Verordnung des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung über die Lehrpläne der Sonderformen der Höheren technischen und gewerblichen Lehranstalten sowie den Lehrplan des Vorbereitungslehrganges für Berufstätige für technische Fachrichtungen

Typ Verordnung
Veröffentlichung 2022-10-05
Status In Kraft
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 4
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– grundlegende geodätische Berechnungen durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Geotechnik:

Grundlagen Baugrund und Boden; Wasser im Baugrund; Grundlagen Gründungen.

Bereich Vermessungswesen:

Grundlagen des Vermessungs- und Katasterwesens in Österreich; Grundlagen der Lage- und Höhenmessung sowie deren planlichen Darstellung; vermessungstechnisches Rechnen; Instrumentenkunde; Methoden, Erfassung und Auswertung der Höhenmessung.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Geotechnik

– die Methoden für die Ermittlung der erforderlichen Basisdaten für geotechnische Aufgabenstellungen erfassen;

– grundlegende Baugrubensicherungen erfassen;

– die gebräuchlichen Flachgründungen und deren Funktionsweise erfassen.

Bereich Vermessungswesen

– geeignete Messgeräte für die Höhenmessung den Gegebenheiten entsprechend auswählen und eigene Höhenmessungen vornehmen, berechnen, auswerten und darstellen;

– die Verfahren der Lagemessung verstehen;

– die Organisation des Grundbuchs in Zusammenhang mit dem Kataster erfassen;

– eigene Lagemessungen durchführen und Lage- und Höhenpläne erstellen;

– vermessungsspezifische, bautechnische Anwendungen erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Geotechnik:

Untergrunderkundung; Grundlagen Baugruben mit Wasserhaltung; Grundlagen von Flachgründungen.

Bereich Vermessungswesen:

Praktische Höhenvermessung und Handhabung der dazugehörigen Messinstrumente; Grundlagen über Vermessungsaufgaben in der Bautechnik; Verfahren der Lagebestimmung und Koordinatenrechnung; Lage- u. Höhenpläne; Praktische Lagevermessung mit Lage- und Höhenplanerstellung; Anwendung vermessungsspezifischer Software für das Bauwesen.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Geotechnik

– die grundlegenden Bodenkennwerte ermitteln, geeignete Bodenprüfverfahren auswählen, Messungen durchführen, interpretieren und die Ergebnisse vergleichen;

– einfache geotechnische Berechnungen durchführen.

Bereich Siedlungswasserbau

– die Grundbegriffe der Wasserwirtschaft, Hydrographie und der Wasserversorgung erfassen;

– die Grundbegriffe der Abwasserableitung erfassen.

Bereich Verkehrswegebau

– wichtige Begriffe des Verkehrswesens erfassen;

– die maßgebenden Regelwerke im Fachbereich erfassen;

– die gebräuchlichen Bauwerke im Verkehrswegebau und deren Funktionsweise erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Geotechnik:

Ermittlung und Prüfung von grundlegenden Bodenkennwerten; einfache geotechnische Berechnungen.

Bereich Siedlungswasserbau:

Grundlagen Hydrographie; Grundlagen und Funktionen der Wasserversorgung; Grundlagen der Abwasserableitung.

Bereich Verkehrswegebau:

Grundlagen des Verkehrswegebaus.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Geotechnik

– die maßgeblichen Bodenkennwerte erheben, geeignete Bodenprüfverfahren auswählen, Messungen durchführen, interpretieren und die Ergebnisse vergleichen;

– einfache geotechnische Berechnungen durchführen.

Bereich Siedlungswasserbau

– die grundlegenden Bauwerke der Abwasserableitung, deren Funktionsweise und die grundlegenden Konstruktionsregeln erfassen;

– die erforderlichen Basisdaten für Abwasserableitungen erheben und ermitteln;

– Grundbegriffe einfacher Wasserbaumaßnahmen (Schutzwasserbau und Wasserkraft) erfassen.

Bereich Verkehrswegebau

– die grundlegende Planung einfacher verkehrstechnischer Aufschließungen erfassen;

– einfache verkehrsstatistische Auswertungen verstehen.

Lehrstoff:

Bereich Geotechnik:

Ermittlung und Prüfung von maßgeblichen Bodenkennwerten; einfache geotechnische Berechnungen.

Bereich Siedlungswasserbau:

Systeme und Bauwerke der Abwasserableitung; Regenwasserversickerung; einfache Wasserbaumaßnahmen (Schutzwasserbau und Wasserkraft).

Bereich Verkehrswegebau:

Grundlagen der Planung im Verkehrswegebau.

BAUPLANUNG UND PROJEKT

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Konstruktionsübungen, Entwurfzeichnen und Darstellung

– die Methoden normgemäßer Plandarstellungen von schwerpunktspezifischen Bauteilen und Bauwerken in verschiedenen Maßstäben und Inhalten erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Konstruktionsübungen, Entwurfzeichnen und Darstellung:

Grundlagenerhebung; Entwurfspläne; Einreichpläne; Projektpläne einfacher schwerpunktspezifischer Bauwerke.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Konstruktionsübungen, Entwurfzeichnen und Darstellung

– schwerpunktspezifische Projektpläne gemäß den Regeln einer normgerechten Plandarstellung händisch und mit Hilfe von CAD schnittstellentauglich (BIM) darstellen;

– bau- bzw. schwerpunktspezifische Software anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Konstruktionsübungen, Entwurfzeichnen und Darstellung:

Schwerpunktspezifische Projektpläne von einfachen Bauteilen bzw. Bauwerken; Polier- und Detailpläne.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Konstruktionsübungen, Entwurfzeichnen und Darstellung

– eigenständig Bauteile und Bauwerke nach vorgegebenen schwerpunktspezifischen Anforderungen, ökonomischen, ökologischen Gesichtspunkten sowie nach den Kriterien des barrierefreien Bauens entwerfen und planen;

– Konstruktionen und Projekte interpretieren, optimieren, dokumentieren und präsentieren;

– technische Berichte erstellen, Konstruktionsschritte dokumentieren und die schwerpunktspezifischen Projekte präsentieren;

– bau- bzw. schwerpunktspezifische Software anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Konstruktionsübungen, Entwurfzeichnen und Darstellung:

Entwerfen schwerpunktspezifischer Bauteile und Bauwerke; Visualisierung und Präsentation; Erstellen von Schalungs- und Bewehrungsplänen, Ausführungs-, Detail- und Konstruktionsplänen; Ausarbeiten von baubetrieblichen Grundlagen.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Konstruktionsübungen, Entwurfzeichnen und Darstellung

– schwerpunktspezifische Bauteile und Bauwerke nach vorgegebenen Anforderungen entwerfen, konstruieren und dimensionieren;

– Konstruktionen und Projekte interpretieren, optimieren, dokumentieren und präsentieren;

– technische Berichte erstellen, Konstruktionsschritte dokumentieren und die schwerpunktspezifischen Projekte präsentieren;

– bau- bzw. schwerpunktspezifische Software anwenden.

Bereich Modellbau und Präsentation

– unterschiedliche Materialien und Methoden des Modellbaues erfassen;

– Arbeits- und Präsentationsmodelle aus verschiedenen Materialien anfertigen.

Lehrstoff:

Bereich Konstruktionsübungen, Entwurfzeichnen und Darstellung:

Schwerpunktspezifische Entwurfs- und Konstruktionspläne; Erstellen von Schalungs- und Bewehrungsplänen, Ausführungs-, Detail- und Konstruktionsplänen; Ausarbeiten von baubetrieblichen Grundlagen.

Bereich Modellbau und Präsentation:

Modellbau von Bauprojekten.

GRUNDLAGEN BAUTECHNOLOGIE

Gemäß Stundentafel I.4.

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen des Bauens

– die wesentlichen Zusammenhänge des Bauens erfassen;

– die Verarbeitungsmethoden und Herstellungsverfahren der Baumaterialien, deren Anwendung und Einsatzgebiete erfassen.

Bereich Bauelemente

– die den anerkannten Regeln der Technik entsprechenden Tragsysteme und Bauweisen, Gründungen und raumbildenden Elemente erfassen.

Bereich Technischer Ausbau

– die Begriffe von Ver- und Entsorgungsanlagen erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen des Bauens:

Ressourcen, Nachhaltigkeit, Baumaterialien, Bausysteme; Tragwerke; Bau- und Bauzusatzstoffe; Materialeigenschaften; Bodenarten, Eigenschaften; Baugrubensicherung.

Bereich Bauelemente:

Übersicht Tragsysteme und Bauweisen; Gründungen; tragende, nichttragende und raumbildende Elemente.

Bereich Technischer Ausbau:

Ver- und Entsorgungsanlagen (Begriffe).

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen des Bauens

– die wesentlichen Zusammenhänge des Bauens erfassen;

– die Verarbeitungsmethoden und Herstellungsverfahren der Baumaterialien, deren Anwendung und Einsatzgebiete erfassen.

Bereich Bauphysik

– bauphysikalische Grundbegriffe erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen des Bauens:

Physikalische Effekte am Bau; Herstellungsverfahren; Einsatzbereiche.

Bereich Bauphysik:

Bauphysikalische Grundbegriffe.

GRUNDLAGEN TRAGWERKE

Gemäß Stundentafel I.4.

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Tragsysteme, Einwirkungen und Schnittgrößenermittlung

– die Terminologie der Tragsysteme erfassen;

– die wichtigsten Einwirkungen im Hochbau erfassen;

– die äußeren und inneren Kräfte sowie die grundlegenden baustatischen Berechnungsverfahren von statisch bestimmten Stabtragwerken erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Tragsysteme, Einwirkungen und Schnittgrößenermittlung:

Kräfte und Gleichgewicht; Standsicherheit; Terminologie der Tragsysteme; Grundlagen der im Bauwesen verwendeten Stabtragwerke; Einwirkungen im Hochbau.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Tragsysteme, Einwirkungen und Schnittgrößenermittlung

– die Schnittgrößen statisch bestimmter Träger ermitteln und darstellen.

Lehrstoff:

Bereich Tragsysteme, Einwirkungen und Schnittgrößenermittlung:

Statisch bestimmte Träger.

GRUNDLAGEN BAUBETRIEB

Gemäß Stundentafel I.4.

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bauorganisation

– die Aufgabenstellungen im Bauablauf und die Beteiligten am Ablauf eines Bauprojektes erkennen und erklären.

Bereich Bauvorschriften

– die maßgebenden Baugesetze, -vorschriften und -richtlinien erfassen und diese wiedergeben.

Lehrstoff:

Bereich Bauorganisation:

Grundlagen des Projektablaufs mit den jeweiligen Projekt- bzw. Baubeteiligten.

Bereich Bauvorschriften:

Baugesetze; Normen; Grundkataster, öffentliche Bücher; Arbeitnehmerschutz; Baurestmassenverordnung; spezielle Baugesetze.

BAUPRAXIS UND PRODUKTIONSTECHNIK

Gemäß Stundentafel I.4.

Bildungs- und Lehraufgabe aller Bereiche:

Die Studierenden können

– im jeweiligen Bereich die Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten der gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe und ihre Lagerungs-, Verwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten gemäß den einschlägigen Regelwerken erfassen und erläutern;

– die rechtlichen Vorgaben der Sicherheitstechnik und Unfallverhütung erfassen und diese in der Werkstätte und auf der Baustelle beurteilen und anwenden sowie die Anordnungen der Sicherheitsunterweisung und Einschulung berücksichtigen.

Lehrstoff aller Bereiche:

Werkstättenbetrieb und Werkstättenordnung; Sicherheitsunterweisung, Einschulung; Schutzmaßnahmen; Unfallverhütung; Qualitätsprüfung- und -sicherung; Instandhaltung; Recycling.

Herstellung facheinschlägiger Bauteile und Bauobjekte, Durchführung von Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten auf Projektbasis und/oder Ablauf- und Organisationsplanung für die praktische Baudurchführung und die Durchführung von Montagearbeiten unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bearbeitungs- und Herstellungstechniken und Materialien unter Nutzung der in den Bereichen angeführten Werkstätten.

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Baumeisterarbeiten

– Mauerwerke mit klein- und mittelformatigen Steinen herstellen und diese mit unterschiedlichen Putzen versehen;

– die üblichen Geräte und Maschinen samt deren Schutzeinrichtungen erfassen und diese bedienen;

– die Grundprinzipien systemloser Schalungen erfassen und diese funktionsgerecht herstellen;

– die handelsüblichen Baustähle sowie die Bestandteile des Betons erfassen;

– einfache Bewehrungen anfertigen und Beton herstellen.

Bereich Holzbau-Meisterarbeiten

– die gebräuchlichen Holzarten und ihre Eigenschaften erfassen und zimmermannsmäßige Holzverbindungen herstellen;

– die üblichen tragbaren Holzbearbeitungsmaschinen erfassen und diese bedienen und warten;

– Wände in verschiedener Bauweise anreißen und herstellen;

– die gebräuchlichen Materialien für Verleimungen und Verklebungen sowie deren Eigenschaften erfassen.

Bereich Angewandter Baubetrieb

– die rechtlichen Vorgaben der Sicherheitstechnik und Unfallverhütung erfassen;

– Arbeits- und Schutzgerüste und deren Anwendungsbereiche erfassen;

– die Einsatz- und Anwendungsmöglichkeiten von Leitern erfassen;

– Leitern und Gerüste standsicher aufstellen und sicher am Bauwerk verankern.

Bereich Trockenausbauarbeiten

– Wandsysteme herstellen;

– Deckensysteme herstellen;

– Bodensysteme herstellen;

– Spachtelarbeiten ausführen;

– Stuckarbeiten ausführen;

– Schnittstellen mit anderen Gewerken erkennen.

Lehrstoff:

Bereich Baumeisterarbeiten:

Maurer-Handwerkstätte:

Mauerwerk aus klein- und mittelformatigen Steinen; Oberflächen.

Maurer-Maschinenwerkstätte:

Geräte und Maschinen, Bedienung (Mischmaschinen, Kreissägen, Trennmaschinen usw.).

Schalungs- und Stahlbetonwerkstätte:

Systemlose Schalungen; Einfache Bewehrungen; Beton.

Bereich Holzbau-Meisterarbeiten:

Holzbau-Handwerkstätte:

Materialkunde und Verarbeitung; zimmermannsmäßige Holzverbindungen.

Holzbau-Maschinenwerkstätte:

Tragbare Holzbearbeitungsmaschinen; Anwendung und Wartung.

Holzkonstruktions- und Abbundwerkstätte:

Holzkonstruktionen.

Holzleimbauwerkstätte:

Grundausbildung Verleimungen, Verklebungen.

Bereich Angewandter Baubetrieb:

Arbeitsvorbereitungs- und Materialwirtschaftswerkstätte:

Arbeits- und Schutzgerüste; Leitern.

Bereich Trockenausbauarbeiten:

Trockenausbauwerkstätte:

Ständerwände, Wandbekleidungen und Schachtwände; Systemtrennwände; Deckensysteme; abgehängte Decken, Akustikdecken; freitragende Decken; Dachausbauten; Hohlraum- und Doppelböden; Trockenestriche; Spachtelarbeiten; Stuckarbeiten; tragender Trockenausbau.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Baumeisterarbeiten

– Wände aus verschiedenen Mauerwerkssteinen herstellen und erforderliche Einbauten versetzen;

– gängige Wand- und Deckensysteme herstellen und entsprechend ihrem Zweck dämmen;

– die Prinzipien der Befestigungstechnik erfassen und Befestigungen herstellen;

– die üblichen Fußbodenkonstruktionen erfassen und Fußbodenaufbauten herstellen;

– die unterschiedlichen Fangsysteme erfassen und Fänge herstellen;

– die üblichen Geräte und Maschinen warten;

– Fundament-, Wand- und Stützenschalungen sowie die Bestandteile von Lehrgerüsten erfassen;

– Schalungen samt Einbauteilen und Lehrgerüste herstellen;

– Bewehrungen nach Bewehrungsplänen anfertigen;

– Rezeptbeton herstellen, einbringen, verdichten und nachbehandeln.

Bereich Holzbau-Meisterarbeiten

– die gebräuchlichen Dachstuhlkonstruktionen sowie deren Austragung erfassen;

– Dachstuhlkonstruktionen mit den gebräuchlichen zimmermannsmäßigen und ingenieurmäßigen Holzverbindungen herstellen;

– die gebräuchlichen stationären Holzbearbeitungsmaschinen samt ihrer Schutzvorrichtungen erfassen;

– stationäre Holzbearbeitungsmaschinen bedienen und warten;

– Dachkonstruktionen anreißen und samt erforderlicher Verankerungen herstellen;

– die Einzelteile für Wand-, Decken- und Fußbodenkonstruktionen erfassen;

– diese Konstruktionen unter Einsatz neuzeitlicher Verbindungsmittel herstellen;

– das Rohmaterial prüfen und bewerten sowie Leimholz herstellen.

Bereich Baunebengewerbe

– Metalle bearbeiten;

– Wandsysteme herstellen, Spachtelarbeiten ausführen sowie Bodensysteme herstellen;

– Wasserversorgungsleitungen herstellen;

– Stuckarbeiten ausführen.

Lehrstoff:

Bereich Baumeisterarbeiten:

Maurer-Handwerkstätte:

Mauerwerk aus großformatigen Steinen Versetzarbeiten; Wände und Decken; Oberflächen; Befestigungstechnik; Fußbodenkonstruktionen; Fänge.

Maurer-Maschinenwerkstätte:

Geräte und Maschinen, Wartung (Mischmaschinen, Kreissägen, Trennmaschinen usw.).

Schalungs- und Stahlbetonwerkstätte:

Systemschalungen für Fundamente, Wände und Stützen samt Einbauten; Lehrgerüste; Bewehrung nach Bewehrungsplänen; Beton und Betonfertigteile.

Bereich Holzbau-Meisterarbeiten:

Holzbau-Handwerkstätte:

Dächer; Austragungen; Ingenieurmäßige Verbindungsmittel.

Holzbau-Maschinenwerkstätte:

Stationäre Holzbearbeitungsmaschinen; Schutzmechanismen und Wartung.

Holzkonstruktions- und Abbundwerkstätte:

Dachkonstruktionen; Wandkonstruktionen; Deckenkonstruktionen; Fußbodenkonstruktionen; neuzeitliche Verbindungsmittel.

Holzleimbauwerkstätte:

Holztrocknung; Qualitätskontrolle des Rohmaterials; Keilzinkung der Lamellen; Leimauftragung; Verarbeitungs- und Presszeit.

Bereich Baunebengewerbe:

Baumaschinen- und Metallwerkstätte:

Schlosserarbeiten.

Trockenausbauwerkstätte:

Ständerwände, Wandbekleidungen, Schachtwände; Systemtrennwände.

Haustechnik-Installationswerkstätte:

Installateurarbeiten – Wasserversorgung.

Malerwerkstätte:

Stuckarbeiten.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Baunebengewerbe

– an gängigen Werkzeugen und Baumaschinen funktions- und werterhaltende Maßnahmen durchführen;

– Deckensysteme des Trockenausbaus herstellen;

– Wasserentsorgungsleitungen herstellen;

– die gängigen Energieversorgungssysteme erfassen und diese herstellen;

– Maler- und Anstreicharbeiten durchführen;

– die gebräuchlichen Materialien erfassen und grundlegende Dachdecker- und Spenglerarbeiten durchführen.

Bereich Angewandter Baubetrieb

– den für die Arbeitsvorbereitung erforderlichen Personal-, Material- und Geräteeinsatz erfassen;

– für kleinere Bauvorhaben die Arbeitsvorbereitung durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Baunebengewerbe:

Baumaschinen- und Metallwerkstätte:

Schlosserarbeiten; funktions- und werterhaltende Maßnahmen an Werkzeugen und Baumaschinen.

Trockenausbauwerkstätte:

Deckensysteme; abgehängte Decken, Akustikdecken, freitragende Decken; Dachausbauten.

Haustechnik-Installationswerkstätte:

Installateurarbeiten – Wasserentsorgung und Energieversorgung.

Malerwerkstätte:

Maler- und Beschichtungsarbeiten.

Dachdecker- und Spenglerwerkstätte:

Dachdecker- und Spenglerarbeiten.

Bereich Angewandter Baubetrieb:

Arbeitsvorbereitungs- und Materialwirtschaftswerkstätte:

Arbeitsvorbereitung.

Pflichtgegenstände der schulautonomen Wahlmodul-Vertiefungen

Gemäß Stundentafel I.3. und Stundentafel I.4.

BAUENTWURF UND PROJEKT

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Konstruktionsübungen, Entwurfzeichnen und Darstellung

– Projektpläne gemäß den Regeln einer normgerechten Plandarstellung händisch und mit Hilfe von CAD darstellen und präsentieren;

– bauspezifische Software anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Konstruktionsübungen, Entwurfzeichnen und Darstellung:

Grundlagenerhebung; Bauaufnahmen; Entwurfspläne (3D-CAD), Projektpläne und konstruktive Durchbildung einfacher und komplexer Hochbauten.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Konstruktionsübungen, Entwurfzeichnen und Darstellung

– eigenständig komplexere Bauwerke nach vorgegebenen Anforderungen, ökonomischen, ökologischen Gesichtspunkten sowie nach den Kriterien des barrierefreien Bauens entwerfen und planen;

– räumliche Schaubilder anfertigen und Perspektiven erstellen;

– Konstruktionen und Projekte interpretieren, optimieren, dokumentieren und präsentieren;

– bauspezifische Software anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Konstruktionsübungen, Entwurfzeichnen und Darstellung:

Entwerfen komplexer Gebäude; Visualisierung und Präsentation und Projektbeschreibung; Erstellen von Schalungs- und Bewehrungsplänen, Ausführungs-, Detail- und Konstruktionsplänen; baubetriebliche Bearbeitung.

HOCHBAU

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen des Bauens

– nachhaltige und innovative Baumaterialien inklusive deren Materialeigenschaften und Herstellungsverfahren im Bereich der Vorfertigung und deren Handelsformen erfassen;

– deren Einsatzbereiche und Anwendung erfassen.

Bereich Effizientes Bauen und Revitalisierung

– die den anerkannten Regeln der Technik entsprechenden ressourceneffizienten Bauweisen und deren Architektur erfassen.

Bereich Gebäudetechnologie

– den Einsatz von Gebäudetechnologien und Installationselementen erfassen;

– Arten von Alternativenergien, deren Technik und Einsatz erfassen;

– die thermische, akustische, umweltverträgliche und energetische Optimierung von Bauelementen durchführen;

– die den anerkannten Regeln der Technik entsprechenden energieeffizienten Systeme erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen des Bauens:

Materialeigenschaften mehrschichtiger Bauteile; Herstellungsverfahren innovativer und nachhaltiger Baumaterialien und deren Einsatzbereiche.

Bereich Effizientes Bauen und Revitalisierung:

Ressourceneffiziente Bauweisen.

Bereich Gebäudetechnologie:

Einsatz von Alternativenergien; Installationselemente; Thermische, akustische, umweltverträgliche und energetische Optimierung; Energieeffiziente Systeme.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen des Bauens

– nachhaltige und innovative Baumaterialien inklusive deren Materialeigenschaften und Herstellungsverfahren im Bereich der Vorfertigung und deren Handelsformen erfassen;

– deren Einsatzbereiche und Anwendung erfassen;

– die sich daraus ergebende Ökobilanz erstellen.

Bereich Effizientes Bauen und Revitalisierung

– die den anerkannten Regeln der Technik entsprechenden ressourceneffizienten Bauweisen anwenden und nach den Kriterien nachhaltiger und zeitgemäßer Architektur planen;

– die Anforderungen an den Holzschutz erfassen.

Bereich Gebäudetechnologie

– den Einsatz von Gebäudetechnologien erfassen;

– Arten und Einsatz von Alternativenergien, deren Technik und Einsatz erfassen;

– bauphysikalische Auswirkungen von Planungen erfassen und diese ökonomisch und ökologisch bewerten;

– die den anerkannten Regeln der Technik entsprechenden energieeffizienten Systeme anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen des Bauens:

Innovative und nachhaltige Baumaterialien, deren Wiederverwendbarkeit und Entsorgung; Ökobilanz.

Bereich Effizientes Bauen und Revitalisierung:

Ressourceneffiziente Bauweisen; Konstruktiver und chemischer Holzschutz.

Bereich Gebäudetechnologie:

Gebäudetechnologien; Thermische, umweltverträgliche und energetische Optimierung; Vermeidung sommerlicher Überwärmung; Luft- und Winddichtheit; Schallschutz und Akustik; Energieeffiziente Systeme.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen des Bauens

– innovative und nachhaltige Baumaterialien anwenden.

Bereich Effizientes Bauen und Revitalisierung

– Planungsgrundlagen komplexer Bauwerke nach ökologischen, ökonomischen und bauphysikalischen Gesichtspunkten erfassen;

– ausgewählte Sanierungsverfahren erfassen;

– den Einsatz von Fertigteilen und großflächigen Fassadenelementen erfassen.

Bereich Gebäudetechnologie

– die Grundlagen des elementierten Ausbaus erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen des Bauens:

Beurteilen innovativer und nachhaltiger Baumaterialien nach den Kriterien einer Öko-Bilanz.

Bereich Effizientes Bauen und Revitalisierung:

Material- und funktionsgerechtes Gestalten; ausgewählte Sanierungsverfahren und Denkmalschutz; Bestandsaufnahmen; Fertigteilbau; großflächige Fassadenelemente.

Bereich Gebäudetechnologie:

Elementierter Ausbau.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen des Bauens

– innovative und nachhaltige Baumaterialien anwenden.

Bereich Effizientes Bauen und Revitalisierung

– Planungsgrundlagen komplexer Bauwerke nach ökologischen, ökonomischen und bauphysikalischen Gesichtspunkten erfassen;

– ausgewählte Sanierungsverfahren erfassen;

– den Einsatz von Fertigteilen und großflächigen Fassadenelementen erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen des Bauens:

Ökobilanz.

Bereich Effizientes Bauen und Revitalisierung:

Sonderbauwerke; Material- und funktionsgerechtes Gestalten; ausgewählte Sanierungsverfahren und Denkmalschutz; Bestandsanalysen; Fertigteilbau; großflächige Fassadenelemente.

INGENIEURBAU

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Tragsysteme, Einwirkungen und Schnittgrößenermittlung im Brückenbau

– Anforderungen einfacher Brückenbauwerke erkennen;

– die Einwirkungen einfacher Brückenbauwerke erfassen.

Bereich Tragsicherheit im Brückenbau

– grundlegende Brückentragsysteme vordimensionieren und bemessen;

– spezifische Brückenbauteile entwerfen, berechnen und dimensionieren.

Bereich Konstruktive Durchbildung im Brückenbau

– spezifische Brückenbauteile konstruktiv durchbilden.

Bereich Tunnelbau

– tunnelbautechnische Grundbegriffe hinsichtlich Geologie, Terminologie beim Ausbruch, Vortriebsmethoden, Wasserhaltung und Bewetterung für Tunnelbau in geschlossener und offener Bauweise erfassen und diese analysieren und einordnen.

Lehrstoff:

Bereich Tragsysteme, Einwirkungen und Schnittgrößenermittlung im Brückenbau:

Im Brückenbau verwendete Tragsysteme; Einwirkungen im Brückenbau.

Bereich Tragsicherheit im Brückenbau:

Spezifische Brückenbauteile.

Bereich Konstruktive Durchbildung im Brückenbau:

Spezifische Brückenbauteile.

Bereich Tunnelbau:

Grundbegriffe Tunnelbau; Vortriebsmethoden und Bauweisen im Tunnelbau.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Tragsysteme, Einwirkungen und Schnittgrößenermittlung im Brückenbau

– geeignete Brückentragsysteme für vorgegebene Anforderungen vorschlagen, entwerfen und vergleichen;

– die Einwirkungen einfacher Brückenbauwerke ermitteln.

Bereich Tragsicherheit im Brückenbau

– grundlegende Brückentragsysteme vordimensionieren und bemessen;

– spezifische Brückenbauteile entwerfen, berechnen und dimensionieren;

– die Grundlagen des Spannbetonbaues erfassen.

Bereich Konstruktive Durchbildung im Brückenbau

– grundlegende Brückentragsysteme konstruktiv durchbilden;

– grundlegende Methoden der Erhaltung und Instandhaltung von Brückenbauwerken erfassen.

Bereich Tunnelbau

– tunnelbautechnische Grundbegriffe hinsichtlich Geologie, Terminologie beim Ausbruch, Vortriebsmethoden, Wasserhaltung und Bewetterung für Tunnelbau in geschlossener und offener Bauweise erfassen und diese analysieren und einordnen.

Lehrstoff:

Bereich Tragsysteme, Einwirkungen und Schnittgrößenermittlung im Brückenbau:

Im Brückenbau verwendete Tragsysteme; Einwirkungen im Brückenbau.

Bereich Tragsicherheit im Brückenbau:

Spezifische Brückenbauteile; Grundlagen Spannbeton.

Bereich Konstruktive Durchbildung im Brückenbau:

Brückentragwerke; Erhaltung und Instandhaltung von Brückenbauwerken.

Bereich Tunnelbau:

Bauweisen im Tunnelbau; Sicherheitseinrichtungen.

VERTIEFUNG INFRASTRUKTUR

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Geotechnik

– bodenmechanische Berechnungen durchführen;

– einfache Verformungs- und erdstatische Berechnungen durchführen.

Bereich Wasserbau

– hydrographische und gewässerkundliche Grundlagen erfassen und Basisdaten für wasserbauliche Berechnungen erheben;

– hydrostatische Berechnungen durchführen;

– einfache hydraulische Berechnungen von geschlossenen Gerinnen durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Geotechnik:

Bodenmechanische Berechnungen (Erddruck, Setzungen).

Bereich Wasserbau:

Hydrografie und Gewässerkunde; Hydrostatik und Hydraulik.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Geotechnik

– die gebräuchlichen Flachgründungen und deren Funktionsweise erfassen und die grundlegenden Bemessungs- und Konstruktionsregeln bei baupraktischen Aufgabenstellungen anwenden;

– Flachgründungen entwerfen, planen, bemessen und darstellen.

Bereich Wasserbau

– komplexere hydraulische Berechnungen von Leitungsnetzen durchführen;

– einfache hydraulische Berechnungen offener Gerinne durchführen;

– einfache wasserbauliche Anlagen erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Geotechnik:

Bemessung von Flachgründungen.

Bereich Wasserbau:

Angewandte Hydraulik; einfache Wasserbaumaßnahmen.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Geotechnik

– Tiefgründungen und Baugrubensicherungen entwerfen, planen, bemessen und darstellen;

– Grundbegriffe und Berechnungsverfahren für die Standsicherheit von Böschungen und Dämmen erfassen;

– die aktuellen Verfahren im Spezialtiefbau erfassen;

– Grundlagen und Ziele der Abfallwirtschaft erfassen;

– Methoden der Umsetzung der Abfallwirtschaft erfassen.

Bereich Siedlungswasserbau

– geeignete Bauverfahren und Konstruktionen im Leitungsbau auswählen, interpretieren und entwickeln;

– geeignete Maßnahmen der Kanalbestandserfassung und Sanierung auswählen und interpretieren;

– Sonderverfahren im Leitungsbau (unterirdischer Vortrieb, ua.) erfassen.

Bereich Wasserbau

– ausgewählte Bauteile und Bauwerke im Wasserbau entwerfen, berechnen und bemessen;

– wasserbauliche Aufgabestellungen analysieren und fachgerechte Lösungswege auswählen und auf baupraktische Aufgabenstellungen übertragen.

Bereich Verkehrswegebau

– die technischen, rechtlichen, ökologischen, umwelttechnischen und umweltrechtlichen Rahmenbedingungen für die Planung von Straßenverkehrsanlagen erfassen;

– die grundlegenden Konstruktionsregeln von Verkehrswegebauten erfassen;

– Methoden der Verkehrserhebung erfassen und einfache verkehrsstatistische Auswertungen verstehen;

– ausgewählte Straßenverkehrsanlagen entwerfen, planen, bemessen und darstellen;

– geeignete Baukonstruktionen von Verkehrswegebaumaßnahmen auswählen und gemäß den grundlegenden Regeln planlich darstellen.

Lehrstoff:

Bereich Geotechnik:

Bemessung von Tiefgründungen; Baugrubensicherungen und Wasserhaltung; Böschungs- und Hangsicherung; Spezialtiefbau.

Bereich Siedlungswasserbau:

Leitungsbau; Kanalbestand und Kanalsanierung; Sonderverfahren Leitungsbau.

Bereich Wasserbau:

Wasserbaumaßnahmen (Gewässerbau, Schutzwasserbau); aktuelle Kapitel im Wasserbau.

Bereich Verkehrswegebau:

Verkehrswegeplanung; Verkehrsanlagenplanung.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Geotechnik

– Tiefgründungen und Baugrubensicherungen entwerfen, planen, bemessen und darstellen;

– Grundbegriffe und Berechnungsverfahren für die Standsicherheit von Böschungen und Dämmen erfassen;

– die aktuellen Verfahren im Spezialtiefbau erfassen;

– Grundlagen und Ziele der Abfallwirtschaft erfassen;

– Methoden der Umsetzung der Abfallwirtschaft erfassen.

Bereich Siedlungswasserbau

– geeignete Verfahren der Wasseraufbereitung erfassen;

– die gebräuchlichen Bauwerke der Abwasserreinigung, deren Funktionsweise und die grundlegenden Konstruktionsregeln erfassen;

– ausgewählte Bauteile und Bauwerke der Abwasserreinigung normgerecht entwerfen, berechnen und bemessen.

Bereich Wasserbau

– ausgewählte Bauteile und Bauwerke im Wasserbau entwerfen, berechnen und bemessen;

– wasserbauliche Aufgabestellungen analysieren und fachgerechte Lösungswege auswählen und auf baupraktische Aufgabenstellungen übertragen.

Bereich Verkehrswegebau

– ausgewählte Verkehrsanlagen und Begleitbauwerke entwerfen, planen, bemessen und darstellen;

– die Grundlagen des Behördenverfahrens sowie ausgewählte Bauabläufe von Verkehrswegebaumaßnahmen erfassen;

– einfache Projekte mit technischen Berichten, Berechnungen und Plänen für Verkehrswegebauten erstellen, dokumentieren und präsentieren;

– zweckmäßige und wirtschaftliche Grundlagen für Betrieb, Erhaltung und Instandsetzung von Verkehrswegebauten erfassen;

– eisenbahnbautechnische Grundbegriffe, Entwurfselemente und Bauverfahren erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Geotechnik:

Spezialtiefbau; Abfallwirtschaft.

Bereich Siedlungswasserbau:

Wasseraufbereitung; Grundlagen Abwasserreinigung.

Bereich Wasserbau:

Aktuelle Kapitel im Wasserbau; einfache Wasserkraftanlagen.

Bereich Verkehrswegebau:

Verkehrswegeplanung; Verkehrsanlagenplanung; Ausgewählte Details und Themen des Verkehrswegebaus.

BAUBETRIEBLICHE BETRIEBSWIRTSCHAFT

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Kostenermittlung – Baupreisermittlung

– die Grundlagen der Kostenermittlung erfassen;

– die Kostenermittlung in den Phasen der Objekterrichtung erklären, ermitteln und EDV-unterstützt durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Kostenermittlung – Baupreisermittlung:

Grundlagen der Kostenermittlung; Personal, Material und Geräte (Kosten und Preise); Positionskalkulation; Regieleistungen. Fallbeispiele und Unterrichtsprojekte.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Baubetriebliche Betriebswirtschaft

– an Hand von Fallstudien, Fallbeispielen Aufgabenstellungen zur Führung eines Betriebes analysieren und lösen.

Lehrstoff:

Bereich Baubetriebliche Betriebswirtschaft:

Betriebsorganisation und Personalführung – Fallbeispiele und Unterrichtsprojekte.

BAUPROJEKTENTWICKLUNG

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte

– anhand von Fallbeispielen spezielle Bauverfahren analysieren und lösen.

Lehrstoff:

Bereich Bauverfahrenstechnik – Baumaschinen und Geräte:

Spezialverfahren; Anwendung und Einsatz; Variantenvergleich.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bauausführung und Projektentwicklung

– grundlegende Aufgaben im Projektmanagement verstehen.

Lehrstoff:

Bereich Bauausführung und Projektentwicklung:

Projektmanagement; Projektsteuerung.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Unternehmensrechnung

– an Hand von Fallstudien, Fallbeispielen komplexere Aufgabenstellungen im baubetrieblichen Rechnungswesen analysieren und lösen.

Bereich Bauausführung und Projektentwicklung

– Projekte entwickeln und komplexere Planungs- und Bauabläufe erfassen und planen;

– komplexere Aufgaben im Projektmanagement durchführen;

– grundlegende Aufgaben der Projektabwicklung anwenden und analysieren;

– dafür geeignete EDV-Programme anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Unternehmensrechnung:

Kostenrechnung, Steuern – Fallbeispiele und Unterrichtsprojekte.

Bereich Bauausführung und Projektentwicklung:

Projekthandbuch – Zielvorgabe/-erreichung; Spezialthemen der Projektabwicklung; Fallbeispiele und Unterrichtsprojekte; Claim-Management.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Ausschreibung, Angebot, Vergabe

– an komplexeren Bauaufgaben Ausschreibungsverfahren EDV-unterstützt durchführen.

Bereich Bauausführung und Projektentwicklung

– grundlegende Aufgaben im Bauprojekt- und Objektmanagement durchführen;

– dafür geeignete EDV-Programme anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Ausschreibung, Angebot, Vergabe:

Vertiefte Angebotsprüfung; Fallbeispiele und Unterrichtsprojekte.

Bereich Bauausführung und Projektentwicklung:

Bauleitung (Auftragnehmer); Bauaufsicht (Auftraggeber); Baustellenorganisation; Bauüberwachung; Baudokumentation; Bauabrechnung; Rechnungsprüfung; Bauübergabe; Bauübernahme; Projekthandbuch; Grundlagen des Projektmanagements und der Projektabwicklung; einfache Fallstudien.

HOLZBAUTECHNIK

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen des Bauens

– die holzbauspezifischen Werkstoffe, deren Eigenschaften und Handelsformen erfassen;

– nachhaltige und innovative Baumaterialien inklusive deren Materialeigenschaften und Herstellungsverfahren erfassen.

Bereich Bauelemente

– die Anforderungen an den Holzschutz erfassen;

– die den anerkannten Regeln der Technik entsprechenden verschiedenen Holzbausysteme aus vorgefertigten Elementen erfassen;

– die den anerkannten Regeln der Technik entsprechenden energieeffizienten Bauweisen erfassen.

Bereich Gebäudetechnologie

– den Einsatz zeitgemäßer Gebäudetechnologie und von Installationselementen erfassen.

Bereich Tragsysteme, Einwirkungen und Schnittgrößenermittlung

– die aktuellen Holztragsysteme und deren Anschlussdetails erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen des Bauens:

Plattenwerkstoffe; Verbindungsmittel; verleimte Ware; Materialeigenschaften; Herstellungsverfahren innovativer und nachhaltiger Baumaterialien; Einsatzbereiche.

Bereich Bauelemente:

Grundlagen von modernen Fertigungsmethoden; Konstruktiver und chemischer Holzschutz; mehrschichtige, mehrschalige und vorgefertigte Elemente; energieeffiziente Bauweisen.

Bereich Gebäudetechnologie:

Zeitgemäße Gebäudetechnologie.

Bereich Tragsysteme, Einwirkungen und Schnittgrößenermittlung:

Rahmenbau; Fachwerksbau.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen des Bauens

– die holzbauspezifischen Werkstoffe, deren Eigenschaften und Handelsformen erfassen;

– den Einsatzbereich nachhaltiger und innovativer Baumaterialien und deren Anwendung an Hand von Beispielen erfassen.

Bereich Bauelemente

– Holzbausysteme aus vorgefertigten Elementen den Anforderungen des modernen Holzbaus entsprechend einsetzen;

– moderne Fertigungsmethoden unter Berücksichtigung computerunterstützter Systeme (CAD-CAM) erfassen;

– die Anforderungen an den Holzschutz erfassen.

Bereich Gebäudetechnologie

– den Einsatz zeitgemäßer Gebäudetechnologie und von Installationselementen erfassen.

Bereich Tragsysteme, Einwirkungen und Schnittgrößenermittlung

– die aktuellen Holztragsysteme und deren Anschlussdetails erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen des Bauens:

Anwendung innovativer und nachhaltiger Baumaterialien; Dämmstoffe und Dichtungen.

Bereich Bauelemente:

Mehrschichtige, mehrschalige und vorgefertigte Elemente; energieeffiziente Bauweisen; Konstruktiver und chemischer Holzschutz; moderne Fertigungsmethoden (ebene Systeme).

Bereich Gebäudetechnologie:

Zeitgemäße Gebäudetechnologie; Installationselemente; Energieeffiziente Bauweisen und ökologische Optimierung.

Bereich Tragsysteme, Einwirkungen und Schnittgrößenermittlung:

Plattenbau; Verbundkonstruktionen.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen des Bauens

– innovative und nachhaltige Baumaterialien anwenden;

– Ökobilanzen beurteilen.

Bereich Bauelemente

– den Einsatz von Fertigteilen und großflächigen Fassadenelementen erfassen.

Bereich Gebäudetechnologie

– die Grundlagen des elementierten Ausbaus erfassen.

Bereich Gebrauchstauglichkeit

– die Arten und Ursachen von Schwingungen im Holzbau erfassen und sie unter Anwendung fachspezifischer Software nachweisen.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen des Bauens:

Anwendung innovativer und nachhaltiger Baumaterialien.

Bereich Bauelemente:

Mehrschichtige, mehrschalige und vorgefertigte Elemente; moderne Fertigungsmethoden (ebene Systeme).

Bereich Gebäudetechnologie:

Elementierter Ausbau.

Bereich Gebrauchstauglichkeit:

Schwingungen im Holzbau.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen des Bauens

– innovative und nachhaltige Baumaterialien anwenden;

– Ökobilanzen beurteilen.

Bereich Bauelemente

– den Einsatz von Fertigteilen und großflächigen Fassadenelementen erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen des Bauens:

Ökobilanz.

Bereich Bauelemente:

Montage und Logistik; Fertigteilbau; großflächige Fassadenelemente; moderne Fertigungsmethoden (komplexe Systeme).

BAUENTWURF UND MONTAGETECHNIK

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bauelemente

– Holzbauteile in Bezug auf Montage und Logistik entwickeln;

– projektbezogene Elemente entwickeln und Anschlussdetails ausarbeiten;

– moderne Fertigungsmethoden unter Berücksichtigung computerunterstützter Systeme (CAD-CAM) anwenden.

Bereich Technischer Ausbau

– den Einsatz von Installationselementen planen;

– zeitgemäße Gebäudetechnologie anwenden.

Bereich Konstruktive Durchbildung

– Holztragsysteme und deren Anschlussdetails entwerfen und konstruktiv durchbilden.

Lehrstoff:

Bereich Bauelemente:

Projektbezogene Anwendung mehrschichtiger, mehrschaliger und vorgefertigter Elemente.

Bereich Technischer Ausbau:

Zeitgemäße Gebäudetechnologie.

Bereich Konstruktive Durchbildung:

Komplexe Holzbauteile.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bauelemente

– Holzbauteile in Bezug auf Montage und Logistik entwickeln;

– projektbezogene Elemente entwickeln und Anschlussdetails ausarbeiten;

– moderne Fertigungsmethoden unter Berücksichtigung computerunterstützter Systeme (CAD-CAM) anwenden.

Bereich Technischer Ausbau

– zukunftsorientierten, adaptierbaren Ausbau anwenden.

Bereich Konstruktive Durchbildung

– Holztragsysteme und deren Anschlussdetails entwerfen, berechnen, normgerecht dimensionieren und konstruktiv durchbilden.

Lehrstoff:

Bereich Bauelemente:

Projektbezogene Anwendung von Fertigteilbau; großflächige Fassadenelemente und Montagemethoden.

Bereich Technischer Ausbau:

Zukunftsorientierter, adaptierbarer Ausbau.

Bereich Konstruktive Durchbildung:

Komplexe Holzbauwerke.

UMWELTTECHNOLOGIE

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Ökologie

– die Strukturen und Funktionsweisen von Ökosystemen verstehen;

– die Ökologie von wesentlichen Biozönosen verstehen.

Lehrstoff:

Bereich Ökologie:

Wechselbeziehungen zwischen Lebewesen; abiotische und biotische Faktoren.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Ökologie

– die Auswirkungen anthropogener Einflüsse und Eingriffe in Ökosysteme verstehen;

– Vermeidungs- und Sanierungsmaßnahmen zum Schutz gefährdeter Ökosysteme und deren Anwendung erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Ökologie:

Merkmale von Ökosystemen; spezielle Ökosysteme.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Abfallwirtschaft

– die abfallwirtschaftlichen Grundlagen erkennen und deren umweltrelevante Auswirkungen verstehen;

– die Methoden zur Aufbereitung und Verwertung von Abfällen bei der Planung einfacher Anlagen anwenden;

– die Deponietypen nach Deponieverordnung beschreiben und die entsprechende Zuordnung von Abfällen durchführen;

– Altlastenerkundungsmethoden, Altlastenatlas und Verdachtsflächenkataster erfassen.

Bereich Landschaftsarchitektur und Grünraumgestaltung

– ökologische Aspekte des städtischen und ländlichen Grünraums erkennen;

– die Maßnahmen zur besseren Strukturierung des städtischen und ländlichen Raums verstehen;

– Planungen zur technischen Gestaltung von Grünelementen durchführen.

Lehrstoff:

Bereich Abfallwirtschaft:

Abfallwirtschaft; Abfallaufbereitung, Deponie, Altlastenerkundung, Verdachtsflächenkataster.

Bereich Landschaftsarchitektur und Grünraumgestaltung:

Gründächer, Fassadenbegrünung, Naturteich, Schwimmteich, Kleinbadeteich.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Ökologie

– die ökologischen Zusammenhänge fließender und stehender Gewässer erfassen und die Auswirkungen anthropogener Einflüsse beurteilen;

– die Richtlinien und Methoden zur Beurteilung der Wasser- und Gewässergüte anwenden;

– die gesetzlichen Bestimmungen des Naturschutzes, der Umweltverträglichkeitsprüfung und der Ökobilanzierung erfassen.

Bereich Abfallwirtschaft

– Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen planen;

– thermische Verwertungsmethoden erfassen;

– biologische Abfallaufbereitungsmaßnahmen erklären;

– Sanierungsmethoden unter Anwendung von Recyclingverfahren und –Baumaterialien erklären und vergleichen.

Bereich Landschaftsarchitektur und Grünraumgestaltung

– die Gestaltung von öffentlichen Plätzen und Räumen und entwerfen;

– öffentliche Garten- und Parkanlagen hinsichtlich optischer Gestaltungskriterien erfassen;

– den technischen Aufbau von Sportanlagen erfassen und anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Ökologie:

Süßwasserökosysteme; Beurteilung der Wasser- und Gewässerqualität; Umweltverträglichkeitsprüfung; Ökobilanz.

Bereich Abfallwirtschaft:

Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen; thermische Verwertungsmethoden; biologische Abfallaufbereitung; Altlasten, Recycling.

Bereich Landschaftsarchitektur und Grünraumgestaltung:

Ortsbildgestaltung, öffentliche Plätze, Straßenräume, Sportanlagenbau.

GEBÄUDE- UND ENERGIEMANAGEMENT

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Technischer Ausbau

– die Planungsgrundlagen ressourcenschonender Anlagen der Technischen Gebäudeausrüstung (Heizungs-, Sanitär-, Klima- und Raumlufttechnik) erklären, analysieren und anwenden.

Bereich Bauphysik

– die Energiebilanzberechnung erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Technischer Ausbau:

Dimensionierungsgrundlagen ressourcenschonender Heizungs- und Sanitärtechnik; Dimensionierungsgrundlagen behaglichkeitsorientierter Klima- und Raumlufttechnik.

Bereich Bauphysik:

Energieausweisberechnung.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Technischer Ausbau

– die Planungsgrundlagen ressourcenschonender Anlagen der Technischen Gebäudeausrüstung (Heizungs-, Sanitär-, Klima- und Raumlufttechnik) erklären, analysieren und anwenden.

Bereich Bauphysik

– die Energiebilanzberechnung anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Technischer Ausbau:

Dimensionierung ressourcenschonender Heizungs- und Sanitärtechnik; Dimensionierung behaglichkeitsorientierter Klima- und Raumlufttechnik.

Bereich Bauphysik:

Energieausweis; Ökobilanz.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Technischer Ausbau

– die Planungsgrundlagen ressourcenschonender Anlagen der Technischen Gebäudeausrüstung (Klima-/Raumlufttechnik, Wärmepumpen- und Kältetechnik) erklären, analysieren und anwenden;

– die funktionellen Zusammenhänge energieeffizienter Anlagensysteme der Technischen Gebäudeausrüstung erklären, analysieren und anwenden.

Bereich Bauphysik

– energie- und kosteneffiziente Projekte planen.

Bereich Facility Management

– die Definitionen, grundlegende Richtlinien Zusammenhänge und Prozesse im lebenszykluskostenorientierten Facility Management erfassen und erklären;

– Planungsgrundlagen eines ergebnisorientierten Facility Managements anwenden und Funktionalitäten von Facility Management Datenverarbeitungssystemen verstehen, erklären und anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Technischer Ausbau:

Dimensionierungsgrundlagen der Klima-/Raumlufttechnik, Wärmepumpen- und Kältetechnik; Energieeffiziente Anlagensysteme der Technischen Gebäudeausrüstung.

Bereich Bauphysik:

Energie- und kosteneffizientes Bauen.

Bereich Facility Management:

Prozesse im lebenszykluskostenorientierten Facility Management; Planungsgrundlagen ergebnisorientierten Facility Managements; Datenverarbeitungssysteme im Facility Management.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Technischer Ausbau

– die Planungsgrundlagen ressourcenschonender Anlagen der Technischen Gebäudeausrüstung (Klima-/Raumlufttechnik, Wärmepumpen- und Kältetechnik) erklären, analysieren und anwenden;

– die funktionellen Zusammenhänge einer energieeffizienten Gebäudeautomation erklären und anwenden;

– Arten, Funktion und Aufbau, Dimensionierungsrichtlinien und Systeme regenerativer Energiesysteme erklären und anwenden.

Bereich Bauphysik

– energie- und kosteneffiziente Projekte anwenden und bewerten.

Bereich Facility Management

– die Definitionen, grundlegenden Richtlinien, Zusammenhänge und Prozesse im lebenszykluskostenorientierten Facility Management erfassen und erklären;

– Planungsgrundlagen eines ergebnisorientierten Facility Managements anwenden und Funktionalitäten von Facility Management Datenverarbeitungssysteme verstehen, erklären und anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Technischer Ausbau:

Gebäudeautomation zur Erreichung von Gesamtenergieeffizienz; Arten, Funktion, Aufbau und Dimensionierung regenerativer Energiesysteme.

Bereich Bauphysik:

Planung energieeffizienter Projekte.

Bereich Facility Management:

Optimierung der Lebenszykluskosten einer Immobilie und Grundlagen des nachhaltigen Bauens im Schwerpunktbereich technischer Ausbau.

SANIERUNGSTECHNIK UND NACHHALTIGES ÖKOLOGISCHES BAUEN

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Sanierungstechnik

– die Aufgaben und Möglichkeiten der Sanierung sowie die Vorschriften des Denkmalschutzes erfassen und diese anwenden;

– die Methoden und Materialien zur Erhaltung und Sanierung bestehender Bausubstanz erfassen und auswählen und darauf aufbauend die entsprechende Intervention durchführen;

– historische Bauweisen und Materialien unter Berücksichtigung alter handwerklicher Technologien erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Sanierungstechnik:

Denkmalschutz; Denkmalpflege; Rechtsvorschriften und Untersuchungsmethoden; historische Bauteile und deren Sanierung; Sanierungsmethoden und deren Anwendung; historische Materialien und handwerkliche Technologien.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Sanierungstechnik

– die Aufgaben und Möglichkeiten der Sanierung sowie die Vorschriften des Denkmalschutzes erfassen und diese anwenden;

– die Methoden und Materialien zur Erhaltung und Sanierung bestehender Bausubstanz erfassen und auswählen und darauf aufbauend die entsprechende Intervention durchführen;

– historische Bauweisen und Materialien unter Berücksichtigung alter handwerklicher Technologien erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Sanierungstechnik:

Historische Bauteile und deren Sanierung; Sanierungsmethoden und deren Anwendung; historische Materialien und handwerkliche Technologien; Restaurierungsmethoden und deren Anwendung.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Ökologie – nachhaltiges Bauen

– bauphysikalische Zusammenhänge erkennen, analysieren und bewerten sowie bauphysikalische Regeln und Berechnungen projektbezogen anwenden;

– die funktionellen Zusammenhänge energieeffizienter und zeitgemäßer Anlagensysteme verstehen, analysieren und anwenden;

– Aufbau und Funktion regenerativer Energiesysteme erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Ökologie – nachhaltiges Bauen:

Bauphysik; Technische Gebäudeausrüstung; energieeffiziente Anlagensysteme.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Ökologie – nachhaltiges Bauen

– die Energiebilanz erfassen und diese anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Ökologie – nachhaltiges Bauen:

Energieausweis; Ökobilanz.

BAUUNTERSUCHUNG UND BAUDOKUMENTATION

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bauuntersuchung und Baudokumentation

– Bauaufnahmen durchführen und planlich darstellen;

– die aufgenommenen Objekte beschreiben, baugeschichtlich einordnen und dokumentarisch festhalten;

– Befundungen in Bezug auf Feuchtigkeit und Salzbelastung durchführen, auswerten und interpretieren.

Lehrstoff:

Bereich Bauuntersuchung und Baudokumentation:

Bestandserfassung und Auswertung; Beurteilung der Aufnahmeobjekte; Dokumentation.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Bauuntersuchung und Baudokumentation

– Bauaufnahmen durchführen und planlich darstellen;

– die aufgenommenen Objekte beschreiben, baugeschichtlich einordnen und dokumentarisch festhalten;

– Befundungen in Bezug auf Feuchtigkeit und Salzbelastung durchführen, auswerten und interpretieren.

Lehrstoff:

Bereich Bauuntersuchung und Baudokumentation:

Bestandserfassung und Auswertung; Beurteilung der Aufnahmeobjekte; Befundung; Gutachten.

LABOR SANIERUNGSTECHNIK

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Laboratorium

– die für den jeweiligen Schadensfall entsprechenden Interventionen erfassen;

– zeitgemäße Techniken der Sanierung, der Bauphysik, der Restaurierung, der Konservierung und der Festigung anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Laboratorium:

Reinigen, Festigen, Konservieren, Entsalzen, Ergänzen und Hydrophobieren von historischen Oberflächen und Materialien; Mauerwerksanalyse und Befundung.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Laboratorium

– die für den jeweiligen Schadensfall entsprechenden Interventionen erfassen;

– zeitgemäße Techniken der Sanierung, der Bauphysik, der Restaurierung, der Konservierung und der Festigung anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Laboratorium:

Reinigen, Festigen, Konservieren, Entsalzen, Ergänzen und Hydrophobieren von historischen Oberflächen und Materialien; Baustoffanalyse und Befundung.

FARB- UND LICHTSTUDIO – FORM UND FARBE

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Farb-und Lichtstudio – Form und Farbe

– die ästhetischen Form- und Farbbegriffe erfassen und die farblichen, formalen und funktionellen Gestaltungsprinzipien bei der Raum-, Objekt- und Oberflächengestaltung anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Farb-und Lichtstudio – Form und Farbe:

Grundelemente der formalen Gestaltung: Objekterfassung, Stilisieren, Abstrahieren, Flächengestaltung, Körper- und Raumbeziehungen, Proportionslehre und Raumstruktur;

Grundelemente der farblichen Gestaltung: Physiologische und physikalische Grundlagen des Farbsehens, Farbpsychologie, Licht und Farbe, Farbkontraste, Farbmetrik, Metamerie der Farben und Farbordnungssysteme;

Schrift und Flächengestaltung: Materialien, Gestaltungsmittel und Medien, Schriftarten und Darstellungsformen; softwareunterstütztes Medien- und Raumdesign.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Farb-und Lichtstudio – Form und Farbe

– ein Farb- und Gestaltungskonzept für spezifische Raum- und Bauwerkserfordernisse entwickeln.

Lehrstoff:

Bereich Farb-und Lichtstudio – Form und Farbe:

Raum- und Fassadendesign unter Berücksichtigung besonderer Nutzungs- und Gestaltungserfordernisse; Farbberatung; Farbe und Gestaltung im Bereich von Industrial Design.

FARBLABOR – BESCHICHTUNGSTECHNIK

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Farblabor – Beschichtungstechnik

– physikalische und chemisch-technologische Prüfmethoden für unterschiedliche Beschichtungsstoffe und -systeme verstehen, die Untersuchungen auswerten und die Ergebnisse dokumentieren;

– die Wechselwirkungen zwischen Untergrund und Beschichtung fachgerecht analysieren und interpretieren.

Lehrstoff:

Bereich Farblabor – Beschichtungstechnik:

Physikalische und chemisch-technologische Arbeitsweisen: Angewandte Prüf- und Messverfahren von Beschichtungsmaterialien und -stoffen im Labor; Beschichtung und Untergrund: Normgerechte Prüf- und Analyseverfahren zur Ermittlung der fachspezifischen Parameter und Kennwerte von Beschichtungsstoffen; Beschichtungen und innovativen Beschichtungssystemen im Hinblick auf Herstellung, Sachwertschutz und nachhaltiger Gebrauchstauglichkeit.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Farblabor – Beschichtungstechnik

– Materialproben von Beschichtungen auf unterschiedlichen Untergründen mit den entsprechenden Prüfmethoden analysieren, interpretieren und projektbezogen geeignete Aufbauten planen;

– selbstständige Befundung von Untergründen an Bauwerken in Bezug auf Feuchtigkeit und Salzbelastung durchführen, auswerten, interpretieren und geeignete Sanierungsmaßnahmen vorschlagen;

– Technische Funktionsbeschichtungen und deren Systematik erfassen und eine technisch fachgerechte Ausführungs-Planung entwickeln.

Lehrstoff:

Bereich Farblabor – Beschichtungstechnik:

Herstellen von einfachen Lackrohstoffen und Beschichtungsstoffen im Labor; schwerpunktspezifische physikalische und chemisch-technologische Prüfmethoden und Untersuchungen von unterschiedlichen Materialien, Beschichtungen und Untergründen; Bestimmung und Analyse von schädlichen Bau-Salzen in Mauerwerksuntergründen; Physikalische und chemische Grundlagen sowie technologische Aspekte der Planung und Ausführung von Technischen Funktionsbeschichtungen.

ATELIER – GESTALTUNG UND BESCHICHTUNGSTECHNIK

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Atelier – Gestaltung und Beschichtungstechnik

– die schwerpunktspezifischen Aufgabenbereiche der Malerei und Beschichtungstechnik erfassen, fach- und normgerechte Verfahren und Techniken auswählen und eine anspruchsvolle Gebäudegestaltung projektbezogen planen;

– die facheinschlägigen Normen, Richtlinien und Verarbeitungshinweise und einschlägigen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften nennen und bei der Planung und Bauausführung anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Atelier – Gestaltung und Beschichtungstechnik:

Fachspezifische Werkzeuge, Maschinen, Geräte und Arbeitsbehelfe zur Behandlung von Untergründen und der fachgerechten Beschichtung von Bau- und Tragwerken; Unterweisung in den fachspezifischen Vorschriften; Normgerechte Untergrundvorbereitung von Beschichtungsträgern; Funktionsbeschichtungen und Sachwertschutz.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Atelier – Gestaltung und Beschichtungstechnik

– die schwerpunktspezifischen Aufgabenbereiche der Malerei und Beschichtungstechnik erfassen, fach- und normgerechte Verfahren und Techniken auswählen und eine anspruchsvolle Gebäudegestaltung projektbezogen planen;

– historische Mal- und Putztechniken sowie Applikationsverfahren für den Tätigkeitsbereich des baulichen Denkmalschutzes auswählen, fachgerecht dokumentieren und in behördlicher Kooperation projektieren.

Lehrstoff:

Bereich Atelier – Gestaltung und Beschichtungstechnik:

Sachwertschutz; dekorative Gestaltung mit historischen, traditionellen und innovativen kunsthandwerklichen Techniken; Angewandte Farb-Beratung und computerunterstütze Farbmischung und Farbgebung; innovative Folierungs- und Applikationsverfahren in der Objekt- und Raumgestaltung; farbliche Fassadengestaltung mit innovativen Licht- und Farb-Systemen.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Atelier – Gestaltung und Beschichtungstechnik

– bei Bau- und Tragwerken ihre Kenntnisse und Fertigkeiten für eine normgerechte Projektierung der Maßnahmen im Bereich der Technischen Funktionsbeschichtungen (Vollwärmeschutz, Brandschutz und Hygienebeschichtungen) entsprechend einsetzen.

Lehrstoff:

Bereich Atelier – Gestaltung und Beschichtungstechnik:

Technische Funktionsbeschichtungen: (Vollwärmeschutz (Wärmedämm-Verbundsysteme), Brandschutz (Brandschutzbeschichtungen auf Holz- und Stahlbauteilen, Brandabschottungen), Hygienebeschichtungen (Räume mit Hygieneanforderungen, Schimmelpilzsanierung).

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Atelier – Gestaltung und Beschichtungstechnik

– bei Bau- und Tragwerken ihre Kenntnisse und Fertigkeiten für eine normgerechte Projektierung der Maßnahmen im Bereich der Technischen Funktionsbeschichtungen (Korrosionsschutz, Betonsanierung und Innovative Funktionsbeschichtungen) entsprechend einsetzen.

Lehrstoff:

Bereich Atelier – Gestaltung und Beschichtungstechnik:

Technische Funktionsbeschichtungen: Korrosionsschutz (technische Funktionsobjekte, Bau- und Tragwerke), Betonsanierung (Instandhaltung und Sanierung von Oberflächen bei Bau- und Tragwerken aus Beton- und Stahlbeton) und Innovative Funktionsbeschichtungen (sonstige spezifische Funktionsbeschichtungen).

KONSTRUKTIVER STAHLBAU

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen des Stahlbaues

– die wesentlichen Regelwerke des Stahlbaues zuordnen und deren Bedeutung erfassen;

– die wesentlichen Vor- und Nachteile des Werkstoffes Stahl erfassen und den Werkstoff zielgerichtet einsetzen;

– die wesentlichen physikalischen und mechanischen Eigenschaften erfassen und daraus Schlüsse für den geeigneten Einsatz ziehen.

Bereich Nachweise von Bauteilen und Bauwerken

– die grundlegenden Gruppen von Nachweisen erfassen und deren Wichtigkeit einschätzen;

– die wesentlichen Komponenten der Sicherheitskonzepte erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen des Stahlbaues:

Regelwerke im Stahlbau; Werkstoff Stahl; Stahlherstellung, Stahlprodukte; physikalische und mechanische Eigenschaften von Stahl.

Bereich Nachweise von Bauteilen und Bauwerken:

Grundlagen der Nachweise im Stahlbau; Sicherheitskonzepte.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen des Stahlbaues

– die wesentlichen stahlbaulichen Planungsgrundlagen erfassen und anwenden.

Bereich Nachweise von Bauteilen und Bauwerken

– die Nachweismethoden problemgerecht anwenden;

– die grundlegenden Bauteile wirtschaftlich dimensionieren.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen des Stahlbaues:

Entwurfs- und Planungsgrundlagen im Hoch- und Industriebau.

Bereich Nachweise von Bauteilen und Bauwerken:

Tragsicherheitsnachweise: Zugstab, Druckstab, Biegestab.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen des Stahlbaues

– die wesentlichen Instrumente eines Qualitätssicherungssystems erfassen;

– die wesentlichen Vorschriften für Ausführungen im Stahlbau erfassen.

Bereich Nachweise von Bauteilen und Bauwerken

– die wesentlichen Interaktionen auf der Ebene von Schnittgrößen und Spannungen erfassen und anwenden.

Bereich Konstruieren im Stahlbau

– Krafteinleitungen (versteift und steifenlos) normengerecht konstruieren;

– Träger- und Stützenlagerungen normgerecht entwerfen, berechnen und konstruieren.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen des Stahlbaues:

Qualitätssicherung im Stahlbau.

Bereich Nachweise von Bauteilen und Bauwerken:

Stabilitätsnachweise im Stahlbau; Interaktionen (Spannungen), Interaktionen (Schnittgrößen).

Bereich Konstruieren im Stahlbau:

Krafteinleitungen, Trägerauflager, Stützenfußausbildungen.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Nachweise von Bauteilen und Bauwerken

– die wesentlichen Verbindungen im Stahlbau auswählen und einsetzen;

– Schweißverbindungen, Schraubenverbindungen und ausgewählte Sonderverbindungen normengerecht berechnen.

Bereich Konstruieren im Stahlbau

– verschiedene Möglichkeiten von Trägerstößen auswählen und situationsgemäß einsetzen;

– Rahmenecken entsprechend ihrer Beanspruchung ausbilden und konstruieren;

– Trägerauflagerungen entsprechend der notwendigen Rotationsanforderungen konstruieren.

Bereich Sonderkapitel im Stahlbau

– die wesentlichen Korrosionsschutzsysteme unterscheiden und vorschlagen;

– die wesentlichen Brandschutzsysteme unterscheiden, deren Vor- und Nachteile erfassen und die Grundsätze von Brandwiderstandsberechnungen anwenden;

– einfache Bauwerke kalkulieren.

Lehrstoff:

Bereich Nachweise von Bauteilen und Bauwerken:

Schraubenverbindungen, Schweißverbindungen, ausgewählte Sonderverbindungen.

Bereich Konstruieren im Stahlbau:

Trägerstöße, Trägerauflager, Rahmenecken.

Bereich Sonderkapitel im Stahlbau:

Korrosionsschutz, Korrosionsschutzsysteme; Brandschutz, Brandschutzsysteme; Berechnung der Brandwiderstandsdauer; Grundlagen der Kalkulation im Stahlbau.

CAD UND EDV-METHODEN IM STAHLBAU

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen der Darstellung im Stahlbau

– die Konstruktionsnormen im Stahl- und Metallbau interpretieren sowie normengerechte technische Zeichnungen lesen;

– technische Zeichnungen entsprechend den Konstruktionsnormen im Fachbereich für verschiedene Planungsstufen erstellen (Übersichtspläne, Werkstattpläne, Montagepläne).

Bereich CAD im Stahlbau

– die grundlegenden Funktionen ausgewählter Branchensoftware auf einfache Darstellungen anwenden;

– Bauteile und Baugruppen funktions- und CAD-gerecht darstellen.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen der Darstellung im Stahlbau:

Erstellen und lesen normgerechter technischer Zeichnungen: Blattgrößen, Normschrift, Linienarten, Linienbreiten, Maßstäbe; Darstellung von Werkstücken, Bemaßung, Schnittdarstellung; Darstellung und Bemaßung von Bauteilen; Freihandskizzen.

Bereich CAD im Stahlbau:

Grundlagen und Grundfunktionen in der Darstellung mittels branchenspezifischer Software.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen der Darstellung im Stahlbau

– Schraub- und Schweißkonstruktionen normgerecht darstellen.

Bereich CAD im Stahlbau

– 2D- und 3D-Darstellungstechniken für einfache Anwendungen anwenden;

– Projektpläne für alle Stadien eines Bauablaufes im Stahlbau gemäß den Regeln für normgerechte technische Zeichnungen mit Hilfe von CAD erstellen.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen der Darstellung im Stahlbau:

Schraubverbindungen, Schweißverbindungen und deren normgerechte Darstellung.

Bereich CAD im Stahlbau:

Projektpläne (Übersichtspläne, Werkstattpläne, Montagepläne) von einfachen Bauteilen bzw. Bauwerken; Anwendung branchenspezifischer Software.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich CAD im Stahlbau

– Bauteile bzw. Bauwerke nach vorgegebenen Anforderungen entwerfen, konstruieren und dimensionieren;

– Aufgabenstellungen des Fachbereiches im Team bearbeiten.

Bereich Computerunterstützte Tragwerksberechnungen

– statische Berechnungen mit branchenspezifischer Software erstellen und dokumentieren;

– Bauteile unter Einsatz entsprechender Software optimieren;

– technische Berichte erstellen.

Lehrstoff:

Bereich CAD im Stahlbau:

Projektpläne (Übersichtspläne, Werkstattpläne, Montagepläne) von komplexeren Bauteilen bzw. Bauwerken mittels Anwendung branchenspezifischer Software, 3D Visualisierung, BIM.

Bereich Computerunterstützte Tragwerksberechnungen:

Berechnung von Bauteilen und Bauwerken unter Einsatz entsprechender Berechnungssoftware; Projektdokumentation.

FASSADENTECHNIK

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Planungsgrundlagen im Fassadenbau

– die wesentlichen Regelungen im Fassadenbau zuordnen und anwenden;

– die wesentlichen Fassadensysteme unterscheiden und wesentliche fassadentechnische Sachverhalte beschreiben;

– bauphysikalische Problemstellungen analysieren und bauphysikalische Grundlagen problemadäquat anwenden.

Bereich Baumaterialien, Konstruktionsdetails

– die wesentlichen Materialeigenschaften zuordnen und die Konstruktionswerkstoffe funktionsspezifisch anwenden;

– das Wissen über die verwenden Baumaterialien auf konkrete Konstruktionssituationen anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Planungsgrundlagen im Fassadenbau:

Normen, Richtlinien und sonstige Planungsgrundlagen in der Fassadentechnik, Fassadensysteme, Fassadenplanung; bauphysikalische Grundlagen im Fassadenbau.

Bereich Baumaterialien, Konstruktionsdetails:

Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten der Materialien im Fassadenbau (Metall, Glas, Holz, Kunststoffe).

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Planungsgrundlagen im Fassadenbau

– bauphysikalische Problemstellungen analysieren und bauphysikalische Grundlagen problemadäquat anwenden;

– technische Anforderungen an Fassaden beschreiben und Lösungsstrategien hinsichtlich effizienter Gestaltung konzipieren.

Bereich Baumaterialien, Konstruktionsdetails

– grundlegende Lösungsansätze im Bereich der Detailplanung auf der Basis technischer und bauphysikalischer Zusammenhänge für verschiedene Fassadentypen entwerfen.

Lehrstoff:

Bereich Planungsgrundlagen im Fassadenbau:

Fassadensysteme, Fassadenplanung; bauphysikalische Grundlagen im Fassadenbau; Zusammenwirken von Material, Konstruktion und Architektur.

Bereich Baumaterialien, Konstruktionsdetails:

Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten der Materialien im Fassadenbau (Metall, Glas, Holz, Kunststoffe); Exemplarische Lösungen für wesentliche Detailpunkte.

Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Baumaterialien, Konstruktionsdetails

– grundlegende Lösungsansätze im Bereich der Detailplanung auf der Basis technischer und bauphysikalischer Zusammenhänge für verschiedene Fassadentypen entwerfen.

Bereich Fertigung und Montage

– die wesentlichen Systeme der Befestigungstechnik und die damit verbundenen Vorschriften anwenden.

Lehrstoff:

Bereich Baumaterialien, Konstruktionsdetails:

Exemplarische Lösungen für wesentliche Detailpunkte.

Bereich Fertigung und Montage:

Grundlagen der Befestigungstechnik; Befestigungssysteme; normgemäße Auslegung.

Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Fertigung und Montage

– Fassadensysteme bezüglich deren wirtschaftlicher Fertigung und Montage beurteilen;

– Kraftwirkungen auf Fassaden erfassen und deren Weiterleitung in die Tragstruktur des Bauwerkes planen.

Lehrstoff:

Bereich Fertigung und Montage:

Vorfertigung und Fertigung von Fassaden und Fassadenelementen; Montageabläufe; Befestigungstechnik.

FACILITY MANAGEMENT / GEBÄUDEMANAGEMENT

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Technisches Gebäudemanagement

– die Anforderungen des Gebäudebetriebes sowie Erhaltungs- und Dokumentationsleistungen erfassen.

Bereich Infrastrukturelles Gebäudemanagement

– die Anforderungen des infrastrukturellen Gebäudebetriebes sowie geeignete Datenverarbeitungssysteme erfassen;

– die notwendigen Versorgungsmanagementsysteme erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Technisches Gebäudemanagement:

Laufender Betrieb, Dokumentation; Energie-und Informationsmanagement; Revitalisierung; Abnahme und Mängelbeseitigung.

Bereich Infrastrukturelles Gebäudemanagement:

BIM-orientierte Datenbanksysteme; Behördenmanagement; Human-resources-Management; Entsorgung, Versorgung; betriebliche Schutzmaßnahmen, Umweltschutz.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Kaufmännisches Gebäudemanagement

– die Anforderung des betrieblichen / kaufmännischen Gebäudeerhalts erfassen.

Bereich Flächenmanagement

– die Anforderung des Flächenmanagements erfassen und diesbezüglich den Stand der Technik anwenden.

Bereich Strategisches Facilitymanagement

– die verschiedenen strategischen Ausrichtungen von Unternehmensstrategien erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Kaufmännisches Gebäudemanagement:

Beschaffungsmanagement, Kostenplanung und Kontrolle, Verträge.

Bereich Flächenmanagement:

Datendokumentationen, Flächen und Raumanalysen, Kennzahlen.

Bereich Strategisches Facilitymanagement:

Geschäftsfeldstrategien, Controlling und Benchmarking.

SMART BUILDING

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Gebäudesimulation

– die Grundlagen der Gebäudesimulation verstehen;

– die Parameter der Behaglichkeit verstehen und anwenden.

Bereich Ökosystem Stadt

– die Ver- und Entsorgungszyklen urbaner Strukturen erfassen.

Lehrstoff:

Bereich Gebäudesimulation:

Statisch, dynamische und thermische Gebäudesimulationen, Behaglichkeitskriterien.

Bereich Ökosystem Stadt:

Urban Mining, Ver- und Entsorgungszyklen urbaner Strukturen.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Gebäudesimulation

– die Grundlagen der Gebäudesimulation anwenden.

Bereich Ökosystem Stadt

– die urbanen Umwelteinflüsse erfassen, strukturieren und sichtbarmachen.

Lehrstoff:

Bereich Gebäudesimulation:

Tages- und Kunstlichtversorgung, physikalische Einflussgrößen durch Gebäudenutzung.

Bereich Ökosystem Stadt:

Dreidimensionales Städtemodell; Behaglichkeitskonzept.

TROCKENAUSBAU

Kompetenzmodul 1:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Studierenden können im

Bereich Grundlagen des Bauens

– die trockenbauspezifischen Werkstoffe, Elemente und Ausbausysteme sowie die konstruktiven Erfordernisse erfassen;

– den Einsatz von historischen Stucktechniken in denkmalgeschützten Objekten projektieren.

Bereich Bauelemente

– die Anforderungen an Trockenbausysteme erfassen und die fachgerechte Komplettierung mit funktionsspezifischen, vorgefertigten Einbauelementen und Formteilen unter Beachtung der bauphysikalischen Erfordernisse planen.

Lehrstoff:

Bereich Grundlagen des Bauens:

Trockenbauspezifische Werkstoffe (Materialeigenschaften, Herstellungsverfahren, Handelsformen und Einsatzbereiche); tragende und nicht tragende Konstruktionen im Trockenbau; Trockenbausysteme; vorgefertigte funktionsspezifische Einbauelemente und Formteile; historische Stucktechniken im baulichen Denkmalschutz.

Bereich Bauelemente:

Trockenausbausysteme, vorgefertigte Einbauelemente und Formteile mit bauphysikalischen Erfordernissen.

Kompetenzmodul 2:

Bildungs- und Lehraufgabe:

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