Verordnung des UVEK vom 30. April 2003 über die Zertifizierung von nicht durch die Verordnung (EU) Nr. 1178/2011 geregelten Flugsimulatoren (VJAR-FSTD)

Typ Verordnung
Veröffentlichung 2003-04-30
Status In Kraft
Ministerium Bundeskanzlei
Quelle Fedlex
Änderungshistorie JSON API

(VJAR-FSTD) 1 vom 30. April 2003 (Stand am 1. Mai 2009) Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation,

2 gestützt auf Artikel 138 a der Luftfahrtverordnung vom 14. November 1973 , verordnet:

3 Gegenstand Art. 1

1 Mit dieser Verordnung werden die folgenden von der Organisation der gemeinsa-

4 herausgegebenen JARmen Luftfahrtbehörden (JAA: Joint Aviation Authorities) Reglemente über die Zertifizierung von Flugsimulatoren (JAR-FSTD) für anwendbar erklärt:

2 Die Rechte und Pflichten der Betreiber von Flugsimulatoren richten sich nach den JAR-FSTD-Reglementen.

Art. 2 Offizielle Fassung

1 Die Reglemente sind in der von der JAA publizierten Fassung verbindlich. Sie werden nicht übersetzt.

2 Die Reglemente werden in der Amtlichen Sammlung nicht veröffentlicht. Sie

5 6 können beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL ) eingesehen oder beim zustän-

7 digen Dienst der JAA erworben werden.

8 Art. 3 Erteilung der JAR-FSTD -Zertifikate Das BAZL stellt die Zertifikate nach den JAR-FSTD-Reglementen (JAR-FSTD- Certificate) aus.

Art. 4 Richtlinien

1 Das BAZL kann Richtlinien erlassen, die die Bestimmungen der JAR-FSTD- Reglemente ergänzen, um insbesondere den technischen Besonderheiten und Entwicklungen Rechnung zu tragen.

2 Die Richtlinien können beim BAZL eingesehen oder erworben werden.

Art. 5 Verweigerung, Entzug oder Einschränkung eines

JAR-FSTD-Zertifikates Das BAZL kann in Anwendung von Artikel 92 des Luftfahrtgesetzes vom

9 21. Dezember 1948 die Erteilung eines JAR-FSTD-Zertifikates verweigern, ein solches und die damit verbundenen Rechte vorübergehend oder dauernd entziehen oder dessen Gültigkeitsbereich beschränken, namentlich wenn die Person, die sich für ein STD-Zertifikat bewirbt oder ein solches besitzt:

Art. 6 Ausnahmen

1 Das BAZL kann in begründeten Fällen Ausnahmen von einzelnen Bestimmungen dieser Verordnung bewilligen, namentlich um Härtefälle abzuwenden oder der technischen Entwicklung Rechnung zu tragen.

2 Es kann die Ausnahmen befristen und mit Bedingungen und Auflagen versehen.

Art. 7 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am 15. Mai 2003 in Kraft.

Fussnoten

[^1]: Fassung gemäss Ziff. I der V des UVEK vom 30. März 2009, in Kraft seit 1. Mai 2009 (AS 2009 1565).

[^2]: SR 748.01

[^3]: Fassung gemäss Ziff. I der V des UVEK vom 30. März 2009, in Kraft seit 1. Mai 2009 (AS 2009 1565).

[^4]: Adresse: Joint Aviation Authorities, Saturnusstraat 8–10, P.O. Box 3000, NL-2130 KA Hoofddorp, Niederlande (www.jaa.nl).

[^5]: Ausdruck gemäss Ziff. I der V des UVEK vom 30. März 2009, in Kraft seit 1. Mai 2009 (AS 2009 1565). Diese Änd. wurde im ganzen Erlass berücksichtigt.

[^6]: Adresse: Bundesamt für Zivilluftfahrt, 3003 Bern (www.bazl.admin.ch) (siehe AS 2009 1565).

[^7]: Adresse: IHS Aviation Information, 15 Iverness Way Est, Englewood, CO 80112, USA (www.ihsaviation.com); Bezugsadresse in der Schweiz: SNV Schweizerische Normen-Vereinigung, Bürglistrasse 29, CH-8400 Winterthur (www.snv.ch) ) (siehe AS 2009 1565)..

[^8]: Ausdruck gemäss Ziff. I der V des UVEK vom 30. März 2009, in Kraft seit 1. Mai 2009 (AS 2009 1565). Diese Änd. wurde im ganzen Erlass berücksichtigt.

[^9]: SR 748.0

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