Bekanntmachung des Bundesministers für Unterricht und Kunst vom 3. Jänner 1984 betreffend den Lehrplan für den katholischen Religionsunterricht an allgemeinbildenden höheren Schulen
4.16 Grundzüge des Hinduismus und des Buddhismus (Erstinformation) (A 2)
Kernstoff:
Einführende religionsgeschichtliche (Erst )Information über den Hinduismus und den Buddhismus (A 2).
Religiöse Ausdrucksformen dieser Religionen als eine eigene Ausdrucksweise asiatischer Frömmigkeit (exemplarische Darstellung) (A 2).
Erweiterungsstoff:
Der liturgische Tanz (E 2).
Christentum und Hinduismus (A 2).
Christentum und Buddhismus (A 2).
4.17 Die zentralen Feste des Kirchenjahres (D 3)
Kernstoff:
Die Herrenfeste des Kirchenjahres (D 3).
Die kirchlichen Festzeiten (E 3).
Erweiterungsstoff:
Das Kirchenjahr in der Liturgie (Lesejahre) (D 3).
Bedeutung und Feier des Sonntags (D 3).
Marien- und Heiligenfeste (E 4).
KLASSE AHS: „WEM GLAUBEN””
5.1 Der Schüler in seinen Lebensbereichen (E 3/E 2)
Kernstoff:
Schule ist nicht nur Institution, sondern:
Begründung des Religionsunterrichtes aus der Aufgabe allseitiger Entfaltung der persönlichen Anlagen und aus dem Wesen und der Zielsetzung der österreichischen Schule (SchOG § 2) (B 2).
Religion als Unterrichtsfach und Religion als Lebensvollzug (E 3).
Bedeutung der Freizeit für das religiöse Leben: Feier, Gottesdienst, Familienleben, Jugendgruppe, Bruderdienst (E 3, E 4).
Die Familie als kleinste natürliche und gesellschaftliche Einheit und als erste Glaubensgemeinschaft (Hauskirche):
Der Wert von Partnerschaft und Freundschaft (E 2).
Erweiterungsstoff:
Die Rolle der Kirche als Bildungsträger (Anwalt für Werte, Kultur, Schulwesen, Relativierung von Ideologien, gesellschaftlicher Integrationsfaktor) (D 2).
Schulstreß, Versagen, Leistungsdruck, Manipulationsverdacht, Ausgeliefertsein, Angst: Wege zur Bewältigung dieser Probleme (E 4).
Notwendigkeit und Sinn der Freizeit, Formen und Fehlformen der Freizeitgestaltung (A 4, E 3).
Weiterbildung und Jugendgemeinschaft als Formen sinnvoller Freizeitgestaltung (E 3).
Kritische Bewertung der Medien als Gestaltungsmittel der Freizeit (D 2).
Das Problem der gleitenden Arbeitswoche, der Sonntagsarbeit, der Schichtarbeit (E 4).
Freizeit als Möglichkeit kreativen Handelns gegen Leistungs- und Konsumideologie (E 1, B 2).
Familienkultur heute: Lebensraum, Festgestaltung ua. (D 2).
Das Problem der unvollständigen Familien und des Familienersatzes: Heime, Horte (E 2).
5.2 Selbstfindung und Selbstverwirklichung: Gabe und Aufgabe (A 1)
Kernstoff:
Die Bedeutung des Jugendalters für das eigene Leben, für die Gesellschaft und Kirche (A 3).
Die Prägung des Lebens durch leib-seelische und geistige Anlagen (A 1).
Die Prägung durch Umwelt und Gesellschaft (D 1-4, A 1-4).
Die Formung durch persönliche Entscheidungen und Unterlassungen: Bedeutung von eigener Einsicht , Lebenseinstellung, Selbsterziehung, persönlicher Verantwortung und Leben in der Nachfolge Christi (E 1).
Die Wechselbeziehung von Selbstannahme und Annahme durch die anderen hat bestimmte Bedingungen: Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit, Geduld, Treue, Freundschaft, Verzeihen ua. (A 2).
Im Engagement für andere bzw. für eine gute Sache, geschieht Selbstverwirklichung (Mk 8,35) (A 1).
Antworten auf altersbedingte Fragen der Geschlechtlichkeit (E 2).
Erweiterungsstoff:
Ideale - Leitbilder - Idole (A 1).
Die Bedeutung des Lernens für die Persönlichkeitsentwicklung (B 1).
Die positive und negative Prägung des eigenen Lebens an Hand exemplarischer Beispiele (D 1).
Die Beeinflussung von Lebensanschauungen und Lebenshaltungen durch die Massenmedien (E 2).
Erneuerungsimpulse in der Kirchengeschichte, die von jungen Menschen ausgegangen sind (zB Franz von Assisi, Elisabeth von Thüringen, Taize, Focolare ua.) (D 2).
Jugendkultur als Herausforderung für die Kirche (exemplarisches Beispiel: Jugendgottesdienste) (E 2).
Psychosomatische und soziale Hygiene: Körperpflege, Kleidung, Umgangsformen, Takt (E 1).
Jugendliche als Konsumenten und Wirtschaftsfaktor (A 3).
Die kirchlichen Jugendgemeinschaften (E 2).
RELIGIONEN ANTWORTEN AUF LEBENSFRAGEN
5.3 Religion als Menschheitsphänomen (A 4)
Kernstoff:
Die Suche aller Menschen nach Sinn und Halt für ihr Leben (A 1).
Die Auswirkungen des jeweiligen „Glaubens” auf den einzelnen und seine Umwelt: Religion ist mehr als Privatsache (A 3).
Religion und Religiosität als Menschheitsphänomene, die in allen Kulturen zu finden sind (A 4).
Wesen und Sinn von Religion und Religionsfreiheit (A 4).
Begriffe: Theismus, Deismus, Polytheismus, Monotheismus, Atheismus, Agnostizismus, Pantheismus, Naturreligion, Offenbarungsreligion, Religionswissenschaft, Konfession, Theologie (B 4).
Erweiterungsstoff:
Grundfragen der Menschen, auf welche Religionen Antwort geben (A 4).
Gott - Abgott - Aberglaube (Wiederholung 3. Klasse) (A 4).
Wachhalten der transzendenten Dimension als Aufgabe der Religion (A 2).
Ersatzreligionen und Religionsersatz (B 4).
Die frühgeschichtlichen Religionen und deren Spuren in unserer Heimat (A 4).
5.4 Grundstrukturen außerchristlicher Weltreligionen (A 2) Kernstoff:
Wesensmerkmale der außerchristlichen Weltreligionen: Judentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus, Universismus (A 2).
Konzilsaussagen zu den nichtchristlichen Religionen (A 4).
Erweiterungsstoff:
Die Spannung zwischen Toleranz und Wahrheitsanspruch (E 2).
Verbreitung der großen Religionen (A 2).
5.5 Anspruch und Widerspruch „neuer” Religionen und Sekten (A 4)
Kernstoff:
Wesensmerkmale von Sekten (A 2-A 4).
Grundregeln im Umgang mit Vertretern von sogenannten „Jugendreligionen” und Sekten (E 3).
Sekten als Herausforderung für die Christen (B 2).
Erweiterungsstoff:
Die wichtigsten Sekten und Sektenschriften (A 4).
Unterschiede zwischen kirchlichem und sektiererischem Gebrauch der Bibel an Hand ausgewählter Beispiele (C 2).
GLAUBE, DER BEGEGNUNG ERMÖGLICHT
5.6 Christlicher Glaube als personale Beziehung (B 3) Kernstoff:
Vertrauen ist die Grundlage des Lebens (A 2).
Christlicher Glaube als Haltung des Vertrauens und der Hingabe:
Christlicher Glaube: Eröffnung neuer Perspektiven und Ziele des Lebens; Bereicherung und Motivation zum Handeln (B 3).
Die Begegnung mit Gott und Christus als weltverändernde Kraft (B 3).
Erweiterungsstoff:
```
Formen (offen, lebendig, ansprechend, engagiert . . .) und
```
Fehlformen ( moralistisch, fanatisch, ängstlich . . .) der
Glaubensverwirklichung (E 1).
Konkrete Beispiele für die Glaubensverwirklichung (D 2).
Die Grundstruktur des Apostolischen Glaubensbekenntnisses (B 4).
Die Grundstruktur des Nicäno-Konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnisses (B 4).
Religiöse Lieder als Kurzformel des Glaubens (B 3).
Glaubensinhalte im Lichte der „Hierarchie der Wahrheiten” (Oek 11) (B 4).
5.7 Glaube und wissenschaftliches Denken (A 3)
Kernstoff:
Verschiedene Zugänge zur Wirklichkeit: wissenschaftliches Forschen, künstlerische Intuition, persönliche Erfahrung, religiöser Glaube; Unterschiede zwischen Glaubens- und Wissensererfahrung (A 3).
Glaube und wissenschaftliches Denken - kein Gegensatz (A 3).
Erweiterungsstoff:
Die Reflexion des Glaubens mit Methoden der Wissenschaft:
Religionskritik im Namen der Wissenschaft (A 3).
Moderne Wissenschaft und ethische Fragestellungen (A 3).
Verschiedene Formen der Beweisführung und der Evidenz, experimentelle, statistische, schlußfolgernde, existentiell-bezeugende und andere mehr (A 3).
Erkennen und Anerkennen in Wissenschaft und Lebensführung (A 3).
Geschichtliche Konflikte: Schöpfungsglaube - Naturwissenschaft (A 3).
5.8 Altes Testament I: Die Geschichte Gottes mit den Menschen (C 4)
Kernstoff:
Das Alte Testament - ein Dokument der Geschichte Gottes mit den Menschen und aktuell für die Welt heute (B 1, C 4).
Überblick über die biblische Zeitgeschichte (C 2).
Geschichte des Volkes Israel als Heils- und Unheilsgeschichte (C 4).
Große Gestalten aus der Zeit der Patriarchen (C 2).
Literarische Gattungen des Alten Testamentes an ausgewählten Beispielen (C 1).
Erweiterungsstoff:
Vergleiche von Aussageweisen profaner Texte mit biblischen Texten (D 2).
5.9 Gott - Partner des Menschen (B 1)
Kernstoff:
Wesen und Quellen der Offenbarung (B 4).
Die Botschaft der Bibel: Selbstmitteilung Gottes (Offenbarung) als befreiende und sinngebende Antwort auf die Ursehnsucht des Menschen (B 4).
Gotteserfahrungen (Sinnfrage, Glück, Erfüllung, Gebet, Mitmenschlichkeit) in Bibel (Abraham, Maria ua.) und Kirchengeschichte (Augustinus, Theresia ua.) (B 4).
Die Dreifaltigkeit als Glaubensgeheimnis und Mittelpunkt der christlichen Botschaft (B 1).
Gottesbeziehung (Glaube, Hoffnung, Liebe) und Gottesverehrung als Lebensaufgabe (E 1).
Erweiterungsstoff:
Wesentliche Inhalte des Gottesbildes der Bibel: Gottes Treue, Macht, Liebe, Herrlichkeit, Geistigkeit und Ewigkeit (B 1-4).
Interpretation und Bewertung der traditionellen Gottesbeweise an Hand eines Beispiels (C 2).
Die Begrenztheit allen menschlichen Redens über Gott (A 1).
5.10 Neues Testament I: Christusbegegnung durch das Markusevangelium (C 1)
Kernstoff:
Die Evangelien - Zeugnis und Quelle unseres Glaubens (C 1).
Eigenart und Anliegen des Markusevangeliums (C 1).
Erweiterungsstoff:
Der richtige Umgang mit der Bibel als Buch der Kirche (C 1).
Jesusbilder heute ( Spirituals, Jesus Christ Superstar, Godspell, meditative Christusdarstellungen) und ihre biblischen Wurzeln (D 4).
DIE GESTALTUNGSKRAFT DES GLAUBENS
5.11 Kirchengeschichte I: Das Werden der jungen Kirche (D 4) Kernstoff:
Zeitraster im Zusammenhang mit dem Geschichtsunterricht der 5. Klasse (Anfang der Kirche bis Gregor I., 604) (A 2).
Die ersten christlichen Gemeinden, ihr Werden und ihr Glaube; Verwurzelung des Christentums im Judentum; Trennung vom Judentum (C 2).
Leben und Wirken des Apostels Paulus (C 3).
Charakteristika der ersten sechs Jahrhunderte der Kirchengeschichte: Werden der Urkirche; Leben der frühen Kirche; Verfolgung ; Gleichberechtigung ; Staatskirche ; Völkerwanderung (Severin); Entstehung erster Ordensgemeinschaften (D 3).
Die ersten Konzilien (B 4).
Erweiterungsstoff:
Die Auseinandersetzung der ersten Christen mit den Anschauungen und Verhaltensweisen ihrer Umwelt (D 4).
Das Leben der ersten Christen in Zeugnissen (Kirchenverfassung, Katechumenat) (D 1).
Die Entwicklung des christlichen Gottesdienstes (Liturgie, Symbolik, Kirchenbau, Kunst) (D 3).
Kirchenväter und Kirchenlehrer (D 2).
Die Spuren des frühen Christentums in Österreich (Teurnia, Lorch, Carnuntum) (D 2).
5.12 Die christliche Prägung unserer Umwelt und Heimat (D 3) Kernstoff:
Die Prägung wesentlicher Ereignisse des individuellen Lebens und sozialer Einrichtungen durch die Kirche (D 1).
Die Gestaltung von Umwelt und Heimat, Kultur und Lebensstil durch das Christentum (D 3).
Erweiterungsstoff:
Die Folgen des Säkularisierungsprozesses in verschiedenen Lebensbereichen (D 4).
Orientierungsarmut und Antwortlosigkeit einer säkularisierten Welt (A 4).
Neue Formen christlichen Lebens und Brauchtums (D 2).
5.13 Kirche: Glauben in Gemeinschaft (B 2)
Kernstoff:
Beispiele für den Gemeinschaftscharakter des Glaubens:
Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden : Glaubenszeugnis , Glaubensfeier, Glaubenstat (B 2).
Apostolat und Evangelisierung (E 2).
Das Credo als Ausdruck unseres gemeinsamen Glaubens (E 1).
Erweiterungsstoff:
Religiöser Subjektivismus als Kümmerform des Glaubens (E 1).
Das Werden des Glaubensbekenntnisses (Querverbindung zur Kirchengeschichte) (B 2).
Gemeinschaften in der Umgebung der Schüler, die den Glauben zur Mitte ihres gemeinsamen Lebens machen (Ordensgemeinschaften, Taize, Focolare, Cursillos, Katholische Studierende Jugend, Legio Mariä, Charismatische Bewegungen ua.) (D 2).
KLASSE AHS: „WIE LEBEN””
6.1 Ethische Probleme der Gegenwart (E 2)
Kernstoff:
Das Streben aller Menschen nach Glück und Freiheit und dessen Grenze in den großen Menschheitsproblemen heute (A 4).
Zusammenleben in der einen Welt: Friede (E 2/A 2).
Die Gefährdung des Menschseins: Manipulation (A 3).
Verlust der Freiheit: Drogen und Süchte (Bedeutung der Askese) (E 1/A 1).
Verantwortung für den Lebensraum: Umweltschutz (E 3/A 3).
Verantwortung für Gegenwart und Zukunft: reiche und arme Welt - Entwicklungshilfe (E 2).
Erweiterungsstoff:
Fortschritts- und Wachstumsideologie (A 3).
Entwicklungshilfe als Dienst am Frieden (E 2).
Bemühungen der Kirche im 20. Jahrhundert um den Weltfrieden (E 3).
Die Verwirklichung des Friedens in konkreten Lebensbereichen (Familie, Schule, Politik, Konfessionen) (E 2).
Scheinformen des Friedens (A 2).
Hilfsangebote bei Drogengefährdung: Rehabilitation (E 2).
Schöpfungsauftrag und heutige Umweltproblematik (D 3).
6.2 Das Ringen um Menschenwürde und Menschenrechte, um Grundwerte und Grundhaltungen (A 4)
Kernstoff:
Die besondere Stellung des Menschen gegenüber den anderen Geschöpfen. Begründungen der Menschenwürde in der Schöpfungs- und Erlösungsordnung (A 3).
Die Begründung der Grundrechte in den Menschheitserklärungen aus dem Wesen des Menschen (A 4).
Die Bedeutung der Grundwerte, des Wertbewußtseins und der Wertordnungen für eine humane Umwelt (A 4).
Die vier Kardinaltugenden als Fundament aller sittlichen Grundhaltungen (A 4).
Das Recht auf Religions- und Gewissensfreiheit (A 4).
Erweiterungsstoff:
Wandel in der Auffassung der Menschenwürde (A 4).
Wandel von Wertvorstellungen und die Frage einer objektiven Wertordnung (A 4).
Sittliche Grundhaltungen innerhalb der schulischen Arbeit:
6.3 Gewissen - Prinzipien und Normen des Handelns (A 1/E 4) Kernstoff:
Die Grunderfahrung des Gewissens in verschiedenen Lebenssituationen (A 4).
Ursprung, Entwicklung, Wesen und Formen des Gewissens; Fehlentwicklungen und Fehldeutungen (A 4).
Das gebildete Gewissen als letzte Instanz sittlicher Entscheidungen; Verhalten in Gewissenskonflikten (A 1).
Die Bindung des Gewissens an objektive Wertordnungen (A 1).
Sittliche Normen, ihre Begründung und Verbindlichkeit (E 1).
Die Verbindlichkeit staatlicher Gesetze: Unterschiede zwischen ethisch gut - böse und juridisch erlaubt - verboten (E 1).
Die Weisungen der Kirche (E 1).
Erweiterungsstoff:
Deutungen des Gewissens und des sittlich Guten in Geschichte und Gegenwart (A 1).
Interpretation des Phänomens Gewissen an exemplarischen biblischen Zeugnissen (Gen 3,2 ff; Mt 6,18-31; Gal 2,1-21; Rö 1,18 -3,20) (E 4).
Konkrete Beispiele persönlicher Gewissensentscheidungen im Leben großer Menschen und in der Literatur (E 4).
Das Gewissen in demokratischen Entscheidungsprozessen (E 4).
6.4 Freiheit und Verantwortung (A 1, E 1)
Kernstoff:
Die Freiheit als Wesensmerkmal des Menschen (A 4).
```
Die Spannung zwischen „Freisein von . . . ” und „Freisein
```
für . . .” (A 1).
Bedingungen und Grenzen von Freiheit und Verantwortlichkeit (A 1).
Der biblische Begriff der Freiheit (C 4).
Erweiterungsstoff:
Askese: Verzicht um größerer Freiheit willen (E 1).
Die christliche Bewertung von Determinismus und Indeterminismus (C 4).
Emanzipation als Ausdruck menschlichen Freiheitsstrebens (E 2).
Freiheit in Kirche und Staat (ausgewählte Beispiele) (E 2).
Freiheit und Verantwortung für die Zukunft (A 4).
Freiheit und Anarchie (A 4).
6.5 Kirchengeschichte II: Die Kirche im Mittelalter und in der beginnenden Neuzeit (D 2)
Kernstoff:
Zeitraster im Zusammenhang mit dem Geschichtsunterricht der 6. Klasse (Völkerwanderung bis Gegenreformation) (D 2).
Die Spannungsfelder und ihre Folgen in der Geschichte.
Die Persönlichkeiten der Reformatoren, ihre Ideen und deren Auswirkungen in den Glaubensspaltungen des 16. Jahrhunderts (D 2).
Die Reform der katholischen Kirche: Tridentinum, neue Orden (D 2).
Erweiterungsstoff:
Die Christianisierung Europas (D 2).
Frömmigkeit und Kunst im Mittelalter (D 2).
Reformorden und kirchliche Armutsbewegungen als Ausdruck der Christusnachfolge (vergleiche Mt 19) (D 2).
Wichtige Persönlichkeiten des kirchlichen Lebens: Anselm von Canterbury, Bernhard von Clairvaux, Dominikus,Albert der Große, Thomas von Aquin, Katherina von Siena, Elisabeth von Thüringen, Theresia von Avila (D 2).
Bedeutende Neuansätze: weltweite Mission (D 2).
Das Auseinanderleben und die Trennung zwischen abendländischer und morgenländischer Kirche und erste Versuche einer Wiedervereinigung (D 2).
Die Ostkirchen (D 2).
GLAUBE ERÖFFNET FREIHEIT
6.6 Altes Testament II: Knechtschaft - Rettung - Bund (C 4) Kernstoff:
Die Sehnsucht des Menschen nach Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden als Grundhaltung (C 4).
Angst, Unterdrückung, Knechtschaft als permanente Bedrohung des Menschen (A 4).
Die alttestamentlichen Exodustraditionen in ihrem zeit- und religionsgeschichtlichen Horizont (C 4).
Die Grundtendenzen und Kernaussagen der Exodustradition:
Erweiterungsstoff:
Wunder und Machttaten Gottes im Alten Testament (C 4).
Vergleich der Rettergestalt des Mose mit anderen Rettergestalten (C 4).
Beispiele für die Wiederholung der Knechtschaft und Exodussituation aus der Geschichte des jüdischen Volkes (C 4).
Vergleich: das Los geknechteter Völker und Menschen einst und heute (A 3).
Exodusmotive in Psalmen, Literatur, Kunst und Musik (C 4).
„Exodus” als Grundhaltung des Christen (E 4).
6.7 Neues Testament II: Das Matthäusevangelium: Jesus - Gott rettet und befreit (C 3)
Die Bergpredigt als Impuls zu christlichem Handeln (E 4) Kernstoff:
Eigenart und Anliegen des Mt-Evangeliums (C 3).
Der Verheißungs- und Erfüllungsgedanke des Mt-Evangeliums, dargestellt an der Vorgeschichte (C 3).
Das Jesusbild des Mt-Evangeliums (C 3).
Die Bergpredigt als Wegweisung zur inneren Freiheit und als Impuls zu christlichem Handeln (E 4).
Das Verhältnis Synagoge - Kirche damals und heute (D 3).
Das Verhältnis Altes Testament - Neues Testament (C 3).
Erweiterungsstoff:
Exemplarische Texte aus dem Mt-Evangelium mit Herausarbeitung der Gattung „Rede” und „Wundererzählung” (C 3).
Der Einfluß des Mt-Evangeliums auf das kirchliche Brauchtum (Sternsingen) (D 3).
Zusammenhang Bergpredigt und Dekalog (C 4).
6.8 Jesus der Christus: Menschwerdung, Leben, Auferstehung, Verherrlichung, Erlösung (B 3)
Kernstoff:
Die Historizität Jesu, seine Zeit und Umwelt; die Verwurzelung Jesu in seinem Land und Volk (C 2).
Das Selbstverständnis Jesu, seine Beziehung zum Vater und sein Dasein für die Brüder und Schwestern (C 1).
Der Glaubenssatz von der Menschwerdung Gottes in Jesus als Erlösungsbotschaft (B 3).
Das Leben, Sterben und Auferstehen Jesu als Erlösungsgeschehen für uns (B 3).
Die christologischen Aussagen der ersten Konzilien (B 4).
Taufe und christliches Leben als Hineingenommenwerden in das Erlösungsgeschehen (E 1).
Die Spannung zwischen „schon” und „noch nicht” der Erlösung (B 1).
Erweiterungsstoff:
Neutestamentliche Christushymnen, Glaubensbekenntnisse und Glaubensformeln (C 3).
Synoptische Vergleiche der Leidens- und Auferstehungsberichte (C 2).
Erlösungsvorstellungen und -versuche in Religionen und Ideologien (A 4).
Christusbilder in Kunst und Film (D 2).
Wie soll man mit Kindern über Jesus reden” (E 4).
Das eine Christuszeugnis in der Vielfalt der Völker, Sprachen und Epochen.
FUNDAMENTE CHRISTLICHER EXISTENZ
6.9 Gnade als Fundament der christlichen Existenz - die Sakramente (B 4)
Kernstoff:
Zusammenhang zwischen Sakramenten und menschlichen Lebenssituationen (A 1-4).
Die Bedeutung von Zeichen und Symbolen (A 4).
Das Wesen der Gnade und Versuche, sie sprachlich zu fassen:
Zusammenhang zwischen den einzelnen Sakramenten, der Kirche, der Menschwerdung Christi und der Vollendung (B 1-4).
Die Wesensmerkmale der Sakramente: Zusammenhang: Gnade - Wort Gottes - Sakrament (B 1-4).
Sakramente als Entscheidungen für ein christliches Leben (E 2).
Erweiterungsstoff:
Auswirkungen der christlichen Sakramentenpraxis auf die abendländische Kultur (Baukunst, Brauchtum, Literatur, Musik usw.) (B 2).
Unterschiede zwischen magischem, psychologischem und personalem Sakramentenverständnis (E 4).
Zusammenhang zwischen Sakramenten und Gottesverehrung, Bruderdienst und Weltdienst (E 4).
Der innere Zusammenhang der sieben Sakramente, ihre Hinordnung auf Taufe und Eucharistie (B 4).
Die Sakramentalien als Zeichen der Nähe Gottes in allen Lebensbereichen (B 3).
Die Sicht der Sakramente in den anderen christlichen Konnfessionen (E 2).
Zeichenhandlungen in anderen Religionen (A 2).
6.10 Die Taufe (B 2)
Kernstoff:
Bezugspunkte zwischen Taufe und menschlichen Lebenssituationen (Geburt, Neubeginn, Angenommen werden usw.) (A 4).
Taufe als Christusbegegnung und Eingliederung in der Kirche, Wirkungen der Taufe (B 1/B 2).
Sinn und Begründung der Kindertaufe (B 1).
Erweiterungsstoff:
Die Tauffeier und ihre Symbolik (E 4).
Begriffe: Erbschuld, Heilsnotwendigkeit, Sündenvergebung, Taufe und Ökumene, Nottaufe, Begierdetaufe (B 1, B 2).
Die Zusammenhänge der Taufe mit Glaube, Umkehr und christlichem Lebensprogramm (E 4).
Die Wassersymbolik und taufähnliche Riten in Bibel und Religionsgeschichte (A 3).
6.11 Die Firmung (B 2)
Kernstoff:
Die Eigenverantwortung und Entscheidungsmöglichkeit im Firmalter (A 1).
Die Firmung als Vollendung der Taufe (B 2).
Geistbegabung und Entscheidung für ein christliches Leben (Apg 2; Gal 5; Jes 11) (E 1-4).
Erweiterungsstoff:
Die Firmfeier und ihre Symbolik (C 1-4).
Der Zusammenhang von Taufe, Firmung und Eucharistie (B 2).
Die Firmung als Beauftragung zum Dienst in der Kirche (E 2).
Initiationsriten in anderen Religionen und Kulturen (A 3).
Geist-Bewegungen in Geschichte und Gegenwart (B 2).
Charismen: Gaben des Geistes zum Aufbau der Kirche (B 3).
6.12 Eucharistie - Zentrum liturgischen Feierns (B 2/D 3) Kernstoff:
Menschliche Grundlagen für ein umfassendes Eucharistie-Verständnis: Gemeinschaft, Versammlung, Mahl, Hingabe, Feier, Symbole, Vergegenwärtigung (A 1-4).
Synoptische Abendmahlsberichte im Lichte der alttestamentlichen Tradition (C 2).
Eucharistie als Feier der Gegenwart und Hingabe Christi, als Zeichen der Einheit der Kirche und der Bruderliebe; das Meßopfer (B 2).
Der Aufbau der Messe (E 4).
Die Mitfeier der Sonntagsmesse „als Quelle und Höhepunkt” des christlichen Lebens (E 3).
Erweiterungsstoff:
Das unterschiedliche Eucharistie-Verständnis in den christlichen Konfessionen (A 2).
Die Prägung der abendländischen Kultur durch die Eucharistie-Praxis (Kunst, Brauchtum) (D 2-4).
Elemente liturgischen Feierns: Gotteshaus, Gesten, Symbole, Riten, Geräte (D 2).
Das Kirchenjahr und seine Feste (E 4).
Möglichkeiten der Mitgestaltung bei der Meßfeier (E 2).
Eucharistiekult außerhalb der Messe und Volksandachten (E 2).
Feiern im Rahmen der christlichen Familie (E 2).
LEBEN IN FREIHEIT
6.13 Leben in der Gemeinschaft mit den Menschen: Die Nächstenliebe (Dekalog II) (E 3)
Kernstoff:
Nächstenliebe als Kennzeichen humanen und christlichen Lebens, als Lebensordnung in menschlichen Gemeinschaften und Strukturen der modernen Gesellschaft (A 2, D 3, C 2).
Das Leben als Gabe und Aufgabe; Verfehlungen gegen das Leben (E 3).
Verwirklichung und Verfehlung christlicher Liebe im Bereich der Geschlechtlichkeit (E 2).
Sinn und Grenzen des Eigentums; Fehlhaltungen und Fehlhandlungen (E 3).
Wahrhaftigkeit, Treue, Achtung vor der Ehre als Ausdruck der Nächstenliebe und Selbstliebe, Verfehlungen dagegen (E 2).
Innere Haltung und Gesinnung als Nächstenliebe (E 1).
Erweiterungsstoff:
Familienpolitik im Geist der Nächstenliebe (E 2).
Förderung bzw. Beeinträchtigung der Lebensqualität durch Gesetzgebung, Wirtschaftsplanung und ähnliches (D 2).
Leibfeindlichkeit und Leibvergötterung im Lauf der abendländischen Geschichte (A 1).
Wirtschafts- und Eigentumsauffassungen der Gegenwart (A 3).
Beispiele für das biblische Verständnis von Wahrheit: Joh 18,37 ua. (C 2).
6.14 Leben in der Gemeinschaft mit Gott: Die Gottesliebe (Dekalog I) (E 4)
Kernstoff:
Der Dekalog als Weg zur Freiheit für die Begegnung mit Gott und den Menschen, die Einheit von Gottes- und Nächstenliebe (E 4).
Gottesbeziehung in Glaube, Hoffnung und Liebe (E 4).
Ehrfurcht vor Gott als Grundlage und Vertiefung der Ehrfurcht vor Mensch und Welt (E 4).
Sonntagsheiligung: Freiwerden für die Gemeinschaft mit Gott und den Menschen; Muße und Kult (E 4).
Erweiterungsstoff:
Der Dekalog als Garant für menschenwürdiges Leben (E 4).
Begriff und Bedeutung der göttlichen Tugenden (B 4).
Die Verehrung des einen und wahren Gottes bewahrt vor der Abhängigkeit von vielen „Göttern” (E 4).
Eid und Gelübde als Formen der Gottesverehrung (E 1).
Das Bemühen um Sonntagsatmosphäre als Aufgabe des einzelnen, der Familie und der Gemeinschaft (D 4).
6.15 Gebet - sprechender Glaube (E 1)
Kernstoff:
Die Sprache als Wesensmerkmal personaler Existenz (A 1).
Gebet als Antwort auf die Zuwendung Gottes: Lobpreis, Bitte, Dank (E 1).
Das Vaterunser - Modell christlichen Betens (E 1).
Notwendigkeit des Betens; Gebetserziehung (E 2).
Neue und traditionelle Gebetsformen (D 2).
Erweiterungsstoff:
Eigenart und Vielfalt religiöser Sprache (A 4).
Gebet als Aufgabe des gemeinsamen Priestertums aller Gläubigen; das Stundengebet der Kirche (E 3).
Vergleich außerchristlicher und christlicher Gebetsformen (A 2).
KLASSE AHS: „WAS VERÄNDERN””
MACHT UND OHNMACHT DES MENSCHEN
7.1 Grenzerfahrungen und Lebensbewältigung (A 4)
Kernstoff:
Erfahrung der Endlichkeit und Vorläufigkeit im Streben nach Glück und Lebenssinn (A 4).
Bewältigung von Grenzerfahrungen; Konfliktlösungsmodelle (A 1).
Der Zusammenhang von Angst und menschlicher Begrenztheit - ihr Mitbestimmtsein durch Kreatürlichkeit und Schuld - christliche Erlösungsbotschaft als Weg zur Befreiung von Ängsten (C 3).
Die Tatsache von Leid und Tod in der Welt und die Suche nach Erklärungen (A 4).
Die Teilhabe des Christen am Mysterium von Kreuz und Auferstehung Christi - die Erlösung (C 3).
Erweiterungsstoff:
Grenzerfahrungen großer Persönlichkeiten und deren Wege der Bewältigung (A 4).
Grenzerfahrungen Jesu (Ölberg, Kreuz) (C 3).
Darstellung von Grenzerfahrungen und Lebensbewältigung in der modernen Literatur und Kunst (A 4).
Grenzerfahrung und Lebensbewältigung in der Sicht östlicher Religionen (A 4).
Das Theodizeeproblem in der jüdischen und christlichen Tradition (B 4).
Leidensdeutungen in Philosophien und Religionen (A 4).
Die Darstellung des Leidens in Literatur und Kunst (A 4).
Christen im solidarischen Einsatz zur Überwindung des Leides (E 2).
7.2 Gefährdungen unseres Menschseins (Versuchung - Sünde - Erbschuld) (B 1)
Kernstoff:
Im Streben nach Glück und Freiheit liegt auch die Versuchung des Mißbrauches (E 1).
Begriff und Zusammenhang von Versuchung, Sünde, Schuld und Erbsünde (Gen 3) (A 4).
Wesen und Formen der Sünde (A 4).
Die soziale Dimension von Schuld und Sünde - Sündenverflochtenheit, Erbsünde (A 2).
Sünde als Handeln gegen das Gewissen - Einzeltat und Grundgesinnung (E 1).
Die Bezogenheit von Schuld und Sünde auf den heiligen Gott (B 4).
Erweiterungsstoff:
Der Einfluß von Gesellschaft und von Strukturen auf das Verständnis von „gut” und „böse”: fehlende Einsicht in das Böse, Schuldverdrängung (A 4).
Formen von Vergebung und Versöhnung (Bußsakrament, Ablaß) (E 2).
Unterscheidung von Schuldgefühl und Schuld (A 4).
Erziehung zur Einsicht in Schuld und Einübung in Versöhnung (E 2).
DAS RINGEN UM HEIL
7.3 Altes Testament III: Die Zeichen der Zeit deuten (Prophetismus) (C 4)
Kernstoff:
Propheten sind Menschen, die sich von Gott in den Bann ziehen lassen - Gerufene und Rufer (C 4).
Das Wirken der Propheten als Deutung der Gegenwart, Verheißung und Wegweisung in die Zukunft (C 4).
Die prophetische Aufgabe Israels, des Judentums und des Christentums (C 4).
Erweiterungsstoff:
Aufgaben der Propheten: kritisieren (Amos, Jeremia); werben (Hosea, Jesaja); trösten (Jesaja, Jeremia); Hoffnung ermöglichen (Ezechiel, Jesaja); Zeichenhandlungen ( Jeremia, Hosea) (C 2).
Verbindungslinien zwischen Priester - König - Prophet (C 4).
Das prophetische Wirken Jesu und der Kirche (C 4).
Prophetische Gestalten der Gegenwart und ihr Handeln (C 4).
7.4 Sinn - Hoffnung - Zukunft: Innerweltliche und christliche Zukunftserwartungen (A 4/B 4)
Kernstoff:
Hoffnung und Frage nach Zukunft als menschliches Grundphänomen (A 1-4).
Die wissenschaftlich-technische Zukunftsbewältigung in ihren Möglichkeiten und Grenzen (B 2, B 3).
Die Begrenztheit aller irdischen Glückserfahrung als Hinweis auf die endgültige Vollendung (B 4).
Das Leben Jesu als Beginn des Reiches Gottes - Auferstehung als Grundlage christlicher Hoffnung (C 4).
Eschatologie als Hoffnung auf endgültige Vollendung des Menschen und der Schöpfung: Reich Gottes; Tod, Gericht und Wiederkunft; Auferstehung des Leibes; Unsterblichkeit der Seele; Himmel, Hölle, Fegefeuer; Vollendung des Menschen und der Schöpfung (B 4).
Das Zukunftsverständnis des christlichen Glaubens als Herausforderung zu engagiertem Planen und Handeln in der Gegenwart (E 1-4).
Erweiterungsstoff:
Die Auseinandersetzung mit der Zukunft in der modernen Literatur (B 2).
Prognosen und utopische Zukunftsentwürfe (A 4).
Wahrsagerei, Astrologie, Spiritismus (A 4).
Zukunftserwartungen bei E. Bloch (Prinzip Hoffnung als das Absolute), bei J. P. Sartre (menschliche Freiheit als das Absolute), bei F. Nietzsche (Übermensch), bei B. F. Skinner (Glück und Technologie), bei J. Huxley (Humanismus durch Evolution), bei S. Freud (Lustprinzip) ua. (A 4).
Marxismus als Beispiel einer innerweltlichen Zukunftsdeutung, sein Menschenbild und Geschichtsverständnis (B 2, B 3).
Zukunftserwartungen in den Weltreligionen (A 4).
Exemplarische Aussagen der Offenbarung des Johannes (C 2).
Reich-Gottes-Gleichnisse und eschatologische Reden Jesu (zB Mt 24; 25) (C 2).
Die Sicht von der Weltvollendung Teilhard de Chardins als Vorstellungsmodell christlicher Zukunftserwartung (A 4).
7.5 Neues Testament III: Grundzüge des lukanischen
Doppelwerkes: Christus schafft Heil durch den Geist (C 2)
Kernstoff:
Eigenart und Anliegen des Lukas-Evangeliums und der Apostelgeschichte (C 2).
Exemplarische Texte aus dem lukanischen Doppelwerk mit Herausarbeitung der Gattung „Gleichnisse” (C 2).
Die Johannes-Jesus-Parallele in der Vorgeschichte; Berufungsschema; Magnificat (C 2).
Synoptischer Vergleich der Bergpredigt mit der Feldrede und den Berufungserzählungen (Lk 5, Mt 4, Mk 1, Joh 21) (C 2).
Erweiterungsstoff:
Das Übersetzungs- und Traditionsproblem der Bibel:
vom Hebräischen über das Griechische, Lateinische, Gotische bis zur Lutherbibel,
das Ringen um eine dem Urtext getreue Übersetzung in der Neuzeit,
Papyri, Codices, Drucke (D 3).
Vergleich der Apostelgeschichte mit Paulusbriefen in Beispielen wie Apg 15 - Gal 2; Apg 9 oder 22 oder 26 - Gal 1 (C 3).
Die Frau im Lk-Evangelium und im übrigen Neuen Testament (C 3).
KIRCHE - ZEICHEN DES HEILS
7.6 Gottes Geist - verändernde und erneuernde Kraft (B 3) Kernstoff:
Handeln im rechten Geist (E 1).
Pfingsten: Der Geist Gottes stiftet die Kirche und wirkt in ihr (B 3).
Erfahrung und Wirken des Geistes in unserem Leben (B 3).
Das Wirken des Geistes: Offenbarung, Inspiration, Verkündigung und Lehramt (B 3).
Erweiterungsstoff:
Die Taufe Jesu als Offenbarungsgeschichte (C 3).
Die Lehre der Kirche vom Heiligen Geist; Geist-Gottes-Symbole in der Bibel: Hauch, Atem, Feuer, Sturm, Taube (B 3/C 3).
Die Gaben und Früchte des Geistes als schöpferische und erneuernde Kräfte im Leben des einzelnen und der Menschheit, Gabe der Unterscheidung der Geister (E 1-4).
Charismatische Bewegungen (B 2).
Das Leben nach den evangelischen Räten (E 2).
7.7 Umkehr als Lebens- und Weltveränderung - Das Bußsakrament (B 1)
Kernstoff:
Zusammenhang von menschlichen Ursehnsüchten und persönlichem Versagen (Geliebt werden, Angenommen sein, Vergebung, Versöhnung) (B 1-4).
Umkehr ist Anwort auf Gottes Angebot, in den Bund mit ihm, in seine Freundschaft und Liebe einzutreten und zugleich Voraussetzung zur Wiederaufnahme in die menschliche Gemeinschaft (B 1).
Das Bußsakrament als „Feier” der liebenden Zuwendung Gottes zum Menschen (durch Christus und Kirche) (B 1).
Formen und Vollzüge der Buße und kirchliche Bußpraxis der Gegenwart (B 2).
Die kirchliche Bußordnung: Fastengebote (E 1).
Erweiterungsstoff:
Sühneriten und Formen der Schuldbewältigung in außerchristlichen Religionen (A 2).
Geschichtliche Entwicklung der Bußpraxis (D 2).
Die Aktualität von Sündenvergebungsperikopen für heute (zB Joh 7,53-8,11; Mk 2,1-12; Mt 7,1-5; 18,21-22; Mt 18,15-18; 2 Kor 5,17-20) (C 4).
Verständnis der Buße bei orthodoxen und evangelischen Christen (B 4).
7.8 Kirche im Dienste des Heils (B 3)
Kernstoff:
Suche nach Geborgenheit in der Gemeinschaft (A 4).
Die Kirche als Ort der Christusbegegnung - Kirche als Grundsakrament (B 2).
Kirche als Volk Gottes auf dem Weg - Gemeinschaft der Sünder und Heiligen (B 2).
Die irdische Gestalt der Kirche als Folge der Inkarnation (B 2).
Aufgabe der Kirche: Zeugnis, Feier, Dienst (B 3).
Hierarchische Struktur der Kirche, Priester-, Lehr- und Hirtenamt; das Petrusamt (B 3).
Die zum Verständnis des kirchlichen Lebens wichtigsten theologischen Fachausdrücke: Liturgie, Diakonie, Unfehlbarkeit,Gemeinde, Enzyklika, Dogma, Konzil (B 4).
Formen und Möglichkeiten der Mitarbeit in der Kirche (E 2).
Erweiterungsstoff:
Kirche und Staat (A 2).
Zugehörigkeit zur Kirche (B 2).
Wichtige Konzilstexte: das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen; das Selbstverständnis der Kirche nach der Kirchenkonstitution des II. Vatikanums (B 2).
7.9 Maria - Bild der Kirche (B 1)
Kernstoff:
Maria - Bild der Kirche (C 1).
Die mariologischen Glaubensaussagen und ihr Zusammenhang mit der Christologie (B 1).
Der Sinngehalt des Ave Maria (E 1).
Die Bedeutung der Frau in der Kirche (E 2).
Erweiterungsstoff:
Marienfeste, Marienverehrung, Heiligenverehrung (B 2).
Maria in der bildenden Kunst (D 3).
Mariengebete und Marienlieder als Ausdruck des Glaubens (D 4).
Große Frauengestalten in der Kirchengeschichte (D 2).
Marienwallfahrtsorte (D 3).
7.10 Der Dienstcharakter des Weihesakramentes (B 2) Kernstoff:
Die Notwendigkeit verschiedener Dienste; Berufung und Aufgabe für alle menschlichen Sozialformen (A 2).
Das gemeinsame Priestertum aller Getauften (B 2).
Priesterweihe: Berufung zum Dienst in und am Volke Gottes; die Notwendigkeit des Amtspriestertums; verschiedene Stufen des Weihesakramentes (E 2).
Erweiterungsstoff:
Die Sicht des Priestertums in den nichtkatholischen christlichen Konfessionen (E 2).
Der Weg zum Priestertum, zur Priesterweihe und ihre Symbolik (E 2).
Zusammenhang zwischen dem Priestertum der Kirche und dem Hohepriestertum Christi (C 3).
Die Werbung und Förderung geistlicher Berufe (E 2).
Geschichtliche Wurzeln und Begründung des Zölibats als ungeteilter Dienst für die Kirche (E 4).
Kirchenrechtliche Bestimmungen über Berufung, Eignung, Ausbildung zu den verschiedenen Diensten des Weihepriestertums (B 2).
Die Seelsorgestruktur der eigenen Diözese, der Kirchenprovinz, der Weltkirche (D 2).
7.11 Ehesakrament: Ehe - Familie - Hauskirche (E 2) Kernstoff:
Das Streben nach Dauer, Treue, gesellschaftlicher Verankerung und Institutionalisierung als Grundbestand menschlicher Gemeinschaftsformen (A 4).
Die personalen Sinnwerte und Güter ehelicher Partnerschaft:
Der Einsatz der Kirche für den Wert der Ehe und Familie in der Gesellschaft und ihre Sorge für zerbrochene Ehen (B 2).
Die Begründung der christlichen Ehe und Familie im Abbild der Beziehung zwischen Christus und der Kirche als unauflösbare Einehe (C 2).
Die christliche Familie als Hauskirche (E 2).
Erweiterungsstoff:
Die staatlichen und kirchlichen Ehegesetze in ihren unterscheidenden Grundanliegen (E 3).
Der Sinn und die Form kirchlicher Ehevorbereitung und die Trauungsfeier (E 2).
Die Problematik der konfessionsverschiedenen Ehe und der Ehe mit Ungläubigen (E 2).
Die Entwicklung zum partnerschaftlichen Verständnis der Ehe in einem geschichtlichen Abriß (B 4).
Die notwendige Vorbereitung auf Ehe und Familie (Lernen miteinander umzugehen, Charakterformung, faire Begegnung . . .) (E 1).
Die Eheauffassung anderer Konfessionen und Religionen (B 2).
Wichtige biblische Aussagen zu Ehe, Familie und Liebe (Gen 1,27; Gen 2,24; Mt 19,4-19; Kor 13; Eph 5,21-6,9; Kol 3,18f.) (C 4).
7.12 Solidarität mit Schwachen und Armen - Diakonie; die Krankensalbung (E 2)
Kernstoff:
Die Erfahrung vom Angewiesensein in Krankheit, Behinderung, Alter und Sterben (A 4).
Die Hinwendung Jesu zum Schwachen und Kranken (C 2).
Das Sakrament der Krankensalbung als Zeichen der Versöhnung, Stärkung und Zuwendung Christi und der Kirche (B 4).
Die Bedeutung des kranken, behinderten und älteren Menschen für Gemeinschaften und Gesellschaft (E 2).
Diakonie und Caritas als personale Haltung und kirchlicher Dienst (E 2).
Erweiterungsstoff:
Die Feier der Krankensalbung (E 4).
Hilfe und Beistand für Sterbende als christliche Aufgabe (E 2).
Verdrängung des Gedankens an den Tod, Angst vor der Krankensalbung; Abbau von Tabus (A 4).
Diakonische Dienste an Behinderten, Kranken und Sterbenden: die caritative Tätigkeit der Kirche in Geschichte und Gegenwart (E 2).
Die leiblichen Werke der Barmherzigkeit (E 2).
Die „neue Armut” und die geistlichen Werke der Barmherzigkeit (E 2).
7.13 Ökumene - Aufgabe aller Christen (E 2)
Kernstoff:
Notwendigkeit der beständigen Erneuerung jeder menschlichen Gemeinschaft (E 2).
Die verschiedenen christlichen Kirchen und ihre Bemühungen um Erneuerung und Orientierung an Christus (E 2).
Versuche der Kirchen um Überwindung der Spaltungen - ökumenische Bewegungen (E 2).
Erweiterungsstoff:
Impulse des II. Vatikanums für die Ökumene als Einheit in Vielfalt (E 2).
Unterschiedliches Glaubens- und Kirchenverständnis (D 2).
Verwirklichung der Ökumene in der Schule, in Gemeinden und in der Öffentlichkeit (E 2).
KIRCHE IN DER WELT VON HEUTE
7.14 Grundzüge der katholischen Soziallehre: Die Verantwortung in Arbeitswelt und Wirtschaft (E 4)
Kernstoff:
Die Stellung des Menschen als soziales Wesen in Gesellschaft, Staat und Wirtschaft (A 4).
Prinzipien der katholischen Soziallehre und ihre Schutzfunktion für die Würde des Menschen (E 2).
Die Sozialenzykliken der Kirche als Antwort auf drängende Fragen ihrer Zeit (E 4).
Beruf als Möglichkeit zur Selbstverwirklichung und als Dienst am Nächsten (E 1).
Beruf als Verantwortung und Dienst an der Vollendung der Schöpfung und als persönlicher Auftrag - Berufung (B 2).
Probleme der heutigen Arbeitswelt und der Wirtschaftssysteme, Lösungsversuche (E 3).
Erweiterungsstoff:
Die Arbeiterfrage des 18. und 19. Jahrhunderts als Anstoß zur Entwicklung der katholischen Soziallehre und der Einsatz der Kirche zur Lösung sozialer Spannungen und zum Aufbau einer Sozialordnung (D 4).
Die Aufgabe der Kirche bei der Lösung sozialer Spannungen (D 2).
Exemplarische Einzelfragen: Christ und Politik; Kirche und Staat; Familie und Gesellschaft; Genossenschaften und Gewerkschaften (A 2).
Die Kulturen und deren Wandel in ihren Auswirkungen auf die Arbeitswelt und das Berufsverständnis (A 4).
Moderne Erscheinungen im Bereich der Arbeitswelt wie Streß, Mobilität, Automatisierung, Mikroprozessoren, industrielle Revolution, Wachstumsprobleme, Arbeitslosigkeit, Dritte und Vierte Welt, Ökologie (A 3).
Die kirchlichen Berufe und das Leben nach den evangelischen Räten im Blick auf die Berufswahl (E 2).
Die Möglichkeiten der Vorbereitung auf den künftigen Beruf-Schüler-sein als Beruf (E 4).
Die Probleme der berufstätigen Frau bzw. Mutter (E 4).
7.15 Kirche und Medien (D 3)
Kernstoff:
Medien als Brücke zu den Menschen und Hilfe zur Kommunikation (D 3).
Wert, Grenzen und Gefahren der Medien: rasche Information, Wahrheitsfindung, Kommunikation, Problem des Fernsehkonsums (D 1).
Die Bedeutung der Medien für die Meinungsbildung des einzelnen und der Gesellschaft - sachgemäßer Umgang mit Medien - Eigenart der Mediensprache (D 3).
Erweiterungsstoff:
Bedeutung der Medien für Unterricht und Schule, für Kirche und Verkündigung (D 3).
Medienwirklichkeit und Wirklichkeit der Medien (D 3).
Exemplarische Problemkreise: Massenmedien und ethische Verantwortung; Wahrheit und Wahrhaftigkeit in den Massenmedien und ähnliches (D 2).
Werbung unter ethischen Gesichtspunkten (D 3).
7.16 Kirchengeschichte III: Kirche zwischen Säkularisation und Erneuerung (D 4)
Kernstoff:
Zeitraster im Zusammenhang mit dem Geschichtsunterricht der
Klasse (D 2).
Die Aufklärung als Versuch, den Streit der Konfessionen durch die Vernunft zu überwinden und den Menschen zur Autonomie zu führen (D 2).
Tendenzen der Kirchenpolitik des 19. Jahrhunderts - das Jahr 1870 als kirchengeschichtlicher Wendepunkt:
I. Vatikanum mit Unfehlbarkeitserklärung,
Ende des Kirchenstaates,
Kündigung des Konkordats mit Österreich,
Beginn der parteipolitischen Sammlung österreichischer Katholiken (D 4).
Erweiterungsstoff:
Der Josephinismus in seinen geistigen, sozialen und kirchlichen Auswirkungen (D 4).
Kirche und Kirchenstaat; das Verhältnis der Kirche zur jeweiligen Regierungsform (D 4).
Die Rückbesinnung auf die Tradition und das religiöse Erleben in der Romantik (Kreis um Klemens Maria Hofbauer) (D 4).
KLASSE AHS: „WIE ENTSCHEIDEN”
ZEICHEN DER ZEIT
8.1 Kirchengeschichte IV: Kirchliche Zeitgeschichte (D 1) Kernstoff:
Zeitraster im Zusammenhang mit dem Geschichtsunterricht der
Klasse (D 1).
Der Weg der Kirche in Österreich von der Monarchie bis zur 2. Republik (D 2).
Die Öffnung und die Auseinandersetzung der Kirche mit der gegenwärtigen Welt im Zusammenhang mit dem II. Vatikanum; Erneuerungsbewegungen im kirchlichen Leben (D 1).
Die Stellung der Kirche in Österreich in neuester Zeit (D 1).
Die Änderung der materiellen Grundlagen für die Bewältigung der kirchlichen Aufgabenbereiche; Kirchenbeiträge (D 1).
Erweiterungsstoff:
Die Frage der Schule und des Religionsunterrichtes als Problemfeld zwischen Kirche und Staat (D 2).
Die politische Verantwortung des Christen im weltanschaulich neutralen Staat in konkreten Problemen der Gegenwart (D 1).
8.2 Lebenseinstellungen und Weltanschauungen der Gegenwart (A 2)
Kernstoff:
Lebenseinstellungen und ihre weltanschaulichen bzw. ideologischen Hintergründe (A 2).
Moderne Humanismen und Absolutismus im Vergleich zum Anspruch der biblischen Heilsbotschaft (A 4).
Pluralistische Denkweisen einer säkularisierten Gesellschaft in Auseinandersetzung mit der Wahrheit - Toleranz (E 4).
Motive und Ziele der Kritik an der Religion und an religiösen Vorstellungen und Praktiken (A 2).
Der Anspruch und Widerspruch neuer Religionen und Sekten (A 2).
Auseinandersetzung und Dialog mit dem Atheismus (A 4).
Erweiterungsstoff:
Geisteswissenschaftlich orientierte Weltdeutungen und Menschenbilder (A 4).
Naturwissenschaftlich orientierte Weltdeutungen und Weltbilder (A 4).
Politisch orientierte Weltdeutungen und Weltbilder (A 4).
Opfer ideologischen Denkens in Vergangenheit und Gegenwart (A 4).
Die neuzeitliche Religionskritik als Herausforderung des Glaubens, als Chance zur Läuterung und Reifung (A 4).
Christlicher Glaube als Bewahrung vor Ideologisierung (B 4).
Flucht aus der Realität in die Irrationalität (A 4).
Beachte auch den Erweiterungsstoff zu Themenfeld 7.4 „Innerweltliche und christliche Zukunftserwartungen” (7. Klasse).
ZEUGNISSE DES GLAUBENS
8.3 Altes Testament IV/1: Mensch - Welt - Gott nach Gen 1-11 (C 4) Kernstoff:
Die Frage nach Mensch - Welt - Gott als eine Frage aller Menschen, aller Zeiten, aller Kulturen (C 4/A 4).
Biblische Schöpfungserzählungen und naturwissenschaftliche Fragestellungen (Evolution, Weltentstehungstheorien) und Probleme des Menschen von heute (Ökologie) (A 3).
Grundaussagen der biblischen Urgeschichten, ihr unterschiedlicher „Sitz im Leben” und ihre Bedeutung für heute (C 4).
Erweiterungsstoff:
Die alttestamentlichen Antworten als wirkmächtige Gestaltungskräfte der abendländischen Kultur, Wissenschaft und Technik (D 2).
Vergleich wichtiger Aussagen des Alten Testamentes über den Menschen (zB Ps 8, Ps 18, Ps 50, Koh 3,1-8) mit den beiden Schöpfungserzählungen (C 4).
Vergleich von Gen 1-11 mit Offb (C 4).
Das Gottes-, Welt- und Menschenbild von Gen 1-3 im Vergleich mit einschlägigen Aussagen in den Paulusbriefen (C 4).
Gen 1-11 in der Kunst (D 4).
8.4 Altes Testament IV/2: Menschenweisheit - Gottesweisheit (C 2)
Kernstoff:
Überblick über das Alte Testament an Hand von immer wiederkehrenden Themen in Kunst, Literatur und kirchlichem Leben (C 2).
Exemplarische Kapitel aus der Weisheitsliteratur in ihrem religions- und zeitgeschichtlichen Kontext und mit ihrer Bedeutung für den Menschen von heute (C 2).
Erweiterungsstoff:
Der Zusammenhang von alt- und neutestamentlichen Hymnen (C 4).
Die Bedeutung der Psalmen für das Leben der Kirche und ihre Liturgie (E 3).
8.5 Neues Testament IV: Das Christuszeugnis der johanneischen und paulinischen Schriften (C 3)
Kernstoff:
Eigenart und Anliegen der johanneischen Schriften (C 3).
Exemplarische Texte aus dem Joh-Evangelium: „Ich bin” - Worte und Zeichenhandlungen (C 3).
Christusverkündigung in Hymnen und Bekenntnisformeln der paulinischen Schriften (C 3).
Erweiterungsstoff:
Auswirkungen der Apokalypse auf Literatur, Musik und darstellende Kunst (D 3).
Grundaussagen von Dei Verbum hinsichtlich des Schriftverständnisses (C 3).
Vergleich Johannes - Synoptiker; johanneische - paulinische Schriften (C 1).
Vergleich der Joh-Passion mit einer synoptischen Passion:
Das Menschen- und Weltverständnis der johanneischen und paulinischen Schriften (C 3).
8.6 Der Glaube an den einen und dreifaltigen Gott: Grundaussagen des Credo (B 4)
Kernstoff:
Grundaussagen des christlichen Credo (B 4).
Gotteserfahrung und Gottesbegegnung - Gabe und Aufgabe (B 1).
Erweiterungsstoff:
Das Credo als Bekenntnis- und Unterscheidungsformel gegen Häresien ( vergleiche Nicaenum , Constantinopolitanum I, Ephesinum, Chalcedonense) (B 2).
Das Problem des „filioque” als Streitpunkt zwischen römischer und griechischer Kirche (B 2).
Sprache des Glaubens, Sprache der Kirche, Versuche von Neuformulierungen als Kurzformeln des Glaubens (B 2).
Die Symbola der Kirche als Grundlage der Ökumene (B 4).
Glaubensformeln im Neuen Testament als christliche Kurzformeln ( vergleiche Mt 28,19 ; 1 Kor 15,1 ff. ; Briefanfänge und -schlüsse) (C 4).
Die Entstehung der Glaubensbekenntnisse (Apostolicum, Nicaeno-Konstantinopolitanum) als Zusammenfassung des Glaubens an den einen und dreifaltigen Gott (B 4).
Wichtige Glaubensformeln in der Liturgie (Kreuzzeichen, Taufgelübde, Doxologien, Apostolicum, Meßcredo) (B 2).
DIE VERANTWORTUNG DES CHRISTEN
8.7 Der Dialog mit den Weltreligionen (A 2)
Kernstoff:
Bedeutung der Religionen in der Gegenwart (A 2).
Der Dialog mit den Weltreligionen nach dem Verständnis von Vaticanum II (Nostra aetate) (D 4).
Der christliche Missionsauftrag und die Religionen der Welt (E 3/D 3).
Die Spannung zwischen dem Anspruch in den Religionen und dessen Verwirklichung in der Praxis (E 4).
Kirche und Judentum (E 2).
Erweiterungsstoff:
Überblick über das Gemeinsame und Trennende in den Weltreligionen: Vergleich von Gottes-, Menschen- und Weltbild (A 2).
Wege zum Heil, Tod und Vollendung, Ethik, Ritual und Institutionen im Vergleich der Weltreligionen (A 2).
Synkretistische Religionsformen, der gegenseitige Einfluß der verschiedenen Religionen und das Bemühen um je eigene Identität (A 3).
Symbole, Rituale, Mythen, Feste, heilige Orte, heilige Zeiten, religiöse Sprache als Elemente der Religionen (A 3).
Ursprung, Entstehung und Entwicklung der Stammes- und Naturreligionen (A 4).
Die Frage von Toleranz und Wahrheitsanspruch in den Religionen (E 2).
8.8 Inkulturation als Aufgabe der Kirche (D 2)
Kernstoff:
Inkulturation als Konsequenz der Inkarnation: Verpflichtung und Aufgabe der Kirche (D 4).
Das Bemühen der Kirche um Verwirklichung der Grundrechte und Grundwerte in der Gesellschaft (D 2).
Grundzüge christlicher Philosophie: Gottes-, Welt-, Menschbild (D 4).
Das Ringen um die Wahrheit: Erneuerungsbewegungen und Fehlentwicklungen in der Kirche (E 4).
Inkulturation als Kommunikationsvorgang - Beispiele aus der Gegenwart (D 2).
Erweiterungsstoff:
Feiergestaltung und Brauchtum in säkularisierter Umgebung (D 3).
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