Verordnung der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) über befristete Verbote im Zusammenhang mit Leerverkäufen von bestimmten Finanzinstrumenten (Leerverkaufverbotsverordnung – LVV)
Ende des Bezugszeitraums: 28.11.2008
Präambel/Promulgationsklausel
Auf Grund des § 48d Abs. 12 des Börsegesetzes 1989 – BörseG, BGBl. Nr. 555, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 136/2008, wird verordnet:
Ende des Bezugszeitraums: 28.11.2008
Finanzinstrumente
§ 1. Dem Verbot gemäß § 2 Abs. 1 unterliegen bis einschließlich 28. November 2008 die Aktien der
Erste Group Bank AG, AT0000652011,
Raiffeisen International Bank-Holding AG, AT0000606306,
UNIQA Versicherungen AG, AT0000821103 und
WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG Vienna Insurance Group, AT0000908504.
Ende des Bezugszeitraums: 28.11.2008
Verbot von Leerverkäufen
§ 2. (1) Die in § 1 angeführten Finanzinstrumente dürfen gemäß § 48d Abs. 12 BörseG nicht Gegenstand von ungedeckten Leerverkäufen am Kassamarkt sein.
(2) Vom Verbot nach Abs. 1 sind kurzfristige ungedeckte Leerverkaufspositionen von Börsemitgliedern, die die Verpflichtung übernommen haben, verbindliche An- und Verkaufspreise zu stellen (Market Maker oder Specialists), soweit diese Geschäfte im Rahmen der in diesem Zusammenhang übernommenen vertraglichen Verpflichtung erfolgen, nicht erfasst.
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