Kundmachung vom 31. Januar 2023 des Beschlusses Nr. 210/2019 des Gemeinsamen EWR-Ausschusses
Beschluss des Gemeinsamen EWR-Ausschusses: 27. September 2019
Inkrafttreten für das Fürstentum Liechtenstein: 7. März 2020
Aufgrund von Art. 3 Bst. k des Kundmachungsgesetzes vom 17. April 1985, LGBl. 1985 Nr. 41, in der Fassung des Gesetzes vom 22. März 1995, LGBl. 1995 Nr. 101, macht die Regierung im Anhang den Beschluss Nr. 210/2019 des Gemeinsamen EWR-Ausschusses kund.
Fürstliche Regierung: gez. Dr. Daniel Risch Fürstlicher Regierungschef
Der Gemeinsame EWR-Ausschuss -
gestützt auf das Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum (im Folgenden "EWR-Abkommen"), insbesondere auf Art. 98,
in Erwägung nachstehender Gründe:
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- Die Verordnung (EU) 2017/625 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2017 über amtliche Kontrollen und andere amtliche Tätigkeiten zur Gewährleistung der Anwendung des Lebens- und Futtermittelrechts und der Vorschriften über Tiergesundheit und Tierschutz, Pflanzengesundheit und Pflanzenschutzmittel, zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 999/2001, (EG) Nr. 396/2005, (EG) Nr. 1069/2009, (EG) Nr. 1107/2009, (EU) Nr. 1151/2012, (EU) Nr. 652/2014, (EU) 2016/429 und (EU) 2016/2031 des Europäischen Parlaments und des Rates, der Verordnungen (EG) Nr. 1/2005 und (EG) Nr. 1099/2009 des Rates sowie der Richtlinien 98/58/EG, 1999/74/EG, 2007/43/EG, 2008/119/EG und 2008/120/EG des Rates und zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 854/2004 und (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates, der Richtlinien 89/608/EWG, 89/662/EWG, 90/425/EWG, 91/496/EEG, 96/23/EG, 96/93/EG und 97/78/EG des Rates und des Beschlusses 92/438/EWG des Rates (Verordnung über amtliche Kontrollen), berichtigt in ABl. L 137 vom 24.5.2017, S. 40[^1], ist in das EWR-Abkommen aufzunehmen.
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- Mit der Verordnung (EU) 2017/625 werden mit Wirkung zum 14. Dezember 2019 die Verordnungen (EG) Nr. 854/2004[^2] und (EG) Nr. 882/2004[^3], die Richtlinien 89/608/EWG[^4], 89/662/EWG[^5], 90/425/EWG[^6], 91/496/EWG[^7], 96/23/EG[^8], 96/93/EG[^9] und 97/78/EG[^10] sowie die Entscheidung 92/438/EWG[^11] aufgehoben, die in das EWR-Abkommen aufgenommen wurden und daher mit Wirkung zum 14. Dezember 2019 aus diesem zu streichen sind.
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- Dieser Beschluss betrifft Rechtsvorschriften mit Bestimmungen zu Pflanzengesundheit. Rechtsvorschriften im Bereich Pflanzengesundheit fallen nicht unter das EWR-Abkommen und Pflanzengesundheit betreffende Bestimmungen gelten daher nicht für die EFTA-Staaten.
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- Dieser Beschluss betrifft Rechtsvorschriften in Bezug auf andere lebende Tiere als Fische und Tiere der Aquakultur. Nach Abs. 2 des Einleitenden Teils von Anhang I Kapitel I des EWR-Abkommens gelten Bestimmungen, die andere lebende Tiere als Fische und Tiere der Aquakultur betreffen, nicht für Island.
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- Dieser Beschluss betrifft veterinärrechtliche, futtermittelrechtliche und lebensmittelrechtliche Vorschriften. Nach den sektoralen Anpassungen zu Anhang I und der Einleitung zu Kapitel XII von Anhang II des EWR-Abkommens gelten veterinär-, futtermittel- und lebensmittelrechtliche Vorschriften nicht für Liechtenstein, solange Liechtenstein in das Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen einbezogen ist. Dieser Beschluss gilt daher nicht für Liechtenstein.
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- Die Anhänge I und II des EWR-Abkommens sollten daher entsprechend geändert werden -
hat folgenden Beschluss erlassen:
Anhang
Art. 1
Anhang I des EWR-Abkommens wird wie folgt geändert:
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- In Kapitel I Teil 1.1 wird nach Nummer 11a (Durchführungsbeschluss (EU) 2015/1918 der Kommission) Folgendes eingefügt:
- "11b. 32017 R 0625: Verordnung (EU) 2017/625 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2017 über amtliche Kontrollen und andere amtliche Tätigkeiten zur Gewährleistung der Anwendung des Lebens- und Futtermittelrechts und der Vorschriften über Tiergesundheit und Tierschutz, Pflanzengesundheit und Pflanzenschutzmittel, zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 999/2001, (EG) Nr. 396/2005, (EG) Nr. 1069/2009, (EG) Nr. 1107/2009, (EU) Nr. 1151/2012, (EU) Nr. 652/2014, (EU) 2016/429 und (EU) 2016/2031 des Europäischen Parlaments und des Rates, der Verordnungen (EG) Nr. 1/2005 und (EG) Nr. 1099/2009 des Rates sowie der Richtlinien 98/58/EG, 1999/74/EG, 2007/43/EG, 2008/119/EG und 2008/120/EG des Rates und zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 854/2004 und (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates, der Richtlinien 89/608/EWG, 89/662/EWG, 90/425/EWG, 91/496/EEG, 96/23/EG, 96/93/EG und 97/78/EG des Rates und des Beschlusses 92/438/EWG des Rates (Verordnung über amtliche Kontrollen) (ABl. L 95 vom 7.4.2017, S. 1), berichtigt in ABl. L 137 vom 24.5.2017, S. 40
Die Bestimmungen dieser Verordnung gelten für die Zwecke dieses Abkommens mit folgenden Anpassungen:
- a) In den EFTA-Staaten gelten die Bestimmungen dieser Verordnung nicht für den Bereich Pflanzengesundheit.
- b) Art. 27 Abs. 3 gilt mit folgenden Anpassungen:
- i) Die EFTA-Staaten treffen gleichzeitig mit den EU-Mitgliedstaaten Massnahmen, die den Massnahmen entsprechen, die letztere auf der Grundlage der gemäss dieser Bestimmung erlassenen einschlägigen Durchführungsrechtsakte getroffen haben.
- ii) Treten bei der Anwendung eines Durchführungsrechtsakts Schwierigkeiten auf, so befasst der betreffende EFTA-Staat den Gemeinsamen EWR-Ausschuss unverzüglich mit der Angelegenheit.
- iii) Die Anwendung dieses Absatzes lässt die Möglichkeit der EFTA-Staaten, bis zur Annahme der unter Bst. a genannten Rechtsakte einseitige Sofortmassnahmen zu ergreifen, unberührt.
- iv) Der Gemeinsame EWR-Ausschuss kann die Durchführungsrechtsakte zur Kenntnis nehmen.
- c) In Art. 44 Abs. 5 und Art. 76 Abs. 1 werden nach den Worten ,jener Verordnung‘ die Worte ,oder gemäss den isländischen oder norwegischen Zollverfahren‘ eingefügt.
- d) In Art. 64 Abs. 1 werden nach der Bezugnahme auf die Verordnung (EU) Nr. 952/2013 die Worte ‚oder gemäss den isländischen oder norwegischen Zollverfahren‘ eingefügt.
- e) Ungeachtet der Bestimmungen von Protokoll 1 zu diesem Abkommen werden in Art. 108 Abs. 1 und 2 nach dem Wort ,Kommission‘ die Worte ,bzw. wenn dies einen EFTA-Staat betrifft, die EFTA-Überwachungsbehörde‘ in der jeweils grammatisch korrekten Form angefügt.
- f) Art. 124 gilt nicht für die EFTA-Staaten.
- g) Ungeachtet der Bestimmungen von Protokoll 1 zu diesem Abkommen werden in Art. 141 Abs. 1 nach dem Wort ‚Kommission‘ die Worte ‚bzw. in Bezug auf die EFTA-Staaten die EFTA-Überwachungsbehörde‘ in der jeweils grammatisch korrekten Form angefügt.
- h) In Anhang I wird Folgendes angefügt:
- ‚29. Das Gebiet Islands.
-
- Das Gebiet des Königreichs Norwegen mit Ausnahme von Svalbard.‘
Dieser Rechtsakt findet in den Bereichen, auf die in Abs. 2 des Einleitenden Teils Bezug genommen wird, auf Island Anwendung."
-
- In Kapitel I Teil 9.1 unter Nummer 2a (Verordnung (EG) Nr. 1099/2009 des Rates), in Kapitel I Teil 7.1 unter den Nummern 9b (Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates) und 12 (Verordnung (EG) Nr. 999/2001 des Europäischen Parlaments und des Rates) sowie in Kapitel II unter Nummer 40 (Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates wird jeweils folgender Gedankenstrich angefügt:
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- In Kapitel I Teil 9.1 wird unter den Nummern 6 (Richtlinie 98/58/EG des Rates), 8 (Richtlinie 1999/74/EG des Rates), 10 (Verordnung (EG) Nr. 1/2005 des Rates), 11 (Richtlinie 2008/120/EG des Rates), 12 (Richtlinie 2008/119/EG des Rates) und 13 (Richtlinie 2007/43/EG des Rates) Folgendes angefügt:
", geändert durch: - 32017 R 0625: Verordnung (EU) 2017/625 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2017 (ABl. L 95 vom 7.4.2017, S. 1), berichtigt in ABl. L 137 vom 24.5.2017, S. 40"
-
- In Kapitel II wird nach Nummer 31p (Entscheidung 2008/654/EG der Kommission) Folgendes eingefügt:
- "31q. 32017 R 0625: Verordnung (EU) 2017/625 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2017 über amtliche Kontrollen und andere amtliche Tätigkeiten zur Gewährleistung der Anwendung des Lebens- und Futtermittelrechts und der Vorschriften über Tiergesundheit und Tierschutz, Pflanzengesundheit und Pflanzenschutzmittel, zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 999/2001, (EG) Nr. 396/2005, (EG) Nr. 1069/2009, (EG) Nr. 1107/2009, (EU) Nr. 1151/2012, (EU) Nr. 652/2014, (EU) 2016/429 und (EU) 2016/2031 des Europäischen Parlaments und des Rates, der Verordnungen (EG) Nr. 1/2005 und (EG) Nr. 1099/2009 des Rates sowie der Richtlinien 98/58/EG, 1999/74/EG, 2007/43/EG, 2008/119/EG und 2008/120/EG des Rates und zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 854/2004 und (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates, der Richtlinien 89/608/EWG, 89/662/EWG, 90/425/EWG, 91/496/EEG, 96/23/EG, 96/93/EG und 97/78/EG des Rates und des Beschlusses 92/438/EWG des Rates (Verordnung über amtliche Kontrollen) (ABl. L 95 vom 7.4.2017, S. 1), berichtigt in ABl. L 137 vom 24.5.2017, S. 40
Die Bestimmungen dieser Verordnung gelten für die Zwecke dieses Abkommens mit folgenden Anpassungen:
- a) In den EFTA-Staaten gelten die Bestimmungen dieser Verordnung nicht für den Bereich Pflanzengesundheit.
- b) Art. 27 Abs. 3 gilt mit folgenden Anpassungen:
- i) Die EFTA-Staaten treffen gleichzeitig mit den EU-Mitgliedstaaten Massnahmen, die den Massnahmen entsprechen, die letztere auf der Grundlage der gemäss dieser Bestimmung erlassenen einschlägigen Durchführungsrechtsakte getroffen haben.
- ii) Treten bei der Anwendung eines Durchführungsrechtsakts Schwierigkeiten auf, so befasst der betreffende EFTA-Staat den Gemeinsamen EWR-Ausschuss unverzüglich mit der Angelegenheit.
- iii) Die Anwendung dieses Absatzes lässt die Möglichkeit der EFTA-Staaten, bis zur Annahme der unter Bst. a genannten Rechtsakte einseitige Sofortmassnahmen zu ergreifen, unberührt.
- iv) Der Gemeinsame EWR-Ausschuss kann die Durchführungsrechtsakte zur Kenntnis nehmen.
- c) In Art. 44 Abs. 5 und Art. 76 Abs. 1 werden nach den Worten ,jener Verordnung‘ die Worte ,oder gemäss den isländischen oder norwegischen Zollverfahren‘ eingefügt.
- d) In Art. 64 Abs. 1 werden nach der Bezugnahme auf die Verordnung (EU) Nr. 952/2013 die Worte ‚oder gemäss den isländischen oder norwegischen Zollverfahren‘ eingefügt.
- e) Ungeachtet der Bestimmungen von Protokoll 1 zu diesem Abkommen werden in Art. 108 Abs. 1 und 2 nach dem Wort ,Kommission‘ die Worte ,bzw. wenn dies einen EFTA-Staat betrifft, die EFTA-Überwachungsbehörde‘ in der jeweils grammatisch korrekten Form angefügt.
- f) Art. 124 gilt nicht für die EFTA-Staaten.
- g) Ungeachtet der Bestimmungen von Protokoll 1 zu diesem Abkommen werden in Art. 141 Abs. 1 nach dem Wort ‚Kommission‘ die Worte ‚bzw. in Bezug auf die EFTA-Staaten die EFTA-Überwachungsbehörde‘ in der jeweils grammatisch korrekten Form angefügt.
- h) In Anhang I wird Folgendes angefügt:
- ‚29. Das Gebiet Islands
-
- Das Gebiet des Königreichs Norwegen mit Ausnahme von Svalbard‘"
-
- In Kapitel I Teil 7.1 wird der Text der Anpassung B unter Nummer 12 (Verordnung (EG) Nr. 999/2001 des Europäischen Parlaments und des Rates) mit Wirkung vom 14. Dezember 2019 gestrichen.
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- In Kapitel I Teil 1.1 wird der Text der Nummern 1 (Richtlinie 89/662/EWG des Rates), 2 (Richtlinie 90/425/EWG des Rates), 3 (Richtlinie 89/608/EWG des Rates), 4 (Richtlinie 97/78/EG des Rates), 5 (Richtlinie 91/496/EWG des Rates), 6 (Entscheidung 92/438/EWG des Rates), 9 (Richtlinie 96/93/EG des Rates), 11 (Verordnung (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates) und 12 (Verordnung (EG) Nr. 854/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates), in Kapitel I Teil 7.1 der Text unter Nummer 2 (Richtlinie 96/23/EG des Rates) und in Kapitel II der Text von Nummer 31j (Verordnung (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates) mit Wirkung vom 14. Dezember 2019 gestrichen.
Art. 2
Anhang II des EWR-Abkommens wird wie folgt geändert:
-
- In Kapitel XII wird nach Nummer 163 (Verordnung (EU) 2017/2158 der Kommission) Folgendes eingefügt:
- "164. 32017 R 0625: Verordnung (EU) 2017/625 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2017 über amtliche Kontrollen und andere amtliche Tätigkeiten zur Gewährleistung der Anwendung des Lebens- und Futtermittelrechts und der Vorschriften über Tiergesundheit und Tierschutz, Pflanzengesundheit und Pflanzenschutzmittel, zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 999/2001, (EG) Nr. 396/2005, (EG) Nr. 1069/2009, (EG) Nr. 1107/2009, (EU) Nr. 1151/2012, (EU) Nr. 652/2014, (EU) 2016/429 und (EU) 2016/2031 des Europäischen Parlaments und des Rates, der Verordnungen (EG) Nr. 1/2005 und (EG) Nr. 1099/2009 des Rates sowie der Richtlinien 98/58/EG, 1999/74/EG, 2007/43/EG, 2008/119/EG und 2008/120/EG des Rates und zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 854/2004 und (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates, der Richtlinien 89/608/EWG, 89/662/EWG, 90/425/EWG, 91/496/EEG, 96/23/EG, 96/93/EG und 97/78/EG des Rates und des Beschlusses 92/438/EWG des Rates (Verordnung über amtliche Kontrollen) (ABl. L 95 vom 7.4.2017, S. 1), berichtigt in ABl. L 137 vom 24.5.2017, S. 40
Die Bestimmungen dieser Verordnung gelten für die Zwecke dieses Abkommens mit folgenden Anpassungen:
- a) In den EFTA-Staaten gelten die Bestimmungen dieser Verordnung nicht für den Bereich Pflanzengesundheit.
- b) Art. 27 Abs. 3 gilt mit folgenden Anpassungen:
- i) Die EFTA-Staaten treffen gleichzeitig mit den EU-Mitgliedstaaten Massnahmen, die den Massnahmen entsprechen, die letztere auf der Grundlage der gemäss dieser Bestimmung erlassenen einschlägigen Durchführungsrechtsakte getroffen haben.
- ii) Treten bei der Anwendung eines Durchführungsrechtsakts Schwierigkeiten auf, so befasst der betreffende EFTA-Staat den Gemeinsamen EWR-Ausschuss unverzüglich mit der Angelegenheit.
- iii) Die Anwendung dieses Absatzes lässt die Möglichkeit der EFTA-Staaten, bis zur Annahme der unter Bst. a genannten Rechtsakte einseitige Sofortmassnahmen zu ergreifen, unberührt.
- iv) Der Gemeinsame EWR-Ausschuss kann die Durchführungsrechtsakte zur Kenntnis nehmen.
- c) In Art. 44 Abs. 5 und Art. 76 Abs. 1 werden nach den Worten ,jener Verordnung‘ die Worte ,oder gemäss den isländischen oder norwegischen Zollverfahren‘ eingefügt.
- d) In Art. 64 Abs. 1 werden nach der Bezugnahme auf die Verordnung (EU) Nr. 952/2013 die Worte ‚oder gemäss den isländischen oder norwegischen Zollverfahren‘ eingefügt.
- e) Ungeachtet der Bestimmungen von Protokoll 1 zu diesem Abkommen werden in Art. 108 Abs. 1 und 2 nach dem Wort ,Kommission‘ die Worte ,bzw. wenn dies einen EFTA-Staat betrifft, die EFTA-Überwachungsbehörde‘ in der jeweils grammatisch korrekten Form angefügt.
- f) Art. 124 gilt nicht für die EFTA-Staaten.
- g) Ungeachtet der Bestimmungen von Protokoll 1 zu diesem Abkommen werden in Art. 141 Abs. 1 nach dem Wort ‚Kommission‘ die Worte ‚bzw. in Bezug auf die EFTA-Staaten die EFTA-Überwachungsbehörde‘ in der jeweils grammatisch korrekten Form angefügt.
- h) In Anhang I wird Folgendes angefügt:
- ‚29. Das Gebiet Islands
-
- Das Gebiet des Königreichs Norwegen mit Ausnahme von Svalbard‘"
-
- In Kapitel XII unter Nummer 54zzy (Verordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates) und in Kapitel XV unter Nummer 13 (Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates) wird jeweils folgender Gedankenstrich angefügt:
-
- In Kapitel XII wird der Text von Nummer 54zzzi (Verordnung (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates) mit Wirkung vom 14. Dezember 2019 gestrichen.
Art. 3
Der Wortlaut der Verordnung (EU) 2017/625, berichtigt in ABl. L 137 vom 24.5.2017, S. 40, in isländischer und norwegischer Sprache, der in der EWR-Beilage des Amtsblattes der Europäischen Union veröffentlicht wird, ist verbindlich.
Art. 4
Dieser Beschluss tritt am Tag nach Eingang der letzten Mitteilung gemäss Art. 103 Abs. 1 des EWR-Abkommens in Kraft[^12].
Art. 5
Dieser Beschluss wird im EWR-Abschnitt und in der EWR-Beilage des Amtsblatts der Europäischen Union veröffentlicht.
Geschehen zu Brüssel am 27. September 2019.
(Es folgen die Unterschriften)
[^1]: ABl. L 95 vom 7.4.2017, S. 1.
[^2]: ABl. L 139 vom 30.4.2004, S. 206.
[^3]: ABl. L 165 vom 30.4.2004, S. 1.
[^4]: ABl. L 351 vom 2.12.1989, S. 34.
[^5]: ABl. L 395 vom 30.12.1989, S. 13.
Dieses Dokument ersetzt nicht die offizielle Publikation im Landesgesetzblatt. Seit dem 1. Januar 2013 ist gemäss Art. 8 des Kundmachungsgesetzes (LGBl 2012 Nr. 174) ausschliesslich die signierte elektronische Fassung des LGBl rechtsverbindlich. Für eventuelle Ungenauigkeiten bei der Übertragung in dieses Format wird keine Haftung übernommen.