Verordnung des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung über die Lehrpläne der Sonderformen der Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten sowie den Lehrplan des Vorbereitungslehrganges für Berufstätige für technische Fachrichtungen
– Hör- und Lesetexte über aktuelle und berufsbezogene Themen in Standardsprache verstehen, in denen eine bestimmte Haltung oder ein bestimmter Standpunkt vertreten wird, und können bei längeren und komplexen Texten geeignete Lesetechniken anwenden und entscheiden, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind;
– Aussagen in Gesprächen und Hörtexten und technische Informationen in normaler Geschwindigkeit in Standardsprache verstehen;
– Gesprächen unter Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern mit Einschränkungen folgen;
– mündlich und schriftlich im eigenen Fachgebiet und in vertrauten unmittelbaren und gesellschaftlichen Situationen detailliert und ausführlich informieren, zusammenfassen, Stellung nehmen, Standpunkte abwägen und begründen sowie klar strukturierte Präsentationen halten;
– strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum vertrauter Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien anwenden.
Lehrstoff:
Privater und öffentlicher Themenbereich:
Vielfältige gesellschaftspolitische, soziale und wirtschaftliche Themen (zB Menschenrechte, Diskriminierung, Armut, Verteilungsgerechtigkeit).
Beruflicher Themenbereich:
Arbeit und Arbeitsmarkt, Bildung, Wissenschaft und Forschung; technisch und wirtschaftlich relevante Themen der Berufspraxis (zB Projektmanagement, Zukunft der Technik).
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen und Wortschatz:
Festigung, Erweiterung und Vertiefung des Wortschatzes und der Sprachstrukturen; Übungen zur Kohärenz und Kohäsion von Texten; situations- und adressatenadäquate Anwendung der Sprache (Register).
Mündliche Kommunikation:
Monologische und dialogische Gesprächssituationen (zB Präsentation, Bewerbungsgespräch).
Schriftliche Textsorten und -formate:
Artikel, Bericht, Blog-Eintrag, Blog-Kommentar, E-Mail, Leaflet
Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
– anspruchsvollere Sachtexte verstehen und beim raschen Lesen entscheiden, welche Informationen für einen bestimmten Zweck relevant sind;
– Hör- und Lesetexte über konkrete und abstrakte Themen verstehen, in denen ein bestimmter Standpunkt vertreten wird;
– im direkten Kontakt und in den Medien gesprochene Standardsprache zu einem breiten Spektrum vertrauter Themen aus dem unmittelbaren, gesellschaftlichen und beruflichen Leben verstehen und dabei auch Stimmung und Ton der Sprechenden erkennen;
– mündlich und schriftlich im eigenen Fachgebiet und in vertrauten unmittelbaren und gesellschaftlichen Situationen detailliert und ausführlich informieren, zusammenfassen, Stellung nehmen, Standpunkte abwägen, begründen und verteidigen sowie längere, klar strukturierte Präsentationen halten und auf Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer spontan reagieren;
– strukturierte, detaillierte Texte zu einem breiten Spektrum vertrauter Themen aus Alltag und Berufswelt verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte relevanten Kriterien adäquat anwenden.
Lehrstoff:
Privater und öffentlicher Themenbereich:
Vielfältige gesellschaftspolitische, kulturelle, ökologische, soziale und wirtschaftliche Themen im regionalen und globalen Zusammenhang.
Beruflicher Themenbereich:
Gesellschaftlich relevante Technologiefragen, Zukunftstechnologien; fachspezifische und beruflich relevante Themen (zB betriebliche Organisation, Leben und Arbeiten im Ausland).
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen und Wortschatz:
Festigung, Erweiterung und Vertiefung des Wortschatzes und der Sprachstrukturen; Übungen zur Kohärenz und Kohäsion von Texten; situations- und adressatenadäquate Anwendung der Sprache (Register).
Mündliche Kommunikation:
Monologische und dialogische Gesprächssituationen (zB Präsentation von technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen, Beschreiben und Kommentieren von Grafiken).
Schriftliche Textsorten und -formate:
Festigung der schriftlichen Textsorten und -formate.
Schularbeiten:
Kompetenzmodul 1: eine einstündige Schularbeit.
Kompetenzmodule 2 bis 4: je eine zweistündige Schularbeit.
Kompetenzmodul 5: eine zwei- oder dreistündige Schularbeit.
DEUTSCH – RHETORIK / PRÄSENTATIONSTECHNIK
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Rhetorik
– die Gestaltungsmittel gesprochener Sprache verstehen und nutzen;
– die Formen und Strategien gezielter Kommunikation erkennen und anwenden.
Bereich Moderation und Gesprächsführung
– geübt Gespräche unterschiedlichen Kommunikationssituationen führen;
– mit Konflikten konstruktiv umgehen, sie kennen Konfliktlösungsstrategien und wenden sie an;
– die Techniken der Moderation von Gruppen anwenden.
Bereich Präsentation und Präsentationstechnik
– beherrschen die Techniken der Präsentation, der Visualisierung und des rhetorischen Einsatzes von Sprache unter Einbeziehung nonverbaler Kommunikation;
– adäquate Medien gezielt einsetzen.
Lehrstoff:
Bereich Rhetorik:
Rhetorische Mittel und sprachliche Strategien.
Bereich Moderation und Gesprächsführung:
Gesprächsführung; Kommunikation und Konflikt; Moderation.
Bereich Präsentation und Präsentationstechnik:
Vorbereitung und Durchführung von zielgruppenorientierten Einzel- und Gruppenpräsentationen, Auftreten und Wirkung; Präsentationstechniken und sprachliche Strategien; Feedbackkultur.
ENGLISCH – RHETORIK / PRÄSENTATIONSTECHNIK
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
– flüssig und wirkungsvoll über ein angemessenes Spektrum von beruflichen, kulturellen und unmittelbar bedeutsamen Themen sprechen;
– sich in beruflichen Situationen spontan und fließend verständigen und das passende Sprachregister anwenden;
– die Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen im beruflichen Umfeld hervorheben;
– logisch argumentieren und Standpunkte vertreten;
– Strategien zur Gesprächsführung sowie diese über Feedbackkultur anwenden.
Lehrstoff:
Vorbereitung und Durchführung von zielgruppenorientierten Einzel- und Gruppenpräsentationen, Auftreten und Wirkung; Präsentationstechniken und sprachliche Strategien; Feedbackkultur; Fachgespräche und -diskussionen; fachrichtungsbezogener Wortschatz.
ANGEWANDTE MATHEMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe aller Bereiche:
Die Studierenden können
– quantitative Aufgabenstellungen auf dem jeweiligen Wissensstand mathematisch modellieren, numerische Ergebnisse ermitteln und zeitgemäße Rechenhilfen einsetzen;
– Aufgabenstellungen des Fachgebietes unter Anwendung der aus dem begleitenden fachtheoretischen Unterricht bekannten Gesetze durch Gleichungen und Funktionen modellieren.
Lehrstoff aller Bereiche:
Anwendungen aus dem Fachgebiet; Verwendung der in der Praxis üblichen Rechenhilfen; Einsatz von für das Fachgebiet relevanten Technologien.
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Zahlen und Maße
– mit komplexen Zahlen rechnen und die Ergebnisse in der Gaußschen Zahlenebene interpretieren.
Bereich Algebra und Geometrie
– die Lösbarkeit von linearen Gleichungssystemen argumentieren, die Lösungsfälle an Hand von Beispielen veranschaulichen und lineare Gleichungssysteme in zwei und mehr Variablen lösen;
– Vektoren in rechtwinkeligen Koordinatensystemen darstellen, Linearkombinationen aufstellen, das Skalarprodukt sowie das vektorielle Produkt von Vektoren bestimmen und interpretieren;
– quadratische Gleichungen lösen und die verschiedenen Lösungsfälle argumentieren sowie einfache Gleichungen mit trigonometrischen Funktionen, Exponential- und Logarithmusfunktionen lösen;
– können im allgemeinen Dreieck und anderen ebenen Figuren Sinus- bzw. Kosinussatz anwenden und die Flächeninhalte der Figuren berechnen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge
– den Begriff der Funktion und der Umkehrfunktion argumentieren, die Eigenschaften von Funktionen begründen und an Beispielen veranschaulichen, die Funktionsparameter interpretieren und die Funktionsgraphen skizzieren; den Einfluss der Parameter a, b und c bei a f(x + b) + c verstehen und anwenden;
– Funktionen als Modelle zur Beschreibung der Abhängigkeit zwischen Größen verstehen, aufstellen und berechnen;
– Funktionen durch Wertetabellen und grafisch im rechtwinkeligen Koordinatensystem darstellen;
– die trigonometrischen Funktionen an Hand des Einheitskreises argumentieren, die Parameter der allgemeinen Sinusfunktion interpretieren, sinusförmige Vorgänge mit der allgemeinen Sinusfunktion modellieren;
– die logarithmischen Rechengesetze anwenden, begründen und durch Beispiele veranschaulichen und Logarithmen mit verschiedener Basis umrechnen;
– Wachstums-/Lade-/Zerfalls-/Entladeprozesse mit Exponentialfunktionen modellieren und berechnen;
– logarithmische Skalierungen interpretieren und anwenden;
– die Parameter der allgemeinen quadratischen Funktion interpretieren; quadratische Funktionen modellieren (auch in Scheitelpunktform) und Berechnungen mit diesen ausführen;
– die Parameter der Potenzfunktionen interpretieren; mit Potenzfunktionen modellieren und Berechnungen mit diesen ausführen.
Lehrstoff:
Bereich Zahlen und Maße:
Komplexe Zahlen (Darstellung, Addition, Subtraktion; Polarkoordinaten und Polarformen; Multiplikation, Division).
Bereich Algebra und Geometrie:
Rechnen mit Gleichungen (Quadratische Gleichung, Exponentialgleichung, logarithmische Gleichung, trigonometrische Gleichung).
Lineare Gleichungssysteme (Lösbarkeit).
Vektoren (Darstellung, Ortsvektor; Multiplikation mit Skalar; Addition und Subtraktion; Skalarprodukt, Betrag, Orthogonalität; vektorielles Produkt, Parameterform der Geraden).
Elementare Geometrie und Trigonometrie (Allgemeines Dreieck: Sinussatz, Kosinussatz, trigonometrische Flächenformel).
Bereich Funktionale Zusammenhänge:
Quadratische Funktion, Polynomfunktion, Potenzfunktionen, Logarithmusfunktion, Exponentialfunktion, trigonometrische Funktionen.
Eigenschaften von Funktionen (Nullstellen, Polstellen; Umkehrfunktion, logarithmische Skalierung).
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Analysis
– das Bildungsgesetz von arithmetischen sowie geometrischen Folgen nennen und die Summenformeln anwenden;
– anwendungsbezogene Aufgabenstellungen mithilfe von arithmetischen und geometrischen Folgen und Reihen modellieren, die Aufgaben lösen und Ergebnisse interpretieren;
– den Begriff des Grenzwertes einer Folge verstehen und kennen die Begriffe konvergente und divergente Folgen und Reihen;
– die Grundfunktionen rechnerisch und grafisch differenzieren und die Ableitung von zusammengesetzten Funktionen bestimmen;
– in Natur und Technik auftretende Änderungsraten mit dem Differenzen- und Differentialquotienten darstellen;
– mit Hilfe der Differentialrechnung die Eigenschaften der Funktionen (Nullstelle, Extremwerte, Wendestelle, Tangente, Monotonie, Krümmungsverhalten, Steigungswinkel, modellieren, berechnen und reflektieren;
– Fehler in der Darstellung von Zahlen erkennen und können Ergebnisse beim Rechnen mit fehlerbehafteten Zahlen abschätzen;
– die Differentialrechnung anwendungsbezogen verwenden;
– Kurvendiskussionen und Umkehraufgaben von Polynomfunktionen anwendungsbezogen modellieren, berechnen und interpretieren;
– Aufgabenstellungen, die das Maximieren und Minimieren von Größen behandeln, aufstellen, berechnen und interpretieren.
Lehrstoff:
Bereich Analysis:
Endliche Folgen und Reihen:
Arithmetische und geometrische Folgen und Reihen, Summenformel, Summenzeichen.
Zinseszins- und Rentenrechnung.
Unendliche Folgen und Reihen:
Grenzwert, konvergente und divergente Folgen bzw. Reihen, explizite sowie rekursive Definition von Folgen; elementarer Reihenbegriff, Grenzwert von Funktionen, Stetigkeit, Unstetigkeitsstellen.
Differentialrechnung:
Differenzenquotient, Differentialquotient, Ableitung, Ableitungsregeln, höhere Ableitungen, Monotonie, Krümmungsverhalten, Extremwerte, Wendepunkte, Tangente, Steigungswinkel inklusive deren Anwendungen. Fachbezogene Anwendungen der Differentialrechnung.
Rechnen mit Zahlen und Größen:
Absoluter und relativer Fehler.
Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Analysis
– Stammfunktionen von grundlegenden und im Fachgebiet relevanten Funktionen bestimmen, den Zusammenhang zwischen Funktion und Stammfunktion interpretieren; bestimmte Integrale berechnen und das bestimmte Integral mittels Flächeninhalt veranschaulichen;
– die Integralrechnung zur Lösung von Aufgaben des Fachgebietes einsetzen (Flächeninhalt, Volumen).
Bereich Stochastik
– Beispiele für Zufallsexperimente und Ereignisse angeben und mit Baumdiagrammen modellieren, die Definition der Wahrscheinlichkeit für Laplace-Experimente wiedergeben, die Wahrscheinlichkeit für Ereignisse in Verbindung mit Laplace-Experimenten bestimmen und die Additions- und Multiplikationsregel auf einander ausschließende bzw. unabhängige Ereignisse anwenden;
– aus Stichprobenwerten Häufigkeitsverteilungen tabellarisch und grafisch darstellen;
– Lage- und Streuungsmaße berechnen und interpretieren, ein Boxplot erstellen und interpretieren;
– Zufallsexperimente mit Hilfe der Binomialverteilung verstehen und anwenden.
Lehrstoff:
Integralrechnung:
Stammfunktion und bestimmtes Integral, Grundintegrale; grundlegende und im Fachgebiet relevante Integrationsregeln; Integralrechnung im ausbildungsbezogenen Kontext (Flächeninhalt, Volumen).
Wahrscheinlichkeitsrechnung:
Zufallsexperimente, Laplace-Wahrscheinlichkeit, Additions- und Multiplikationssatz für einander ausschließende bzw. unabhängige Ereignisse; Baumdiagramme.
Eindimensionale Datenbeschreibung:
Häufigkeitsverteilung, Boxplot, Lage- und Streuungsmaße.
Wahrscheinlichkeitsverteilungen:
Binomialverteilung.
Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Analysis
– anwendungsbezogene Problemstellungen mittels Ausgleichsfunktionen beschreiben, die Parameter der Funktionsgleichungen bzw. die Funktionswerte mittels Technologieeinsatz berechnen und interpretieren;
– die für das Fachgebiet relevanten mathematischen Methoden anwenden.
Bereich Stochastik
– praxisorientierte Aufgabenstellungen aus Wirtschaft, Alltag und Wissenschaft mit der Binomialverteilung bzw. der Normalverteilung lösen;
– Schätzwerte für Verteilungsparameter bestimmen, Konfidenzintervall für den Erwartungswert ermitteln und interpretieren;
– die Methode der linearen Regression anwenden.
Bereich Algebra und Geometrie
– Daten strukturiert in Vektoren zusammenfassen und Berechnungen mit vektoriellen Größen im Fachgebiet durchführen;
– lineare Gleichungssysteme in Matrizenschreibweise übertragen und diese Darstellungsform mithilfe der Matrizenmultiplikation begründen.
Lehrstoff:
Ausgleichsrechnung:
Regression zweidimensionaler Daten, Extrapolation, Interpolation, Ausgleichsfunktionen (linear, quadratisch, kubisch, exponentiell), Methode der kleinsten Quadrate, Korrelationskoeffizient.
Vektoren und Matrizen:
Anwendungen der Vektorrechnung in der analytischen Geometrie, lineare Gleichungssysteme in Matrizenschreibweise.
Statistik:
Binomialverteilung, Normalverteilung, Verteilung der Mittelwerte von Stichproben, Konfidenzintervalle, t-Verteilung. Signifikanz.
Relevante mathematische Methoden:
Differentialrechnung; Integralrechnung.
Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Analysis
– Differenzial- und Integralrechnung bei Problemstellungen aus dem Alltag, Wirtschaft und Wissenschaft sicher einsetzen, Lösungswege und Lösungen dokumentieren, interpretieren sowie erklären;
– lineare Differentialgleichungen erster und zweiter Ordnung aufstellen und lösen.
Lehrstoff:
Bereich Analysis:
Anwendungen von Kurvendiskussionen und Extremwertaufgaben in Technik und Wirtschaft.
Integralrechnung im ausbildungsbezogenen Kontext (linearer Mittelwert, Bogenlänge, …).
Differenzialgleichungen (lineare Differenzialgleichungen erster und zweiter Ordnung mit konstanten Koeffizienten).
Schularbeiten:
Ein bis zwei Schularbeiten pro Kompetenzmodul, bei Bedarf mehrstündig.
WIRTSCHAFT UND RECHT
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Recht
– die Rechts-, Geschäfts- und Deliktsfähigkeit von Personen erklären und ihre Relevanz hinsichtlich der Rechtsgültigkeit von Rechtsgeschäften beurteilen;
– die Begründung und Schutz des Eigentums und anderer dinglicher Rechte erklären;
– beurteilen, ob ein Vertrag wirksam zustande gekommen ist;
– Erfüllungsmängel bei Verträgen erkennen und rechtskonforme Lösungen erarbeiten;
– Gewährleistungs-, Garantie- und Schadenersatzansprüche erkennen und argumentieren;
– feststellen, ob Internetauftritte rechtlichen Vorgaben entsprechen;
– die immaterialgüterrechtlichen Schutzrechte erläutern;
– die wesentlichen Schritte von zivilgerichtlichen Verfahren und von Insolvenzverfahren darstellen;
– die möglichen Folgen von zivilgerichtlichen Verfahren, Exekutionsverfahren und Insolvenzverfahren erläutern;
– Parteien und sonstige Beteiligte in den jeweiligen Verfahren nennen;
– die verschiedenen Rechtsformen von Unternehmen, deren Organe sowie ihre Vor- und Nachteile erläutern;
– die unternehmensrechtlichen Stellvertreter unterscheiden;
– Informationen aus Firmenbuchauszügen interpretieren;
– die Voraussetzungen zum Antritt eines Gewerbes erläutern;
– den Ablauf der verschiedenen Gewerbeverfahren erläutern.
Lehrstoff:
Bereich Recht:
Überblick über die Grundstrukturen des österreichischen Rechts.
Grundzüge des Zivilrechts:
Grundzüge des Personen-, Sachen- und Schuldrechts, Grundzüge des Konsumentenschutzes einschließlich der für den Fernabsatz relevanten Bestimmungen; E-Commerce–Gesetz, Immaterialgüterrecht in Grundzügen; Grundzüge des zivilgerichtlichen Verfahrens, des Exekutionsverfahrens und des Insolvenzverfahrens.
Unternehmensrecht:
Unternehmereigenschaft, Firma, Firmenbuch, Rechtsformen von Unternehmen, Stellvertretung.
Gewerberecht:
Arten von Gewerben, Voraussetzungen für den Gewerbeantritt, Verfahren zur Anmeldung von Gewerben.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Recht
– die verschiedenen Erscheinungsformen der Ertragsteuern erläutern;
– das System der Umsatzsteuer erklären und eine vorsteuergerechte Rechnung erstellen.
Bereich Rechnungswesen
– eine einfache Einnahmen-Ausgabenrechnung erstellen;
– die Inhalte und den Aufbau der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung beschreiben;
– die Ergebniswirksamkeit von einfachen Geschäftsfällen beurteilen;
– aus betriebswirtschaftlichen Kennzahlen Schlussfolgerungen ziehen;
– den Aufbau eines Kostenrechnungssystems erläutern;
– Kalkulationen zu Vollkosten durchführen;
– Deckungsbeiträge ermitteln und deren Bedeutung für unternehmerische Entscheidungen beurteilen.
Lehrstoff:
Bereich Recht:
Steuerrecht:
Einkommensteuer (veranlagte Einkommensteuer, Kapitalertragsteuer), Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer.
Bereich Rechnungswesen:
Einnahmen-Ausgabenrechnung.
Doppelte Buchhaltung:
Wesentliche Elemente der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung (zB Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Rücklagen Abschreibung, Umsatzerlöse), Jahresabschlusskennzahlen.
Kostenrechnung:
Kostenarten, Kostenstellen, Betriebsabrechnungsbogen, Kalkulationsverfahren, Deckungsbeitragsrechnung, Break-Even-Analyse, Produktionsprogrammentscheidungen.
Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Entrepreneurship
– Ideenfindungsmethoden anwenden;
– ein Geschäftsmodell entwerfen und dazu ausgewählte Kapitel eines Businessplans erstellen;
– die Funktionsweise der Marketing-Instrumente erklären sowie deren Zusammenhänge beurteilen;
– die wesentlichen Unternehmensbereiche und Abläufe im Unternehmen charakterisieren sowie die Stärken und Schwächen der einzelnen Organisationsformen beschreiben;
– die unterschiedlichen Motivationstheorien erklären und verschiedene Führungsstile vergleichen.
Lehrstoff:
Bereich Entrepreneurship:
Businessplan-Marketing:
Ideenfindung und Geschäftsmodell, Businessplan, Marketing-Mix (product, price, placement, promotion).
Organisation:
Elemente und Formen der Aufbauorganisation, Unternehmensbereiche, Funktionen und Darstellung der Ablauforganisation.
Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterführung:
Motivationstheorien, Führungsstile.
Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Rechnungswesen
– die wesentlichen Begriffe der Finanzierung kennen;
– Arten der Unternehmensfinanzierung erläutern;
– einen einfachen Liquiditätsplan erstellen und interpretieren;
– Personalnebenkosten und den Aufbau einfacher Lohn- und Gehaltsabrechnungen erklären.
Bereich Recht
– die wichtigsten Begriffe des Arbeitsrechtes erläutern und in Beziehung setzen;
– die Voraussetzungen für die Begründung und Beendigung von Arbeitsverhältnissen;
– die wesentlichen Rechte und Pflichten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern erklären;
– die Rolle und die Aufgaben der Sozialpartner erläutern.
Lehrstoff:
Bereich Rechnungswesen:
Finanzierung:
Eigenfinanzierung, Fremdfinanzierung (Lieferantenkredit, Bankdarlehen, Kontokorrentkredit; Leasing; Crowdfunding), Kapitalmarkt, Liquiditätsplan und Liquiditätskennzahlen.
Personalverrechnung:
Bruttobezüge, Lohnsteuer, Sozialversicherungsbeiträge, Personalnebenkosten.
Bereich Recht:
Arbeitsrecht:
Sozialpartnerschaft, Grundzüge des kollektiven Arbeitsrechts, individuelles Arbeitsrecht (Begründung und Beendigung, Rechte, Pflichten und Ansprüche aus Arbeitsverhältnissen).
ANGEWANDTE INFORMATIK
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Informatiksysteme, Mensch und Gesellschaft
– Hardware-Komponenten und deren Funktionen benennen und erklären, eine PC-Konfiguration bewerten und Anschaffungsentscheidungen treffen sowie einfache Fehler der Hardware beheben;
– Vor- und Nachteile marktüblicher Betriebssysteme benennen, ein Betriebssystem konfigurieren, Daten verwalten, Software installieren und deinstallieren;
– Netzwerksressourcen nutzen und Netzwerkkomponenten benennen und einsetzen und im Netzwerk auftretende Probleme identifizieren;
– die gesellschaftlichen Auswirkungen von Informationstechnologien erkennen und zu aktuellen IT-Themen kritisch Stellung nehmen.
Bereich Publikation und Kommunikation
– Daten eingeben, bearbeiten, formatieren, drucken sowie Dokumente (einschließlich Seriendokumente) erstellen und bearbeiten;
– Präsentationen erstellen;
– das Internet nutzen, im Web publizieren und über das Netz kommunizieren.
Bereich Tabellenkalkulation
– in Tabellenkalkulationen Berechnungen durchführen, Entscheidungsfunktionen einsetzen, Diagramme erstellen, Daten austauschen und Datenbestände auswerten;
Lehrstoff:
Bereich Informatiksysteme, Mensch und Gesellschaft:
Hardwarekomponenten (Motherboard und BIOS, Prozessoren, Arbeitsspeicher, Festplatten und andere Speichermedien; Hardware für Internetzugang).
Betriebssysteme (Marktübliche Betriebssysteme; Desktopeinstellungen, Druckerverwaltung, Netzwerkeinstellungen, Benutzerverwaltung, Dateiverwaltung).
Netzwerke Komponenten; Daten im Netzwerk; Verwendung von Druckern im Netzwerk; Einstellungen im Mail-Client und im Browser).
Bereich Publikation und Kommunikation:
Textverarbeitung und Präsentationen (Erstellen und Bearbeiten von Dokumenten mit Textverarbeitungsprogrammen; Erstellen von Präsentationen mit einschlägiger Software).
Publikation und Kommunikation im Web (LAN, WAN; Internetdomänen; Suchmaschinen; einfache Webseitengestaltung; Webmail, Mailclient; E-Mail, einfache Bildbearbeitung, Kommunikationsdienste und -plattformen).
Bereich Tabellenkalkulation:
Erstellung und Bearbeitung von Tabellen und Diagrammen, Arbeiten mit Formeln.
NATURWISSENSCHAFTLICHE UND TECHNISCHE GRUNDLAGEN
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Grundlagen der Physik
– zu Themen aus der jeweiligen Fachrichtung physikalische Phänomene beschreiben, in geeigneter Form unter Verwendung von physikalischen Größen mit Formelzeichen und Maßeinheiten darstellen und ihre sachliche Richtigkeit hinterfragen;
– zu einzelnen physikalischen Phänomenen aus Bewegungen, Schwingungs- und Wellenerscheinungen sowie physikalische Felder mit den zugehörigen physikalischen Größen mathematisch beschreiben und Ergebnisse auf Plausibilität prüfen;
– thermodynamische Phänomene mit den zugehörigen physikalischen Größen mathematisch beschreiben;
– die Konsequenzen von naturwissenschaftlichen Ergebnissen in Bezug auf Nachhaltigkeit und persönliche sowie gesellschaftliche Verantwortung abschätzen, Schlussfolgerungen für ihr Handeln daraus ziehen und dies auch darstellen und begründen.
Bereich Grundlagen der Chemie einschließlich Biochemie und Biotechnologie
– die grundlegenden Fachbegriffe, die Symbole und Formelsprache der Chemie wiedergeben und damit den Massen-, Mengen- und Energieumsatz von chemischen Reaktionen darstellen;
– mit Hilfe von Atommodellen das Periodensystem der Elemente interpretieren und Stoffeigenschaften von technischen Gasen, Metallen und Nichtmetallen systematisch begründen;
– Nomenklatur, funktionelle Gruppen und Reaktionstypen grundlegender organischer Verbindungen erkennen;
– wichtige Rohstoffe und Produkte anführen und verstehen die Bedeutung dieser Stoffe für Wirtschaft, Technik, Gesellschaft und Umwelt mit besonderem Schwerpunkt in der eigenen Fachrichtung;
– den Bau, die Funktionen und Energieinhalte biochemisch relevanter Moleküle, den Aufbau von Zellen am Beispiel von Mikroorganismen und Grundzüge des Stoffwechsels verstehen;
– einen grundlegenden Zusammenhang zwischen biochemisch relevanten Molekülen und dem Stoffwechsel von Mikroorganismen in der Biotechnologie darstellen.
Lehrstoff:
Bereich Grundlagen der Physik:
Ausgewählte Phänomene der Physik der Fachrichtung (zB Bauphysik, wie Kräfte und Gleichgewichte, Informatik und Elektrotechnik, wie elektrotechnische Grundgrößen; Maschinenbau: Leistungsdaten); Messung, Darstellung mit physikalischen Größen, Interpretation.
Bewegungsgleichungen; physikalische Felder (Gravitation, elektrische und magnetische Felder), Schwingungs- und Wellenphänomene in Mechanik, Elektromagnetismus und Optik.
Thermodynamik (zB Wärmetransport, Zustandsänderungen, Hauptsätze, Gasgesetze).
Erkenntnisgewinn in der Fachrichtung und Auswirkungen auf die Gesellschaft.
Bereich Grundlagen der Chemie einschließlich Biochemie und Biotechnologie:
Aufbau der Materie, Trennverfahren, Analyse und Synthese; Formelschreibweise, chemische Gleichungen, Stöchiometrie. Atommodelle, Periodensystem, chemische Bindungen und Wechselwirkungen.
Chemische Reaktionen, chemisches Gleichgewicht, Massenwirkungsgesetz, Kinetik (Enthalpie, Entropie).
Anorganische Rohstoffe und Produkte (Metalle, Nichtmetalle, technische Gase, Säuren, Basen, Salze).
Organische Verbindungen (organische Nomenklatur und funktionelle Gruppen, organische Reaktionstypen; fossile Rohstoffe, Kunststoffe).
Chemische Technologie in den für die Fachrichtung relevanten Rohstoffe und Produkte.
Ökologische Auswirkungen der in der Fachrichtung verwendeten Rohstoffe und Produkte auf die Umwelt (Energieträger, Luftschadstoffe, Treibhauseffekt, Wassergüte, Abwasserwirtschaft, Boden, Abfallwirtschaft).
Grundlagen der Biochemie und Biotechnologie (Proteine, Fette und Kohlenhydrate, Bedeutung im Stoffwechsel).
Molekulare Grundlagen der Zellen (Zellaufbau, Mikroorganismen, wie zB Hefen, Bakterien). Ausgewählte Beispiele moderner Biotechnologie (zB Gärungsprozesse, Bioethanol, Biogas).
Pflichtpraktikum
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
– die jeweils bis zum Praktikumsantritt im Unterricht erworbenen Kompetenzen im Betrieb umsetzen und dabei die einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Sicherheitsstandards und Umweltstandards berücksichtigen;
– die für die Bearbeitung einer Aufgabenstellung erforderlichen Arbeitsschritte wiedergeben, die Werkzeuge, Geräte und Maschinen des jeweiligen Arbeitsumfeldes handhaben und einschlägige Anleitungen und Unterlagen interpretieren;
– die für das Arbeitsumfeld relevanten Kenntnisse über Arbeitsorganisation und Arbeitsplanung sowie die im Berufsfeld typischen Kommunikationsformen darstellen;
– Aufgaben der beruflichen Praxis zuverlässig und pünktlich übernehmen, diese auch bei unerwarteten Schwierigkeiten und Misserfolgen zielstrebig verfolgen und mit der nötigen Ausdauer erledigen;
– auf neue Anforderungen aufgeschlossen reagieren sowie ihr Wissen aus unterschiedlichen Bereichen einbringen und verknüpfen;
– ihr äußeres Erscheinungsbild, ihre Sprache und ihr Verhalten situations- und personengerecht gestalten und reflektieren;
– sich in Arbeitsprozesse des Unternehmens eingliedern, Aufgaben und Funktionen in einer Gruppe übernehmen, sich zielorientiert und kompetent in Projektteams einbringen und kennen die Bedeutung von Führungs- und Beaufsichtigungsfunktionen in der betrieblichen Praxis.
Hinweise zur Organisation, Vor- und Nachbereitung:
Das Pflichtpraktikum dient der Verbindung des Unterrichts mit der realen Arbeitswelt und der Einführung der Studierenden in konkrete betriebliche Realitäten. Die Gesamtdauer des Pflichtpraktikums beträgt mindestens 8 Wochen. Eine Ablegung des Pflichtpraktikums in zwei Modulen wird empfohlen. Bei Bedarf kann das Pflichtpraktikum in mehrere Module von zumindest einwöchiger Dauer gegliedert werden.
Die Studierenden sind über die Ziele, den Zweck und die Bedeutung des Pflichtpraktikums zu informieren und im Unterricht auf das Pflichtpraktikum vorzubereiten (Bewerbungsschreiben, Bewerbungsgespräche, Arbeitsverhalten, Betriebsrealität, Pflichten und Rechte der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen). Es wird empfohlen, dass die Studierenden Kompetenzportfolios führen, die im Hinblick auf das Pflichtpraktikum über die bis zum Ende der einzelnen Jahrgänge erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten informieren.
Über jedes Modul des Pflichtpraktikums ist von den Studierenden ein Praktikumsbericht, in dem die übertragenen Aufgaben, die ausgeübten Tätigkeiten und der Nutzen für die eigene fachliche, soziale und personale Entwicklung darzustellen sind, an die Abteilungsvorständin oder den Abteilungsvorstand (oder an ein von der Schulleitung genanntes Mitglied des Lehrerinnen- und Lehrerkollegiums der jeweiligen Klasse) zu übermitteln. Der Praktikumsbericht ist mit den Studierenden zu besprechen, wobei sowohl auf fachbezogene Erfahrungen als auch auf arbeits- und sozialrechtliche sowie betriebssoziologische Fragen einzugehen ist.
Freigegenstände
DEUTSCH – RHETORIK / PRÄSENTATIONSTECHNIK
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Anlage 1.
ENGLISCH – RHETORIK / PRÄSENTATIONSTECHNIK
Siehe den gleichnamigen Pflichtgegenstand in Anlage 1.
ZWEITSPRACHE DEUTSCH
Kompetenzmodule 1 und 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
– den Hauptinhalt von einfachen, kurzen Hör- und Lesetexten zu vertrauten Themen aus dem Alltagsleben und dem berufsnahen Umfeld verstehen und konkrete, vorhersehbare Informationen herausfiltern;
– zunehmend komplexe Texte verstehen und situationsadäquate Lesetechniken anwenden;
– mündlich und schriftlich einfache Beschreibungen von Lebens- und Arbeitsbedingungen, Alltags- und einfache Berufssituationen, Vorlieben und Abneigungen geben, über Ereignisse unmittelbare Erlebnisse und Erfahrungen berichten und ihre Meinung ausdrücken;
– die Aussprache und grammatikalische Strukturen für erfolgreiche Kommunikationsstrategien korrekt anwenden;
– sich soziokulturelle Unterschiede bewusst machen;
– verschiedene Methoden des selbstständigen Arbeitens sowie des selbsttätigen und selbstgesteuerten Lernens anwenden.
Lehrstoff:
Mündliche Kommunikation und Hörverständnis:
Alltagssituationen innerhalb und außerhalb der Schule, Freizeit- und Sozialverhalten, Berufsbilder, Lebensvorstellungen, landeskundliche Aspekte im Vergleich, Kurzvorträge, Einsatz von Medien.
Textproduktion und -rezeption:
Einfache sprachliche Produktion mit unmittelbarem Verwendungszweck im Unterrichtsgeschehen, phantasiefördernde Arbeitsformen (Projekte), sinnerfassendes Lesen, Lesetechniken.
Sprachnormen:
Festigung und Ausbau der erforderlichen Rechtschreibung und Grammatik.
KOMMUNIKATIONSTECHNIK ENGLISCH
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können im
Bereich Kommunikation
– die Faktoren der Kommunikation erkennen;
– die Möglichkeiten verbaler und nonverbaler Kommunikation bewusst und gezielt einsetzen.
Bereich Rhetorik
– die Gestaltungsmittel gesprochener Sprache verstehen und nutzen;
– sprachliche Strategien und rhetorische Mittel bewusst einsetzen.
Bereich Präsentation und Präsentationstechnik
– die Techniken der Präsentation und Visualisierung anwenden;
– Medien gezielt einsetzen.
Bereich Moderation und Gesprächsführung
– mit berufsbezogenen Gesprächsformen vertraut umgehen;
– Techniken der Moderation von Gruppen anwenden.
Lehrstoff:
Kommunikationsbegriff; Modelle der Kommunikation; Feedback geben und nehmen; nonverbale Kommunikation (zB Gestik und Mimik, Körpersprache; Blickkontakt; Stimmführung).
Wege zum freien Sprechen; Stichwortkarten.
Vorbereitung und Durchführung von Einzel- und Gruppenpräsentationen (zB Hardwaremanagement für Vorträge mit unterschiedlicher Infrastruktur, Präsentationssoftware, Internetrecherche; Zitieren, Copyright).
Strukturierungstechniken (zB mind mapping); sprachliche Mittel (zB Standardphrasen des Begrüßens; Strukturierens; Überleitens, Zusammenfassens; Abschließens).
Moderationstechniken (zB Debatten, Gesprächssituationen nach Präsentationen).
POLITISCHE BILDUNG
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
– die Entwicklung und die Funktionsweise der österreichischen parlamentarischen Demokratie erklären;
– die Struktur und Funktionsweise des österreichischen Verfassungsaufbaus erklären;
– ihre Interessen an politischen Entscheidungen artikulieren und kennen die Möglichkeiten, sich daran zu beteiligen;
– die wichtigsten politischen Akteure und Bewegungen in Österreich charakterisieren und kennen ihre Entwicklungsgeschichte in Grundzügen;
– sich kritisch mit den Programmen der politischen Parteien und ihren Standpunkten zu aktuellen Problemstellungen sowie deren Umsetzungen auseinandersetzen.
Lehrstoff:
Das politische und rechtliche System Österreichs; Entwicklung der Demokratie in Österreich; Funktion von Parteien in der Demokratie; die wichtigsten österreichischen Parteien und Interessensverbände; Medien und ihre Auswirkung auf die Politik.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
– den Begriff „Medienpolitik“ erklären, allfällige Gefahren für die Einschränkung der Meinungsfreiheit erkennen;
– historische und aktuelle politikrelevante Medienerzeugnisse auf ihre Intentionen hin untersuchen;
– die Geschichte europäischer und internationaler Organisationen erläutern sowie ihre Aufgaben und Ziele und ihre Bedeutung für zukünftige Entwicklungen und Prozesse erklären;
– die Idee „Europa“ im historischen und aktuellen Kontext reflektieren.
Lehrstoff:
Analyse von Medienerzeugnissen und Erkennen der zugrundeliegenden Intentionen; Feindbilder; Rassismus; Entstehung und Entwicklung der Europäischen Union, ihrer Institutionen und Zuständigkeiten.
VOLKSWIRTSCHAFTLICHE GRUNDLAGEN
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
– volkswirtschaftliche Grundbegriffe erklären;
– den sektoralen Wandel und seine wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen untersuchen sowie Prognosen für die Zukunft erstellen;
– einflussreiche Wirtschaftsräume lokalisieren sowie deren jeweilige wirtschaftspolitische Bedeutung darstellen und erläutern;
– volkswirtschaftliche Zusammenhänge erfassen;
– verschiedene Wirtschaftssysteme erklären und auswerten;
– die Voraussetzungen für die Globalisierung bewerten sowie ihre Folgen analysieren, Ziele der Wirtschaftspolitik darstellen, beurteilen sowie die unterschiedlichen Interessenslagen ausdifferenzieren.
Lehrstoff:
Grundbegriffe der Volkswirtschaft (Knappheit der Güter; Angebot und Nachfrage; Produktionsfaktoren; Markt, Preis; Konjunktur), wirtschaftliche, soziale und ökologische Auswirkungen des sektoralen Wandels; wichtige Wirtschaftsräume und deren Bedeutung; Wirtschaftsstandorte und räume im Spannungsfeld; regionale Disparitäten; Geld und Geldwertschwankungen; Wirtschaftssysteme. Wirtschaftspolitik und ihre unterschiedlichen Interessenslagen. Merkmale und Probleme von Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern in globalen Ökonomien; Voraussetzungen für globales Wirtschaften und dessen Auswirkungen; internationale Zusammenarbeit.
NATURWISSENSCHAFTLICHES LABORATORIUM
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
– Vorgänge und Erscheinungsformen der Natur beobachten, Zusammenhänge erfassen und Ergebnisse auf Grund von Messungen und Analysen dokumentieren, interpretieren und präsentieren;
– naturwissenschaftliche Arbeiten im Team planen und aufgabenteilig durchführen sowie die einschlägigen Sicherheitsvorschriften und Arbeitsvorschriften umsetzen;
– einfache naturwissenschaftliche Untersuchungen planen, typische naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden anwenden und weiterführende Fragestellungen in Form von Projekten bearbeiten;
– durch vertiefte theoretische und praktische Kompetenzen an nationalen und internationalen Wettbewerben erfolgreich teilnehmen.
Lehrstoff:
Laborordnung und Sicherheit im naturwissenschaftlichen Laboratorium; Umgang mit Messinstrumenten und Laborgeräten; Umgang mit Chemikalien und Druckgasen.
Ausgewählte Experimente und Fallstudien zu den Bereichen des Pflichtgegenstandes „Naturwissenschaften“.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
– Vorgänge und Erscheinungsformen der Natur beobachten, Zusammenhänge erfassen und Ergebnisse auf Grund von Messungen und Analysen dokumentieren, interpretieren und präsentieren;
– naturwissenschaftliche Arbeiten im Team planen und aufgabenteilig durchführen und die einschlägigen Sicherheitsvorschriften und Arbeitsvorschriften umsetzen;
– einfache naturwissenschaftliche Untersuchungen planen, typische naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden anwenden und weiterführende Fragestellungen in Form von Projekten bearbeiten;
– durch vertiefte theoretische und praktische Kompetenzen an nationalen und internationalen Wettbewerben erfolgreich teilnehmen.
Lehrstoff:
Fachgerechte Entsorgung von chemischen Abfällen; physikalische und chemische Grundoperationen.
DARSTELLENDE GEOMETRIE
Kompetenzmodule 1 und 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
– die Gesetzmäßigkeiten der für den Fachbereich bedeutsamen Kurven, Flächen und Körper erkennen und anwenden;
– geometrische Formen und Transformationen benennen und erläutern;
– Objekte aus dem Fachbereich analysieren und in zugeordneten Normalrissen zeichnerisch darstellen und mit Hilfe von CAD visualisieren.
Lehrstoff:
Semester:
Darstellung und Konstruktion ebenflächig begrenzter Körper in zugeordneten Normalrissen.
Semester:
Konstruktive Behandlung von Objekten aus dem Fachbereich; Darstellung und Konstruktion krummer Flächen aus der Praxis in zugeordneten Normalrissen; Visualisierungen.
TECHNISCHE DOKUMENTATION
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
– freie und kommerzielle Softwareprodukte zur Erstellung technischer Dokumentationen und Präsentationen nennen;
– die wesentlichen Funktionen dieser Programme zur Erstellung technischer Berichte benennen;
– den Aufbau von technischen Berichten und Protokollen wiedergeben;
– die Funktionen der Programme erkennen, um die Berichte effizient erstellen zu können;
– Programme zur Bericht-, Protokoll- und Präsentationserstellung einsetzen.
Lehrstoff:
Textverarbeitungs-, Tabellenkalkulations- und Präsentationsprogramm im Einsatz zur technischen Dokumentation und Präsentation.
Textverarbeitung:
Formatvorlagen für Technische Berichte (Protokoll, Projekt und Diplomarbeit); Inhaltsverzeichnis, Abbildungsverzeichnis, Index; Einbinden von Bildern, Tabellen und Formeln.
Tabellenkalkulation:
Erstellen von Messtabellen, Formeln, Y-X-Diagramme.
Präsentationsprogramm:
Einsatz zur Vortrags- und Referatserstellung.
PROJEKTMANAGEMENT
Kompetenzmodul 1:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
– Methoden zur Planung und Organisation von Projekten benennen und können diese anwenden;
– die Notwendigkeit und Vorteile des projektorientierten Arbeitens verstehen;
– Projektaufgaben und -abläufe strukturieren.
Lehrstoff:
Methoden des Projektmanagements:
Methoden zur Findung, Festlegung und Bewertung von Zielen; Projektorganisation (Teambildung, Funktionen, Verantwortungen); Steuerung und Kontrolle; Kommunikation und Dokumentation (Projektberichte, Präsentation).
Projektmanagement – Instrumente:
Projektstrukturplan; Projektablaufplan, Termin- und Kostenplan.
Kompetenzmodul 2:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
– bei der Problemlösung in Gruppenarbeit das Gruppenziel unterstützen, die geeignete Rolle erkennen und übertragene Aufgaben erfüllen.
Lehrstoff:
Angewandtes Projektmanagement:
Kommunikation im Team, Gesprächs- und Verhandlungsführung; Gruppendynamik; Strategien zur Konfliktlösung.
Förderunterricht
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die vorübergehend von einem Leistungsabfall betroffenen, grundsätzlich aber geeigneten und leistungswilligen Studierenden sollen jene Kompetenzen aufweisen, die ihnen die Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Gegenstandes ermöglichen.
Lehrstoff:
Wie im jeweiligen Semester des entsprechenden Pflichtgegenstandes unter Beschränkung auf jene Lehrinhalte, bei denen Wiederholungen und Übungen erforderlich sind.
semesterweise gestaffeltes Inkrafttreten (vgl. § 4)
Anlage 1.1
LEHRPLAN DES FÜNFSEMESTRIGEN AUFBAULEHRGANGES FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR BAUTECHNIK
I.1 Stundentafel1
(Gesamtsemesterwochenstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Module)
| Semesterwochenstunden | Lehrver- | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Pflichtgegenstände | Semester | pflich- | |||||||||
| tungs- | |||||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | Summe | gruppe | |||||
| A. | Allgemeinbildende Pflichtgegenstände | ||||||||||
| 1. | Religion/Ethik2 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 5 | III/III | |||
| 2. | Deutsch | 6 | 3 | 2 | 2 | 2 | 15 | I | |||
| 3. | Englisch | 6 | 4 | 2 | 2 | 2 | 16 | I | |||
| 4. | Angewandte Mathematik | 4 | 6 | 4 | 2 | 2 | 18 | I | |||
| 5. | Angewandte Informatik | 2 | – | – | – | – | 2 | I | |||
| 6. | Naturwissenschaftliche und technische Grundlagen | 4 | – | – | – | – | 4 | II | |||
| B. | Fachtheorie und Fachpraxis | ||||||||||
| 1. | Baukonstruktion3 | – | 5 | 5 | 4 | 4 | 18 | I | |||
| 2. | Tragwerke3 | – | – | 6 | 6 | 6 | 18 | I | |||
| 3. | Baubetrieb und Baumanagement4 | – | 2 | 4 | 6 | 6 | 18 | I bzw. III | |||
| 4. | Darstellung und Gestaltung3,5 | – | 6 | 3 | – | – | 9 | I | |||
| 5. | Infrastruktur3,6 | – | 5 | 5 | – | – | 10 | I | |||
| 6. | Bauplanung und Projekt3 | – | – | 4 | 6 | 6 | 16 | I | |||
| Pflichtgegenstände der schulautonomen Wahlmodul-Vertiefungen gemäß B.17 | – | – | – | 9 | 9 | 18 | |||||
| Gesamtsemesterwochenstundenzahl | 23 | 32 | 36 | 38 | 38 | 167 | |||||
| B.1 | Pflichtgegenstände der | Semesterwochenstunden | Lehrver- | ||||||||
| schulautonomen | Semester | pflich- | |||||||||
| Wahlmodul-Vertiefungen | tungs- | ||||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | Summe | gruppe | |||||
| 1. | Bauentwurf und Projekt3 | – | – | – | 6 | 6 | 12 | I | |||
| 2. | Hochbau | – | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |||
| 3. | Ingenieurbau3 | – | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |||
| 4. | Vertiefung Infrastruktur3 | – | – | – | 6 | 6 | 12 | I | |||
| 5. | Baubetriebliche Betriebswirtschaft | – | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |||
| 6. | Bauprojektentwicklung3 | – | – | – | 6 | 6 | 12 | I | |||
| 7. | Holzbautechnik | – | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |||
| 8. | Bauentwurf und Montagetechnik3 | – | – | – | 6 | 6 | 12 | I | |||
| 9. | Umwelttechnologie3 | – | – | – | 4 | 4 | 8 | I | |||
| 10. | Gebäude- und Energiemanagement3 | – | – | – | 5 | 5 | 10 | I | |||
| 11. | Sanierungstechnik und nachhaltiges ökologisches Bauen | – | – | – | 4 | 4 | 8 | I | |||
| 12. | Bauuntersuchung und Baudokumentation3 | – | – | – | 2 | 2 | 4 | I | |||
| 13. | Labor Sanierungstechnik | – | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |||
| 14. | Farb- und Lichtstudio – Form und Farbe3 | – | – | – | 2 | 2 | 4 | III | |||
| 15. | Farblabor – Beschichtungstechnik | – | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |||
| 16. | Atelier – Gestaltung und Beschichtungs-technik | – | – | – | 4 | 4 | 8 | IV | |||
| 17. | Konstruktiver Stahlbau | – | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |||
| 18. | CAD und EDV-Methoden im Stahlbau3 | – | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |||
| 19. | Fassadentechnik | – | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |||
| 20. | Facility Management / Gebäude-management | – | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |||
| 21. | Smart Building | – | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |||
| 22. | Trockenausbau3 | – | – | – | 6 | 6 | 12 | I | |||
| 23. | Montagetechnik und Schnittstellen-management3 | – | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |||
| C. | Pflichtpraktikum | mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor Antritt zur Reife- und Diplomprüfung | |||||||||
| Semesterwochenstunden | Lehrver- | ||||||||||
| Freigegenstände, Förderunterricht | Semester | pflich- | |||||||||
| tungs- | |||||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | Summe | gruppe | |||||
| D. | Freigegenstände | ||||||||||
| 1. | Deutsch – Rhetorik / Präsentationstechnik | – | – | – | 2 | – | 2 | I | |||
| 2. | Englisch – Rhetorik / Präsentationstechnik | – | – | – | – | 2 | 2 | I | |||
| 3. | Zweitsprache Deutsch | – | 2 | 2 | – | – | 4 | I | |||
| 4. | Kommunikationstechnik Englisch | – | – | – | 2 | – | 2 | III | |||
| 5. | Politische Bildung | – | 2 | 2 | – | – | 4 | III | |||
| 6. | Volkswirtschaftliche Grundlagen | – | – | – | 2 | – | 2 | III | |||
| 7. | Naturwissenschaftliches Laboratorium | – | – | – | 2 | 2 | 4 | III | |||
| 8. | Bau-Software | – | – | 2 | 2 | – | 4 | I | |||
| E. | Förderunterricht8 | ||||||||||
| 1. | Deutsch | ||||||||||
| 2. | Englisch | ||||||||||
| 3. | Angewandte Mathematik | ||||||||||
| 4. | Fachtheoretische Pflichtgegenstände | ||||||||||
1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des Abschnittes IV abgewichen werden. Die Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe des Kompetenzmoduls 1 des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes bzw. der jeweiligen Übung gemäß Abschnitt VII werden jeweils dem ersten Semester, in welchem ein Unterrichtsgegenstand oder eine Übung gemäß dieser Stundentafel vorgesehen ist, zugeordnet, und die Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe der weiteren Kompetenzmodule des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes bzw. der jeweiligen Übung werden jeweils den weiteren Semestern semesterweise aufsteigend, in welchem ein Unterrichtsgegenstand oder eine Übung gemäß dieser Stundentafel vorgesehen ist, zugeordnet.
2 Pflichtgegenstand für Studierende, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen.
3 Mit Übungen.
4 Die Lehrverpflichtungsgruppe III bezieht sich auf den Bereich „Recht“.
5 Einschließlich „Darstellende Geometrie“ im Ausmaß von mindestens 4 Semesterwochenstunden.
6 Einschließlich „Vermessungswesen“.
7 Im Rahmen der schulautonomen Wahlmodul-Vertiefungen sind Pflichtgegenstände aus B.1 im dafür vorgesehenen Semesterwochenstundenausmaß zu wählen.
8 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr, Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.
LEHRPLAN DES VIERSEMESTRIGEN KOLLEGS FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR BAUTECHNIK
I.2 Stundentafel1
(Gesamtsemesterwochenstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Module)
| Semesterwochenstunden | Lehrver- | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Pflichtgegenstände | Semester | pflich- | ||||||
| tungs- | ||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | Summe | gruppe | |||
| A. | Allgemeinbildende Pflichtgegenstände | |||||||
| 1. | Religion/Ethik2 | 1 | 1 | 1 | 1 | 4 | III/III | |
| 2. | Deutsch – Rhetorik / Präsentationstechnik | – | – | – | 2 | 2 | I | |
| 3. | Englisch – Rhetorik / Präsentationstechnik | – | – | – | 2 | 2 | I | |
| B. | Fachtheorie und Fachpraxis | |||||||
| 1. | Baukonstruktion3 | 5 | 5 | 4 | 4 | 18 | I | |
| 2. | Tragwerke3 | – | 6 | 6 | 6 | 18 | I | |
| 3. | Baubetrieb und Baumanagement4 | 2 | 4 | 6 | 6 | 18 | I bzw. III | |
| 4. | Darstellung und Gestaltung3,5 | 6 | 3 | – | – | 9 | I | |
| 5. | Infrastruktur3,6 | 5 | 5 | – | – | 10 | I | |
| 6. | Bauplanung und Projekt3 | – | 4 | 6 | 6 | 16 | I | |
| 7. | Grundlagen Bautechnologie | 3 | 2 | – | – | 5 | I | |
| 8. | Grundlagen Tragwerke | 6 | – | – | – | 6 | I | |
| 9. | Grundlagen Baubetrieb | 2 | – | – | – | 2 | I | |
| 10. | Baupraxis und Produktionstechnik | 6 | 6 | 4 | – | 16 | IV | |
| Pflichtgegenstände der schulautonomen Wahlmodul-Vertiefungen gemäß B.17 | – | – | 9 | 9 | 18 | |||
| Gesamtsemesterwochenstundenzahl | 36 | 36 | 36 | 36 | 144 | |||
| Semesterwochenstunden | Lehrver- | |||||||
| B.1 | Pflichtgegenstände der schulautonomen | Semester | pflich- | |||||
| Wahlmodul-Vertiefungen | tungs- | |||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | Summe | gruppe | |||
| 1. | Bauentwurf und Projekt3 | – | – | 6 | 6 | 12 | I | |
| 2. | Hochbau | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |
| 3. | Ingenieurbau3 | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |
| 4. | Vertiefung Infrastruktur3 | – | – | 6 | 6 | 12 | I | |
| 5. | Baubetriebliche Betriebswirtschaft | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |
| 6. | Bauprojektentwicklung3 | – | – | 6 | 6 | 12 | I | |
| 7. | Holzbautechnik | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |
| 8. | Bauentwurf und Montagetechnik3 | – | – | 6 | 6 | 12 | I | |
| 9. | Umwelttechnologie3 | – | – | 4 | 4 | 8 | I | |
| 10. | Gebäude- und Energiemanagement3 | – | – | 5 | 5 | 10 | I | |
| 11. | Sanierungstechnik und nachhaltiges ökologisches Bauen | – | – | 4 | 4 | 8 | I | |
| 12. | Bauuntersuchung und Baudokumentation3 | – | – | 2 | 2 | 4 | I | |
| 13. | Labor Sanierungstechnik | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |
| 14. | Farb- und Lichtstudio – Form und Farbe3 | – | – | 2 | 2 | 4 | III | |
| 15. | Farblabor – Beschichtungstechnik | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |
| 16. | Atelier – Gestaltung und Beschichtungs-technik | – | – | 4 | 4 | 8 | IV | |
| 17. | Konstruktiver Stahlbau | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |
| 18. | CAD und EDV-Methoden im Stahlbau3 | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |
| 19. | Fassadentechnik | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |
| 20. | Facility Management / Gebäudemanagement | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |
| 21. | Smart Building | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |
| 22. | Trockenausbau3 | – | – | 6 | 6 | 12 | I | |
| 23. | Montagetechnik und Schnittstellenmanagement3 | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |
| C. | Pflichtpraktikum | mindestens 8 Wochen in der unterrichtsfreien Zeit vor Antritt zur Diplomprüfung | ||||||
| Semesterwochenstunden | Lehrver- | |||||||
| Freigegenstände, Förderunterricht | Semester | pflich- | ||||||
| tungs- | ||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | Summe | gruppe | |||
| D. | Freigegenstände | |||||||
| 1. | Zweitsprache Deutsch | 2 | 2 | – | – | 4 | I | |
| 2. | Kommunikationstechnik Englisch | – | – | 2 | – | 2 | III | |
| 3. | Naturwissenschaftliches Laboratorium | – | – | 2 | 2 | 4 | III | |
| 4. | Bau-Software | – | 2 | 2 | – | 4 | I | |
| E. | Förderunterricht8 | |||||||
| Fachtheoretische Pflichtgegenstände | ||||||||
1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des Abschnittes IV abgewichen werden. Die Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe des Kompetenzmoduls 1 des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes bzw. der jeweiligen Übung gemäß Abschnitt VII werden jeweils dem ersten Semester, in welchem ein Unterrichtsgegenstand oder eine Übung gemäß dieser Stundentafel vorgesehen ist, zugeordnet, und die Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe der weiteren Kompetenzmodule des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes bzw. der jeweiligen Übung werden jeweils den weiteren Semestern semesterweise aufsteigend, in welchem ein Unterrichtsgegenstand oder eine Übung gemäß dieser Stundentafel vorgesehen ist, zugeordnet.
2 Pflichtgegenstand für Studierende, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen.
3 Mit Übungen.
4 Die Lehrverpflichtungsgruppe III bezieht sich auf den Bereich „Recht“.
5 Einschließlich „Darstellende Geometrie“ im Ausmaß von mindestens 4 Semesterwochenstunden.
6 Einschließlich „Vermessungswesen“.
7 Im Rahmen der schulautonomen Wahlmodul-Vertiefungen sind Pflichtgegenstände aus B.1 im dafür vorgesehenen Semesterwochenstundenausmaß zu wählen.
8 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr, Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.
LEHRPLAN DES SIEBENSEMESTRIGEN AUFBAULEHRGANGES FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR BAUTECHNIK
I.3 Stundentafel1
(Gesamtsemesterwochenstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Module)
| Semesterwochenstunden | Lehrver- | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Pflichtgegenstände | Semester | pflich- | |||||||||
| tungs- | |||||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 7. | Summe | gruppe | |||
| A. | Allgemeinbildende Pflichtgegenstände | ||||||||||
| 1. | Religion/Ethik2 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | – | – | 5 | III/III | |
| 2. | Deutsch | 6 | 3 | 2 | 2 | 2 | – | – | 15 | I | |
| 3. | Englisch | 6 | 4 | 2 | 2 | 2 | – | – | 16 | I | |
| 4. | Angewandte Mathematik | 4 | 6 | 4 | 2 | 2 | – | – | 18 | I | |
| 5. | Angewandte Informatik | 2 | – | – | – | – | – | – | 2 | I | |
| 6. | Naturwissenschaftliche und technische Grundlagen | 4 | – | – | – | – | – | – | 4 | II | |
| B. | Fachtheorie und Fachpraxis | ||||||||||
| 1. | Baukonstruktion3 | – | 3 | 3 | 4 | 4 | 2 | 2 | 18 | I | |
| 2. | Tragwerke3 | – | – | 2 | 3 | 3 | 5 | 5 | 18 | I | |
| 3. | Baubetrieb und Baumanagement4 | – | – | 2 | 3 | 3 | 5 | 5 | 18 | I bzw. III | |
| 4. | Darstellung und Gestaltung3,5 | – | 3 | 4 | 2 | – | – | – | 9 | I | |
| 5. | Infrastruktur3,6 | – | 3 | 3 | 2 | 2 | – | – | 10 | I | |
| 6. | Bauplanung und Projekt3 | – | – | – | 2 | 4 | 5 | 5 | 16 | I | |
| Pflichtgegenstände der schulauto-nomen Wahlmodul-Vertiefungen gemäß B.17 | – | – | – | 2 | 2 | 7 | 7 | 18 | |||
| Gesamtsemesterwochen-stundenzahl | 23 | 23 | 23 | 25 | 25 | 24 | 24 | 167 | |||
| B.1 | Pflichtgegenstände der | Semesterwochenstunden | Lehrver- | ||||||||
| schulautonomen | Semester | pflich- | |||||||||
| Wahlmodul-Vertiefungen | tungs- | ||||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 7. | Summe | gruppe | |||
| 1. | Bauentwurf und Projekt3 | – | – | – | – | – | 5 | 5 | 10 | I | |
| 2. | Hochbau | – | – | – | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | I | |
| 3. | Ingenieurbau3 | – | – | – | – | – | 2 | 2 | 4 | I | |
| 4. | Vertiefung Infrastruktur3 | – | – | – | 2 | 2 | 5 | 5 | 14 | I | |
| 5. | Baubetriebliche Betriebswirtschaft | – | – | – | – | – | 2 | 2 | 4 | I | |
| 6. | Bauprojektentwicklung3 | – | – | – | 2 | 2 | 5 | 5 | 14 | I | |
| 7. | Holzbautechnik | – | – | – | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | I | |
| 8. | Bauentwurf und Montagetechnik3 | – | – | – | – | – | 5 | 5 | 10 | I | |
| 9. | Umwelttechnologie3 | – | – | – | 1 | 1 | 3 | 3 | 8 | I | |
| 10. | Gebäude- und Energiemanagement3 | – | – | – | 1 | 1 | 4 | 4 | 10 | I | |
| 11. | Sanierungstechnik und nach-haltiges ökologisches Bauen | – | – | – | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | I | |
| 12. | Bauuntersuchung und Baudokumentation3 | – | – | – | – | – | 2 | 2 | 4 | I | |
| 13. | Labor Sanierungstechnik | – | – | – | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |
| 14. | Farb- und Lichtstudio – Form und Farbe3 | – | – | – | – | – | 2 | 2 | 4 | III | |
| 15. | Farblabor – Beschichtungstechnik | – | – | – | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |
| 16. | Atelier – Gestaltung und Beschichtungstechnik | – | – | – | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | IV | |
| 17. | Konstruktiver Stahlbau | – | – | – | 1 | 1 | 2 | 2 | 6 | I | |
| 18. | CAD und EDV-Methoden im Stahlbau3 | – | – | – | – | 2 | 2 | 2 | 6 | I | |
| 19. | Fassadentechnik | – | – | – | 2 | 2 | 1 | 1 | 6 | I | |
| 20. | Facility Management / Gebäudemanagement | – | – | – | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |
| 21. | Smart Building | – | – | – | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |
| 22. | Trockenausbau3 | – | – | – | 2 | 2 | 4 | 4 | 12 | I | |
| 23. | Montagetechnik und Schnittstellenmanagement3 | – | – | – | – | 2 | 2 | 2 | 6 | I | |
| Semesterwochenstunden | Lehrver- | ||||||||||
| Freigegenstände, | Semester | pflich- | |||||||||
| Förderunterricht | tungs- | ||||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 7. | Summe | gruppe | |||
| C. | Freigegenstände | ||||||||||
| 1. | Deutsch – Rhetorik / Präsentationstechnik | – | – | – | 2 | – | – | – | 2 | I | |
| 2. | Englisch – Rhetorik / Präsentationstechnik | – | – | – | – | 2 | – | – | 2 | I | |
| 3. | Zweitsprache Deutsch | – | 2 | 2 | – | – | – | – | 4 | I | |
| 4. | Kommunikationstechnik Englisch | – | – | – | 2 | – | – | – | 2 | III | |
| 5. | Politische Bildung | – | 2 | 2 | – | – | – | – | 4 | III | |
| 6. | Volkswirtschaftliche Grundlagen | – | – | – | 2 | – | – | – | 2 | III | |
| 7. | Naturwissenschaftliches Laboratorium | – | – | – | – | – | 2 | 2 | 2 | III | |
| 8. | Bau-Software | – | – | 2 | – | – | 2 | – | 4 | I | |
| D. | Förderunterrich8 | ||||||||||
| 1. | Deutsch | ||||||||||
| 2. | Englisch | ||||||||||
| 3. | Angewandte Mathematik | ||||||||||
| 4. | Fachtheoretische Pflichtgegenstände | ||||||||||
1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des Abschnittes IV abgewichen werden. Die Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe des Kompetenzmoduls 1 des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes bzw. der jeweiligen Übung gemäß Abschnitt VII werden jeweils dem ersten Semester, in welchem ein Unterrichtsgegenstand oder eine Übung gemäß dieser Stundentafel vorgesehen ist, zugeordnet, und die Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe der weiteren Kompetenzmodule des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes bzw. der jeweiligen Übung werden jeweils den weiteren Semestern semesterweise aufsteigend, in welchem ein Unterrichtsgegenstand oder eine Übung gemäß dieser Stundentafel vorgesehen ist, zugeordnet.
2 Pflichtgegenstand für Studierende, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen.
3 Mit Übungen.
4 Die Lehrverpflichtungsgruppe III bezieht sich auf den Bereich „Recht“.
5 Enschließlich „Darstellende Geometrie“ im Ausmaß von in Summe mindestens 4 Semesterwochenstunden.
6 Einschließlich „Vermessungswesen“.
7 Im Rahmen der schulautonomen Wahlmodul-Vertiefungen sind Pflichtgegenstände aus B.1 im dafür vorgesehenen Semesterwochenstundenausmaß zu wählen.
8 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr, Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.
LEHRPLAN DES SECHSSEMESTRIGEN KOLLEGS FÜR BERUFSTÄTIGE FÜR BAUTECHNIK
I.4 Stundentafel1
(Gesamtsemesterwochenstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Module)
| Semesterwochenstunden | Lehrver- | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Pflichtgegenstände | Semester | pflich- | ||||||||
| tungs- | ||||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | Summe | gruppe | |||
| A. | Allgemeinbildende Pflichtgegenstände | |||||||||
| 1. | Religion/Ethik2 | 1 | 1 | 1 | 1 | – | – | 4 | III/III | |
| 2. | Deutsch – Rhetorik / Präsentationstechnik | – | – | – | 2 | – | – | 2 | I | |
| 3. | Englisch – Rhetorik / Präsentationstechnik | – | – | – | 2 | – | – | 2 | I | |
| B. | Fachtheorie und Fachpraxis | |||||||||
| 1. | Baukonstruktion3 | 3 | 3 | 4 | 4 | 2 | 2 | 18 | I | |
| 2. | Tragwerke3 | – | 2 | 3 | 3 | 5 | 5 | 18 | I | |
| 3. | Baubetrieb und Baumanagement4 | – | 2 | 3 | 3 | 5 | 5 | 18 | I bzw. III | |
| 4. | Darstellung und Gestaltung3,5 | 3 | 4 | 2 | – | – | – | 9 | I | |
| 5. | Infrastruktur3,6 | 3 | 3 | 2 | 2 | – | – | 10 | I | |
| 6. | Bauplanung und Projekt3 | – | – | 2 | 4 | 5 | 5 | 16 | I | |
| 7. | Grundlagen Bautechnologie | 3 | 2 | – | – | – | – | 5 | I | |
| 8. | Grundlagen Tragwerke | 4 | 2 | – | – | – | – | 6 | I | |
| 9. | Grundlagen Baubetrieb | 2 | – | – | – | – | – | 2 | I | |
| 10. | Baupraxis und Produktionstechnik | 6 | 6 | 4 | – | – | – | 16 | IV | |
| Pflichtgegenstände der schulautonomen Wahlmodul-Vertiefungen gemäß B.17 | – | – | 2 | 2 | 7 | 7 | 18 | |||
| Gesamtsemesterwochen- stundenzahl | 25 | 25 | 23 | 23 | 24 | 24 | 144 | |||
| B.1 | Pflichtgegenstände der | Semesterwochenstunden | Lehrver- | |||||||
| schulautonomen | Semester | pflich- | ||||||||
| Wahlmodul-Vertiefungen | tungs- | |||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | Summe | gruppe | |||
| 1. | Bauentwurf und Projekt3 | – | – | – | – | 5 | 5 | 10 | I | |
| 2. | Hochbau | – | – | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | I | |
| 3. | Ingenieurbau3 | – | – | – | – | 2 | 2 | 4 | I | |
| 4. | Vertiefung Infrastruktur3 | – | – | 2 | 2 | 5 | 5 | 14 | I | |
| 5. | Baubetriebliche Betriebswirtschaft | – | – | – | – | 2 | 2 | 4 | I | |
| 6. | Bauprojektentwicklung3 | – | – | 2 | 2 | 5 | 5 | 14 | I | |
| 7. | Holzbautechnik | – | – | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | I | |
| 8. | Bauentwurf und Montagetechnik3 | – | – | – | – | 5 | 5 | 10 | I | |
| 9. | Umwelttechnologie3 | – | – | 1 | 1 | 3 | 3 | 8 | I | |
| 10. | Gebäude- und Energiemanagement3 | – | – | 1 | 1 | 4 | 4 | 10 | I | |
| 11. | Sanierungstechnik und nachhaltiges ökologisches Bauen | – | – | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | I | |
| 12. | Bauuntersuchung und Baudokumentation3 | – | – | – | – | 2 | 2 | 4 | I | |
| 13. | Labor Sanierungstechnik | – | – | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |
| 14. | Farb- und Lichtstudio – Form und Farbe3 | – | – | – | – | 2 | 2 | 4 | III | |
| 15. | Farblabor – Beschichtungstechnik | – | – | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |
| 16. | Atelier – Gestaltung und Beschichtungstechnik | – | – | 2 | 2 | 2 | 2 | 8 | IV | |
| 17. | Konstruktiver Stahlbau | – | – | 1 | 1 | 2 | 2 | 6 | I | |
| 18. | CAD und EDV-Methoden im Stahlbau3 | – | – | – | 2 | 2 | 2 | 6 | I | |
| 19. | Fassadentechnik | – | – | 2 | 2 | 1 | 1 | 6 | I | |
| 20. | Facility Management / Gebäudemanagement | – | – | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |
| 21. | Smart Building | – | – | – | – | 3 | 3 | 6 | I | |
| 22. | Trockenausbau3 | – | – | 2 | 2 | 4 | 4 | 12 | I | |
| 23. | Montagetechnik und Schnittstellenmanagement3 | – | – | – | 2 | 2 | 2 | 6 | I | |
| Freigegenstände, | Semesterwochenstunden | Lehrver- | ||||||||
| Förderunterricht | Semester | pflich- | ||||||||
| tungs- | ||||||||||
| 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | Summe | gruppe | |||
| C. | Freigegenstände | |||||||||
| 1. | Zweitsprache Deutsch | 2 | 2 | – | – | – | – | 4 | I | |
| 2. | Kommunikationstechnik Englisch | – | – | 2 | – | – | – | 2 | III | |
| 3. | Naturwissenschaftliches Laboratorium | – | – | – | – | 2 | 2 | 4 | III | |
| 4. | Bau-Software | – | 2 | – | – | 2 | – | 4 | I | |
| D. | Förderunterricht8 | |||||||||
| Fachtheoretische Pflichtgegenstände | ||||||||||
1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des Abschnittes IV abgewichen werden. Die Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe des Kompetenzmoduls 1 des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes bzw. der jeweiligen Übung gemäß Abschnitt VII werden jeweils dem ersten Semester, in welchem ein Unterrichtsgegenstand oder eine Übung gemäß dieser Stundentafel vorgesehen ist, zugeordnet, und die Bildungs- und Lehraufgaben sowie Lehrstoffe der weiteren Kompetenzmodule des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes bzw. der jeweiligen Übung werden jeweils den weiteren Semestern semesterweise aufsteigend, in welchem ein Unterrichtsgegenstand oder eine Übung gemäß dieser Stundentafel vorgesehen ist, zugeordnet.
2 Pflichtgegenstand für Studierende, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen.
3 Mit Übungen.
4 Die Lehrverpflichtungsgruppe III bezieht sich auf den Bereich „Recht“.
5 Einschließlich „Darstellende Geometrie“ im Ausmaß von in Summe mindestens 4 Semesterwochenstunden.
6 Einschließlich „Vermessungswesen“.
7 Im Rahmen der schulautonomen Vertiefung sind Pflichtgegenstände aus B.1 im dafür vorgesehenen Semesterwochenstundenausmaß zu wählen.
8 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr, Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage 1.
III. FACHBEZOGENES QUALIFIKATIONSPROFIL
Einsatzgebiete und Tätigkeitsfelder:
Die Absolventinnen und Absolventen des Aufbaulehrgangs bzw. des Kollegs für Berufstätige für Bautechnik können ingenieurmäßige Tätigkeiten auf dem Gebiet der Projektentwicklung und des Entwurfs, der Planung und Konstruktion, der Bauausführung und des Baumanagements sowie der Bauwerksinstandhaltung und der Bauteilproduktion unter Kenntnis und Berücksichtigung digitaler Schnittstellen ausführen. Sie werden in der Bau- und Baustoffindustrie, in Baufirmen, in Architektur-und Ingenieurbüros, in Baumeister-, Holzbau-Meister- und Holzbaubetrieben, in der öffentlichen Verwaltung, in Immobilienverwaltungsbetrieben sowie in Betrieben des Baunebengewerbes eingesetzt. Auch die Leitung von Projekten und die Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählen zu den typischen Aufgaben der Absolventinnen und Absolventen.
Berufsbezogene Lernergebnisse des Abschnittes B:
Baukonstruktion:
Im Bereich Grundlagen des Bauens können die Absolventinnen und Absolventen die wesentlichen Zusammenhänge des Bauens erfassen. Sie kennen die gebräuchlichen und marktüblichen Werkstoffe und Bauprodukte und deren Eigenschaften, Verarbeitungsmethoden sowie deren Anwendung und Einsatzgebiete und die Grundlagen der dazugehörigen Baunormen. Sie kennen Bodenarten und deren wesentliche Eigenschaften, Bodenverbesserungsmaßnahmen und Bauvorbereitungsmaßnahmen.
Im Bereich Bauelemente können die Absolventinnen und Absolventen bautechnische Konstruktionsverfahren sowie die Planungs- und Konstruktionsregeln von Bauteilen erfassen und kennen geeignete Bauteile und Bausysteme, können diese analysieren und einsetzen sowie Objekte unter Verwendung der Bauteile und Bausysteme entwickeln. Sie kennen die erforderlichen Planungsschritte für die Projektierung und können diese darstellen und erläutern. Sie kennen ausgewählte Sanierungsverfahren und Umbauarbeiten. Sie kennen komplexe Bauelemente (großflächige Fassadenelemente, Elemente des Fertigteilbaues ua.) und können diese proportionsgerecht darstellen und erläutern.
Im Bereich Technischer Ausbau kennen die Absolventinnen und Absolventen Bestandteile der technischen Infrastruktur eines Objektes und können diese entsprechend einsetzen und die planerischen Erfordernisse definieren.
Im Bereich Bauphysik können die Absolventinnen und Absolventen bauphysikalische Zusammenhänge erkennen, analysieren und bewerten sowie bauphysikalische Regeln projektbezogen anwenden. Sie können messtechnische Methoden anwenden und bauphysikalisch relevante Daten ermitteln.
Tragwerke:
Im Bereich Tragsysteme, Einwirkungen und Schnittgrößenermittlung kennen die Absolventinnen und Absolventen die Terminologie der Tragwerkslehre und können Bauwerke statisch erfassen und zuordnen. Sie kennen das Sicherheitskonzept und die wichtigsten Einwirkungen entsprechend den jeweils aktuellen Normen und können Lastaufstellungen für Bauwerke und daraus Bemessungswerte für die Dimensionierung ermitteln. Sie kennen die äußeren und inneren Kräfte von Stabtragwerken sowie die grundlegenden baustatischen Berechnungsverfahren und können die Schnittgrößen statisch bestimmter Träger, Fachwerke und Gelenksysteme einfacher, statisch unbestimmter Stabtragwerke und von Plattentragwerken ermitteln und darstellen sowie EDV-Programme zur Schnittgrößenermittlung anwenden.
Im Bereich Festigkeit und Stabilität kennen die Absolventinnen und Absolventen die Begriffe der Festigkeitslehre und können die zur Spannungs- und Dehnungsermittlung erforderlichen Querschnittswerte berechnen. Sie können Spannungs- und Dehnungsverläufe im Querschnitt infolge der Schnittgrößen ermitteln und darstellen, Beanspruchungen von Bauteilen und eventuell auftretende Stabilitätsprobleme erkennen und geeignete Bemessungsverfahren auswählen.
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