Verordnung vom 21. November 2001 über die Inkraftsetzung des Bundespersonalgesetzes für die Post und über die Weitergeltung von Bundesrecht (Inkraftsetzungsverordnung BPG für die Post)
Der Schweizerische Bundesrat,
gestützt auf die Artikel 39 Absatz 3 und 42 Absatz 2 des Bundespersonalgesetzes vom 24. März 2000[^1] (BPG),
verordnet:
Art. 1 Inkrafttreten des neuen Rechts
1 Das Bundespersonalgesetz vom 24. März 2000 tritt am 1. Januar 2002 für die Post in Kraft.
2 Die Rahmenverordnung vom 20. Dezember 2000[^2] zum Bundespersonalgesetz (Rahmenverordnung BPG) ist für die Post anwendbar. In Abweichung von Artikel 8 Absatz 1 dieser Verordnung ist die Post berechtigt, den Abbau der bisher zulässigen wöchentlichen Höchstarbeitszeit für die Poststellenleitenden von 54 Wochenstunden im Gesamtarbeitsvertrag durch eine längstens bis 30. Juni 2007 geltende Übergangsregelung zu ordnen.
Art. 2 Weitergeltung von Bestimmungen des Beamtengesetzes
Die Artikel 6 Absatz 3 und 14a des Beamtengesetzes vom 30. Juni 1927[^3] bleiben weiterhin in Kraft.
Art. 3 Aufhebung bisherigen Rechts
Die Beamtenordnung 2 vom 15. März 1993[^4] (BO 2) wird aufgehoben.
Art. 4 Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2002 in Kraft.
Fussnoten
[^1]: SR 172.220.1
[^2]: SR 172.220.11
[^3]: SR 172.221.10
[^4]: [AS 1993 1098, 1994 273, 1995 5 3867 Anhang Ziff. 9 5079, 1997 232 301, 1998 728, 1999 2, 2000 947 2954, 2001 917 Art. 3 Abs. 2]
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