Verordnung des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung über die Lehrpläne der Sonderformen der Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten sowie den Lehrplan des Vorbereitungslehrganges für Berufstätige für technische Fachrichtungen
Druckformentechnik Tiefdruck:
Künstlerische Verfahren, Aufbau Tiefdruckzylinder, Galvanik, Bildaufbau Tiefdruck, Laser- und Gravurbebilderung, Korrekturmöglichkeiten.
Tiefdruck:
Druckmaschine, Druckprodukte, Spezialanwendungen, wirtschaftliche und technische Aspekte, Materialien und Weiterverarbeitung.
Druckformentechnik Hoch-/Flexodruck:
Klischeematerialien, Lasern, thermische Herstellung, digitale und analoge Druckformenerstellung (Hochdruck), analoge und digitale Klischeeherstellung (Flexodruck), Dünnplatten- und Sleeve-Technologie, Zentralzylinderdruckmaschine.
Flexodruck:
Druckmaschine, Druckprodukte, Spezialanwendungen, wirtschaftliche und technische Aspekte, Materialien und Weiterverarbeitung.
Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Produktionsberatung
– analytische Beratungsgespräche für Print, CrossMedia, mobile Endgeräte etc. planen;
– automatisierte Softwarelösungen zur Abbildung technischer Geschäftsprozesse nennen;
– grundlegende Verkaufsstrategien einsetzen;
– Medienprodukte erarbeiten und unter Berücksichtigung der Zielgruppe kundenorientiert entwickeln.
Bereich Produktionsplanung und -steuerung
– Medienprodukte erarbeiten und evaluieren, wobei dem Marketingmix und der Zielgruppe des Kunden eine besondere Bedeutung zukommen;
– für verschiedene Medienprodukte die benötigte Materialmenge ermitteln und die ökonomisch und technisch richtigen Produktionsschritte festlegen;
– die Materialauswahl beherrschen und die abteilungsübergreifende Disposition von Maschineneinsatz inklusive Zukauf von Fremdleistungen umsetzen;
– Aufträge über einen implementierten Workflow abwickeln und auftragsbezogene Adaptierungen durchführen;
– erweiterte Kalkulationen unter Berücksichtigung von Fremdleistungen erstellen.
Bereich Produktionsumsetzung und -technik
– Kundendaten für unterschiedliche On- und Offlineproduktionen – für nachfolgende kaufmännische und technische Produktionsschritte – von Print- und Screenprodukten selbst erstellen;
– branchenspezifische Workflowsoftware bedienen und Routineschritte zur Fehlervermeidung und Effizienzsteigerung anwenden;
– Austauschformate für Print und Screen mit multimedialen und multifunktionellen Inhalten in unterschiedlichen Austauschformaten produzieren;
– die Einsatzbereiche von Buch- und Flexodruck funktionell zuordnen;
– Qualitätsmerkmale und die Vor- und Nachteile von Buch- und Flexodruckverfahren bewerten.
Bereich Produktionskontrolle und -qualität
– die Werkzeuge eines Workflows zur Linearisierung, Kalibration und Standardisierung beherrschen sowie diese bei der Produktion einsetzen.
Lehrstoff aller Bereiche:
Betriebsbüro:
Arbeitsvorbereitung, Kundengespräch, Briefing, Entwicklung von Medienprodukten, Präsentationsunterlagen (Skizzen, Blindmuster, Falzmuster, Stanzmuster, …), Gestaltungstechniken.
Datenmanagement:
Strukturierte Auftragsdatenverwaltung, MIS, Produktionsworkflowsysteme, Jobbeschreibung, Metadaten (IPTC, XMP, …).
Produktionsautomatisierung:
Bildkorrektur, Datencheck, Layout, verfahrensspezifische Workflowmodule, Preflight, verfahrensspezifische Druckdatenaufbereitung, Ansteuerung Ausgabesysteme.
Medienübergreifendes Publizieren:
Datenformate, Dateinamenskonventionen, Audio- und Videoformate, Aufnahme- und Mischtechniken, Screenmedien, Content Management Systeme, Standards, Datenmigration.
Digitaldruck:
Automatisierung, Maschinenprofile, Inkjet, zukünftige Technologien, Trends (Nanopartikel-Toner, …), Bildpersonalisierung, Sonderfarben, Implementierung von digitalen Drucksystemen in Workflowlösungen (GenericDigitalPress).
Verpackungsdruck:
Bedruckstoffe und Farbsysteme.
Druckformentechnik Offsetdruck:
Angewandte Formenherstellung anhand von auftragsbezogenen Übungsbeispielen.
Offsetdruck:
Angewandte Druckproduktion anhand von auftragsbezogenen Übungsbeispielen.
Rotationsdruck:
Grundlagen, Praxisbeispiele.
Large Format Printing:
Substratvielfalt, Sonderanwendungen, Materiallösungen.
CAD gesteuerte Schneide- Rill- und Fräsarbeiten:
Branchenübergreifende Anwendungen, im Sinne von Industrie 4.0 vernetzte Anwendungen; Materiallösungen, Lasercutting.
Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Produktionsberatung
– bei der kundenseitigen Erstellung von medienübergreifenden Produkten anleiten;
– Strategien für die kundenseitige Erstellung von medienübergreifenden Produkten entwickeln;
– zukunftsorientierte Marketingstrategien unter Berücksichtigung der Zielgruppen erstellen;
– rechnergestützte Management- und Informationssysteme (MIS) einsetzen;
– Angebote für den Zukauf von Teil-/Fremdleistungen für die Offert Erstellung einholen;
– komplexe Kalkulationen erstellen.
Bereich Produktionsplanung und -steuerung
– die fachspezifischen rechnergestützten Management- und Informationssysteme (MIS) zur Abbildung der kaufmännischen und technischen Geschäftsprozesse der grafischen Industrie sicher einsetzen;
– die Vielfalt der eingesetzten Bedruckstoffe nach Maßgabe ökonomisch einsetzen.
Bereich Produktionsumsetzung und -technik
– Verpackungen für Faltschachteln, flexible Verpackungen und Sleeves unter Berücksichtigung der Druckvorstufenparameter für Offset-, Flexo- und Tiefdruck erstellen sowie Bedruckstoffe, Skalenfarben, Schmuckfarben, Mehrfarbendruck, Rastertechniken, Trapping, Linienstärken, Veredelungen und Verformungen gezielt einsetzen;
– die Datenüberprüfung, Optimierung und Zertifizierung von beigestellten bzw. selbst erstellten Druckdaten manuell und automatisiert durchführen;
– druckproduktabhängige, variable Workflowtickets (Module) für den Ausschuss von Magazinen und Akzidenzdrucksorten aber auch für die Bogenvernutzungen programmieren;
– Daten für die datenbankgestützte Medienerstellung organisieren, erstellen, strukturieren und manipulieren, um diese für eine Web-to-Print Lösung einzusetzen sowie Direktmarketings und Mailings unter Berücksichtigung von Kundenwünschen und Bedürfnissen konzipieren und erstellen;
– aktuelle Screenmedien (Web, Video, Tablet, eBook, Animation, …) organisieren, erstellen und verwalten, Multichannel-Medien planen, aktuelle Werkzeuge anwenden sowie die Produktion aller Herstellungsprozesse, bis zum fertigen Produkt, umsetzen.
Bereich Produktionskontrolle und -qualität
– die Implementierung eines Workflows steuern und Produktionsschritte automatisieren;
– die Automatisierung von Produktionsabläufen in digitalen Drucksysteme umsetzen (zB Customized Printing, Print-on-Demand, Web-to-Print…);
– die Datenüberprüfung, Optimierung und Zertifizierung manuell und automatisiert durchführen.
Lehrstoff aller Bereiche:
Betriebsbüro:
Arbeitsvorbereitung, Kundenanfrage, komplexe Arbeitsvorbereitung und Kalkulation, Betriebsdatenerfassung, Marktanalyse, Kundenberatung – Aufzeigen von Alternativen.
Packaging:
Software, Druckverfahren, Bedruckstoffe, Farben, Lacke, Folien, Prägungen, Formenherstellung, Rastertechnologie, Stanz-, Rill- und Prägeformen, CAD, strukturelles Design, Funktionalität, virtuelle 3D-Dummies, Musterbau, virtuelle Veredelung, Sicherheitsmerkmale, Artikelkodierung (Barcode, …).
Zertifizierte Mediendaten – Datenmanagement:
Metadaten (IPTC, XMP, …) Preflight, Fehleranalyse, Korrekturwerkzeuge, Farbraumtransformation, Medienstandard, Prozessstandard, PDF-Standards/Zertifizierung, Soft- und Remoteproof.
Druckformenherstellung Offset:
Manipulation vorhandener Workflows (Integration von neuen Maschinen, InkDrive, Kommunikation (JMF), Hinterlegen von Farbtabellen, Trapping, Versioning, Sammelformen, Produktgruppen, …), Ausschießmöglichkeiten in Workflowsystemen, Workflow und Standardisierung, CIP4, JDF, PPF, 1-Bit-TIFF, Rastertechnologien, Taskprozessoren-Sequenzen-Gruppen, Simulatoren.
Produktionsautomatisierung:
Spezialsoftware in der Medienvorstufe, Ausschuss, Einzelnutzen/Mehrfachnutzen, Workflowsysteme und Jobtickets, Online-Auftrags- und Kundenkommunikationssysteme (Online-Shops, …).
Medienübergreifendes Publizieren:
Variable Daten, Content und Database Publishing, One-to-One-Marketing, B-to-B-Marketing, Datenbanksysteme.
Direct Marketing:
Directmailing, Versand, Response, SozialMedia Integration.
Screen-Medien:
Multimediale Gestaltungsrichtlinien, Programmiersprachen für Onlinemedien, dynamische Webseitenerstellung, Content Management-Systeme.
Multichannel-Medien:
Medienunabhängiges Datenoperating, Standards für Datenübergabe- und ausgabeprozesse, Standardsoftware für digitale Medienerstellung.
Web-to-Print (Web-to-Media):
Dynamische Erzeugung von Druck-/Medienvorlagen, Onlineservice Einbindung, Verknüpfung mit kaufmännischen Prozessen.
Offsetdruck:
Automatisierung, Umsetzung PSO inkl. Validierung, Leitstandtechnik, JDF-CIP4.
Digitaldruck:
Web-to-Print, Verknüpfung mit CrossMedia-Ka.
MEDIENPRODUKTION
Gemäß Stundentafel I.2.
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in der Stundentafel I.1 mit folgenden Ergänzungen:
Lehrstoff aller Bereiche:
Werkstättenbetrieb und Werkstättenordnung; Sicherheitsunterweisung, Recycling.
Herstellung facheinschlägiger Produkte in der Form von Übungsarbeiten. Durchführung von Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten auf Projektbasis unter Berücksichtigung gerätespezifischer Erfordernisse, unterschiedlicher Bearbeitungstechniken, Materialien und Prüfverfahren unter Verwendung der im Folgenden angeführten Werkstätten:
– Medienoperating-Text
– Medienoperating-Bild
– Medienoperating-Grafik
– Medienoperating-Layout
– Webdesign Datenmanagement
– Workflowbasierende Druckformenherstellung
– Offsetdruck
– Hochdruck / Veredelung
– Digitaldruck / Large Format
– Siebdruck
– Endfertigung
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
Bereich Produktionsumsetzung und -technik
im Schwerpunkt Medienoperating-Text (Basis)
– die Basisfunktionen branchenüblicher Textverarbeitungs-Software zur Erfassung, Bearbeitung, Weiterverarbeitung und Ausgabe von analoger und digitaler Textinformation verstehen und nützen.
im Schwerpunkt Medienoperating-Bild (Basis)
– die Basisfunktionen branchenüblicher Bildverarbeitungs-Software zur Erfassung, Bearbeitung, Weiterverarbeitung und Ausgabe von analoger und digitaler Bildinformation verstehen und nützen;
– Farbabmusterungen (-mischungen) auf Basis subtraktiver Druckfarben für unterschiedliche Druckverfahren durchführen und den Einsatz von Prozessfarben, Sonderfarben und Lacken differenzieren.
im Schwerpunkt Medienoperating-Grafik (Basis)
– die Basisfunktionen branchenüblicher Grafik-Software zur Erfassung, Bearbeitung, Weiterverarbeitung und Ausgabe von analoger und digitaler Grafikinformation verstehen und nützen;
– die Erstellung einfarbiger Logos, Reinzeichnungen und Illustrationen beherrschen wobei sie bei der Realisierung: Abstraktion, Symbolik und Funktionalität berücksichtigen.
im Schwerpunkt Medienoperating-Layout (Basis)
– die Basisfunktionen branchenüblicher Layout-Software zur Erfassung, Bearbeitung, Weiterverarbeitung und Ausgabe von analoger und digitaler Layoutinformation verstehen und nützen.
im Schwerpunkt Webdesign
– Dokumente mit aktuellen Büro-Programmen (zB Office-Word, Excel und PowerPoint) erstellen und kombiniert einsetzen;
– Mediendaten klassifizieren, auf Qualität und Verwendbarkeit prüfen und als PDF-Format bereitstellen;
– Vektoroperationen und Vektorisierungstechniken in aktuellen Grafikprogrammen effektiv anwenden.
im Schwerpunkt Workflowbasierende Druckformenherstellung
– Druckprodukte analysieren und lernen die Anforderungen an Auftragsdaten kennen;
– die Zusammenhänge der Arbeitsabläufe und Arbeitsschritte zur Herstellung von Druckprodukten erkennen sowie die Fachbegriffe und Workflow-Datentypen (CIP4, PDF, XML, JDF, PPF, PJTF, JMF, ...) erklären;
– branchenübliche Ausschießsoftware-Lösungen nutzen;
– Auftrags- und Produktionsdaten mit beigestelltem JDF über voreingestellte Workflow-Systeme bis hin zur fertigen Druckplatte steuern.
im Schwerpunkt Offsetdruck
– das Basiswissen der Produktionstechnik im Offsetdruck unter Berücksichtigung der Gefahren und der Einhaltung von Sicherheitsvorschriften anwenden;
– die Grundeinstellungsarbeiten an einer Offsetdruckmaschine durchführen;
– Fachtermini inkl. Fremdsprache verwenden;
– Druckfarbe anwendungs- und bedruckstoffspezifisch mischen;
– Gefahren bei der Verwendung von Chemikalien, Materialien und Maschinen richtig einschätzen, Unfälle vermeiden und dabei Chemikalien und Materialien umweltgerecht lagern und entsorgen.
im Schwerpunkt Hochdruck / Veredelung
– mit unterschiedlichen Werkzeugen stanzen, prägen und perforieren.
im Schwerpunkt Digitaldruck / Large Format
– die Arbeits- und Funktionsweisen von Digitaldruckmaschinenteilen und -baugruppen benennen und systemspezifische Pflege- und Wartungsarbeiten ausführen;
– die geltenden Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltvorschriften beachten;
– die Herstellung von Druckprodukten von der Auftragsannahme bis zur Weiterverarbeitung planen;
– Auftragsdaten übernehmen und die Druckmaschinen auftrags- und bedruckstoffbezogen einstellen;
– Drucke in geforderter Auflagenhöhe erstellen und die Übereinstimmung mit den Vorgaben überprüfen;
– Serienfertigung prozessbegleitend kontrollieren und bei Abweichung Einstellungen ändern.
im Schwerpunkt Siebdruck
– das Basiswissen der Produktionstechnik im Siebdruck unter Berücksichtigung der Gefahren und der Einhaltung von Sicherheitsvorschriften anwenden;
– die Grundeinstellungsarbeiten im Siebdruck durchführen;
– Fachtermini inkl. Fremdsprache verwenden;
– Druckfarbe anwendungs- und bedruckstoffspezifisch mischen;
– Gefahren bei der Verwendung von Chemikalien, Materialien und Maschinen richtig einschätzen, Unfälle vermeiden und dabei Chemikalien und Materialien umweltgerecht lagern und entsorgen.
im Schwerpunkt Endfertigung
– Fertigungsmuster mit Drahtkammbindung herstellen;
– Klebearbeiten manuell durchführen;
– Falzarbeiten manuell durchführen;
– Kaschierarbeiten durchführen;
– manuelle Schneidearbeiten und -techniken durchführen;
– ein mehrlagiges, manuell fadengeheftetes Hardcover produzieren;
– ein Falzaggregat bedienen und den Produktionsablauf überwachen;
– einen Planschneider bedienen.
Bereich Produktionskontrolle und -qualität
– visuelle Qualitätskontrolle anhand der Grundlagen von Qualitätsstandards durchführen;
– Qualitätsanalyse beigestellter Mediendaten;
– Gefahren, die bei der Verwendung von Chemikalien, Materialien und Maschinen entstehen können richtig einschätzen (Normblätter), um Unfälle zu vermeiden;
– Chemikalien und Materialien (Normdatenblätter) umweltgerecht lagern und entsorgen.
Lehrstoff aller Bereiche:
Arbeitsschritte der Medienproduktion, Textverarbeitungssoftware, Entwicklung der Schrift, Schriftstile, DIN-Formate, Typographisches Maßsystem, Charakteristik Pixelgrafik, Bildverarbeitungssoftware, Eingabe-, Verarbeitungs- und Ausgabehardware, Licht, Physikalische Erscheinungen des Lichtes, Auge, Farbe, Grundbegriffe der Farbenlehre, Farbmischungen, Charakteristik Vektorgrafik, Software zur Erstellung von Vektorgrafiken, Werkzeugfunktionen der Grafik-Software, einfarbige Objekterstellung, einfarbige Logoerstellung, Objektattribute, Bezierkurven, Layoutsoftware, Satzspiegel, Goldener Schnitt, Schriftauszeichnungen im Layoutkontext, Ziffern/Zahlen/Sonderzeichen.
Medieninformatik: Analoge und digitale Daten, Binärsystem, ASCII, Bit and Byte, Schrifttechnologie, Dateiformate (Office, Text, Layout, Bild und Grafik), Hardware, Speichermedien.
Druckverfahren, Sicherheitsbestimmungen, Umweltschutz.
Office-Programme kombiniert einsetzen, Mediendaten analysieren, Vektordaten erstellen.
In den folgenden Werkstätten:
Medienoperating-Text Basis:
Arbeitsschritte der Medienproduktion, Textverarbeitungssoftware, Entwicklung der Schrift, Schriftstile, DIN-Formate, Typographisches Maßsystem.
Medienoperating-Bild Basis:
Charakteristik Pixelgrafik, Bildverarbeitungssoftware, Eingabe- Verarbeitungs- und Ausgabehardware, Licht, Physikalische Erscheinungen des Lichtes, Auge, Farbe, Grundbegriffe der Farbenlehre, Farbmischungen.
Medienoperating-Grafik Basis:
Charakteristik Vektorgrafik, Software zur Erstellung von Vektorgrafiken, Werkzeugfunktionen der Grafik-Software, einfarbige Objekterstellung, einfarbige Logoerstellung, Objektattribute, Bezierkurven.
Medienoperating-Layout Basis:
Layoutsoftware, Satzspiegel, Goldener Schnitt, Schriftauszeichnungen im Layoutkontext, Ziffern/Zahlen/Sonderzeichen.
Werkstätte Webdesign Datenmanagement:
Office-Programme und deren kombinierter Einsatz, Screen- und Mediendatenformate.
Workflowbasierende Druckformenherstellung Offsetdruck:
Ausschießen, Material- und Maschineneinsatz, Grundbedienung CtP, Erstellung von Druckplatten.
Offsetdruck:
Grundbedienung, Qualitätssicherung (Papierlauf, optischer Farbabgleich, ...), 1-farbige Arbeiten, Farbmischen.
Hochdruck:
Grundeinstellungen vornehmen, einfache Wartungsarbeiten, typographisches Maßsystem, Sonderarbeiten (rillen, perforieren…).
Siebdruck:
Maschinen und Materialien, einfarbige Arbeiten, manuelles Farbmischen, Direktkopie.
Digitaldruck:
Maschinen- und Produktionstechniken, Druckprinzipen, Wartungspläne, Sicherheitskennzeichen, englische Fachbegriffe, Handhabung von einschlägigen Werkzeugen, Geräten und Maschinen, Druckmaschine auftragsbezogen vorbereiten, Bedruckstoff Toner, Verbrauchsmaterialien, Lagerung, Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltvorschriften, Steuerung des Druckprozesses, Vorbereiten des Druckproduktes zur Weiterverarbeitung, Auflagenproduktion, Messmittel/-methoden, Optimierung von technischen Abläufen, RIP-Technologie, Hotfolder, Umweltschutz Nachhaltigkeit, Stock- Media-Libary (Austesten von neuen Printsubstraten), High Frequent Services Advanced, Inlinefertigung.
Endfertigung:
Formate, manuelle Buchbindetechniken, Werkzeuge, Material/ Anwendung, Schneiden, Kleben, Falzen, Handmustererzeugung, Grundlagen Qualitätssicherung, Falzen, Sammeln, Heften und Binden, Schneiden, Schneidstraße programmieren, Falzen von einfachen Aufträgen, Materialvorbereitung, Ausschießen.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Produktionsumsetzung und -technik
im Schwerpunkt Medienoperating-Text (Erweiterung)
– die erweiterten Funktionen branchenüblicher Textverarbeitungs-Software zur Erfassung, Bearbeitung, Weiterverarbeitung und Ausgabe von analoger und digitaler Textinformation verstehen und nützen.
im Schwerpunkt Medienoperating-Bild (Erweiterung)
– die erweiterten Funktionen branchenüblicher Bildverarbeitungs-Software zur Erfassung, Bearbeitung, Weiterverarbeitung und Ausgabe von analoger und digitaler Bildinformation verstehen und nützen;
– zur Erfassung von Bildern geeignete Eingabegeräte auswählen und die Qualität von bereitgestellten digitalen Bilddateien und berücksichtigen Qualitätskriterien wie Kontrast, Schärfe, Farbanmutung, Datenmengen und Bildauflösungen bewerten.
im Schwerpunkt Medienoperating-Grafik (Erweiterung)
– die erweiterten Funktionen branchenüblicher Grafik-Software zur Erfassung, Bearbeitung, Weiterverarbeitung und Ausgabe von analoger und digitaler Grafikinformation verstehen und nützen;
– die Erstellung mehrfarbiger Logos, Reinzeichnungen und Illustrationen beherrschen.
im Schwerpunkt Medienoperating-Layout (Erweiterung)
– die erweiterten Funktionen branchenüblicher Layout-Software zur Erfassung, Bearbeitung, Weiterverarbeitung und Ausgabe von analoger und digitaler Layoutinformation verstehen und nützen.
im Schwerpunkt Webdesign
– die Dateiformate für Audio- und Videoprodukte erstellen und richtig einsetzen;
– einfache Websites erstellen und CMS-Systeme nutzen.
im Schwerpunkt Workflowbasierende Druckformenherstellung
– JDF Dateien über eine Ausschießsoftware erstellen und Task-Prozessoren modifizieren;
– Workflowsysteme im Hinblick auf die betrieblichen Gegebenheiten adaptieren und optimieren;
– mit Hilfe von Workflowlösungen ein einheitliches Colormanagement von der Druckvorstufe bis zum Druck einrichten;
– produktbezogen die geeigneten Verfahrenswege, Maschinen und Materialen auswählen und dies getroffene Wahl in einem Workflow abbilden.
im Schwerpunkt Offsetdruck
– die Herstellung von Druckprodukten im Offsetdruck von der Auftragsannahme bis zur Weiterverarbeitung planen;
– Drucke in geforderter Auflagenhöhe erstellen und die Übereinstimmung mit den Vorgaben überprüfen;
– die Druckmaschinen auftrags- und bedruckstoffbezogen einstellen;
– Serienfertigung prozessbegleitend kontrollieren und bei Abweichung Einstellungen ändern;
– visuelle Qualitätskontrolle anhand der Grundlagen der Qualitätsstandards durchführen;
– die Produktion dokumentieren und protokollieren.
im Schwerpunkt Hochdruck
– Druckprodukte mit Heißfolienprägung veredeln.
im Schwerpunkt Digitaldruck
– Störungen und Abweichungen von den Vorgaben des Drucksystems erkennen, lokalisieren und beheben;
– Mess- und Prüfverfahren zur Qualitätssicherung anwenden und qualitätssichernde Maßnahmen durch den Einsatz geeigneter Test-, Prüf- und Messverfahren durchführen;
– mittels RIP-Technologie komplexe Ausschüsse realisieren sowie vorgegebene Farbprofile auswählen bzw. diese selbstständig erstellen;
– erforderliche Intervallwartungsarbeiten an den Drucksystemen durchführen und eine Grundjustage nach den Vorgaben des Maschinenhandbuches vornehmen sowie Einhaltung einer gleichbleibenden Qualität sicherstellen;
– Farbtöne und Schmuckfarben nach Vorlagen abstimmen und andrucken;
– verschiedene Drucksysteme im LFDP (Rollen bzw. Plattendrucker) bedienen;
– Bedruckbare Materialien für den LFDP im Hinblick auf Größen und Einsatzgebiete beurteilen.
im Schwerpunkt Siebdruck
– die Herstellung von Druckprodukten im Siebdruck von der Auftragsannahme bis zur Weiterverarbeitung planen;
– Drucke in geforderter Auflagenhöhe erstellen und die Übereinstimmung mit den Vorgaben überprüfen;
– die Druckmaschinen auftrags- und bedruckstoffbezogen einstellen;
– Serienfertigung prozessbegleitend kontrollieren und bei Abweichung Einstellungen ändern;
– visuelle Qualitätskontrolle anhand der Grundlagen der Qualitätsstandards durchführen;
– die Produktion dokumentieren und protokollieren.
im Schwerpunkt Endfertigung
– Materialprüfungen durchführen;
– Klebebindungen maschinell durchführen und auflagenbedingte Störungen erkennen und beheben;
– Bücher und Objekte instandsetzen sowie Rücken- und Deckelprägungen herstellen;
– buchbinderische Sonderarbeiten wie Schuber, Ordner, Passepartouts und Kassetten herstellen;
– Programmieren von Schneidestraßen und Falzmaschinen inkl. Standardzusatzeinrichtung einer Falzmaschine einstellen;
– eine Sammelheftmaschine auftragsbezogen einrichten und bedienen;
– das erweiterte Wissen der mehrfarbigen Produktionstechnik für primäre Druckformtechniken (inkl. digitale Bogenmontage), Druckverfahren und Endfertigung (Maschinen und Material) unter Berücksichtigung der Gefahren und der Einhaltung von Sicherheitsvorschriften anwenden; notwendige Dokumentationen und Protokolle erstellen;
– Fachtermini verwenden.
Bereich Produktionskontrolle und -qualität
– beigestellte Daten auf ihre Produktionsfähigkeit hin überprüfen;
– Qualitätsanalyse beigestellter Mediendaten;
– die Funktionalität des Renderers eines digitalen Drucksystems verstehen;
– Einstellungsfehler erkennen.
Lehrstoff aller Bereiche:
Schrifttechnologie, Mikrotypografie, Schriftgestaltung, Grundbegriffe der Densitometrie, Bit-Tiefe, Auflösung, Bildauflösung/ Belichterauflösung, Tonwertkorrektur, Farbkorrektur, Rasterweite, Rasterprozentwert, Rasterwinkel, Moiré, Rasterpunktform, FM-Raster, Hybrid-Raster, Erstellung mehrfarbiger Logos, Symbolik und Funktionalität, Grundlagen Scribbleerstellung, mehrspaltige Layoutvarianten, Tabellensatz.
Umweltschutz Nachhaltigkeit, Druckformenherstellung für Siebdruck und Offsetdruck, Hochdruck CtP Anlage, erweiterte Druckformenherstellung für Siebdruck, Computer-to-Film.
Aktuelle Audio- und Videoprogramme sowie deren Datenformate, aktuelle CMS-Systeme und deren Einsatz.
In den folgenden Werkstätten:
Medienoperating-Text Erweiterung:
Schrifttechnologie, Mikrotypografie, Schriftgestaltung.
Medienoperating-Bild Erweiterung:
Grundbegriffe der Densitometrie, Bit-Tiefe, Auflösung, Bildauflösung/Belichterauflösung, Tonwertkorrektur, Farbkorrektur, Rasterweite, Rasterprozentwert, Rasterwinkel, Moiré, Rasterpunktform, FM-Raster, Hybrid-Raster.
Medienoperating-Grafik Erweiterung:
Erstellung mehrfarbiger Logos, Symbolik und Funktionalität.
Medienoperating-Layout Erweiterung:
Grundlagen Scribbleerstellung, mehrspaltige Layoutvarianten, Tabellensatz.
Werkstätte Webdesign Datenmanagement:
Audio und Video am Computer, Codecs und Player, CMS-Programme installieren und einsetzen.
Offsetdruck:
Auflagenproduktion, Messmitteln und -methoden (Densitometrie), Optimierung von technischen Abläufen und Maschineneinstellungen, Wartung/Justierung.
Mehrfarbige Arbeiten (CMYK), Farben aus mehreren Basisfarben mischen.
Workflowbasierende Druckformenherstellung Offsetdruck:
Ausschießsoftware, Workflowsysteme, Wartung/Linearisierung der CtP-Anlage, Messmitteln und -methoden, Erstellung von Druckplatten.
Druckformenherstellung Hochdruck:
Kopiervorlagenerstellung, spezifische Materialien und deren Verarbeitung.
Hochdruck: Sonderarbeiten:
Stanzen, Perforieren, Nummerieren, Blindprägen, Abwickeln von einfachen Aufträgen.
Siebdruck:
Mehrfarbige Arbeiten, T-Shirt-Druck, maschineller Siebdruck.
Digitaldruck:
Maschinenparameter, User-Maintanence, optische Dichte, Tonwertzunahme, Mess- und Prüfgeräte, Auflagenproduktion, Messmittel/-methoden, Optimierung von technischen Abläufen, RIP-Technologie, Hotfolder, Umweltschutz Nachhaltigkeit, Stock- Media-Libary (Austesten von neuen Printsubstraten), High Frequent Services Advanced, Inlinefertigung, PSD, Automatisierung, Maschinenprofile, InkJet, Bildpersonalisierung, Sonderfarben, Sicherheitsdruck, Veredelung, Testreihen (Echtheiten, ...), Digitaldruck und Packaging.
Endfertigung:
Klebebindung maschinell, Einstell- und Justierarbeiten, Planschneiderprogrammierung intern und extern, maschinelles Zusammentragen, Heft- und Lagenfalzen, Buchdeckenproduktion, Sonderarbeiten an Falzmaschinen, Befestigungssysteme für Großformatdrucke.
MEDIENPROJEKT
Gemäß Stundentafel I.1 und Stundentafel I.2.
Bildungs- und Lehraufgabe aller Bereiche:
Die Studierenden können
– die im jeweiligen Bereich gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Arbeitsmethoden gemäß den einschlägigen Regelwerken erläutern;
– die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.
Lehrstoff aller Bereiche:
Laborbetrieb und Laborordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung, Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung, Instandhaltung, Recycling.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Eigenverantwortliche Projektentwicklung, -planung und -steuerung
– Gestaltungsentwürfe für Medienprojekte erarbeiten;
– Geräte, Ressourcen und Materialien fachgerecht auswählen und disponieren;
– Softwareapplikationen zur Umsetzung von Medienprojekten via Colormanagement aufeinander abstimmen;
– einfache Medienprodukte auf Grundlage einer Konzeption umsetzen;
– mit branchentypischen Anwendungsprogrammen (MIS) Medienprojekte planen, kalkulieren, steuern und fertigen;
– die Arbeitsergebnisse im Hinblick auf die Produktionsfähigkeit beurteilen;
– Arbeitsabläufe entwickeln und unter Einbeziehung wirtschaftlicher und ökologischer Aspekte optimieren.
Bereich Eigenverantwortliche Projektrealisierung
– Erfahrungen sammeln, die beim Importieren und Exportieren von Objekten sowie beim Datenaustausch mit anderen DTP-Programmen auftreten;
– Printmedienprodukte auf Grundlage einer Konzeption umsetzen und produzieren;
– Daten für Projekte unter besonderer Berücksichtigung der Farbverbindlichkeit aufbereiten und optimieren sowie mit Workflowlösungen automatisieren;
– Fehler beim Importieren und Exportieren von Objekten sowie beim Datenaustausch mit anderen DTP-Programmen erkennen und auch unter Verwendung von Spezialtools zur Automatisierung korrigieren;
– Auftragsarbeiten unter Berücksichtigung der verfahrensspezifischen Eigenheiten durchführen;
– Probleme beim Datenaustausch mit anderen Programmen analysieren;
– Datenverwaltung und Archivierung durchführen;
– geeignete Qualitätskontrollen an den Produkten festlegen und anwenden.
Bereich Kundeninteraktion und auftragsbezogener Schriftverkehr
– den auftragsbezogenen Schriftverkehr mit Kundinnen und Kunden fachgerecht umsetzen.
Bereich Individuelle Projektpräsentation und -reflexion
– einfache Medienprodukte präsentieren und analysieren, wobei die gestalterische und technische Qualität der Arbeit im Vordergrund stehen soll;
– branchenspezifisch korrekte Projektdokumentationen erstellen.
Lehrstoff aller Bereiche:
Medienvorstufe für Printprodukte, Bedruckstoffauswahl, Digitaldruck und mobile Endgeräte.
Auftragsannahme, Bedruckstoffauswahl, Kalkulation, Arbeitsvorbereitung und Dispo, Druck, Endfertigung, Nachkalkulation, kundenbezogener Schriftverkehr, Manipulation vorhandener Workflows, Medienproduktion, Daten- und Unterlagenarchivierung.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Kundeninteraktion und auftragsbezogener Schriftverkehr
– den auftragsbezogenen Schriftverkehr mit Kundinnen und Kunden fachgerecht umsetzen;
– Reklamationen entgegennehmen und zielorientiert lösen;
– mit Kundinnen und Kunden auf webbasierten Plattformen kommunizieren;
– mit Kundinnen und Kunden sowie Lieferantinnen und Lieferanten auf webbasierten Plattformen kommunizieren.
Bereich Eigenverantwortliche Projektentwicklung, -planung und -steuerung
– Medienprodukte in ein bestehendes Medienkonzept integrieren;
– mit branchentypischen Anwendungsprogrammen (MIS) unter Beachtung technischer Normen und wirtschaftlicher Aspekte Medienprojekte planen, kalkulieren, steuern und fertigen;
– die Arbeitsergebnisse im Hinblick auf die Produktionsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit beurteilen;
– Arbeitsabläufe entwickeln und automatisieren sowie unter Einbeziehung wirtschaftlicher und ökologischer Aspekte optimieren;
– Gestaltungsentwürfe für anspruchsvolle Verpackungs- und Medienprojekte erarbeiten;
– Projekte und Konzepte inklusive Szenarien hinsichtlich Wirtschaftlichkeit bearbeiten und beurteilen;
– Arbeitsschritte von Verpackungs- bzw. Medienprojekten unter Beachtung technischer Normen und wirtschaftlicher Aspekte planen und organisieren;
– Projektmanagement-Methoden anwenden.
Bereich Eigenverantwortliche Projektrealisierung
– Auftragsarbeiten unter Berücksichtigung der verfahrensspezifischen Eigenheiten durchführen und optimieren;
– Probleme beim Datenaustausch mit anderen Programmen analysieren und kennen Lösungsstrategien;
– Datenverwaltung und Archivierung durchführen und automatisieren;
– geeignete Qualitätskontrollen an den Produkten festlegen, anwenden und kritisch hinterfragen;
– Verpackungs- und Medienprodukte auf Grundlage einer Konzeption durchführen;
– die Daten für verschiedene Ausgabemedien aufbereiten und Teilprodukte in Multimediaprodukte integrieren;
– branchenspezifische Automatisierungslösungen anwenden;
– komplexe Verpackungs- und Medienprodukte auf Grundlage einer Konzeption durchführen und validieren;
– die Daten für verschiedene Ausgabemedien aufbereiten und Teilprodukte in Multimediaprodukte integrieren;
– branchenspezifische Automatisierungslösungen anwenden, warten und implementieren;
– Multichannelausgaben auf Print, Web und mobile Endgeräte mit verschiedenen Betriebssystemen realisieren.
Bereich Individuelle Projektpräsentation und -reflexion
– Medienprodukte präsentieren und analysieren, wobei die gestalterische und technische Qualität der Arbeit im Vordergrund stehen soll;
– Medienprodukte mit unterschiedlichen Methoden präsentieren;
– die gestalterische Qualität ihrer Arbeiten analysieren;
– den Projektverlauf umfassender Medienprodukte (auch experimentell) präsentieren;
– die gestalterische und technische Qualität ihrer Arbeiten analysieren und bewerten;
– sich alternativ in Bereichen wie zB Verpackung, Automatisierung oder Cross-Media schülerautonom vertiefen.
Lehrstoff aller Bereiche:
Auftragsannahme, Bedruckstoffauswahl, Kalkulation, Arbeitsvorbereitung und Dispo, Druck, Endfertigung, Nachkalkulation, kundenbezogener Schriftverkehr, Manipulation vorhandener Workflows, Medienproduktion, Daten- und Unterlagenarchivierung.
Kalkulation, Arbeitsvorbereitung, Medienvorstufe von CrossMedia-Kampagnen, Datenbanken, Automatisierung und Standardisierung, Ausgabe auf mobilen Endgeräten, Web- und Printausgabe, Inline-Endfertigung, Nachkalkulation, kundenbezogener Schriftverkehr, Synergie aus Internet, E-Mail, Social Media.
Verpackungskonzeption und -produktion, Musterfertigung, Qualitätssicherung.
MEDIENWIRTSCHAFT
Gemäß Stundentafel I.1 und Stundentafel I.2.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Rechnungswesen
– die unterschiedlichen Buchführungspflichten unterscheiden;
– die unterschiedlichen Buchführungspflichten bei konkreten Beispielen anwenden;
– die wesentlichen Begriffe der Pauschalierung, Einnahmen- und Ausgabenrechnung sowie der doppelten Buchhaltung kennen und erklären;
– die Begriffe der Pauschalierung, Einnahmen- und Ausgabenrechnung sowie der doppelten Buchhaltung im Fachbereich bei konkreten Beispielen anwenden.
Bereich Marketing
– Grundzüge des Marketings verstehen;
– Anwendungen des Marketings verstehen;
– ein Marketingkonzept entwickeln;
– die wichtigsten aktuellen Trends in der graphischen Branche erkennen.
Bereich Unternehmensführung
– die branchenspezifischen Rechtsvorschriften einschließlich der Vorschriften für Ausbilderinnen und Ausbilder im Lehrlingswesen angeben;
– Arbeitssituationen aus unterschiedlichen Perspektiven (AN, AG) betrachten;
– betriebswirtschaftliche Grundbegriffe erklären sowie mikro- und makroökonomische Zusammenhänge angeben;
– betriebswirtschaftliche Anwendungen erklären sowie makroökonomische Zusammenhänge analysieren;
– die wichtigsten Grundlagen des Themas Führung anhand von praktischen Beispielen anwenden und eine Meinung zum Thema „Motivation“ entwickeln;
– Grundlagen des Innovationsmanagements verstehen.
Lehrstoff:
Bereich Rechnungswesen:
Buchführungspflicht der einzelnen Unternehmensformen, Begriffe der Pauschalierung, Einnahmen-/Ausgabenrechnung, doppelte Buchhaltung (einschließlich Bilanz, GuV-Rechnung).
Bereich Marketing:
Grundzüge Marketing, Marktforschung, Marketinginstrumente, Werbepsychologie; Preis, Promotion, Placement, Product (4P) für Medienbetriebe.
Bereich Unternehmensführung:
Organisationsformen, Unternehmensarten; Mitarbeiterführung und Personalmanagement, Führungsstile, Innovationsmanagement¸ Lehrlingsausbildung (rechtliche Aspekte, pädagogische Aspekte).
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Rechnungswesen
– eine Einnahmen/Ausgaben-Rechnung durchführen;
– Geschäftsfälle in der doppelten Buchhaltung abbilden, erklären und anwenden und deren Auswirkungen in der Bilanz sowie GuV-Rechnung verstehen.
Bereich Marketing
– die wichtigsten aktuellen Trends in der graphischen Branche erkennen;
– Verkaufstechniken im Innen- und Außendienst verstehen und anwenden;
– integrierte externe und interne Kommunikation verstehen und anwenden;
– einen Marketingplan entwickeln.
Bereich Unternehmensführung
– einen fachspezifischen 5-Jahres Businessplan erstellen;
– einen realistischen branchenspezifischen Jahresplan erstellen, Simulationen berechnen und unternehmensrelevante Entscheidungen treffen;
– Investorunterlagen erstellen und präsentieren;
– operatives und strategisches Controlling verstehen;
– Methoden der klassischen und modernen Budgetierung verstehen und anwenden;
– Risikoklassen der Budgetierung und deren Einfluss auf die Unternehmensführung verstehen und anwenden;
– Grundlagen des Change Managements verstehen.
Lehrstoff:
Bereich Rechnungswesen:
Buchführungspflicht der einzelnen Unternehmensformen, Begriffe der Pauschalierung, Einnahmen-/Ausgabenrechnung, doppelte Buchhaltung (einschließlich Bilanz, GuV-Rechnung).
Bereich Marketing:
Vertiefung Marketing, Social Media (B2B, B2C), Kundengewinnung und -bindung, Reklamationsmanagement, CRM (Customer Relationship Management). Medienrechtliche Grundlagen (Urheberrecht, Immaterialgüterrecht, Open Source, E-Commerce, etc.).
Bereich Unternehmensführung:
Strategie, Budgetierung, Businessplan, Unternehmenssimulationen, Übergreifender Branchen Case Study, AGB und Kollektivvertrag des graphischen Gewerbes, Controlling, Stakeholder- und Shareholdervalue Ansatz.
Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Rechnungswesen
– einen Jahresabschluss in der doppelten Buchhaltung erstellen und das Ergebnis interpretieren;
– Grundzüge der Kostenrechnung verstehen;
– Grundzüge Kosten- und Leistungsrechnung als Kalkulationsgrundlage verstehen;
– einfache Stundensatzberechnung verstehen inklusive der Anwendung für die Kalkulation;
– manuelle und softwareunterstützte Auftragskalkulationen verstehen.
Bereich Investition und Finanzierung
– ein einfaches Budget und einen Finanzplan aufstellen;
– Grundlagen der Finanzplanung verstehen;
– Cash flow berechnen;
– Arten der Finanzierungsformen verstehen.
– Finanzierungsformen bewerten.
– Investitionsverfahren verstehen und anwenden;
– Methoden der Investitionsrechnung anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Rechnungswesen:
Jahresabschlussbuchungen in der doppelten Buchhaltung; Saldenlisten; Bilanz; GuV; Bilanzanalyse.
Kostenrechnung, Grundzüge der Druckkalkulation (Materialberechnung, Workflow, Leistungskataloge); Stundensatzberechnung in Form von Platzkostenrechnung, Nachkalkulation; Auftragskalkulation manuell und mit MIS-System.
Bereich Investition und Finanzierung:
Finanzplanung, Cashflow Rechnung, Investitionsrechnungsverfahren (statische und dynamische), Finanzierungsformen (unterschiedliche Finanzierungsarten, Auswirkungen von Finanzierungsformen auf die Bilanz und damit auf entsprechende Kennzahlen), Steuerungsmöglichkeiten des Zahlungsstroms (Cash-Conversion-Cycle).
Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Rechnungswesen
– Zahlungsströme aus der Buchhaltung errechnen;
– Bilanzen analysieren und das Ergebnis interpretieren;
– Kennzahlen berechnen und analysieren;
– die Grundprinzipien des Controllings anwenden;
– Stundensatzberechnung inklusive Szenarien sowie der Anwendung für die Kalkulation verstehen;
– manuelle und softwareunterstützte Auftragskalkulationen anwenden und analysieren;
– MIS (Managementinformationssysteme) handhaben und implementieren;
– Nachkalkulation aufbauen, interpretieren und anwenden.
Bereich Investition und Finanzierung
– Investitionsarten kennen, interpretieren und anwenden;
– Inhalte für ein Finanzierungsgespräch aufbereiten.
Lehrstoff:
Bereich Rechnungswesen:
Bilanzanalyse und Kennzahleninterpretation, Datenerfassung, Nachkalkulation manuell und mit MIS-System, Auftragsbezogener Soll-Ist-Vergleich, Quicktest als Grundlage für Bankgespräche.
Bereich Investition und Finanzierung:
Liquiditätsanalyse, Investitionsrechnungsverfahren (statische und dynamische), Finanzierungsformen (unterschiedliche Finanzierungsarten, Auswirkungen von Finanzierungsformen auf die Bilanz und damit auf entsprechende Kennzahlen), Finanzplan, Steuerungsmöglichkeiten des Zahlungsstroms (Cash-Conversion-Cycle).
C. Pflichtpraktikum
Siehe Anlage 1.
D. Freigegenstände
Siehe Anlage 1.
E. Förderunterricht
Siehe Anlage 1.
semesterweise gestaffeltes Inkrafttreten (vgl. § 4)
Anlage 1.15
LEHRPLAN DES FÜNFSEMESTRIGEN AUFBAULEHRGANGES FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR OFENBAUTECHNIK
I.1 STUNDENTAFEL1
(Gesamtsemesterwochenstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Module)
| Semesterwochenstunden | Lehrver- | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Pflichtgegenstände | Semester | pflich- | ||||||
| tungs- | ||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | Summe | gruppe | ||
| A. | Allgemeinbildende Pflichtgegenstände | |||||||
| 1. | Religion/Ethik2 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 5 | III/III |
| 2. | Deutsch | 6 | 2 | 2 | 2 | 2 | 14 | I |
| 3. | Englisch | 6 | 2 | 2 | 2 | 2 | 14 | I |
| 4. | Angewandte Mathematik | 4 | 3 | 3 | 3 | 3 | 16 | I |
| 5. | Wirtschaft und Recht3 | - | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | II bzw. III |
| 7. | Angewandte Informatik | 2 | - | - | - | - | 2 | I |
| 8. | Naturwissenschaftliche und technische Grundlagen | 4 | - | - | - | - | 4 | II |
| B. | Fachtheorie und Fachpraxis | |||||||
| 1. | Betriebstechnik | - | 3 | 3 | 3 | 3 | 12 | I |
| 2. | Projekt- und Qualitätsmanagement | - | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | I |
| 3. | Betriebsinformatik | - | 2 | 2 | - | - | 4 | I |
| 4. | Technische Physik | - | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | I |
| 5. | Technologie | - | - | - | 2 | 2 | 4 | I |
| 6. | Feuerungs- und Heizungstechnik | - | 2 | 2 | 3 | 3 | 10 | I |
| 7. | Stilkunde und Designtheorie | - | 2 | 2 | - | - | 4 | II |
| 8. | Konstruktionsübungen und Entwurfsprojekt | - | 4 | 4 | 6 | 6 | 20 | I |
| 9. | Laboratorium und Projekt | - | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | I |
| 10. | Werkstätte | - | 5 | 5 | 6 | 6 | 22 | IV |
| Gesamtsemesterwochenstundenzahl | 23 | 34 | 34 | 36 | 36 | 163 | ||
| C. | Pflichtpraktikum | mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor Antritt zur Reife- und Diplomprüfung | ||||||
| Semesterwochenstunden | Lehrver- | |||||||
| Freigegenstände, Förderunterricht | Semester | pflich- | ||||||
| tungs- | ||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | Summe | gruppe | ||
| D. | Freigegenstände | |||||||
| 1. | Deutsch – Rhetorik / Präsentationstechnik | - | - | - | 2 | - | 2 | I |
| 2. | Englisch – Rhetorik / Präsentationstechnik | - | - | - | - | 2 | 2 | I |
| 3. | Zweitsprache Deutsch | - | 2 | 2 | - | - | 4 | I |
| 4. | Politische Bildung | - | 2 | 2 | - | - | 4 | III |
| 5. | Volkswirtschaftliche Grundlagen | - | - | - | 2 | - | 2 | III |
| 6. | Technische Dokumentation | 2 | - | - | - | - | 2 | III |
| 7. | Darstellende Geometrie | - | 2 | 2 | - | - | 4 | I |
| E. | Förderunterricht4 | |||||||
| 1. | Deutsch | |||||||
| 2. | Englisch | |||||||
| 3. | Angewandte Mathematik | |||||||
| 4. | Fachtheoretische Pflichtgegenstände | |||||||
1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des Abschnittes IV abgewichen werden. Die Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe des Kompetenzmoduls 1 des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes bzw. der jeweiligen Übung gemäß Abschnitt VII werden jeweils dem ersten Semester, in welchem ein Unterrichtsgegenstand oder eine Übung gemäß dieser Stundentafel vorgesehen ist, zugeordnet, und die Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe der weiteren Kompetenzmodule des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes bzw. der jeweiligen Übung werden jeweils den weiteren Semestern semesterweise aufsteigend, in welchem ein Unterrichtsgegenstand oder eine Übung gemäß dieser Stundentafel vorgesehen ist, zugeordnet.
2 Pflichtgegenstand für Studierende, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen.
3 Die Lehrverpflichtungsgruppe III bezieht sich auf den Bereich „Recht“.
4 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.
LEHRPLAN DES VIERSEMESTRIGEN KOLLEGS FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR OFENBAUTECHNIK
I.2 STUNDENTAFEL1
(Gesamtsemesterwochenstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Module)
| Semesterwochenstunden | Lehrver- | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Pflichtgegenstände | Semester | pflich- | |||||
| tungs- | |||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | Summe | gruppe | ||
| A. | Allgemeinbildende Pflichtgegenstände | ||||||
| 1. | Religion/Ethik2 | 1 | 1 | 1 | 1 | 4 | III/III |
| 2. | Angewandte Mathematik | - | - | 1 | 1 | 2 | I |
| 3. | Wirtschaft und Recht3 | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | II bzw. III |
| B. | Fachtheorie und Fachpraxis | ||||||
| 1. | Fachtheorie | 3 | 3 | 2 | 2 | 10 | I |
| 2. | Betriebstechnik | 3 | 3 | 3 | 3 | 12 | I |
| 3. | Projekt- und Qualitätsmanagement | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | I |
| 4. | Betriebsinformatik | 2 | 2 | - | - | 4 | I |
| 5. | Technische Physik | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | I |
| 6. | Technologie | - | - | 2 | 2 | 4 | I |
| 7. | Feuerungs- und Heizungstechnik | 2 | 2 | 3 | 3 | 10 | I |
| 8. | Stilkunde und Designtheorie | 2 | 2 | - | - | 4 | II |
| 9. | Konstruktionsübungen und Entwurfsprojekt | 6 | 6 | 6 | 6 | 24 | I |
| 10. | Laboratorium und Projekt | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | I |
| 11. | Werkstätte | 11 | 11 | 6 | 6 | 34 | IV |
| Gesamtsemesterwochenstundenzahl | 38 | 38 | 32 | 32 | 140 | ||
| C. | Pflichtpraktikum | mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor Antritt zur Diplomprüfung | |||||
| Semesterwochenstunden | Lehrver- | ||||||
| Freigegenstände, Förderunterricht | Semester | pflich- | |||||
| tungs- | |||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | Summe | gruppe | ||
| D. | Freigegenstände | ||||||
| 1. | Deutsch – Rhetorik / Präsentationstechnik | - | - | 2 | - | 2 | I |
| 2. | Englisch – Rhetorik /Präsentationstechnik | - | - | - | 2 | 2 | I |
| 3. | Zweitsprache Deutsch | 2 | 2 | - | - | 4 | I |
| 4. | Politische Bildung | 2 | 2 | - | - | 4 | III |
| 5. | Volkswirtschaftliche Grundlagen | - | - | 2 | - | 2 | III |
| 6. | Darstellende Geometrie | 2 | 2 | - | - | 4 | I |
| E. | Förderunterricht4 | ||||||
| Fachtheoretische Pflichtgegenstände | |||||||
1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des Abschnittes IV abgewichen werden. Die Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe des Kompetenzmoduls 1 des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes bzw. der jeweiligen Übung gemäß Abschnitt VII werden jeweils dem ersten Semester, in welchem ein Unterrichtsgegenstand oder eine Übung gemäß dieser Stundentafel vorgesehen ist, zugeordnet, und die Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe der weiteren Kompetenzmodule des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes bzw. der jeweiligen Übung werden jeweils den weiteren Semestern semesterweise aufsteigend, in welchem ein Unterrichtsgegenstand oder eine Übung gemäß dieser Stundentafel vorgesehen ist, zugeordnet.
2 Pflichtgegenstand für Studierende, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen.
3 Die Lehrverpflichtungsgruppe III bezieht sich auf den Bereich „Recht“.
4 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage 1.
III. FACHBEZOGENES QUALIFIKATIONSPROFIL
Einsatzgebiete und Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen des Aufbaulehrgangs bzw. des Kollegs für Berufstätige für Ofenbautechnik liegen in der Planung, der Herstellung und Montage heizungstechnischer Anlagen und Hafnersystemen, sowie in der Beratung von fachspezifischen Handwerkerinnen und Handwerkern sowie von Endkunden. Auch die Dokumentation, Wartung und Instandhaltung von Maschinen und Anlagen sowie Materialprüfung mittels einschlägiger Software zählen zu den typischen Aufgabenbereichen. Die Einhaltung und Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften sowie Schutzmaßnahmen sind integrierte Bestandteile aller Tätigkeiten.
Kenntnisse und Fertigkeiten der Ofenbautechnikerinnen und Ofenbautechniker umfassen das Erstellen von Planungen, Durchführen berufsspezifischer Berechnungen, Bearbeiten und Herstellen von Öfen und Heizungsanlagen für Einzelraum-, Mehrraum- oder Ganzhausheizungen für feste Brennstoffe sowie andere Energieträger. Weitere typische Tätigkeitsfelder sind das Einbauen von Mess-, Steuer- und Regelsystemen in Öfen und Heizungsanlagen sowie die Durchführung von Funktionsanalysen und Abgasanalysen. Beraten von Kunden und fachspezifischen Handwerkerinnen und Handwerkern in Energie-, Klima- und Umweltfragen und Durchführen von Instandhaltungs- und Servicearbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Brandschutz, Normen, Umwelt- und Qualitätsstandards sind weitere Kompetenzen.
Berufsbezogene Lernergebnisse des Abschnittes B:
Betriebstechnik:
Die Absolventinnen und Absolventen können die Struktur des Jahresabschlusses beschreiben, aus betriebswirtschaftlichen Kennzahlen Schlussfolgerungen ziehen und die Ergebniswirksamkeit von einfachen Geschäftsfällen auf den Jahresabschluss beurteilen. Sie können die wichtigsten Kostenbegriffe erklären, eine einfache Kostenstellenrechnung durchführen, mit vorgegebenen Daten Kalkulationen durchführen, Deckungsbeiträge ermitteln und beurteilen. Sie können die verschiedenen Erscheinungsformen der Ertragsteuern erläutern, das System der Umsatzsteuer, der Personalnebenkosten und den Aufbau einfacher Lohn- und Gehaltsabrechnungen erklären. Sie können die Funktionsweise der Marketing-Instrumente erläutern, einfache Organigramme und Abläufe in Unternehmen interpretieren, Ziele und Aufgaben der Logistik sowie Vertriebs- und Beschaffungsprozesse beschreiben. Außerdem können Sie Gestaltungsgrundsätze der Produktion beschreiben, Methoden der Zeitermittlung erläutern, Arbeitspläne erstellen und Methoden des Projektmanagements und Qualitätsmanagements beschreiben und anwenden.
Technische Physik:
Im Bereich Elektrotechnik können die Absolventinnen und Absolventen die Grundbegriffe der Gleichstrom- und der Wechselstromtechnik beschreiben und in der Gleichstromtechnik anwenden und die Sicherheitsvorschriften nennen und anwenden.
Im Bereich Statik und Festigkeitslehre können die Absolventinnen und Absolventen die Grundbegriffe der Statik und der Festigkeitslehre beschreiben, einfache statische Aufgaben ihres Fachgebietes lösen, Bauteile bauphysikalisch, humanökologisch und materialgerecht analysieren und dimensionieren und fachbezogenen Normen anwenden.
Im Bereich Bauphysik können die Absolventinnen und Absolventen die Schritte zum Bau eines Gebäudes benennen und beschreiben, verschiedene Bauweisen von Gebäuden beschreiben und fachbezogene Vorschriften nennen und beschreiben.
Im Bereich Gebäudetechnik können die Absolventinnen und Absolventen die Kennzahlen für den Energiebedarf beschreiben und anwenden, einen Energieausweis beschreiben und erklären, Einflüsse auf die Energiekennzahl beschreiben und anwenden, Maßnahmen für den Brandschutz beschreiben und anwenden und Anforderungen an den Schallschutz beschreiben und erklären.
Im Bereich Behaglichkeit können die Absolventinnen und Absolventen den Wärmehaushalt des Menschen beschreiben und erklären und Einflüsse auf die Behaglichkeit beschreiben und bewerten.
Technologie:
Im Bereich keramische Werkstoffe können die Absolventinnen und Absolventen praxisübliche keramische Rohstoffe, Werkstoffe, Hilfsstoffe und Halbfabrikate beschreiben und verwenden, die Eigenschaften keramischer Werkstoffe beschreiben und für verschiedene Anwendungen beurteilen und praxisübliche Bearbeitungsverfahren und Maschinen verwenden und für verschiedene Anforderungen auswählen.
Im Bereich nichtkeramische Werkstoffe können die Absolventinnen und Absolventen praxisübliche nichtkeramische Werkstoffe beschreiben und anwenden, die Eigenschaften nichtkeramischer Werkstoffe beschreiben und beurteilen und Bearbeitungsverfahren und Maschinen für verschiedene Anforderungen auswählen.
Im Bereich Qualitätssicherung können die Absolventinnen und Absolventen Qualitätskriterien im Materialbereich und im Produktionsablauf benennen und erklären, Qualitätskontrollen im Materialbereich durchführen und bewerten und relevante Gesetze, Verordnungen und Normen beschreiben.
Im Bereich Arbeits- und Umweltschutz können die Absolventinnen und Absolventen ergonomische Einflussfaktoren auf die Arbeitsplatzgestaltung beschreiben und anwenden, Schutzmaßnahmen gegen Lärm, Staub und Hitze benennen und durchführen und die Schutzvorrichtungen im Arbeitsbereich handhaben.
Feuerungs- und Heizungstechnik:
Im Bereich Heizungstechnik können die Absolventinnen und Absolventen Verluste und Einflüsse auf den Wärmebedarf eines Gebäudes benennen und ermitteln, die Heizlastberechnung für einfache Gebäude und Raumverbände durchführen und einen Kachelofen auslegen und berechnen.
Im Bereich Hafnersysteme können die Absolventinnen und Absolventen die Merkmale und Eigenschaften von verschiedenen Hafnersystemen nennen und beschreiben, die Materialien für verschiedene Hafnersysteme beschreiben und bewerten und einschlägigen Normen und Vorschriften anwenden.
Im Bereich Energiequellen und Umwelttechnik können die Absolventinnen und Absolventen verschiedene Energiequellen erklären, die Merkmale und Eigenschaften von verschiedenen Energiequellen nennen und beschreiben und die Einflüsse verschiedener Energiequellen auf die Umweltverschmutzung beschreiben und bewerten.
Im Bereich Kachelofentechnik können die Absolventinnen und Absolventen die einschlägigen Normen und Vorschriften nennen und beschreiben, die Ausführungsdetails im Kachelofenbau erklären und einsetzen und brandschutztechnische Vorgaben im Kachelofenbau beschreiben und anwenden.
Im Bereich Hydraulik können die Absolventinnen und Absolventen wassergeführte Heizungssysteme erklären und bewerten, Merkmale und Eigenschaften von verschiedenen Heizungssystemen nennen und beschreiben und den Kachelofen in ein hydraulisches Heizungssystem implementieren und bewerten.
Im Bereich vertiefende Kachelofentechnik können die Absolventinnen und Absolventen die Eigenschaften und den Einfluss einer Abgasanlage benennen und beschreiben, die gesetzlichen Vorgaben im Bereich Baurecht nennen und anwenden und die Einflüsse auf den Kachelofen im modernen Wohnbau beschreiben und erklären.
Konstruktionsübung- und Entwurfsprojekt:
Im Bereich Konstruktionsübung können die Absolventinnen und Absolventen einen Satz technischer Zeichnungen in branchenüblichen Zeichenprogrammen erstellen, verschiedene Hafnersysteme an eine örtliche Gegebenheit angepasst auslegen, eine Planung eines Hafnersystems unter der Berücksichtigung von „Kundenwünschen“ durchführen und die Planung mit Hilfe von handelsüblichen Softwareprogrammen umsetzen.
Im Bereich Entwurfsprojekt können die Absolventinnen und Absolventen malerische und räumliche Darstellungsmittel und -techniken anwenden, perspektivische Darstellungen von Körpern erstellen, Ideen in Form von Skizzen und Präsentationskonzepten umsetzen und darstellen und eigene Ideen für die Umsetzung eines Kachelofens entwickeln und ausführen.
Laboratorium und Projekt:
Im Bereich Laboratorium und Projekt können die Absolventinnen und Absolventen geeignete Methoden und Geräte unter Beachtung der Sicherheits- und Qualitätsanforderungen auswählen und anwenden und komplexe Projekte aus dem Fachgebiet planen, durchführen und die erforderlichen Unterlagen erstellen.
Werkstätte:
Im Bereich Grundlegende Techniken können die Absolventinnen und Absolventen einen traditionell gesetzten Kachelofen nach Vorgaben errichten, Ofenanlagen mit diversen Gestaltungstechniken bauen und dien Ofenanlage mit Luftspalt nach Vorgaben errichten.
Im Bereich projektbezogene Anwendungen können die Absolventinnen und Absolventen Ofenanalgen nach Vorgaben auslegen und ausführen und verschiedene Ofenanlagen errichten.
Fachtheorie:
Im Bereich Keramiktechnik können die Absolventinnen und Absolventen auf Grund technischer, ökologischer und wirtschaftlicher Kriterien eine zweckmäßige Werkstoffauswahl treffen, eine Auswahl entsprechender Bearbeitungsverfahren für Einzel- und Serienfertigung trennen und erklären und die Grundlagen der Automation und elektronischer Informationsverarbeitung in facheinschlägigen Bereichen beschreiben und erklären.
Im Bereich Energietechnik können die Absolventinnen und Absolventen die Grundlagen der Energietechnik und der Wärmeübertragen beschreiben und anwenden, verschiedene Hafnersysteme und deren Eigenschaften erklären und analysieren, die Normen im Bereich Energietechnik nennen und beschreiben und technische Ausführungsdetails in der Ofenbautechnik beschreiben und erklären.
IV. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN
Siehe Anlage 1.
V. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE
Siehe Anlage 1.
VI. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT
Siehe Anlage 1.
VII. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFFE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE
A. Allgemeinbildende Pflichtgegenstände
Pflichtgegenstände gemäß der I.1 Stundentafel
„Ethik“, „Deutsch“, „Englisch“, „Angewandte Mathematik“, „Wirtschaft und Recht“, „Angewandte Informatik“ und „Naturwissenschaftliche und technische Grundlagen“.
Siehe Anlage 1.
Pflichtgegenstände gemäß der I.2 Stundentafel
„Ethik“ und „Wirtschaft und Recht“.
Siehe Anlage 1.
ANGEWANDTE MATHEMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
– quantitative Aufgabenstellungen auf dem jeweiligen Wissensstand mathematisch modellieren, numerische Ergebnisse ermitteln und zeitgemäße Rechenhilfen einsetzen;
– Aufgabenstellungen des Fachgebietes unter Anwendung der aus dem begleitenden fachtheoretischen Unterricht bekannten Gesetze durch Gleichungen und Funktionen modellieren.
Lehrstoff alle Bereiche:
Anwendungen aus dem Fachgebiet; Verwendung der in der Praxis üblichen Rechenhilfen; Einsatz von für das Fachgebiet relevanten Technologien.
Kompetenzmodul:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zahlen und Maße
- mit komplexen Zahlen rechnen und die Ergebnisse in der Gaußschen Zahlenebene interpretieren.
Bereich Algebra und Geometrie
– die Lösbarkeit von linearen Gleichungssystemen argumentieren, die Lösungsfälle an Hand von Beispielen veranschaulichen und lineare Gleichungssysteme in zwei und mehr Variablen lösen;
– lineare und quadratische Gleichungen lösen und die verschiedenen Lösungsfälle argumentieren sowie einfache Gleichungen mit trigonometrischen Funktionen, Exponential- und Logarithmusfunktionen lösen;
– können im allgemeinen Dreieck und anderen ebenen Figuren Sinus- bzw. Kosinussatz anwenden und die Flächeninhalte der Figuren berechnen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge
– Funktionen als Modelle zur Beschreibung der Abhängigkeit zwischen Größen verstehen, aufstellen und berechnen;
– Funktionen durch Wertetabellen und grafisch im rechtwinkeligen Koordinatensystem darstellen;
– die trigonometrischen Funktionen an Hand des Einheitskreises argumentieren, die Parameter der allgemeinen Sinusfunktion interpretieren, sinusförmige Vorgänge mit der allgemeinen Sinusfunktion modellieren.
Bereich Analysis
– anwendungsbezogene Aufgabenstellungen mithilfe von arithmetischen und geometrischen Folgen und Reihen modellieren, die Aufgaben lösen und Ergebnisse interpretieren;
– in Natur und Technik auftretende Änderungsraten mit dem Differenzen- und Differentialquotienten darstellen;
– mit Hilfe der Differentialrechnung die Eigenschaften der Funktionen (Nullstelle, Extremwerte, Wendestelle, Tangente, Monotonie, Krümmungsverhalten, Steigungswinkel, modellieren, berechnen und reflektieren;
– die Differentialrechnung anwendungsbezogen verwenden;
– Kurvendiskussionen und Umkehraufgaben von Polynomfunktionen anwendungsbezogen modellieren, berechnen und interpretieren;
– Aufgabenstellungen, die das Maximieren und Minimieren von Größen behandeln, aufstellen, berechnen und interpretieren.
Lehrstoff:
Bereich Zahlen und Maße:
Komplexe Zahlen (Darstellung, Addition, Subtraktion; Polarkoordinaten und Polarformen; Multiplikation, Division).
Bereich Algebra und Geometrie:
Rechnen mit Gleichungen (Quadratische Gleichung, Exponentialgleichung, logarithmische Gleichung, trigonometrische Gleichung).
Lineare Gleichungssysteme (Lösbarkeit).
Elementare Geometrie und Trigonometrie (Allgemeines Dreieck: Sinussatz, Kosinussatz, trigonometrische Flächenformel).
Bereich Funktionale Zusammenhänge:
Quadratische Funktion, Polynomfunktion, Potenzfunktionen, Exponentialfunktion, trigonometrische Funktionen.
Eigenschaften von Funktionen (Nullstellen, Polstellen; Umkehrfunktion, logarithmische Skalierung).
Bereich Analysis:
Endliche Folgen und Reihen:
Arithmetische und geometrische Folgen und Reihen, Summenformel, Summenzeichen.
Zinseszins- und Rentenrechnung.
Differentialrechnung:
Differenzenquotient, Differentialquotient, Ableitung, Ableitungsregeln, höhere Ableitungen, Monotonie, Krümmungsverhalten, Extremwerte, Wendepunkte, Tangente, Steigungswinkel inklusive deren Anwendungen. Fachbezogene Anwendungen der Differentialrechnung.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Analysis
– Differenzial- und Integralrechnung bei Problemstellungen aus dem Alltag, Wirtschaft und Wissenschaft sicher einsetzen, Lösungswege und Lösungen dokumentieren, interpretieren sowie erklären;
– die für das Fachgebiet relevanten mathematischen Methoden anwenden.
Bereich Stochastik
– Beispiele für Zufallsexperimente und Ereignisse angeben und mit Baumdiagrammen modellieren;
– aus Stichprobenwerten Häufigkeitsverteilungen tabellarisch und grafisch darstellen;
– Lage- und Streuungsmaße berechnen und interpretieren, ein Boxplot erstellen und interpretieren;
– Zufallsexperimente mit Hilfe der Binomialverteilung verstehen und anwenden.
Bereich Funktionale Zusammenhänge
– Wachstums-/Lade-/Zerfalls-/Entladeprozesse mit Exponentialfunktionen modellieren und berechnen;
– die Parameter der allgemeinen quadratischen Funktion interpretieren; quadratische Funktionen modellieren (auch in Scheitelpunktform) und Berechnungen mit diesen ausführen;
– die Parameter der Potenzfunktionen interpretieren; mit Potenzfunktionen modellieren und Berechnungen mit diesen ausführen.
Lehrstoff:
Bereich Analysis:
Anwendungen von Kurvendiskussionen und Extremwertaufgaben in Technik und Wirtschaft. Integralrechnung im ausbildungsbezogenen Kontext (Energieaufwand, Volumenberechnungen, …)
Bereich Stochastik:
Wahrscheinlichkeitsrechnung (Zufallsexperimente; Baumdiagramme). Eindimensionale Datenbeschreibung (Häufigkeitsverteilung, Boxplot, Lage- und Streuungsmaße). Wahrscheinlichkeitsverteilungen (Binomialverteilung).
Bereich Funktionale Zusammenhänge:
Eigenschaften von Exponentialfunktionen (Nullstellen, Polstellen; Umkehrfunktion, logarithmische Skalierung).
B. Fachtheorie und Fachpraxis
Gemäß Stundentafel I.1 und Stundentafel I.2.
BETRIEBSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
– Organisationsstrukturen nennen und die Auswirkungen von Strukturänderungen beurteilen;
– den Einsatz von Produktionsfaktoren auf einander abstimmen und optimieren;
– die Einflussfaktoren von betrieblichen Prozessen benennen, bewerten und optimieren;
– das Controlling erklären und anwenden;
– mit Hilfe der Marketinginstrumente unter Bedachtnahme der Nachhaltigkeit die Aktivitäten nach den Kundenbedürfnissen ausrichten.
Lehrstoff:
Kompetenzmodule 1 und 2:
Grundbegriffe der Betriebstechnik und der Betriebswirtschaft:
Wirtschaftlichkeitskennzahlen, wirtschaftliche, soziale und ökologische Ziele von Unternehmungen.
Unternehmensorganisation:
Aufbauorganisation und Ablauforganisation.
Unternehmensfunktionen:
Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Finanzierung, Rechnungswesen, Controlling.
Rechnungswesen:
Grundlagen der Buchhaltung; Kostenrechnung.
Kompetenzmodule 3 und 4:
Logistik:
Grundlagen der Logistik, Planung und Steuerung im Bereich Materialwirtschaft, Betriebsmitteleinsatz und Betriebsmittelinstandhaltung.
Zeitwirtschaft:
Methoden der Zeitermittlung und Zeitplanung.
Produktionsplanung und -steuerung:
Grundlagen des betrieblichen Informationssystems zur Auftragsabwicklung, Produktionsplanung, Produktionssteuerung.
Personalwirtschaft:
Anforderungsermittlung, Entlohnung.
Controlling:
Operatives Controlling, Wirtschaftlichkeits- und Investitionsrechnung, Grundlagen der Finanzierung.
Marketing:
Ziele und Instrumente, Marktforschung, Produktmanagement und -innovation.
Unternehmensgründung:
Persönliche, finanzielle und fachliche Voraussetzungen.
PROJEKT- UND QUALITÄTSMANAGEMENT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
– den betriebswirtschaftlichen Einsatz des Qualitätsmanagements erklären;
– die für die Berufspraxis notwendige Sicherheit in der Anwendung von Techniken des Qualitätsmanagements besitzen;
– statistische Gesetzmäßigkeiten des Qualitätsmanagements anwenden;
– qualitätsrelevante Kosten analysieren, darstellen und ermitteln;
– die Erstellung eines Qualitätshandbuches betriebsintern koordinieren;
– Organisationsstrukturen benennen und die Auswirkungen von Strukturänderungen beurteilen;
– die Grundlagen des Projektmanagements, der Ablauf- und Ressourcenplanung erklären und anwenden können sowie Planungs- und Entscheidungstechniken einsetzen;
– Projektinformationssysteme aufbauen.
Lehrstoff:
Kompetenzmodule 1 und 2:
Qualitätsmanagement:
QM-Systeme, unterschiedliche QM-Normenreihen, Zertifizierung und Audits. Werkzeuge des Qualitätsmanagements, QM-Strategien.
Prozessmanagement:
Definition und Darstellung von Prozessen, Prozessmessung, Prozesskennzahlen.
Qualitätskosten:
Qualitätskosten als Prozesskennzahlen.
Kompetenzmodule 3 und 4:
Projektorganisation:
Methoden der Ideenfindung und der Strukturierung, Arbeitssysteme, Projektphasen, Personalplanung, Prozessstruktur.
Projektmanagement:
Projektplanung mit Optimierungstechniken, Projektdurchführung, Projektüberwachung, Fehleranalyse und -behebung, Informationsstruktur.
BETRIEBSINFORMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
– die IT–Infrastruktur nutzen, das Zusammenwirken von Hard- und Software verstehen, Leistungsmerkmale beurteilen sowie Hard- und Software auswählen;
– Standardsoftware anwenden und Schriftverkehr abwickeln, Präsentationen erstellen, Berechnungen und Auswertungen durchführen;
– auf elektronischem Wege kommunizieren, Informationen beschaffen und publizieren;
– die Grundlagen von Datenbanken verstehen und Datenbanken nutzen.
Lehrstoff:
Kompetenzmodule 1 und 2:
Computerarbeitsplatz:
Arbeitsumgebung, Hardware-Komponenten und ihr Zusammenwirken. Leistungsmerkmale. Rechnerarchitektur, Betriebssysteme, Dienstprogramme.
Internet:
Informationsbeschaffung und Kommunikation, Sicherheitsaspekte, Präsentation im Netz.
Standardsoftware:
Grundlagen, Programmieraufgaben.
Präsentationsprogramm:
Grundlagen, Gestalterische Grundelemente, Layout.
Datenbanken:
Datenbank-Modelle, Relationale Datenbanken, Tabellen, Abfragen, Formulare, Berichte.
Multimedia:
Dateiformate für Text, Bild, Ton und Video, Grundlagen der Bildbearbeitung, Gestaltung und Präsentation von Web-Dokumenten.
TECHNISCHE PHYSIK
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Elektrotechnik
– die Grundbegriffe der Gleichstromtechnik beschreiben und anwenden;
– die Grundbegriffe der Wechselstromtechnik beschreiben;
– die Sicherheitsvorschriften nennen und anwenden.
Bereich Statik und Festigkeitslehre
– die Grundbegriffe der Statik und der Festigkeitslehre beschreiben;
– einfache statische Aufgaben ihres Fachgebietes lösen;
– Bauteile bauphysiksalisch, humanökologisch und materialgerecht analysieren und dimensionieren;
– die fachbezogenen Normen anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Elektrotechnik:
Elektrotechnische Begriffe, Größen und Einheiten, Schaltung von Widerständen und Kondensatoren, Sicherheitsvorschriften und elektrische Schutzmaßnahmen, fachbezogene Normen.
Bereich Statik und Festigkeitslehre:
Größen und Einheiten der Mechanik, Zusammensetzen und Zerlegen von Kräften, Gleichgewichtsbedingungen, Anwendungen auf Balken und Stäbe, Beanspruchungsarten (Zug, Druck, Biegung), Dimensionierung einfacher Bauteile.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Bauphysik
– die Schritte zum Bau eines Gebäudes benennen und beschreiben;
– verschiedene Bauweisen von Gebäuden beschreiben;
– fachbezogenen Vorschriften nennen und beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich Bauphysik:
Rohbauarbeiten an Gebäuden, Wand- und Deckenaufbauten, Wärmedehnung, Dehnfugen, Entkoppelung von Bauteilen.
Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Feuchteschutz
– Kennwerte des Feuchteschutzes in Gebäuden beschreiben und anwenden;
– Einflüsse auf die Entstehung von Feuchtigkeit in Gebäuden erkennen und bewerten;
– Maßnahmen für die Vermeidung von Feuchtigkeitsproblemen erklären und setzen.
Bereich Gebäudetechnik
– Kennzahlen für den Energiebedarf beschreiben und anwenden;
– einen Energieausweis beschreiben und erklären;
– Einflüsse auf die Energiekennzahlen beschreiben und anwenden.
Lehrstoff:
Bereich Feuchteschutz:
Wasserdampf; relative Feuchtigkeit; Taupunkt; Dampfdruck; Wasserdampftransport (Diffusion, Kapillarleitung); Dampfsperre, Verhinderung von Kondensatbildung; Maßnahmen gegen Feuchtigkeit und Schimmelbildung; Wärmebrücken.
Bereich Gebäudetechnik:
Energiekennzahlen; Energieausweis; Wärmeschutzverordnung; LEK-Werte.
Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Gebäudetechnik
– Maßnahmen für den Brandschutz beschreiben und anwenden;
– Anforderungen an den Schallschutz beschreiben und erklären.
Bereich Behaglichkeit
– den Wärmehaushalt des Menschen beschreiben und erklären;
– die Einflüsse auf die Behaglichkeit beschreiben und bewerten.
Lehrstoff:
Bereich Gebäudetechnik:
Brandschutz, brandschutztechnische Vorschriften, Anforderungen an den Brandschutz; Schallschutz und Raumakustik; Anforderungen an den Schallschutz; Luftschalldämmung; Trittschalldämmung von Gebäuden; schalltechnische Anforderungen.
Bereich Behaglichkeit:
Thermische Kriterien für die Behaglichkeit (Temperaturen, Luftfeuchtigkeit, Luftgeschwindigkeit); weitere Kriterien für die Behaglichkeit, Einflüsse auf die Behaglichkeit und Gesundheit.
TECHNOLOGIE
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Keramische Werkstoffe
– praxisübliche keramischer Rohstoffe, Werkstoffe, Hilfsstoffe und Halbfabrikate beschreiben und verwenden;
– die Eigenschaften der keramischen Werkstoffe beschreiben und für verschiedene Anwendungen zu beurteilen;
– praxisübliche Bearbeitungsverfahren und Maschinen verwenden und für verschiedene Anforderungen auswählen.
Bereich Nichtkeramische Werkstoffe
– praxisübliche nichtkeramische Werkstoffe beschreiben und anwenden;
– Eigenschaften von nichtkeramischen Werkstoffen beschreiben und beurteilen;
– Bearbeitungsverfahren und Maschinen für verschiedene Anwendungen auswählen.
Lehrstoff:
Bereich Keramische Werkstoffe:
Feuerfeste Erzeugnisse; Oxidkeramik; feuerfeste Baustoffe; Feuerleicht- und Isoliersteine; feuerfeste Massen und Sondererzeugnisse; Bindemittel. Untersuchungsmethoden; technische Keramik; Sondermassen; Keramikfasern; Verbundwerkstoffe, Beschichtungen; Bearbeitungsverfahren, Werkzeuge und Maschinen.
Bereich Nichtkeramischer Werkstoffe:
Dieses Dokument ersetzt nicht die offizielle Publikation im Bundesgesetzblatt. Für eventuelle Ungenauigkeiten bei der Übertragung in dieses Format wird keine Haftung übernommen.
Dieser Text wird zu den eigenen Weiterverwendungsbedingungen von RIS veröffentlicht, nicht unter einer Legalize-Lizenz oder einer Public-Domain-Lizenz.
RIS
CC BY 4.0 (Creative Commons Namensnennung 4.0 International)
Quelle: RIS – Rechtsinformationssystem des Bundes, Bundeskanzleramt der Republik Österreich (https://www.ris.bka.gv.at/). Lizenziert unter CC BY 4.0 (Creative Commons Namensnennung 4.0 International). Aus den Daten können keinerlei Rechtsansprüche abgeleitet werden.