(Übersetzung)Übereinkommen über Maßnahmen zum Verbot und zur Verhütung der unzulässigen Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut
Unterzeichnungsdatum
Sprachen
Englisch, Französisch
Vertragsparteien
Afghanistan III 139/2015 Ägypten III 139/2015 Albanien III 139/2015 Algerien III 139/2015 Angola III 139/2015 Äquatorialguinea III 139/2015 Argentinien III 139/2015 Armenien III 139/2015 Aserbaidschan III 139/2015 Australien III 139/2015 Bahamas III 139/2015 Bahrain III 139/2015 Bangladesch III 139/2015 Barbados III 139/2015 Belarus III 139/2015 Belgien III 139/2015 Belize III 139/2015 Benin III 114/2017 Bhutan III 139/2015 Bolivien III 139/2015 Bosnien-Herzegowina III 139/2015 Brasilien III 139/2015 Bulgarien III 139/2015 Burkina Faso III 139/2015 Chile III 139/2015 China III 139/2015 Costa Rica III 139/2015 Côte d’Ivoire III 139/2015 Dänemark III 139/2015 Deutschland III 139/2015 Dominikanische R III 139/2015 Ecuador III 139/2015 El Salvador III 139/2015 Estland III 139/2015 Finnland III 139/2015 Frankreich III 139/2015 Gabun III 139/2015 Georgien III 139/2015 Ghana III 70/2016 Grenada III 139/2015 Griechenland III 139/2015 Guatemala III 139/2015 Guinea III 139/2015 Haiti III 139/2015 Honduras III 139/2015 Indien III 139/2015 Irak III 139/2015 Iran III 139/2015 Island III 139/2015 Italien III 139/2015 Japan III 139/2015 Jordanien III 139/2015 Kambodscha III 139/2015 Kamerun III 139/2015 Kanada III 139/2015 Kasachstan III 139/2015 Katar III 139/2015 Kirgisistan III 139/2015 Kolumbien III 139/2015 Kongo/DR III 139/2015 Korea/DVR III 139/2015 Korea/R III 139/2015 Kroatien III 139/2015 Kuba III 139/2015 Kuwait III 139/2015 Laos III 70/2016 Lesotho III 139/2015 Libanon III 139/2015 Libyen III 139/2015 Litauen III 139/2015 Luxemburg III 139/2015 Madagaskar III 139/2015 Mali III 139/2015 Marokko III 139/2015 Mauretanien III 139/2015 Mauritius III 139/2015 Mazedonien III 139/2015 Mexiko III 139/2015 Moldau III 139/2015 Mongolei III 139/2015 Montenegro III 139/2015 Myanmar III 139/2015 Nepal III 139/2015 Neuseeland III 139/2015 Nicaragua III 139/2015 Niederlande III 139/2015 Niger III 139/2015 Nigeria III 139/2015 Norwegen III 139/2015 Oman III 139/2015 Pakistan III 139/2015 Palästina III 139/2015 Panama III 139/2015 Paraguay III 139/2015 Peru III 139/2015 Polen III 139/2015 Portugal III 139/2015 Ruanda III 139/2015 Rumänien III 139/2015 Russische F III 139/2015 Sambia III 139/2015 Saudi-Arabien III 139/2015 Schweden III 139/2015 Schweiz III 139/2015 Senegal III 139/2015 Serbien III 139/2015 Seychellen III 139/2015 Simbabwe III 139/2015 Slowakei III 139/2015 Slowenien III 139/2015 Spanien III 139/2015 Sri Lanka III 139/2015 Südafrika III 139/2015 Swasiland III 139/2015 Syrien III 139/2015 Tadschikistan III 139/2015 Tansania III 139/2015 Tschad III 139/2015 Tschechische R III 139/2015 Tunesien III 139/2015 Türkei III 139/2015 Ukraine III 139/2015 Ungarn III 139/2015 Uruguay III 139/2015 USA III 139/2015 Usbekistan III 139/2015 Venezuela III 139/2015 Vereinigtes Königreich III 139/2015 Vietnam III 139/2015 Zentralafrikanische R III 139/2015 *Zypern III 139/2015
Ratifikationstext
Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 15. Juli 2015 beim Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur hinterlegt; das Übereinkommen tritt gemäß seinem Art. 21 für Österreich mit 15. Oktober 2015 in Kraft.
Nach Mitteilungen des Generaldirektors der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur wurden folgende weitere Ratifikations- bzw. Annahmeurkunden zum gegenständlichen Übereinkommen hinterlegt oder Kontinuitätserklärungen abgegeben:
Afghanistan, Ägypten, Albanien, Algerien, Angola, Äquatorialguinea, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Australien, Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Barbados, Belarus, Belgien, Belize, Bhutan, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Burkina Faso, Chile, China, Costa Rica, Côte d’Ivoire, Dänemark (einschließlich Grönland und die Färöer), Deutschland, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Estland, Finnland, Frankreich, Gabun, Georgien, Grenada, Griechenland, Guatemala, Guinea, Haiti, Honduras, Indien, Irak, Iran, Island, Italien, Japan, Jordanien, Kambodscha, Kamerun, Kanada, Kasachstan, Katar, Kirgisistan, Kolumbien, Demokratische Republik Kongo, Demokratische Volksrepublik Korea, Republik Korea, Kroatien, Kuba, Kuwait, Lesotho, Libanon, Libyen, Litauen, Luxemburg, Madagaskar, Mali, Marokko, Mauretanien, Mauritius, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Mexiko, Moldau, Mongolei, Montenegro, Myanmar, Nepal, Neuseeland (ohne Tokelau), Nicaragua, Niederlande, Niger, Nigeria, Norwegen (für Gebiete des Königreichs Norwegen und für die von Norwegen abhängigen Gebiete Bouvetinsel, Peter-I.-Insel und Königin-Maud-Land), Oman, Pakistan, Palästina, Panama, Paraguay, Peru, Polen, Portugal, Ruanda, Rumänien, Russische Föderation, Sambia, Saudi-Arabien, Schweden, Schweiz, Senegal, Serbien, Seychellen, Simbabwe, Slowakei, Slowenien, Spanien, Sri Lanka, Südafrika, Swasiland, Syrien, Tadschikistan, Tansania, Tschad, Tschechische Republik, Tunesien, Türkei, Ukraine, Ungarn, Uruguay, Usbekistan, Venezuela, Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich, Vietnam, Zentralafrikanische Republik, Zypern.
Vorbehalte und Erklärungen: Vorbehalte und Erklärungen zu diesem Übereinkommen – mit Ausnahme derer Österreichs und territorialer Anwendungen – werden im Teil III des Bundesgesetzblattes nicht veröffentlicht. Sie sind in englischer und französischer Sprache auf der Webseite der UNESCO unter http://portal.unesco.org/en/ev.php-URL_ID=13039URL_DO=DO_TOPICURL_SECTION=201.html abrufbar:
Australien, Belgien, Chile, Finnland, Frankreich, Guatemala, Kuba, Mexiko, Schweden, Ungarn, Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich.
Moldau
Mit einer Erklärung betreffend die Bestimmungen des Übereinkommens bis zur vollständigen Wiederherstellung der territorialen Integrität der Republik Moldau nur auf das von den Behörden der Republik Moldau tatsächlich kontrollierte Gebiet anzuwenden.
Norwegen
Von Norwegen beansprucht, jedoch nicht international anerkannt (vgl. Artikel IV des Antarktis-Vertrags, BGBl. Nr. 39/1988).
Präambel/Promulgationsklausel
Der Nationalrat hat beschlossen:
Der Abschluss des gegenständlichen Staatsvertrages wird gemäß Art. 50 Abs. 1 Z 1 B-VG iVm Art. 50 Abs. 2 Z 3 B-VG genehmigt.
Dieser Staatsvertrag ist im Sinne des Art. 50 Abs. 2 Z 4 B-VG durch Erlassung von Gesetzen zu erfüllen.
Die Generalkonferenz der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, die vom 12. Oktober bis zum 14. November 1970 in Paris zu ihrer 16. Tagung zusammengetreten ist
im Hinblick auf die Bedeutung der Bestimmungen der von der Generalkonferenz auf ihrer 14. Tagung angenommenen Erklärung über die Grundsätze der internationalen kulturellen Zusammenarbeit,
in der Erwägung, dass der Austausch von Kulturgut unter den Nationen zu wissenschaftlichen, kulturellen und erzieherischen Zwecken das Wissen über die menschliche Zivilisation vertieft, das kulturelle Leben aller Völker bereichert und die gegenseitige Achtung und Wertschätzung unter den Nationen fördert,
in der Erwägung, dass das Kulturgut zu den wesentlichen Elementen der Zivilisation und Kultur der Völker gehört und dass sein wahrer Wert nur im Zusammenhang mit einer möglichst umfassende Kenntnis über seinen Ursprung, seine Geschichte und seinen traditionellen Hintergrund erfasst werden kann,
in der Erwägung, dass es jedem Staat obliegt, das in seinem Hoheitsgebiet vorhandene Kulturgut vor den Gefahren des Diebstahls, der unerlaubten Ausgrabung und der unrechtmäßigen Ausfuhr zu schützen,
in der Erwägung, dass es zur Abwendung dieser Gefahren unerlässlich ist, dass sich jeder Staat in zunehmendem Maße der moralischen Verpflichtung bewusst wird, sein kulturelles Erbe und das aller Nationen zu achten,
in der Erwägung, dass Museen, Bibliotheken und Archive als kulturelle Einrichtungen sicherstellen sollen, dass ihre Sammlungen nach weltweit anerkannten moralischen Grundsätzen aufgebaut werden,
in der Erwägung, dass die unzulässige Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut der Verständigung zwischen den Nationen im Wege steht, die zu fördern Aufgabe der UNESCO ist, etwa indem sie interessierten Staaten den Abschluss internationaler Übereinkünfte zu diesem Zweck empfiehlt,
in der Erwägung, dass der Schutz des kulturellen Erbes nur wirksam sein kann, wenn er sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene durch enge Zusammenarbeit zwischen den Staaten gestaltet wird,
in der Erwägung, dass die Generalkonferenz der UNESCO zu diesem Zweck im Jahre 1964 eine Empfehlung angenommen hat,
angesichts weiterer Vorschläge über Maßnahmen zum Verbot und zur Verhütung der unzulässigen Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut, eine Frage, die als Punkt 19 auf der Tagesordnung der Tagung steht,
nach dem auf ihrer 15. Tagung gefassten Beschluss, diese Frage zum Gegenstand eines internationalen Übereinkommens zu machen
nimmt dieses Übereinkommen am 14. November 1970 an.
Unterzeichnungsdatum
Sprachen
Englisch, Französisch
Vertragsparteien
Afghanistan III 139/2015 Ägypten III 139/2015 Albanien III 139/2015 Algerien III 139/2015 Angola III 139/2015 Äquatorialguinea III 139/2015 Argentinien III 139/2015 Armenien III 139/2015 Aserbaidschan III 139/2015 Äthiopien III 17/2018 Australien III 139/2015 Bahamas III 139/2015 Bahrain III 139/2015 Bangladesch III 139/2015 Barbados III 139/2015 Belarus III 139/2015 Belgien III 139/2015 Belize III 139/2015 Benin III 114/2017 Bhutan III 139/2015 Bolivien III 139/2015 Bosnien-Herzegowina III 139/2015 Botsuana III 190/2017 Brasilien III 139/2015 Bulgarien III 139/2015 Burkina Faso III 139/2015 Chile III 139/2015 China III 139/2015 Costa Rica III 139/2015 Côte d’Ivoire III 139/2015 Dänemark III 139/2015 Deutschland III 139/2015 Dominikanische R III 139/2015 Dschibuti III 50/2019 Ecuador III 139/2015 El Salvador III 139/2015 Estland III 139/2015 Eswatini III 139/2015 Finnland III 139/2015 Frankreich III 139/2015 Gabun III 139/2015 Gambia III 8/2024 Georgien III 139/2015 Ghana III 70/2016 Grenada III 139/2015 Griechenland III 139/2015 Guatemala III 139/2015 Guinea III 139/2015 Haiti III 139/2015 Honduras III 139/2015 Indien III 139/2015 Irak III 139/2015 Iran III 139/2015 Island III 139/2015 Italien III 139/2015 Japan III 139/2015 Jemen III 74/2021 Jordanien III 139/2015 Kambodscha III 139/2015 Kamerun III 139/2015 Kanada III 139/2015 Kasachstan III 139/2015 Katar III 139/2015 Kenia III 113/2024 Kirgisistan III 139/2015 Kolumbien III 139/2015 Komoren III 74/2021 Kongo/DR III 139/2015 Korea/DVR III 139/2015 Korea/R III 139/2015 Kroatien III 139/2015 Kuba III 139/2015 Kuwait III 139/2015 Laos III 70/2016 Lesotho III 139/2015 Lettland III 50/2019 Libanon III 139/2015 Libyen III 139/2015 Litauen III 139/2015 Luxemburg III 139/2015 Madagaskar III 139/2015 Malawi III 140/2022 Mali III 139/2015 Malta III 146/2024 Marokko III 139/2015 Mauretanien III 139/2015 Mauritius III 139/2015 Mexiko III 139/2015 Moldau III 139/2015 Monaco III 190/2017 Mongolei III 139/2015 Montenegro III 139/2015 Myanmar III 139/2015 Nepal III 139/2015 Neuseeland III 139/2015 Nicaragua III 139/2015 Niederlande III 139/2015 Niger III 139/2015 Nigeria III 139/2015 Nordmazedonien III 139/2015 Norwegen III 139/2015 Oman III 139/2015 Pakistan III 139/2015 Palästina III 139/2015 Panama III 139/2015 Paraguay III 139/2015 Peru III 139/2015 Polen III 139/2015 Portugal III 139/2015 Ruanda III 139/2015 Rumänien III 139/2015 Russische F III 139/2015 Sambia III 139/2015 San Marino III 210/2025 São Tomé/Príncipe III 189/2024 Saudi-Arabien III 139/2015 Schweden III 139/2015 Schweiz III 139/2015 Senegal III 139/2015 Serbien III 139/2015 Seychellen III 139/2015 Sierra Leone III 123/2025 Simbabwe III 139/2015 Slowakei III 139/2015 Slowenien III 139/2015 Spanien III 139/2015 Sri Lanka III 139/2015 Südafrika III 139/2015 Syrien III 139/2015 Tadschikistan III 139/2015 Tansania III 139/2015 Togo III 50/2019 Tschad III 139/2015 Tschechische R III 139/2015 Tunesien III 139/2015 Türkei III 139/2015 Turkmenistan III 101/2022 Ukraine III 139/2015 Ungarn III 139/2015 Uruguay III 139/2015 USA III 139/2015 Usbekistan III 139/2015 Venezuela III 139/2015 Vereinigte Arabische Emirate III 17/2018 Vereinigtes Königreich III 139/2015, III 102/2021 Vietnam III 139/2015 Zentralafrikanische R III 139/2015 Zypern III 139/2015
Ratifikationstext
(Anm.: letzte Anpassung durch Kundmachung BGBl. III Nr. 190/2017)
Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 15. Juli 2015 beim Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur hinterlegt; das Übereinkommen tritt gemäß seinem Art. 21 für Österreich mit 15. Oktober 2015 in Kraft.
Nach Mitteilungen des Generaldirektors der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur wurden folgende weitere Ratifikations- bzw. Annahmeurkunden zum gegenständlichen Übereinkommen hinterlegt oder Kontinuitätserklärungen abgegeben:
Afghanistan, Ägypten, Albanien, Algerien, Angola, Äquatorialguinea, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Australien, Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Barbados, Belarus, Belgien, Belize, Bhutan, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Burkina Faso, Chile, China, Costa Rica, Côte d’Ivoire, Dänemark (einschließlich Grönland und die Färöer), Deutschland, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Estland, Finnland, Frankreich, Gabun, Georgien, Grenada, Griechenland, Guatemala, Guinea, Haiti, Honduras, Indien, Irak, Iran, Island, Italien, Japan, Jordanien, Kambodscha, Kamerun, Kanada, Kasachstan, Katar, Kirgisistan, Kolumbien, Demokratische Republik Kongo, Demokratische Volksrepublik Korea, Republik Korea, Kroatien, Kuba, Kuwait, Lesotho, Libanon, Libyen, Litauen, Luxemburg, Madagaskar, Mali, Marokko, Mauretanien, Mauritius, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Mexiko, Moldau, Mongolei, Montenegro, Myanmar, Nepal, Neuseeland (ohne Tokelau), Nicaragua, Niederlande, Niger, Nigeria, Norwegen (für Gebiete des Königreichs Norwegen und für die von Norwegen abhängigen Gebiete Bouvetinsel, Peter-I.-Insel und Königin-Maud-Land), Oman, Pakistan, Palästina, Panama, Paraguay, Peru, Polen, Portugal, Ruanda, Rumänien, Russische Föderation, Sambia, Saudi-Arabien, Schweden, Schweiz, Senegal, Serbien, Seychellen, Simbabwe, Slowakei, Slowenien, Spanien, Sri Lanka, Südafrika, Swasiland, Syrien, Tadschikistan, Tansania, Tschad, Tschechische Republik, Tunesien, Türkei, Ukraine, Ungarn, Uruguay, Usbekistan, Venezuela, Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich, Vietnam, Zentralafrikanische Republik, Zypern.
Vorbehalte und Erklärungen: Vorbehalte und Erklärungen zu diesem Übereinkommen – mit Ausnahme derer Österreichs und territorialer Anwendungen – werden im Teil III des Bundesgesetzblattes nicht veröffentlicht. Sie sind in englischer und französischer Sprache auf der Webseite der UNESCO unter http://portal.unesco.org/en/ev.php-URL_ID=13039URL_DO=DO_TOPICURL_SECTION=201.html abrufbar:
Australien, Botsuana, Belgien, Chile, Finnland, Frankreich, Guatemala, Kuba, Mexiko, Monaco, Schweden, Ungarn, Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich.
Moldau
Mit einer Erklärung betreffend die Bestimmungen des Übereinkommens bis zur vollständigen Wiederherstellung der territorialen Integrität der Republik Moldau nur auf das von den Behörden der Republik Moldau tatsächlich kontrollierte Gebiet anzuwenden.
Norwegen
Von Norwegen beansprucht, jedoch nicht international anerkannt (vgl. Artikel IV des Antarktis-Vertrags, BGBl. Nr. 39/1988).
Präambel/Promulgationsklausel
Der Nationalrat hat beschlossen:
Der Abschluss des gegenständlichen Staatsvertrages wird gemäß Art. 50 Abs. 1 Z 1 B-VG iVm Art. 50 Abs. 2 Z 3 B-VG genehmigt.
Dieser Staatsvertrag ist im Sinne des Art. 50 Abs. 2 Z 4 B-VG durch Erlassung von Gesetzen zu erfüllen.
Die Generalkonferenz der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, die vom 12. Oktober bis zum 14. November 1970 in Paris zu ihrer 16. Tagung zusammengetreten ist
im Hinblick auf die Bedeutung der Bestimmungen der von der Generalkonferenz auf ihrer 14. Tagung angenommenen Erklärung über die Grundsätze der internationalen kulturellen Zusammenarbeit,
in der Erwägung, dass der Austausch von Kulturgut unter den Nationen zu wissenschaftlichen, kulturellen und erzieherischen Zwecken das Wissen über die menschliche Zivilisation vertieft, das kulturelle Leben aller Völker bereichert und die gegenseitige Achtung und Wertschätzung unter den Nationen fördert,
in der Erwägung, dass das Kulturgut zu den wesentlichen Elementen der Zivilisation und Kultur der Völker gehört und dass sein wahrer Wert nur im Zusammenhang mit einer möglichst umfassende Kenntnis über seinen Ursprung, seine Geschichte und seinen traditionellen Hintergrund erfasst werden kann,
in der Erwägung, dass es jedem Staat obliegt, das in seinem Hoheitsgebiet vorhandene Kulturgut vor den Gefahren des Diebstahls, der unerlaubten Ausgrabung und der unrechtmäßigen Ausfuhr zu schützen,
in der Erwägung, dass es zur Abwendung dieser Gefahren unerlässlich ist, dass sich jeder Staat in zunehmendem Maße der moralischen Verpflichtung bewusst wird, sein kulturelles Erbe und das aller Nationen zu achten,
in der Erwägung, dass Museen, Bibliotheken und Archive als kulturelle Einrichtungen sicherstellen sollen, dass ihre Sammlungen nach weltweit anerkannten moralischen Grundsätzen aufgebaut werden,
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