Verordnung der Bundesministerin für Bildung und Frauen über die Lehrpläne der Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten 2015; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht
Werkstättenlaboratorium „Medizinische Elektronik 2“ (Inbetriebnahme und Reparatur von elektronischen Schaltungen (digital und analog); Protokollierung).
C. Verbindliche Übung
SOZIALE UND PERSONALE KOMPETENZ
Siehe Anlage 1 mit dem Zusatz, dass alle Bereiche im I. Jahrgang vorgesehen sind.
Pflichtgegenstände des alternativen Ausbildungsschwerpunktes
B.1 Medizininformatik
A. Allgemeinbildender Pflichtgegenstand
ANGEWANDTE MATHEMATIK
Siehe Anlage 1 mit folgenden Ergänzungen:
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zahlen und Maße
– mathematische Sachverhalte durch Aussagen präzise formulieren und die Booleschen Verknüpfungen anwenden;
– Dezimalzahlen in Dualzahlen (und umgekehrt) konvertieren sowie mit Dualzahlen rechnen;
– durch Modellbildung die notwendigen Ungleichungen einer linearen Optimierungsaufgabe aufstellen und die Zielfunktion minimieren respektive maximieren.
Lehrstoff:
Grundlagen der Mathematik:
Aussagen, Verknüpfungen von Aussagen, Wahrheitstabellen.
Reelle Zahlen:
Zahlensysteme; Konversion von Zahlen unterschiedlicher Zahlensysteme.
Boolesche Algebra:
Schaltfunktionen und Boolesche Ausdrücke.
Lineare Optimierung:
Ungleichungssysteme
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich komplexe Zahlen und Geometrie
– die elementaren Rechenoperationen mit komplexen Zahlen durchführen und deren unterschiedliche Darstellungen zur Behandlung elektrischer Netzwerke anwenden.
Lehrstoff:
Komplexe Zahlen:
Komponentenform, Polarform, Exponentialform; elementare Operationen.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge
– Polynomfunktionen, Exponentialfunktionen, Logarithmusfunktionen und trigonometrische Funktionen auf Aufgabenstellungen des Fachgebietes anwenden;
– die Summe von Sinusfunktionen gleicher Frequenz durch eine allgemeine Sinusfunktion darstellen;
– logarithmische Skalierungen interpretieren und anwenden.
Lehrstoff:
Funktionen:
Aufgabenstellungen des Fachgebiets, Logarithmische Skalierung.
Addition von trigonometrischen Funktionen, Zeigerdarstellung.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Analysis
– Begriffe der Differential- und Integralrechnung benennen und facheinschlägige Anwendungen berechnen und interpretieren;
– Anfangswertprobleme mit linearen Differentialgleichungen erster und zweiter Ordnung mit konstanten Koeffizienten lösen und im Besonderen die Lösungsfälle der linearen Schwingungsgleichung mit konstanten Koeffizienten interpretieren;
– partielle Ableitungen berechnen und mit Hilfe des Differentials Fehler abschätzen;
– Funktionen in Taylorreihen entwickeln und damit näherungsweise Funktionswerte berechnen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge
– Funktionen in zwei Variablen geometrisch als Flächen im Raum interpretieren und anhand von Beispielen veranschaulichen;
– zu vorgegebenen Stützstellen und Stützwerten Interpolationspolynome n-ten Grades berechnen.
Bereich Fehlerrechnung
– grundlegende Problemstellungen der Computernumerik darlegen und mathematische Lösungsmöglichkeiten einsetzen.
Lehrstoff:
Bereich Analysis
Differential- und Integralrechnung:
Fachbezogene Anwendungen der Differential- und Integralrechnung.
Lineare Differentialgleichungen:
Trennung der Variablen; lineare Differentialgleichungen erster und zweiter Ordnung mit konstanten Koeffizienten; elementare Lösungsmethoden.
Funktionen mehrerer Variablen:
Partielle Ableitungen; totales Differential, lineare Fehlerfortpflanzung und maximaler Fehler.
Funktionenreihen:
Taylorpolynome, Taylorreihen, Konvergenzradius.
Bereich Funktionale Zusammenhänge:
Funktionen mehrerer Variablen; Darstellung von Funktionen von zwei Variablen.
Interpolation:
Interpolationspolynome.
Bereich Fehlerrechnung
Computernumerik:
Numerische Verfahren, Fehlerabschätzung bei computerinterner Zahlendarstellung, Vorgangsweisen zur Fehlerminimierung.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Algebra und Geometrie
– die Begriffe „Gruppe“ und „Körper“ und mit Restklassen rechnen;
– die algebraischen und zahlentheoretischen Grundlagen der Codierung und Chiffrierung zur Lösung von fachrelevanten Beispielen der symmetrischen und asymmetrischen Verschlüsselungsmethoden anwenden.
Bereich Matrizen
– Matrizen als Operatoren von Abbildungen im zwei- und dreidimensionalen Raum interpretieren, mit diesen anwendungsbezogen modellieren und operieren.
Bereich Stochastik
– die Anzahl möglicher Anordnungen von unterscheidbaren und nicht unterscheidbaren Objekten mit und ohne Berücksichtigung der Reihenfolge bestimmen.
Lehrstoff:
Bereich Algebra und Geometrie
Rechnen in algebraischen Strukturen:
Menge, Gruppe, Ring, Körper, Restklassen.
Codierung und Chiffrierung:
Algebraische und zahlentheoretische Grundlagen der Codierung und Chiffrierung; symmetrische und asymmetrische Verschlüsselung.
Bereich Matrizen
Inverse Matrix, Matrizen als Operatoren von Abbildungen, homogene Koordinaten, Anwendungen aus der Fachtheorie.
Bereich Stochastik
Kombinatorik:
Permutationen, Kombinationen, Variationen.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Stochastik
– die Entscheidungsalternativen und das Prinzip des Alternativtests wiedergeben, signifikante und nicht signifikante Testergebnisse interpretieren und eine signifikante Abweichung eines Mittelwertes von einem vorgegebenen Wert feststellen.
Bereich Analysis sowie Algebra und Geometrie
– die für das Fachgebiet relevanten mathematischen Methoden anwenden.
Lehrstoff:
Beurteilende Statistik:
Verteilung des Stichprobenmittels, zentraler Grenzwertsatz, Intervallschätzung; Prinzip des Alternativtests, Einstichproben t-Test.
Bereich Analysis sowie Algebra und Geometrie
Relevante mathematische Methoden:
Fachbezogene Anwendungen.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können die für das Fachgebiet relevanten mathematischen Methoden anwenden.
Lehrstoff:
Relevante mathematische Methoden:
Fachbezogene Anwendungen.
B Fachtheorie und Fachpraxis
1.1 BIOLOGIE, MEDIZIN UND GESUNDHEIT
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Abschnitt B mit folgenden Ergänzungen, ausgenommen davon sind die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff des V. Jahrganges, welche anstelle der Umschreibung des genannten Abschnittes tritt:
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen der Psychologie
– die Grundbegriffe der Psychologie erläutern;
– die wichtigsten Psychotherapiemethoden mit Schwerpunkt der Wiener Schule erklären.
Lehrstoff:
Bereich Grundlagen der Psychologie:
Grundbegriffe der Psychologie. Psychotherapiemethoden mit Schwerpunkt der Wiener Schule.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen der Psychologie
– das Zusammenspiel von Körper und Psyche erkennen und dessen Auswirkungen auf die Gesundheit erklären;
– die wesentlichen Schritte der psychischen Entwicklung und geistigen Reifung des Menschen benennen und Faktoren, die diese förderlich beeinflussen, analysieren.
Lehrstoff:
Bereich Grundlagen der Psychologie:
Entwicklungspsychologie; Psychosomatik; Psychohygiene.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen der Biochemie
– die Grundlagen der Genetik und des menschlichen Erbgutes beschreiben;
– die grundlegenden Evolutionsmechanismen beschreiben.
Bereich Grundlagen der Anatomie und Physiologie
– den Aufbau und die Funktionsweise des endokrinen Systems erklären sowie die wichtigsten Krankheiten und Therapiemethoden beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich Biochemie:
Menschliches Genom, DNS, Vererbungsmechanismen, Mutationen. Evolutionslehre.
Bereich Grundlagen der Anatomie und Physiologie:
Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, Pathologie, Pharmakologie des endokrinen Systems.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Bioethik und Medizinethik
– die Grundlagen der Bioethik und der Medizinethik erläutern, sind sich der ethischen und gesellschaftlichen Verantwortung in ihrer Arbeit als Medizintechniker bewusst und in der Lage, sie in ihrer Arbeit umzusetzen;
– über zukünftige technische Entwicklungen und deren gesellschaftliche, rechtliche und ethische Auswirkungen reflektieren und diskutieren;
– ethisch-rechtliche Fragestellungen im Arzt-Patientenverhältnis, insbesondere beim Einsatz medizintechnischer Geräte analysieren und beurteilen.
Lehrstoff:
Bereich Bioethik und Medizinethik:
Grundlagen der Bioethik und der Medizinethik; medizinisch-rechtliche Aspekte der Patientenverfügung; Arzt-Patienten-Verhältnis, Einsatz medizintechnischer Geräte aus medizinethischer Sicht.
1.2 WIRTSCHAFT UND RECHT
(einschließlich Gesundheitsökonomie und Management)
Die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechen inhaltlich der Anlage 1 mit der folgenden jahrgangsmäßigen Aufteilung:
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Rechnungswesen
– die Grundsätze wirtschaftlichen Handelns sowie die Grundlagen des Rechnungswesens erklären;
– eine einfache Einnahmen-Ausgabenrechnung nach der Brutto- und Nettomethode durchführen;
– einfache Geschäftsfälle verbuchen und die Auswirkungen von Geschäftsfällen auf Vermögen und Kapital, Gewinn und Verlust beurteilen sowie die Struktur der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anhand einfacher Fallbeispiele erklären;
– das System der Umsatzsteuer erklären und beurteilen, ob Rechnungen vorsteuergerecht erstellt wurden und eine Umsatzsteuer-Voranmeldung vornehmen.
Lehrstoff:
Bereich Rechnungswesen:
Prinzipien wirtschaftlichen Handelns und Grundlagen des Rechnungswesens; Einnahmen-Ausgabenrechnung; Doppelte Buchführung (Aktive und Passive Bestandskonten, Aufwands- und Ertragskonten, Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung); Buchungen auf Bestands- und Erfolgskonten.
Grundlagen der Umsatzsteuer.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Rechnungswesen
– die gesetzlichen Personalnebenkosten und den Aufbau einfacher Lohn- und Gehaltsabrechnungen erklären;
– die Grundsätze ordnungsgemäßer Bilanzierung und die wichtigsten Bewertungsgrundsätze erläutern und einfache Abschlussbuchungen vornehmen;
– den Jahresabschluss von einfachen Unternehmen vornehmen und bewerten und aus dem Datenmaterial des Rechnungswesens betriebswirtschaftliche Kennzahlen ermitteln und relevante Schlussfolgerungen ziehen.
Lehrstoff:
Bereich Rechnungswesen:
Personalverrechnung (Bruttobezug, Sozialversicherungsbeiträge, Personalnebenkosten, Sonderzahlungen); Grundlagen des Jahresabschlusses und Bewertung; Abschlussbuchungen (Inventur, Abschreibung, Rückstellungen und Rücklagen); Jahresabschluss einfacher Unternehmen mit Erstellung von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung; Jahresabschlusskennzahlen.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Rechnungswesen
– die Funktionen der Kostenrechnung, die wichtigsten Kostenbegriffe und den Aufbau eines Kostenrechnungssystems erklären;
– Aufwände in Kosten überleiten (Betriebsüberleitungsbogen), diese auf Kostenstellen verteilen (Betriebsabrechnungsbogen) und Zuschlagssätze ermitteln sowie mit ermittelten Daten Kalkulationen durchführen;
– Deckungsbeiträge und Break-Even-Punkte ermitteln und deren Beitrag für unternehmerische Entscheidungen beurteilen.
Lehrstoff:
Bereich Rechnungswesen:
Grundlagen und Aufbau der Kostenrechnung; Kostenrechnungsarten (BÜB); Kostenstellenrechnung (BAB); Kostenträgerrechnung (Kalkulationsverfahren); Deckungsbeitragsrechnung; Break-Even-Analyse.
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Gesundheitswesen
– die Struktur und grundlegende Funktionsweise der österreichischen und europäischen Gesundheitssysteme erläutern und die ökonomischen Zusammenhänge zwischen dem Wirtschafts-, Gesundheits- und Sozialsystem erkennen und interpretieren;
– Kostenstrukturen im Gesundheitswesen analysieren und vergleichen und Kennzahlen im Gesundheitswesen errechnen und aufgrund eines Fallbeispiels Jahresabschlüsse in der öffentlichen Verwaltung und in Krankenhäusern analysieren und interpretieren.
Lehrstoff:
Bereich Gesundheitswesen:
Struktur des Gesundheitswesens in Österreich und der Europäischen Union; Kostenrechnung im Gesundheitswesen (Kostenarten im Bereich der Medizin und der Sozialversicherung); Controlling im Gesundheitswesen; Buchhaltung und Jahresabschluss in der öffentlichen Verwaltung, in öffentlichen Krankenhäusern und in der Sozialversicherung.
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Organisation und Prozesse im Gesundheitswesen
– die Besonderheiten von Gesundheitsgütern, öffentlichen Unternehmen sowie Organisationsmodellen im Gesundheitswesen und in der Sozialversicherung erkennen und erläutern und Teilaspekte der Krankenhausorganisation analysieren und vergleichen;
– Einflussgrößen für das langfristige Leistungsangebot von Gesundheitseinrichtungen identifizieren;
– die Notwendigkeit qualitativer Ansprüche an Einrichtungen des Gesundheitswesens erkennen und die Modelle und Methoden des Qualitäts- und Wissensmanagements erklären.
Lehrstoff:
Bereich Organisation und Prozesse im Gesundheitswesen:
Gesundheitsgüter und deren Besonderheiten; Betriebswirtschaftslehre der öffentlichen Unternehmen und der Non-Profit-Unternehmen; Organisation (Elemente und Formen der Aufbauorganisation, Unternehmensbereiche, Funktionen und Darstellung der Ablauforganisation); Organisationsmodelle im stationären und ambulanten Sektor und in der Sozialversicherung; Planungsprozesse für das Leistungsangebot von Gesundheitseinrichtungen; Qualitätsmanagement; Wissensmanagement.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Organisation und Prozesse im Gesundheitswesen
– Strukturen und Prozesse in einer Gesundheitsorganisation erheben und dokumentieren sowie Rahmenbedingungen für EDV-Systeme analysieren und anhand von Fallbeispielen Prozesse unter Berücksichtigung entsprechender Qualitätsstandards organisieren und verbessern;
– Modellierungsmethoden für Arbeitsabläufe und Geschäftsprozesse im Gesundheitsbereich und im gesundheitstechnischen Bereich intramural und extramural anwenden und Werkzeuge zur Abbildung von Prozessen verwenden;
– die Ziele und Methoden ausgewählter Teilbereiche der Logistik erläutern.
Bereich Rechnungswesen
– die wesentlichen Arten der Unternehmensfinanzierung unterscheiden und diese nach vorgegebenen Kriterien charakterisieren sowie einen einfachen Liquiditätsplan erstellen und interpretieren.
Lehrstoff:
Bereich Organisation und Prozesse im Gesundheitswesen:
Grundlagen des Geschäftsprozessmanagements: Geschäfts- und Ablaufprozesse; Gestaltung und Verbesserung von Prozessen; Modellierung von Prozessen; Logistik (Beschaffungslogistik, Lagerlogistik, Entsorgungslogistik).
Bereich Rechnungswesen:
Eigenfinanzierung, Fremdfinanzierung (Lieferantenkredit, Bankdarlehen, Kontokorrentkredit, Leasing), Kapitalmarkt, Liquiditätsplan.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Rechnungswesen
– die verschiedenen Erscheinungsformen der Ertragsteuern benennen und eine Arbeitnehmerveranlagung durchführen.
Bereich Recht
– die verschiedenen Rechtsformen von Unternehmen benennen, deren Vor- und Nachteile und deren Vertreter erläutern sowie die Voraussetzungen für den Antritt eines Gewerbes erklären und ein Gewerbe anmelden;
– die Voraussetzungen für Abschluss und Erfüllung eines Vertrages wiedergeben und dabei zwischen Unternehmens- und Konsumentenrechtsgeschäften unterscheiden sowie Gewährleistungs-, Garantie- und Schadenersatzansprüche geltend machen;
– die softwarespezifischen Grundlagen des Urheberrechts erläutern und können feststellen, ob Internetauftritte rechtlichen Vorgaben entsprechen;
– die wichtigsten Bestimmungen des individuellen und kollektiven Arbeitsrechts wiedergeben;
– rechtliche Fragestellungen im Arzt-Patientenverhältnis analysieren und beurteilen.
Lehrstoff:
Bereich Rechnungswesen:
Einkommensteuer (veranlagte Einkommensteuer, Lohnsteuer und Arbeitnehmerveranlagung, Kapitalertragsteuer) und Körperschaftsteuer.
Bereich Recht:
Überblick über Grundstrukturen des österreichischen Rechts; Unternehmensrecht (Unternehmereigenschaft, Firma, Firmenbuch, Rechtsformen von Unternehmen, Stellvertretung); Gewerberecht (Arten von Gewerben, Voraussetzungen für Gewerbeantritt, Verfahren zur Anmeldung); Allgemeines Zivilrecht (Grundzüge des Personen-, Sachen- und Schuldrechts sowie des Konsumentenschutzes); Recht und Internet (Grundzüge des E-Commerce-Gesetzes, Urheberrechtes und Ferndienstleistungsgesetzes), Grundzüge des zivilgerichtlichen Verfahrens und Insolvenzverfahrens; Arbeitsrecht (Grundzüge des kollektiven Arbeitsrechts, individuelles Arbeitsrecht (Begründung und Beendigung, Rechte und Pflichten aus Arbeitsverhältnissen)); Arzt-Patienten-Verhältnis (zB Behandlungsvertrag, Patientenaufklärung, Patientenverfügung, Ärztehaftung, Kunstfehler, Patientenanwaltschaft).
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Mitarbeiterführung
– die unterschiedlichen Motivationstheorien erklären, verschiedene Führungsstile vergleichen und diese situationsbezogen einsetzen.
Bereich Entrepreneurship und Marketing
– die wesentlichen Schritte einer Unternehmensgründung sowie die Inhalte eines Businessplans erläutern;
– die Funktionsweise der Marketing-Instrumente erklären und deren Zusammenhänge beurteilen.
Lehrstoff:
Bereich Mitarbeiterführung:
Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterführung (Motivationstheorien, Möglichkeiten der Motivation, Führungsstile, Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitergespräch).
Bereich Entrepreneurship und Marketing:
Businessplan-Marketing (Schritte zur Unternehmensgründung, Ideenfindung, Ziele und Inhalte des Businessplans, Kundennutzen, Markt- und Umfeldanalyse); Marketing-Mix (Produkt, Preis, Kommunikation, Distribution).
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Gesundheitswesen
– die Einflussgrößen und Steuerungsmöglichkeiten des Gesundheitssystems benennen und darauf aufbauend gesundheitsökonomische Entscheidungen treffen und bewerten;
– die wesentlichen Parameter zur Abrechnung von Leistungen im Gesundheitswesen wiedergeben;
– aktuelle Entwicklungen und Strategien im Bereich E-Health erklären.
Lehrstoff:
Bereich Gesundheitswesen:
Gesundheitsökonomie (Steuerungsmöglichkeiten des Gesundheitssystems, bedarfsgerechte Versorgung, effiziente Ressourcenallokation im Gesundheitswesen, ethische Aspekte); Leistungsverrechnung im Gesundheitswesen; aktuelle E-Health-Strategien (zB ELGA, managed care, Telemedizin).
1.3 BIOMEDIZINISCHE SIGNALVERARBEITUNG
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Elektrotechnik und Elektronik
– die elektrischen Grundgrößen für die Elektrizitätsleitung anwenden;
– die Grundgesetze der Gleichstromtechnik anwenden;
– lineare Gleichstromnetzwerke durch geeignete Verfahren analysieren und dimensionieren;
– die Grundlagen der kombinatorischen Logik und der Zahlensysteme anwenden.
Bereich Biomedizinische Sensortechnik und Aktorik
– das physikalische Prinzip von Thermo-, Widerstands- und mechanischen Sensoren anwenden.
Bereich Elektrische Messtechnik
– Messverfahren zum Messen von Strom, Spannung, Widerstand, Leistung anwenden.
Bereich Biosignale
– Ursprung und Arten elektrischer und nichtelektrischer Biosignale verstehen.
Lehrstoff:
Bereich Elektrotechnik und Elektronik:
Elektrische Leiter 1. und 2. Ordnung; Spannung, Strom, Widerstand, Leistung, Einheitenrechnung; Ohmsches Gesetz, Strom- und Spannungsquellen, Serien- und Parallelschaltung; Analyse und Synthese von Gleichstromnetzwerken, Kirchhoff'sche Gesetze, Überlagerungsprinzip; kombinatorische Logik, Zahlensysteme.
Bereich Biomedizinische Sensortechnik und Aktorik:
Thermosensoren; Widerstandssensoren; mechanische Sensoren.
Bereich Elektrische Messtechnik:
Messen von Strom, Spannung, Widerstand und Leistung.
Bereich Biosignale:
Ursprung und Arten elektrischer und nichtelektrischer Biosignale.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Elektrotechnik und Elektronik
– die charakteristischen Größen des elektrischen und magnetischen Feldes verstehen;
– die Grundgesetze der Wechselstromtechnik verstehen.
Lehrstoff:
Bereich Elektrotechnik und Elektronik:
Elektrisches und magnetisches Feld, Kapazität, Induktivität; Einheitenrechnung, Impedanz, Leistung; Zeigerdiagramm, Bodediagramm; RLC-Schaltungen.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Elektrotechnik und Elektronik
– die Grundgesetze der Wechselstromtechnik anwenden;
– die Grundlagen der sequenziellen Logik verstehen.
Bereich Biomedizinische Sensortechnik und Aktorik
– das physikalische Prinzip von induktiven- und kapazitiven Sensoren anwenden;
– Oberflächen- und Interkorporalelektroden verstehen.
Bereich Elektrische Messtechnik
– Messverfahren zum Messen von nichtelektrischen Größen mit Hilfe von Sensoren anwenden;
– Messfehler und Messunsicherheiten abschätzen;
– zufällige und systematische Messfehler unterscheiden.
Bereich Biosignale
– Charakteristika und Parameter von Biosignalen verstehen;
– den Aufbau von analogen Aufnahmeketten verstehen;
– Signale messen und verarbeiten.
Lehrstoff:
Bereich Elektrotechnik und Elektronik:
Impedanz, Leistung; Zeigerdiagramm, Bodediagramm; RLC-Schaltungen; sequentielle Logik, Flip-Flops.
Bereich Biomedizinische Sensortechnik und Aktorik:
Induktive Sensoren; kapazitive Sensoren; Oberflächen- und Interkorporalelektroden.
Bereich Elektrische Messtechnik:
Messung nichtelektrischer Größen; Messfehler und Messunsicherheit.
Bereich Biosignale:
Charakteristika und Parameter von Biosignalen; analoge Aufnahmeketten; Signale messen und verarbeiten.
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Elektrotechnik und Elektronik
– idealisierte Verstärkerschaltungen verstehen;
– reale OPV-Grundschaltungen anwenden;
– Methoden der A/D und D/A-Umsetzung verstehen.
Bereich Biosignale
– Methoden der Spektralanalyse verstehen;
– Verfahren zur Auswertung von Parametern verstehen.
Lehrstoff:
Bereich Elektrotechnik und Elektronik:
OPV-Grundschaltungen (Verstärker, Filter, Komparator); Prinzipien, Eigenschaften, einfache Anwendungen von A/D- und D/A-Wandlern.
Bereich Biosignale:
Grundlegende spektrale Analyse; einfache Parameterauswertung.
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Elektrotechnik und Elektronik
– Methoden der A/D und D/A-Umsetzung anwenden.
Bereich Biomedizinische Sensortechnik und Aktorik
– das physikalische Prinzip von elektrochemischen Sensoren anwenden;
– die Funktionsweise von Aktoren und Stimulatoren anwenden.
Bereich Biosignale
– Methoden der Spektralanalyse anwenden;
– Verfahren zur Auswertung von Parametern anwenden;
– Schnittstellen für Biosignale anwenden;
– Störquellen und Strategien zur Vermeidung verstehen.
Lehrstoff:
Bereich Elektrotechnik und Elektronik:
Prinzipien, Eigenschaften, Anwendungen von A/D- und D/A-Wandlern.
Bereich Biomedizinische Sensortechnik und Aktorik:
Elektrochemische Sensoren; Aktoren und Stimulatoren.
Bereich Biosignale:
Spektrale Analyse; Parameterauswertung; Schnittstellen für Biosignale; Störquellenidentifikation und Vermeidung; Sicherheit gegen Störquellen.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Biomedizinische Sensortechnik und Aktorik
– das physikalische Prinzip von Strahlen- und Ultraschallsensoren anwenden.
Bereich Elektrische Messtechnik
– Steuerungen programmieren;
– Regelungen verstehen.
Lehrstoff:
Bereich Biomedizinische Sensortechnik und Aktorik:
Strahlensensoren; Ultraschallsensoren.
Bereich Elektrische Messtechnik:
Aufbau einer Steuerung; Aufbau eines Regelkreises; Regelkreisglieder, Arten von Reglern; alternative Regelstrategien.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Biomedizinische Sensortechnik und Aktorik
– Biokybernetik anwenden;
– visuelle, taktile und auditive Schnittstellen anwenden;
– das Funktionsprinzip von Steuerungen verstehen;
– die Schnittstellen zu Aktoren verstehen.
Bereich Elektrische Messtechnik
– analoge und digitale Filter anwenden.
Bereich Biosignale
– Verfahren zur Mustererkennung anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Biomedizinische Sensortechnik und Aktorik:
Biokybernetik; visuelle, taktile und auditive Schnittstellen; Steuerungen; Schnittstellen zu Aktoren.
Bereich Elektrische Messtechnik:
Analoge und digitale Filter.
Bereich Biosignale:
Mustererkennung.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Elektrische Messtechnik
– Regelungen programmieren.
Bereich Biosignale
– die Grundprinzipien von Biosignalauswertesystemen verstehen.
Lehrstoff:
Bereich Elektrische Messtechnik:
Klassische Regelstrategien.
Bereich Biosignale:
Biosignalauswertesysteme.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Elektrische Messtechnik
– statistische Messverfahren anwenden.
Bereich Biosignale
– die Grundprinzipien von Biosignalauswertesystemen anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Elektrische Messtechnik:
Statistische Messverfahren.
Bereich Biosignale:
Biosignalauswertesysteme.
1.4 MEDIZINISCHE GERÄTETECHNIK
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Bildgebende Verfahren
– die prinzipielle Funktionsweise einfacher bildgebender Systeme in der Medizin erklären;
– geeignete medizinische Geräte für spezifische medizinische Fragestellungen zuordnen.
Bereich Elektronische Geräte für die Diagnose
– die prinzipielle Funktionsweise einfacher elektronische Geräte für die Diagnose erklären;
– geeignete diagnostische Geräte für spezifische medizinische Fragestellungen zuordnen;
– die Messergebnisse interpretieren und auf Plausibilität überprüfen.
Bereich Elektronische Geräte für die Therapie
– die prinzipielle Funktionsweise einfacher elektronischer Geräte für die Therapie in der Medizin erklären;
– geeignete therapeutische Geräte für spezifische medizinische Fragestellungen zuordnen.
Bereich Biomechanik
– die geltenden Gesetze der Biomechanik verstehen und anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Bildgebende Verfahren:
Endoskopie.
Bereich Elektronische Geräte für die Diagnose:
Blutdruckmesssysteme; EKG (Grundprinzip); Alkoholtester; Körperfettmessung; Thermometer; Pulsoximeter; Audiometrie.
Bereich Elektronische Geräte für die Therapie:
Defibrillatoren; Cochelaimplantat; Herzschrittmachersysteme; Infusionssysteme.
Bereich Biomechanik:
Mechanik, Kräfte, Drehmomente, Berechnungen.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Bildgebende Verfahren
– die prinzipielle Funktionsweise bildgebender Systeme in der Medizin erklären;
– geeignete medizinische Geräte für spezifische medizinische Fragestellungen zuordnen.
Bereich Elektronische Geräte für die Diagnose
– den Aufbau und die Funktionsmodule bestimmter elektronischer Geräte für die Diagnose erklären;
– die Messergebnisse interpretieren und auf Plausibilität überprüfen.
Bereich Elektronische Geräte für die Therapie
– die prinzipielle Funktionsweise elektronischer Geräte für die Therapie in der Medizin erklären;
– geeignete therapeutische Geräte für spezifische medizinische Fragestellungen zuordnen.
Lehrstoff:
Bereich Bildgebende Verfahren:
Sonographie; Thermographie.
Bereich Elektronische Geräte für die Diagnose:
Elektrokardiographie und Ergometrie.
Bereich Elektronische Geräte für die Therapie:
Herz-Lungen-Maschine (HLM); Elektrotherapie (Diathermie); Elektrochirurgie (Hochfrequenzchirurgie).
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Sicherheitstechnik, Grenzwerte, Normen und Vorschriften
– die gängigen Grenzwerte, Normen und Vorschriften in der biomedizinischen Technik benennen und diese erklären.
Bereich Biomechanik
– biokompatible Werkstoffe benennen und deren Eigenschaften sowie Anwendungsgebiete erklären.
Lehrstoff:
Bereich Sicherheitstechnik, Grenzwerte, Normen und Vorschriften:
Patientensicherheit; Grundzüge des Medizinproduktegesetzes.
Bereich Biomechanik:
Grundlagen der Werkstoffwissenschaften; Verträglichkeit; Haltbarkeit.
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Bildgebende Verfahren
– die prinzipielle Funktionsweise komplexer bildgebender Systeme in der Medizin erklären;
– geeignete medizinische Geräte für spezifische medizinische Fragestellungen zuordnen.
Bereich Elektronische Geräte für die Diagnose
– die prinzipielle Funktionsweise komplexer elektronischer Geräte für die Diagnose erklären;
– geeignete diagnostische Geräte für spezifische medizinische Fragestellungen zuordnen;
– die Messergebnisse interpretieren und auf Plausibilität überprüfen.
Bereich Elektronische Geräte für die Therapie
– die prinzipielle Funktionsweise komplexer elektronischer Geräte für die Therapie in der Medizin erklären;
– geeignete therapeutische Geräte für spezifische medizinische Fragestellungen zuordnen.
Lehrstoff:
Bereich Bildgebende Verfahren:
Röntgen; Computertomographie; Magnetresonanztomographie.
Bereich Elektronische Geräte für die Diagnose:
Lungenfunktionsanalyse.
Bereich Elektronische Geräte für die Therapie:
Beatmungssysteme; Anästhesie.
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Sicherheitstechnik, Grenzwerte, Normen und Vorschriften
– die gängigen Grenzwerte, Normen und Vorschriften in der biomedizinischen Technik erklären;
– zur Gewährleistung der Patientensicherheit die Grenzwerte, Normen und Vorschriften anwenden und dokumentieren;
– die technischen Verfahren und Maßnahmen der Hygiene in der Medizin erklären und anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Sicherheitstechnik, Grenzwerte, Normen und Vorschriften:
Elektromagnetische Verträglichkeit; Wirkung ionisierender Strahlung; Strahlenschutz; Hygiene.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Bildgebende Verfahren
– die prinzipielle Funktionsweise bildgebender Systeme für nuklearmedizinische Verfahren erklären;
– geeignete medizinische Geräte für spezifische medizinische Fragestellungen zuordnen und anwenden.
Bereich Elektronische Geräte für die Diagnose
– die prinzipielle Funktionsweise elektronischer Geräte für die neurophysiologische Diagnose erklären;
– geeignete diagnostische Geräte für spezifische medizinische Fragestellungen zuordnen und anwenden;
– die Messergebnisse interpretieren und auf Plausibilität überprüfen.
Bereich Elektronische Geräte für die Therapie
– die prinzipielle Funktionsweise komplexer elektronischer Geräte für die Therapie in der Medizin erklären;
– geeignete therapeutische Geräte für spezifische medizinische Fragestellungen zuordnen und anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Bildgebende Verfahren:
Nuklearmedizinische Verfahren (PET, Szintigraphie).
Bereich Elektronische Geräte für die Diagnose:
Neurophysiologische Diagnosegeräte (EEG, EMG, ENG, EP).
Bereich Elektronische Geräte für die Therapie:
Strahlentherapie; Laser in der Medizin; Blutreinigungssysteme (Dialyse).
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Elektronische Geräte für die Diagnose
– die prinzipielle Funktionsweise elektronischer Geräte für die Diagnose erklären;
– geeignete diagnostische Geräte für spezifische medizinische Fragestellungen zuordnen und anwenden;
– die Messergebnisse interpretieren und auf Plausibilität überprüfen.
Bereich Elektronische Geräte für die Therapie
– die prinzipielle Funktionsweise elektronischer Geräte für die Therapie in der Medizin erklären;
– geeignete therapeutische Geräte für spezifische medizinische Fragestellungen zuordnen und anwenden.
Bereich Prothesen- und Implantat-Technik
– die Einsatzgebiete und die prinzipielle Funktionsweise von einfachen Implantaten und Prothesen erklären;
– die Funktionsweise und den Aufbau von komplexen und intelligenten Prothesen auf Plausibilität überprüfen.
Lehrstoff:
Bereich Elektronische Geräte für die Diagnose:
Patientenmonitoring; Labordiagnostik.
Bereich Elektronische Geräte für die Therapie:
Künstliches Herz (VAD-Systeme, Ventricular Assist Device).
Bereich Prothesen- und Implantat-Technik:
Gelenksersatz; einfache Prothesen; komplexe und intelligente Prothesenaufbauten.
V. Jahrgang- Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Robotik und Systeme der Telemedizin
– mechanische, elektrische und informationstechnische Grundelemente erklären und anwenden;
– das Zusammenspiel von mechanischen, elektrischen und informationstechnischen Grundelementen in Robotik- und Fernwirksystemen erklären.
Lehrstoff:
Bereich Robotik und Systeme der Telemedizin:
Grundlagen der Automatisierungstechnik; Grundlagen der Fernwirktechnik; Grundlagen der Robotik; Anwendungen der Robotik.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Robotik und Systeme der Telemedizin
– mechanische, elektrische und informationstechnische Grundelemente erklären und anwenden;
– das Zusammenspiel von mechanischen, elektrischen und informationstechnischen Grundelementen in Robotik- und Fernwirksystemen erklären.
Lehrstoff:
Bereich Robotik und Systeme der Telemedizin:
Anwendungen der Grundlagen der Robotik.
1.5 MEDIZINISCHE INFORMATIONSSYSTEME
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Standardsoftware und Medien
– die grundlegenden Funktionen von Büro-Standardsoftware für Textverarbeitung und Präsentation anwenden;
– einfache HTML-Codes verstehen;
– Daten und Bilder mit geeigneten Werkzeugen aufbereiten und darstellen;
– einfache Webseiten mit Hilfe von geeigneten Softwareprodukten erstellen.
Lehrstoff:
Bereich Standardsoftware und Medien:
Büro-Standardsoftware (Textverarbeitung, Präsentationssoftware); Struktur von HTML-Seiten; grundlegende Funktionen der Bildbearbeitung, Aufbereitung von Bildern für Webpräsentation; Erzeugung von einfachen Webseiten.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Standardsoftware und Medien
– die grundlegenden Funktionen von Büro-Standardsoftware für Tabellenkalkulation anwenden;
– einfache Techniken für die Layouterstellung von Webseiten anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Standardsoftware und Medien:
Büro-Standardsoftware (Tabellenkalkulation); Gestaltung von Webseiten mit CSS und HTML.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Informations- und wissensbasierte Systeme
– grundlegende Datenbankkonzepte anwenden;
– einfache Datenbankabfragen durchführen und deren Ergebnisse darstellen.
Lehrstoff:
Bereich Informations- und wissensbasierte Systeme:
Grundlagen der Datenmodellierung, Desktop-Datenbanken, Überblick über Datenbanksysteme; einfache Datenbankabfragen.
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Informations- und wissensbasierte Systeme
– Eigenschaften von Datenbanksystemen erklären;
– Datenbankmodelle entwerfen, um medizinische Daten in einem Informationssystem zu verwalten;
– die prinzipielle Funktionsweise und die Eigenschaften von betrieblichen und medizinischen Informationssystemen erklären.
Lehrstoff:
Bereich Informations- und wissensbasierte Systeme:
Überblick über gängige Datenbanksysteme; relationale Datenmodellierung; Grundlagen medizinischer und betrieblicher Informationssysteme.
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Informations- und wissensbasierte Systeme
– komplexe Datenbankabfragen durchführen und deren Ergebnisse interpretieren;
– Datenbankprozeduren programmieren;
– die prinzipielle Funktionsweise und die Eigenschaften von Krankenhaus- und Arztpraxissystemen und die Bedeutung einer Patientenakte erklären.
Lehrstoff:
Bereich Informations- und wissensbasierte Systeme:
Komplexe Datenbankabfragen; Trigger, Stored Procedures; Grundlagen medizinischer Dokumentations- und Informationssysteme.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Informations- und wissensbasierte Systeme
– grundlegende Prozesse eines Arztpraxissystems erläutern und anwenden.
Bereich Datensicherheit und Datenschutz
– typische Bedrohungssituationen bezüglich unbefugten Zugriffs auf Informationen erkennen;
– Sicherheitsrisiken erkennen, bewerten und geeignete Sicherheitsmaßnahmen auswählen und umsetzen.
Lehrstoff:
Bereich Informations- und wissensbasierte Systeme:
Medizinische Dokumentations- und Informationssysteme.
Bereich Datensicherheit und Datenschutz:
Bewertung von Sicherheitsrisiken; Security Policies; Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen, Verschlüsselung von Daten.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Informations- und wissensbasierte Systeme
– grundlegende Prozesse eines Krankenhausinformationssystems erläutern und anwenden.
Bereich Datensicherheit und Datenschutz
– können die entsprechenden Datenschutzbestimmungen und Verordnungen im medizinischen Bereich wiedergeben und diese für den Umgang mit sensiblen Daten umsetzen.
Lehrstoff:
Bereich Informations- und wissensbasierte Systeme:
Krankenhausinformationssysteme; verarbeiten von medizinischen Daten, wissensbasierte Systeme.
Bereich Datensicherheit und Datenschutz:
Umgang mit sensiblen Daten; Anwendung des Datenschutzgesetzes und anderer einschlägiger rechtlicher Bestimmungen im medizinischen und gesundheitlichen Umfeld.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Informations- und wissensbasierte Systeme
– Datenbankmodelle entwerfen um medizinische Daten in einem Informationssystem zu verwalten;
– mit statistischen Methoden aus Daten Informationen gewinnen;
– E-Health Anwendungen und die diesbezüglich verwendeten Standards und Architekturkonzepte erklären.
Lehrstoff:
Bereich Informations- und wissensbasierte Systeme:
Objektrelationale Datenmodellierung; Reporting, Auswertung und Darstellung statistischer Daten, Datenbanken aus dem medizinischen, biologischen, pharmazeutischen Umfeld; globale elektronische Patientenakte (Health Record) und deren Architektur.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Informations- und wissensbasierte Systeme
– Datenbanksysteme konzipieren und betreiben;
– Informationen aus Datenbanken beurteilen und evaluieren.
Lehrstoff:
Bereich Informations- und wissensbasierte Systeme:
Datenbank-System Architektur; Konzipierung und Betrieb eines Datenbanksystems. Datawarehousing, (Datamining).
1.6 Medizin- und Gesundheitsinformatik
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Softwaredesign und Programmierung
– die Begriffe des Softwaredesigns und die Möglichkeiten der metasprachlichen Problembeschreibung korrekt zuordnen;
– die grundlegenden Methoden der strukturierten und objektorientierten Programmierung anwenden und Module von Aufgaben umsetzen.
Lehrstoff:
Bereich Softwaredesign und Programmierung:
Metasprachliche Problembeschreibung; strukturierte Programmierung; objektorientierte Programmierung, Grundbegriffe zur Programmierung; Erstellen von Userinterfaces unter Berücksichtigung der Usability; skalare und zusammengesetzte Datentypen, Funktionen, einfache Collections; Anwendung von Klassenbibliotheken; Fehlerbehandlung; arbeiten mit integrierten Entwicklungsumgebungen, Codegenerierung.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Softwaredesign und Programmierung
– die erweiterten Methoden der strukturierten und objektorientierten Programmierung anwenden und Module von Aufgaben umsetzen.
Bereich Netzwerke, Betriebssysteme und mobile Geräte
– die grundlegenden Eigenschaften von Netzwerken und Netzwerktechnologien erklären;
– in einfachen Netzwerken entsprechend den Anforderungen geeignete Möglichkeiten der Adressierung erklären und einsetzen.
Lehrstoff:
Bereich Softwaredesign und Programmierung:
Einfaches Databinding; Eventhandling; Hilfesystem; Softwareentwurf; metasprachliche Problembeschreibung; strukturierte Programmierung, zusammengesetzte Datentypen, Funktionen, Collections; objektorientierte Programmierung, objektorientiertes Design, Vererbung, Polymorphie.
Anwendung von Klassenbibliotheken, einfache Dateizugriffe, Exceptionhandling.
Bereich Netzwerke, Betriebssysteme und mobile Geräte:
Übertragungsmedien, Topologien, Netzwerkkomponenten, Protokolle; Adressierungsmodelle in Netzwerken.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Softwaredesign und Programmierung
– die verschiedenen Methoden der strukturierten und objektorientierten Programmierung anwenden und Module von Aufgaben umsetzen.
Bereich Netzwerke, Betriebssysteme und mobile Geräte
– einfache Netzwerke entsprechend den Anforderungen konfigurieren;
– die prinzipiellen Aufgaben und Funktionsweisen von Netzwerkdiensten erklären.
Lehrstoff:
Bereich Softwaredesign und Programmierung:
Einfache Elemente von graphischen Benutzeroberflächen; Eventhandling; Softwareentwurf; strukturierte Programmierung, Funktionen, Collections; objektorientierte Programmierung, objektorientiertes Design, Einsatz von Klassenbibliotheken; Dateizugriffe, Serialisierung; Exceptionhandling.
Bereich Netzwerke, Betriebssysteme und mobile Geräte:
Switching, Routing; Funktionen von Netzwerkdiensten.
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Softwaredesign und Programmierung
– Programmieraufgaben mit verschiedenen Methoden der strukturierten und objektorientierten Programmierung in einer weiteren Programmiersprache umsetzen und diese mit entsprechenden Werkzeugen dokumentieren;
– einfache Anwendungen zu biologischen, gesundheitstechnischen und medizintechnischen Aufgabestellungen planen und realisieren.
Bereich Netzwerke, Betriebssysteme und mobile Geräte
– einfache Vernetzungen mobiler Geräte der Medizin- und Gesundheitsinformatik durchführen;
– hard- und softwarebedingte Schnittstellenprobleme erkennen und bewerten;
– Betriebssysteme installieren und konfigurieren und kennen ihre grundlegenden Eigenschaften.
Lehrstoff:
Bereich Softwaredesign und Programmierung:
Komplexe Elemente von graphischen Benutzeroberflächen; Eventhandling; Softwareentwurf; komplexe Datentypen, Funktionen, Collections; Anwendung von Klassenbibliotheken, Dateizugriffe, Datenbankzugriffe, Exceptionhandling; Dokumentationstools.
Anwendungen der Informatik auf biologische, gesundheitstechnische und medizintechnische Aspekte.
Bereich Netzwerke, Betriebssysteme und mobile Geräte:
Vernetzung mobiler Geräte; Netzwerkbetrieb; Netzwerkschnittstellen, Netzwerkanbindung medizintechnischer Geräte; Übertragungsprotokolle, Netzwerkbetriebssysteme; Aufgaben von Betriebssystemen; Prozesse und Threads, Interrupts, Synchronisation, Deadlocks, Scheduler, Speicherverwaltung.
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Softwaredesign und Programmierung
– Programmieraufgaben mit verschiedenen Methoden der strukturierten und objektorientierten Programmierung in einer weiteren Programmiersprache umsetzen und diese mit entsprechenden Werkzeugen dokumentieren;
– komplexe Anwendungen zu biologischen, gesundheitstechnischen und medizintechnischen Aufgabestellungen planen und realisieren;
– Teststrategien entwickeln und durchführen.
Bereich Netzwerke, Betriebssysteme und mobile Geräte
– die Funktionalität von Netzwerkdiensten evaluieren und im Umfeld der Medizin- und Gesundheitsinformatik implementieren;
– die wesentlichen Aspekte und Bedrohungen der Netzwerksicherheit erkennen;
– die Installation unterschiedlicher Betriebssysteme vergleichen und bewerten und in ein Netzwerk einbinden.
Bereich Webapplikationen
– die grundlegenden Eigenschaften von medizinischen Webservices erklären.
Lehrstoff:
Bereich Softwaredesign und Programmierung:
Komplexe Elemente von graphischen Benutzeroberflächen; Eventhandling; Softwareentwurf; Funktionen, Collections; Einsatz von Klassenbibliotheken, Dateizugriffe, Serialisierung, Datenbankzugriffe; Exceptionhandling.
Anwendungen der Informatik auf biologische, gesundheitstechnische und medizintechnische Aspekte; Softwaretests, Unittests, Performancetests.
Bereich Netzwerke, Betriebssysteme und mobile Geräte:
Netzwerkdienste im medizintechnischen Umfeld; Anwendungen der Telemedizin; Sicherheitsrisiken, Sicherheitslösungen, Security Policies; Betriebssysteme im Vergleich; Installation, Netzwerkeinbindung.
Bereich Webapplikationen:
Medizinische Webservices.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Softwaredesign und Programmierung
– die softwaretechnischen Anforderungen des Fachgebietes analysieren und geeignete Lösungsstrategien auswählen;
– einfache Anwendungen zu biologischen, gesundheitstechnischen und medizintechnischen Aufgabestellungen planen und realisieren.
Bereich Netzwerke, Betriebssysteme und mobile Geräte
– Anwendungen zu biologischen, gesundheitstechnischen und medizintechnischen Aufgabestellungen in eine Netzwerkumgebung integrieren.
Bereich Webapplikationen
– dynamische Webapplikationen planen und entwickeln und dafür die geeigneten Techniken bewerten und auswählen.
Lehrstoff:
Bereich Softwaredesign- und Programmierung:
Analyse, Design und technische Spezifikation; Anwendungen der Informatik auf biologische, gesundheitstechnische und medizintechnische Aspekte; Einsatz von Versionierungstools.
Bereich Netzwerke, Betriebssysteme und mobile Geräte:
Integration von verteilten Systemen in der Medizin und Gesundheitsinformatik.
Bereich Webapplikationen:
Planung und Entwicklung von Webinterfaces zu Datenbanken und von dynamischen Webseiten.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Softwaredesign und Programmierung
– komplexe Anwendungen zu biologischen, gesundheitstechnischen und medizintechnischen Aufgabestellungen planen und realisieren;
– Software-QS-Richtlinien wiedergeben und diese bei der SW-Entwicklung anwenden;
– Kryptisierungswerkzeuge auswählen und entsprechende Bibliotheken zum Schutz der Daten anwenden, Authentifizierungswerkzeuge auswählen und entsprechende Bibliotheken anwenden.
Bereich Netzwerke, Betriebssysteme und mobile Geräte
– Anwendungen zu biologischen, gesundheitstechnischen und medizintechnischen Aufgabestellungen in eine Netzwerkumgebung integrieren.
Bereich Webapplikationen
– dynamische Webapplikationen planen und entwickeln und dafür die geeigneten Techniken bewerten und auswählen.
Lehrstoff:
Bereich Softwaredesign und Programmierung:
Anwendungen der Informatik auf biologische, gesundheitstechnische und medizintechnische Aspekte; Einsatz von Versionierungstools; Kryptisierung, Authentifizierung, Zertifikate.
Bereich Netzwerke, Betriebssysteme und mobile Geräte:
Integration von verteilten Systemen in der Medizin und Gesundheitsinformatik.
Bereich Webapplikationen:
Planung und Entwicklung von Webinterfaces zu Datenbanken und von dynamischen Webseiten.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Softwaredesign und Programmierung
– unter Einsatz von geeigneten Bibliotheken und Entwicklungswerkzeugen Softwarelösungen für medizin- und gesundheitstechnische Problemstellungen entwerfen und entwickeln;
– komplexe Anwendungen zu biologischen, gesundheitstechnischen und medizintechnischen Aufgabestellungen planen und realisieren;
– vernetzte Anwendungen zu biologischen, gesundheitstechnischen und medizintechnischen Aufgabestellungen realisieren.
Lehrstoff:
Bereich Softwaredesign und Programmierung:
Anwendung von facheinschlägigen externen Bibliotheken; Anwendungen der Informatik auf biologische, gesundheitstechnische und medizintechnische Aspekte; Realisation von verteilten Systemen in der Medizin und Gesundheitsinformatik.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Softwaredesign und Programmierung
– unter Einsatz von geeigneten Bibliotheken und Entwicklungswerkzeugen Softwarelösungen für medizin- und gesundheitstechnische Problemstellungen in realitätsnahen Umgebungen entwerfen und entwickeln;
– komplexe Anwendungen zu biologischen, gesundheitstechnischen und medizintechnischen Aufgabestellungen in verteilten Umgebungen planen und realisieren.
Lehrstoff:
Bereich Softwaredesign und Programmierung:
Anwendung von facheinschlägigen externen Bibliotheken; Anwendungen der Informatik auf biologische, gesundheitstechnische und medizintechnische Aspekte; Realisation von verteilten Systemen in der Medizin und Gesundheitsinformatik.
1.7 PROJEKTENTWICKLUNG
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Projektmanagement
– die aktuellen Ansätze und theoretischen Grundlagen, Rahmenbedingungen, Prozesse, Prozessmodelle und Kompetenzen im Projektmanagement sowohl erklären als auch kontextbezogen interpretieren;
– die Methoden und Werkzeuge des Projektmanagements theoriebasiert anwenden.
Bereich Entwicklung von Softwaresystemen
– Modelle und Methoden der Softwareentwicklung anhand konkreter Aufgabenstellungen anwenden.
Bereich Projekte der Medizininformatik und Gesundheitsökonomie
– ausgehend von Beispielen, Fallstudien oder Praxisprojekten Projektplanungen entwickeln und einfache Projekte angeleitet durchführen.
Lehrstoff:
Bereich Projektmanagement:
Projektbegriff, Projektmanagementansätze und Phasenmodelle; Projekt-, Programm- und Projektportfoliomanagement, Projektteams und Projektorganisation, Prozesse und Kompetenzen im Projektmanagement.
Methoden, Werkzeuge und Dokumente im Projektmanagement-Prozess; Projektplanung, Projektstart, Durchführung, Controlling.
Bereich Entwicklung von Softwaresystemen:
Anforderungsanalyse und -beschreibung, Aufwandsschätzung.
Bereich Projekte der Medizininformatik und Gesundheitsökonomie:
Durchführung einfacher Projekte.
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Projektmanagement
– eine vorliegende Projektaufgabe analysieren, auswerten und darstellen und mit geeigneten Methoden und Werkzeugen planen sowie eine geeignete Projektorganisationsform ableiten.
Bereich Entwicklung von Softwaresystemen
– die theoretischen Grundlagen, Rahmenbedingungen, Prozesse, Vorgehensmodelle, Kompetenzen und Rollen im Software-Engineering sowohl erklären als auch kontextbezogen interpretieren;
– ausgehend von Beispielen, Fallstudien oder Praxisprojekten die für ein Softwareentwicklungsprojekt geeigneten Methoden und Werkzeuge des Software-Engineerings sowohl erklären als auch auswählen und theoriebasiert anwenden;
– das Medizinproduktegesetz, die internationalen Richtlinien und Normen zur Entwicklung von medizinischer Software anwenden;
– bestehende IKT-Systeme und Geschäftsprozesse analysieren und darstellen, um dafür Lösungskonzepte und Umsetzungsstrategien für Softwareentwicklungsprojekte zu erarbeiten.
Bereich Projekte der Medizininformatik und Gesundheitsökonomie
– ausgehend von Beispielen, Fallstudien oder Praxisprojekten Projektplanungen entwickeln und einfache Projekte angeleitet durchführen.
Lehrstoff:
Bereich Projektmanagement:
Rollen in Softwareentwicklungsprojekten; Methoden für Ist-Erhebung, Analyse, Entwurf.
Bereich Entwicklung von Softwaresystemen:
Software-Engineering, Vorgehens- und Prozessmodelle für die Softwareentwicklung, Entwicklung und Qualitätssicherung im Software-Engineering; Medizinproduktegesetz, einschlägige Verordnungen sowie internationale Richtlinien und Normen; Dokumentation und Abschluss von Projekten, Projektevaluation; Qualitätsmanagement und Produktdokumentation, Wartung.
Bereich Projekte der Medizininformatik und Gesundheitsökonomie:
Durchführung einfacher Projekte.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Entwicklung von Softwaresystemen
– die aktuellen Technologien und Produkte in den Bereichen Hardware und Software sowie die aktuellen Entwicklungen im Bereich der IT-Dienstleistungen erläutern;
– Methoden zur Modellierung betrieblicher Informationssysteme sowie zur Planung und Beschreibung von IT-Architekturen anwenden.
Bereich Projekte der Medizininformatik und Gesundheitsökonomie
– einfache, angeleitete Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung initiieren, planen, kalkulieren und eine geeignete Teamstruktur und Teamkommunikation, Arbeitsumgebung und Qualitätssicherung sowohl konzipieren als auch aufbauen;
– für einfache, angeleitete Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung Anforderungen erheben und beschreiben, benutzerorientierte Konzepte entwickeln, Teilziele planen, diese erfolgreich umsetzen, validieren und dokumentieren.
Lehrstoff:
Bereich Entwicklung von Softwaresystemen:
IT-Architekturen, Strategien und Rahmenbedingungen zur Entwicklung, Methoden und Werkzeuge zur Beschreibung von Architekturmodellen, Architektur-Frameworks; Methoden des Projektmanagements und Software-Engineerings, Software-Ergonomie, Teambildung und Teamkommunikation, Requirements Engineering und Requirements Management, Test Management, Change Management.
Bereich Projekte der Medizininformatik und Gesundheitsökonomie:
Durchführung einfacher Projekte.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Entwicklung von Softwaresystemen
– ausgehend von einer konkreten Unternehmenssituation eine geeignete IT-Organisation sowohl ableiten als auch bewerten;
– betriebliche Prozesse im Gesundheitswesen mittels geeigneter Methoden darstellen sowie deren Unterstützung und Optimierung durch den geeigneten Einsatz von IKT ableiten.
Bereich Projekte der Medizininformatik und Gesundheitsökonomie
– für einfache, angeleitete Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung Anforderungen erheben und beschreiben, Teilziele planen, diese erfolgreich umsetzen, validieren und dokumentieren;
– einfache, angeleitete Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung erfolgreich in den Betrieb überleiten, abschließen, evaluieren und dokumentieren.
Lehrstoff:
Bereich Entwicklung von Softwaresystemen:
Strategische Ausrichtung der IKT, Governance, organisatorische und technologische Implementierung von IKT für Unternehmungen, insbesondere im Gesundheitsbereich; strategische, operative und technische Prozessmodelle, Rollen in Prozessen, Methoden und Werkzeuge zur Prozessbeschreibung und -gestaltung, Referenzmodelle.
Organisation von IKT-Abteilungen, IT-Services und IT-Service-Management, Referenzmodelle für Gestaltung und Qualität von IT-Services unter spezieller Berücksichtigung des Einsatzes im Gesundheitswesen.
Bereich Projekte der Medizininformatik und Gesundheitsökonomie:
Durchführung einfacher Projekte.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Entwicklung von Softwaresystemen
– ausgehend von konkreten Problemstellungen und Fallbeschreibungen IKT-Systemkonzepte unter Berücksichtigung aktueller Technologien entwickeln und nach den Gesichtspunkten Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltgerechtheit evaluieren;
– selbstständig für komplexe Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung Anforderungen erheben und beschreiben, Teilziele planen, diese erfolgreich umsetzen, validieren und dokumentieren.
Bereich Beschaffungsprozesse und Betrieb von IKT
– die Beschaffung und Einführung von IKT-Systemen im privatwirtschaftlichen wie auch im öffentlichen Bereich sowohl planen, vorbereiten und dokumentieren als auch argumentieren;
– personal- und gesellschaftspolitische Auswirkungen des IKT-Einsatzes reflektieren.
Bereich Projekte der Medizininformatik und Gesundheitsökonomie
– selbstständig komplexe Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung initiieren, planen, kalkulieren, vertraglich vorbereiten und eine geeignete Teamstruktur und Teamkommunikation, Arbeitsumgebung und Qualitätssicherung sowohl konzipieren als auch aufbauen.
Lehrstoff:
Bereich Entwicklung von Softwaresystemen:
Aktueller Hardware-, Software- und IT-Dienstleistungsmarkt; Methoden zur Entwicklung, Dimensionierung, Darstellung und Beschreibung von IKT-Systemkonzepten.
Wirtschaftlichkeit und Umweltgerechtheit von IKT-Systemen, IT-Controlling, IT-Compliance.
Beschaffungsvorgang, Pflichtenheft, Ausschreibung, Angebot, Wirtschaftlichkeit, Leistungs- und Kostenvergleich, Business Case, Evaluierung und Systemauswahl, Methoden des Projektmanagements und Software-Engineerings.
Bereich Beschaffungsprozesse und Betrieb von IKT:
Rechtskonforme Vergabe, Einführung von IKT-Systemen; IT-Arbeitsplätze, IT-Akzeptanz, Auswirkungen der IKT im gesellschaftspolitischen Umfeld.
Bereich Projekte der Medizininformatik und Gesundheitsökonomie:
Vertragsmanagement in Projekten; Durchführung komplexer Projekte.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Projektmanagement
– die aktuellen Ansätze im Projekt-, Programm- und Multiprojektmanagement anwenden und die Rahmenbedingungen für Projekte in einem internationalen Umfeld beschreiben.
Bereich Entwicklung von Softwaresystemen
– aus den vielfältigen gesetzlichen Vorgaben im Bereich Informationstechnologie und Medizinprodukte geeignete Schritte für konkrete Situationen sowohl ableiten als auch argumentieren;
– selbstständig für komplexe Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung Anforderungen erheben und beschreiben, Teilziele planen, diese erfolgreich umsetzen, validieren und dokumentieren.
Bereich Beschaffungsprozesse und Betrieb von IKT
– den Aufbau und Ablauf inner- und zwischenbetrieblicher Informationsverarbeitung sowie deren zugrunde liegende Systeme modellhaft aus verschiedenen Sichtweisen darstellen und nach den Kriterien Kosten, Verfügbarkeit, Sicherheit und Umweltgerechtheit beurteilen.
Bereich Projekte der Medizininformatik und Gesundheitsökonomie
– selbstständig komplexe Projekte in den Bereichen Software- und Systementwicklung erfolgreich in den Betrieb überleiten, abschließen, evaluieren und dokumentieren.
Lehrstoff:
Bereich Projektmanagement:
Methoden des Projektmanagements und Software Engineerings.
Bereich Entwicklung von Softwaresystemen:
Medizinproduktegesetz und einschlägige Verordnungen, nationale und internationale Normen, Compliance; rechtliche Bestimmungen für die Entwicklung und Nutzung von Software, rechtliche Vorgaben für den betrieblichen Einsatz von IKT-Systemen.
Bereich Beschaffungsprozesse und Betrieb von IKT:
Rechtskonforme Vergabe, Einführung von IKT-Systemen; IT-Arbeitsplätze, IT-Akzeptanz, Auswirkungen der IKT im gesellschaftspolitischen Umfeld.
Bereich Projekte der Medizininformatik und Gesundheitsökonomie:
Durchführung komplexer Projekte.
1.8 COMPUTERPRAKTIKUM
I. Jahrgang (1. und 2. Semester):
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Elektrotechnik und Elektronik
– Schutzmaßnahmen und Sicherheitsvorschriften zur Unfallverhütung angeben und beachten;
– einfache elektronische Grundschaltungen aufbauen;
– Widerstandsmessungen sowie spannungs- und stromrichtige Messungen durchführen.
Bereich Computertechnik
– die Funktionen der wichtigsten Baugruppen in Computersystemen sowie die Aufgaben und Einstellungen von erweiterten Firmware-Schnittstellen erklären;
– einen Desktopcomputer assemblieren und ein Computersystem aufrüsten;
– die mechanische und elektrische Verbindung von PC-Standardschnittstellen realisieren, technische Subsysteme an den Rechner anschließen und in Betrieb nehmen;
– ein Betriebssystem installieren und die dazu notwendigen Parametrierungen durchführen;
– verschiedene Applikationen installieren und testen;
– Computerkomponenten testen, einfache Fehlersuche auf Desktopcomputern durchführen und die entsprechenden Ergebnisse bewerten.
Bereich Digitaltechnik
– einfache digitale Grundschaltungen aufbauen;
– einfache Programme in hardwarenaher Programmierung umsetzen.
Bereich Mechanische Grundlagen
– Montage- und Umbauarbeiten für IT-Infrastruktursysteme durchführen und die dafür notwendigen Pläne lesen;
– mechanischen Arbeiten ausführen.
Lehrstoff:
Bereich Elektronik und Elektrotechnik:
Schutzmaßnahmen, Sicherheitsvorschriften, Unfallverhütung; elektrische Standardkomponenten, elektromechanische und elektronische Bauelemente; Grundschaltungen der Elektrotechnik.
Bereich Computertechnik:
HW-Komponenten; Applikations-SW; Betriebssysteme; Virtualisierung.
Bereich Digitaltechnik:
Logikelemente; digitale Grundschaltungen.
Bereich Mechanische Grundlagen:
Unfallverhütung; grundlegende mechanische Arbeiten; Montagearbeiten für IT-Infrastruktur.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Elektronik und Elektrotechnik
– elektronische Schaltungen aufbauen;
– Widerstandsmessungen sowie spannungs- und stromrichtige Messungen durchführen.
Bereich Netzwerktechnik
– einschlägige Normen für Verlegerichtlinien von Netzwerkverkabelungen angeben;
– eine einfache strukturierte LAN-Verkabelung inkl. Kabelmessungen durchführen;
– die für die Installation von IT-Infrastruktursystemen notwendigen Arbeitsschritte beschreiben, Pläne lesen und eine entsprechende Arbeitsplanung und Arbeitsvorbereitung durchführen;
– ein einfaches PC-Netzwerk konfigurieren und in Betrieb nehmen sowie Fehler im Netzwerk suchen und beheben;
– ein Netzwerkbetriebssystem installieren und konfigurieren.
Lehrstoff:
Bereich Elektronik und Elektrotechnik:
Aufbau und Inbetriebnahme samt Funktionsprüfung elektronischer Schaltungen; elektronische Messtechnik.
Bereich Netzwerktechnik:
Ausführung normgerechter und strukturierter Verkabelungsarbeiten; Installation und Konfiguration von kabelgebundenen und drahtlosen Netzwerk- und Serverkomponenten, Fehlersuche und –behebung; planen und entwerfen von einfachen Netzwerken; Installation und Konfiguration von Betriebssystemen im Netzwerk; Userverwaltung; Kabelprüfung.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Elektronik und Elektrotechnik
– elektronische Schaltungen aufbauen;
– Widerstandsmessungen sowie spannungs- und stromrichtige Messungen durchführen.
Lehrstoff:
Bereich Elektronik und Elektrotechnik
Aufbau und Inbetriebnahme samt Funktionsprüfung elektronischer Schaltungen; elektronische Messtechnik.
D. Pflichtpraktikum
Siehe Anlage 1.
Freigegenstände, Unverbindliche Übung, Förderunterricht
E. Freigegenstände
Siehe Anlage 1.
F. Unverbindliche Übung
BEWEGUNG UND SPORT
Siehe BGBl. Nr. 37/1989 idgF.
G. Förderunterricht
Siehe Anlage 1.
jahrgangsweise gestaffeltes In- und Außerkrafttreten vgl. § 3
Anlage 1.3
LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR BIOMEDIZIN- UND GESUNDHEITSTECHNIK
| (Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände) | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung | Wochenstunden | Summe | Lehrverpflichtungsgruppe | ||||||||||
| Jahrgang | |||||||||||||
| I. | II. | III. | IV. | V. | |||||||||
| A. | Allgemeinbildende Pflichtgegenstände | ||||||||||||
| 1. | Religion | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (III) | |||||
| 2. | Deutsch | 3 | 2 | 2 | 2 | 2 | 11 | (I) | |||||
| 3. | Englisch | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | (I) | |||||
| 4. | Geografie, Geschichte und Politische Bildung2 | 2 | 2 | 2 | 2 | – | 8 | III | |||||
| 5. | Bewegung und Sport | 2 | 2 | 2 | 1 | 1 | 8 | (IVa) | |||||
| 6. | Angewandte Mathematik | 4 | 4 | 3 | 2 | 2 | 15 | I | |||||
| 7. | Naturwissenschaften | 3 | 3 | 2 | 2 | – | 10 | II | |||||
| B. | Fachtheorie und Fachpraxis | ||||||||||||
| 1. | Biologie, Medizin und Gesundheitswesen | 2 | 2 | 3 | 2 | 3 | 12 | II | |||||
| 2. | Wirtschaft und Recht3 | – | – | – | 3 | 2 | 5 | II bzw. III | |||||
| 3. | Biomedizinische Signalverarbeitung | 3(1) | 5(1) | 4(1) | 4(1) | 4(2) | 20 | I | |||||
| 4. | Medizinische Gerätetechnik | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 10 | I | |||||
| 5. | Gesundheitsmechatronik4 | 2(1) | 2(1) | 2(1) | 2(1) | 2(1) | 10 | I | |||||
| 6. | Medizin- und Gesundheitsinformatik4 | 3(2) | 4(2) | 2(2) | 2(2) | 2(2) | 13 | I | |||||
| 7. | Laboratorium | – | – | 4 | 4 | 8 | 16 | I | |||||
| 8. | Prototypenbau medizintechnischer Systeme5 | 5 | 5 | 5 | 5 | 5 | 25 | III bzw. IV | |||||
| C. | Verbindliche Übung | ||||||||||||
| Soziale und personale Kompetenz6 | 2(2) | – | – | – | – | 2 | III | ||||||
| Gesamtwochenstundenzahl | 37 | 37 | 37 | 37 | 37 | 185 | |||||||
| Pflichtgegenstände des alternativen Ausbildungsschwerpunktes | Wochenstunden | Summe | Lehrverpflichtungsgruppe | ||||||||||
| Jahrgang | |||||||||||||
| I. | II. | III. | IV. | V. | |||||||||
| B.1 | Medizininformatik | ||||||||||||
| 1.1 | Biologie, Medizin und Gesundheit | 2 | 2 | 3 | 3 | 2 | 12 | II | |||||
| 1.2 | Wirtschaft und Recht7 | 2 | 2 | 3 | 3 | 3 | 13 | II bzw. III | |||||
| 1.3 | Biomedizinische Signalverarbeitung4 | 2 | 2(1) | 2(1) | 2(1) | 2 | 10 | I | |||||
| 1.4 | Medizinische Gerätetechnik4 | 2 | 2 | 2 | 3(1) | 4(1) | 13 | I | |||||
| 1.5 | Medizinische Informationssysteme4 | 2(2) | 3(1) | 3(2) | 4(2) | 4(2) | 16 | I | |||||
| 1.6 | Medizin- und Gesundheitsinformatik4 | 3(2) | 5(2) | 5(3) | 5(2) | 5(3) | 23 | I | |||||
| 1.7 | Projektentwicklung8 | – | – | 4(3) | 4(4) | 8(6) | 16 | I | |||||
| 1.8 | Computerpraktikum9 | 4 | 4 | – | – | – | 8 | IVa | |||||
| D. | Pflichtpraktikum | mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt in den V. Jahrgang | |||||||||||
| Freigegenstände, Unverbindliche Übung, Förderunterricht | Wochenstunden | Lehrverpflichtungsgruppe | |||||||||||
| Jahrgang | |||||||||||||
| I. | II. | III. | IV. | V. | |||||||||
| E. | Freigegenstände | ||||||||||||
| 1. | Zweite lebende Fremdsprache10 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | (I) | ||||||
| 2. | Kommunikation und Präsentationstechnik | – | – | 2 | 2 | – | III | ||||||
| 3. | Naturwissenschaftliches Laboratorium | – | 2 | – | – | – | III | ||||||
| 4. | Forschen und Experimentieren | 2 | – | – | – | – | III | ||||||
| 5. | Entrepreneurship und Innovation | – | – | – | 2 | – | III | ||||||
| 6. | Latein | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | I | ||||||
| F. | Unverbindliche Übung | ||||||||||||
| Bewegung und Sport | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | (IVa) | |||||||
| G. | Förderunterricht11 | ||||||||||||
| 1. | Deutsch | ||||||||||||
| 2. | Englisch | ||||||||||||
| 3. | Angewandte Mathematik | ||||||||||||
| 4. | Fachtheoretische Pflichtgegenstände | ||||||||||||
1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des IV. Abschnittes abgewichen werden.
2 Einschließlich volkswirtschaftlicher Grundlagen.
3 Die Lehrverpflichtungsgruppe III bezieht sich im Ausmaß von drei Wochenstunden auf den Bereich „Recht“.
4 Mit Übungen in elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß der in Klammern angeführten Wochenstunden.
5 Mit Werkstättenlaboratorium-Anteilen im Ausmaß von je zwei Wochenstunden im III. und IV. Jahrgang und drei Wochenstunden im V. Jahrgang. Die Lehrverpflichtungsgruppe III bezieht sich auf die Werkstättenlaboratorium-Anteile, im Übrigen Lehrverpflichtungsgruppe IV.
6 Mit Übungen sowie in Verbindung und inhaltlicher Abstimmung mit einem oder mehreren der in den Abschnitten A., B. bzw. B.1 angeführten Pflichtgegenständen.
7 Einschließlich Gesundheitsökonomie und Management. Die Lehrverpflichtungsgruppe III bezieht sich auf die Bereiche „Rechnungswesen“ (im Ausmaß von je zwei Wochenstunden im I. und II. Jahrgang, eine Wochenstunde im IV. Jahrgang), „Recht“ (im Ausmaß von einer Wochenstunde im IV. Jahrgang) und „Wirtschaft“ (im Ausmaß von einer Wochenstunde im V. Jahrgang). Die Lehrverpflichtungsgruppe II bezieht sich auf die Bereiche „Gesundheitswesen“ (zwei Wochenstunden im III. und zwei Wochenstunden im V. Jahrgang) und „Organisation und Prozesse im Gesundheitswesen“ (je eine Wochenstunde im III. und IV. Jahrgang).
8 Mit Übungen im Laboratorium im Ausmaß der in Klammern angeführten Wochenstunden.
9 Mit Übungen in elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß von vier Wochenstunden im II. Jahrgang.
10 In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.
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