Verordnung der Bundesregierung über den Aufwandersatz von gesetzlichen Interessenvertretungen und kollektivvertragsfähigen freiwilligen Berufsvereinigungen in Arbeitsrechtssachen (Aufwandersatzverordnung)
Zum Außerkrafttretensdatum vgl. § 2, BGBl. II Nr. 407/2009
Präambel/Promulgationsklausel
Auf Grund der §§ 1 und 2 des Bundesgesetzes über den Aufwandersatz von gesetzlichen Interessenvertretungen und freiwilligen kollektivvertragsfähigen Berufsvereinigungen in Arbeitsrechtssachen – Aufwandersatzgesetz, BGBl. Nr. 28/1993, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 98/2001, wird verordnet:
Zum Außerkrafttretensdatum vgl. § 2.
§ 1. Die Höhe der als Aufwandersatz in Arbeitsrechtssachen zu leistenden Pauschalbeträge wird wie folgt festgesetzt:
```
für das Verfahren erster Instanz
```
```
bis zur ersten Tagsatzung zur mündlichen
```
Streitverhandlung oder bis zur abgesonderten
Abhaltung einer ersten Tagsatzung bzw. bis zur
Erlassung eines Zahlungsbefehls,
Zahlungsauftrages- oder Versäumungsurteils ........ 220 Euro
```
für das weitere Verfahren ......................... 385 Euro
```
```
für das Berufungsverfahren und das Verfahren über
```
einen Rekurs gegen einen Endbeschluss ................ 385 Euro
Zum Außerkrafttretensdatum vgl. § 2.
§ 2. (1) Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 2009 in Kraft.
(2) Mit Ablauf des 31. Dezember 2008 tritt die Verordnung der Bundesregierung über den Aufwandersatz von gesetzlichen Interessenvertretungen und kollektivvertragsfähigen freiwilligen Berufsvereinigungen in Arbeitsrechtssachen - Aufwandersatzverordnung, BGBl. II Nr. 365/2007, außer Kraft. Sie ist jedoch auf Verfahrensabschnitte im Sinne des § 1, die vor dem 1. Jänner 2009 abgeschlossen wurden, weiterhin anzuwenden.
Dieses Dokument ersetzt nicht die offizielle Publikation im Bundesgesetzblatt. Für eventuelle Ungenauigkeiten bei der Übertragung in dieses Format wird keine Haftung übernommen.