem Beton in Schalungen,
Verdichten, Glätten und Ausgleichen von Beton sowie Schützen und Nachbehandeln von Betonoberflächen,
Instandhalten und Sanieren von Beton- und Stahlbetonbauteilen,
Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen und Umweltstandards.
Berufsbild
§ 3. (1) Für die Ausbildung im Lehrberuf Schalungsbau wird folgendes Berufsbild festgelegt. Die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sind spätestens in dem jeweils angeführten Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, dass der Lehrling zur Ausübung qualifizierter Tätigkeiten im Sinne des Berufsprofils befähigt wird, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen, Kontrollieren und Optimieren einschließt.
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Pos. 1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr
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Kenntnis der Betriebs-
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und Rechtsform des - -
Lehrbetriebes
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Kenntnis des organisatorischen Aufbaus und
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der Aufgaben und Zuständigkeiten der einzelnen -
Betriebsbereiche
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Einführung in die
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Aufgaben, die Kenntnis der Marktposition und des
Branchenstellung und Kundenkreises des Lehrbetriebes
das Angebot des
Lehrbetriebs
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Kenntnis der ergonomischen Gestaltung des Arbeitsplatzes
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Handhaben und Instandhalten der zu verwendenden Werkzeuge,
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Baumaschinen, Vorrichtungen, Einrichtungen und Geräte
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Kenntnis der Bau- und Hilfsstoffe, ihrer Eigenschaften sowie
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der Verwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten unter Beachtung
der einschlägigen Verarbeitungsrichtlinien
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Grundkenntnisse der Kenntnis der Lagerung von Baustoffen
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Lagerung von und der Verhütung von Schäden bei
Baustoffen der Lagerung
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Grundkenntnisse der schädlichen Kenntnisse der
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Einflüsse auf Baumaterialien und schädlichen Einflüsse
der Maßnahmen zu deren Abwehr auf Baumaterialien und
der Maßnahmen zu deren
Abwehr
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Grundkenntnisse der Statik
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Kenntnis des Herstellens (Aufstellen, Kenntnis über die
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Instand halten, Bedienen, Abtragen) Verwendung von
von Gerüsten aller Art Hebebehelfen
(wie zB Arbeitsbühnen,
Ladekränen u.
Hubstaplern)
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Herstellen von Herstellen von Gerüsten
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einfachen
Bockgerüsten
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Mitarbeit beim Einrichten Einrichten und
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und Absichern von Baustellen und Absichern von
Arbeitsplätzen Baustellen und
Arbeitsplätzen
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Herstellen von Schnurgerüsten -
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Aufnehmen und Vermessen Erstellen von
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von einfachen Bauteilen einfachen
Aufmassskizzen
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Feststellen des Materialbedarfs
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Herstellen von Waagrissen und -
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Aufstichen
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– Sichern und Pölzen von Baugruben und
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Künetten
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Kenntnis der Betontechnologie -
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Kenntnis der Schalungstechnologie (Schalungen aus Holz, Metall,
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Kunststoff, Systemschalungen)
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Manuelles Bearbeiten Maschinelles Bearbeiten von
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von Werkstoffen Werkstoffen (Holz, Metall,
(Holz, Metall, Kunststoff)
Kunststoff)
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Aufreißen und Einmessen von Schalungen
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Mitarbeit beim
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Herstellen (Aufstellen, Herstellen (Aufstellen, Abstützen,
Abstützen, Verspannen) Verspannen) und Abbauen von
und Abbauen von Schalungen aus Brettern,
Schalungen aus Schaltafeln, Verbundplatten
Brettern, Schaltafeln, sowie von Systemschalungen
Verbundplatten sowie
von Systemschalungen
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– Herstellen von Sichtbetonschalungen
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– – Montieren von
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Gleitschalungen und
Kletterschalungen
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– Mitarbeit beim Aufbauen und Abbauen
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Aufbauen und von Rüstungen
Abbauen von
Rüstungen
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```
```
Herstellen von Bewehrungen (Ablängen, Biegen, Flechten) nach
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Biegeplänen und Bewehrungsplänen sowie Verlegen und Verankern
in der Schalung
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```
```
Herstellen von
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Mörtel sowie Herstellen von Betonmischungen unter
Herstellen von Verwendung von Betonzusatzmitteln nach
Betonmischungen Rezepturen
nach Rezepturen
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```
```
Mitarbeit beim
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Transportieren Transportieren (zB mit Krankübeln,
und Einbringen Betonpumpen) sowie Einbringen von Beton
von Beton
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Verdichten von Beton mit Rüttelgeräten -
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– Bearbeiten (Glätten, Abziehen, Ausgleichen)
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sowie Nachbehandeln der Oberfläche des
Betons
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Reinigen und Warten von Schalungen
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Kenntnis über die
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Instandhaltung
und Sanierung Instandhalten und Sanieren von Beton-
von Beton- und und Stahlbetonbauteilen
Stahlbeton-
bauteilen
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Herstellen von Betonteilen (zB Fassadenelemente, Verblendungen)
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aus Beton und Stahlbeton
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– Montieren sowie Versetzen von Betonteilen
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(zB Fassadenelemente, Verblendungen) aus
Beton und Stahlbeton
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```
Herstellen von Anschlussmauerwerk und von Verbindungen
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```
Herstellen von Schlitzen, Durchbrüchen, Öffnungen und
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Aussparungen
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```
Kenntnis der Feuchtigkeitsisolierung –
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– Abdichten des Bauwerks gegen Feuchtigkeit
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mit Abdichtungsbahnen, Brettlaufzügen und
Dichtschlämmen
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– Herstellen von -
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Trenn- und
Arbeitsfugen
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Grundkenntnisse
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der Kälte-,
Wärme-, Brand- Kenntnis der Kälte-, Wärme-, Brand-
und und Schalldämmung
Schalldämmung
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Verarbeiten von Dämmstoffen zur Kälte-, Wärme-, Brand- und
```
Schalldämmung
```
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Lesen von Bauplänen und Bauzeichnungen samt Stücklisten sowie
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Anwenden von Materiallisten
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Skizzieren von Ausführungsdetails -
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einfacher Bauteile
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Kenntnis des Führens von Ausfüllen der Ausmaß-
```
und Arbeitsnachweisen
Arbeitsbestätigungen;
Führen von
Bautageberichten
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Kenntnis der betriebsspezifischen
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Hard- und Software, des Internets -
und der Digitalfotografie
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Führen von Gesprächen mit Vorgesetzten, Kollegen, Kunden und
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Lieferanten unter Beachtung der fachgerechten Ausdrucksweise
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Kenntnis über Inhalt und Ziel der Ausbildung sowie über
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wesentliche einschlägige Weiterbildungsmöglichkeiten
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Kenntnis der einschlägigen Sicherheitsvorschriften und Normen
```
sowie der einschlägigen Vorschriften zum Schutz des Lebens und
der Gesundheit
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Grundkenntnis der Erstversorgung bei betriebsspezifischen
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Arbeitsunfällen
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Die für den Lehrberuf relevanten Maßnahmen und Vorschriften zum
```
Schutze der Umwelt: Grundkenntnisse der betrieblichen Maßnahmen
zum sinnvollen Energieeinsatz im berufs-relevanten
Arbeitsbereich; Grundkenntnisse der Umsetzung von
Umweltschutzmaßnahmen auf der Baustelle (zB
Baurestmassentrennung, Recycling, Entsorgung, Gewässerschutz)
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Kenntnis der sich aus dem Lehrvertrag ergebenden
```
Verpflichtungen (§§ 9 und 10 Berufsausbildungsgesetz)
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52 Grundkenntnisse der aushangpflichtigen arbeitsrechtlichen
Vorschriften
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(2) Bei der Ausbildung in den fachlichen Kenntnissen und Fertigkeiten ist - unter besonderer Beachtung der betrieblichen Erfordernisse und Vorgaben - auf die Persönlichkeitsbildung des Lehrlings zu achten, um ihm die für eine Fachkraft erforderlichen Schlüsselqualifikationen bezüglich Sozialkompetenz (wie Offenheit, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit), Selbstkompetenz (wie Selbsteinschätzung, Selbstvertrauen, Eigenständigkeit, Belastbarkeit), Methodenkompetenz (wie Präsentationsfähigkeit, Rhetorik in deutscher Sprache, Verständigungsfähigkeit in den Grundzügen der englischen Sprache) und Kompetenz für das selbstgesteuerte Lernen (wie Bereitschaft, Kenntnis über Methoden, Fähigkeit zur Auswahl geeigneter Medien und Materialien) zu vermitteln.
Lehrabschlussprüfung
Gliederung
§ 4. (1) Die Lehrabschlussprüfung gliedert sich in eine theoretische und in eine praktische Prüfung.
(2) Die theoretische Prüfung umfasst die Gegenstände Bautechnik, Baustoffkunde und Angewandte Mathematik.
(3) Die theoretische Prüfung entfällt, wenn der Prüfungskandidat das Erreichen des Lehrziels der letzten Klasse der fachlichen Berufsschule oder den erfolgreichen Abschluss einer die Lehrzeit ersetzenden berufsbildenden mittleren oder höheren Schule nachgewiesen hat.
(4) Die praktische Prüfung umfasst die Gegenstände Prüfarbeit und Fachgespräch.
Theoretische Prüfung
Allgemeine Bestimmungen
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