Verordnung über die Lehrpläne für gewerbliche und kunstgewerbliche Fachschulen, Fachschulen für wirtschaftliche Berufe und Fachschulen für Sozialberufe sowie Höhere gewerbliche und kunstgewerbliche Lehranstalten und Höhere Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe (Lehrpläne der humanberuflichen Schulen)

Typ Verordnung
Veröffentlichung 2011-11-18
Letzte Aktualisierung 2026-08-10
Status In Kraft
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 15
Änderungshistorie JSON API

– den Einfluss der Landwirtschaft auf den Naturhaushalt beschreiben und diesen in Beziehung zur ökologische Qualität der Landschaft setzen;

– wichtige globale Umweltprobleme sowie mögliche alternative gesellschaftliche und wirtschaftliche Handlungsansätze angeben;

– aus den Ergebnissen der Bodenanalyse Bedeutung und Maßnahmen für die Praxis der Bodenbewirtschaftung ableiten.

Lehrstoff:

Bodenkunde:

Bodenentstehung, -klassifizierung,-aufbau, -dynamik, Bodenfruchtbarkeit und Humus, Boden und Nährstoffe, Mangelerscheinungen, Bodengefüge, Bodenwasser, Bodenluft, Bodenleben.

Schadstoffe im Boden, Bodenkartierung und –schätzung, Praktische Bodenanalytik im Gelände und Labor, Bodenbeprobung lt. Norm, Bodenbewirtschaftung, Gefährdungen des Bodens.

Landschaftsökologie:

Naturlandschaft – Kulturlandschaft, Umwelt- und Naturschutz, Qualitätskriterien der Landschaft, Landwirtschaft und ihr Einfluss auf den Naturhaushalt.

Aktuelle Themen aus der Biologie und Ökologie (Natura 2000, konventionelle-biologische Landwirtschaft, Klimaschutz und –wandel, Stadtökologie...).

10.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Bedeutung des Bodens für die Ökosysteme und die Welternährung begründen.

– die Grundlagen der Bodenentstehung, -klassifizierung, -aufbau, und –dynamik nennen;

– den Begriff Humus, verschiedene Formen davon und seinen Einfluss auf die Bodenfruchtbarkeit erklären;

– Art und Bedeutung der wichtigsten Nährstoffe im Boden sowie den Mechanismus ihrer Bereitstellung erklären;

– die Begriffe Bodengefüge, Bodenwasser, Bodenluft, Bodenleben, Bodenschadstoffe sowie ihre Bedeutung für die Bodenfunktionen und den Menschen beschreiben;

– die Begriffe der Bodenkartierung und –schätzung und ihre Bedeutung und Anwendung für den Menschen beschreiben;

– Formen der Bodenbewirtschaftung sowie mögliche daraus resultierende Gefährdungen für Böden beschreiben;

– die Begriffe und Arbeitsfelder von Umwelt- und Naturschutz sowie politische Zuständigkeiten und Umsetzungsformen beschreiben;

– Mangelnährlösungen entsprechen der Arbeitsanleitung herstellen und ihre Auswirkung auf Pflanzen untersuchen und interpretieren;

– Böden nach den gängigsten Methoden entsprechend der Norm bzw. Arbeitsanleitung analysieren;

– einschlägige Fachtexte inhaltlich erfassen und kritisch beurteilen;

– selbstständig Fachrecherchen zu einschlägigen Themen durchführen und diese für eine vorgegebene Präsentationsaufgabe aufbereiten;

– den Einfluss der Landwirtschaft auf den Naturhaushalt beschreiben und diesen in Beziehung zur ökologische Qualität der Landschaft setzen;

– wichtige globale Umweltprobleme sowie mögliche alternative gesellschaftliche und wirtschaftliche Handlungsansätze angeben;

– aus den Ergebnissen der Bodenanalyse Bedeutung und Maßnahmen für die Praxis der Bodenbewirtschaftung ableiten.

Lehrstoff:

Bodenkunde:

Bodenentstehung, -klassifizierung,-aufbau, -dynamik, Bodenfruchtbarkeit und Humus, Boden und Nährstoffe, Mangelerscheinungen, Bodengefüge, Bodenwasser, Bodenluft, Bodenleben.

Schadstoffe im Boden, Bodenkartierung und –schätzung, Praktische Bodenanalytik im Gelände und Labor, Bodenbeprobung lt. Norm, Bodenbewirtschaftung, Gefährdungen des Bodens.

Landschaftsökologie:

Naturlandschaft – Kulturlandschaft, Umwelt- und Naturschutz, Qualitätskriterien der Landschaft, Landwirtschaft und ihr Einfluss auf den Naturhaushalt.

Aktuelle Themen aus der Biologie und Ökologie (Natura 2000, konventionelle-biologische Landwirtschaft, Klimaschutz und –wandel, Stadtökologie...).

5.3 ANGEWANDTE CHEMIE UND CHEMISCHE UMWELTANALYTIK

I. Jahrgang:

1.

und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Chemie und ihre Teilgebiete als Naturwissenschaft erklären;

– die Arbeitsweise der Chemie beschreiben;

– Stoffe, die sie kennen, den Begriffen „Element“ – „Gemenge“ – „Verbindung“ richtig zuordnen;

– die Formeln einfacher Stoffe nennen und die Wort- und Symbolgleichung für einfache Reaktionen aufstellen;

– den geschichtlichen Abriss der Entdeckung von Elementarteilchen und der Entstehung von Atommodellen beschreiben;

– die Eigenschaften und Vorkommen der Elementarteilchen nennen;

– zum Orbitalmodell die Quantenzahlen erklären und die Elektronenschreibweise für die Elemente durchführen;

– mit Hilfe des PSE zu jedem Element Ordnungszahl, Periode und Haupt- bzw. Neben-gruppe sowie die Hauptgruppenelemente nennen;

– die Eigenschaften von Elementen aus der Stellung im PSE herauslesen und für die Hauptgruppen Eigenschaften nennen;

– Eigenschaften, Vorkommen und Verwendung von wichtigen, ausgewählten Elementen nennen;

– die Grundprinzipien der Atombindung, der Ionenbindung und der Metallbindung beschreiben;

– die Elemente nach dem Bohrschen Atommodell und nach dem Orbitalmodell zeichnen und mit diesen Modellen die Bindung erklären;

– die Verbindungen mit allen Außenelektronen richtig darstellen;

– die in der Laborarbeit notwendigen Konzentrationsangaben richtig anwenden und mit ihnen rechnen;

– den Satz von Avogadro nennen und die Dichte von Gasen berechnen;

– das Prinzip des chemischen Gleichgewichts erklären und das Massenwirkungsgesetz herleiten;

– Redoxreaktionen als Elektronenübertragungsreaktionen beschreiben und zu einfachen Beispielen eine Redoxgleichung formulieren;

– Reduktions- und Oxidationsvorgänge der Technik beschreiben;

– für die wichtigsten Säuren und Basen die Formel nennen und einfache Neutralisations-gleichungen aufstellen;

– den pH – Wert und dessen Bedeutung beschreiben;

– die grundlegenden chemischen Arbeitsmethoden und Sicherheitsbestimmungen anwenden;

– mit Hilfe von einfachen Experimenten wichtige Eigenschaften ausgewählter Elemente erfassen bzw. den Unterschied zwischen physikalischen und chemischen Reaktionen beschreiben;

– mit Hilfe von physikalischen Verfahren chemische Stoffe auftrennen;

– anhand der Alkalimetalle einfache Ionenanalytik durchführen;

– anhand der Halogene einfache Ionenanalytik durchführen;

– anhand der Chalkogene einfache Ionenanalytik durchführen;

– anhand ausgewählter Nebengruppenelemente einfache Ionenanalytik beschreiben;

– Säuren-Basen-Darstellungsreaktionen und einfache Neutralisationsreaktionen planen und durchführen;

– einfache Redoxreaktionen durchführen;

– fachlich relevante Informationen beschaffen und auswerten;

– anhand von Arbeitsanleitungen Messungen, Experimente und Berechnungen eigenständig durchführen, die Ergebnisse fachlich analysieren und bewerten und diese entsprechend darstellen;

– Säuren-Basen-Darstellungsreaktionen und einfache Neutralisationsreaktionen durchführen.

Lehrstoff:

Allgemeine Chemie:

Grundbegriffe der Chemie, Atombau und Atommodelle, Periodensystem der Elemente, Bindungen: Atom-, Metall- und Ionenbindung.

Chemische Reaktionen:

Stöchiometrie, Chemisches Gleichgewicht, Redoxreaktionen und Elektrochemie, Säuren und Basen.

Anorganische Chemie I:

Ausgewählte Elemente.

Arbeiten im Chemielabor:

Labor- und Sicherheitsbestimmungen, Eigenschaften von Stoffen, Stofftrennung, Nachweisreaktionen.

II. Jahrgang:

3.

Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– Redoxreaktionen aufstellen und ausgleichen und die Grundlagen der Elektrochemie nachvollziehen und deren Umweltverträglichkeit abschätzen;

– die Elektrolyse anhand konkreter Beispiele beschreiben;

– die Eigenschaften, Bedeutung und die Verfahrenstechnik bedeutender chemischer Stoffe beschreiben;

– die Eigenschaften und die Bedeutung der Alkane und Alkene beschreiben;

– die grundlegenden Reaktionen der Alkane und Alkene beschreiben;

– die Hybridisierung des Kohlenstoffes zur Bildung der Alkane und Alkene beschreiben;

– die Eigenschaften und die Bedeutung der Halogenalkane beschreiben;

– die Umweltproblematik halogenierter Kohlenwasserstoffe hinsichtlich Ozonloch, Treibhauseffekt, Akkumulation im Boden, Gewässer und Nahrungsmitteln beschreiben;

– die Vor- und Nachteile von Kunststoffen insbesondere im Hinblick auf die Umwelt und den Umweltschutz erläutern;

– die Gleichungen einer radikalischen Polymerisation aufstellen;

– die Zusammensetzung komplexerer Mischungen mehrerer Salze (Kationen und Anionen) qualitativ analysieren;

– die Eigenschaften ausgewählter organischer Chemikalien untersuchen und deren Reaktionen im Labormaßstab durchführen;

– Säuren-Basen-Darstellungsreaktionen und einfache Neutralisationsreaktionen planen und durchführen;

– grundlegende Einflüsse von anorganischen Kontaminanten auf Ökosysteme abschätzen.

Lehrstoff:

Anorganische Chemie II:

Redoxreaktionen, Elektrolyse, Verfahrenstechnik ausgewählter chemischer Stoffe, Ionenanalytik.

Organische Chemie I:

Alkane, Halogenalkane, Alkene, Organische Reaktionen im Labormaßstab.

4.

Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Eigenschaften und die Bedeutung der Alkine beschreiben;

– die grundlegenden Reaktionen der Alkine beschreiben;

– die Eigenschaften und die Bedeutung der Aromaten und Heterozyklen beschreiben;

– die Eigenschaften und die Bedeutung der Alkohole, Phenole und Ether beschreiben;

– die Eigenschaften und die Bedeutung der Aldehyde und beschreiben;

– die Entstehung, Zusammensetzung und Gewinnung des Erdöls erläutern und die Auswirkungen von fossilen Rohstoffen auf die Umwelt abschätzen;

– verschiedene Titrationen nach vorgegebener Arbeitsanleitung richtig durchführen und die entsprechenden Konzentrationen korrekt berechnen;

– die Eigenschaften ausgewählter organischer Chemikalien untersuchen und deren Reaktionen im Labormaßstab durchführen;

– einfache Synthesereaktionen im Labor durchführen;

– einfache Neutralisationsreaktionen planen und durchführen;

– die grundlegenden Auswirkungen von organischen Kontaminanten auf Ökosysteme abschätzen.

Lehrstoff:

Organische Chemie II:

Alkine, Aromate, Heterozyklen, Alkohole, Phenole, Ether, Aldehyde, Ketone.

Erdölchemie, Organische Reaktionen im Labormaßstab.

Nasschemische Analytik:

Titrationsanalyse.

III. Jahrgang:

5.

Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die funktionellen Gruppen von Mono-, Di- und Polysacchariden, Carbonsäuren, Estern, Fetten und Kohlenhydraten angeben;

– die Struktur der Mono-, Di- und Polysaccharide, Carbonsäuren, Ester, Fette und, Kohlenhydrate beschreiben;

– das Vorkommen von Mono-, Di- und Polysacchariden, Carbonsäuren, Estern, Fetten und Kohlenhydrate beschreiben;

– die Struktur der Mono-, Di- und Polysaccharide beschreiben und zeichnen;

– Mono-, Di – und Polysaccharide, Carbonsäuren, Ester, Fette, Kohlenhydrate benennen;

– den Begriff der optischen Isomerie beschreiben;

– die Analysenmethoden der Gravimetrie, Photometrie beschreiben;

– ausgewählte Mono-, Di – und Polysaccharide, Carbonsäuren, Ester, Fette, Kohlenhydrate zeichnen;

– optische Isomerien an Molekülen bestimmen;

– analytische Untersuchungen auf Photometern durchführen;

– quantitative Analysen mit Hilfe der Titration durchführen;

– für Mono-, Di- und Polysaccharide, Carbonsäuren, Ester, Fette, Kohlenhydrate aufgrund der funktionellen Gruppen Eigenschaften ableiten;

– anhand der Parameter BSB, CSB und TOC Aussagen über die Gewässereigenschaften treffen.

Lehrstoff:

Organische Chemie III:

Carbonsäuren, Carbonsäurederivate.

Biochemie I:

Fette, Kohlenhydrate.

Umweltanalytik und angewandte Methoden I:

Methoden der quantitativen Analyse: Gravimetrie, Photometrie, Bestimmung von BSB, CSB, TOC, Stöchiometrie angewandt im analytischen Labor.

6.

Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die funktionellen Gruppen von Aminosäuren, Peptiden, Proteinen, Waschmitteln und Kunststoffen angeben;

– die Struktur der Aminosäuren, Peptiden, Proteinen, Waschmitteln und Kunststoffen beschreiben;

– das Vorkommen von Aminosäuren, Peptiden, Proteinen, Waschmitteln und Kunststoffen beschreiben;

– die Struktur der Mono-, Di – und Polysaccharide beschreiben und zeichnen;

– Aminosäuren, Peptide, Proteine, Waschmittel und Kunststoffe benennen;

– die Analysenmethoden der Atomabsorption, der Titration und Komplexometrie beschreiben;

– die Methode und den Anwendungsbereich von Aufschlüssen beschreiben;

– die Methode der Dünnschichtchromatographie beschreiben;

– ausgewählte Aminosäuren, Peptide, Proteine, Waschmittel und Kunststoffe zeichnen;

– Vorkommen und Bedeutung der Proteine bzw. Peptide und deren biologische Funktion beschreiben;

– analytische Untersuchungen auf dem Atomabsorptionsspektrometer und der Kjeldahl-Apparatur durchführen;

– quantitative Analysen mit Hilfe der Titration durchführen;

– halbquantitative Untersuchungen mit der Dünnschichtchromatographie durchführen;

– analytische Messergebnisse protokollieren;

– für Aminosäuren, Peptide, Proteine, Waschmittel und Kunststoffe aufgrund der funktionellen Gruppen bzw. Struktur Eigenschaften ableiten;

– die ökologische Problematik waschaktiver Substanzen sowie weiterer Bestandteile von Waschmitteln beurteilen und darstellen;

– Kunststoffe im ökologischen Kontext beurteilen;

– aufgrund der Primär-, Sekundär und Tertiärstruktur die Funktion von Eiweißen erklären.

Lehrstoff:

Biochemie II:

Aminosäuren, Proteine, Peptide.

Organisch-chemische Industrie:

Tenside, Kunststoffe.

Umweltanalytik und angewandte Methoden II:

Methoden der quantitativen Analyse: AAS (Atomabsorptionsspektroskopie), N-Bestimmung nach Kjeldahl, Titration, Methoden der halbquantitativen Analyse: Dünnschichtchromatographie, Stöchiometrie angewandt im analytischen Labor.

IV. Jahrgang:

7.

Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– ausgewählte Luftschadstoffe und deren Eigenschaften beschreiben;

– verschiedene Grundbegriffe der Luftchemie beschreiben;

– wichtige Grundbegriffe des Arbeitnehmerschutzes beschreiben;

– Schadstoffe und Umweltbedingungen, die zum Sommer- und Wintersmog führen beschreiben;

– die Probleme für Mensch und Umwelt, die durch Smog entstehen können beschreiben;

– den Aufbau einer Hydrid- AAS beschreiben;

– die Formeln von ausgewählte Luftschadstoffen zeichnen;

– unterschiedliche Schadstoffangaben in der Luftchemie umrechnen;

– Labors auf ihre Sicherheitseinrichtungen untersuchen;

– Sicherheitsdatenblätter lesen und wichtige Sicherheitsmaßnahmen für den Umgang mit Chemikalien daraus ableiten;

– unterschiedliche Arten der AAS sowie deren Einsatzgebiete vergleichen;

– Stammlösungen und Standards für die Atomabsorptionsspektrometrie selbstständig herstellen;

– Luftuntersuchungen auf einzelne Luftschadstoffe mithilfe der Prüfröhrchentechnik durchführen;

– für ausgewählte Luftschadstoffe anhand deren Eigenschaften einzelne Folgen ableiten;

– verschiedene Strategien zur Vermeidung oder Verminderung von Problemen, die durch unterschiedliche Smogarten entstehen, erläutern.

Lehrstoff:

Luftchemie I:

Grundlagen und Grundbegriffe der Luftchemie, Luftschadstoffe, Smog.

Umweltanalytik und angewandte Methoden III:

Prüfröhrchentechnik, Sicherheit im Labor, Atomabsorptionsspektrometrie.

8.

Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Bedeutung der Ozonschicht und die Verursacher sowie den Mechanismus, welche zu der Zerstörung der Ozonschicht führt beschreiben;

– wichtige Verursacher der Ozonschichtzerstörung nennen, sowie deren Verwendungsmöglichkeiten und wichtige Eigenschaften beschreiben;

– Ersatzstoffe für die Verursacher der Ozonschichtzerstörung angeben;

– die Stoffe, die zum natürlichen und anthropogen verursachten Treibhauseffekt führen beschreiben;

– Grundbegriffe der Toxikologie (Toxikodynamik, Toxikokinetik) beschreiben;

– das allgemeine Grundprinzip einer Chromatographie beschreiben;

– den prinzipiellen Aufbau einer HPLC und GC beschreiben;

– die Gleichungen des Chapman Zyklus sowie der Ozonzerstörung aufstellen und Folgen daraus ableiten;

– unterschiedliche Prognosen machen, die durch eine Temperaturerhöhung der Erde entstehen können;

– anhand der Eigenschaften von Stoffen unterschiedliche Gefahren für die Gesundheit herauslesen;

– eine HPLC und GC mithilfe einer Arbeitsanweisung und leichter Hilfestellung bedienen;

– den speziellen Aufbau einer GC und HPLC anhand dem allgemeinem Prinzip der Chromatographie herausarbeiten;

– eine Extraktion als Probenvorbereitung durchführen;

– analytische Messergebnisse protokollieren;

– Berechnungen zur Herstellung von unterschiedlichen Lösungen für das Labor selbstständig berechnen;

– Stammlösungen und Standards selbstständig herstellen;

– die Gleichungen des Chapman Zyklus sowie der Ozonzerstörung aufstellen und Folgen daraus ableiten;

– verschiedene Strategien vorschlagen, wie der Ausstoß von unterschiedlichen Treibhausgases reduziert werden könnte;

– eigenständig naturwissenschaftlich-technische Aufgabenstellungen bearbeiten, Ergebnisse auswerten, interpretieren;

– Ergebnisse chromatographischer Untersuchungen auswerten.

Lehrstoff:

Luftchemie II:

Ozonloch, Treibauseffekt.

Toxikologie:

Grundbegriffe, Parameter.

Chromatographie:

HPLC, GC, Stöchiometrie angewandt im analytischen Labor, Extraktionsverfahren als Probenvorbereitung.

V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die chemischen Grundlagen des Bodens beschreiben;

– die Kreisläufe wichtiger Nährstoffe erklären;

– die positiven und negativen Auswirkungen der Düngung beschreiben;

– eine Reihe von Bodenschadstoffen angeben;

– verschiedene Methoden der Extraktion von Bodeninhaltsstoffen beschreiben;

– den Aufbau einer ICP-OES beschreiben;

– die Grundbegriffe der Molekularbiologie nennen;

– die Kreisläufe im Boden mit Reaktionsgleichungen wiedergeben;

– Möglichkeiten der Reduktion von Schwermetallen nennen;

– den Gehalt von Bodennährstoffen nach gültigen Normen bestimmen;

– ein ICP-OES mit Hilfe einer Arbeitsanleitung bedienen;

– verschiedene Methoden der Probenvorbereitung durchführen;

– Methoden der Gentechnik beschreiben;

– auf die Qualität von Böden aufgrund der untersuchten Parameter rückschließen;

– anhand der Analysenergebnisse Düngemittelberechnungen durchführen;

– Pestizidbelastungen bewerten und interpretieren;

– Alternativen zum chemischen Pflanzenschutz beschreiben und beurteilen;

– die Richtigkeit der Probenvorbereitung beurteilen;

– die Problematik der Gentechnik beschreiben und diskutieren.

Lehrstoff:

Bodenchemie:

Grundlagen des Bodens, Nährstoffe, Bodenschadstoffe (Schwermetalle, Pestizide, …).

Umweltanalytik und angewandte Methoden III:

ICP-OES, HPLC, GC, Probenvorbereitungen (Aufschlüsse, Extraktionen, SPE).

Molekularchemie:

Grundlagen, Gentechnik.

10.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die chemischen Grundlagen des Bodens beschreiben;

– die Kreisläufe wichtiger Nährstoffe erklären;

– die positiven und negativen Auswirkungen der Düngung beschreiben;

– eine Reihe von Bodenschadstoffen angeben;

– verschiedene Methoden der Extraktion von Bodeninhaltsstoffen beschreiben;

– den Aufbau einer ICP-OES beschreiben;

– die Grundbegriffe der Molekularbiologie nennen;

– die Kreisläufe im Boden mit Reaktionsgleichungen wiedergeben;

– Möglichkeiten der Reduktion von Schwermetallen nennen;

– den Gehalt von Bodennährstoffen nach gültigen Normen bestimmen;

– ein ICP-OES mit Hilfe einer Arbeitsanleitung bedienen;

– verschiedene Methoden der Probenvorbereitung durchführen;

– Methoden der Gentechnik beschreiben;

– auf die Qualität von Böden aufgrund der untersuchten Parameter rückschließen;

– anhand der Analysenergebnisse Düngemittelberechnungen durchführen;

– Pestizidbelastungen bewerten und interpretieren;

– Alternativen zum chemischen Pflanzenschutz beschreiben und beurteilen;

– die Richtigkeit der Probenvorbereitung beurteilen;

– die Problematik der Gentechnik darstellen und diskutieren.

Lehrstoff:

Bodenchemie:

Grundlagen des Bodens, Nährstoffe, Bodenschadstoffe (Schwermetalle, Pestizide, …).

Umweltanalytik und angewandte Methoden III:

ICP-OES, HPLC, GC, Probenvorbereitungen (Aufschlüsse, Extraktionen, SPE).

Molekularchemie:

Grundlagen, Gentechnik.

5.4 ANGEWANDTE PHYSIK UND PHYSIKALISCHE UMWELTANALYTIK, MESS- UND REGELTECHNIK

I. Jahrgang:

1.

und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Physik als Naturwissenschaft beschreiben;

– die Teilgebiete der Physik nennen;

– die Arbeitsweise der Physik beschreiben;

– wärmetechnische Energiesparmaßnahmen nennen;

– die Grundlagen des Magnetismus beschreiben;

– grundlegende Maßgrößen und Maßeinheiten nennen und konvertieren;

– wichtige Phänomen der Hydrostatik und Aerostatik nennen und beschreiben;

– die verschiedenen Größen aus dem Bereich der Wärmelehre erkennen und bestimmen;

– die Arten verschiedener Bewegungstypen beschreiben und wichtige Parameter berechnen und messen;

– Methoden zur Messung und Bestimmung physikalischer Größen nennen und anwenden;

– Messergebnisse bewerten;

– die Begriffe Arbeit, Energie, Leistung erklären und anwenden;

– wärmetechnische Bauteilparameter berechnen und einfache Energiesparmaßnahmen umsetzen.

Lehrstoff:

Physik als Naturwissenschaft:

Teilgebiete der Physik, Arbeitsweise der Physik, Aufbau der Körper, physikalische Stoffeigenschaften.

Größenlehre:

Größen und Maßsysteme, Größengleichungen, Einheiten, Umrechnen von Einheiten, Messung einfacher physikalischer Größen.

Wärmelehre I:

Wärmemenge, Energie, Leistung, Temperatur, Wärmeausdehnung, Berechnung und Messung thermisch relevanter Parameter, Wärmeausbreitung, U-Wert, Wärmedämmung, Energiesparmaßnahmen, Grundlagen der Kalorimetrie, Wärmekapazität, Kreisprozesse, Wirkungsgrad.

Grundlegende Funktion von Wärmekraftmaschinen: Wärmepumpe, Verbrennungsmotoren, Phasenübergänge.

Bewegungslehre:

Arten der Bewegung, gleichförmige und gleichmäßige beschleunigte Bewegung, Arbeit, Leistung, Energie.

Hydrostatik und Aerostatik:

Eigenschaften des Wassers, hydrostatischer Druck, Auftrieb, Anwendungen, Gasgesetze, Wetterelemente.

Magnetismus:

Grundlagen des Magnetismus, Dipole, magnetische Stoffe, Magnetfelder.

II. Jahrgang:

3.

Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Grundlagen der Mechanik nennen und anwenden;

– wichtige Begriffe der Wärmelehre und deren Anwendungen nennen und anwenden;

– wichtige Begriffe der Festigkeitslehre nennen und können sie anwenden;

– die Grundlagen der Mechanik nennen und mechanische Größen berechnen und bestimmen;

– wichtige Größen der Festigkeitslehre erklären und bestimmen;

– die verschiedenen Größen aus dem Bereich der Wärmelehre erkennen und bestimmen;

– die Arten verschiedener Bewegungstypen nennen und wichtige Parameter berechnen und messen;

– wärmetechnische Bauteilparameter berechnen und bewerten;

– den Begriff Energiekennzahl erklären, bewerten und Maßnahmen zur Verbesserung der Energiekennzahl vorschlagen.

Lehrstoff:

Mechanik:

Statik: Kräfte, Kraftmessung, Vektoren, Berechnungsverfahren, Drehmoment, Kippen, Statik von Bauelementen, Anwendungen.

Festigkeitslehre:

Eigenschaften von Festkörpern, Beanspruchungsarten, Kenngrößen der Festigkeitslehre, Hooksches Gesetz.

Wärmelehre II:

Wärmeausbreitung, U-Wert, Wärmedämmung, Energiesparmaßnahmen, Energiekennzahl, Energieausweis.

Bewegungslehre:

Gleichförmige und gleichmäßige beschleunigte Bewegung

4.

Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Gesetze der Strömungslehre nennen und anwenden;

– zwischen verschiedenen Strömungsarten unterscheiden;

– Anwendungen von strömenden Gasen und Flüssigkeiten beschreiben;

– die Bewegungsgrößen von Flüssigkeiten und Gasen berechnen und messen;

– die verschiedenen Größen aus dem Bereich der Wärmelehre erkennen und bestimmen;

– die Arten verschiedener Bewegungstypen beschreiben und wichtige Parameter berechnen und messen;

– wärmetechnische Bauteilparameter berechnen und bewerten;

– die Anwendungen von strömenden Flüssigkeiten und Gasen nennen und erklären;

– das Energiepotential von strömenden Flüssigkeiten und Gasen bewerten und daraus abgeleitete Anlagen zur nachhaltigen Energieerzeugung erklären;

– die Möglichkeiten zur Nutzung der Wasserkraft nennen;

– den grundlegenden Aufbau und die Funktion von Wasserkraftanlagen erklären und bewerten;

– die Möglichkeiten zur Nutzung der Windkraft nennen und diese Anlagen erklären sowie bewerten;

– den grundlegenden Aufbau und die Funktion von Windkraftanlagen erklären und bewerten.

Lehrstoff:

Bewegung von Fluiden:

Gesetze der Strömungslehre, Strömungsarten, Messmethoden, Wasserkraftanlagen, Turbinen und andere Anwendungen.

Bewegung von Gasen:

Gasströmung, Strömungsmessung, Messmethoden, Windkraftanlagen und andere Anwendungen.

Wärmelehre II:

Wärmeausbreitung, U-Wert, Wärmedämmung, Energiesparmaßnahmen, Energiekennzahl, Energieausweis.

Bewegungslehre:

Gleichförmige und gleichmäßige beschleunigte Bewegung.

III. Jahrgang:

5.

Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Grundlagen der Elektrostatik und praktische Anwendungen erklären;

– die Gefahren des elektrischen Stroms beschreiben;

– den Begriff Elektrodynamik erklären und praktische Anwendungen nennen;

– wichtige Größen der Elektrotechnik nennen und erklären;

– die Möglichkeiten zur Erzeugung elektrischer Energie erklären;

– die Eigenschaften elektrostatischer Felder beschreiben;

– wichtige physikalische Größen der Elektrostatik nennen und diese erklären und berechnen;

– wichtige Kenngrößen der Elektrodynamik erklären und berechnen;

– die Messung wichtiger elektrischer Kenngrößen der Elektrotechnik erklären und durchführen;

– die Messung wichtiger elektrischer Wechselgrößen erklären und durchführen;

– wichtige Gesetzmäßigkeiten der Elektrotechnik erklären und können anwenden;

– elektrische und elektronische Schaltungen dimensionieren und testen;

– die Gefahren des elektrischen Stroms erkennen und bewerten;

– die Wirkung des elektrischen Stroms auf den menschlichen Körper abschätzen;

– mögliche Maßnahmen zum Schutz vor den Gefahren des elektrischen Stroms nennen, erklären und anwenden;

– die Funktion elektrischer und elektronischer Bauelemente erklären und praktisch anwenden.

Lehrstoff:

Elektrostatik:

Ladungen, Eigenschaften des elektrostatischen Feldes, Kenngrößen, Bioelektrizität, atmosphärische Elektrizität, Anwendungen der Elektrostatik.

Elektrodynamik I:

Elektrischer Strom und elektrische Stromkreise, Elektrische Kenngrößen, Arbeit, Leistung: Berechnung und Messung, Smart-Metering, Gesetzmäßigkeiten der Elektrodynamik, Messung und Berechnung wichtiger Kenngrößen, Schaltungsdimensionierung, Wechselgrößen: Kenngrößen, Messung und Berechnung wichtiger Kenngrößen, Gefahren des elektrischen Stroms, Grenzwerte, Wirkung auf den Menschen, Schutzmaßnahmen.

Erzeugung elektrischer Energie I:

Grundlagen, Kraftwerkstypen, Spannungssysteme, Energietransport.

Bauelemente der Elektrotechnik I:

Aufbau und Funktion wichtiger Bauelemente der Elektrotechnik.

Berechnung und Anwendung wichtiger Bauelemente der Elektrotechnik.

6.

Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– wichtige Größen der Elektrotechnik nennen und erklären;

– grundlegende elektromagnetische Zusammenhänge beschreiben;

– die Messung wichtiger elektrischer Kenngrößen der Elektrotechnik erklären und durchführen;

– die Messung wichtiger elektrischer Wechselgrößen erklären und durchführen;

– die Interaktionsmechanismen zwischen elektrischen und magnetischen Feldern nennen und beschreiben;

– Anwendungen von magnetischen und elektrischen Feldern in der Elektrotechnik nennen und erklären;

– wichtige Gesetzmäßigkeiten der Elektrotechnik erklären und praktisch anwenden;

– elektrische und elektronische Schaltungen dimensionieren und testen;

– mögliche Maßnahmen zum Schutz vor den Gefahren des elektrischen Stroms nennen, erklären und anwenden;

– die Funktion elektrischer und elektronischer Bauelemente erklären und praktisch anwenden;

– Möglichkeiten zur Erzeugung von elektrischer Energie erklären und in Bezug auf deren Nachhaltigkeit bewerten;

– wichtige Systemparameter von Anlagen zur Erzeugung elektrischer Energie nennen, diese praktisch messen und bewerten.

Lehrstoff:

Elektrodynamik II:

Kenngrößen, Gesetzmäßigkeiten der Elektrodynamik, Messung und Berechnung wichtiger Kenngrößen, Schaltungsdimensionierung, Wechselgrößen: Kenngrößen, Messung und Berechnung wichtiger Kenngrößen, Gefahren des elektrischen Stroms, Schutzmaßnahmen, Anwendungen.

Bauelemente der Elektrotechnik II:

Aufbau und Funktion wichtiger Bauelemente der Elektrotechnik, Berechnung und Anwendung wichtiger Bauelemente der Elektrotechnik.

Elektromagnetische Felder:

Grundlagen (Induktion, Feldbilder etc.), Anwendungen (Motor, Generator etc.), Elektrosmog.

Erzeugung und Speicherung elektrischer Energie:

Grundlagen, Kraftwerkstypen, Brennstoffzellen, Batterie, Akku, Photovoltaik, Spannungssysteme, Energietransport, Umweltschutz, Nachhaltigkeit.

IV. Jahrgang:

7.

Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– wichtige Begriffe der Akustik erklären;

– den Vorgang des Hörens erklären;

– grundlegende Eigenschaften des Schalls und der Schallausbreitung erklären;

– wichtige Elemente der akustischen Übertragungskette nennen und grundlegend erklären;

– die Auswirkungen von Lärm auf den Menschen beschreiben;

– relevante Grenzwerte im Bereich des Lärmschutzes nennen;

– die Entstehung, Eigenschaften und Wirkung verschiedenen Strahlungsarten erklären;

– den Aufbau der Atome und die Grundzüge des derzeitigen Standardmodells beschreiben;

– technische Möglichkeiten der akustischen Schallumsetzung erklären und verwenden;

– Methoden der Lärmmesstechnik erklären und durchführen;

– die Grundzüge des Lärmschutzes erklären;

– die Kenngrößen radioaktiver Strahlung und deren Grenzwerte beschreiben;

– Möglichkeiten des Strahlenschutzes nennen und erklären;

– wichtige Kenngrößen der Akustik erklären, nach gängigen Normen berechnen, messen und bewerten;

– Lärmmessungen nach gängigen Normen praktisch durchführen und bewerten;

– umweltrelevante akustische Gefahren beurteilen und Maßnahmen zur Abwehr nennen und erklären;

– Messungen an radioaktiven Strahlern durchführen, diese identifizieren und die Ergebnisse bewerten.

Lehrstoff:

Akustik – Schall – Lärm:

Schall, Schallumsetzung, Schallausbreitung und Schallmessung, Hören, Lärm und Auswirkungen auf den Menschen, Akustische Kenngrößen, Pegelgrößen, Lärmmessungen nach gängigen Normen, Grundzüge des Lärmschutzes Kenngrößen.

Radioaktivität I:

Atomaufbau, Grundzüge des Standardmodells, Strahlungsarten (IR, UV, X-Ray, radioaktive Strahlung), Kernzerfall, Zerfallsgesetz, Kenngrößen und Messmethoden, Grenzwerte.

8.

Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Entstehung, Eigenschaften und Wirkung verschiedenen Strahlungsarten erklären;

– den Aufbau der Atome und die Grundzüge des derzeitigen Standardmodells der Physik erklären;

– Anwendungen der Radioaktivität beschreiben;

– die Gefahren radioaktiver Strahlung erklären;

– die grundlegenden Funktionen von Mess-Steuer-Regeltechnik (MSR)-Systemen beschreiben;

– Anwendungen der MSR-Technik im Umwelttechnikbereich erkennen und technisch erfassen;

– die Funktion von Speicher-Programmierbaren-Steuerungen (SPS) erklären und deren Einsatzmöglichkeiten im Umwelttechnikbereich beschreiben;

– die Grundzüge von Prozessleitsystemen nennen;

– die Kenngrößen radioaktiver Strahlung und deren Grenzwerte beschreiben;

– Möglichkeiten des Strahlenschutzes nennen und erklären;

– die Grundlagen der Digitaltechnik und von digitalen Elementen beschreiben und anwenden;

– Regeleinrichtungen nach gängigen Normen zeichnerisch darstellen;

– die Funktion und die spezifischen Anwendungsmöglichkeiten von Sensoren, Messgeräten und anderer wichtiger Elemente für die MSR- Technik erklären und nutzen;

– vorgegebene Aufgabenstellungen aus dem Bereich der Umwelttechnik selbstständig programmieren, das Programm an die SPS übertragen und die Funktion an Modellen testen;

– Messungen an radioaktiven Strahlern durchführen, diese identifizieren und die Ergebnisse bewerten;

– Methoden des Strahlenschutzes im Rahmen von Experimenten praktisch anwenden.

Lehrstoff:

Mess- Steuer- und Regeltechnik (MSR-Technik):

Elektrische Messmethoden, Sensoren.

Messgeräte für den MSR-Bereich.

Mess-Steuer- und Regeleinrichtungen, Prozessleittechnik.

Grundlagen der Digitaltechnik, digitale Elemente.

Steuerungen und Regelungen, SPS.

Programmierung von SPS.

MSR-Anwendungen im Umwelttechnik- bzw. Umweltschutzbereich.

Normgerechte Darstellung von Regeleinrichtungen.

Radioaktivität II:

Atomaufbau, Grundzüge des Standardmodells.

Strahlungsarten (IR, UV, X-Ray, radioaktive Strahlung).

Kernzerfall, Zerfallsgesetz.

Kenngrößen und Messmethoden, Grenzwerte.

Strahlenschutz.

Anwendungen.

V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Entstehung, Eigenschaften, Wirkung und Gefahren verschiedener Strahlungsarten erklären;

– die Kenngrößen radioaktiver Strahlung und deren Grenzwerte beschreiben;

– die Möglichkeiten zur Entsorgung radioaktiver Stoffe erklären;

– ausgewählte Themen der modernen Physik erklären und diskutieren;

– wichtige Anwendungen der Optik nennen und erklären;

– Elemente der Beleuchtungstechnik und deren Funktion beschreiben;

– Möglichkeiten des Strahlenschutzes nennen und erklären;

– den Begriff Umgebungsstrahlung erklären und messen;

– Anwendungen optischer Effekte in der chemischen Analyse und Gerätetechnik erklären und in Experimenten nachvollziehen;

– die verschiedene Strahlungsarten, Kenngrößen beschreiben und messen, sowie deren Gefahren einschätzen und abwehren;

– Anwendungen von ionisierender Strahlung nennen und erklären;

– die Möglichkeiten zur Erzeugung von Energie aus nuklearen Brennstoffen nennen und deren Grundlagen erklären;

– Methoden des Strahlenschutzes im Rahmen von Experimenten praktisch anwenden;

– die Funktion von Anlagen zur Erzeugung von Energie aus nuklearen Brennstoffen erklären und in Bezug auf deren Gefahren und Umweltverträglichkeit bewerten;

– die Problematik der Entsorgung radioaktiver Stoffe erklären und in Bezug auf deren Gefahren und Umweltverträglichkeit bewerten;

– wichtige Kenngrößen und Gesetzmäßigkeiten der Optik erklären, berechnen, messen und die Ergebnisse interpretieren.

Lehrstoff:

Radioaktivität III:

Strahlungsarten (IR, UV, X-Ray, radioaktive Strahlung).

Kernzerfall, Zerfallsgesetz.

Biologische Wirkung, Umgebungsstrahlung.

Kenngrößen und Messmethoden, Grenzwerte, Strahlenschutz.

Kernenergie, Anlagen zur Energieerzeugung.

Entsorgung radioaktiven Abfalls.

Anwendungen ionisierender Strahlung.

Ausgewählte Kapitel der modernen Physik (zB Standardmodell,, Astrophysik, Relativität).

Optik:

Grundlegende Eigenschaften des Lichts.

Interferenz, Polarisation.

Physikalisch-optische Kenngrößen.

Geometrische Optik: Grundlagen, Elemente, Anwendungen.

Spektren, Spektralanalyse.

Optische Gerätetechnik: Mikroskop, Laser, chemische Analyse und Gerätetechnik.

Beleuchtungstechnik.

10.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Entstehung, Eigenschaften, Wirkung und Gefahren verschiedener Strahlungsarten erklären;

– die Kenngrößen radioaktiver Strahlung und deren Grenzwerte beschreiben;

– die Möglichkeiten zur Entsorgung radioaktiver Stoffe erklären;

– ausgewählte Themen der modernen Physik erklären und diskutieren;

– wichtige Anwendungen der Optik nennen und erklären;

– Elemente der Beleuchtungstechnik und deren Funktion beschreiben;

– Möglichkeiten des Strahlenschutzes nennen und erklären;

– den Begriff Umgebungsstrahlung erklären und diese messen;

– Anwendungen optischer Effekte in der chemischen Analyse und Gerätetechnik erklären und in Experimenten nachvollziehen;

– die verschiedene Strahlungsarten, Kenngrößen beschreiben und messen sowie deren Gefahren einschätzen und abwehren;

– Anwendungen von ionisierender Strahlung nennen und erklären;

– die Möglichkeiten zur Erzeugung von Energie aus nuklearen Brennstoffen nennen und deren Grundlagen erklären;

– Methoden des Strahlenschutzes im Rahmen von Experimenten praktisch anwenden;

– die Funktion von Anlagen zur Erzeugung von Energie aus nuklearen Brennstoffen erklären und in Bezug auf deren Gefahren und Umweltverträglichkeit bewerten;

– die Problematik der Entsorgung radioaktiver Stoffe erklären und in Bezug auf deren Gefahren und Umweltverträglichkeit bewerten;

– wichtige Kenngrößen und Gesetzmäßigkeiten der Optik erklären, berechnen, messen und die Ergebnisse interpretieren.

Lehrstoff:

Radioaktivität III:

Strahlungsarten (IR, UV, X-Ray, radioaktive Strahlung).

Kernzerfall, Zerfallsgesetz.

Biologische Wirkung, Umgebungsstrahlung.

Kenngrößen und Messmethoden, Grenzwerte, Strahlenschutz.

Kernenergie, Anlagen zur Energieerzeugung.

Entsorgung radioaktiven Abfalls.

Anwendungen ionisierender Strahlung.

Ausgewählte Kapitel der modernen Physik (zB Standardmodell,, Astrophysik, Relativität).

Optik:

Grundlegende Eigenschaften des Lichts.

Interferenz, Polarisation.

Physikalisch-optische Kenngrößen.

Geometrische Optik: Grundlagen, Elemente, Anwendungen.

Spektren, Spektralanalyse.

Optische Gerätetechnik: Mikroskop, Laser, chemische Analyse und Gerätetechnik.

Beleuchtungstechnik.

6.

NACHHALTIGE TECHNIKEN UND TECHNOLOGIEN

6.1 VERARBEITUNGS- UND UMWELTTECHNIK

II. Jahrgang:

3.

Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– Umfang und Inhalt der Verarbeitungs- und Umwelttechnik erfassen;

– die Teilgebiete der Verarbeitungs- und Umwelttechnik zuordnen;

– die Arbeitsweise der Verarbeitungs- und Umwelttechnik in den jeweiligen Teilgebieten beschreiben;

– grundlegende Vorgaben zur graphische Darstellung, technische Fakten und Problemstellungen beschreiben;

– verschiedene praktische Tätigkeiten lösungsorientiert durchführen;

– Bauteile nach gültigen Normen darstellen;

– technische Zeichnungen in die praktische Herstellung von Werkstücken umsetzen;

– verarbeitungstechnische Maschinen und deren Bedienung einschließlich der Sicherheitsvorschriften beschreiben.

Lehrstoff:

Normgerechte Werkzeichnung:

Linienarten, Linienbreiten, Normalrisse, Freihandskizzen.

Verbindungstechnik:

Lösbar, nicht lösbar, Schraubenverbindung, Schweißen, Löten.

Verarbeitungstechnik:

Aufbau von Maschinen, Inbetriebnahme, Arbeitstechniken.

Sicherheitsvorschriften, Unfallverhütung.

4.

Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– graphische Darstellungsmöglichkeiten beschreiben und deren praktische Umsetzung erklären;

– praktische Fertigungsmöglichkeiten beschreiben und in einfachen Projekten anwenden;

– technische Zeichnungen lesen, beschreiben und anfertigen;

– verschiedene verarbeitungstechnische Maschinen und entsprechende Sicherheitsvorschriften erklären und diese eigenständig unter Verwendung von Anleitungen bedienen;

– Darstellungen normgerecht bemaßen und bewerten.

Lehrstoff:

Normgerechte Werkzeichnung:

Normgerechte Bemaßung.

Werkstättenordnung:

Sicherheitsvorschriften, Unfallverhütung.

Werkzeugkunde:

Handwerkzeuge, Handmaschinen, Standmaschinen.

Verarbeitungstechnik:

Arbeitstechniken, Sicherheitsvorschriften.

6.2 UMWELTTECHNOLOGIE UND INNOVATION

III. Jahrgang:

5.

Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– das Wasser in seinem globalen Kreislauf erfassen und die Bedeutung verschiedener Wasservorkommen beschreiben;

– die einschlägigen Techniken und Technologien der Trinkwasserversorgung mit Trinkwassergewinnung und -aufbereitung erklären;

– die grundlegenden Techniken und die Funktionsweise von Abwasserbehandlungsanlagen erklären;

– die Grundlagen zur Abfallwirtschaft und die Technologien zur Abfallbehandlung, Abfallverwertung und Abfallentsorgung erklären und die Aufgaben eines Abfallbeauftragten in Theorie und Praxis durchführen;

– die Möglichkeiten verschiedener Abfallsammel-, -trenn- und –behandlungssysteme erklären und anwendungsbezogene Untersuchungen durchführen;

– haustechnische Wasserversorgungsanlagen und Entwässerungsanlagen erläutern und praktisch erklären;

– entsprechende Methoden zur Abfalluntersuchung (zB Müllanalyse) anwenden und bewerten;

– spezielle Behandlungsmöglichkeiten von Abfall (zB Kompostierung, Recycling) erklären und anwenden.

Lehrstoff:

Wasser – Allgemein:

Wasserkreislauf, Wasservorkommen und deren Bedeutung, Wasserarten.

Wasser – Trinkwasser:

Trinkwasserversorgung, Trinkwassergewinnung und –aufbereitung, haustechnische Wasserversorgungssysteme.

Wasser – Abwasser I:

Abwasserreinigung (KKA), haustechnische Entwässerungsanlagen.

Abfall I:

Müllsammel- und –trennsysteme, Müllanalyse, Kompostierung, Abfallaufbereitung, Recyclingverfahren, Deponien und Altlasten.

6.

Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– einschlägige Techniken der Abwasserreinigung und Schlammbehandlung und deren praktische Durchführung erklären;

– die Techniken von Abfallsortier- und -behandlungsanlagen erklären und können praktisch anwenden;

– die Problematik von Altlasten und die Technologien der Abfallentsorgung in der Praxis erklären;

– einfache Hausabwasserinstallationen aufbauen;

– elektrische Installationen laut Plan aufbauen, erklären und die Gefahren des elektrischen Stroms abschätzen sowie Sicherheitsmaßnahmen durchführen.

Lehrstoff:

Wasser – Abwasser II:

Abwasserreinigung, Tropfkörperverfahren und weitere Technologien der Abwasserbehandlung, Schlammbehandlung und Schlammverwertung.

Abfall II:

Recyclingverfahren, Sortier- und Behandlungsanlagen, Deponien und Altlasten.

Elektroinstallationen:

Verkabelungstechniken, Schaltpläne, Verteilerkästen, wichtige Bauteile und Bauteilgruppen (zB Steckdosen und Stecker, Schalter), Gefahren.

IV. Jahrgang:

7.

Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Grundlagen der Energietechnik und deren Anwendungen erklären;

– die Grundzüge der Heizungstechnik und deren Anwendungen erklären;

– wichtige Kreisprozesse erklären und Anwendungen nennen;

– verschiedene Energieformen nennen, deren technischen Nutzen erklären und bewerten;

– die Bedeutung und Berechnung wichtiger energietechnischer und heizungstechnischer Kennzahlen zu Gebäuden erklären und diese praktisch messen;

– eine Energiestromanalyse nach gängigen praktisch Methoden durchführen;

– Analysen, Messungen und Auswertungen von Energie- und Massenflüssen durchführen und bewerten;

– Energieeinsparungsmaßnahmen nach gängigen Methoden praktisch umsetzen und bewerten.

Lehrstoff:

Energietechnik:

Energieformen, Energieumwandlung, Kreisprozesse, kalorische Kraftwerke, Energiestromanalyse.

Heizungstechnik:

Brennstoffe, Heizkessel, Heizungsanlagen.

Gebäudetechnik I:

Wärmedämmung, U-Wert, Heizlast, Energieausweis für Gebäude.

8.

Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die wichtigsten Technologien und Techniken zur Luftreinhaltung erklären und anwenden;

– wichtige Energiekennzahlen für Gebäude berechnen und bewerten;

– die Bedeutung der Müllverbrennung, den technischen Aufbau und die Funktionsweise gängiger Verbrennungstechniken schlüssig erklären;

– die gängigen Abgasparameter messen, bewerten und interpretieren.

Lehrstoff:

Luftreinhaltung:

Entstaubung, Entschwefelung, Entstickung, weitere Verfahren zur Luftreinhaltung, Rauchgasanalyse, Staubmessung.

Gebäudetechnik II:

Energiekennzahlen, Energiesparen.

Abfall:

Thermische Abfallverwertung, Müllverbrennungsanlagen.

V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Grundprinzipien der Sicherheitstechnik in Betrieben erklären und entsprechende Maßnahmen durchführen;

– Methoden der technischen Risikoanalyse anwenden;

– den technischen Umweltschutz auf Produktions- und Produktebene verstehen und branchenspezifisch anwenden;

– Untersuchungen zu neuen Technologien des Umweltschutzes praktisch durchführen, die Ergebnisse analysieren und bewerten;

– sich mit regenerativen Energien in Praxis und Theorie auseinander setzen und diese bewerten;

– Schall und Lärm als Größen erklären, messen und bewerten;

– Methoden des Lärmschutzes messtechnisch bewerten;

– neue innovative Techniken und Technologien der Umwelttechnik und Energieerzeugung nennen und deren Nutzen bewerten.

Lehrstoff:

Produktions- und produktintegrierter Umweltschutz (ökologische Qualitätssicherung, Kreislaufführung, Nachhaltigkeit).

Branchenspezifische Umweltschutzeinrichtungen (zB metall-, holzverarbeitende Industrie, Papierindustrie, Kunststoffverarbeitung).

Sicherheit in Betrieben, Methoden der Risikoanalyse.

Spezielle und neue Technologien im Umweltbereich.

Lärm- und Lärmschutz.

Regenerative Energieerzeugung.

10.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Grundprinzipien der Sicherheitstechnik in Betrieben erklären und entsprechende Maßnahmen durchführen;

– Methoden der technischen Risikoanalyse anwenden;

– den technischen Umweltschutz auf Produktions- und Produktebene erläutern und branchenspezifisch anwenden;

– Untersuchungen zu neuen Technologien des Umweltschutzes praktisch durchführen, die Ergebnisse analysieren und bewerten;

– sich mit regenerativen Energien in Praxis und Theorie auseinander setzen und diese bewerten;

– Schall und Lärm als Größen erklären, messen und bewerten;

– Methoden des Lärmschutzes messtechnisch bewerten;

– neue innovative Techniken und Technologien der Umwelttechnik und Energieerzeugung erkennen und deren Nutzen bewerten und diese aktiv vorantreiben.

Lehrstoff:

Produktions- und produktintegrierter Umweltschutz (ökologische Qualitätssicherung, Kreislaufführung, Nachhaltigkeit).

Branchenspezifische Umweltschutzeinrichtungen (zB metall-, holzverarbeitende Industrie, Papierindustrie, Kunststoffverarbeitung).

Sicherheit in Betrieben, Methoden der Risikoanalyse.

spezielle und neue Technologien im Umweltbereich.

Lärm- und Lärmschutz.

Regenerative Energieerzeugung.

6.3 LEBENSRAUMGESTALTUNG UND RAUMPLANUNG

IV. Jahrgang:

7.

Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– Inhalt der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie sowie ihre Bedeutung auf nationales Wasserrecht und Wasserwirtschaft beschreiben und anwenden;

– die wesentlichen Strategien im Hochwasserschutz sowie ihre Vor- und Nachteile erklären;

– die Methode der hydromorphologischen Zustandserhebung von Fließgewässern selbstständig und fachlich richtig anwenden und entsprechende Schlüsse und Maßnahmen ableiten;

– Kriterien für die ökologische Funktionsfähigkeit von Fließgewässern im Gelände erkennen und beschreiben;

– die Grundsätze der Baubiologie beschreiben und entsprechende Anwendungen und Maßnahmen erklären und praktisch umsetzen.

Lehrstoff:

Wasserwirtschaft und Fließgewässerschutz:

Bewertung der ökologischen Funktionsfähigkeit eines Fließgewässerabschnittes mittels hydromorphologischer Zustandserhebung, Wasserrecht und Wasserwirtschaft in der EU, Hochwasserschutzstrategien.

Baubiologie I:

Grundsätze der Baubiologie, Baustoffe, Bauformen, Wärmedämmung, Baukonstruktion, Wärmeabgabesysteme.

Konzipierung eines Passivhauses unter Berücksichtigung und Anwendung der Baubiologie:

Wahl des Standortes, Erstellung Grundrisse und Ansichten, Baukonstruktion, Baustoffe, U-Wert-Berechnung.

8.

Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Grundsätze der Baubiologie beschreiben und entsprechende Anwendungen und Maßnahmen erklären und praktisch umsetzen;

– die Grundsätze der Baukonstruktion und entsprechende Maßnahmen beschreiben;

– ein Wohnhaus unter Berücksichtigung baubiologischer Kriterien für ein konkretes Grundstück auf Einreichplanniveau planen, zeichnen und energetisch berechnen;

– das Arbeitsgebiet der Vermessungskunde sowie seine Umsetzung und Bedeutung für den Menschen beschreiben;

– Höhenunterschiede im Gelände mit Hilfe des Nivelliergerätes richtig messen und berechnen;

– Einsatzgebiete und Möglichkeiten einer GIS-Software beschreiben und einfache Anwendungen durchführen;

– das Arbeitsgebiet der Landschaftsplanung sowie seine Umsetzung und Bedeutung für den Menschen beschreiben und argumentieren;

– die wesentlichen Problemfelder in der Kulturlandschaft bzw. im Landschaftshaushalt und ihre Bedeutung für den Menschen bzw. die Landschaft charakterisieren;

– die wesentlichen Strategien im Naturschutz sowie ihre Vor- und Nachteile erklären;

Lehrstoff:

Baubiologie II:

Konzipierung eines Passivhauses unter Berücksichtigung und Anwendung der Baubiologie: Wahl des Standortes, Erstellung Grundrisse und Ansichten, Baukonstruktion, Baustoffe, U-Wert-Berechnung.

Geodäsie und Vermessungskunde:

Durchführung und Berechnung eines Nivellements mit dem Nivelliergerät.

Landschaftsplanung, -ökologie und Naturschutz:

Arten, Funktionen und Probleme von Landschaften, Biotopverbundsysteme, Agrarpolitik und ihre Umsetzung im landschaftsökologischen Kontext, Strategien im Naturschutz.

GIS Systeme und ihre Anwendung:

Grundlagenfunktionen einer GIS-Software (Web-Gis, Desktop-Gis).

V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Arbeitsgebiete von Raumordnung bzw. Raumplanung, ihre rechtlichen und fachlichen Grundsätze, sowie ihre praktische Umsetzung und Bedeutung für den Menschen beschreiben;

– die wichtigsten aktuellen Problemfelder der Raumordnung ansprechen und bewerten;

– die Werkzeuge der örtlichen Raumplanung und ihre Bedeutung sowie Möglichkeiten des Einsatzes auf Gemeindeebene angeben;

– Werkzeuge, Bedeutung sowie Einsatzmöglichkeiten der überörtlichen Raumplanung erklären;

– wesentliche Begriffe des Forstgesetzes sowie der Waldbewirtschaftung in Theorie und Praxis beschreiben;

– das Arbeitsgebiet der Grünraumgestaltung und -pflege beschreiben;

– ausgewählte Bautechniken des Landschaftsbaus beschreiben;

– technische und ökologische Erfordernisse für Anlage und Pflege von Landschaftselementen sowie bei Wegebau und Dachbegrünung verknüpfen;

– die Problematik von Naturkatastrophen beschreiben sowie die wichtigsten nachhaltigen Strategien zur Vermeidung untereinander abwägen und entsprechend beurteilen;

– technische Methoden im Lawinen- Erosions- und Hochwasserschutz beschreiben;

– das Problemfeld der Erosion auf landwirtschaftlichen Nutzflächen beschreiben und entsprechende Gegenmaßnahmen und deren Durchführung benennen;

– den ökologischen Zustand und Wert von Lebensräumen und Landschaften beurteilen;

– Methoden und Maßnahmen der Landschaftsanalyse, -erhaltung und -pflege praktisch umsetzen;

– Fachliteratur inhaltlich erfassen, kritisch beurteilen und korrekt für eigene Fachtexte anwenden;

– den ökologischen Zustand einer Landschaft anhand der Ausstattung mit naturnahen Landschaftselementen analysieren, darstellen und interpretieren und daraus entsprechende Maßnahmen zur Entwicklung und Verbesserung der Landschaft ableiten.

Lehrstoff:

Raumplanung und Raumordnung:

Definition, Organisation, Aufgaben und Ziele der Raumplanung, aktuelle Herausforderungen an die Raumplanung.

Örtliche Raumplanung (Örtliches Entwicklungskonzept, Flächenwidmungsplan, Bebauungsplan).

Überörtliche Raumplanung (Landesentwicklungsprogramme, Regionalplanung und die EU, sektorale Fachplanungen).

Forstgesetz und Waldwirtschaft:

Forstrechtliche Grundbegriffe, Waldfunktionen, Waldbewirtschaftung, Waldstatistik.

Landschaftsökologie und Naturschutz:

Landschaftsökologische Entwicklungskonzepte für einen Teilausschnitt einer Landschaft.

Grünraumgestaltung und Landschaftsbau:

Anlage und Pflege von Landschaftselementen in privaten und öffentlichen Grünräumen, Ökologischer Wege- und Stellflächenbau, Dachbegrünungen, Ursachen und Auswirkungen von Naturkatastrophen, sowie raumplanerische, biologische und technische Gegenmaßnahmen, Ursachen, Auswirkungen und Gegenmaßnahmen von Erosion in der Landwirtschaft.

10.

Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– die Arbeitsgebiete von Raumordnung bzw. Raumplanung, ihre rechtlichen und fachlichen Grundsätze, sowie ihre praktische Umsetzung und Bedeutung für den Menschen beschreiben;

– die wichtigsten aktuellen Problemfelder der Raumordnung ansprechen und bewerten;

– die Werkzeuge der örtlichen Raumplanung und ihre Bedeutung sowie Möglichkeiten des Einsatzes auf Gemeindeebene nennen;

– Werkzeuge, Bedeutung sowie Einsatzmöglichkeiten der überörtlichen Raumplanung erklären;

– wesentliche Begriffe des Forstgesetzes sowie der Waldbewirtschaftung in Theorie und Praxis beschreiben;

– das Arbeitsgebiet der Grünraumgestaltung und -pflege beschreiben;

– ausgewählte Bautechniken des Landschaftsbaus beschreiben;

– technische und ökologische Erfordernisse für die Anlage und Pflege von Landschaftselementen sowie bei Wegebau und Dachbegrünung verknüpfen;

– die Problematik von Naturkatastrophen beschreiben sowie die wichtigsten nachhaltigen Strategien zur Vermeidung untereinander abwägen und entsprechend beurteilen;

– technische Methoden im Lawinen-, Erosions- und Hochwasserschutz beschreiben;

– das Problemfeld der Erosion auf landwirtschaftlichen Nutzflächen beschreiben und entsprechende Gegenmaßnahmen und deren Durchführung benennen;

– den ökologischen Zustand und Wert von Lebensräumen und Landschaften beurteilen;

– Methoden und Maßnahmen der Landschaftsanalyse, -erhaltung und -pflege praktisch umsetzen;

– Fachliteratur inhaltlich erfassen, kritisch beurteilen und korrekt für eigene Fachtexte anwenden;

– den ökologischen Zustand einer Landschaft anhand der Ausstattung mit naturnahen Landschaftselementen analysieren, darstellen und interpretieren und daraus entsprechende Maßnahmen zur Entwicklung und Verbesserung der Landschaft ableiten.

Lehrstoff:

Raumplanung und Raumordnung:

Definition, Organisation, Aufgaben und Ziele der Raumplanung, aktuelle Herausforderungen an die Raumplanung.

Örtliche Raumplanung (Örtliches Entwicklungskonzept, Flächenwidmungsplan, Bebauungsplan).

Überörtliche Raumplanung (Landesentwicklungsprogramme, Regionalplanung und die EU, sektorale Fachplanungen).

Forstgesetz und Waldwirtschaft:

Forstrechtliche Grundbegriffe, Waldfunktionen, Waldbewirtschaftung, Waldstatistik.

Landschaftsökologie und Naturschutz:

Landschaftsökologische Entwicklungskonzepte für einen Teilausschnitt einer Landschaft.

Grünraumgestaltung und Landschaftsbau:

Anlage und Pflege von Landschaftselementen in privaten und öffentlichen Grünräumen, Ökologischer Wege- und Stellflächenbau, Dachbegrünungen.

Ursachen und Auswirkungen von Naturkatastrophen, raumplanerische, biologische und technische Gegenmaßnahmen.

Ursachen und Auswirkungen von Erosion in der Landwirtschaft, Gegenmaßnahmen.

7.

ANGEWANDTE BETRIEBSFÜHRUNG

IV. Jahrgang:

7.

Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können die in den Clustern erworbenen Kompetenzen in der betrieblichen Praxis anwenden. *)

Die Schülerinnen und Schüler können

– eine Bewerbung situationsadäquat planen und durchführen;

– können realistische Ziele definieren, Schritte zur Zielerreichung setzen, diese bewerten und daraus Verbesserungsansätze ableiten;

– Verantwortungsbereiche übernehmen und Aufgaben verantwortungsbewusst und eigenständig entsprechend ihrer Rolle in betrieblichen Organisationen erledigen;

– mit Kunden und Lieferanten angemessen kommunizieren;

– die erworbenen Marketingkenntnisse anwenden;

– betriebswirtschaftliche Abläufe in Unternehmen verstehen, Zusammenhänge und Querverbindungen herstellen und Möglichkeiten der Steuerung erkennen;

– kundenorientierte Dienstleistungsangebote gestalten (Service Design);

– können geeignete Mechanismen zur Qualitätskontrolle einsetzen;

– den kontinuierlichen Prozess einer Dienstleistungsentwicklung von der Ideenfindung und -bewertung über die Entwicklung und Realisierung beschreiben und organisatorisch umsetzen;

– können Verantwortungsbereiche übernehmen und Aufgaben verantwortungsbewusst und eigenständig entsprechend ihrer Rolle in betrieblichen Organisationen erledigen;

– können Veranstaltungen unter Berücksichtigung eines professionellen Zeitmanagements planen und organisieren und diese – in Zusammenarbeit mit anderen Unterrichtsgegenständen – durchführen.

*) Anwendung von Kompetenzen aus anderen Clustern:

Fach- und Methodenkompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler können

– betriebswirtschaftliche Abläufe in Unternehmen beschreiben und dokumentieren;

– betriebliche Planungsinstrumente mit Hilfe branchenspezifischer Software einsetzen;

– standard- bzw. branchenspezifische Software anwenden;

– die Fremdsprache(n) situationsgerecht anwenden;

– unterschiedliche Arbeitsmethoden, Kreativitätstechniken und Medien situationsgerecht einsetzen;

– situationsgerecht und in angemessener Sprache kommunizieren und präsentieren.

Personale und soziale Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

– auf geänderte Situationen flexibel reagieren und neue Strategien entwickeln;

– strukturiert, prozess- und dienstleistungsorientiert, markt- und ergebnisorientiert arbeiten;

– im Team arbeiten und Prozesse und Interaktionen in Gruppen erkennen;

– sorgfältig und verlässlich arbeiten;

– mit Kritik konstruktiv umgehen, Fehler erkennen und neue Lösungswege finden;

– Konfliktsituationen erkennen und lösungsorientiert handeln;

– das äußere Erscheinungsbild sowie die Umgangsformen situationsgerecht wählen;

– die Notwendigkeit eines wechselseitigen Informationsaustausches als wichtig einschätzen und aktiv kommunizieren;

– die Bedeutung wertschätzenden Umgangs mit Mitmenschen, unabhängig von deren sozialen Status, deren Geschlecht oder deren ethnischer Herkunft begründen und entsprechend handeln.

Lehrstoff:

Bewerbungsverfahren, Bewerbungsablauf, bestehende Aufbau- und Ablauforganisation kennen lernen, Umgang mit Behörden und Sozialversicherung, Kunden- und Lieferantenkontakte, Marketing, Qualitäts-, Projekt-, Umweltmanagement.

Praxisorientierte und reale Aufgaben unter Einhaltung einer betrieblichen Struktur oder in Zusammenhang mit dem schuleigenen Betrieb in unterschiedlicher Komplexität allein und im Team.

Vernetzte Nutzung der für die Aufgabenstellungen erforderlichen fachtheoretischen und fachpraktischen Kenntnisse aller Cluster.

Ausgewählte Aufgaben der Unternehmensführung.

Entwicklung und Realisierung standortspezifischer/regionaler Serviceangebote.

Anwendung von Teilen des Projektmanagements – Handbuch, Kreativitätstechniken; Projektorganisationsstrukturen.

Nutzung von standard- und branchenspezifischer Software und des Internets.

Situationsadäquater Einsatz der Fremdsprache(n).

8.

Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

– können unter Anwendung der erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten eine Bewerbung erfolgreich bestehen;

– können aufgrund von Arbeitsaufträgen und Stellenbeschreibungen selbstständig ihre Funktion im Unternehmen ausüben;

– können die notwendigen Kontakte mit Sozialversicherung, Banken, Finanzamt pflegen;

– können den richtigen Umgang mit Kunden und Lieferanten erwerben und anwenden;

– können die erworbenen Marketingkenntnisse anwenden;

– können die in den Clustern erworbenen Kompetenzen in der betrieblichen Praxis anwenden;

– können betriebswirtschaftliche Abläufe in Unternehmen verstehen, Zusammenhänge und Querverbindungen herstellen und Möglichkeiten der Steuerung erkennen;

– sind sich der steigenden Bedeutung des Dienstleistungssektors bewusst;

– können kundenorientierte Dienstleistungsangebote gestalten (Service Design);

– können geeignete Mechanismen zur Qualitätskontrolle einsetzen;

– verstehen den kontinuierlichen Prozess einer Dienstleistungsentwicklung von der Ideenfindung und -bewertung über die Entwicklung und Realisierung und können ihn organisatorisch umsetzen;

– können realistische Ziele definieren, Schritte zur Zielerreichung setzen, diese bewerten und daraus Verbesserungsansätze ableiten;

– können Verantwortungsbereiche übernehmen und Aufgaben verantwortungsbewusst und eigenständig entsprechend ihrer Rolle in betrieblichen Organisationen erledigen;

– können Veranstaltungen unter Berücksichtigung eines professionellen Zeitmanagements planen und organisieren und diese – in Zusammenarbeit mit anderen Unterrichtsgegenständen – durchführen.

Anwendung von Kompetenzen aus anderen Clustern:

Fach- und Methodenkompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

– verstehen betriebswirtschaftliche Abläufe in Unternehmen und können diese dokumentieren;

– setzen betriebliche Planungsinstrumente mit Hilfe branchenspezifischer Software ein;

– können standard- bzw. branchenspezifische Software anwenden;

– können die Fremdsprache/n situationsgerecht anwenden;

– können unterschiedliche Arbeitsmethoden, Kreativitätstechniken und Medien situationsgerecht einsetzen;

– können situationsgerecht und in angemessener Sprache kommunizieren und präsentieren.

Persönliche und soziale Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler

– können auf geänderte Situationen flexibel reagieren und neue Strategien entwickeln;

– können strukturiert, prozess- und dienstleistungsorientiert, markt- und ergebnisorientiert arbeiten;

– sind teamfähig und können Prozesse und Interaktionen in Gruppen erkennen;

– können sorgfältig und verlässlich arbeiten;

– können mit Kritik konstruktiv umgehen, Fehler erkennen und neue Lösungswege finden;

– können Konfliktsituationen erkennen und lösungsorientiert handeln;

– können das äußere Erscheinungsbild sowie die Umgangsformen situationsgerecht wählen;

– sind sich der Notwendigkeit eines wechselseitigen Informationsaustausches bewusst und können aktiv kommunizieren;

– verstehen die Bedeutung wertschätzenden Umgangs mit Mitmenschen, unabhängig von deren sozialen Status, deren Geschlechts oder deren ethnischer Herkunft und verfügen über entsprechende Handlungskompetenz.

Lehrstoff:8. BEWEGUNG UND SPORT

Siehe die Verordnung BGBl. Nr. 37/1989 in der jeweils geltenden Fassung.

B. Verbindliche Übung

PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG UND KOMMUNIKATION

I. Jahrgang:

1.

und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– grundlegende Kompetenzen in den Kommunikationsarten anwenden;

– unterschiedliche Kommunikationstechniken situationsadäquat umsetzen;

– grundlegende Kommunikationsmethoden in unterschiedlichen Kommunikationsformen anwenden;

– verständlich und situationsadäquat in Standardsprache formulieren und argumentieren;

– Grundkenntnisse der verbalen und nonverbalen Kommunikation anwenden;

– unterschiedliche Formen des Konfliktmanagements beschreiben;

– konstruktiv mit allfälligen Vorurteilen und stereotypen Rollenzuschreibungen umgehen;

– grundlegende Merkmale einer Präsentation nennen und diese mit Medienunterstützung zielgruppengerecht einsetzen;

– ihr Grundwissen zur Selbstorganisation praktisch umsetzen;

– Ziele definieren und Strategien zur Zielerreichung planen;

– Möglichkeiten der Stressbewältigung individuell einsetzen;

– Techniken des Lernens für sich anwenden;

– im Team arbeiten und Prozesse und Interaktionen in Gruppen erkennen und beschreiben;

– Respekt gegenüber kultureller Vielfalt entgegenbringen;

– die Bedeutung wertschätzenden Umgangs mit Mitmenschen, unabhängig von deren sozialem Status, deren Geschlecht oder deren ethnischer Herkunft begründen und entsprechend handeln.

Lehrstoff:

Kommunikationsarten (Grundkenntnisse der verbalen und nonverbalen Kommunikation).

Kommunikationstechniken (Ich-Botschaften, aktives Zuhören, Feedback nehmen und geben, Fragetechniken, gewaltlose Kommunikation, konstruktive Gesprächsführung).

Unterschiedliche Kommunikationsformen (Telefonieren, Diskutieren, Debattieren, Moderieren und Arbeiten im Team).

Umgang mit Konflikten (Grundkenntnisse im Umgang mit Konflikten).

Präsentation (inhaltliche Planung, Strukturierung, Durchführung und Nachbereitung einer Präsentation; Medieneinsatz; rhetorische Mittel).

Selbstorganisation (Grundlagen des Zeitmanagements; Ziele und Strategien zur Zielerreichung; Möglichkeiten der Stressbewältigung).

Lernen lernen (Kriterien nachhaltigen Lernens).

Teamfähigkeit (Eigen- und Fremdwahrnehmung; soziale Rollen und Stereotypen; Möglichkeiten der Erweiterung von Handlungsspielräumen; zum Mitgestalten anregen und anleiten; Respekt gegenüber kultureller Vielfalt).

C. Pflichtpraktikum

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

– ergänzend zu den in der Ausbildung bisher erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten in einem facheinschlägigen Unternehmen jene Gewandtheit der Berufsausübung vertiefen, die den Anforderungen des jeweiligen Berufsfeldes an Absolventinnen und Absolventen der Schulart entspricht;

– die in der Schule erworbenen Sachkompetenzen in der Berufsrealität umsetzen;

– einen umfassenden Einblick in die Organisation von Betrieben erhalten;

– Pflichten und Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer umreißen und die unmittelbare berufliche Situation daraufhin überprüfen;

– sich Vorgesetzten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber freundlich, korrekt und selbstsicher präsentieren;

– aus der Zusammenschau der Unterrichts- und Praxiserfahrung eine positive Grundhaltung zum Arbeitsleben insgesamt und zum konkreten beruflichen Umfeld im Besonderen erwerben.

Zeitlicher und sachlicher Rahmen:

Bewerbungsverfahren, Bewerbungsablauf, bestehende Aufbau- und Ablauforganisation kennen lernen, Umgang mit Behörden und Sozialversicherung, Kunden- und Lieferantenkontakte, Marketing, Qualitäts-, Projekt-, Umweltmanagement.

Praxisorientierte und reale Aufgaben unter Einhaltung einer betrieblichen Struktur oder in Zusammenhang mit dem schuleigenen Betrieb in unterschiedlicher Komplexität allein und im Team.

Vernetzte Nutzung der für die Aufgabenstellungen erforderlichen fachtheoretischen und fachpraktischen Kenntnisse aller Cluster.

Ausgewählte Aufgaben der Unternehmensführung.

Entwicklung und Realisierung standortspezifischer/ regionaler Serviceangebote.

Anwendung von Teilen des Projektmanagements – Handbuch, Kreativitätstechniken; Projektorganisationsstrukturen.

Nutzung von standard- und branchenspezifischer Software und des Internets.

Situationsadäquater Einsatz der Fremdsprache(n).

Zwischen dem III. und V. Jahrgang im Ausmaß von insgesamt 12 Wochen (Vollzeit) in einem Unternehmen oder in der Verwaltung. In begründeten Fällen sind auch Praktika in den Semesterferien oder in anderen Ferienzeiten zulässig, wobei diese in die Gesamtpraktikumsdauer einzurechnen sind.

D. Freigegenstände und Unverbindliche Übungen

Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze:

Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können bestehende Pflichtgegenstände ergänzen oder Inhalte anderer Fachgebiete vermitteln. Um das Unterrichtsprogramm auch für die Lernenden und Erziehungsberechtigten deutlich erkennbar zu machen, ist gegebenenfalls eine eindeutige Bezeichnung festzulegen.

Eine Blockung in bestimmten Teilen des Unterrichtsjahres ist möglich.

E. Förderunterricht

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die von einem Leistungsabfall betroffenen Schülerinnen und Schüler sollen jene Kompetenzen entwickeln, die ihnen die Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Gegenstandes ermöglichen.

Lehrstoff:

Wie im jeweiligen Jahrgang/Semester des entsprechenden Pflichtgegenstandes unter Beschränkung auf jene Lehrinhalte, bei denen Wiederholungen und Übungen erforderlich sind.

F. Deutschförderklasse

Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung

1.

Deutsch in der Deutschförderklasse

Wie Anlage A1 Abschnitt VI Unterabschnitt D Z 1

2.

Religion

Wie Abschnitt V

3.

Weitere Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung

Für die weiteren Pflichtgegenstände bzw. für die verbindliche Übung sind die jeweiligen Bildungs- und Lehraufgaben und Lehrstoffe gemäß Abschnitt VI Unterabschnitt A bzw. Unterabschnitt B anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.

Freigegenstände und Unverbindliche Übungen

Für die Freigegenstände und unverbindlichen Übungen sind die Bildungs- und Lehraufgabe und die didaktischen Grundsätze gemäß Abschnitt VI Unterabschnitt D anzuwenden unter Berücksichtigung der sprachlichen Kompetenzen und individuellen Voraussetzungen der Schülerin bzw. des Schülers.

1.

jahrgangsweise gestaffeltes Inkrafttreten (vgl. Art. 1 § 4 Abs. 2 Z 2)

1.9.2019 (hinsichtlich des I., II., III. und IV. Jahrganges)

1.9.2020 (hinsichtlich des V. Jahrganges)

2.

zum gestaffelten Außerkrafttreten vgl. Art. 1 § 4 Abs. 3 idF BGBl. II Nr. 250/2021

Anlage A10

HÖHERE LEHRANSTALT FÜR WIRTSCHAFTLICHE BERUFEFACHRICHTUNG „UMWELT UND WIRTSCHAFT“

I. STUNDENTAFEL1

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)

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