Verordnung vom 30. Juni 1992 über die Tarifansätze der Entlohnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten

Typ Verordnung
Veröffentlichung 1992-07-31
Status In Kraft
Quelle Lilex
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Aufgrund von Art. 24 des Gesetzes vom 16. Dezember 1987 über den Tarif für Rechtsanwälte und Rechtsagenten, LGBl. 1988 Nr. 9[^1], verordnet die Regierung:

Forderungsanmeldungen, sofern sie nicht unter Tarifpost 3 fallen:

Bei einer Bemessungsgrundlage:

bis einschliesslich Fr. 500 .- Fr. 17.-

über Fr. 500.- bis einschliesslich Fr. 1 000.- Fr. 25.-

über Fr. 1 000.- bis einschliesslich Fr. 1 500.- Fr. 32.-

über Fr. 1 500.- bis einschliesslich Fr. 2 500.- Fr. 37.-

über Fr. 2 500.- bis einschliesslich Fr. 5 000.- Fr. 40.-

über Fr. 5 000.- bis einschliesslich Fr. 10 000.- Fr. 49.-

über Fr. 10 000.- bis einschliesslich Fr. 15 000.- Fr. 64.-

über Fr. 15 000.- bis einschliesslich Fr. 25 000.- Fr. 72.-

über Fr. 25 000.- bis einschliesslich Fr. 50 000.- Fr. 80.-

über Fr. 50 000.- bis einschliesslich Fr. 75 000.- Fr. 96.-

über Fr. 75 000.- bis einschliesslich Fr. 100 000.- Fr. 119.-

über Fr. 100 000.- bis einschliesslich Fr. 140 000.- Fr. 159.-

über Fr. 140 000.- bis einschliesslich Fr. 500 000.-

für je angefangene weitere Fr. 20 000.- um Fr. 17.- mehr,

über Fr. 500 000.- bis einschliesslich Fr. 5 000 000.-

überdies vom Mehrbetrag über Fr. 500 000.- 0,1 ‰

über Fr. 5 000 000.-

überdies vom Mehrbetrag über Fr. 5 000 000.- 0,05 ‰

jedoch insgesamt nie mehr als Fr. 1 426.-.

für alle Schriftsätze, die nicht in Tarifpost 1 oder 3 genannt sind.

Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens sowie alle sonstigen Schriftsätze eines Gläubigers, die nicht in den Tarifposten 1 oder 3 genannt sind:

Bei einer Bemessungsgrundlage:

bis einschliesslich Fr. 500.- Fr. 80.-

über Fr. 500.- bis einschliesslich Fr. 1 000.- Fr. 119.-

über Fr. 500.- bis einschliesslich Fr. 1 000.- Fr. 119.-

über Fr. 1 000.- bis einschliesslich Fr. 1 500.- Fr. 159.-

über Fr. 1 500.- bis einschliesslich Fr. 2 500.- Fr. 175.-

über Fr. 2 500.- bis einschliesslich Fr. 5 000.- Fr. 198.-

über Fr. 5 000.- bis einschliesslich Fr. 10 000.- Fr. 238.-

über Fr. 10 000.- bis einschliesslich Fr. 15 000.- Fr. 317.-

über Fr. 15 000.- bis einschliesslich Fr. 25 000.- Fr. 357.-

über Fr. 25 000.- bis einschliesslich Fr. 50 000.- Fr. 396.-

über Fr. 50 000.- bis einschliesslich Fr. 75 000.- Fr. 476.-

über Fr. 75 000.- bis einschliesslich Fr. 100 000.- Fr. 594.-

über Fr. 100 000.- bis einschliesslich Fr. 140 000.- Fr. 792.-

über Fr. 140 000.- bis einschliesslich Fr. 500 000.-

für je angefangene weitere Fr. 20 000.- um Fr. 80.- mehr

über Fr. 500 000.- bis einschliesslich Fr. 5 000 000.-

überdies vom Mehrbetrag über Fr. 500 000.- 0,5 ‰

über Fr. 5 000 000.-

überdies vom Mehrbetrag über Fr. 5 000 000.- 0,25 ‰

jedoch insgesamt nie mehr als Fr. 7 128.-.

Tagsatzungen, bei denen die Parteien bloss vernommen werden und die nicht Beweiszwecken dienen, soweit sie nicht unter Tarifpost 3 fallen.

Tagsatzungen, bei denen der Rechtsanwalt als Vertreter des Gläubigers auftritt:

Für die erste Stunde jeder Tagsatzung die im Abschnitt I festgesetzte Entlohnung, jedoch nie mehr als Fr. 7 128.-, für jede weitere, wenn auch nur begonnene Stunde einer Tagsatzung die Hälfte dieser Entlohnung, jedoch nie mehr als Fr. 3 564.-.

Exekutionsanträge aufgrund von Akten und Urkunden, die im Ausland errichtet worden sind und Widersprüche gegen solche Exekutionsbewilligungen.

alle Schriftsätze, soweit sie nicht unter Tarifpost 1 oder 2 fallen.

Bei einer Bemessungsgrundlage:

bis einschliesslich Fr. 500.- Fr. 159.-

über Fr. 500.- bis einschliesslich Fr. 1 000.- Fr. 238.-

über Fr. 1 000.- bis einschliesslich Fr. 1 500.- Fr. 317.-

über Fr. 1 500.- bis einschliesslich Fr. 2 500.- Fr. 349.-

über Fr. 2 500.- bis einschliesslich Fr. 5 000.- Fr. 396.-

über Fr. 5 000.- bis einschliesslich Fr. 10 000.- Fr. 476.-

über Fr. 10 000.- bis einschliesslich Fr. 15 000.- Fr. 634.-

über Fr. 15 000.- bis einschliesslich Fr. 25 000.- Fr. 713.-

über Fr. 25 000.- bis einschliesslich Fr. 50 000.- Fr. 792.-

über Fr. 50 000.- bis einschliesslich Fr. 75 000.- Fr. 951.-

über Fr. 75 000.- bis einschliesslich Fr. 100 000.- Fr. 1 188.-

über Fr. 100 000.- bis einschliesslich Fr. 140 000.- Fr. 1 584.-

über Fr. 140 000.- bis einschliesslich Fr. 500 000.-

für je angefangene weitere Fr. 20 000.- um Fr. 159.- mehr

über Fr. 500 000.- bis einschliesslich Fr. 5 000 000.-

überdies vom Mehrbetrag über Fr. 500 000.- 1 ‰

über Fr. 5 000 000.-

überdies vom Mehrbetrag über Fr. 5 000 000.- 0,5 ‰

jedoch insgesamt nie mehr als Fr. 43 200.-.

für alle Tagsatzungen, soweit sie nicht unter Tarifpost 2 fallen.

für die erste Stunde jeder Tagsatzung die im Abschnitt I festgesetzte Entlohnung. Für jede weitere, wenn auch nur begonnene Stunde einer Tagsatzung die Hälfte dieser Entlohnung.

Bei einer Bemessungsgrundlage:

bis einschliesslich Fr. 500.- Fr. 198.-

über Fr. 500.- bis einschliesslich Fr. 1 000.- Fr. 297.-

über Fr. 1 000.- bis einschliesslich Fr. 1 500.- Fr. 396.-

über Fr. 1 500.- bis einschliesslich Fr. 2 500.- Fr. 436.-

über Fr. 2 500.- bis einschliesslich Fr. 5 000.- Fr. 495.-

über Fr. 5 000.- bis einschliesslich Fr. 10 000.- Fr. 594.-

über Fr. 10 000.- bis einschliesslich Fr. 15 000.- Fr. 792.-

über Fr. 15 000.- bis einschliesslich Fr. 25 000.- Fr. 891.-

über Fr. 25 000.- bis einschliesslich Fr. 50 000.- Fr. 990.-

über Fr. 50 000.- bis einschliesslich Fr. 75 000.- Fr. 1 188.-

über Fr. 75 000.- bis einschliesslich Fr. 100 000.- Fr. 1 485.-

über Fr. 100 000.- bis einschliesslich Fr. 140 000.- Fr. 1 980.-

über Fr. 140 000.- bis einschliesslich Fr. 500 000.-

für je angefangene weitere Fr. 20 000.- um Fr. 198.- mehr

über Fr. 500 000.- bis einschliesslich Fr. 5 000 000.-

überdies vom Mehrbetrag über Fr. 500 000.- 1,25 ‰

über Fr. 5 000 000.-

überdies vom Mehrbetrag über Fr. 5 000 000.-. 0,625 ‰

jedoch insgesamt nie mehr als Fr. 54 000.-.

Für die erste Stunde einer jeden Verhandlung die in Z. I festgesetzte Entlohnung, für jede weitere, wenn auch nur begonnene Stunde einer Verhandlung die Hälfte dieser Entlohnung.

Bei einer Bemessungsgrundlage:

bis einschliesslich Fr. 500.- Fr. 238.-

über Fr. 500.- bis einschliesslich Fr. 1 000.- Fr. 357.-

über Fr. 1 000.- bis einschliesslich Fr. 1 500.- Fr. 476.-

über Fr. 1 500.- bis einschliesslich Fr. 2 500.- Fr. 524.-

über Fr. 2 500.- bis einschliesslich Fr. 5 000.- Fr. 594.-

über Fr. 5 000.- bis einschliesslich Fr. 10 000.- Fr. 713.-

über Fr. 10 000.- bis einschliesslich Fr. 15 000.- Fr. 951.-

über Fr. 15 000.- bis einschliesslich Fr. 25 000.- Fr. 1 070.-

über Fr. 25 000.- bis einschliesslich Fr. 50 000.- Fr. 1 188.-

über Fr. 50 000.- bis einschliesslich Fr. 75 000.- Fr. 1 426.-

über Fr. 75 000.- bis einschliesslich Fr. 100 000.- Fr. 1 782.-

über Fr. 100 000.- bis einschliesslich Fr. 140 000.- Fr. 2 376.-

über Fr. 140 000.- bis einschliesslich Fr. 500 000.-

für je angefangene weitere Fr. 20 000.- um Fr. 238.- mehr

über Fr. 500 000.- bis einschliesslich Fr. 5 000 000.-

überdies vom Mehrbetrag über Fr. 500 000.- 1,5 ‰

über Fr. 5 000 000.-

überdies vom Mehrbetrag über Fr. 5 000 000.- 0,75 ‰

jedoch insgesamt nie mehr als Fr. 64 800.-.

Für die erste Stunde einer jeden Verhandlung die in Z. I festgesetzte Entlohnung, für jede weitere, wenn auch nur begonnene Stunde einer Verhandlung die Hälfte dieser Entlohnung.

ein Viertel der für Anklagen festgelegten Entlohnung;

das Doppelte der für Anklagen festgesetzten Entlohnung;

das Dreifache der für Anklagen festgesetzten Entlohnung;

die in Tarifpost 2 festgesetzte Entlohnung, jedoch nie mehr als die für Anklagen festgesetzte Entlohnung, der Wert des Gegenstandes ist nach Art. 12 des Gesetzes vom 16. Dezember 1987 über den Tarif für Rechtsanwälte und Rechtsagenten zu berechnen.

für die erste halbe Stunde das Doppelte, für jede weitere, wenn auch nur begonnene halbe Stunde das Einfache der für Anklagen festgesetzten Entlohnung.

für die erste halbe Stunde das Dreifache, für jede weitere, wenn auch nur begonnene halbe Stunde das Eineinhalbfache der für Anklagen festgesetzten Entlohnung.

die im Abschnitt I Z. 1 Bst. a und Z. 2 bis 5 festgesetzte Entlohnung;

die im Abschnitt I Z. 1 Bst. b und Z. 2 bis 5 festgesetzte Entlohnung;

das Doppelte der im Abschnitt I Z. 1 Bst. b festgesetzten Entlohnung sowie in Entsprechung dazu die im Abschnitt I Z. 2 bis 5 festgesetzte Entlohnung.

Dieses Dokument ersetzt nicht die offizielle Publikation im Landesgesetzblatt. Seit dem 1. Januar 2013 ist gemäss Art. 8 des Kundmachungsgesetzes (LGBl 2012 Nr. 174) ausschliesslich die signierte elektronische Fassung des LGBl rechtsverbindlich. Für eventuelle Ungenauigkeiten bei der Übertragung in dieses Format wird keine Haftung übernommen.