Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft über ein elektronisches Register zur Erfassung aller wesentlichen Belastungen von Oberflächenwasserkörpern durch Emissionen von Stoffen aus Punktquellen (EmRegV-OW)[CELEX-Nr.: 31991L0271, 32000L0060]
Abkürzung
EmRegV-OW
Präambel/Promulgationsklausel
Auf Grund des § 59a Abs. 2 und 4 des Wasserrechtsgesetzes 1959 - WRG 1959, BGBl. Nr. 215, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 123/2006, wird - hinsichtlich des § 59a Abs. 2 zweiter Satz WRG 1959 im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit - verordnet:
Abkürzung
EmRegV-OW
Emissionsregister
§ 1. Im Register sind alle wesentlichen Belastungen der Oberflächenwasserkörper durch Stoffe aus nach wasserrechtlichen Vorschriften bewilligten Punktquellen zu erfassen. Das Emissionsregister (EmReg) dient als Grundlage für
die Erstellung der Nationalen Gewässerbewirtschaftungspläne gemäß § 55c des Wasserrechtsgesetzes 1959 - WRG 1959, BGBl. Nr. 215, in der Fassung BGBl. I Nr. 123/2006 einschließlich der Maßnahmenprogramme gemäß § 55f WRG 1959;
die Erfüllung gemeinschaftsrechtlicher Berichtspflichten, insbesondere der Richtlinien 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik ABl. Nr. L 327 vom 22. Dezember 2000, S 1 zuletzt geändert durch die Richtlinie 2008/32/EG, ABl. Nr. L 81 vom 23. März 2008, S 60 und 91/271/EWG des Rates vom 21. Mai 1991 über die Behandlung von kommunalem Abwasser ABl. Nr. L 135 vom 5. Mai 1991, S 40 zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1882/2003, ABl. Nr. L 284 vom 31. Oktober 2003, S 1.
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EmRegV-OW
Geltungsbereich
§ 2. (1) Diese Verordnung gilt für unter Anwendung wasserrechtlicher Vorschriften bewilligte Einwirkungen auf ein Oberflächengewässer (§ 32 Abs. 2 lit. a WRG 1959) oder unter Anwendung wasserrechtlicher Vorschriften bewilligte Indirekteinleitungen (§ 32b Abs. 5 WRG 1959) aus folgenden Punktquellen:
PRTR-Anlagen;
Abwasserreinigungsanlagen mit einem Bemessungswert nicht kleiner als 2000 EW tief 60 für kommunales Abwasser aus Siedlungsgebieten;
nicht in Z 1 genannte, direkt in ein Oberflächengewässer einleitende Abwasserreinigungsanlagen mit einem Bemessungswert größer als 4000 EW tief 60 für Abwasser mit biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen aus Betrieben der folgenden Branchen:
Milchverarbeitung,
Herstellung von Obst- und Gemüseprodukten,
Herstellung von Erfrischungsgetränken und Getränkeabfüllung,
Kartoffelverarbeitung,
Fleischwarenindustrie,
Brauereien, Herstellung von Alkohol und alkoholischen Getränken,
Herstellung von Tierfutter aus Pflanzenerzeugnissen,
Herstellung von Hautleim, Gelatine und Knochenleim,
Mälzereien und
Fischverarbeitungsindustrie
Abfallverbrennungs- oder Abfallmitverbrennungsanlagen mit einer Nennkapazität von mehr als zwei Tonnen Abfällen pro Stunde.
(2) Die Verordnung gilt weiters für unter Anwendung wasserrechtlicher Vorschriften bewilligte Einwirkungen auf ein Oberflächengewässer (§ 32 Abs. 2 lit. a WRG 1959) aus einer Punktquelle einschließlich der Einwirkungen aus der systematischen Oberflächenentwässerung von Flughäfen (Niederschlagswasserkanalisation), der Einwirkungen von Sickerwasser aus Abfalldeponien ausgenommen Inertabfall- und Bodenaushubdeponien und Altlasten gemäß § 2 Abs. 1 Altlastensanierungsgesetz, BGBl. Nr. 299/1989, in der Fassung BGBl. I Nr. 40/2008, wenn eine Einwirkung
in einem Messstelleneinzugsgebiet liegt, für das im Zuge der operativen Überwachung (§ 59f WRG 1959) an der - bezogen auf die Punktquelle - nächstgelegenen stromabwärtigen operativen Messstelle festgestellt wurde, dass ein gemäß § 30a Abs. 2 WRG 1959 für einen Schadstoff geltendes Umweltziel nicht erreicht wird und
der für das Nichterreichen des Umweltziels verantwortliche (Ab)Wasserinhaltsstoff (Parameter) als Stoff der Kategorie A oder der Kategorie B bewilligungsgemäß eingeleitet werden darf und
die bewilligte Fracht pro Zeiteinheit (Gramm pro Tag) für einen prioritären Inhaltsstoff (Anhang E Abschnitt II WRG 1959) größer als 0,5 Prozent, für einen sonstigen Inhaltsstoff größer als 1,0 Prozent der Referenzfracht ist.
(3) Sofern es sich bei den punktförmigen Einwirkungen gemäß Abs. 2 um belastetes Niederschlagswasser aus Parkplätzen, Stellplätzen, Straßen oder Straßenabschnitten handelt, besteht die Registerpflicht gemäß Abs. 2 nur im Hinblick auf
Parkplätze für Personenkraftwagen mit einem Flächenausmaß von größer als drei Hektar und häufigem Fahrzeugwechsel oder saisonaler Belastung;
Park- und Stellplätze für Lastkraftwagen mit einem Flächenausmaß von größer als drei Hektar und häufigem Fahrzeugwechsel;
Straßen(abschnitte) mit einem Ausmaß der entwässerten Fläche von größer als drei Hektar und entweder einem durchschnittlichen Verkehrsaufkommen von größer als 15 000 Kraftfahrzeugen in 24 Stunden oder einer Qualifizierung als Hauptverkehrsstraße.
(4) Bezugspunkte für die Erfassung der Einwirkungen im EmReg sowie für die Ermittlung der Referenzfracht sind die gemäß §§ 59e und 59f WRG 1959 festgelegten Messstellen an Oberflächengewässern. Bei der Ermittlung der Referenzfracht für eine Messstelle ist von der Bezugswasserführung Q tief 95% (in Kubikmetern pro Sekunde) auszugehen. Mittels Q tief 95% und des in Anlage A Tabelle 1 Spalte V festgelegten Nennwerts (in Gramm pro Kubikmeter) ist die am Bezugspunkt für einen Wasserinhaltsstoff (Parameter) abfließende Referenzfracht in Gramm pro Tag nach der Formel 86400 × Q tief 95% × Nennwert zu errechnen. Ist in der Anlage A Tabelle 1 Spalte V für einen (Ab)Wasserinhaltsstoff (Parameter) kein Nennwert festgelegt, so ist für ihn keine Berechnung der Referenzfracht vorzunehmen.
(5) Soweit sich aus dieser Verordnung keine Verpflichtung für Behörden ergibt, richtet sich diese Verordnung an den Wasserberechtigten, den Inhaber oder den Betreiber der (Wasserbenutzungs)anlage (Registerpflichtiger).
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EmRegV-OW
Begriffsbestimmungen
§ 3. Im Sinne dieser Verordnung ist/sind:
eine Abfallverbrennungs- oder Abfallmitverbrennungsanlage:
allgemeine Stammdaten: alle in Anlage B aufgezählten Daten, die von verschiedenen Registern zur Umsetzung des eGovernmentgesetzes gemeinsam angelegt und genutzt werden;
Hauptverkehrsstraßen: alle Straßen der Kategorien A und S gemäß Bundesstraßengesetz 1971 - BStG 1971, BGBl. Nr. 286 in der Fassung BGBl. I Nr. 58/2006;
ein Messstelleneinzugsgebiet: ein (Teil)Einzugsgebiet, welches bezüglich der Beschaffenheit eines Oberflächenwasserkörpers durch eine Messstelle des Messnetzes gemäß §§ 59e oder 59f WRG 1959 definiert und überwacht wird;
eine PRTR-Anlage: eine Anlage gemäß Artikel 2 Z 3 in Verbindung mit Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 166/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Schaffung eines Europäischen Schadstofffreisetzungs- und Verbringungsregisters und zur Änderung der Richtlinien 91/689/EWG und 96/61/EG des Rates (ABl. Nr. L 33 vom 4. Februar 2006, S 1);
eine Punktquelle: eine verortbare Einwirkung auf die Beschaffenheit eines Oberflächengewässers durch die direkte oder indirekte Einbringung von Schadstoffen unter Verwendung technischer Anlagen wie zB Abwassereinleitungen, (punktförmige) Einleitungen belasteten Niederschlagswassers von Parkplätzen oder Einleitungen von Deponiesickerwasser;
ein Stoff der Kategorie A: ein Inhaltsstoff oder eine Eigenschaft, der bzw. die für das Abwasser typisch und kennzeichnend ist und im Abwasser tatsächlich auftritt sofern die Gefahr der Überschreitung einer gem. § 33b Abs. 3 WRG 1959 verordneten Emissionsbegrenzung besteht;
ein Stoff der Kategorie B: ein in Anlage A Tabelle 2 Spalte IV oder V genannter (Ab)Wasserinhaltsstoff (Parameter);
wasserwirtschaftliche Bewegungsdaten: Daten betreffend die Art und Menge (Maximale Tages- und Jahresmenge) der eingesetzten (ab)wasserrelevanten Roh-, Arbeits- und Hilfsstoffe sowie der Gruppen von (ab)wasserrelevanten Roh-, Arbeits- und Hilfsstoffen gemäß Anhang E WRG 1959 (Anlage B.1 Z 20, Anlage B.2 Z 19 und Anlage B.3 Z 21) sowie Daten betreffend eingeleitete Jahresfrachten von Stoffen der Kategorie A und B (Anlage B.1 Z 21, Anlage B.20 und Anlage B.3 Z 2 *2);
wasserwirtschaftliche Stammdaten: alle in Anlage B aufgezählten Daten mit Ausnahme der Bewegungsdaten, jedoch einschließlich der allgemeinen Stammdaten.
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EmRegV-OW
Datenerfassung und -vorhaltung
§ 4. (1) Für jeden Registerpflichtigen (§ 2) ist vom Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft im Emissionsregister ein elektronischer Datensatz entsprechend den Vorgaben der Anlage B anzulegen. Die im elektronischen Datensatz in Abhängigkeit von den Gegebenheiten des Einzelfalls zu erfassenden physikalischen und chemischen Parameter der (Ab)Wasserbeschaffenheit sind in Anlage A Tabelle 1 festgelegt.
(2) Das Berichtsjahr des Emissionsregisters entspricht dem Kalenderjahr. Das EmReg ist jährlich mit 31. Dezember des jeweiligen Berichtsjahres zu aktualisieren.
(3) Der Landeshauptmann hat unter Benutzung der ihm zur Verfügung gestellten Datenübertragungswege bis spätestens 31. Jänner auf der Grundlage vorliegender Bewilligungs- bzw. Genehmigungsbescheide alle registerpflichtigen Einwirkungen sowie deren allgemeine und wasserwirtschaftliche Stammdaten (Anlage B), soweit sie bei ihm verfügbar sind, auf elektronischem Weg in das elektronische Register einzutragen.
(4) Der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft hat die gemäß Abs. 3 gemeldeten Daten bis spätestens 15. Februar zu ergänzen.
(5) Der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft hat spätestens bis zum 31. März jedem Registerpflichtigen (§ 2) den Benutzernamen und bei der erstmaligen Erfassung mit gesonderter Post das Passwort für den Zugang zum Emissionsregister zu übermitteln. Dieser hat bis spätestens 30. April die seine Einwirkungen und Anlagen betreffenden Emissionsregister-Daten auf ihre Richtigkeit zu überprüfen und diese Prüfung zu bestätigen, gegebenenfalls Korrekturvorschläge zu machen und die allgemeinen sowie die wasserwirtschaftlichen Stammdaten betreffend NACE-Code und Orte der Einleitung zu ergänzen sowie entsprechend den Vorgaben der §§ 5 und 6 in Verbindung mit den Anlagen A und C die für das Berichtsjahr relevanten wasserwirtschaftlichen Bewegungsdaten (§ 3 Z 9) in das elektronische Formblatt einzutragen.
(6) Falls eine elektronische Datenmeldung durch den Registerpflichtigen (§ 2) mangels dafür erforderlicher Ausrüstung nicht möglich ist, hat er dies unverzüglich nach Erhalt des Benutzernamens dem Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft schriftlich mitzuteilen, damit die Datenübermittlung auf eine andere geeignete Weise (zB auf postalischem Weg) erfolgen kann. In diesem Fall beginnt die vierwöchige Frist für die Datenmeldung an den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit der Zustellung des Datenblattes in Papierform zu laufen.
(7) Der Landeshauptmann kann die vom Registerpflichtigen (§ 2) im Emissionsregister eingetragenen Daten bis spätestens 31. August auf Vollständigkeit und Plausibilität prüfen. Nach elektronischer Bestätigung dieser Prüfung kann der Landeshauptmann diese Daten zur Aktualisierung seiner eigenen wasserwirtschaftlichen Datensätze für Zwecke der wasserwirtschaftlichen Planung über eine vom Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft zur Verfügung gestellte Schnittstelle nutzen. Ist die Datenmeldung durch den Registerpflichtigen (§ 2) unterblieben oder wurde sie nicht vollständig oder nicht plausibel durchgeführt, so hat der Landeshauptmann bis spätestens 31. August den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft darüber zu informieren.
(8) Der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft hat die vom Registerpflichtigen (§ 2) gemeldeten Daten auf Vollständigkeit zu überprüfen.
(9) Wurde die Datenmeldung nicht, nicht vollständig oder nicht plausibel durchgeführt, hat der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft eine angemessene Nachfrist für die Meldung, Ergänzung und Korrektur der Daten durch den Registerpflichtigen (§ 2) zu setzen.
(10) Ab 1. Oktober werden die aktualisierten Daten, für die nationale oder internationale Berichtspflichten bestehen, im Wasserinformationssystem Austria (WISA) unter den für dieses gültigen Bedingungen durch Veröffentlichung einsehbar gemacht. Datensätze, die vom Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft oder vom Landeshauptmann geprüft wurden, sind entsprechend gekennzeichnet. Dies gilt auch für unvollständige Datensätze.
(11) Für während eines sechsjährigen Berichtszyklus im Emissionsregister neu erfasste Einleiter beginnt eine Messverpflichtung nach § 5 Abs. 4 erst ab dem ersten ihrer Erfassung unmittelbar folgenden Messzyklus.
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EmRegV-OW
Ermittlung von Jahresfrachten emittierter (Ab)Wasserinhaltsstoffe
§ 5. (1) Die Ermittlung der Jahresfrachten von aus dem Register unterliegenden (Wasserbenutzungs)anlagen emittierten Stoffen hat sich nach Maßgabe der nachfolgenden Absätze und entsprechend der Verfügbarkeit von Informationen auf Daten zu stützen, die mittels nachstehender Verfahren gewonnen werden:
Einzelmessungen, beispielsweise auf Grund von Emissionsverordnungen oder von Auflagen auf Grund der §§ 32 oder 32b WRG 1959 in Verbindung mit § 33b oder § 134 WRG 1959,
Berechnungen unter Verwendung von Emissionsfaktoren, Energie- und Massenbilanzen oder Analysenergebnissen oder
Abschätzungen in Form eines Gutachtens eines befugten Sachverständigen oder eines geeigneten und fachkundigen Betriebsangehörigen (§ 82b Abs. 2 GewO 1994).
(2) Der Registerpflichtige hat anzugeben, nach welchem Verfahren die Emissionen ermittelt wurden. Ist die Ermittlung des Schadstoffmassenstromes auf Daten gestützt, die sich aus kontinuierlichen Messungen oder Einzelmessungen ableiten, so sind die Daten im Online-Formular mit dem Buchstaben “M” zu kennzeichnen. Im Fall einer Berechnung unter Verwendung von Emissionsfaktoren, Energie- und Massenbilanzen oder Analysenergebnissen sind sie mit dem Buchstaben “C” und im Fall einer Abschätzung mit dem Buchstaben “E” zu kennzeichnen. Im Fall der Inanspruchnahme von Abs. 4 Z 1 sind die Angaben mit einem “A” (für abwesend), im Fall der Inanspruchnahme von Abs. 4 Z 2 mit einem “N” (für nicht bestimmbar) zu kennzeichnen.
(3) Die Ermittlung der Jahresfracht eines Stoffes der Kategorie A sowie eines in Anlage A Tabelle 2 Spalte IV oder V genannten Stoffes der Kategorie B hat für eine gemäß § 2 registerpflichtige Punktquelle durch Einzelmessungen (Abs. 1 Z 1) zu erfolgen, wenn seine Emission in einem Bescheid (gemäß §§ 32 oder 32b WRG 1959 in Verbindung mit § 33b WRG 1959) begrenzt ist.
(4) Die Ermittlung der Jahresfracht eines in Anlage A Tabelle 2 Spalte IV genannten Stoffes der Kategorie B hat für eine gemäß § 2 Abs. 1 registerpflichtige Punktquelle - jeweils bezogen auf einen Zeitraum von sechs Jahren (Berichtszyklus) - durch Einzelmessungen (Abs. 1 Z 1) nach Maßgabe der nachfolgenden Ziffern 1 bis 3 zu erfolgen.
Die Ermittlung der Jahresfracht eines in Anlage A Tabelle 2 Spalte IV genannten Stoffes der Kategorie B durch Einzelmessungen kann entfallen, wenn aufgrund vollständiger Informationen über die Zusammensetzung aller eingesetzten (ab)wasserrelevanten Roh-, Arbeits- und Hilfsstoffe auf der Grundlage der Angaben in den Sicherheitsdatenblättern und aufgrund genauer Kenntnisse aller Vorgänge, die im Zug der angewandten (Ab)Wasser verursachenden Herstellungs-, Verarbeitungs-, Verwertungs- oder sonstigen Prozesse ablaufen, weder mit seiner Entstehung noch mit seinem Auftreten im (Ab)Wasser zu rechnen ist.
Wenn die Entstehung oder das Auftreten eines in Anlage A Tabelle 2 Spalte IV genannten Stoffes der Kategorie B aufgrund einer Beurteilung gemäß Z 1 nicht ausgeschlossen werden kann, kann die Ermittlung der Jahresfracht dieses Stoffes durch Einzelmessungen entfallen, wenn der Stoff im Zeitraum (zumindest) eines Berichtsjahres im abgeleiteten (Ab)Wasser unter Anwendung der Methodenvorschriften der Anlage C Tabelle 2 analytisch nicht bestimmt werden kann. In diesem Fall ist die Jahresfracht für diesen Stoff in der verbleibenden Zeit des sechsjährigen Berichtszyklus zumindest durch Abschätzungen (Abs. 1 Z 3) zu ermitteln.
Sofern die Voraussetzungen der Ziffern 1 und 2 nicht zutreffen, kann die Ermittlung der Jahresfracht eines Stoffes der Anlage A Tabelle 2 Spalte IV durch Einzelmessungen nach Ablauf des zweiten Berichtsjahrs entfallen, wenn die den Stoff emittierende Punktquelle nicht im Einzugsgebiet einer in Anlage C.3 angeführten einen Planungsraum repräsentierenden Überblicksmessstelle liegt, bei welcher für das erste Berichtsjahr des sechsjährigen Berichtszyklus gilt, dass Sigma Fi/(Q tief 95% × 86400 × 365) Nennwert/2 mit
(5) Für einen in Anlage A Tabelle 2 Spalte V genannten Stoff der Kategorie B, dessen Emission nicht mit Bescheid begrenzt ist, kann die Ermittlung der Jahresfracht für eine gemäß § 2 Abs. 1 registerpflichtige Punktquelle nach Verfügbarkeit der Daten auch durch Berechnungen (Abs. 1 Z 2) oder Abschätzungen (Abs. 1 Z 3) erfolgen; für eine gemäß § 2 Abs. 2 registerpflichtige Punktquelle ist für einen derartigen Stoff keine Jahresfracht zu ermitteln. Für einen in Anlage A Tabelle 2 Spalte V genannten Stoff gilt die Emission jedenfalls als ausgeschlossen, wenn die in Abs. 4 Z 1 genannten Kriterien zutreffen.
(6) Soweit in Abs. 4 Z 1 genannte Informationen oder Daten für eine in Anlage A Tabelle 2 Spalte II bezeichnete Tätigkeit dem Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft zB aufgrund von Studien oder Erhebungen in einer Form vorliegen, die generalisierbare Aussagen zulassen, kann dieser mit Erlass jene prioritären Stoffe der Anlage A Tabelle 2 bezeichnen, bei denen eine Ermittlung der Jahresfracht durch Einzelmessungen erforderlich ist, da mit ihrer Entstehung oder mit ihrem Auftreten im Abwasser zu rechnen ist. Für registerpflichtige Einwirkungen aus Kommunalen Abwasserreinigungsanlagen mit einem Bemessungswert von größer als 10 000 EW tief 60 entsteht eine Verpflichtung zur Ermittlung der Jahresfracht durch Einzelmessungen für in Anlage A Tabelle 2 Spalte IV genannten Stoffe der Kategorie B erst, nachdem der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit Erlass eine diesbezügliche Aussage getroffen hat.
(7) Bei einer bewilligungspflichtigen Indirekteinleitung (§ 32b Abs. 5 WRG 1959) hat - zusätzlich zu den Verpflichtungen des Abs. 3 -
auch die Ermittlung der Jahresfrachten von Gesamter organisch gebundener Kohlenstoff (TOC), Gesamter gebundener Stickstoff (TN tief b), Gesamtphosphor (P) oder Chlorid (Cl) zu erfolgen, sofern Stoffe der Kategorie A oder B emittiert werden, die durch diese Parameter erfasst werden.
(8) Die Verpflichtung zur Ermittlung der Jahresfracht durch Einzelmessungen (Abs. 1 Z 1) für Stoffe der Kategorie B ist bei Einleitungen aus Abwasserreinigungsanlagen für kommunales Abwasser aus Siedlungsgebieten auf Anlagen mit einem Bemessungswert größer als 10 000 EW tief 60 beschränkt.
(9) Die Ermittlung der Jahresfrachten von (Ab)Wasserinhaltsstoffen aus Einzelmessungen (Abs. 1 Z 1) hat in Abhängigkeit von den in der Überwachung einer Punktquelle angewandten Überwachungsmethoden sowie der Art und Menge der dabei anfallenden Überwachungsdaten nach einer der in Anlage C.1 beschriebenen Methoden zu erfolgen. Es ist entsprechend der Art der Datengewinnung die dafür besser geeignete Methode heranzuziehen.
(10) Der Zeitraum für Messungen (Messzeitraum) für die der Ermittlung der Jahresfrachten zugrunde liegenden Daten entspricht dem jeweiligen Berichtsjahr.
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EmRegV-OW
Häufigkeiten der Messungen der Konzentrationen von(Ab)Wasserinhaltsstoffen und Erfordernisse an die Erfassung von(Ab)Wassermengen
§ 6. (1) Die Durchführung von Einzelmessungen zur Ermittlung der Jahresfracht eines emittierten (Ab)Wasserinhaltsstoffes hat im Rahmen der Eigenüberwachung zu erfolgen. Ist für einen Stoff der Kategorie A die Häufigkeit für die Messung der Konzentration in einem Bewilligungsbescheid festgelegt, so gilt diese Häufigkeit. Ist in einer Abwasseremissionsverordnung gemäß § 4 Abs. 3 der Allgemeinen Abwasseremissionsverordnung AAEV, BGBl. Nr. 186/1996, im Rahmen der Eigenüberwachung eine größere Mindesthäufigkeit als im Bewilligungsbescheid festgelegt, ist diese einzuhalten. Ist für einen Stoff der Kategorie B Anlage A Tabelle 2 Spalte IV die Häufigkeit der Messung in einem Bewilligungsbescheid festgelegt, so gilt diese Häufigkeit. Ist für einen Stoff der Kategorie B Anlage A Tabelle 2 Spalte IV die Häufigkeit der Messung nicht im Bewilligungsbescheid geregelt, so sind die Mindesthäufigkeiten für Messungen gemäß Anlage C.2 Tabelle 1 einzuhalten. Ist für einen in § 5 Abs. 7 geregelten Stoff die Häufigkeit der Messung im Bewilligungsbescheid für die Indirekteinleitung festgelegt, gilt diese Häufigkeit, andernfalls sind zur Ermittlung der Jahresfracht die Mindesthäufigkeiten für Messungen gemäß Anlage C.2 Tabelle 1 einzuhalten.
(2) Bei der Durchführung von Einzelmessungen zur Ermittlung der Jahresfrachten emittierter (Ab)Wasserinhaltsstoffe sind bei Stoffen der Kategorie A für die Entnahme, Konservierung, Behandlung und Analyse von (Ab)Wasserproben die in Anhang C der AAEV enthaltenen Methoden anzuwenden; enthält eine für einen Herkunftsbereich spezifische Verordnung nach § 4 Abs. 3 AAEV diesbezügliche Regelungen, sind diese anzuwenden. Stoffe der Kategorie B sind mit den in Anlage C angeführten Analysemethoden als Gesamtgehalte an der unfiltrierten Gesamtprobe zu bestimmen.
(3) Die Ermittlung der (Ab)Wassermengen hat gemäß den Methoden des Anhanges C der AAEV sowie den in Anlage C genannten Methoden zu erfolgen. Der (Ab)Wasservolumenstrom ist bei einer kontinuierlich betriebenen Einleitung mit einer zulässig einleitbaren maximalen Tages(ab)wassermenge von größer als 50 m3/d durch ein Messgerät mit selbst schreibender Anzeigeeinrichtung und uhrzeitsynchronem Zählwerk zu erfassen, sofern nicht bereits von der Behörde im Bewilligungsbescheid für die Punktquelle die Art der (Ab) Wassermengenerfassung vorgeschrieben wurde. Bei einer kontinuierlich betriebenen Einleitung mit einer zulässig einleitbaren maximalen Tages(ab)wassermenge von nicht größer als 50 m3/d kann die tägliche Messung auch mittels Registrierung des den (Ab)Wasseranfall verursachenden Wasserverbrauchs (Wasserzähler) oder mittels einer Messeinrichtung wie Messwehr oder Venturikanal oder einer vergleichbaren Einrichtung erfolgen.
(4) Bei einer diskontinuierlich betriebenen Einleitung (zB Chargenbetrieb) sind die Anzahl der Einleitvorgänge und das jeweils bei den Einzelvorgängen abgeleitete (Ab)Wasservolumen zu erfassen.
Abkürzung
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Schlussbestimmung
§ 7. (1) Für die Befüllung des Emissionsregisters mit Stammdaten im ersten Berichtszyklus gelten für die Datenerfassung folgende von § 4 abweichende Regelungen betreffend Fristen und Umfang der zu meldenden Daten:
Für die Erfassung der Stammdaten durch den Landeshauptmann (§ 4 Abs. 3) gilt eine Frist von acht Monaten ab Inkrafttreten dieser Verordnung.
Für die Ergänzung der gemeldeten Daten durch den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (§ 4 Abs. 4) gilt eine Frist von neun Monaten ab Inkrafttreten dieser Verordnung.
Für die Übermittlung des Benutzernamen und des Passwortes an den Registerpflichtigen gemäß § 4 Abs. 5 gilt eine Frist von zehn Monaten ab Inkrafttreten dieser Verordnung.
Für die Meldung des Registerpflichtigen gemäß § 4 Abs. 5 gilt eine Frist von elf Monaten ab Inkrafttreten dieser Verordnung. Wasserwirtschaftliche Bewegungsdaten (Anlage B.1 Z 20 und Z 21, Anlage B.2 Z 19 und Z 20 und Anlage B.3 Z 21 und Z 2 *2) sind anlässlich der erstmaligen Erfassung nicht zu melden.
Für die fakultative Plausibilitätsprüfung der Daten durch den Landeshauptmann (§ 4 Abs. 7) gilt eine Frist von zwölf Monaten ab Inkrafttreten dieser Verordnung.
Für die Veröffentlichung der Daten im WISA (§ 4 Abs. 10) gilt eine Frist von 14 Monaten ab Inkrafttreten dieser Verordnung.
(2) Für die Befüllung des Emissionsregisters mit Bewegungsdaten im ersten Berichtszyklus gelten für die Datenerfassung und deren Ermittlung folgende von den §§ 4 und 5 abweichende Regelungen betreffend Fristen, Umfang und Messverpflichtungen:
Die Verpflichtung zur Übermittlung von Bewegungsdaten für jene Stoffe, deren Emissionen in einem Bescheid begrenzt sind, beginnt mit 1. Jänner 2010 für das Berichtsjahr 2009.
Die Verpflichtung zur Ermittlung von Bewegungsdaten gemäß § 5 Abs. 4 und Anlage B.1 Z 21 , Anlage B.2 Z 20 und Anlage B.3
Die Beurteilung betreffend den Entfall der Messverpflichtung nach § 5 Abs. 4 Z 3 hat für den ersten Berichtszyklus an Hand der Bewegungsdaten für das Berichtsjahr 2010 zu erfolgen; die Messverpflichtung kann mit 31. Dezember 2011 entfallen.
Abkürzung
EmRegV-OW
Inkrafttreten
§ 8. Diese Verordnung tritt mit 1. Februar 2009 in Kraft.
Abkürzung
EmRegV-OW
Anlage A
Verzeichnis der (Ab)Wasserinhaltsstoffe (Parameter)
Tabelle 1
Gesamtverzeichnis der (Ab)Wasserinhaltsstoffe (Parameter) gemäß § 2 Abs. 4 und § 4 Abs. 1 sowie der Nennwerte gemäß § 2 Abs. 4 und § 5 Abs. 4 Z 3
| I | II | III | IV | V |
|---|---|---|---|---|
| Nummer des (Ab) Wasser- inhaltsstoffes (Parameters) | Bezeichnung des (Ab)Wasserinhaltsstoffes (Parameters) | Zuordnung des (Ab)Wasser- inhaltsstoffes (Parameters) zu den Stoffgruppen des Anhanges E Abschnitt I WRG 1959 | Kennzeichnung als prioritärer Stoff (PS) gemäß (Anhang E Abschnitt II WRG 1959, oder als Schadstoff gemäß Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 166/2006 (PRTR) | Nennwert für die Berechnung der Referenzfracht gemäß § 2 Abs. 4 und des Kriteriums gemäß § 5 Abs. 4 Z 3 in Gramm pro Kubikmeter (g/m3) |
| 1 | Abfiltrierbare Stoffe | 10 | - | - |
| 2 | Alachlor | 1, 9 | PS, PRTR | 0,003 |
| 3 | Aldrin | 1 | 1 PRTR | 0,00001 |
| 4 | Ammoniak (als N) | 11, 12 | - | 0,010 |
| 5 | Ammonium (als N) | 11, 12 | - | 0,3 |
| 6 | Anthracen | 5 | PS, PRTR | 0,0002 |
| 7 | Antimon | 7 | - | - |
| 8 | AOX | 1 | PRTR | 0,050 |
| 9 | Arsen | 8 | PRTR | 0,024 |
| 10 | Asbest | 4, 10 | PRTR | - |
| 11 | Atrazin | 1, 9 | PS, PRTR | 0,001 |
| 12 | Benzidin | 4 | - | 0,0001 |
| 13 | Benzo(a)pyren | 4, 5 | - | 0,0001 |
| 14 | Benzo(g,h,i)perylen | 5 | PRTR | - |
| 15 | Benzol | 4, 5 | PS, PRTR | 0,080 |
| 16 | Benzylchlorid | 4 | - | 0,010 |
| 17 | Bisphenol A | 5 | - | 0,0016 |
| 18 | Blei | 7 | PS, PRTR | 0,0108 |
| 19 | Bor | 7 | - | 0,5 |
| 20 | Bromierte Diphenylether | 1, 5 | PS, PRTR | 0,0005 |
| 21 | BSB5 (mit Nitrifikationshemmung) | 12 | - | 3,5 |
| 22 | BTX(E) | 4,5 | - | 0,020 |
| 23 | Cadmium | 7 | PS, PRTR | 0,001 |
| 24 | Chloralkane (C10 – C13) | 1 | PS, PRTR | 0,0005 |
| 25 | Chlordan | 1, 9 | PRTR | 0,000002 |
| 26 | Chlordecon | 1, 5, 9 | PRTR | - |
| 27 | Chloressigsäure | 1 | - | 0,0006 |
| 28 | Chlorfenvinphos | 1, 2, 9 | PS, PRTR | 0,0001 |
| 29 | Chlorid | - | PRTR | 150,00 |
| 30 | Chlorpyrifos | 1, 2, 9 | PS, PRTR | 0,00003 |
| 31 | Chrom | 7 | PRTR | 0,0085 |
| 32 | CSB | 12 | - | 15,00 |
| 33 | Cyanid gesamt | 6 | PRTR | 0,05 |
| 34 | Cyanid leicht freisetzbar | 6 | - | 0,005 |
| 35 | DDT | 1, 5, 9 | PRTR | 0,000025 |
| 36 | Deltamethrin | 9 | - | 0,00001 |
| 37 | Di-(2-ethylhexyl)phthalate (DEHP) | 5 | PS, PRTR | 0,008 |
| 38 | Dibutylzinnverbindungen | 3, 9 | - | 0,00001 |
| 39 | Dichlorethan, 1,2-Isomer | 1 | PS, PRTR | 0,010 |
| 40 | Dichlorethen, 1,2-Isomer | 1 | - | 0,010 |
| 41 | Dichlormethan | 1 | PS, PRTR | 0,020 |
| 42 | Dichlorphenol, 2,4-Isomer | 1 | - | 0,002 |
| 43 | Dichlorphenol, 2,5-Isomer | 1 | - | 0,020 |
| 44 | Dichlorpropanol, 1,3-Isomer des Dichlor-2-Propanol | 1 | - | 0,010 |
| 45 | Dichlorprop-p | 1, 9 | - | 0,0001 |
| 46 | Dieldrin | 1, 9 | PRTR | 0,00001 |
| 47 | Dimethylamin | 9 | - | 0,010 |
| 48 | Dioxine und Furane (als TE) | 1, 4, 5 | PRTR | - |
| 49 | Diuron | 9 | PS, PRTR | 0,0002 |
| 50 | EDTA | 5 | - | 0,050 |
| 51 | Eisen | 7 | - | 2,0 |
| 52 | Endosulfan | 1, 9 | PS, PRTR | 0,000005 |
| 53 | Endrin | 1, 9 | PRTR | 0,000005 |
| 54 | Ethylbenzol | 5 | PRTR | 0,010 |
| 55 | Ethylenoxid | 9 | PRTR | - |
| 56 | Fenpropidin | 9 | - | 0,0001 |
| 57 | Fluorid | - | PRTR | 1,0 |
| 58 | Fluoranthen | 5 | PS, PRTR | 0,0001 |
| 59 | Glyphosate | 9 | - | 0,0001 |
| 60 | Heptachlor | 1, 9 | PRTR | 0,000004 |
| 61 | Hexabrombiphenyl | 1, 5 | PRTR | - |
| 62 | Hexachlorbenzol | 1, 9 | PS, PRTR | 0,00003 |
| 63 | Hexachlorbutadien | 1 | PS, PRTR | 0,0001 |
| 64 | Hexachlorcyclohexan | 1, 9 | PS, PRTR | 0,00005 |
| 65 | Isodrin | 1, 9 | PRTR | 0,000005 |
| 66 | Isopropylbenzol | 5 | - | 0,022 |
| 67 | Isoproturon | 9 | PS, PRTR | 0,0003 |
| 68 | Kupfer | 7 | PRTR | 0,0088 |
| 69 | LAS (Lineare Alkylbenzolsulfonate) | 5 | - | 0,270 |
| 70 | Lindan | 1, 5, 9 | PRTR | - |
| 71 | MCPP-p | 9 | - | 0,0001 |
| 72 | Methoxychlor | 1, 9 | - | 0,00001 |
| 73 | Mevinphos | 2, 9 | - | 0,00001 |
| 74 | Mirex | 1, 5, 9 | PRTR | - |
| 75 | Naphthalin | 5 | PS, PRTR | 0,0024 |
| 76 | Nickel | 7 | PS, PRTR | 0,010 |
| 77 | Nitrat (als N) | 11, 12 | - | 5,5 |
| 78 | Nitrilotriessigsäure | 5 | - | 0,050 |
| 79 | Nitrit (als N) | 11, 12 | - | 0,150 |
| 80 | Nonylphenole | 4 | PS, PRTR | 0,0003 |
| 81 | Octylphenole | 4 | PS, PRTR | 0,001 |
| 82 | Omethoat | 9 | - | 0,00001 |
| 83 | p,p’-DDT | 1, 5, 9 | - | 0,00001 |
| 84 | PAK1) | 5 | PS, PRTR | 0,0002 |
| 85 | PCB | 1, 5 | PRTR | - |
| 86 | Pentachlorbenzol | 1 | PS, PRTR | 0,001 |
| 87 | Pentachlornitrobenzol | 1, 5 | - | 0,0004 |
| 88 | Pentachlorphenol | 1, 5 | PS, PRTR | 0,002 |
| 89 | Phenmedipham | 9 | - | 0,0001 |
| 90 | Phenolindex | 9, 12 | PRTR | 0,030 |
| 91 | Phosalon | 9 | - | 0,0001 |
| 92 | Phosphor gelöst (als PO4-P) | 11, 12 | - | 0,08 |
| 93 | Phosphor gesamt (als P) | 11, 12 | PRTR | 0,15 |
| 94 | pH-Wert | - | - | - |
| 95 | POX | 1 | - | 0,010 |
| 96 | Propazin | 9 | - | 0,0001 |
| 97 | Quecksilber | 7 | PS, PRTR | 0,001 |
| 98 | Sebuthylazin | 9 | - | 0,00001 |
| 99 | Selen | 7 | - | 0,0053 |
| 100 | Silber | 7 | - | 0.0001 |
| 101 | Simazin | 9 | PS, PRTR | 0,001 |
| 102 | Spiroxamin | 9 | - | 0,0001 |
| 103 | Stickstoff, gesamter gebundener (als N) | 11, 12 | PRTR | 6,5 |
| 104 | Sulfat (als SO4) | - | - | 150 |
| 105 | Sulfid (als S) | 12 | - | 0,00025 |
| 106 | Sulfit | 12 | - | - |
| 107 | Summe der anionischen und nichtionischen Tenside | 5 | - | 0,2 |
| 108 | Summe Kohlenwasserstoffe, KW-Index | 5 | - | 0,100 |
| 109 | Temperatur | - | - | - |
| 110 | Tetrabutylzinnverbindungen | 3,9 | - | 0,000001 |
| 111 | Tetrachlorethen | 1 | PRTR | 0,010 |
| 112 | Tetrachlorkohlenstoff | 1 | PRTR | 0,012 |
| 113 | Thallium | 7 | - | - |
| 114 | TOC | 11, 12 | PRTR | 5,5 |
| 115 | Toluol | 5 | PRTR | - |
| 116 | Toxaphen | 1, 9 | PRTR | - |
| 117 | Tributylzinnverbindungen | 3, 9 | PS, PRTR | 0,000001 |
| 118 | Trichlorbenzole | 1 | PS, PRTR | 0,0004 |
| 119 | Trichlorethen | 1 | PRTR | 0,010 |
| 120 | Trichlorfon | 1, 9 | - | 0,00001 |
| 121 | Trichlormethan | 1 | PS, PRTR | 0,012 |
| 122 | Trifluralin | 1 | PS, PRTR | 0,0001 |
| 123 | Triphenylzinnverbindungen | 3, 9 | PRTR | 0,000001 |
| 124 | Vanadium | 7 | - | - |
| 125 | Vinylchlorid | 1 | PRTR | - |
| 126 | Xylole | 5 | PRTR | 0,010 |
| 127 | Zink | 7 | PRTR | 0,052 |
| 128 | Zinn | 7 | - | - |
1) Summe aus Benzo(a)pyren, Benzo(b)fluoranthen, Benzo(g,h,i)perylen, Benzo(k)fluoranthen, Indeno(1,2,3,-cd)pyren
Tabelle 2
Zuordnung der (Ab)Wasserinhaltsstoffe (Parameter) gemäß Tabelle 1 zu Herkunftsbereichen oder Tätigkeiten, für deren Beschaffenheit sie maßgeblich sein können
Nicht erfasst von der Tabelle sind (Ab)Wasserinhaltsstoffe (Parameter), die bereits im Geltungsbereich einer Verordnung gemäß § 33b Abs. 3 WRG 1959 für einen Herkunftsbereich oder eine Tätigkeit als maßgeblich eingestuft wurden (§ 4 AAEV).
| I | II | III | IV | V |
|---|---|---|---|---|
| Ziffer der Tätigkeit gemäß Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 166/2006 (PRTR) | Bezeichnung der Tätigkeit gemäß Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 166/2006 (PRTR) | Ziffer des Herkunfts- bereiches gemäß § 4 Abs. 2 AAEV, BGBl. Nr. 186/1996 | Nummer des prioritären Wasser- inhaltsstoffes (Parameters) gemäß Tabelle 1 Spalte I | Nummer des sonstigen Wasser- inhaltsstoffes (Parameters) gemäß Tabelle 1 Spalte I |
| Energiesektor | ||||
| 1a | Mineralöl- und Gasraffinerien | 6.5 | 6, 15, 80, 84 | 14, 48, 54, 115, 126 |
| 1b | Anlagen zur Vergasung oder Verflüssigung von Kohle | 8.3 | 6, 15, 58, 75, 80, 84 | 14, 48, 54, 115, 126 |
| 1c | Wärmekraftwerke und andere Verbrennungsanlagen | 4.1, 4.2 | 80, 117, 121 | 14, 48 |
| 1d | Kokereien | 8.3 | 6, 15, 58, 75, 80 | 14, 48 |
| 1e | Anlagen zum Mahlen von Kohle | 8.3 | 6, 15, 58, 75, 80, 84 | - |
| 1f | Anlagen zur Herstellung von Kohleprodukten | 8.3 | 6, 15, 58, 75, 80, 84 | 14, 54, 115, 126 |
| Herstellung und Verarbeitung von Metallen | ||||
| 2a | Anlagen zum Rösten oder Sintern von Erzen einschließlich sulfidischer Erze | 8.1, 8.2 | 6, 41, 58, 80, 84 | - |
| 2b | Anlagen zur Herstellung von Roheisen oder Stahl (Primäroder Sekundärschmelzung) einschließlich Stranggießen | 8.2 | 6, 23, 41, 58, 80, 84 | - |
| 2c | Anlagen zum Warmwalzen, Schmieden mit Hämmern, Aufbringen von schmelzflüssigen metallischen Schutzschichten auf Metalloberflächen | 8.2 | 24, 39, 41, 80 | - |
| 6.4 | 6, 41, 58, 80, 84 | - | ||
| 2d | Eisenmetallgießereien | 8.2 | 6, 58, 80, 84, 97 | - |
| 2e | Anlagen zur Gewinnung von Nichteisenrohmetallen aus Erzen, darunter auch Wiedergewinnungsprodukte | 8.1, 8.5 | 6, 41, 58, 80, 84 | - |
| 2f | Anlagen zur Oberflächenbehandlung von Metallen oder Kunststoffen durch ein elektrolytisches oder chemisches Verfahren | 6.4 | 24, 39, 41, 80 | - |
| Mineralverarbeitende Industrie | ||||
| 3a | Untertagebergbau und damit verbundene Tätigkeiten | - | - | |
| 3b | Tagebau und Steinbruch | - | - | |
| 3c | Anlagen zur Herstellung von - Zementklinker in Drehrohröfen - Kalk in Drehrohröfen - Zementklinker und Kalk in anderen Öfen | 8.4 | 6, 18, 23, 37, 58, 75, 76, 80, 84 | 48 |
| 3d | Anlagen zur Gewinnung, Be- und Verarbeitung von Asbest und Asbesterzeugnissen | 8.4 | 6, 18, 23, 37, 58, 75, 76, 80, 84 | 10 |
| 3e | Anlagen zur Herstellung von Glas, einschließlich Betriebseinrichtungen zur Herstellung von Glasfasern | 6.2 | 24, 80 | 48, 54, 115, 126 |
| 3f | Anlagen zum Schmelzen mineralischer Stoffe einschließlich Herstellung von Mineralfasern | 6.2 | 24, 80 | 48, 54, 115, 126 |
| 3g | Anlagen zum Brennen keramischer Erzeugnisse, insb. von Dachziegeln, Ziegelsteinen, feuerfesten Steinen, Fliesen, Steinzeug oder Porzellan | 8.4 | 6, 37, 58, 75, 80, 84 | 54, 115, 126 |
| Chemische Industrie | ||||
| 4a | Chemieanlagen zur industriellen Herstellung von organischen Grundchemikalien wie | 3, 10, 14, 26, 35, 46, 48, 53, 54, 55, 60, 61, 65, 70, 74, 85, 111, 112, 115, 116, 119, 123, 125, 126, Σ (38, 110, 117, 123) | ||
| i | einfachen Kohlenwasserstoffen (lineare oder ringförmige, gesättigte oder ungesättigte, aliphatische oder aromatische) | 6.3.1 | 6, 15, 23, 39, 41, 58, 62, 63, 75, 76, 80, 81, 84, 97, 118, 121 | wie 4a Spalte V |
| ii | sauerstoffhaltigen Kohlenwasserstoffen wie Alkoholen, Aldehyden, Ketonen, Carbonsäuren, Estern, Acetaten, Ethern, Peroxiden, Epoxiden | 6.3.1 | 6, 15, 23, 39, 41, 58, 62, 63, 75, 80, 81, 84, 97, 118, 121 | wie 4a Spalte V |
| iii | schwefelhaltigen Kohlenwasserstoffen | 6.3.1 | 6, 15, 23, 39, 41, 58, 62, 63, 75, 80, 81, 84, 118, 121 | wie 4a Spalte V |
| iv | stickstoffhaltigen Kohlenwasserstoffen wie Aminen, Amiden, Nitroso-, Nitro- oder Nitratverbindungen, Nitrilen, Cyanaten, Isocyanaten | 6.3.1 | 6, 15, 23, 39, 41, 58, 62, 63, 75, 80, 81, 84, 118, 121 | wie 4a Spalte V |
| v | phosphorhaltigen Kohlenwasserstoffen | 6.3.1 | 6, 15, 23, 39, 41, 58, 62, 63, 75, 80, 81, 84, 118, 121 | wie 4a Spalte V |
| vi | halogenhaltigen Kohlenwasserstoffen | 6.3.1 | 6, 15, 23, 39, 41, 58, 62, 63, 75, 80, 81, 84, 118, 121 | wie 4a Spalte V |
| vii | metallorganischen Verbindungen | 6.3.16 | 6, 15, 37, 39, 41, 62, 75, 80, 81, 118, 121 | wie 4a Spalte V |
| viii | Basiskunststoffen (Polymeren, Chemiefasern, Fasern auf Zellstoffbasis) | 6.1, 6.3.3 | 15, 20, 24, 37, 39, 41, 58, 62, 63, 75, 80, 81, 84, 117, 118, 121 | wie 4a Spalte V |
| 6.3.14 | 15, 37, 39, 41, 80, 81, 118 | wie 4a Spalte V | ||
| ix | synthetischen Kautschuken | 6.3.3 | 15, 20, 24, 37, 39, 41, 58, 62, 63, 75, 80, 81, 84, 117, 118, 121 | wie 4a Spalte V |
| x | Farbstoffen und Pigmenten | 6.3.16 | 6, 15, 20, 37, 39, 41, 62, 75, 80, 81, 117, 118, 121 | wie 4a Spalte V |
| xi | Tenside | 6.3.7 | 15, 39, 80, 81 | wie 4a Spalte V |
| 4b | Chemieanlagen zur industriellen Herstellung von anorganischen Grundchemikalien wie | 10, 14, 48, 54, 115, 126 | ||
| i | Gasen wie Ammoniak, Chlor und Chlorwasserstoff, Fluor und Fluorwasserstoff, Kohlenstoffoxiden, Schwefelverbindungen, Stickstoffoxiden, Wasserstoff, Schwefeldioxid, Phosgen | 6.3.9 | 76, 80 | wie 4b Spalte V |
| 6.3.13 | 62, 63, 80 | wie 4b Spalte V | ||
| 6.3.15 | 39, 41, 80 | wie 4b Spalte V | ||
| ii | Säuren wie Chromsäure, Flusssäure, Phosphorsäure, Salpetersäure, Salzsäure, Schwefelsäure, Oleum, schwefelige Säure | 6.3.5 | 80 | wie 4b Spalte V |
| 6.3.15 | 39, 41, 80 | wie 4b Spalte V | ||
| iii | Basen wie Ammoniumhydroxid, Kaliumhydroxid, Natriumhydroxid | |||
| 6.3.15 | 39, 41, 80 | wie 4b Spalte V | ||
| iv | Salzen wie Ammoniumchlorid, Kaliumchlorid, Kaliumcarbonat, Natriumcarbonat, Perborat, Silbernitrat | 6.3.12 | 18, 23, 80 | wie 4b Spalte V |
| 6.3.15 | 39, 41, 80 | wie 4b Spalte V | ||
| 8.6 | - | - | ||
| v | Nichtmetallen oder Metalloxiden oder sonstigen anorganischen Verbindungen wie Kalziumkarbid, Silizium, Siliziumkarbid | 6.3.2 | 15, 80 | wie 4b Spalte V |
| 6.3.15 | 39, 41, 80 | wie 4b Spalte V | ||
| 4c | Chemieanlagen zur industriellen Herstellung von phosphor-, stickstoff- oder kaliumhaltigen Düngemitteln (Einnährstoffoder Mehrnährstoffdünger) | 6.3.5 | 80, 81 | 14, 48, 54, 112, 115, 119, 126 |
| 4d | Chemieanlagen zur industriellen Herstellung von Ausgangsstoffen für Pflanzenschutzmittel und Biozide | 6.3.8 | 2, 6, 11, 15, 28, 30, 37, 39, 49, 52, 63, 67, 75, 80, 81, 84, 86, 101, 117, 118, 121, 122 | 3, 14, 25, 26, 35, 46, 48, 53, 54, 55, 60, 65, 70, 74, 85, 112, 115, 116, 119, 123, 125, 126, Σ (38, 110, 117, 123) |
| 4e | Chemieanlagen zur industriellen Herstellung von Grundarzneimittel unter Verwendung eines chemischen oder biologischen Verfahrens | 6.3.4 | 15, 37, 39, 41, 58, 75, 80, 84, 118, 121 | 14, 48, 111, 112, 115, 119, 126, Σ (38, 110, 117, 123) |
| 4f | Chemieanlagen zur industriellen Herstellung von Explosivstoffen und Feuerwerkskörpern | 6.7 | 15, 37, 62, 75, 80 | 14, 48, 54, 112, 115, 119, 125, 126, Σ (38, 110, 117, 123) |
| Abfallbehandlung | ||||
| 5a | Anlagen zur Beseitigung oder Verwertung gefährlicher Abfälle | 12.2 4.2 | 2, 6, 11, 15, 20, 24, 28, 30, 37, 39, 41, 49, 52, 58, 62, 63, 64, 67, 75, 80, 81, 84, 86, 88, 101, 117, 118, 121, 122 | 3, 10, 14, 25, 26, 35, 46, 48, 53, 54, 55, 60, 61, 65, 70, 74, 85, 111, 112, 115, 116, 119, 123, 125, 126, Σ (38, 110, 117, 123) |
| 5b | Anlagen für die Verbrennung nicht gefährlicher Abfälle, die unter die RL 2000/76/EG fallen | 4.2 | 6, 58, 84 | 14, 22, 111, 119, Σ (38, 110, 117, 123) |
| 5c | Anlagen zur Beseitigung nicht gefährlicher Abfälle | 12.2 | 2, 6, 11, 15, 20, 24, 28, 30, 37, 39, 41, 49, 52, 58, 62, 63, 64, 75, 80, 81, 84, 86, 88, 101, 117, 118, 121, 122 | 48, 112, 119, Σ (38, 110, 117, 123) |
| 5d | Deponien (außer Deponien für Inertabfälle und Bodenaushub) sowie Deponien, die vor dem 16.7.2001 endgültig geschlossen wurden bzw. deren Nachsorgephase, die von der zuständigen Behörde gemäß Artikel 13 der RL 1999/31/EG vom 26.4.1999 verlangt wurde, abgelaufen ist | 12.1 | 2, 6, 11, 15, 20, 24, 28, 30, 37, 39, 41, 49, 52, 58, 62, 63, 64, 67, 75, 80, 81, 84, 86, 88, 101, 117, 118, 121, 122 | 3, 10, 14, 25, 26, 35, 46, 48, 53, 54, 60, 61, 65, 70, 74, 85, 111, 112, 115, 119, 123, 125, 126, Σ (38, 110, 117, 123) |
| 5e | Anlagen zur Beseitigung oder Verwertung von Tierkörpern und tierischen Abfällen | 10.2, 10.3 | 11, 39, 41, 80 | 48 |
| Abfallbehandlung | ||||
| 5f | Kommunale Abwasserreinigungsanlagen mit einem Bemessungswert von größer als 100 000 EW60 | 1.1 | 11, 18, 23, 30, 37, 41, 49, 76, 80, 97, 117 | 14, 70, 85, 111, 112, 115, 119, 123, 126, Σ (38, 110, 117, 123) |
| Kommunale Abwasserreinigungsanlagen mit einem Bemessungswert von größer als 10 000 EW60, aber nicht größer als 100 000 EW60 | 1.1 | 11, 41, 18, 23, 49, 80, 97, 117 | - | |
| 5g | Eigenständig betriebene Industrieabwasserreinigungs- anlagen für eine oder mehrere der in dieser Anlage beschriebenen Tätigkeiten | § 4 Abs. 3 AAEV für jene Herkunfts- bereiche, deren Abwässer gemeinsam behandelt werden | 2, 6, 11, 15, 18, 20, 23, 24, 28, 30, 37, 39, 41, 49, 52, 58, 62, 63, 64, 67, 75, 76, 80, 81, 84, 86, 88, 97, 101, 117, 118, 121, 122 1) | 3, 10, 14, 26, 35, 46, 48, 53, 54, 55, 60, 61, 65, 70, 74, 85, 111, 112, 115, 116, 119, 123, 125, 126, Σ (38, 110, 117, 123) 1) |
| Be- und Verarbeitung von Papier und Holz | ||||
| 6a | Industrieanlagen zur Herstellung von Zellstoff aus Holz oder anderen Faserstoffen | 2.1 | 18, 23, 76, 80, 81, 121 | 14, 48, 70, 111, 119 |
| 6b | Anlagen zur Herstellung von Papier, Pappe und sonstigen primären Holzprodukten (wie Spanplatten, Faserplatten und Sperrholz | 2.2 | 18, 23, 24, 37, 62, 76, 80, 81, 86, 88, 97, 117, 121 | 14, 48, 70, 111, 119 |
| 2.3 | 80 | 14, 48, 70, 111, 119 | ||
| 6c | Industrieanlagen für den Schutz von Holz und Holzprodukten mit Chemikalien | § 4 Abs. 1 AAEV | 6, 15, 18, 20, 23, 24, 37, 39, 41, 58, 62, 64, 75, 76, 80, 81, 84, 88, 97 | 54, 111, 112, 115, 119, 126, Σ (38, 110, 117, 123) |
| Intensive Viehhaltung und Aquakultur | ||||
| 7a | Anlagen zur Intensivhaltung oder –aufzucht von Geflügel oder Schweinen | 10.1 | 80 | - |
| 7b | Intensive Aquakultur | 10.4 | 80 | - |
| Tierische und pflanzliche Produkte aus dem Lebensmittel- und Getränkesektor | ||||
| 8a | Anlagen zum Schlachten | 5.1 | 80 | - |
| 8b | Behandlung und Verarbeitung für die Herstellung von Nahrungsmittel- und Getränkeprodukten aus | |||
| i | tierischen Rohstoffen (außer Milch) | 5.1, 5.3 | 80 | - |
| ii | pflanzlichen Rohstoffen | 5.4, 5.5, 5.6, 5.7, 5.8, 5.10, 5.11, 5.12, 5.13 | 80 | - |
| 5.9 | 39, 41, 80, 121 | - | ||
| 8c | Behandlung und Verarbeitung von Milch | 5.2 | 80 | - |
| Sonstige Industriezweige | ||||
| 9a | Anlagen zur Vorbehandlung (zum Beispiel Waschen, Bleichen, Mercerisieren) oder zum Färben von Fasern oder Textilien | 3.2 | 15, 20, 24, 37, 39, 41, 75, 80, 81, 88, 97, 117, 118, 121 | 14, 54, 115, 126 |
| 9b | Anlagen zum Gerben von Häuten oder Fellen | 3.1 | 15, 24, 37, 41, 75, 80, 81, 88, 117 | |
| 9c | Anlagen zur Oberflächenbehandlung von Stoffen, Gegenständen oder Erzeugnissen unter Verwendung organischer Lösungsmittel, insbesondere zum Appretieren, Bedrucken, Beschichten, Entfetten, Imprägnieren, Kleben, Lackieren, Reinigen oder Tränken | 6.4 | 24, 39, 41, 80 | 14, 48, 111, 112, 119, Σ (38, 110, 117, 123) |
| 6.6 | 15, 20, 80 | 14, 48, 111, 112, 119, Σ (38, 110, 117, 123) | ||
| 7 | 6, 15, 37, 39, 41, 80, 81 | 14, 48, 111, 112, 119, Σ (38, 110, 117, 123) | ||
| 9d | Anlagen zur Herstellung von Kohlenstoff (Hartbrandkohle) oder Elektrographit durch Brennen oder Grafitieren | 8.3 | 6, 15, 58, 75, 80, 84 | 14, 111, 112 |
| 9e | Anlagen für den Bau und zum Lackieren von Schiffen oder zum Entfernen von Lackierungen von Schiffen | 6.4 | 24, 39, 41, 80 | 14, 48, 85, 112, 115, 119, 126, Σ (38, 110, 117, 123) |
1) Aus diesen Stoffen sind jene auszuwählen und zu melden, die aufgrund der Herkunftsbereiche gemäß § 4 Abs. 2 AAEV eines in die eigenständige Industrieabwasserreinigungsanlage einleitenden Emittenten zB Indirekteinleiter zu erwarten sind.
Abkürzung
EmRegV-OW
Anlage B
Umfang und Inhalt des Datensatzes für registerpflichtige Punktquellen
Für die Darstellung der Punktquellen im Register gilt:
Bei der Einleitung einer Mischung von (Ab)wässern verschiedener Herkunftsbereiche nach § 4 AAEV sind die Angaben unter Berücksichtigung der Bestimmungen des § 4 Abs. 5 bis 7 AAEV für jeden Teilstrom der Mischung zu treffen, der einem Herkunftsbereich nach § 4 AAEV zugeordnet werden kann und im Bewilligungsbescheid separat ausgewiesen wurde. Für den Berichtspflichtigen einer Einleitung einer Abwassermischung in ein Fließgewässer gilt das Gebot der Teilstromdarstellung nicht für jene Einleitungen in die Kanalisation, die den Bestimmungen des § 32b WRG 1959 unterliegen.
B.1 Abwassereinleitungen
Allgemeine Stammdaten:
Name, Anschrift (Sitz), die für die Zustellung maßgebliche inländische Geschäftsanschrift einschließlich einer Telefaxnummer, sofern vorhanden: E-Mailadressen des Wasserberechtigten sowie des Anlageninhabers;
Stammzahl des Wasserberechtigten sowie des Anlageninhabers gemäß § 6 Abs. 3 des EGovernment-Gesetzes – E-GovG; BGBl. I Nr. 10 aus 2004 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 7 aus 2008 und der Kundmachung BGBl. I Nr. 59 aus 2008;
Branchencode und Branchenzuordnung (vierstellig) des Wasserberechtigten sowie des Anlageninhabers gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 3037/90 betreffend die statistische Systematik der Wirtschaftszweige in der Europäischen Gemeinschaft, ABl. Nr. L 293 vom 24. Oktober 1990 S 1, zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1893/2006, ABl. Nr. L 393 vom 30. Dezember 2006 S 1;
Adressen und Bezeichnungen der Standorte des Wasserberechtigten sowie des Anlageninhabers – einschließlich jeweils der Angabe des Bezirks und des Bundeslandes –, an denen die Tätigkeit ausgeübt wird sowie Angabe der Grundstücke (Katastralgemeinde und Grundstücksnummern), auf denen sich der jeweilige Standort der Wasserbenutzungsanlage oder Betriebsanlage befindet, ÖSTAT – Gemeindekennzahl (wird vom System aus den Angaben zur Standortadresse generiert);
Liegenschaften (Einlagezahl und Grundstücksnummern) oder Betriebsanlagen mit denen das Einleitungsrecht (Wasserbenutzungsrecht) gemäß § 22 WRG 1959 verbunden ist;
(soweit zutreffend) Kennzeichnung der zur Betriebseinrichtung gehörigen Abwasserreinigungsanlagen – gegebenenfalls nach Teilströmen – als EmReg Berichtseinheit (BE_EmReg) und der Berichtseinheit BE_WAV bei Anlagen, die gemäß der AVV berichtspflichtig sind sowie eine Darstellung der Beziehung dieser Anlagen untereinander durch Verwendung der Attribute „gehört zu“ und „besteht aus“;
Bezeichnung der für die Durchführung der Stammdateneintragung zuständigen Behörde.
sowie die zugehörigen Identifikationsnummern.
Wasserwirtschaftliche Stammdaten:
EmReg-Meldung : Name der Anlage die als EmReg-Berichtseinheit (BE_EmReg) gekennzeichnet ist 1) , Standortbezeichnung 1) ;
Wasserberechtigter oder Anlageninhaber 1) : Stammzahl gemäß § 6 Abs. 3 E-GovG, Branchencode (vierstellig), Name, Straße, Nummer, Postleitzahl, Ort, Bundesland, Telefax, E-Mail;
Standort und Bezeichnung 1) Straße, Nummer, Postleitzahl, Ort, Bundesland, Bezirk, Katastralgemeinde und Grundstücksnummern; Liegenschaften (Einlagezahl und Grundstücksnummern) oder Betriebsanlagen, mit denen das Einleitungsrecht (Wasserbenutzungsrecht) gemäß § 22 WRG 1959 verbunden ist;
Art und Maß der (Ab)wassereinleitung : bewilligte Art und Menge des einzu(ge)leite(t)nden (Ab)Wassers sofern vorhanden unter Angabe
der maximal zulässigen Tages- und Sekundenabwassermenge in Kubikmeter pro Tag und Liter pro Sekunde;
von Größe und Beschaffenheit der zu entwässernden Fläche(n), der darauf ausgeübten Tätigkeiten und der bei einem Niederschlagsereignis der jährlichen Häufigkeit 1 und der Dauer von 24 Stunden abfließenden Wassermenge in Kubikmeter pro Tag bei Einleitung von belastetem Niederschlagswasser, welches vom Geltungsbereich einer Verordnung nach § 4 Abs. 3 AAEV mit umfasst wird; 2)
der maximal zulässigen Tagesfrachten in Gramm pro Tag für die (Ab)Wasserinhaltsstoffe der Kategorie A und B;
der maximalen Tagesproduktionskapazität, der maximalen Tagesverarbeitungskapazität oder der maximalen Jahresproduktionskapazität, wenn in der branchenspezifischen Verordnung nach § 4 Abs. 3 AAEV für einen maßgeblichen Abwasserparameter eine produktionsspezifische Emissionsbegrenzung festgelegt ist;
des Abwasserherkunftsbereiches nach § 4 Abs. 2 AAEV;
Rechtsgrundlage aufgrund der der Bescheid erlassen wurde (WRG 1959, Gewerbeordnung 1994, AWG 2002, MinROG, Emissionsschutzgesetz für Kesselanlagen , UVP-G);
allfällige Zuordnung zu einer sonstigen Bezug habenden EU-Richtlinie (zB 2006/11/EG und Tochterrichtlinien, 91/271/EWG, 2008/1/EG, 2000/76/EG) oder zur Verordnung (EG) Nr. 166/2006;
bescheiderlassende Behörden sowie Geschäftszahlen jener Schriftstücke, mit denen die Abwassereinleitungen bewilligt wurden;
Örtliche Bezeichnung der Einleitung
bei einer Einleitung in ein Oberflächengewässer Name des Oberflächengewässers, Bezeichnung und Nummer des Flussgebietes nach § 3 Abs. 2 der Verordnung über die Erhebung des Wasserkreislaufes in Österreich (Wasserkreislauferhebungsverordnung WKEV, BGBl. II Nr. 478/2006), Lagekoordinaten der Einleitungsstelle;
bei einer Einleitung in eine wasserrechtlich bewilligte Kanalisation (Indirekteinleitung nach § 32b WRG 1959) Name und Standort der Abwasserreinigungsanlage des Kanalisationsunternehmens nach IEV;
Dauer der Bewilligung für die Einleitung (§ 21 WRG 1959) mit Jahr des Ablaufes und soweit vorhanden auch mit Monat und Tag, erforderlichenfalls gesondert für Teilströme, an denen eine Emissionsbegrenzung vor Vermischung mit sonstige (Ab)Wasser einzuhalten ist;
soweit vorhanden im Bescheid vorgeschriebene Emissionsbegrenzungen für (Ab)Wasserinhaltsstoffe und Parameter der Kategorie A, gegebenenfalls gesondert für Teilströme, an denen eine Emissionsbegrenzung vor Vermischung mit sonstigem (Ab)Wasser einzuhalten ist;
soweit vorhanden Art des Abwassererfassungs- und -sammelsystems (Kanalisation) , bei einem Mischsystem unter Angabe der Anzahl der Entlastungsbauwerke; bei einer Einleitung gem. § 2 Abs. 1 Z 2 zusätzlich Angabe des Bemessungswertes, der Reinigungsstufe(n), der angeschlossenen Einwohner und Indirekteinleiter, der Art der Abwassereinleitung, der angeschlossenen Gemeinden beziehungsweise der angeschlossenen Katastralgemeinden, des Anlagentyps und Bezeichnung des Siedlungsgebietes;
soweit vorhanden Fristen betreffend
Berichtsvorlage nach § 33b Abs. 2 in Verbindung mit § 134 Abs. 2 WRG 1959 (Intervall);
Anpassung nach § 33c WRG 1959 (Termin);
sowie die zugehörigen Identifikationsnummern.
Wasserwirtschaftliche Bewegungsdaten:
Darstellung von Betriebsdaten 3)
abwasserrelevante Tätigkeiten bezogen auf den jeweils in § 1 der Spartenverordnung nach § 4 Abs. 3 AAEV definierten Herkunftsbereich;
Art und Größe des Betriebes auf der Basis der Tages- und Jahresproduktion;
der Arten und Mengen (maximale Tages- und Jahresmengen) der eingesetzten abwasserrelevanten Roh-, Arbeits- und Hilfsstoffe sowie der Gruppen von (ab)wasserrelevanten Roh-, Arbeits- und Hilfsstoffen gemäß § 30a WRG 1959 in Verbindung mit Anhang E WRG 1959;4)
bei einer Einleitung gemäß § 2 Abs. 1 Z 2 Kläranlagenzulauffrachten (CSB, BSB 5 , TN b , P ges ), Belastung;
(tatsächlich) eingeleitete Jahresabwassermenge und Jahresfrachten von (Ab)Wasserinhaltsstoffen
gemäß Anlage C ermittelte Jahresabwassermenge und Frachten emittierter (Ab)Wasserinhaltsstoffe der Kategorie A und B pro Kalenderjahr in Kilogramm pro Jahr,
Methode der Frachtermittlung nach Anlage C,
Angabe der Anzahl der Messergebnisse von (Ab)Wassermengen und Stoffkonzentrationen, die für die Ermittlung der Jahresfracht pro Kalenderjahr zur Verfügung stehen,
sowie die zugehörigen Identifikationsnummern.
1) Wird aus dem Allgemeinen Stammdatenregister automatisiert in die EmReg Meldung übernommen.
2) Ist nur auszufüllen, wenn in der Branchen-AEV solche Niederschlagswässer unter den Geltungsbereich der AEV fallen.
3) Die in B.1 Ziffer 20 angeführten Angaben werden nur auf Wunsch nach Rücksprache mit dem Registerpflichtigen an die Europäische Kommission weitergeleitet oder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
4) Der Registerpflichtige hat diese Daten bereitzuhalten und, sofern sie für die Plausibilitätsprüfung für erforderlich erachtet werden, auf Verlangen des Bundesministers für Land und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft innerhalb angemessener Frist (§ 4 Abs. 9) zu übermitteln.
B.2 Punktförmige Einleitungen von belastetem Niederschlagswasser
Allgemeine Stammdaten:
Name, Anschrift (Sitz), die für die Zustellung maßgebliche inländische Geschäftsanschrift einschließlich einer Telefaxnummer, sofern vorhanden: E-Mailadressen des Wasserberechtigten sowie des Anlageninhabers
Stammzahl des Wasserberechtigten sowie des Anlageninhabers gemäß § 6 Abs. 3 des E-Government-Gesetzes – E-GovG; BGBl. I Nr. 10 aus 2004 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 7 aus 2008 und der Kundmachung BGBl. I Nr. 59 aus 2008;
Branchencode und Branchenzuordnung (vierstellig) des Wasserberechtigten sowie des Anlageninhabers gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 3037/90 betreffend die statistische Systematik der Wirtschaftszweige in der Europäischen Gemeinschaft, ABl. Nr. L 293 vom 24. Oktober 1990 S 1, zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1893/2006, ABl. Nr. L 393 vom 30. Dezember 2006 S 1;
Adressen und Bezeichnungen der Standorte der entwässerten Flächen sowie die Größe der entwässerten Fläche(n) des Wasserberechtigten sowie des Anlageninhabers – einschließlich jeweils der Angabe des Bezirks und des Bundeslandes –, an denen die Tätigkeit ausgeübt wird sowie Angabe der Grundstücke (Katastralgemeinde und Grundstücksnummern), auf denen sich der jeweilige Standort der Wasserbenutzungsanlage befindet, ÖSTAT – Gemeindekennzahl (wird vom System aus den Angaben zur Standortadresse generiert);
Liegenschaften (Einlagezahl und Grundstücksnummern) oder Betriebsanlagen mit denen das Einleitungsrecht (Wasserbenutzungsrecht)gem. § 22 WRG 1959 verbunden ist;
(soweit zutreffend) Kennzeichnung der zur Betriebseinrichtung gehörigen (Ab)wasserreinigungsanlagen – gegebenenfalls nach Teilströmen – als EmReg Berichtseinheit (BE_EmReg) sowie eine Darstellung der Beziehung dieser Anlagen untereinander durch Verwendung der Attribute „gehört zu“ und „besteht aus“;
Bezeichnung der für die Durchführung der Stammdateneintragung zuständigen Behörde;
sowie die zugehörigen Identifikationsnummern.
Wasserwirtschaftliche Stammdaten:
EmReg - Meldung : Name der Anlage die als EmReg - Berichtseinheit (BE_EmReg) gekennzeichnet ist 1) , Standortbezeichnung 1) ;
Wasserberechtigter oder Anlageninhaber 1) : Stammzahl gemäß § 6 Abs. 3 E-GovG, Branchencode (vierstellig), Name, Straße, Nummer, Postleitzahl, Ort, Bundesland, Telefax, E-Mail;
Standort und Bezeichnung 1) Straße, Nummer, Postleitzahl, Ort, Bundesland, Bezirk, Katastralgemeinde und Grundstücksnummern; Liegenschaften (Einlagezahl und Grundstücksnummern) oder Betriebsanlagen mit denen das Einleitungsrecht (Wasserbenutzungsrecht) gemäß § 22 WRG 1959 verbunden ist;
bewilligte (genehmigte) Menge des einzuleitenden Niederschlagswassers (Art und Maß der Wasserbenutzung) sofern vorhanden unter Angabe
der maximal zulässigen Tageswassermenge in Kubikmeter pro Tag unter Zugrundelegung eines Niederschlagsereignisses der Jährlichkeit 1 und der Dauer von 24 Stunden,
der maximal zulässigen Tagesfrachten in Gramm pro Tag für die Inhaltsstoffe der Kategorie A und B des Niederschlagswassers;
Rechtsgrundlage aufgrund der der Bescheid erlassen wurde (WRG 1959, Gewerbeordnung 1994, AWG 2002, MinROG, Emissionsschutzgesetz für Kesselanlagen , UVP-G);
allfällige Zuordnung zu einer sonstigen Bezug habenden EU-Richtlinie (zB 2006/11/EG und Tochterrichtlinien, 91/271/EWG, 2008/1/EG, 2000/76/EG) oder zur Verordnung (EG) Nr. 166/2006;
bescheiderlassende Behörden sowie der Geschäftszahlen jener Schriftstücke, mit denen die Abwassereinleitungen bewilligt wurden;
Örtliche Bezeichnung der Einleitung bei einer Einleitung in ein Oberflächengewässer Name des Oberflächengewässers, Bezeichnung und Nummer des Flussgebietes nach § 3 Abs. 2 der Verordnung über die Erhebung des Wasserkreislaufes in Österreich (Wasserkreislauferhebungsverordnung WKEV, BGBl. II Nr. 478/2006), Lagekoordinaten der Einleitungsstelle;
Dauer der Bewilligung für die Einleitung (§ 21 WRG 1959) mit Jahr des Ablaufes und soweit vorhanden auch mit Monat und Tag, erforderlichenfalls gesondert für Teilströme, an denen eine Emissionsbegrenzung vor Vermischung mit sonstige (Ab)Wasser einzuhalten ist;
soweit vorhanden im Bescheid vorgeschriebene Emissionsbegrenzungen für (Ab)Wasserinhaltsstoffe und Parameter der Kategorie A, gegebenenfalls gesondert für Teilströme, an denen eine Emissionsbegrenzung vor Vermischung mit sonstigem (Ab)Wasser einzuhalten ist;
soweit vorhanden Fristen betreffend
Berichtsvorlage nach § 33b Abs. 2 in Verbindung mit § 134 Abs. 2 WRG 1959 (Intervall),
Anpassung nach § 33c WRG 1959 (Termin),
sowie die zugehörigen Identifikationsnummern.
Wasserwirtschaftliche Bewegungsdaten:
Darstellung der auf der entwässerten Fläche ausgeübten Tätigkeit(en) 2) und der daraus resultierenden Inhaltsstoffe des Niederschlagswassers, insbesondere solcher nach Art. 16 der RL 2000/60/EG, § 30a Abs. 2 WRG 1959 sowie nach Anhang E WRG 1959;
eingeleitete Jahresniederschlagswassermenge und Jahresfrachten von Wasserinhaltsstoffen
gemäß Anlage C ermittelte Jahresniederschlagswassermenge und Frachten emittierter Wasserinhaltsstoffe der Kategorie A und B pro Kalenderjahr in Kilogramm pro Jahr,
Methode der Frachtermittlung nach Anlage C,
Angabe der Anzahl der Messergebnisse von Wassermengen und Stoffkonzentrationen, die für die Ermittlung der Jahresfracht pro Kalenderjahr zur Verfügung stehen,
sowie die zugehörigen Identifikationsnummern.
1) Wird aus dem Allgemeinen Stammdatenregister automatisiert in die EmReg Meldung übernommen.
2) Die in B.2 Ziffer 19 angeführten Angaben werden nur auf Wunsch nach Rücksprache mit dem Registerpflichtigen an die Europäische Kommission weitergeleitet oder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
B.3 Punktförmige Einleitungen aus Deponien und Altlasten
Allgemeine Stammdaten:
Name, Anschrift (Sitz) , die für die Zustellung maßgebliche inländische Geschäftsanschrift einschließlich einer Telefaxnummer, sofern vorhanden: E-Mailadressen des Wasserberechtigten sowie des Anlageninhabers;
Stammzahl des Wasserberechtigten sowie des Anlageninhabers gemäß § 6 Abs. 3 des E-Government-Gesetzes – E-GovG; BGBl. I Nr. 10 aus 2004 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 7 aus 2008 und der Kundmachung BGBl. I Nr. 59 aus 2008;
Branchencode und Branchenzuordnung (vierstellig) des Wasserberechtigten sowie des Anlageninhabers gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 3037/90 betreffend die statistische Systematik der Wirtschaftszweige in der Europäischen Gemeinschaft, ABl. Nr. L 293 vom 24. Oktober 1990 S 1, zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1893/2006, ABl. Nr. L 393 vom 30. Dezember 2006 S 1;
Adressen und Bezeichnungen der Standorte des Wasserberechtigten sowie des Anlageninhabers – einschließlich jeweils der Angabe des Bezirks und des Bundeslandes –, an denen die Tätigkeit ausgeübt wird sowie Angabe der Grundstücke (Katastralgemeinde und Grundstücksnummern), auf denen sich der jeweilige Standort der Wasserbenutzungsanlage oder Betriebsanlage befindet, ÖSTAT – Gemeindekennzahl (wird vom System aus den Angaben zur Standortadresse generiert);
Liegenschaften (Einlagezahl und Grundstücksnummern) oder Betriebsanlagen mit denen das Einleitungsrecht (Wasserbenutzungsrecht) gemäß § 22 WRG 1959 verbunden ist;
(soweit zutreffend) Kennzeichnung der zur Betriebseinrichtung gehörigen(Ab)wasserreinigungsanlagen – gegebenenfalls nach Teilströmen – als EmReg- Berichtseinheit (BE_EmReg) sowie eine Darstellung der Beziehung dieser Anlagen untereinander durch Verwendung der Attribute „gehört zu“ und „besteht aus“;
jedes Kompartiment mit Angabe der zugehörigen Deponie(unter)klasse und dem jeweiligen Status durch Angabe der Phase (zB Ablagerungsphase) und alle abfallwirtschaftlichen Stammdaten, die dazugehören;
Bezeichnung der für die Durchführung der Stammdateneintragung zuständigen Behörde;
sowie die zugehörigen Identifikationsnummern.
Wasserwirtschaftliche Stammdaten:
EmReg - Meldung: Name der Anlage die als EmReg - Berichtseinheit (BE_EmReg) gekennzeichnet ist 1) , Standortbezeichnung 1) ;
Wasserberechtigter oder Anlageninhaber 1) : Stammzahl gemäß § 6 Abs. 3 E GovG, Branchencode (vierstellig), Name, Straße, Nummer, Postleitzahl, Ort, Bundesland, Telefax, E- Mail;
Standort und Bezeichnung 1) Straße, Nummer, Postleitzahl, Ort, Bundesland, Bezirk, Katastralgemeinde und Grundstücksnummern; Liegenschaften (Einlagezahl und Grundstücksnummern) oder Betriebsanlagen mit denen das Einleitungsrecht (Wasserbenutzungsrecht) gemäß § 22 WRG 1959 verbunden ist;
Art und Maß der Wasserbenutzung bewilligte (genehmigte) Art und Menge des einzuleitenden Sicker- oder Niederschlagswassers soweit vorhanden unter Angabe
der maximal zulässigen Tages- und Sekundenabwassermenge in Kubikmeter pro Tag und Liter pro Sekunde,
der Klasse und der Größe (§ 4 Deponieverordnung 2008 und bewilligte Gesamtkubatur in Kubikmeter) einer Deponie,
der maximal zulässigen Tagesfrachten in Gramm pro Tag für die (Ab)Wasserinhaltsstoffe der Kategorie A und B,
der Größe (in Hektar) und Art einer Altlast (Entstehung, ehemals ausgeübte Tätigkeiten etc.),
des Abwasserherkunftsbereiches nach § 4 Abs. 2 AAEV;
Rechtsgrundlage aufgrund der der Bescheid erlassen wurde (WRG 1959, Gewerbeordnung 1994, AWG 2002, MinROG, Emissionsschutzgesetz für Kesselanlagen , UVP-G)
eine allfällige Zuordnung zu einer sonstigen Bezug habenden EU-Richtlinie (zB 2006/11/EG und Tochterrichtlinien, 91/271/EWG, 2008/1/EG, 2000/76/EG) oder zur Verordnung (EG) Nr. 166/2006;
bescheiderlassende Behörden sowie der Geschäftszahlen jener Schriftstücke, mit denen die Einleitungen bewilligt wurden;
Örtliche Bezeichnung der Einleitung
bei einer Einleitung in ein Oberflächengewässer Name des Oberflächengewässers, Bezeichnung und Nummer des Flussgebietes nach § 3 Abs. 2 der Verordnung über die Erhebung des Wasserkreislaufes in Österreich (Wasserkreislauferhebungsverordnung WKEV, BGBl. II Nr. 478/2006), Lagekoordinaten der Einleitungsstelle,
bei einer Einleitung in eine wasserrechtlich bewilligte Kanalisation (Indirekteinleitung nach § 32b WRG 1959) Name und Standort der Abwasserreinigungsanlage des Kanalisationsunternehmens nach IEV;
Dauer der Bewilligung für die Einleitung (§ 21 WRG 1959) mit Jahr des Ablaufes und soweit vorhanden auch mit Monat und Tag, erforderlichenfalls gesondert für Teilströme, an denen eine Emissionsbegrenzung vor Vermischung mit sonstige (Ab)Wasser einzuhalten ist;
soweit vorhanden im Bescheid vorgeschriebene Emissionsbegrenzungen für (Ab)Wasserinhaltsstoffe und Parameter der Kategorie A, gegebenenfalls gesondert für Teilströme, an denen eine Emissionsbegrenzung vor Vermischung mit sonstigem (Ab)Wasser einzuhalten ist;
jedes Kompartiment mit Angabe der zugehörigen Deponie(unter)klasse und dem jeweiligen Status durch Angabe der Phase (z.B. Ablagerungsphase) und alle abfallwirtschaftlichen Stammdaten, die dazugehören;
soweit vorhanden Fristen betreffend
Berichtsvorlage nach § 33b Abs. 2 in Verbindung mit § 134 Abs. 2 WRG 1959 (Intervall),
Anpassung nach § 33c WRG 1959 (Termin),
sowie die zugehörigen Identifikationsnummern.
Wasserwirtschaftliche Bewegungsdaten:
Darstellung von Betriebsdaten 2) Angaben zu Stoffen gemäß Art. 16 der RL 2000/60/EG, § 30a Abs. 2 WRG 1959 sowie nach Anhang E WRG 1959 3) ;
(tatsächlich) eingeleitete Jahresabwassermenge und Jahresfrachten von (Ab)Wasserinhaltsstoffen
gemäß Anlage C ermittelte Jahresabwassermenge und Frachten emittierter (Ab)Wasserinhaltsstoffe der Kategorie A und B pro Kalenderjahr in Kilogramm pro Jahr,
Methode der Frachtermittlung nach Anlage C,
Angabe der Anzahl der Messergebnisse von (Ab)Wassermengen und Stoffkonzentrationen, die für die Ermittlung der Jahresfracht pro Kalenderjahr zur Verfügung stehen,
sowie die zugehörigen Identifikationsnummern.
1) Wird aus dem Allgemeinen Stammdatenregister automatisiert in die EmReg Meldung übernommen.
2) Die in B.3 Ziffer 21 angeführten Angaben werden nur auf Wunsch nach Rücksprache mit dem Registerpflichtigen an die Europäische Kommission weitergeleitet oder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
3) Der Registerpflichtige hat diese Daten bereitzuhalten und, sofern sie für die Plausibilitätsprüfung für erforderlich erachtet werden, auf Verlangen des Bundesministers für Land und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft innerhalb angemessener Frist (§ 4 Abs. 9) zu übermitteln.
Abkürzung
EmRegV-OW
Anlage C
Ermittlung der Jahresfrachten von (Ab)Wasserinhaltsstoffen aus registerpflichtigenPunktquellen
C.1 Ermittlungsmethoden
Ermittlung auf der Basis von Messergebnissen
In Abhängigkeit von den in der Überwachung von (Ab)Wasser aus einer Punktquelle angewandten Überwachungsmethoden sowie der Art und Menge der dabei anfallenden Überwachungsdaten ist zur Ermittlung der Jahresfracht eines (Ab)Wasserinhaltsstoffes (Parameters) aus vorhandenen Messergebnissen die jeweils besser geeignete oder die auf Grund bundesrechtlicher Bestimmungen verbindliche der beiden nachstehenden Ermittlungsmethoden anzuwenden.
Methode A
Die Jahresfracht eines (Ab)Wasserinhaltsstoffes wird rechnerisch ermittelt als Produkt der Jahres(ab)wassermenge (Qa) und der mittleren Konzentration des Stoffes im emittierten (Ab)Wasser (Ce,m). Qa kann auf folgende Weise ermittelt werden:
- bei kontinuierlicher Messung und Registrierung der emittierten (Ab)Wassermenge (oder des den (Ab)Wasserabfluss verursachenden Wasserverbrauchs) als gemessene Jahressumme
- bei diskontinuierlicher Messung als arithmetisches Mittel aller vorhandenen Messwerte des Tages(ab)wasserabflusses eines Jahres (oder des den (Ab)Wasserabfluss verursachenden Tageswasserverbrauches), multipliziert mit der Anzahl der Tage, an denen der Abfluss stattfindet (bei ständigem Abfluss 365 Tage).
Ce,m ist die mittlere Konzentration des Stoffes im emittierten (Ab)Wasser. Sie wird ermittelt als arithmetisches Mittel aller gemessenen Konzentrationen Ce des Stoffes im emittierten (Ab)Wasser.
Methode B
Aus allen vorhandenen Wertepaaren eines Jahres für die Tages(ab)wassermenge Qd (oder den einen (Ab)Wasserabfluss verursachenden Wasserverbrauch) und für die Konzentration des (Ab)Wasserinhaltsstoffes Ce errechnet man das arithmetische Mittel der Tagesfracht eines Jahres (1/n x Σ [Qd x Ce]) mit n als Anzahl der vorhandenen Messwertpaare. Die Jahresfracht ergibt sich durch Multiplikation der mittleren Tagesfracht mit der Anzahl der Tage eines Jahres, an denen (Ab)Wasserabfluss stattfindet (bei ständigem Abfluss 365 Tage).
Sonstige Ermittlungsmethoden
Nach Maßgabe verfügbarer Daten und Informationen kann die Ermittlung der Jahresfrachten auch auf der Grundlage von
Berechnungen unter Verwendung von Emissionsfaktoren, Energie- oder Massenbilanzen oder sonstigen Analyseergebnissen
Abschätzungen in Form eines Gutachtens eines befugten Sachverständigen oder eines geeigneten und fachkundigen Betriebsangehörigen (z.B. § 33 Abs. 3 WRG 1959 oder § 82b Abs. 2 GewO 1994)
erfolgen.
C.2 Mindesterfordernisse für die Ermittlung von Jahresfrachten auf der Basis vonMessergebnissen
Tabelle 1
Jährliche Mindesthäufigkeiten für Messungen der Konzentrationen von(Ab)Wasserinhaltsstoffen
| (Ab)Wasserinhaltsstoff (Parameter) | Qd,max nicht größer als 100 m3/d | Qd,max größer als 100 m3/d aber nicht größer als 1000 m3/d | Qd,max größer als1000 m3/d |
|---|---|---|---|
| 1. Abfiltrierbare Stoffe 2. Gefährliche Metalle, Metalloide und ihre Verbindungen 3. Chlor (Frei und Gesamt), Cyanide (Leicht freisetzbar und Gesamt), Sulfid, NH4-N, NO2-N 4. TNb, P-Gesamt 5. Anorganische Einzelstoffe oder Stoffgruppen, die nicht in Z 2 bis 4 genannt sind 6. TOC, CSB, BSB5 7. AOX, Summe KW, POX, Phenolindex, BTX(E), gefährliche organische Einzelstoffe oder Stoffgruppen 8. Organische Einzelstoffe oder Stoffgruppen, die nicht in Z 6 oder 7 genannt sind | 3 | 6 | 12 |
Tabelle 2Analysenmethoden
| I | II | III |
|---|---|---|
| Nummer des(Ab)Wasserinhaltsstoffes(Parameters) nachAnlage A Tabelle 1 Spalte 1 | Bezeichnung des(Ab)Wasserinhaltsstoffes(Parameters) nachAnlage A Tabelle 1Spalte 2 | Standardanalysenmethoden1) |
| 2 | Alachlor | ÖNORM EN ISO 6468, Juli 1997 |
| 6 | Anthracen | ÖNORM EN ISO 17993, Februar 2004 |
| 10 | Asbest | - |
| 11 | Atrazin | ÖNORM EN ISO 10695, November 2000 |
| 12 | Benzidin | - |
| 13 | Benzo(a)pyren | ÖNORM EN ISO 17993, Februar 2004 |
| 14 | Benzo(g,h,i)perylen | ÖNORM EN ISO 17993, Februar 2004 |
| 15 | Benzol | DIN 38407-9 (F9-1), Mai 1991 |
| 16 | Benzylchlorid | ÖNORM EN ISO 6468, Juli 1997 |
| 17 | Bisphenol A | - |
| 20 | Bromierte Diphenylether | 2) |
| 24 | Chloralkane (C10-C13) | 2) |
| 25 | Chlordan | ÖNORM EN ISO 6468, Juli 1997 |
| 26 | Chlordecon | - |
| 27 | Chloressigsäure | - |
| 28 | Chlorfenvinphos | ÖNORM EN 12918, November 1999 |
| 30 | Chlorpyrifos | ÖNORM EN 12918, November 1999 |
| I | II | III |
| Nummer des(Ab)Wasserinhaltsstoffes(Parameters) nachAnlage A Tabelle 1 Spalte 1 | Bezeichnung des(Ab)Wasserinhaltsstoffes(Parameters) nachAnlage A Tabelle 1Spalte 2 | Standardanalysenmethoden1) |
| 36 | Deltamethrin | - |
| 37 | (DE(H2Pethylhexyl)phthalat | ÖNORM EN ISO 18856, November 2005 |
| 38 | Dibutylzinnverbindungen | ÖNORM EN ISO 17353, Oktober 2005 |
| 39 | Dichlorethan, 1,2-Isomer | ÖNORM EN ISO 10301, Februar 1998 |
| 40 | Dichlorethen, 1,2-Isomer | ÖNORM EN ISO 10301, Februar 1998 |
| 41 | Dichlormethan | ÖNORM EN ISO 10301, Februar 1998 |
| 42 | Dichlorphenol, 2,4-Isomer | ÖNORM EN 12673, April 1999 |
| 43 | Dichlorphenol, 2,5-Isomer | ÖNORM EN 12673, April 1999 |
| 44 | Dichlorpropanol, 1,3-Isomer des Dichlor-2-Propanol | - |
| 45 | Dichlorprop-p | - |
| 47 | Dimethylamin | - |
| 49 | Diuron | ÖNORM EN ISO 11369, Mai 1998 |
| 50 | EDTA | ISO/CD 16588, Februar 2004 |
| 52 | Endosulfan | ÖNORM EN ISO 6468, Juli 1997 |
| 54 | Ethylbenzol | DIN 38407-9 (F 9), Mai 1991 |
| 55 | Ethylenoxid | - |
| 56 | Fenpropidin | - |
| 58 | Fluoranthen | ÖNORM EN ISO 17993, Februar 2004 |
| 59 | Glyphosate | DIN 38407-22 (F 22), Oktober 2001 |
| 60 | Heptachlor | ÖNORM EN ISO 6468, Juli 1997 |
| 61 | Hexabrombiphenyl | - |
| 63 | Hexachlorbutadien | ÖNORM EN ISO 10301, Februar 1998 |
| 66 | Isopropylbenzol | ÖNORM EN ISO 15680, März 2004 |
| 67 | Isoproturon | ÖNORM EN ISO 11369, Mai 1998 |
| 69 | LAS (Lineare Alkylbenzolsulfonate) | - |
| 70 | Lindan | ÖNORM EN ISO 6468, Juli 1997 |
| 71 | MCPP-p | - |
| 72 | Methoxychlor | ÖNORM EN ISO 6468, Juli 1997 |
| 73 | Mevinphos | ÖNORM EN 12918, November 1999 |
| 74 | Mirex | - |
| 75 | Naphthalin | ÖNORM EN ISO 17993, Februar 2004 |
| 78 | Nitrilotriessigsäure | ISO/CD 16588, Februar 2004 |
| 80 | Nonylphenole | ÖNORM EN ISO 18857-1, November 2006 |
| 81 | Octylphenole | ÖNORM EN ISO 18857-1, November 2006 |
| 82 | Omethoat | ÖNORM EN 12918, November 1999 |
| 85 | PCB | ÖNORM EN ISO 6468, Juli 1997 |
| 86 | Pentachlorbenzol | ÖNORM EN ISO 6468, Juli 1997 |
| 87 | Pentachlornitrobenzol | ÖNORM EN ISO 6468, Juli 1997 |
| 88 | Pentachlorphenol | ÖNORM EN 12673, April 1999 |
| 89 | Phenmedipham | - |
| 91 | Phosalon | ÖNORM EN 12918, November 1999 |
| 92 | Phosphor gelöst (als PO4-P) | ÖNORM EN ISO 6878, September 2004 |
| 96 | Propazin | ÖNORM EN ISO 10695, November 2000 |
| 98 | Sebuthylazin | ÖNORM EN ISO 10695, November 2000 |
| 100 | Simazin | ÖNORM EN ISO 10695, November 2000 |
| 102 | Spiroxamin | - |
| 110 | Tetrabutylzinnverbindungen | ÖNORM EN ISO 17353, Oktober 2005 |
| I | II | III |
| Nummer des(Ab)Wasserinhaltsstoffes(Parameters) nachAnlage A Tabelle 1 Spalte 1 | Bezeichnung des(Ab)Wasserinhaltsstoffes(Parameters) nachAnlage A Tabelle 1Spalte 2 | Standardanalysenmethoden1) |
| 111 | Tetrachlorethen | ÖNORM EN ISO 10301, Februar 1998 |
| 112 | Tetrachlorkohlenstoff | ÖNORM EN ISO 10301, Februar 1998 |
| 115 | Toluol | DIN 38407-9 (F 9), Mai 1991 |
| 116 | Toxaphen | - |
| 117 | Tributylzinnverbindungen | ÖNORM EN ISO 17353, Oktober 2005 |
| 118 | Trichlorbenzole | ÖNORM EN ISO 6468, Juli 1997 |
| 119 | Trichlorethen | ÖNORM EN ISO 10301, Februar 1998 |
| 120 | Trichlorfon | - |
| 121 | Trichlormethan | ÖNORM EN ISO 10301, Februar 1998 |
| 122 | Trifluralin | ÖNORM EN ISO 10695, November 2000 |
| 123 | Triphenylzinnverbindungen | ÖNORM EN ISO 17353, Oktober 2005 |
| 125 | Vinylchlorid | DIN 38413-2 (P 2), Mai 1988 |
| 126 | Xylole | DIN 38407-9 (F 9), Mai 1991 |
1) Die Anwendung einer gleichwertigen Analysenmethode für einen (Ab)Wasserinhaltsstoff ist zulässig, wenn diese den Anforderungen der DIN 38402-A71, November 2002 entspricht.
2) Es ist eine Analysemethode zu verwenden, die eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,1µg/L gewährleistet.
C.3 ÜberblicksmessstellenTabelle 1Messstellen gemäß § 5 Abs. 7 in den Planungsräumen
| Planungsraumbezeichnung | Messstellenbezeichnung | Messstellennummer |
|---|---|---|
| Elbe | Nova Ves1) | FW31000397 |
| Rhein | Fussach1) | FW80213067 |
| Rhein | Bregenz | FW 80207027 |
| Rhein | Lauterach | FW 80224047 |
| Rhein | Bad Laterns | FW80411046 |
| Rhein | Hörbranz | FW 80218017 |
| Rhein | Gaissau | FW 80214057 |
| Rhein | Feldkirch | FW 80404027 |
| March | oh. Neusiedl/Zaya | FW31100127 |
| March | Hohenau | FW31100057 |
| March | Altprerau | FW31100027 |
| March | Wulzeshofen/oh. Pulkaumündung | FW31100167 |
| March | Bernhardsthal | FW31100037 |
| March | Pernhofen oh. Jungbunzlauer | FW31100187 |
| March | Marchegg | FW31100077 |
| Donau unterhalb Jochenstein | Pfaffing | FW40619016 |
| Donau unterhalb Jochenstein | Ebelsberg | FW40709117 |
| Donau unterhalb Jochenstein | Ansfelden | FW40713047 |
| Donau unterhalb Jochenstein | Fischerau | FW40710047 |
| Donau unterhalb Jochenstein | Oh. Anzenbach | FW40823016 |
| Donau unterhalb Jochenstein | Gesäuseeingang | FW60800376 |
| Donau unterhalb Jochenstein | Pyburg | FW30800027 |
| Donau unterhalb Jochenstein | Enghagen | FW40907057 |
| Donau unterhalb Jochenstein | Oberloiben | FW30900217 |
| Donau unterhalb Jochenstein | Amstetten | FW30900037 |
| Donau unterhalb Jochenstein | Vordere Tormäuer | FW30900167 |
| Planungsraumbezeichnung | Messstellenbezeichnung | Messstellennummer |
| Donau unterhalb Jochenstein | uh. Traismauer | FW30900227 |
| Donau unterhalb Jochenstein | Grunddorf | FW31000067 |
| Donau unterhalb Jochenstein | Absdorf uh. ARA | FW31000247 |
| Donau unterhalb Jochenstein | Nussdorf | FW92001017 |
| Donau unterhalb Jochenstein | Hainburg1) | FW31000377 |
| Donau unterhalb Jochenstein | Mannswörth | FW31000137 |
| Donau unterhalb Jochenstein | Wildungsmauer | FW31000187 |
| Donau unterhalb Jochenstein | Fischamend | FW31000177 |
| Donau unterhalb Jochenstein | St. Georgen | FW40916017 |
| Donau bis Jochenstein | Scharnitz | FW72200807 |
| Donau bis Jochenstein | Kössen | FW73390967 |
| Donau bis Jochenstein | Straß | FW73290907 |
| Donau bis Jochenstein | Mils | FW73200617 |
| Donau bis Jochenstein | Landeck | FW73160967 |
| Donau bis Jochenstein | Ingling | FW40502037 |
| Donau bis Jochenstein | Erl | FW73200987 |
| Donau bis Jochenstein | Braunau | FW40502017 |
| Donau bis Jochenstein | Oberndorf | FW54110087 |
| Donau bis Jochenstein | Salzburg | FW54110117 |
| Donau bis Jochenstein | Salzburg/Hellbrunner Brücke | FW54110017 |
| Donau bis Jochenstein | Golling | FW53110047 |
| Donau bis Jochenstein | Gasteiner Ache – Hofgastein | FW52120107 |
| Donau bis Jochenstein | Jochenstein | FW40607017 |
| Donau bis Jochenstein | Antiesenhofen | FW40505037 |
| Donau bis Jochenstein | Mündung | FW53110037 |
| Donau bis Jochenstein | Weißhaus | FW72100967 |
| Donau bis Jochenstein | Gries | FW51110127 |
| Leitha, Raab und Rabnitz | Burg | FW 10000177 |
| Leitha, Raab und Rabnitz | Wulkamündung1) | FW 10000027 |
| Leitha, Raab und Rabnitz | Altenmarkt/Fürstenfeld | FW61300337 |
| Leitha, Raab und Rabnitz | Fürstenfeld | FW61300327 |
| Leitha, Raab und Rabnitz | Neumarkt1) | FW 10000087 |
| Leitha, Raab und Rabnitz | Nickelsdorf/Staatsgrenze | FW 10000077 |
| Leitha, Raab und Rabnitz | St. Gotthard | FW 10000227 |
| Mur | Leobnerbrücke | FW61400597 |
| Mur | Kalsdorf | FW61400127 |
| Mur | Wildon | FW61400267 |
| Mur | Wagna | FW61400287 |
| Mur | Spielfeld | FW61400137 |
| Mur | Bad Radkersburg1) | FW61400147 |
| Mur | Kendlbruck | FW55010057 |
| Mur | Bruck/Mur | FW61400217 |
| Drau | Innere Wimitz | FW21553436 |
| Drau | Krottendorf | FW21560297 |
| Drau | Unterwasser KW Lavamünd1) | FW21500097 |
| Drau | Truttendorf | FW21550377 |
| Drau | Zell/Gurnitz | FW21551267 |
| Drau | Rosegger Schleife (Duel) | FW21500306 |
| Drau | Nikolsdorf | FW71500967 |
| Drau | Thörl-Maglern | FW21531167 |
1) Dieser Messstelle sind gemäß Tabelle 2 zusätzlich Teileinzugsgebiete rechnerisch zugeordnet.
Tabelle 2
Rechnerische Zuordnung von Teileinzugsgebieten, die nicht von den in Tabelle 1genannten Messstellen hydrografisch erfasst werden
| Planungsraum- bezeichnung | Teileinzugsgebietsbe- schreibung | Bezeichnung der zugeord-neten Messstelle | Messstellennummer | Fluss |
|---|---|---|---|---|
| Elbe | Teileinzugsgebiete im Mühlviertel (OÖ) und Waldviertel (NÖ) | Nova Ves | FW31000397 | Lainsitz |
| Rhein | Teileinzugsgebiete am Bodensee | Fussach | FW80213067 | Neuer Rhein |
| Donau unterhalb Jochenstein | Teileinzugsgebiet zwischen Donau und Leitha | Hainburg | FW31000377 | Donau |
| Leitha, Raab, Rabnitz | Teileinzugsgebiet des Neusiedlersees | Wulkamündung | FW 10000027 | Wulka |
| Leitha, Raab, Rabnitz | Teileinzugsgebiete im südlichen Burgenland | Neumarkt | FW10000087 | Raab |
| Mur | Teileinzugsgebiete im südöst- lichen Teil der Steiermark | Bad Radkersburg | FW61400147 | Mur |
| Drau | Teileinzugsgebiet östlich von Lavamünd | Unterwasser KW Lavamünd | FW21500097 | Drau |