Verordnung der Bundesministerin für Bildung und Frauen über die Lehrpläne der Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten 2015; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht
– sich der Fachsprache und Fachliteratur im Kontext bedienen.
Bereich Funktion und Bedeutung von Kunst, Werkanalyse und Interpretation
– Werkzeuge und Termini der Analyse und Interpretation von Kunst und Design anwenden.
Bereich Designgeschichte
– Grundzüge der Designgeschichte unter besonderer Berücksichtigung des fachlichen Schwerpunkts darstellen.
Lehrstoff:
Bereich Kunstformen und Stilrichtungen, Fachterminologie:
Umbruch und Stilpluralismus im 18. und 19. Jahrhundert.
Bereich Funktion und Bedeutung von Kunst, Werkanalyse und Interpretation:
Programmatische und kulturspezifische Bedingungen ausgewählter Beispiele; Verselbstständigung der bildnerischen Mittel; Stilpluralismus.
Bereich Designgeschichte:
Geschichte der angewandten Kunst und des Designs; industrielle Produktion und Designentwicklung; Funktion von Kunst und Design.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Kunstformen und Stilrichtungen, Fachterminologie
– Erscheinungsformen relevanter Kunstepochen und deren soziokulturellen Hintergründe vergleichen und analysieren.
Bereich Designgeschichte
– wesentliche Aspekte der Designgeschichte unter besonderer Berücksichtigung des fachlichen Schwerpunkts darstellen, analysieren und beurteilen.
Lehrstoff:
Bereich Kunstformen und Stilrichtungen, Fachterminologie:
Jahrhundertwende und klassisches 20. Jahrhundert.
Bereich Designgeschichte:
Funktion von Kunst und Design.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Kunstformen und Stilrichtungen, Fachterminologie
– Erscheinungsformen relevanter Kunstepochen und deren soziokulturellen Hintergründe vergleichen und analysieren.
Bereich Designgeschichte
– wesentliche Aspekte der Designgeschichte unter besonderer Berücksichtigung des fachlichen Schwerpunkts darstellen, analysieren und beurteilen.
Lehrstoff:
Bereich Kunstformen und Stilrichtungen, Fachterminologie:
Jahrhundert und Gegenwartskunst.
Bereich Designgeschichte:
Aktuelle Designtendenzen.
ATELIER UND PRODUKTION
Bildungs- und Lehraufgabe aller Bereiche:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern;
– die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.
Lehrstoff aller Bereiche:
Werkstättenbetrieb und Werkstättenordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung; Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung; Instandhaltung; Recycling.
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme
– standardisierte Abläufe und Prozesse beschreiben, diese technisch, handwerklich und systematisch korrekt durchführen sowie Werkzeuge und Maschinen prozess- und materialgerecht unter Berücksichtigung der Sicherheitsvorschriften einsetzen.
Bereich Gestaltungstechniken
– Entwürfe materialspezifisch umsetzen.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme:
Grundausbildung in der Anwendung von Handwerkzeug und Maschinen; Maßstab, Proportion und Übertragungstechniken; Grundlagen von system- und anwendungsbezogenen Verfahren.
Bereich Gestaltungstechniken:
Technisch–handwerklich korrekte Umsetzung von Entwürfen.
II. Jahrgang:
und 4. Semester – Kompetenzmodule 3 und 4:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 3. und 4. Semester (Kompetenzmodule 3 und 4) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme
– standardisierte Abläufe und Prozesse beschreiben sowie diese technisch, handwerklich und systematisch durchführen.
Bereich Gestaltungstechniken
– Entwürfe materialspezifisch umsetzen.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme:
Schwerpunkt- und jahrgangsspezifische Übertragungstechniken, Bearbeitungs- und Produktionsverfahren; Anwendung der spezifischen Handwerkzeuge und Maschinen unter Berücksichtigung der erforderlichen Sicherheitsbestimmungen.
Bereich Gestaltungstechniken:
Umsetzung von Gestaltungsaufgaben, Entwürfen und Konzepten in Bezug auf Funktionalität.
III. Jahrgang:
und 6. Semester – Kompetenzmodule 5 und 6:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 5. und 6. Semester (Kompetenzmodule 5 und 6) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme
– standardisierte Abläufe und Prozesse technisch, handwerklich und systematisch durchführen;
– geeignete Arbeitsabläufe und Produktionsverfahren auswählen und ausführen.
Bereich Gestaltungstechniken
– Gestaltungsmittel in Bezug auf Ästhetik, Funktionalität und Stil einsetzen, Entwürfe materialspezifisch umsetzen und individuelle technische Problemlösungen entwickeln.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme:
Schwerpunkt- und jahrgangsspezifische Übertragungstechniken, Bearbeitungs- und Produktionsverfahren; Anwendung der spezifischen Handwerkzeuge und Maschinen unter Berücksichtigung der erforderlichen Sicherheitsbestimmungen.
Bereich Gestaltungstechniken:
Umsetzung von Gestaltungsaufgaben, Entwürfen und Konzepten in Bezug auf Wirkung, Ästhetik und Funktionalität.
IV. Jahrgang:
und 8. Semester – Kompetenzmodule 7 und 8:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 7. und 8. Semester (Kompetenzmodule 7 und 8) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme
– geeignete Arbeitsabläufe und Produktionsverfahren analysieren, auswählen und ausführen.
Bereich Gestaltungstechniken
– die adäquaten Gestaltungstechniken in den Werkstätten auswählen, Gestaltungsmittel in Bezug auf Ästhetik, Funktionalität und Stil einsetzen, Entwürfe materialspezifisch umsetzen und individuelle technische Problemlösungen entwickeln.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme:
Schwerpunkt- und jahrgangsspezifische Übertragungstechniken, Bearbeitungs- und Produktionsverfahren; Anwendung der spezifischen Handwerkzeuge und Maschinen unter Berücksichtigung der erforderlichen Sicherheitsbestimmungen.
Bereich Gestaltungstechniken:
Technische Umsetzung in der Werkstätte mit Hilfe systembezogener Materialien und Techniken in Bezug auf Wirkung, Ästhetik und Funktionalität.
V. Jahrgang- Kompetenzmodul 9:
und 10. Semester:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 9. und 10. Semester (Kompetenzmodul 9) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme
– geeignete Arbeitsabläufe und Produktionsverfahren analysieren, auswählen, ausführen und evaluieren.
Bereich Gestaltungstechniken
– die adäquaten Gestaltungstechniken in den Werkstätten auswählen, Gestaltungsmittel in Bezug auf Ästhetik, Funktionalität und Stil einsetzen, Entwürfe materialspezifisch umsetzen und individuelle technische Problemlösungen entwickeln.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme:
Arbeiten in allen Werkstättenbereichen; projekt- und objektbezogene Material- und Werkzeugwahl; Organisation der Herstellungsprozesse; Zeitmanagement, Installation, Präsentation.
Bereich Gestaltungstechniken:
Technische Umsetzung in der Werkstätte mit Hilfe systembezogener Materialien und Techniken in Bezug auf Wirkung, Ästhetik und Funktionalität.
C. Verbindliche Übung
SOZIALE UND PERSONALE KOMPETENZ
Siehe Anlage 1.
Pflichtgegenstände der alternativen Ausbildungsschwerpunkte
B.1 Angewandte Malerei-Oberflächendesign-Restaurierungstechnik
1.1 ENTWURF
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel
– Grundlagen der Schriftgestaltung und Kalligrafie beschreiben und anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Design:
Farbe und Licht, Farbsymbolik, Formwirkung und Komposition.
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel:
Grundlagen; Schrift schreiben und konstruieren.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel
– die Geschichte der Schrift wiedergeben; Schrift als Gestaltungsmittel anwenden und einfache kalligrafische Werke erstellen.
Lehrstoff:
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel:
Geschichte der Schrift; Schriftübungen.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel
– Grundlagen der dreidimensionalen Schriftgestaltung wiedergeben und nach Vorgabe anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Design:
Farbwirkung; Grundlagen der Signaletik; Grundlagen des Informationsdesigns.
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel:
Schriftzeichen, Identifizieren von Zeichen; dreidimensionale Schriftgestaltung.
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel
– die Geschichte der Kalligrafie wiedergeben und kalligrafische Werke erstellen.
Lehrstoff:
Bereich Design:
Gestaltung im öffentlichen Raum.
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel:
Kalligrafie.
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Entwurfsgrundlagen
– Gestaltungen der Fläche, der Farbe, der Form und des Raumes entwerfen und ausführen.
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel
– Grundlagen der Typografie erläutern sowie Schrift im Kontext mit anderen Gestaltungselementen und gemäß ihrer Wirkung praxisorientiert anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Entwurfsgrundlagen:
Kompositorische Zusammenhänge, Dramaturgie.
Bereich Design:
Signaletik; Prinzipien des Informationsdesign; Artwork.
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel:
Grundlagen der Typografie; Schrift als Gestaltungsmittel; Schrift im Kontext.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel
– die Wechselwirkung zwischen Typografie, Gestaltung und Werbung erläutern sowie die Erkenntnisse daraus anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Design:
Gestaltung und Kommunikation im öffentlichen Raum.
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel:
Typografische Gestaltung in Zusammenhang von Bedeutung und Aussage; Informationsdesign.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel
– Schrift nach typografischen Richtlinien analysieren, reflektieren und anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Design:
Artwork; Erkennen visueller Botschaften und Wahrnehmung.
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel:
Projektbezogene typografische Anwendungen.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel
– Schrift im Kontext mit der Gestaltung analysieren, reflektieren und anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Design:
Inszenierung und Dramaturgie.
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel:
Schrift als visuelles Kommunikationsmittel.
1.2 DARSTELLUNG UND KOMPOSITION
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 4:
Lehrstoff:
Bereich Bildnerische Mittel, Darstellungstechniken und Komposition:
Körperstudien.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 8:
Lehrstoff:
Bereich Bildnerische Mittel, Darstellungstechniken und Komposition:
Aktstudien.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Individuelles und konzeptionelles Gestalten, Präsentation
– individuelle künstlerische Konzepte erstellen, analysieren und entwickeln.
Lehrstoff:
Bereich Bildnerische Mittel, Darstellungstechniken und Komposition:
Gestaltungszusammenhänge mit besonderer Berücksichtigung von Raum- und Figurdarstellungen.
Bereich Individuelles und konzeptionelles Gestalten, Präsentation:
Auseinandersetzung und Reflexion über künstlerische bildnerische Ausdrucksformen.
1.3 TECHNOLOGIEN UND ANGEWANDTE INFORMATIK
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Technologien (in Verbindung mit den Bereichen Anorganische Technologie und Ökologie, Organische Technologie und Ökologie des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften)
– verschiedene Farbsysteme und deren Anwendung erläutern.
Lehrstoff:
Bereich Technologien (in Verbindung mit den Bereichen Anorganische Technologie und Ökologie, Organische Technologie und Ökologie des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften):
Grundlagen der Malverfahren, Beschichtungstechnik und Schilderherstellung.
Mineralische Beschichtungsträger, Beschichtungsanforderungen, Untergrundvorbehandlung: pHWert, Säuren und Basen und deren Salze.
Werk- und Beschichtungsstoffe auf wässriger Basis: Entstehung, Arten, Eigenschaften, Bearbeitung, Lagerung, Verwendung.
Grundlagen und Geschichte der Farben; Theorie des Lichtes und des Sehapparates; Farbkontraste, Farbordnung, Farbmischung.
II. Jahrgang:
und 4. Semester – Kompetenzmodule 3 und 4:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 3. und 4. Semester (Kompetenzmodule 3 und 4) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Lehrstoff:
Bereich Technologien (in Verbindung mit den Bereichen Anorganische Technologie und Ökologie, Organische Technologie und Ökologie des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften):
Grundlagen der Gestaltungstechniken; organische Beschichtungsträger; grundlegende Eigenschaften von Pigmenten und Farbstoffen; Phänomene der Farben; physikalische Theorie des Lichtes: optische Größen, Brechung, Reflexion.
Berufsspezifische Arbeitsprozesse und Verfahren, Malverfahren; anorganische Beschichtungsträger; künstliche anorganische und organische Pigmente und Farbstoffe; Farbregeln und Farbordnungen.
Bereich Medienlabor:
Software der Schilderherstellung; Software für Fassaden- und Innenraumgestaltung; Bildbearbeitungs- und Vektorgrafiksoftware.
Bereich Labor:
Malerei: Normgerechte Untergrundprüfungen und Beschichtungsanalysen.
Schilderherstellung: Versuchsreihen zu Verarbeitungs- und Beschichtungsverfahren; Lack- und Folienverarbeitungstechnologien; Kunststofftechnik.
Metallische Beschichtungsträger: Korrosion, Beschichtungsaufbau, Beschichtungsanforderungen: pH-Wert, Säuren und Basen und deren Salze.
Werk- und Beschichtungsstoffe auf Basis organischer und anorganischer Bindemittel.
III. Jahrgang:
und 6. Semester – Kompetenzmodule 5 und 6:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 5. und 6. Semester (Kompetenzmodule 5 und 6) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Technologien (in Verbindung mit den Bereichen Anorganische Technologie und Ökologie, Organische Technologie und Ökologie des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften)
– den Aufbau des menschlichen Muskelapparates erklären.
Bereich Medienlabor
– Reproduktionsverfahren erklären und anwenden.
Bereich Labor
– Prüf- und Analyseverfahren für historische Material- und Objektproben beschreiben, anwenden und dokumentieren.
Lehrstoff:
Bereich Technologien (in Verbindung mit den Bereichen Anorganische Technologie und Ökologie, Organische Technologie und Ökologie des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften):
Anatomie: Grundaufbau des menschlichen Knochen- und Muskelapparates.
Werk- und Beschichtungsstoffe auf Basis anorganischer Bindemittel in Kombination mit Additiven: Entstehung, Arten, Herstellung, Eigenschaften, Bearbeitung, Lagerung, Verwendung.
Grundlagen der Metall- und Kunststoffbearbeitungsverfahren, Gestaltungstechniken.
Rekonstruktionsverfahren.
Druck- und Reproduktionsverfahren.
Bereich Medienlabor:
Grundlagen der Druckverfahren, Originalgrafik; Fotografie.
Bereich Labor:
Versuchsreihen von Werk- und Beschichtungsstoffen auf Basis anorganischer und organischer Bindemittel in Kombination und deren Additive; Sanierungsmaßnahmen und Sonderbeschichtungen, Nanotechnologie; verschiedene Farbsysteme und deren Anwendungsbereiche.
Versuchsreihen von Kombinationsverfahren: Untergrund, Grundierung, Beschichtung und Oberflächenbeschaffenheit.
Materialeigenschaft, Schadensanalyse von Untergründen, Werk- und Hilfsstoffen.
Grundlagen historischer Analyseverfahren; historische Farbtheorie.
Analyseverfahren von historischen organischen Untergründen und Beschichtungen.
IV. Jahrgang:
und 8. Semester – Kompetenzmodule 7 und 8:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 7. und 8. Semester (Kompetenzmodule 7 und 8) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Labor
– Prüf- und Analyseverfahren für historische Material- und Objektproben beschreiben, anwenden, analysieren und dokumentieren sowie auf Grund der Ergebnisse die daraus resultierenden Maßnahmen treffen.
Lehrstoff:
Bereich Technologie (in Verbindung mit den Bereichen Anorganische Technologie und Ökologie, Organische Technologie und Ökologie des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften):
Metall- und Kunststoffbearbeitungsverfahren: systemgebundene Verfahren, Applikationsverfahren.
Blattmetalle: Entstehung, Arten, Herstellung, Eigenschaften, Bearbeitung, Lagerung, Verwendung; Sonderwerkstoffe, Edelmetalle und Metallpulver: Entstehung, Arten, Herstellung, Eigenschaften, Bearbeitung, Lagerung, Verwendung.
Historische Beschichtungen in Kombination mit Blattmetallen und Metallpulvern.
Natürliche anorganische und organische Pigmente, Farbstoffe und Additive.
Wechselwirkungen zwischen Untergrund, Grundierung, Beschichtung und Oberflächenbeschaffenheit; technologischer Entwicklungsablauf vom Entwurf zum Produkt.
Bereich Medienlabor:
Software der Schilderherstellung; 3D-Software.
Layoutsoftware, Dokumentation, Präsentation; Druckvorstufe.
Bereich Labor:
Versuchsreihen und Schadensanalysen: Sonderwerkstoffe, Edelmetalle und Metallpulver; Materialeigenschaften.
Analysen von Kombinationsverfahren: Untergrund, Grundierung, Beschichtung und Oberflächenbeschaffenheit; Versuchsreihen zu marktreifen Produktneuheiten: Einsatzmöglichkeiten, Variationsverfahren.
Grundlagen systemgebundener Verfahren, Gestaltungstechniken, Applikationsverfahren, Entwicklungsablauf vom Entwurf zum Einzelprodukt und Serienprodukt.
Prüfreihen: Historische Werk- und Beschichtungsstoffe auf Basis anorganischer und organischer Bindemittel in Kombination und deren Additive: Entstehung, Arten, Herstellung, Eigenschaften, Bearbeitung, Lagerung, Verwendung; Ersatzstoffe für historische Beschichtungen.
Analyseverfahren von historischen organischen und anorganischen Untergründen und Beschichtungen; Analyseverfahren von historischen Schichtenabfolgen, Beschichtungen, Werk- und Hilfsstoffen; Sanierungsmaßnahmen und Sonderbeschichtungen; historische Farbsysteme; Sanierungsmaßnahmen von Sanierungen.
Prüfreihen: Rekonstruktions- und Restaurierungsverfahren.
Simulation von Licht- und Raumsituationen.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
und 10. Semester:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 9. und 10. Semester (Kompetenzmodul 9) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Lehrstoff:
Bereich Technologien:
Metall- und Kunststoffbearbeitungsverfahren: Applikationsverfahren, Sonderwerkstoffe, Kombinationsverfahren.
Wechselwirkungen: Oberflächendesign, Wahrnehmung, Materialbeschaffenheit; Farbwirkung.
Historische Imitationstechniken.
Bereich Medienlabor:
Druckverfahren, Originalgrafik.
Visualisierung, Präsentation, Dokumentation.
Bereich Labor:
Versuchsreihen zu Oberflächendesign: Material, Einfluss, Wirkung und Wahrnehmung.
Projekt- und objektbezogene historische Verfahrensanalysen und deren Schlussfolgerungen.
1.4 DESIGN UND KOMMUNIKATION
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Phänomenologie und Kommunikationstheorie
– Medien und Beschichtungen hinsichtlich ihrer kommunikativen Funktion einschätzen und visuelle Gestaltungsmuster erkennen.
Lehrstoff:
Bereich Phänomenologie und Kommunikationstheorie:
Grafische Genres im Kontext von Information, Kommunikation und werblicher Wirkung; Differenz analoger und digitaler Kommunikation; kommunikative Funktion von Beschichtungsverfahren und Printmedien.
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Lehrstoff:
Bereich Phänomenologie und Kommunikationstheorie:
Bildanalyse im Zusammenhang mit Kommunikationsaufgaben; Untersuchung von Bild/Textbezügen; Analyse von fotografischen Stilen.
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Phänomenologie und Kommunikationstheorie
– unterschiedliche technologische Verfahren in ihrer kommunikativen, strukturellen und bedeutungsrelevanten Dimension erfassen sowie Phänomene der visuellen Kommunikation beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich Phänomenologie und Kommunikationstheorie:
Technologische Verfahren hinsichtlich ihrer ästhetischen und kommunikativen Wirkung; Bildanalyse im Zusammenhang mit Kommunikationsaufgaben; Untersuchung von Bild/Textbezügen; Fotobriefing.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Phänomenologie und Kommunikationstheorie
– Bedeutung und Kommunikation von Attributen und Materialien im zeitgeschichtlichen Kontext erklären und zuordnen.
Lehrstoff:
Bereich Phänomenologie und Kommunikationstheorie:
Attribute, Materialien, Zeichen und Zeichenprozesse im zeitgeschichtlichen Kontext.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Lehrstoff:
Bereich Phänomenologie und Kommunikationstheorie:
Fachterminologie und Prozesse des Denkmalschutzes und der Erhaltung gesellschaftsrelevanter Objekte und Ensembles.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Lehrstoff:
Bereich Phänomenologie und Kommunikationstheorie:
Funktion sprachlicher Ordnung; Differenz von sprachlicher und bildlicher Vermittlung.
1.5 KUNSTGESCHICHTE UND KULTURPHILOSOPHIE
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Lehrstoff:
Bereich Kunstformen und Stilrichtungen, Fachterminologie:
und 17. Jahrhundert mit besonderer Berücksichtigung der Malerei.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Lehrstoff:
Bereich Kunstformen und Stilrichtungen, Fachterminologie:
Umbruch und Pluralismus im 18. und 19. Jahrhundert mit besonderer Berücksichtigung der Malerei.
Bereich Designgeschichte:
Malerei und Design.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Lehrstoff:
Bereich Kunstformen und Stilrichtungen, Fachterminologie:
Malerei im Kontext technischer Bildmedien.
Bereich Funktion und Bedeutung von Kunst, Werkanalyse und Interpretation:
Methoden der Kunstbetrachtung; Ikonografie und Ikonologie.
1.6 ATELIER UND PRODUKTION
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme
– Farbe als Malmittel einsetzen.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme:
Werkstätte für angewandte Malerei:
Grundlagen von Untergrundvorbehandlung, Aufbau, Zubereitungs-, Übertragungs- und Anwendungstechniken auf Basis organischer Bindemittel im Zusammenhang mit Pigmenten und Füllstoffen.
Werkstätte für Schilderherstellung:
Grundlagen von Untergrundvorbehandlung, Aufbau, Übertragungs-, Anwendungs- und Applikationstechniken im Zusammenhang mit Verwendungszweck und Einsatzbereich.
Bereich Gestaltungstechniken:
Werkstätte für Gestaltungstechniken:
Grundlagen von Anwendungs- und Kombinationsverfahren im farblichen und stilistischen Kontext.
II. Jahrgang:
und 4. Semester – Kompetenzmodule 3 und 4:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 3. und 4. Semester (Kompetenzmodule 3 und 4) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme
– Farbe als Malmittel nach Gesetzmäßigkeiten zuordnen und einsetzen;
– die für die Werkstätte der Malerei wesentlichen Aufstiegshilfen unter Berücksichtigung der erforderlichen Sicherheitsbestimmungen gezielt auswählen und einsetzen.
Bereich Gestaltungstechniken
– die für die Dekorationstechniken relevanten materialtechnischen Gestaltungsmittel in Bezug auf Farbe und Funktion einsetzen sowie maßstabgerecht umsetzen.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme:
Anwendung von Beschichtungsgeräten, Aufstiegshilfen, Handwerkzeug, Maschinen.
Werkstätte für angewandte Malerei:
Untergrundvorbehandlung, Aufbau, Übertragungs- und Anwendungstechniken auf Basis anorganischer und organischer Bindemittel und Systeme, Misch- und Applikationsverfahren.
Werkstätte für systemgebundene Verfahren und Beschichtungstechniken:
Umsetzen von materialspezifischen Gestaltungsaufgaben unter Einbeziehung von Material, Aufbau, Übertragungs- und Verfahrenstechniken in Zusammenhang mit Lacksystemen und deren Kombinationsverfahren.
Werkstätte für Schilderherstellung:
Untergrundvorbehandlung, Aufbau, Übertragungs- und Anwendungstechniken auf Basis anorganischer und organischer Be- und Verarbeitungsmaterialien und Systeme, Misch- und Applikationsverfahren unter Einbeziehung von Hilfsmitteln und Zusatzstoffen der Schilderherstellung.
Bereich Gestaltungstechniken:
Werkstätte für Gestaltungstechniken:
Anwendungs- und Kombinationsverfahren im materialspezifischen, farblichen und stilistischen Kontext unter Einbeziehung von Hilfsmitteln und Zusatzstoffen.
Werkstätte für Schilderherstellung:
Umsetzung von Entwürfen und Gestaltungsaufgaben.
III. Jahrgang:
und 6. Semester – Kompetenzmodule 5 und 6:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 5. und 6. Semester (Kompetenzmodule 5 und 6) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme
– die für die Werkstätte der Malerei wesentlichen Aufstiegshilfen unter Berücksichtigung der erforderlichen Sicherheitsbestimmungen gezielt auswählen und einsetzen.
Bereich Rekonstruktionsverfahren
– historische Verfahren der Rekonstruktion ausführen.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme:
Anwendung von Aufstiegshilfen.
Werkstätte für angewandte Malerei:
Untergrund, Aufbau, Übertragungs- und Anwendungstechniken, Bindemittelsystemen, Misch- und Kombinationsverfahren.
Werkstätte für systemgebundene Verfahren und Beschichtungstechniken:
Material, Aufbau, Übertragungs- und Verfahrenstechniken mit mineralischen und organischen Systemen.
Kunststoffwerkstätte:
Objekt und Modell, Materialverbindungen, Abformungs- und Gussverfahren, Vervielfältigungsverfahren, Prototypen.
Bereich Gestaltungstechniken:
Werkstätte für Gestaltungstechniken:
Untergrundvorbehandlung, Aufbau, Übertragungs-, Anwendungs- und Kombinationsverfahren im materialspezifischen, farblichen und stilistischen Kontext.
Werkstätte für Schilderherstellung:
Umsetzung von Entwürfen und Gestaltungsaufgaben unter Einbeziehung von Untergrund, Aufbau, Übertragungs- und Anwendungstechniken, Misch- und Kombinationsverfahren, Materialverbindungen, Vervielfältigungsverfahren und Prototypen.
Werkstätte für Raum- und Fassadengestaltung:
Übertragungs-, Anwendungs- und Kombinationsverfahren im materialspezifischen, farblichen und stilistischen Kontext unter Einbeziehung von Raum und Funktion sowie Aussage und Wirkung.
Werkstätte für Illusionsmalerei:
Übertragungs-, Anwendungs- und Kombinationsverfahren im materialspezifischen, farblichen und stilistischen Kontext unter Einbeziehung von Raum und Funktion.
Bereich Rekonstruktionsverfahren:
Grundlagen der Rekonstruktion und Restaurierung.
Werkstätte für historische Maltechnik:
Grundlagen für Untergrund, Aufbau, Abnahme-, Übertragungs-, Anwendungs- und Kombinationsverfahren im materialspezifischen, historisch-stilistischen Kontext unter Einbeziehung aktueller Verfahrenstechnologien.
Vergolderwerkstätte:
Grundlagen für Untergrund, Aufbau, Abnahme-, Übertragungs-, Anwendungs- und Kombinationsverfahren im materialspezifischen, historisch-stilistischen Kontext unter Einbeziehung aktueller Verfahrenstechnologien; Anwendung von Handwerkzeug, Maschinen und Verarbeitungsgeräten für Rekonstruktionsverfahren.
IV. Jahrgang:
und 8. Semester – Kompetenzmodule 7 und 8:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 7. und 8. Semester (Kompetenzmodule 7 und 8) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Rekonstruktionsverfahren
– Objekte in Bezug auf Inhalt, Stil und Material analysieren sowie historische und aktuelle Verfahren der Rekonstruktion und Restaurierung anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme:
Werkstätte für systemgebundene Verfahren und Beschichtungstechniken:
Material, Aufbau, Übertragungs- und Verfahrenstechniken, Bindemittelsysteme, Schutzmaßnahmeverfahren, Misch- und Kombinationsverfahren.
Bereich Gestaltungstechniken:
Werkstätte für Gestaltungstechniken:
Anwendungs- und Kombinationsverfahren von Dekorationstechniken im materialspezifischen, farblichen und stilistischen Kontext.
Werkstätte für Raum- und Fassadengestaltung:
Übertragungs-, Anwendungs- und Kombinationsverfahren im materialspezifischen, farblichen und stilistischen Kontext unter Berücksichtigung von Funktion, Aussage und Wirkung im öffentlichen Raum.
Werkstätte für Illusionsmalerei:
Übertragungs-, Anwendungs- und Kombinationsverfahren im materialspezifischen, farblichen und stilistischen Kontext unter Berücksichtigung von Raum und Funktion.
Bereich Rekonstruktionsverfahren:
Rekonstruktions- und Restaurierungsverfahren im materialspezifischen, historisch-stilistischen Kontext unter Einbeziehung aktueller Verfahrenstechnologien.
Werkstätte für historische Maltechnik:
Untergrund, Aufbau, Abnahme-, Übertragungs-, Anwendungs- und Kombinationsverfahren im materialspezifischen, historisch-stilistischen Kontext unter Einbeziehung aktueller Verfahrenstechnologien.
Vergolderwerkstätte:
Untergrund, Aufbau, Abnahme-, Übertragungs-, Anwendungsverfahren im materialspezifischen, historisch-stilistischen Kontext; Kombinationsverfahren im materialspezifischen, historisch-stilistischen Kontext unter Einbeziehung aktueller Verfahrenstechnologien.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
und 10. Semester:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 9. und 10. Semester (Kompetenzmodul 9) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Rekonstruktionsverfahren
– historische und aktuelle Verfahren der Restaurierung analysieren und ausführen.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme:
Werkstätte für angewandte Malerei, Werkstätte für systemgebundene Verfahren und Beschichtungstechniken:
Freie produkt- und objektbezogene Materialwahl unter Berücksichtigung der Eignungs- und Gebrauchsanalyse; Organisation der Herstellungsprozesse, Zeitmanagement, Installation, Präsentation; freie produkt- und objektbezogene Werkzeugwahl unter Berücksichtigung der Eignungs- und Gebrauchsanalyse.
Bereich Gestaltungstechniken:
Werkstätte für Gestaltungstechniken:
Dekorationstechniken, Fassaden und Raumgestaltung.
Werkstätte für Illusionsmalerei:
Freie produkt- und objektbezogene Materialwahl unter Berücksichtigung der Eignungs- und Gebrauchsanalyse.
Organisation der Herstellungsprozesse, Zeitmanagement, Installation, Präsentation.
Bereich Rekonstruktionsverfahren:
Rekonstruktions- und Restaurierungsverfahren unter Berücksichtigung der Eignungs- und Gebrauchsanalyse.
Werkstätte für historische Maltechnik:
Ergebnisorientierte produkt- und objektbezogene Materialwahl unter Berücksichtigung der Eignungs- und Gebrauchsanalyse; Organisation der Herstellungsprozesse, Zeitmanagement, Rekonstruktion, Interpretation, Präsentation.
Vergolderwerkstätte:
Ergebnisorientierte produkt- und objektbezogene Materialwahl unter Berücksichtigung der Eignungs- und Gebrauchsanalyse; Organisation der Herstellungsprozesse, Zeitmanagement, Rekonstruktion, Interpretation, Präsentation; produkt- und objektbezogene Werkzeugwahl unter Berücksichtigung der Eignungs- und Gebrauchsanalyse.
B.2 Ausbildungsschwerpunkt Bildhauerei-Objektdesign
2.1 ENTWURF
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Lehrstoff:
Bereich Entwurfsgrundlagen:
Material- und formbezogene Darstellungstechniken für Umsetzung in Holz; Modell.
Stilisierung und Reduktion von organischen und anorganischen Formen.
Bereich Design:
Entwürfe nach einfachen Naturstudien; Entwurfsentwicklung, Relief, Objekt, Plastik und Skulptur für Umsetzung in Holz.
Grundlagen der Modellentwicklung.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Lehrstoff:
Bereich Entwurfsgrundlagen:
Material- und formbezogene Darstellungstechniken für Umsetzung in Holz; Modell.
Bereich Design:
Entwurfsentwicklung, Ornament, Relief und Objekt für Umsetzung in Holz.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Lehrstoff:
Bereich Entwurfsgrundlagen:
Stilisierung, Reduktion und Abstraktion von organischen und anorganischen Formen.
Bereich Design:
Objekt, Plastik und Skulptur für Umsetzung in Holz.
Entwicklung und Entwurf von Modellen und Prototypen, Umsetzung und Fertigung.
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Lehrstoff:
Bereich Entwurfsgrundlagen:
Material- und formbezogene Darstellungstechniken für Umsetzung in Kunststoff und Metall; Modell.
Bereich Design:
Entwurfsentwicklung, Ornament, Relief und Objekt für Umsetzung in Kunststoff, Metall und Gips.
Semester – Kompetenzmodul 6:
Lehrstoff:
Bereich Entwurfsgrundlagen:
Objekt, Plastik und Skulptur für Umsetzung in Kunststoff, Metall und Gips.
Bereich Design:
Entwicklung und Entwurf von Modellen und Prototypen, Umsetzung und Fertigung.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Lehrstoff:
Bereich Design:
Material- und formbezogene Darstellungstechniken für Umsetzung in Stein; Modell.
Entwurfsentwicklung, Ornament, Relief und Objekt für Umsetzung in Stein.
Entwicklung und Entwurf von Modellen und Prototypen, Umsetzung und Fertigung.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Lehrstoff:
Bereich Design:
Objekt, Plastik und Skulptur für Umsetzung in Stein.
Entwicklung und Entwurf von Modellen und Prototypen, Umsetzung und Fertigung.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Lehrstoff:
Bereich Design:
Projektentwicklung und Projektmanagement; Relief, Objekt, Plastik und Skulptur.
Entwicklung und Entwurf von Modellen und Prototypen, Umsetzung und Fertigung.
Semester:
Lehrstoff:
Bereich Design:
Entwicklung und Entwurf von Modellen und Prototypen, Umsetzung.
2.2 DARSTELLUNG UND KOMPOSITION
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 4:
Lehrstoff:
Bereich Grundlagen räumlicher Darstellung, Objekt- und Naturstudium:
Körperstudien.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Lehrstoff:
Bereich Grundlagen räumlicher Darstellung, Objekt- und Naturstudium:
Aktstudien.
2.3 TECHNOLOGIEN UND ANGEWANDTE INFORMATIK
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Lehrstoff:
Bereich Technologien (in Verbindung mit den Bereichen Anorganische Technologie und Ökologie, Organische Technologie und Ökologie des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften):
Holz: Entstehung, Arten, Bearbeitung, Trocknung, Lagerung, Verleimung; Werkzeuge und Maschinen der Holzbearbeitung, Grundlagen der Holzbearbeitungsverfahren; Holztechnik.
Tone: Entstehung, Vorkommen, Abbau, Aufbereitung, Lagerung, Verwendung; Modellierverfahren; Modelliertechnik.
Farbsysteme; Geschichte der Farben; Farbenlehre.
II. Jahrgang:
und 4. Semester – Kompetenzmodule 3 und 4:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 3. und 4. Semester (Kompetenzmodule 3 und 4) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Lehrstoff:
Bereich Technologien (in Verbindung mit den Bereichen Anorganische Technologie und Ökologie, Organische Technologie und Ökologie des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften):
Holzbearbeitungsverfahren; Holztechnik.
Keramische Massen: Materialien, Aufbauverfahren, Einsatzbereiche, Reproduktionsverfahren, Brennen und Glasieren; Modellierverfahren; Modelliertechnik.
Beton: Grundwerkstoffe, Zuschlagsstoffe, Verarbeitung, materialspezifischer Einsatz; Gips: Vorkommen, Gewinnung, Eigenschaften, Verwendung, Formenbau, Gussverfahren, Oberflächenbehandlung.
Fassen und Vergolden; Gusstechnik und Formenbau.
Materialanalyse, Schadensanalyse von Holzwerkstoffen.
Bereich Medienlabor:
3D-Software; Bildbearbeitung.
Bereich Labor:
Keramische Massen.
Holztechnologie; Holzkonservierung und Restaurierung; Materialanalyse, Schadensanalyse von Holzwerkstoffen.
III. Jahrgang:
und 6. Semester – Kompetenzmodule 5 und 6:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 5. und 6. Semester (Kompetenzmodule 5 und 6) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Technologien (in Verbindung mit den Bereichen Anorganische Technologie und Ökologie, Organische Technologie und Ökologie des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften)
– anatomische und ergonomische Gesetzmäßigkeiten bezeichnen, erläutern und analysieren.
Bereich Medienlabor
– Reproduktionsverfahren erläutern und anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Technologien (in Verbindung mit den Bereichen Anorganische Technologie und Ökologie, Organische Technologie und Ökologie des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften):
Metall: Vorkommen, Gewinnung, Arten, Legierungen, Eigenschaften, Verwendung, Formenbau, Metallguss, Beschichtungstechniken; Werkzeuge, Maschinen und Hilfsmittel der Metallbearbeitung, Handelsformen.
Kunststoff: Arten, Eigenschaften, Verwendung, Formenbau, Guss, Beschichtungstechniken; Werkzeuge, Maschinen und Hilfsmittel der Kunststoffbearbeitung, Handelsformen.
Metall- und Kunststoffbearbeitungsverfahren.
Metall- und kunststofftechnologischer Entwicklungsablauf vom Objekt zum Prototyp und Serienprodukt; Rekonstruktionsverfahren; Konservierung und Restaurierung: Korrosion, pH-Wert, Säuren und Basen.
Anatomie; Ergonomie.
Bereich Medienlabor:
Grundlagen der Reproduktionsverfahren; Bilderfassung.
Bereich Labor:
Metall und Metalllegierungen: Analysen, Versuchsreihen zu Materialeigenschaften und Materialkombinationen.
Kunststoff: Analysen, Versuchsreihen zu Materialeigenschaften und Materialkombinationen.
IV. Jahrgang:
und 8. Semester – Kompetenzmodule 7 und 8:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 7. und 8. Semester (Kompetenzmodule 7 und 8) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Lehrstoff:
Bereich Technologien (in Verbindung mit den Bereichen Anorganische Technologie und Ökologie, Organische Technologie und Ökologie des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften):
Stein: geologische und mineralogische Grundlagen, Vorkommen, Abbau, Arten, Eigenschaften, Verwendung; Steinbearbeitungsverfahren.
Steintechnologischer Entwicklungsablauf vom Objekt zum Prototyp und Serienprodukt; Steinbearbeitungsverfahren; Rekonstruktionsverfahren; Konservierung und Restaurierung.
Ausstellungstechnik.
Bereich Medienlabor:
3D-Modelling.
Bereich Labor:
Stein: Schadensanalysen und Klebetechniken.
Rekonstruktionsverfahren.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
und 10. Semester:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 9. und 10. Semester (Kompetenzmodul 9) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Lehrstoff:
Bereich Technologien:
Verbindungs- und Sondertechniken.
Bereich Medienlabor:
Projektorientierte 3D- und Layoutsoftware.
Bereich Labor:
Innovative Sondertechniken; experimentelle Verbindungs- und Sondertechniken.
2.4 DESIGN UND KOMMUNIKATION
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Phänomenologie und Kommunikationstheorie
– fachspezifische Grundlagen der Ergonomie beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich Phänomenologie und Kommunikationstheorie:
Anwendungsbereiche der Ergonomie und der Arbeitsphysiologie; Abhängigkeit der menschlichen Leistungsfähigkeit von Arbeits- und Umgebungssituationen.
2.5 KUNSTGESCHICHTE UND KULTURPHILOSOPHIE
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 6:
Lehrstoff:
Bereich Kunstformen und Stilrichtungen, Fachterminologie:
Plastik, Skulptur und Objekt.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Lehrstoff:
Bereich Designgeschichte:
Bildhauerei und Objektdesign.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Lehrstoff:
Bereich Kunstformen und Stilrichtungen, Fachterminologie:
Bildhauerei, Objektdesign und medialer Raum; Kunst im öffentlichen Raum.
2.6 ATELIER UND PRODUKTION
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme:
Holzwerkstätte:
Schnitttechnik; Grundausbildung in der Anwendung von Handwerkzeug und Maschinen.
Modellwerkstätte:
Modellieren, Abformen, Gussverfahren; Grundausbildung in der Anwendung von Handwerkzeug und Maschinen.
Bereich Gestaltungstechniken:
Holzwerkstätte:
Materialgerechte Gestaltungstechnik in der Holzwerkstätte; Relief, Ornament, Schrift.
Modellwerkstätte:
Materialgerechte Gestaltungstechnik in der Modellwerkstätte.
II. Jahrgang:
und 4. Semester – Kompetenzmodule 3 und 4:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 3. und 4. Semester (Kompetenzmodule 3 und 4) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme:
Holzwerkstätte:
Bearbeitungs- und Anwendungstechnik; Anwendung von Handwerkzeug, Kleinmaschinen und Holzbearbeitungsmaschinen; Materialverbindungen; Fassen und Vergolden.
Modellwerkstätte:
Modellieren, Abformen, Gussverfahren, Keramik; Modellbau unter Anwendung von Handwerkzeug und Maschinen.
Bereich Gestaltungstechniken:
Holzwerkstätte:
Umsetzung von Entwürfen; Relief, Skulptur, Objekt, Modell.
Modellwerkstätte:
Umsetzung von Entwürfen; Relief, Objekt, Modell, Keramik, Prototyp.
III. Jahrgang:
und 6. Semester – Kompetenzmodule 5 und 6:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 5. und 6. Semester (Kompetenzmodule 5 und 6) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme:
Kunststoffwerkstätte:
Auftrags-, Verbindungs- und Verformungsverfahren; Abformungs- und Gussverfahren, Vervielfältigungsverfahren; Materialverbindungen; Oberflächen- und Beschichtungsverfahren, Abformungs- und Gussverfahren, Vervielfältigungsverfahren; Anwendung von Handwerkzeug und Maschinen.
Metallwerkstätte:
Materialverbindungen, Auftrags-, Verbindungs- und Verformungsverfahren; Oberflächen- und Beschichtungsverfahren, Abformungs- und Gussverfahren, Vervielfältigungsverfahren, Anwendung von Handwerkzeug, Maschinen und Metallbearbeitungsmaschinen.
Modellwerkstätte:
Modellieren, Abformen, Gussverfahren; Modellbau unter Anwendung von Handwerkzeug und Maschinen.
Bereich Gestaltungstechniken:
Kunststoffwerkstätte:
Umsetzung von Entwürfen; Objekt, Modell, Prototyp.
Metallwerkstätte:
Umsetzung von Entwürfen; Objekt, Schmuck, Plastik, Modell, Prototyp.
Modellwerkstätte:
Umsetzung von Entwürfen; Relief, Objekt, skulpturale und plastische Modelle.
IV. Jahrgang:
und 8. Semester – Kompetenzmodule 7 und 8:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 7. und 8. Semester (Kompetenzmodule 7 und 8) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Bildungs- und Lehraufgaben:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Rekonstruktionen
– Objekte in Bezug auf Stil und Material analysieren sowie Verfahren der Restaurierung und Konservierung anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme:
Steinwerkstätte:
Materialverbindungen; Anwendung von Handwerkzeug, Maschinen, Kleinmaschinen und Steinbearbeitungsmaschinen.
Modellwerkstätte:
Modellieren, Abformen, Gussverfahren; Modellbau unter Anwendung von Handwerkzeug und Maschinen.
Bereich Gestaltungstechniken:
Steinwerkstätte:
Umsetzung von Entwürfen; Relief, Skulptur, Objekt.
Modellwerkstätte:
Umsetzung von Entwürfen; Relief, Objekt, skulpturale und plastische Modelle.
Bereich Rekonstruktionen:
Restaurierungs- und Konservierungsverfahren.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
und 10. Semester:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 9. und 10. Semester (Kompetenzmodul 9) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Lehrstoff:
Bereich Gestaltungstechniken:
Materialadäquate Umsetzung von Entwürfen in projektrelevanten Werkstätten.
B.3 Ausbildungsschwerpunkt Graviertechnik
3.1 ENTWURF
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel
– Grundlagen der Typografie erläutern und einfache typografische Aufgaben lösen.
Lehrstoff:
Bereich Entwurfsgrundlagen:
Gestaltgesetze, Form, Format und Proportion; Stilisierung; Idee, Konzept, Materialwahl; Flachgravur, einfache dreidimensionale Unikate.
Bereich Design:
Gravur, Unikat; analoge Visualisierung; Dokumentation und Präsentation.
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel:
Versalienschriften, Schrift und Lesbarkeit; Schrift und Format.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel
– zweidimensionale Schriften und Rundsatz formatbezogen anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Entwurfsgrundlagen:
Gestaltgesetze, Symmetrie und Asymmetrie, Format und Proportion, Komposition, Rhythmus, Statik und Dynamik; Ornament; Ideenfindung, Präzisierung, Variantenbildung und Auswahlmethoden; Gravur, Ziselierung, Oberflächentechniken.
Bereich Design:
Gravur, Plakette; Unikat; einfache Dokumentation und Präsentation.
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel:
Dreidimensionale Schrift und Lesbarkeit; Schrift im Format; Rundsatz.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel
– dreidimensionale Schriften unter besonderer Berücksichtigung des Schrift-Bild-Bezugs gestalterisch einsetzen.
Lehrstoff:
Bereich Entwurfsgrundlagen:
Gestaltungsgrundlagen für Ornament und Gravur, Symmetrie und Asymmetrie, Komposition, Rhythmus, Ideenfindung, Präzisierung, Variantenbildung und Auswahlmethoden.
Bereich Design:
Gravur; Unikat, serielle Fertigung; Grundlagen des Designprozesses; Visualisierung; einfache Dokumentation und Präsentation.
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel:
Dreidimensionale Schrift und Lesbarkeit; Schrift und Formatbezug; Rundsatz; Schrift und Bild.
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Design
– Grundlagen des Informationsdesigns erklären und einfache Aufgaben lösen.
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel
– Typografie unter Berücksichtigung des Schrift-Bild-Bezugs an Gebrauchsgegenständen anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Entwurfsgrundlagen:
Entwurf für Handgravurtechnik und maschinelle Verfahren; Oberflächentechniken; Modellieren; Gestalten mit Ornament; Recherche, Idee, Experiment, Konzept.
Bereich Design:
Grundlagen des Informationsdesigns; Gravur und Prägeprodukte; Modellkonzept; Unikat; Grundlagen des Corporate Designs.
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel:
Dreidimensionale Schrift und Lesbarkeit; Schriftanwendung an Gebrauchsgegenständen; Schriftwirkung; Schrift und Bild.
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Design
– Gestaltungsaufgaben nach Prinzipien des Informationsdesigns lösen.
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel
– Schrift gemäß ihrer Wirkung praxisorientiert anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Entwurfsgrundlagen:
Entwurf für Handgravur und maschinelle Verfahren; Drucktechniken und Prägeverfahren; Gestaltung mit Ornamenten; Recherche, Idee, Experiment, Konzept.
Bereich Design:
Gravur und Prägeprodukte; Designprozess; analoge und digitale Visualisierung; Modellkonzept; Unikat, Modellbau und Prototypenerstellung; Dokumentationsgestaltung und Präsentation; Corporate Design.
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel:
Dreidimensionale Schrift und Lesbarkeit; Schriftanwendung an Gebrauchsgegenständen; Schriftwirkung; Schrift und Bild.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Design
– funktionale Objekte und Kleinskulpturen entwerfen und präsentieren.
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel
– Schrift gestalterisch einsetzen.
Lehrstoff:
Bereich Design:
Gravur, Beschriftung; Designprozess; Modellkonzept und Faktoren der seriellen Umsetzung; Modellbau und Prototypenherstellung; Dokumentationsgestaltung und Präsentation.
Bereich Schrift als Kommunikations- und Gestaltungsmittel:
Schrift als Gestaltungsmittel.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Design
– Gestaltungen nach Prinzipien des Informationsdesigns analysieren, reflektieren und entwickeln.
Lehrstoff:
Bereich Design:
Gravur; Designprozess; analoge und digitale Visualisierung; Modellkonzept und Faktoren der seriellen Umsetzung; Modellbau und Prototypenherstellung; Corporate Design; Gestaltung und Kommunikation; Beschriftung; Dokumentationsgestaltung und Präsentation.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Lehrstoff:
Bereich Design:
Gravur, technische Druck- und Prägeprodukte, Designprozess; Analoge und digitale Visualisierung; Modellkonzept; Unikat, Modellbau und Prototypenerstellung; Dokumentationsgestaltung und Präsentation.
Semester:
Lehrstoff:
Bereich Design:
Designprozess; Modellkonzept und Umsetzung; Unikat, Dokumentationsgestaltung und Präsentation.
3.2 DARSTELLUNG UND KOMPOSITION
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B.
3.3 TECHNOLOGIEN UND ANGEWANDTE INFORMATIK
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Labor
– branchentypische Sondertechniken anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Technologien (in Verbindung mit den Bereichen Anorganische Technologie und Ökologie, Organische Technologie und Ökologie des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften):
Metallurgische Grundlagen: Metalle und Halbmetalle, Legierungen, Hilfsstoffe und Hilfsmaterialien; Messen, Prüfen, Anreißen, Nieten, Schrauben, spanabhebende und spanlose Bearbeitung von Metallen; verfahrensrelevante Handwerkzeuge und Maschinen.
Bereich Labor:
Grundlagen der Metallbearbeitung, Ornamentgravur, Reliefgravur.
II. Jahrgang:
und 4. Semester – Kompetenzmodule 3 und 4:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 3. und 4. Semester (Kompetenzmodule 3 und 4) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Lehrstoff:
Bereich Technologien (in Verbindung mit den Bereichen Anorganische Technologie und Ökologie, Organische Technologie und Ökologie des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften):
Glühen, Beizen, Brennen, Schleifen, Polieren, Kleben; maschinelles Gravierverfahren, Graviermaterial, Nichteisenmetalle, Hartstoffe, Schneidstoffe; Graviermaschinen, Fräserschleifmaschinen, Drehmaschinen, Fräsmaschinen.
Prägen, Pressen, Stanzen; Funkenerodieren; Metalle, Wärmebehandlung von Stählen; Kunststoffe; Hilfsstoffe und Hilfsmaterialien.
Bereich Medienlabor:
Bildbearbeitung und Layouterstellung, Datenexport für Fräsanwendungen. Digitale Objektdarstellung, Objektfotografie und Bildbearbeitung für die Präsentation.
Bereich Labor:
Schleifen von Einschneidefräsern, Datenerstellung und Datenaustausch für CNC-Technik; Ornamentgravur für Gebrauchsgegenstände.
III. Jahrgang:
und 6. Semester – Kompetenzmodule 5 und 6:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 5. und 6. Semester (Kompetenzmodule 5 und 6) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Lehrstoff:
Bereich Technologien (in Verbindung mit den Bereichen Anorganische Technologie und Ökologie, Organische Technologie und Ökologie des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften):
Ziselieren, Drücken, Treib- und Gussziselieren, Treiben, Drückbank, Ziehbank, Walze, Verfahren zur Übertragung von Zeichnungen auf Werkstücke, Graviermaschinen für Schmuck- und Gebrauchsgegenstände.
Edelmetalle, Edelmetalllegierungen, wichtige Säuren und Basen und deren Salze, Kitte, Hölzer, Lacke, Klebstoffe, Elfenbein; Tauschieren, Tiefziehen, Stanztechnik, Pressmaschinen.
Bereich Medienlabor:
Grundlagen der 3D-Konstruktion und Projektdokumentation; digitale Werkzeuge.
Digitale Erfassung; Dokumentation.
Bereich Labor:
Graviertechnik für Druckplatten.
CNC-Techniken und Werkzeugtechnologie, Messen und Prüfen von Gravierfräsern, Erprobung verschiedener Profile an einschneidigen Fräsern.
IV. Jahrgang:
und 8. Semester – Kompetenzmodule 7 und 8:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 7. und 8. Semester (Kompetenzmodule 7 und 8) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Lehrstoff:
Bereich Technologien (in Verbindung mit den Bereichen Anorganische Technologie und Ökologie, Organische Technologie und Ökologie des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften):
Rapid Prototyping, CNC-, Fräs- und Graviermaschinen, 3D-Datenformate und Postprozessoren für Maschinen; Verfahren der maschinellen Produktentwicklung.
Schweiß- und Beschriftungslaser, Material für Rapid Prototyping und Laseranwendungen, Harze.
Metallgießverfahren, Galvanotechnik, Korrosion und Korrosionsschutz, Verschnittfassungen, industrielle Markiertechnik.
Bereich Medienlabor:
Anwendung von 3D-Software für Wachsmodelle, Übernahme von 3D-Scandaten in Konstruktionssoftware.
Kombination einzelner Funktionen verschiedener Programme zur Erstellung von Datenmodellen und zur Herstellung branchentypischer Objekte; Dokumentation der Arbeitsabläufe.
Bereich Labor:
Prüfreihen: Fräsen von Wachsmodellen; Digitalisierung und Weiterverarbeitung von Reliefs; 3DSoftware.
Lasergravur, Rapid Prototyping, physische 3D-Modellerstellung.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
und 10. Semester:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 9. und 10. Semester (Kompetenzmodul 9) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Lehrstoff:
Bereich Technologien:
Spezielle und innovative Materialien und Verfahren zur Herstellung branchentypischer Produkte.
Scrimshaw, Blattvergolden, Feuervergolden, Emaillieren, Granulieren, Ätzen, Colorit, Niellieren.
Bereich Medienlabor:
Projektbezogene Anwendung digitaler Medien.
Bereich Labor:
Graviertechniken für Prägedruck; komplexe CAM-Programmierung, Projektionen, Spiegelbearbeitung. Finish- und Prüfarbeiten an maschinell gravierten Werkstücken, Kombination spezieller Programmier-und Fräsverfahren.
3.4 DESIGN UND KOMMUNIKATION
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Phänomenologie und Kommunikationstheorie
– fachspezifische Grundlagen der Ergonomie beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich Phänomenologie und Kommunikationstheorie:
Anwendungsbereiche der Ergonomie und der Arbeitsphysiologie; Abhängigkeit der menschlichen Leistungsfähigkeit von Arbeits- und Umgebungssituationen.
3.5 KUNSTGESCHICHTE UND KULTURPHILOSOPHIE
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Lehrstoff:
Bereich Kunstformen und Stilrichtungen, Fachterminologie:
Völkerwanderungszeit und Kulturphänomene.
Semester – Kompetenzmodul 6:
Lehrstoff:
Bereich Kunstformen und Stilrichtungen, Fachterminologie:
Heraldik.
3.6 ATELIER UND PRODUKTION
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme:
Grundausbildungswerkstätte:
Einfache spanende und spanlose trennende Verfahren; Grundkenntnisse an der Fräs- und Drehmaschine; Bohrtechniken, Umsetzung von Werkzeichnungen; Zuschneiden von Material, anwenden der Handwerkzeuge, Anreißen, Feilen, anfertigen von Handwerkzeugen.
Graveurwerkstätte:
Branchenübliche Prüfmittel; grundlegende Handgraviertechniken, Sägen, Meißeln; facheinschlägige Umformtechniken, adäquate Oberflächentechniken, Ziselieren, Mattieren; anfertigen von Handwerkzeugen, anwenden von Maschinen für die entsprechenden Arbeitsabläufe.
Bereich Gestaltungstechniken:
Graveurwerkstätte:
Umsetzung einfacher gestalterischer Aufgaben.
II. Jahrgang:
und 4. Semester – Kompetenzmodule 3 und 4:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 3. und 4. Semester (Kompetenzmodule 3 und 4) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme:
Grundausbildungswerkstätte:
Erweiterte Grundkenntnisse an der Fräs- und Drehmaschine; spanende und spanlose trennende Verfahren; Frästechniken; auswählen und anwenden der Handwerkzeuge und Maschinen für die entsprechenden Arbeitsabläufe.
Graveurwerkstätte:
Handwerkliche und maschinelle Graviertechniken für technische Gravuren, Schriftgravuren, Reliefgravur, auswählen und anwenden der Handwerkzeuge und Maschinen für die entsprechenden Arbeitsabläufe.
Prägewerkstätte:
Prägen, ein- und zweiseitige Prägungen.
Bereich Gestaltungstechniken:
Graveurwerkstätte:
Anwendung und Kombination von Techniken und Materialien für komplexe Gravuren und Objekte, Ornamente.
III. Jahrgang:
und 6. Semester – Kompetenzmodule 5 und 6:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 5. und 6. Semester (Kompetenzmodule 5 und 6) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme:
Graveurwerkstätte:
Spanende, spanlose und trennende Verfahren, Reliefgravur; spezielle Graviertechniken, Negativschnitt; anfertigen von Spezialwerkzeugen; positive Reliefgravur, Stahlschnitt; Tauschieren.
Gürtlerwerkstätte:
Umformtechniken, Auftiefen, Hämmern, Glühen, Beizen; anfertigen von Treib- und Ziselierpunzen. Treibziselieren; Oberflächentechniken für getriebene Arbeiten.
Prägewerkstätte:
Spanlose Verfahren, vervielfältigen durch Prägen.
Bereich Gestaltungstechniken:
Graveurwerkstätte:
Vorgegebene und eigenständige Anwendung und Kombination von Techniken und Materialien für komplexe Gravuren und Objekte; Oberflächentechniken.
Bulino als Schattiertechnik.
Prägewerkstätte:
Anfertigung von Prägewerkzeugen durch Einsenken, reproduzieren durch Umsenken.
IV. Jahrgang:
und 8. Semester – Kompetenzmodule 7 und 8:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 7. und 8. Semester (Kompetenzmodule 7 und 8) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Rekonstruktionsverfahren
– Objekte in Bezug auf Stil und Material analysieren sowie Reparaturen, Umarbeitungen und Restaurierungen ausführen.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme:
Graveurwerkstätte:
Anwendung und Kombination von Verfahren und Materialien für komplexe Flachgravurarbeiten, herstellen von Schildern, herstellen von Arbeitshilfen zur Rationalisierung von Arbeitsabläufen. Komplexe Werkstücke; modellieren mit Feilwachs; Modellabgüsse, eigenständige Entscheidungen über Material- und Technologieeinsatz.
Prägewerkstätte:
Mehrstufige Prägevorgänge; Vervielfältigen; Spezialronden; Oberflächenbehandlungen geprägter Produkte.
Gürtlerwerkstätte:
Umsetzung von Entwürfen; komplexe Werkstücke in Verschränkung mit Graveur- und Prägebereich.
Gusswerkstätte:
Umsetzung von Einzelstücken; Vervielfältigen.
Bereich Gestaltungstechniken:
Graveurwerkstätte:
Komplexe Werkstücke, Auswählen von Material, Arbeitsabläufen und Technologieeinsatz; körperhaft- räumliches Gestalten, Gipsschnitt; Handgravurtechnik für Stahlstich, spezielle Techniken für Waffengravuren, maschinelle Gravur.
Bereich Rekonstruktionsverfahren:
Gürtlerwerkstätte:
Reparaturen und Ergänzungen an getriebenen Arbeiten und an sakralen Metallgegenständen.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
und 10. Semester:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 9. und 10. Semester (Kompetenzmodul 9) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Lehrstoff:
Bereich Anwendungsverfahren und Anwendungssysteme:
Graveurwerkstätte, Prägewerkstätte und Gusswerkstätte:
Projektorientierte technisch komplexe Werkstücke und Arbeitsabläufe, Herstellung von Prägewerkzeugen für die serielle Fertigung.
Bereich Gestaltungstechniken:
Graveurwerkstätte:
Manuelle Bearbeitung der Oberflächen von Prägewerkzeugen, Erzeugen von Strukturen, Polieren, anspruchsvolle Handgravur; projektorientierte komplexe Werkstücke und Arbeitsabläufe.
Prägewerkstätte und Gusswerkstätte:
Serielle Fertigung, Fertigbearbeitung der Werkstücke und Produkte, Oberflächenbehandlung.
B.4 Ausbildungsschwerpunkt Keramik Art Craft
4.1 ENTWURF
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Lehrstoff:
Bereich Entwurfsgrundlagen:
Naturstudie und Beobachtung; kompositorische Übungen, Entwurfszeichnung und Umsetzung in Ton; taktile Sensibilisierung.
Bereich Design:
Entwurfsentwicklung; Stilisierung und Reduktion von organischen oder anorganischen Formen; Funktionalität von Objekten.
II Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Lehrstoff:
Bereich Entwurfsgrundlagen:
Grundlegende Darstellungsmethoden zwei- und dreidimensionaler Objekte, Stilisierungsmethoden, Reduktion und Abstraktion. Ideenfindung und Variantenbildung; Anwendung von Gestaltungselementen auf zwei- und dreidimensionale Objekte aus Ton.
Bereich Design:
Entwurfsprozesse.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Lehrstoff:
Bereich Entwurfsgrundlagen:
Erweiterte Darstellungsmethoden zwei- und dreidimensionaler Objekte, Proportionalität, Variantenbildung und Auswahl; Entwurfsmodelle und Umsetzungskonzepte; Reduktion und Abwandlung organischer und anorganischer Formen und Umsetzung in Ton.
Bereich Design:
Entwicklung von Objektserien; Präsentation und Dokumentation; Grundlagen der Visualisierung.
III Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Lehrstoff:
Bereich Entwurfsgrundlagen:
Materialbezogene Darstellungstechniken, Werkzeichnung; Entwurf und Umsetzung von Themen mit spezifischem Materialbezug; Objektkeramik und angewandte Keramik.
Bereich Design:
Entwicklung raum- und situationsorientierter Objekte als Einzelstück; analoge und digitale Visualisierung.
Semester – Kompetenzmodul 6:
Lehrstoff:
Bereich Entwurfsgrundlagen:
Formfindungsprozesse; Material- und Formsensibilisierung.
Bereich Design:
Entwicklung funktionsorientierter Objekte; Interaktion zwischen Mensch und Objekt; Taktilität und Ergonomie; analoge und digitale Visualisierung; Modelle für die serielle Herstellung von Objekt.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Lehrstoff:
Bereich Design:
Gestaltungstechnik und Materialeigenschaft als Einheit: umfeldrelevante Themen und reflexive Umsetzung; Objektkeramik; Projektentwicklung, gruppenorientierte Entwicklung.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bereich Design:
Projektentwicklung raum- oder situationsorientierter Objekte; Projektanalyse; Machbarkeit; Präsentation und Dokumentation; 3D-Modelling.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Lehrstoff:
Bereich Design:
Projektentwicklung und Projektmanagement; Präsentation und Dokumentation; projektorientiertes 3D-Modelling.
Semester:
Lehrstoff:
Bereich Design:
Prozessorientierte Projektentwicklung.
4.2 DARSTELLUNG UND KOMPOSITION
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Lehrstoff:
Bereich Bildnerische Mittel, Komposition und Darstellungstechniken:
Reproduktionsverfahren; dreidimensionale Verfahren.
4.3 TECHNOLOGIEN UND ANGEWANDTE INFORMATIK
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen:
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Lehrstoff:
Bereich Technologien (in Verbindung mit den Bereichen Anorganische Technologie und Ökologie, Organische Technologie und Ökologie des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften):
Fachbezogene Terminologie, grundlegende Eigenschaften; Formgebungsverfahren; keramischer Brand; keramische Produkte.
II. Jahrgang:
und 4. Semester – Kompetenzmodule 3 und 4:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 3. und 4. Semester (Kompetenzmodule 3 und 4) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Labor
– durch Experimente und Versuchsreihen Verfahren der Keramikherstellung sowie der keramischen Oberflächen- und Sintertechnik und die Systematik von Brennanlagen erfassen und dokumentieren.
Lehrstoff:
Bereich Technologien (in Verbindung mit den Bereichen Anorganische Technologie und Ökologie, Organische Technologie und Ökologie des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften):
Grundlagen der Geologie und Kristallografie; Tonminerale und Silikate; Wasseranlagerung; Sedimente. Nichtmetalle, Metalle und Halbmetalle, Säuren und Basen und deren Salze; Naturrohstoffe; synthetische Rohstoffe; keramische Arbeits- und Sondermassen; Aufbereitung von Massen, Engoben, Glasuren und Gießmassen; rheologische Grundlagen; Thixotropie.
Keramische Produkte; Plastizität als Grundphänomen; Formgebung, Formgebungsmaschinen; Trocknung, Formtreue, Schwindung; Berechnungen; Grundlagen des keramischen Brandes; thermisch, physikalische Reaktionen.
Bereich Medienlabor:
Modelling, Arbeiten mit Grundkörpern; Bilderfassung; grundlegende Kameratechnik.
Negativform; dreidimensionaler Druck, Formenbau; Abformtauglichkeit, Modellherstellung; digitale Bildbearbeitung und Bildoptimierung; Dokumentation.
Bereich Labor:
Aufbereitung von Fritten, Fertigglasuren, Engoben; Auftragetechnik.
Fertigglasur, Ionen-, Kristall- und Pigmentfärbung, Trübung und Mattierung, Engobe, Fritte; Brennkurve; Versuchsreihen; Wägetechnik, Zerstäubungstechnik; Formen-, Modell- und Objektbau; Schablonen und Hilfskonstruktionen.
III. Jahrgang:
und 6. Semester – Kompetenzmodule 5 und 6:
Die Zuordnung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs nachstehender Bereiche zum 5. und 6. Semester (Kompetenzmodule 5 und 6) erfolgt nach Maßgabe der räumlichen und sonstigen organisatorischen Gegebenheiten.
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Technologien (in Verbindung mit den Bereichen Anorganische Technologie und Ökologie, Organische Technologie und Ökologie des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften):
– thermisch bedingte Veränderungen keramischer Mischungen erläutern.
Bereich Medienlabor
– Vervielfältigungsformen planen.
Bereich Labor
– mit Aufbereitungsmaschinen Massemischungen für Versuchsreihen herstellen;
– Klebe- und Verbindungstechniken für anorganische Objekte anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Technologien (in Verbindung mit den Bereichen Anorganische Technologie und Ökologie, Organische Technologie und Ökologie des Pflichtgegenstandes Naturwissenschaften):
Keramische Produkte und Herstellungsverfahren, Formgebungsprozesse; Lehm, Steingut, Steinzeug, Porzellan; homogene Massen, Massezuschlagstoffe, Masseflussmittel, synthetische Rohstoffe; Trocknung, Schwindung, Brennhilfsmittel, Trenn- und Isoliermittel.
Sintern, Kristallbildung, Glasbildung, Rheologie; Druck- und Zugbeständigkeit; Quarzmodifikationen; innere Oberfläche; keramischer Formenbau.
Bereich Medienlabor:
Digitale Bearbeitungsverfahren; Objektfotografie; DTP-Software; Raummodelle; CAD unterstütztes Entwerfen von Modell und Negativform.
Bereich Labor:
Aufbereitung von Massen, Engoben, Glasuren und Gießmassen; Färbemittel: Verflüssiger, Dispergier.
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