Bundesgesetz vom 18. Juni 2010 über die Unternehmens-Identifikationsnummer (UIDG)
gestützt auf die Artikel 59 Absatz 4, 61 Absatz 4, 65 Absatz 2, 77 Absatz 2,
80 Absätze 1 und 2, 95 Absatz 1, 104 Absatz 1, 112 Absatz 1, 113 Absatz 1, 114 Absatz 1, 116 Absätze 2 und 3, 117 Absatz 1, 118 Absatz 2 Buchstaben a und b,
1 , 122 Absatz 1 und 130 Absatz 1 der Bundesverfassung
2 nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 28. Oktober 2009 , beschliesst:
1. Abschnitt: Allgemeine Bestimmungen
Art. 1 Zweck
Mit einer einheitlichen Unternehmens-Identifikationsnummer (UID) sollen Unternehmen eindeutig identifiziert werden, damit Informationen in administrativen und statistischen Prozessen einfach und sicher ausgetauscht werden können.
Art. 2 Gegenstand
Dieses Gesetz regelt:
- a. die Zuweisung und Verwendung der UID;
- b. die Führung und Verwendung des Unternehmens-Identifikationsregisters (UID-Register);
- c. die Zuweisung und Verwendung der im Zusammenhang mit der UID erforderlichen Administrativnummer;
3 d. die Zuweisung der einheitlichen internationalen Identifikationsnummer «Legal Entity Identifier» (LEI) auf Verlangen der UID-Einheit.
Art. 3 Begriffe
1 In diesem Gesetz gelten als:
- a. UID: nichtsprechende und unveränderliche Nummer, die eine UID-Einheit eindeutig identifiziert;
Fussnoten
[^1]: SR 101
[^2]: BBl 2009 7855
[^3]: Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 16. Juni 2017, in Kraft seit 15. Okt. 2017 (AS 2017 5155; BBl 2017 1).
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