Verordnung des SBFI vom 29. August 2025 über die berufliche Grundbildung Konstrukteurin EFZ / Konstrukteur EFZ
64209
Konstrukteurin EFZ / Konstrukteur EFZ
Dessinatrice-constructrice industrielle CFC / Dessinateur-constructeur industriel CFC
Progettista meccanica AFC / Progettista meccanico AFC
Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI),
gestützt auf Artikel 19 des Berufsbildungsgesetzes vom 13. Dezember 2002[^1], auf Artikel 12 der Berufsbildungsverordnung vom 19. November 2003[^2] (BBV) und auf Artikel 4a Absatz 1 der Jugendarbeitsschutzverordnung vom 28. September 2007[^3] (ArGV 5),
verordnet:
1. Abschnitt: Gegenstand und Dauer
Art. 1 Berufsbild
Konstrukteurinnen und Konstrukteure mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) beherrschen namentlich die folgenden Tätigkeiten und zeichnen sich durch folgende Kenntnisse, Fähigkeiten und Haltungen aus:
- a. Sie sind qualifizierte Fachpersonen für die Entwicklung von Einzelteilen oder Baugruppen für Geräte und Produktionsanlagen in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM-Industrie); dabei setzen sie digitale Technologien ein.
- b. Im Auftrag betriebsinterner oder externer Kundinnen und Kunden analysieren sie Problemstellungen unterschiedlichster Komplexität, gestalten selbstständig oder im Team neue Produkte und modellieren diese mit rechnerunterstütztem Konstruieren (Computer Aided Design) oder modifizieren bestehende Anlagen und Systeme.
- c. Sie beachten geltende Normen, die Funktionalität und Herstellbarkeit, aber auch Aspekte der Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Ergonomie und Nachhaltigkeit; sie verfügen über die Fähigkeit, Potenziale neuer Fertigungs- und Montagetechnologien zu erkennen.
- d. Sie erstellen Dokumente wie Fertigungs-, Montage- und Prüfunterlagen.
- e. Sie zeichnen sich durch Freude an naturwissenschaftlichen Grundlagen und Interesse an technischen Zusammenhängen, durch strukturiertes Vorgehen, Kreativität und vernetztes Denken sowie ein ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein aus.
Art. 2 Dauer und Beginn
1 Die berufliche Grundbildung dauert vier Jahre.
2 Der Beginn der beruflichen Grundbildung richtet sich nach dem Schuljahr der zuständigen Berufsfachschule.
2. Abschnitt: Ziele und Anforderungen
Art. 3 Grundsätze
1 Die Ziele und die Anforderungen der beruflichen Grundbildung werden in Form von Handlungskompetenzen, gruppiert nach Handlungskompetenzbereichen, festgelegt.
2 Beim Aufbau der Handlungskompetenzen arbeiten alle Lernorte zusammen. Sie koordinieren die Inhalte der Ausbildung und der Qualifikationsverfahren.
Art. 4 Handlungskompetenzen
1 Die Ausbildung umfasst in den folgenden Handlungskompetenzbereichen die nachstehenden Handlungskompetenzen:
Entwickeln von Produkten:
-
- Entwicklungen von Produkten der MEM-Industrie planen,
-
- Produkte der MEM-Industrie konzipieren,
-
- Grobentwürfe für Produkte der MEM-Industrie erarbeiten,
-
- Feinentwürfe für Produkte der MEM-Industrie erstellen,
-
- Produkte der MEM-Industrie umweltgerecht entwickeln;
- a.
Gestalten von Produkten:
-
- fertigungsgerechte Konstruktionen für Produkte der MEM-Industrie gestalten,
-
- spezifische Funktionen von Produkten der MEM-Industrie gestalten,
-
- ergonomische oder erweiterte ästhetische Aspekte an Produkten der MEM-Industrie gestalten,
-
- Produkte oder Prozesse der MEM-Industrie bezüglich wirtschaftlicher Aspekte optimieren;
- b.
Ausarbeiten von Produktionsunterlagen:
-
- Produkte der MEM-Industrie skizzieren,
-
- Produkte der MEM-Industrie mit Computer Aided Design modellieren,
-
- Fertigungsunterlagen für Produkte der MEM-Industrie erstellen,
-
- Artikeldaten der Produkte der MEM-Industrie in die Ablage der Entwicklungsabteilung einpflegen,
-
- technische Produktdokumentationen in Form von Datensätzen generieren,
-
- industrielle Fertigungsunterlagen mit erweiterten geometrischen Produktspezifikationen ergänzen;
- c.
Übernehmen von betriebsspezifischen Aufgaben:
-
- projektorientierte Aufträge im technischen Entwicklungsumfeld der MEM-Industrie planen,
-
- Verläufe von projektorientierten Aufträgen im technischen Entwicklungsumfeld der MEM-Industrie kontrollieren,
-
- Ergebnisse aus projektorientierten Aufträgen im technischen Entwicklungsumfeld der MEM-Industrie auswerten,
-
- anspruchsvolle Konstruktionslösungen für MEM-Industriesektoren erarbeiten und umsetzen,
-
- Kundinnen und Kunden im Umgang mit Produkten der MEM-Industrie ausbilden,
-
- anspruchsvolle technische Dokumentationen für Produkte der MEM-Industrie erstellen.
- d.
2 Der Aufbau der Handlungskompetenzen nach Absatz 1 Buchstabe a Ziffern 1–4, Buchstabe b Ziffern 1 und 2, Buchstabe c Ziffern 1–5 sowie Buchstabe d Ziffern 1–4 ist für alle Lernenden verbindlich.
3 In den Handlungskompetenzen nach Absatz 1 Buchstabe a Ziffer 5, Buchstabe b Ziffern 3 und 4, Buchstabe c Ziffer 6 sowie Buchstabe d Ziffern 5 und 6 ist der Aufbau von einer Handlungskompetenz verbindlich.
4 Die gemäss Absatz 3 verbindliche Handlungskompetenz wird durch den Lehrbetrieb und die lernende Person Ende des zweiten Lehrjahres gemeinsam definiert und der Berufsfachschule mitgeteilt. Zusätzlich ist sie bei der Anmeldung zum Qualifikationsverfahren mit Abschlussprüfung anzugeben.
3. Abschnitt: Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung
Art. 5
1 Die Anbieter der Bildung geben den Lernenden zu Beginn und während der Bildung Vorschriften und Empfehlungen zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheitsschutz und zum Umweltschutz, insbesondere zur Gefahren- und Sicherheitskommunikation in diesen drei Bereichen, ab und erklären sie ihnen.
2 Diese Vorschriften und Empfehlungen werden an allen Lernorten vermittelt und in den Qualifikationsverfahren berücksichtigt.
3 Die berufsspezifischen Aspekte für eine nachhaltige Entwicklung werden an allen Lernorten vermittelt.
4 In Abweichung von Artikel 4 Absatz 1 ArGV 5 und gemäss den Vorgaben nach Artikel 4a Absatz 1 ArGV 5 können die Lernenden entsprechend ihrem Ausbildungsstand für die im Anhang 2 zum Bildungsplan aufgeführten Arbeiten herangezogen werden.
5 Voraussetzung für einen Einsatz nach Absatz 4 ist, dass die Lernenden entsprechend den erhöhten Gefährdungen ausgebildet, angeleitet und überwacht werden; diese besonderen Vorkehrungen werden im Anhang 2 zum Bildungsplan als begleitende Massnahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes festgelegt.
4. Abschnitt: Umfang der Bildung an den einzelnen Lernorten und Unterrichtssprache
Art. 6 Bildung in beruflicher Praxis
1 Die Bildung in beruflicher Praxis im Betrieb umfasst über die ganze Dauer der beruflichen Grundbildung im Durchschnitt 3,5 Tage pro Woche.
2 Im Rahmen der Bildung in beruflicher Praxis absolvieren die Lernenden einen Praxiseinsatz in der Produktion von 4 Monaten bis zum Ende des zweiten Lehrjahrs. Der Praxiseinsatz umfasst die folgenden Handlungskompetenzen:
- a. fertigungsgerechte Konstruktionen für Produkte der MEM-Industrie gestalten;
- b. Fertigungsunterlagen für Produkte der MEM-Industrie erstellen.
3 In einer schulisch organisierten Grundbildung wird die Bildung in beruflicher Praxis in integrierten Praxisteilen oder in betrieblichen Praktika vermittelt. Sie dauert gesamthaft mindestens 220 Arbeitstage.
Art. 7 Berufsfachschule
1 Der obligatorische Unterricht an der Berufsfachschule umfasst 2160 Lektionen. Diese teilen sich gemäss nachfolgender Tabelle auf:
| Unterricht | 1. Lehrjahr | 2. Lehrjahr | 3. Lehrjahr | 4. Lehrjahr | Total |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufskunde | |||||
| Entwickeln von Produkten; Gestalten von Produkten | 340 | 240 | – | 100 | 680 |
| Ausarbeiten von Produktionsunterlagen | 120 | 240 | – | – | 360 |
| Übernehmen von betriebsspezifischen Aufgaben | 60 | 40 | 200 | 100 | 400 |
| Total Berufskunde | 520 | 520 | 200 | 200 | 1440 |
| Allgemeinbildung | 120 | 120 | 120 | 120 | 480 |
| Sport | 80 | 80 | 40 | 40 | 240 |
| Total Lektionen | 720 | 720 | 360 | 360 | 2160 |
2 Bei der Anzahl Lektionen sind geringfügige Verschiebungen zwischen den Lehrjahren innerhalb des gleichen Handlungskompetenzbereichs in Absprache mit den zuständigen kantonalen Behörden und den zuständigen Organisationen der Arbeitswelt möglich. Das Erreichen der vorgegebenen Bildungsziele muss in jedem Fall gewährleistet sein.
3 Für den allgemeinbildenden Unterricht gilt die Verordnung des SBFI vom 9. April 2025[^4] über Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung.
4 Unterrichtssprache ist die Landessprache des Schulorts in ihrer Standardform. Die Kantone können neben dieser Unterrichtssprache andere Unterrichtssprachen zulassen.
5 Zweisprachiger Unterricht in der Landessprache des Schulorts und in einer weiteren Landessprache oder in Englisch ist empfohlen.
Art. 8 Überbetriebliche Kurse
1 Die überbetrieblichen Kurse umfassen 57 Tage zu 8 Stunden.
2 Die Tage und die Inhalte sind wie folgt auf 4 Kurse aufgeteilt:
| Lehrjahr | Kurse | Handlungskompetenzen | Anzahl Tage |
|---|---|---|---|
| 1 | 1 | Produkte der MEM-Industrie skizzieren / Fertigungsunterlagen für Produkte der MEM-Industrie erstellen | 19 |
| 1 | 2 | Fertigungsunterlagen für Produkte der MEM-Industrie erstellen / Fertigungsgerechte Konstruktionen für Produkte | |
| der MEM-Industrie gestalten | 9 | ||
| 1 | 3 | Fertigungsgerechte Konstruktionen für Produkte | |
| der MEM-Industrie gestalten / Spezifische Funktionen von Produkten der MEM-Industrie | |||
| gestalten | 15 | ||
| 2 | 4 | Entwicklungen von Produkten der MEM-Industrie planen / Produkte der MEM-Industrie konzipieren / Grobentwürfe für Produkte der MEM-Industrie erarbeiten / Feinentwürfe für Produkte der MEM-Industrie erstellen | 14 |
| Total | Total | Total | 57 |
3 Im letzten Semester der beruflichen Grundbildung dürfen keine überbetrieblichen Kurse stattfinden.
5. Abschnitt: Bildungsplan
Art. 9
1 Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung liegt ein Bildungsplan[^5] der zuständigen Organisationen der Arbeitswelt vor.
2 Der Bildungsplan hat folgenden Inhalt:
Er enthält das Qualifikationsprofil; dieses besteht aus:
-
- dem Berufsbild;
-
- der Übersicht über die Handlungskompetenzbereiche und die Handlungskompetenzen;
-
- dem Anforderungsniveau des Berufs.
- a.
- b. Er führt die Inhalte der Grundbildung sowie die Bestimmungen zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheitsschutz und zum Umweltschutz aus.
- c. Er bestimmt, an welchen Lernorten welche Handlungskompetenzen vermittelt und gelernt werden.
3 Dem Bildungsplan angefügt ist das Verzeichnis der Instrumente zur Sicherstellung und Umsetzung der beruflichen Grundbildung sowie zur Förderung von deren Qualität mit Angabe der Bezugsquelle.
6. Abschnitt: Fachliche Anforderungen an die Berufsbildnerinnen und Berufsbildner und Höchstzahl der Lernenden im Betrieb
Art. 10 Fachliche Anforderungen an Berufsbildnerinnen und Berufsbildner
Die fachlichen Anforderungen an eine Berufsbildnerin oder einen Berufsbildner erfüllt, wer über eine der folgenden Qualifikationen verfügt:
- a. Konstrukteurin oder Konstrukteur EFZ mit mindestens zwei Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet;
- b. eidgenössisches Fähigkeitszeugnis eines verwandten Berufs mit der notwendigen Berufskunde im Bereich der Konstrukteurin und des Konstrukteurs und mit mindestens drei Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet;
- c. einschlägiger Abschluss der höheren Berufsbildung mit mindestens zwei Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet;
- d. einschlägiger Hochschulabschluss mit mindestens zwei Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet.
Art. 11 Höchstzahl der Lernenden
1 Betriebe, die eine Berufsbildnerin oder einen Berufsbildner zu 80 Prozent oder zwei Berufsbildnerinnen oder Berufsbildner zu je mindestens 60 Prozent beschäftigen, dürfen eine lernende Person ausbilden.
2 Mit jeder zusätzlichen Beschäftigung einer Fachkraft zu 100 Prozent oder von zwei Fachkräften zu je mindestens 60 Prozent darf eine weitere lernende Person im Betrieb ausgebildet werden.
3 Als Fachkraft gilt, wer im Fachbereich der lernenden Person über ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis oder über eine gleichwertige Qualifikation verfügt.
4 In Betrieben, die nur eine lernende Person ausbilden dürfen, kann eine zweite lernende Person ihre Bildung beginnen, wenn die erste in das letzte Jahr der beruflichen Grundbildung eintritt.
5 In besonderen Fällen kann die kantonale Behörde einem Betrieb, der seit mehreren Jahren Lernende mit überdurchschnittlichem Erfolg ausgebildet hat, die Überschreitung der Höchstzahl der Lernenden bewilligen.
6 Der Betrieb organisiert die Arbeitszeit der Berufsbildnerinnen oder Berufsbildner und Fachkräfte so, dass die Lernenden während der beruflichen Praxis von einer Berufsbildnerin oder einem Berufsbildner oder von einer Fachkraft beaufsichtigt sind.
7. Abschnitt: Lerndokumentation, Bildungsbericht und Leistungsdokumentationen
Art. 12 Lerndokumentation
1 Die lernende Person führt während der Bildung in beruflicher Praxis eine Lerndokumentation, in der sie laufend alle wesentlichen Arbeiten im Zusammenhang mit den zu erwerbenden Handlungskompetenzen festhält.
2 Mindestens einmal pro Semester kontrolliert und unterzeichnet die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner die Lerndokumentation und bespricht sie mit der lernenden Person.
Art. 13 Bildungsbericht
1 Die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner hält am Ende jedes Semesters den Bildungsstand der lernenden Person in einem Bildungsbericht fest. Sie oder er stützt sich dabei auf die Leistungen in der beruflichen Praxis und auf Rückmeldungen über die Leistungen in der Berufsfachschule, in den überbetrieblichen Kursen und dem Praxiseinsatz. Sie oder er bespricht den Bildungsbericht mit der lernenden Person.
2 Die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner und die lernende Person vereinbaren wenn nötig Massnahmen zum Erreichen der Bildungsziele und setzen dafür Fristen. Sie halten die getroffenen Entscheide und vereinbarten Massnahmen schriftlich fest.
3 Die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner überprüft die Wirkung der vereinbarten Massnahmen nach der gesetzten Frist und hält den Befund im nächsten Bildungsbericht fest.
4 Werden trotz der vereinbarten Massnahmen die Ziele nicht erreicht oder ist der Ausbildungserfolg gefährdet, so teilt die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner dies den Vertragsparteien und der kantonalen Behörde schriftlich mit.
Art. 14 Leistungsdokumentation in der Berufsfachschule
Die Berufsfachschule dokumentiert die Leistungen der lernenden Person in den unterrichteten Handlungskompetenzbereichen und in der Allgemeinbildung und stellt ihr am Ende jedes Semesters ein Zeugnis aus.
Art. 15 Leistungsdokumentation in den überbetrieblichen Kursen
1 Die Anbieter der überbetrieblichen Kurse halten die Leistungen der lernenden Person in Form je eines Kompetenznachweises für jeden überbetrieblichen Kurs fest.
2 Die Kompetenznachweise werden in Noten ausgedrückt. Diese fliessen in die Berechnung der Erfahrungsnote ein.
Art. 16 Leistungsdokumentation während des Praxiseinsatzes
Die während des Praxiseinsatzes verantwortliche Person hält die Leistungen der lernenden Person während des Praxiseinsatzes am Ende des Praxiseinsatzes in einem Bericht fest.
8. Abschnitt: Qualifikationsverfahren
Art. 17 Zulassung
Zu den Qualifikationsverfahren wird zugelassen, wer die berufliche Grundbildung absolviert hat:
- a. nach den Bestimmungen dieser Verordnung;
- b. in einer vom Kanton dafür anerkannten Bildungsinstitution; oder
ausserhalb eines geregelten Bildungsgangs, sofern die betreffende Person die folgenden Voraussetzungen erfüllt:
-
- Sie hat die nach Artikel 32 BBV erforderliche Erfahrung erworben.
-
- Sie hat von dieser beruflichen Erfahrung mindestens drei Jahre Erfahrung im Bereich der Konstrukteurin oder Konstrukteur EFZ erworben.
-
- Sie macht glaubhaft, den Anforderungen des Qualifikationsverfahrens gewachsen zu sein.
- c.
Art. 18 Gegenstand
In den Qualifikationsverfahren ist nachzuweisen, dass die Handlungskompetenzen nach Artikel 4 erworben wurden.
Art. 19 Umfang und Durchführung des Qualifikationsverfahrens mit Abschlussprüfung
1 Im Qualifikationsverfahren mit Abschlussprüfung werden die Handlungskompetenzen in den nachstehenden Qualifikationsbereichen wie folgt geprüft:
Teilprüfung, im Umfang von 6 Stunden; dafür gilt Folgendes:
Die offiziellen Rechtstexte der Schweizerischen Eidgenossenschaft sind gemäss Art. 5 Abs. 1 lit. a–c des Urheberrechtsgesetzes (URG) gemeinfrei. Dieses Dokument ersetzt nicht die amtliche Publikation in der Amtlichen Sammlung (AS) oder im Bundesblatt (BBl). Für eventuelle Ungenauigkeiten bei der Konvertierung in dieses Format wird keine Haftung übernommen.