Bundesgesetz vom 4. Oktober 1974 über Massnahmen zur Verbesserung des Bundeshaushaltes

Typ Bundesgesetz
Veröffentlichung 1974-10-04
Status In Kraft
Ministerium Bundeskanzlei
Quelle Fedlex
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bis 1 2 gestützt auf Artikel 42 der Bundesverfassung ,

3 nach Einsicht in eine Botschaft des Bundesrates vom 3. April 1974 , beschliesst:

4 Art. 1 Grundsatz

1 Zur Verbesserung des Bundeshaushaltes sind die Bundesausgaben auf das unbedingt Notwendige zu beschränken und auf die finanziellen Möglichkeiten des Bundes auszurichten. 2–4 5

6 Art. 2

7 Art. 2 a

Art. 3 Krisenverhütung

Der Bundesrat trifft im Rahmen der Ausgabenplanung die nötigen Vorbereitungen für den Fall einer rückläufigen wirtschaftlichen Entwicklung.

8 Sparaufträge Art. 4

1 Der Bundesrat sieht gegenüber dem Finanzplan vom 22. August 2012 und späteren mehrjährigen Finanzbeschlüssen die folgenden Einsparungen vor: in Millionen Franken 1. Massnahmen im Eigenbereich der Bundesverwaltung 60,3 2. Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit 38,5 3. Optimierungen Aussennetz 6,3 4. Senkung des Zinssatzes zur Verzinsung der IV-Schuld bei der AHV 132,5 5. Massnahmen im Migrationsbereich 7,4 6. Optimierung der Betriebsbeiträge an Erziehungseinrichtungen 2,0 7. Massnahmen bei der Armee 13,0 8. Massnahmen des VBS im Transferbereich 4,6 9. Kürzungen bei den Universitäten 7,7 10. Kürzungen im ETH-Bereich 24,0 11. Massnahmen in der Landwirtschaft 0 12. Kürzung Wohnbaudarlehen 10,0 13. Priorisierungen im Bereich Nationalstrassen 95,0 14. Priorisierungen und Effizienzsteigerungen Schienenverkehr 40,0 15. Massnahmen im Umweltbereich 18,5 16. Massnahmen des UVEK im Transferbereich 2,9

2 Der Bundesrat kann bei der Budgetierung von einzelnen Sparmassnahmen abweichen, wenn dadurch das jährliche Sparziel insgesamt nicht unterschritten wird.

3 Die Zuständigkeit der Bundesversammlung zur Festlegung der Aufwandund Investitionskredite im Voranschlag und seinen Nachträgen bleibt vorbehalten.

9 Art. 4 a

Art. 5 Inkrafttreten

1 Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum.

2 Es tritt am 1. Januar 1975 in Kraft.

Fussnoten

[^1]: [AS 1958 362] Der genannten Bestimmung entspricht Art. 126 der BV vom 18. April 1999 (SR 101) .

[^2]: Fassung gemäss Art. 40 Ziff. 4 des Bundespersonalgesetzes vom 24. März 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001 für die SBB und 1. Jan. 2002 für die Bundesverwaltung sowie die Post (AS 2001 894; BBl 1999 1597).

[^3]: BBl 1974 I 1309

[^4]: Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. Juni 1983, in Kraft seit 1. Nov. 1983 (AS 1983 1382 1383; BBl 1981 I 685, III 929).

[^5]: Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 24. Juni 1983, mit Wirkung seit 1. Nov. 1983 (AS 1983 1382; BBl 1981 I 685, III 929).

[^6]: Aufgehoben durch Art. 40 Ziff. 4 des Bundespersonalgesetzes vom 24. März 2000 (AS 2001 894; BBl 1999 1597).

[^7]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. Juni 1986 (AS 1987 1717 1718; BBl 1986 I 1). Aufgehoben durch Art. 40 Ziff. 4 des Bundespersonalgesetzes vom 24. März 2000, mit Wirkung seit 1. Jan. 2001 für die SBB und 1. Jan. 2002 für die Bundesverwaltung sowie die Post (AS 2001 894; BBl 1999 1597).

[^8]: Fassung gemäss Ziff. I 2 des BG vom 19. Juni 2015 über das Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspaket 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 4747; BBl 2013 823, 2014 8345).

[^9]: Eingefügt durch Ziff. I 4 des BG vom 19. März 1999 über das Stabilisierungsprogramm 1998 (AS 1999 2374; BBl 1999 4). Aufgehoben durch Ziff. I 2 des BG vom 19. Juni 2015 über das Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspaket 2014, mit Wirkung seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 4747; BBl 2013 823, 2014 8345).

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