Tarif vom 31. März 2006 für die Gerichtsgebühren im Verfahren vor dem Bundesgericht
Das Schweizerische Bundesgericht,
gestützt auf die Artikel 15 Absatz 1 Buchstabe a und 65 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005[^1] (BGG),
Bei Streitigkeiten (Beschwerden und Klagen) mit Vermögensinteresse (Art. 65 Abs. 3 Bst. b BGG) gilt für die Bemessung der Gerichtsgebühr als Richtlinie:
Streitwert Franken
Gerichtsgebühr Franken
0– 10 000
200– 5 000
10 000– 20 000
500– 5 000
20 000– 50 000
1 000– 5 000
50 000– 100 000
1 500– 5 000
100 000– 200 000
2 000– 8 000
200 000– 500 000
3 000– 12 000
500 000– 1 000 000
5 000– 20 000
1 000 000– 5 000 000
7 000– 40 000
5 000 000–10 000 000
10 000– 60 000
über 10 000 000
20 000–100 000
In den Fällen ohne Vermögensinteresse gemäss Artikel 65 Absatz 3 Buchstabe a BGG beträgt die Gerichtsgebühr 200–5000 Franken, in den Fällen gemäss Artikel 65 Absatz 4 BGG (Streitigkeiten über Sozialversicherungsleistungen, über Diskriminierungen auf Grund des Geschlechts, aus einem Arbeitsverhältnis mit einem Streitwert bis zu 30 000 Franken sowie nach den Artikel 7 und 8 des Behindertengleichstellungsgesetzes vom 13. Dezember 2002[^2]) 200 bis 1000 Franken.
Vorbehalten bleibt die ausnahmsweise Überschreitung der Höchstbeträge gemäss Artikel 65 Absatz 5 BGG.
Der Tarif für die Gerichtsgebühren im Verfahren vor dem Bundesgericht vom 31. März 1992[^3] wird aufgehoben.
Dieser Tarif tritt am 1. Januar 2007 in Kraft.
Fussnoten
[^1]: SR 173.110
[^2]: SR 151.3
[^3]: [AS 1993 3173]
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