Bundesgesetz über die Ausübung des ärztlichen Berufes und dieStandesvertretung der Ärzte (Ärztegesetz 1984 - ÄrzteG)
(2) Die Strafe nach Abs. 1 Z 3 darf im Falle eines Disziplinarvergehens nach § 95 Abs. 2 höchstens auf die Zeit von fünf Jahren verhängt werden. In den übrigen Fällen darf die Strafe nach Abs. 1 Z 3 höchstens für die Dauer eines Jahres, das erste Mal höchstens für die Dauer von drei Monaten verhängt werden. Bei Ärzten für Allgemeinmedizin, Fachärzten und approbierten Ärzten die ihren Beruf im Rahmen eines Dienstverhältnisses bei einer Gebietskörperschaft ausüben, bezieht sich die Untersagung der Berufsausübung nach Abs. 1 Z 3 nicht auf die Ausübung des ärztlichen Berufes im Zusammenhang mit den Dienstpflichten des Arztes.
(3) Die Disziplinarstrafen nach Abs. 1 Z 2 bis 4 können bedingt unter Festsetzung einer Bewährungsfrist von einem bis zu drei Jahren verhängt werden, wenn anzunehmen ist, daß ihre Androhung genügen werde, um den Beschuldigten von weiteren Disziplinarvergehen abzuhalten.
(4) Die Disziplinarstrafe nach Abs. 1 Z 4 ist zu verhängen, wenn der Beschuldigte den ärztlichen Beruf ausübt, obwohl über ihn die Disziplinarstrafe gemäß Abs. 1 Z 3 verhängt worden ist, sofern nicht nach den besonderen Umständen des Falles mit einer geringeren Strafe das Auslangen gefunden werden kann.
(5) Nach Verhängung der Disziplinarstrafe nach Abs. 1 Z 4 kann eine erneute Eintragung in die Ärzteliste erst erfolgen, wenn der ärztliche Beruf insgesamt fünf Jahre nicht ausgeübt worden ist. Wegen mangelnder Vertrauenswürdigkeit kann die erneute Eintragung auch nach Ablauf dieses Zeitraumes von der Österreichischen Ärztekammer verweigert werden (§ 11a Abs. 8).
(6) Jede in Rechtskraft erwachsene Disziplinarstrafe ist in ein vom Vorstand der Österreichischen Ärztekammer zu führendes Disziplinarregister einzutragen (§ 83 Abs. 5). Den Präsidenten der Ärztekammern in den Bundesländern sind Abschriften der Vormerkung, die Kammerangehörige ihrer Kammern betreffen, zu übermitteln. Von der Disziplinarstrafe nach Abs. 1 Z 3 und 4 sind die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde sowie das Amt der Landesregierung zu verständigen. Sofern es im Interesse der Wahrung des Ansehens der Österreichischen Ärzteschaft und der Einhaltung der Berufspflichten gelegen ist, kann im Disziplinarerkenntnis auf Veröffentlichung des gesamten Disziplinarerkenntnisses in den Mitteilungen der zuständigen Ärztekammer oder auch in der österreichischen Ärztezeitung erkannt werden.
(7) Der Disziplinarrat hat die Tilgung einer Disziplinarstrafe von Amts wegen zu verfügen, wenn die Verhängung der Strafe mindestens fünf Jahre zurückliegt und der Bestrafte innerhalb dieser Zeit keines neuerlichen Disziplinarvergehens schuldig erkannt worden ist.
(8) Der Bestrafte kann die Feststellung beantragen, daß seine Disziplinarstrafe getilgt ist. Dieser Antrag ist beim Disziplinarrat einzubringen, der darüber mit Beschluß zu entscheiden hat. Gegen den Beschluß des Disziplinarrates kann der Betroffene binnen zwei Wochen beim Disziplinarsenat Beschwerde erheben. § 98 Abs. 2 ist sinngemäß anzuwenden.
Zum Außerkrafttreten vgl. § 214, BGBl. I Nr. 169/1998.
§ 101a. (1) Wird ein Arzt nach Verhängung einer bedingten Strafnachsicht (Abs. 2) eines weiteren Disziplinarvergehens schuldig erkannt, das er vor Ablauf der Probezeit begangen hat, so ist die bedingte Strafnachsicht zu widerrufen, soweit das in Anbetracht der neu ausgesprochenen Disziplinarstrafe zusätzlich zu dieser geboten erscheint, um den Beschuldigten von weiteren Disziplinarvergehen abzuhalten. Wird die bedingte Strafnachsicht nicht widerrufen, so kann die Probezeit bis auf höchstens fünf Jahre verlängert werden. Über den Widerruf der bedingten Strafnachsicht oder die Verlängerung der Probezeit ist im Erkenntnis wegen des neuen Disziplinarvergehens oder nach Anhörung des Arztes durch Beschluß zu entscheiden.
(2) Wird eine bedingte Strafnachsicht nicht widerrufen, so gilt die Strafe mit Ablauf der Probezeit als endgültig nachgesehen. Die §§ 49, 55 und 56 des Strafgesetzbuches, BGBl. Nr. 60/1974, gelten sinngemäß. Zeiten, in denen der ärztliche Beruf nicht ausgeübt worden ist, werden in die Probezeit nicht eingerechnet.
§ 102. (1) Die vom Disziplinarrat bzw. vom Disziplinarsenat festgesetzten Kosten sind im Falle eines Schuldspruches vom Bestraften, im Falle eines Freispruches von der Österreichischen Ärztekammer zu tragen. Die Kosten sind unter Berücksichtigung der für das Verfahren aufgewendeten Barbeträge und der besonderen Verhältnisse des Falles, bei einem Schuldspruch unter Bedachtnahme auf die Vermögensverhältnisse des Beschuldigten nach freiem Ermessen festzusetzen.
(2) Die verhängten Geldstrafen sowie die vom Bestraften zu tragenden Kosten des Disziplinarverfahrens können nach dem VVG 1950 eingebracht werden.
(3) Die Kanzleigeschäfte des Disziplinarrates und des Disziplinarsenates sind von der Österreichischen Ärztekammer zu führen. Die Kosten für diese Tätigkeit sind, sofern in diesem Bundesgesetz nicht anders bestimmt ist, von der Österreichischen Ärztekammer zu tragen.
Zum Außerkrafttreten vgl. § 214, BGBl. I Nr. 169/1998.
§ 102. (1) Im Falle eines Schuldspruches hat der Disziplinarbeschuldigte auch die Kosten des Verfahrens zu tragen. Die Kosten sind unter Berücksichtigung des Verfahrensaufwandes und der besonderen Verhältnisse des Falles unter Bedachtnahme auf die Vermögensverhältnisse des Beschuldigten vom Disziplinarrat bzw. Disziplinarsenat nach freiem Ermessen festzusetzen.
(2) Die verhängten Geldstrafen sowie die vom Bestraften zu tragenden Kosten des Disziplinarverfahrens fließen der Österreichischen Ärztekammer zu und können nach dem Verwaltungsvollstreckungsgesetz 1991 eingebracht werden.
(3) Die Kanzleigeschäfte des Disziplinarrates und des Disziplinarsenates sind von der Österreichischen Ärztekammer zu führen. Die Kosten für diese Tätigkeit sind, sofern in diesem Bundesgesetz nicht anders bestimmt ist, von der Österreichischen Ärztekammer zu tragen.
Zum Außerkrafttreten vgl. § 214, BGBl. I Nr. 169/1998.
Ordnungsstrafen
§ 103. (1) Der Vorstand der Österreichischen Ärztekammer kann gegen Kammerangehörige der Ärztekammern in den Bundesländern wegen Vernachlässigung der ihnen gegenüber der Österreichischen Ärztekammer obliegenden Pflichten Ordnungsstrafen bis zur Höhe von 20 000 S verhängen. Die Strafgelder fließen der Österreichischen Ärztekammer zu.
(2) Das gleiche Recht steht den Vorsitzenden einer Disziplinarkommission und des Disziplinarsenates zu.
(3) Vor der Verhängung der Ordnungsstrafe ist dem Betroffenen gemäß § 45 AVG 1950 Gelegenheit zu geben, sich schriftlich oder mündlich zu rechtfertigen.
(4) Gegen die Verhängung einer Ordnungsstrafe kann der Betroffene beim Disziplinarsenat binnen zwei Wochen schriftlich Berufung erheben. Die Berufung muß begründet sein. Der Disziplinarsenat entscheidet endgültig. Der Vollzug der Ordnungsstrafe ist bis zur Entscheidung des Disziplinarsenates auszusetzen.
Abkürzung
ÄrzteG
C. Aufsichtsrecht
(BGBl. Nr. 50/1964, Art. I Z 22)
§ 104. (1) Die Ärztekammern in den Bundesländern unterstehen der Aufsicht der örtlich zuständigen Landesregierung. Die Österreichische Ärztekammer untersteht der Aufsicht des Bundesministers für Gesundheit und Umweltschutz.
(2) Die von den Ärztekammern in den Bundesländern beschlossenen Satzungen, Geschäftsordnungen, Dienst-, Bezugs- und Pensionsordnungen, die Jahresvoranschläge, die Rechnungsabschlüsse sowie die Umlagen- und Beitragsordnungen bedürfen für ihre Wirksamkeit der Genehmigung der örtlich zuständigen Landesregierung. Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn die zu genehmigenden Akte diesem Bundesgesetz nicht widersprechen. Die genehmigten Akte sind in den Mitteilungen der Ärztekammern unter Angabe des Zeitpunktes ihres Inkrafttretens kundzumachen; sie werden unbeschadet der Abs. 4 und 5 mit dem Datum der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde wirksam. Die Genehmigung gilt als erteilt, wenn die Aufsichtsbehörde nicht innerhalb von drei Monaten nach Einlangen des Beschlusses hierüber entscheidet.
(3) Die von der Österreichischen Ärztekammer beschlossene Satzung, Geschäftsordnung, Dienst-, Bezugs- und Pensionsordnung, die Umlagen- und Beitragsordnung, ferner der Jahresvoranschlag sowie der Rechnungsabschluß bedürfen für ihre Wirksamkeit der Genehmigung des Bundesministers für Gesundheit und Umweltschutz. Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn die zu genehmigenden Akte diesem Bundesgesetz nicht widersprechen. Die genehmigten Akte sind in der Österreichischen Ärztezeitung kundzumachen; sie werden unbeschadet der Abs. 4 und 5 mit dem Datum der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde wirksam. Die Genehmigung gilt als erteilt, wenn die Aufsichtsbehörde nicht innerhalb von drei Monaten nach Einlangen des Beschlusses hierüber entscheidet.
(4) Als Zeitpunkt für die Wirksamkeit der von den Ärztekammern erlassenen Umlagenordnungen und der Festsetzung des Beitrages für einen gemeinsamen Wohlfahrtsfonds bei der Österreichischen Ärztekammer (§ 94) gilt ungeachtet des Zeitpunktes der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde jedenfalls der 1. Jänner des Kalenderjahres, für welches die Umlagenordnung erlassen bzw. der Beitrag festgesetzt wurde.
(5) Änderungen der Beitragsordnung oder der Satzung des Wohlfahrtsfonds treten ohne Rücksicht auf den Zeitpunkt der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde im Hinblick auf die damit verbundenen geänderten Beitrags- und Leistungsverpflichtungen mit dem von der Vollversammlung bestimmten Zeitpunkt, der jedoch nicht vor dem 1. Jänner des vorangegangenen Kalenderjahres liegen darf, in Kraft.
(6) Der Genehmigung des Bundesministers für Gesundheit und Umweltschutz bedarf die Bestellung
der beiden weiteren ärztlichen Mitglieder der Disziplinarkommission und deren Stellvertreter (§ 96 Abs. 3);
des Disziplinaranwaltes und seiner Stellvertreter beim Disziplinarrat (§ 97);
der beiden weiteren Beisitzer aus dem Stand der Ärzte beim Disziplinarsenat und ihrer Stellvertreter (§ 98 Abs. 3).
Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn die Bestellung diesem Bundesgesetz nicht widerspricht.
(7) Beschlüsse der Organe der Ärztekammern in den Bundesländern bzw. der Österreichischen Ärztekammer, die gegen dieses Bundesgesetz verstoßen, sind von der zuständigen Aufsichtsbehörde aufzuheben.
(8) Die Organe der Ärztekammern in den Bundesländern sowie die Organe der Österreichischen Ärztekammer sind von der zuständigen Aufsichtsbehörde ihres Amtes zu entheben, wenn sie ihre Befugnisse überschreiten, ihre Aufgaben vernachlässigen oder wenn sie beschlußunfähig werden. Im letzteren Fall hat die Landesregierung für die Ärztekammer bzw. der Bundesminister für Gesundheit und Umweltschutz für die Österreichische Ärztekammer einen Regierungskommissär zu ernennen, der die Geschäfte weiterzuführen und umgehend Neuwahlen anzuordnen hat. Der Regierungskommissär ist aus dem Kreis der Beamten der Aufsichtsbehörde zu bestellen. Ihm ist ein zweigliedriger Beirat aus dem Kreis der Kammerangehörigen zur Seite zu stellen. Die aus der Bestellung eines Regierungskommissärs einem Bundesland bzw. dem Bund erwachsenden Kosten sind von der betreffenden Ärztekammer bzw. von der Österreichischen Ärztekammer zu tragen.
(BGBl. Nr. 229/1969, Art. I Z 21)
Abkürzung
ÄrzteG
C. Aufsichtsrecht
§ 104. (1) Die Ärztekammern in den Bundesländern unterstehen der Aufsicht der örtlich zuständigen Landesregierung. Die Österreichische Ärztekammer untersteht der Aufsicht des Bundesministers für Gesundheit und Umweltschutz.
(2) Die von den Ärztekammern in den Bundesländern beschlossenen Satzungen, Geschäftsordnungen, Dienst-, Bezugs- und Pensionsordnungen, die Jahresvoranschläge, die Rechnungsabschlüsse sowie die Umlagen- und Beitragsordnungen bedürfen für ihre Wirksamkeit der Genehmigung der örtlich zuständigen Landesregierung. Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn die zu genehmigenden Akte diesem Bundesgesetz nicht widersprechen. Die genehmigten Akte sind in den Mitteilungen der Ärztekammern unter Angabe des Zeitpunktes ihres Inkrafttretens kundzumachen; sie werden unbeschadet der Abs. 4 und 5 mit dem Datum der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde wirksam. Die Genehmigung gilt als erteilt, wenn die Aufsichtsbehörde nicht innerhalb von drei Monaten nach Einlangen des Beschlusses hierüber entscheidet.
(3) Die von der Österreichischen Ärztekammer beschlossene Satzung, Geschäftsordnung, Dienst-, Bezugs- und Pensionsordnung, die Umlagen- und Beitragsordnung, ferner der Jahresvoranschlag sowie der Rechnungsabschluß bedürfen für ihre Wirksamkeit der Genehmigung des Bundesministers für Gesundheit und Umweltschutz. Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn die zu genehmigenden Akte diesem Bundesgesetz nicht widersprechen. Die genehmigten Akte sind in der Österreichischen Ärztezeitung kundzumachen; sie werden unbeschadet der Abs. 4 und 5 mit dem Datum der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde wirksam. Die Genehmigung gilt als erteilt, wenn die Aufsichtsbehörde nicht innerhalb von drei Monaten nach Einlangen des Beschlusses hierüber entscheidet.
(4) Als Zeitpunkt für die Wirksamkeit der von den Ärztekammern erlassenen Umlagenordnungen und der Festsetzung des Beitrages für einen gemeinsamen Wohlfahrtsfonds bei der Österreichischen Ärztekammer (§ 94) gilt ungeachtet des Zeitpunktes der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde jedenfalls der 1. Jänner des Kalenderjahres, für welches die Umlagenordnung erlassen bzw. der Beitrag festgesetzt wurde.
(5) Änderungen der Beitragsordnung oder der Satzung des Wohlfahrtsfonds treten ohne Rücksicht auf den Zeitpunkt der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde im Hinblick auf die damit verbundenen geänderten Beitrags- und Leistungsverpflichtungen mit dem von der Vollversammlung bestimmten Zeitpunkt, der jedoch nicht vor dem 1. Jänner des vorangegangenen Kalenderjahres liegen darf, in Kraft.
(6) Der Genehmigung des Bundesministers für Gesundheit und Umweltschutz bedarf die Bestellung
der beiden weiteren ärztlichen Mitglieder der Disziplinarkommission und deren Stellvertreter (§ 96 Abs. 3);
des Disziplinaranwaltes und seiner Stellvertreter beim Disziplinarrat (§ 97);
der beiden weiteren Beisitzer aus dem Stand der Ärzte beim Disziplinarsenat und ihrer Stellvertreter (§ 98 Abs. 3).
Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn die Bestellung diesem Bundesgesetz nicht widerspricht.
(7) Beschlüsse der Organe der Ärztekammern in den Bundesländern bzw. der Österreichischen Ärztekammer, die gegen bestehende Vorschriften verstoßen, sind von der zuständigen Aufsichtsbehörde aufzuheben. Die Ärztekammern in den Bundesländern und die Österreichische Ärztekammer haben auf Verlangen der zuständigen Aufsichtsbehörde die von ihr bezeichneten Beschlüsse vorzulegen.
(8) Die Organe der Ärztekammern in den Bundesländern sowie die Organe der Österreichischen Ärztekammer sind von der zuständigen Aufsichtsbehörde ihres Amtes zu entheben, wenn sie ihre Befugnisse überschreiten, ihre Aufgaben vernachlässigen oder wenn sie beschlußunfähig werden. Im letzteren Fall hat die Landesregierung für die Ärztekammer bzw. der Bundesminister für Gesundheit und Umweltschutz für die Österreichische Ärztekammer einen Regierungskommissär zu ernennen, der die Geschäfte weiterzuführen und umgehend Neuwahlen anzuordnen hat. Der Regierungskommissär ist aus dem Kreis der Beamten der Aufsichtsbehörde zu bestellen. Ihm ist ein zweigliedriger Beirat aus dem Kreis der Kammerangehörigen zur Seite zu stellen. Die aus der Bestellung eines Regierungskommissärs einem Bundesland bzw. dem Bund erwachsenden Kosten sind von der betreffenden Ärztekammer bzw. von der Österreichischen Ärztekammer zu tragen.
Abkürzung
ÄrzteG
Zum Außerkrafttreten vgl. § 214, BGBl. I Nr. 169/1998.
C. Aufsichtsrecht
§ 104. (1) Die Ärztekammern in den Bundesländern unterstehen der Aufsicht der örtlich zuständigen Landesregierung. Die Österreichische Ärztekammer untersteht der Aufsicht des Bundesministers für Gesundheit und Umweltschutz.
(2) Die von den Ärztekammern in den Bundesländern beschlossenen Satzungen, Geschäftsordnungen, Dienst-, Bezugs- und Pensionsordnungen, die Jahresvoranschläge, die Rechnungsabschlüsse sowie die Umlagen- und Beitragsordnungen bedürfen für ihre Wirksamkeit der Genehmigung der örtlich zuständigen Landesregierung. Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn die zu genehmigenden Akte diesem Bundesgesetz nicht widersprechen. Die genehmigten Akte sind in den Mitteilungen der Ärztekammern unter Angabe des Zeitpunktes ihres Inkrafttretens kundzumachen; sie werden unbeschadet der Abs. 4 und 5 mit dem Datum der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde wirksam. Die Genehmigung gilt als erteilt, wenn die Aufsichtsbehörde nicht innerhalb von drei Monaten nach Einlangen des Beschlusses hierüber entscheidet.
(3) Die von der Österreichischen Ärztekammer beschlossene Satzung, Geschäftsordnung, Dienst-, Bezugs- und Pensionsordnung, die Umlagen- und Beitragsordnung, ferner der Jahresvoranschlag sowie der Rechnungsabschluß bedürfen für ihre Wirksamkeit der Genehmigung des Bundesministers für Gesundheit und Konsumentenschutz. Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn die zu genehmigenden Akte diesem Bundesgesetz nicht widersprechen. Die Genehmigung ist in der Österreichischen Ärztezeitung kundzumachen. Die genehmigten Akte werden unbeschadet des Abs. 4 und 5 mit dem Datum der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde wirksam. Die Genehmigung gilt als erteilt, wenn die Aufsichtsbehörde nicht innerhalb von drei Monaten nach dem Einlangen des Beschlusses hierüber entscheidet.
(4) Als Zeitpunkt für die Wirksamkeit der von den Ärztekammern erlassenen Umlagenordnungen und der Festsetzung des Beitrages für einen gemeinsamen Wohlfahrtsfonds bei der Österreichischen Ärztekammer (§ 94) gilt ungeachtet des Zeitpunktes der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde jedenfalls der 1. Jänner des Kalenderjahres, für welches die Umlagenordnung erlassen bzw. der Beitrag festgesetzt wurde.
(5) Änderungen der Beitragsordnung oder der Satzung des Wohlfahrtsfonds treten ohne Rücksicht auf den Zeitpunkt der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde im Hinblick auf die damit verbundenen geänderten Beitrags- und Leistungsverpflichtungen mit dem von der Vollversammlung bestimmten Zeitpunkt, der jedoch nicht vor dem 1. Jänner des vorangegangenen Kalenderjahres liegen darf, in Kraft.
(6) Der Genehmigung des Bundesministers für Gesundheit und Umweltschutz bedarf die Bestellung
der beiden weiteren ärztlichen Mitglieder der Disziplinarkommission und deren Stellvertreter (§ 96 Abs. 3);
des Disziplinaranwaltes und seiner Stellvertreter beim Disziplinarrat (§ 97);
der beiden weiteren Beisitzer aus dem Stand der Ärzte beim Disziplinarsenat und ihrer Stellvertreter (§ 98 Abs. 4).
Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn die Bestellung diesem Bundesgesetz nicht widerspricht.
(7) Beschlüsse der Organe der Ärztekammern in den Bundesländern bzw. der Österreichischen Ärztekammer, die gegen bestehende Vorschriften verstoßen, sind von der zuständigen Aufsichtsbehörde aufzuheben. Die Ärztekammern in den Bundesländern und die Österreichische Ärztekammer haben auf Verlangen der zuständigen Aufsichtsbehörde die von ihr bezeichneten Beschlüsse vorzulegen.
(8) Die Organe der Ärztekammern in den Bundesländern sowie die Organe der Österreichischen Ärztekammer sind von der zuständigen Aufsichtsbehörde ihres Amtes zu entheben, wenn sie ihre Befugnisse überschreiten, ihre Aufgaben vernachlässigen oder wenn sie beschlußunfähig werden. Im letzteren Fall hat die Landesregierung für die Ärztekammer bzw. der Bundesminister für Gesundheit und Umweltschutz für die Österreichische Ärztekammer einen Regierungskommissär zu ernennen, der die Geschäfte weiterzuführen und umgehend Neuwahlen anzuordnen hat. Der Regierungskommissär ist aus dem Kreis der Beamten der Aufsichtsbehörde zu bestellen. Ihm ist ein zweigliedriger Beirat aus dem Kreis der Kammerangehörigen zur Seite zu stellen. Die aus der Bestellung eines Regierungskommissärs einem Bundesland bzw. dem Bund erwachsenden Kosten sind von der betreffenden Ärztekammer bzw. von der Österreichischen Ärztekammer zu tragen.
(9) Jeder ordentliche Kammerangehörige ist berechtigt, im Wege seiner Landesärztekammer Einsicht in die im Abs. 3 genannten Akten zu nehmen oder gegen Kostenersatz Kopien zu erhalten.
Abkürzung
ÄrzteG
zum Außerkrafttreten vgl. § 214, BGBl. I Nr. 169/1998
III. HAUPTSTÜCK
Sozialrechtliche Bestimmungen
§ 105. (Grundsatzbestimmung) (1) Den in Berufsausbildung stehenden Ärzten (§ 2 Abs. 3) ist für ihre Tätigkeit ein angemessenes Entgelt zu entrichten. Die von der ausbildenden Anstalt gewährte freie oder teilfreie Station kann auf das Entgelt angerechnet werden.
(2) (Grundsatzbestimmung) In als Ausbildungsstätten zum praktischen Arzt anerkannten allgemeinen Krankenanstalten - ausgenommen Universitätskliniken - und in Sonderkrankenanstalten hinsichtlich der Bereiche, für die sie als Ausbildungsstätten zum praktischen Arzt auf den im § 4 Abs. 2 genannten Gebieten anerkannt sind, ist auf je 15 systemisierte Betten mindestens ein in Ausbildung zum praktischen Arzt stehender Arzt zu beschäftigen; mehrere Krankenanstalten desselben Rechtsträgers gelten für diese Berechnung als Einheit.
(3) (Grundsatzbestimmung) Auf die Zahl der gemäß Abs. 2 zu beschäftigenden in Ausbildung zum praktischen Arzt stehenden Ärzte können in Ausbildung zum Facharzt stehende Ärzte angerechnet werden, sofern sie auf Ausbildungsstellen beschäftigt werden, die wegen des dringenden Bedarfes an Fachärzten der betreffenden Sonderfächer nach dem 31. Dezember 1987 geschaffen werden; diese Sonderfächer sind von der Landesregierung durch Verordnung zu bestimmen. In Ausbildung zum Facharzt eines solchen Sonderfaches stehende Ärzte können auch während der Absolvierung der erforderlichen Ausbildung in den hiefür einschlägigen Nebenfächern entsprechend angerechnet werden.
Zum Außerkrafttreten vgl. § 214, BGBl. I Nr. 169/1998.
§ 105a. (1) Distrikts-, Gemeinde-, Kreis- und Sprengelärzte sind verpflichtet, als nichtamtliche Sachverständige Untersuchungen zwecks Ausstellung einer Bescheinigung gemäß § 8 Unterbringungsgesetz, BGBl. Nr. 155/1990, vorzunehmen, wenn hiefür ein anderer im öffentlichen Sanitätsdienst stehender Arzt oder ein Polizeiarzt nicht zur Verfügung steht.
(2) Distrikts-, Gemeinde-, Kreis- und Sprengelärzten, die für eine Tätigkeit gemäß Abs. 1 herangezogen werden, gebührt hiefür eine pauschale Abgeltung in der Höhe von 1 200 Schilling zuzüglich der allfälligen Abgeltung der Kosten für die Benützung eines eigenen Kraftfahrzeuges in der nach der Reisegebührenvorschrift für Bundesbeamte hiefür vorgesehenen Vergütung sowie der zu entrichtenden Umsatzsteuer; sie ist gesondert an- und zuzusprechen.
(3) Der Anspruch nach Abs. 2 ist binnen acht Wochen mündlich oder schriftlich bei der Bezirksverwaltungsbehörde geltend zu machen, in deren örtlichem Zuständigkeitsbereich die Untersuchung zur Ausstellung einer Bescheinigung gemäß § 8 des Unterbringungsgesetzes erfolgte. Die Auszahlung der Entschädigung ist kostenfrei.
(4) Gegen die Festsetzung der Entschädigung durch die im Abs. 3 genannte Behörde ist die Berufung an den Landeshauptmann zulässig. Eine weitere Berufung ist unzulässig.
§ 106. (1) § 105 gilt als Grundsatzbestimmung im Sinne des Art. 12 Abs. 1 Z 1 B-VG. Er tritt in jedem Bundesland gleichzeitig mit den in dem betreffenden Bundesland erlassenen Ausführungsgesetzen in Kraft.
(2) Die Ausführungsgesetze der Bundesländer sind binnen sechs Monaten zu erlassen (Art. 15 Abs. 6 B-VG).
Zum Außerkrafttreten vgl. § 214, BGBl. I Nr. 169/1998.
§ 106. Die Ausführungsgesetze der Bundesländer zu § 105 sind binnen sechs Monaten zu erlassen (Art. 15 Abs. 6 B-VG).
Zum Außerkrafttreten vgl. § 214, BGBl. I Nr. 169/1998.
IV. HAUPTSTÜCK
Schlußbestimmungen
§ 107. Der Schriftwechsel der Ärztekammern und der Österreichischen Ärztekammer mit den öffentlichen Behörden und Ämtern ist von den Stempel- und Rechtsgebühren befreit.
Zum Außerkrafttreten vgl. § 214, BGBl. I Nr. 169/1998.
§ 107a. Soweit dieses Bundesgesetz auf andere Bundesgesetze verweist, sind diese in ihrer jeweils geltenden Fassung anzuwenden.
Strafbestimmungen
§ 108. (1) Wer eine im § 1 Abs. 2 und 3 umschriebene Tätigkeit ausübt, ohne hiezu nach diesem Bundesgesetz oder nach anderen gesetzlichen Vorschriften berechtigt zu sein, begeht, sofern die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet, eine Verwaltungsübertretung und ist mit Geldstrafe bis zu 50 000 S zu bestrafen. Der Versuch ist strafbar.
(2) Wer durch Handlungen oder Unterlassungen den im § 2 Abs. 1 und 3, § 3, § 11 Abs. 2 und 8, § 13 Abs. 2, § 16 Abs. 5 dritter Satz, § 18 Abs. 2, 3, 4 und 6, § 19 Abs. 3, § 20, § 20a Abs. 1, § 21, § 22 Abs. 1, § 25, § 26 Abs. 1, § 28, § 29 Abs. 1, § 33 zweiter Satz oder § 36
enthaltenen Anordnungen und Verboten zuwiderhandelt, macht sich, sofern die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet, einer Verwaltungsübertretung schuldig und ist mit Geldstrafe bis zu 30 000 S zu bestrafen. Der Versuch ist strafbar.
(3) Wer den Anordnungen zuwiderhandelt, die in den auf Grund dieses Bundesgesetzes erlassenen Verordnungen enthalten sind, begeht, sofern die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet, eine Verwaltungsübertretung und ist mit Geldstrafe bis zu 30 000 S zu bestrafen. Der Versuch ist strafbar.
Strafbestimmungen
§ 108. (1) Wer eine im § 1 Abs. 2 und 3 umschriebene Tätigkeit ausübt, ohne hiezu nach diesem Bundesgesetz oder nach anderen gesetzlichen Vorschriften berechtigt zu sein, begeht, sofern die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet, eine Verwaltungsübertretung und ist mit Geldstrafe bis zu 50 000 S zu bestrafen. Der Versuch ist strafbar.
(2) Wer durch Handlungen oder Unterlassungen den im § 2 Abs. 1 und 3, § 3d Abs. 1 bis 3, § 11a Abs. 2, § 11c Abs. 1, § 13 Abs. 2, § 16 Abs. 5 dritter Satz, § 16a Abs. 3, § 17 Abs. 3, § 18 Abs. 2, 3, 4 und 6, § 18a Abs. 1 und 4, § 19 Abs. 3 und 4, § 20, § 20a Abs. 1, § 21, § 22 Abs. 1 bis 6, § 22a, § 25, § 26 Abs. 1, § 28, § 29 Abs. 1 oder § 36
enthaltenen Anordnungen und Verboten zuwiderhandelt, begeht, sofern die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet, eine Verwaltungsübertretung und ist mit Geldstrafe bis zu 30 000 S zu bestrafen. Der Versuch ist strafbar.
(3) Wer den Anordnungen zuwiderhandelt, die in den auf Grund dieses Bundesgesetzes erlassenen Verordnungen enthalten sind, begeht, sofern die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet, eine Verwaltungsübertretung und ist mit Geldstrafe bis zu 30 000 S zu bestrafen. Der Versuch ist strafbar.
Zum Außerkrafttreten vgl. § 214, BGBl. I Nr. 169/1998.
Strafbestimmungen
§ 108. (1) Wer eine im § 1 Abs. 2 und 3 umschriebene Tätigkeit ausübt, ohne hiezu nach diesem Bundesgesetz oder nach anderen gesetzlichen Vorschriften berechtigt zu sein, begeht, sofern die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet, eine Verwaltungsübertretung und ist mit Geldstrafe bis zu 50 000 S zu bestrafen. Der Versuch ist strafbar.
(2) Sofern aus der Tat (Abs. 1) eine schwerwiegende Gefahr für Leib, Leben oder Gesundheit einer Person entstanden ist oder der Täter bereits zweimal wegen unbefugter ärztlicher Tätigkeit bestraft worden ist, ist der Täter mit Geldstrafe bis zu 300 000 S zu bestrafen.
(3) Wer durch Handlungen oder Unterlassungen den im § 2 Abs. 1 oder 3, § 3d Abs. 1 bis 3, § 7 Abs. 3, § 11a Abs. 2 oder Abs. 7 zweiter Satz, § 11c Abs. 1, § 13 Abs. 2, § 16 Abs. 6 oder 8, § 16 Abs. 10, § 16a Abs. 3, § 16b Abs. 4, § 18 Abs. 2, 3, 4 oder 6, § 18a, § 19 Abs. 3 oder 4, § 20, § 20a Abs. 1, § 21, § 22 Abs. 1 bis 6, § 22a, § 23 Abs. 2, § 24 Abs. 1 oder 3, § 25 Abs. 1 bis 3, § 26 Abs. 1, § 27, § 28, § 29 Abs. 1, § 30 Abs. 1, § 36 oder § 55
enthaltenen Anordnungen oder Verboten zuwiderhandelt, begeht, sofern die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet, eine Verwaltungsübertretung und ist mit Geldstrafe bis zu 30 000 S zu bestrafen. Der Versuch ist strafbar.
(4) Wer den Anordnungen zuwiderhandelt, die in den auf Grund dieses Bundesgesetzes erlassenen Verordnungen enthalten sind, begeht, sofern die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet, eine Verwaltungsübertretung und ist mit Geldstrafe bis zu 30 000 S zu bestrafen. Der Versuch ist strafbar.
§ 108a. § 2 Abs. 6, § 22 Abs. 3 und der Entfall von § 22 Abs. 4, 4a und 5 treten mit 1. September 1997 in Kraft.
Zum Außerkrafttreten vgl. § 214, BGBl. I Nr. 169/1998.
§ 108a. (1) § 2 Abs. 6, § 22 Abs. 3 und der Entfall von § 22 Abs. 4, 4a und 5 treten mit 1. September 1997 in Kraft.
(2) Der § 61 Abs. 3 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 30/1998 tritt mit 1. Jänner 1998 in Kraft.
Abkürzung
ÄrzteG
§ 109. (1) Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist
hinsichtlich des § 22 Abs. 6 und 7 der Bundesminister für Wissenschaft und Forschung im Einvernehmen mit dem Bundeskanzler,
im übrigen der Bundeskanzler,
hinsichtlich der Anerkennung von Universitätskliniken bzw. Universitätsinstituten als Ausbildungsstätten sowie der Rücknahme oder Einschränkung solcher Anerkennungen (§§ 6 Abs. 1 und 7, 6a Abs. 1 und 8, 6b Abs. 1 und 8, 6c Abs. 1 und 6 sowie 6d Abs. 1 und 6) im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Wissenschaft und Forschung,
hinsichtlich des § 15 Abs. 2 im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Arbeit und Soziales
betraut.
(2) Mit der Vollziehung aller Angelegenheiten, die gemäß Art. 11 Abs. 1 Z 2 B-VG und Art. 12 Abs. 1 Z 1 B-VG in die Kompetenz der Länder fallen, ist die zuständige Landesregierung betraut.
(3) Hinsichtlich der §§ 105 und 106 ist der Bundesminister für Gesundheit und Umweltschutz mit der Wahrnehmung der Rechte des Bundes gemäß Art. 15 Abs. 6 B-VG betraut.
Abkürzung
ÄrzteG
Zum Außerkrafttreten vgl. § 214, BGBl. I Nr. 169/1998.
§ 109. (1) Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist
hinsichtlich des § 22 Abs. 6 und 7 der Bundesminister für Wissenschaft und Forschung im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Gesundheit, Sport und Konsumentenschutz,
im übrigen der Bundesminister für Gesundheit, Sport und Konsumentenschutz,
hinsichtlich der Anerkennung von Universitätskliniken bzw. Universitätsinstituten als Ausbildungsstätten sowie der Rücknahme oder Einschränkung solcher Anerkennungen (§§ 6 Abs. 1 und 9, 6a Abs. 1 und 10, 6b Abs. 1 und 9) im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Wissenschaft und Forschung,
hinsichtlich der §§ 6 Abs. 7 erster Satz, 6a Abs. 8, 6b Abs. 8, 7 Abs. 4 und 7a Abs. 7 und 15 Abs. 2 im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Arbeit und Soziales betraut.
(2) Mit der Vollziehung aller Angelegenheiten, die gemäß Art. 11 Abs. 1 Z 2 B-VG und Art. 12 Abs. 1 Z 1 B-VG in die Kompetenz der Länder fallen, ist die zuständige Landesregierung betraut.
(3) Hinsichtlich der §§ 105 und 106 ist der Bundesminister für Gesundheit, Sport und Konsumentenschutz mit der Wahrnehmung der Rechte des Bundes gemäß Art. 15 Abs. 6 B-VG betraut.
Anlage 1
```
```
(zu § 3a)
Belgien:
Dänemark:
Deutschland:
das von den zuständigen Behörden ausgestellte Zeugnis über die ärztliche Staatsprüfung und das Zeugnis über die Vorbereitungszeit als Medizinalassistent, soweit nach den deutschen Rechtsvorschriften eine solche noch für den Abschluß der ärztlichen Ausbildung vorgesehen ist;
das von den zuständigen Behörden nach dem 30. Juni 1988 ausgestellte Zeugnis über die ärztliche Staatsprüfung und die Bescheinigung über die Ableistung der Tätigkeit als Arzt im Praktikum;
Griechenland:
Spanien:
Frankreich:
„Diplome d'Etat de docteur en medecine'' (staatliches Diplom eines Doktors der Medizin), ausgestellt von der medizinischen oder medizinisch-pharmazeutischen Fakultät einer Universität oder von einer Universität;
„Diplome d'universite de docteur en medecine'' (Universitätsdiplom eines Doktors der Medizin), soweit dieses den gleichen Ausbildungsgang nachweist, wie er für das staatliche Diplom eines Doktors der Medizin vorgeschrieben ist;
Irland:
Italien:
Luxemburg:
Niederlande:
Portugal:
Vereinigtes Königreich:
Finnland:
Island:
Liechtenstein:
Norwegen:
Schweden:
Zum Außerkrafttreten vgl. § 214, BGBl. I Nr. 169/1998.
Anlage 1
```
```
(zu § 3a)
Belgien:
Dänemark:
Deutschland:
das von den zuständigen Behörden ausgestellte Zeugnis über die ärztliche Staatsprüfung und das Zeugnis über die Vorbereitungszeit als Medizinalassistent, soweit nach den deutschen Rechtsvorschriften eine solche noch für den Abschluß der ärztlichen Ausbildung vorgesehen ist;
das von den zuständigen Behörden nach dem 30. Juni 1988 ausgestellte Zeugnis über die ärztliche Staatsprüfung und die Bescheinigung über die Ableistung der Tätigkeit als Arzt im Praktikum;
Griechenland:
Spanien:
Frankreich:
„Diplome d'Etat de docteur en medecine'' (staatliches Diplom eines Doktors der Medizin), ausgestellt von der medizinischen oder medizinisch-pharmazeutischen Fakultät einer Universität oder von einer Universität;
„Diplome d'universite de docteur en medecine'' (Universitätsdiplom eines Doktors der Medizin), soweit dieses den gleichen Ausbildungsgang nachweist, wie er für das staatliche Diplom eines Doktors der Medizin vorgeschrieben ist;
Irland:
Italien:
Luxemburg:
Niederlande:
Portugal:
Vereinigtes Königreich:
Finnland:
Island:
Liechtenstein:
Norwegen:
Schweden:
Zum Außerkrafttreten vgl. § 214, BGBl. I Nr. 169/1998.
Anlage 2
```
```
(zu §§ 3b und 3c)
Belgien
„Titre d'agregation en qualite de medicin specialiste - erkenningstitel van geneesheer specialist'' (Zeugnis über die Zulassung als Facharzt), ausgestellt von dem Minister, in dessen Zuständigkeitsbereich das Gesundheitswesen fällt;
Dänemark
„Bevis for tilladelse til at betegne sig som speciallaege'' (Bescheinigung, wonach die Berufsbezeichnung eines Facharztes geführt werden darf), ausgestellt von der Gesundheitsbehörde;
Deutschland
Die von den Landesärztekammern erteilte fachärztliche Anerkennung;
Griechenland
„Titlos Iatrikis eidikotitas'' (Facharztdiplom), ausgestellt von
den „Nomarchies'' (Präfekturen);
Spanien
„Titulo de Especialista'' (Facharztzeugnis), ausgestellt vom
Ministerium für Erziehung und Wissenschaft;
Frankreich
- „Certificat d'etudes speciales de medecine'' (fachärztliches Studienzeugnis), ausgestellt von der medizinischen Fakultät oder der medizinisch-pharmazeutischen Fakultät einer Universität oder von einer Universität;
- „Attestation de medecine specialiste qualifie'' (Befähigungsbescheinigungen für Fachärzte), ausgestellt vom Vorstand der Ärztekammer;
- „Certificat d'etudes speciales de medecine'' (fachärztliches Studienzeugnis), ausgestellt von der medizinischen Fakultät oder der medizinisch-pharmazeutischen Fakultät einer Universität, oder die durch Erlaß des Erziehungsministeriums ausgestellte Bescheinigung über die Gleichwertigkeit dieses Zeugnisses;
- „Diplome d'etudes specialisees de medecine'' (fachärztliches Diplom), ausgestellt von einer Universität;
„Certificate of specialist doctor'' (Facharztzeugnis), ausgestellt
von der zuständigen Behörde, die vom Minister für Gesundheitswesen
dafür anerkannt worden ist;
Italien
„Diploma di medico specialista'' (Facharztdiplom), ausgestellt vom
Rektor einer Universität;
Luxemburg
„Certificat de medecine specialiste'' (Facharztdiplom),
ausgestellt vom Gesundheitsministerium nach Stellungnahme des Ärztekollegiums;
Niederlande
- „Getuigschrift van erkenning en inschrijving in het Specialistenregister'' (Bescheinigung über die Anerkennung und die Eintragung in das Facharztregister), ausgestellt von der „Specialisten-Registratiecommissie (S. R. C.)'' (Kommission für die Anerkennung von Fachärzten);
- „Getuigschrift van erkenning en inschrijving in het Register von Sociaal-Geneeskundigen'' (Bescheinigung über die Anerkennung und die Eintragung in das Register für Ärzte der Sozialmedizin), ausgestellt von der „Sociaal-Geneeskundigen Registratiecomissie (S. G. R. C.)'' (Kommission für die Eintragung von Ärzten der Sozialmedizin);
„Grau de Assistente'' (Assistenzarztgrad), vergeben von den zuständigen Stellen des Gesundheitsministeriums, oder „Titulo de Especialista'' (Facharztzeugnis), ausgestellt von der Ärztekammer; Vereinigtes Königreich
„Certificate of completion of specialist training'' (Bescheinigung über den Abschluß der fachärztlichen Ausbildung), ausgestellt von der als dafür zuständig anerkannten Behörde;
Finnland
„todistus erikoislääkärin oikeudesta/bevis om specialisträttigheten'' (Bescheinigung über die Qualifikation als Facharzt), ausgestellt von den zuständigen Behörden;
Island
„serfraedileyfi'' (Bescheinigung über die Qualifikation als Facharzt), ausgestellt vom Gesundheitsministerium;
Liechtenstein
Diplome, Bescheinigungen und sonstige Urkunden, die in einem anderen Staat ausgestellt wurden, für den diese Richtlinie gilt, und die in diesem Artikel aufgeführt sind, zusammen mit einer Bescheinigung über eine abgeschlossene praktische Ausbildung, ausgestellt von den zuständigen Behörden;
Norwegen
„bevis for tillatelse til a benytte spesialisttittelen'' (Bescheinigung, wonach die Berufsbezeichnung eines Facharztes geführt werden darf), ausgestellt von den zuständigen Behörden;
Schweden
„bevis om specialistkompetens som läkare utfärdat av socialstyrelsen'' (Bescheinigung, wonach die Berufsbezeichnung eines Facharztes geführt werden darf), ausgestellt von der nationalen Gesundheitsbehörde.
Anlage 3
```
```
(zu § 3b und 3c)
- Anästhesiologie
Belgien: anesthesiologie/anesthesiologie
Dänemark: anaestesiologi
Deutschland: Anästhesiologie
Griechenland: anaisthisiologia
Spanien: anestesiologla y reanimacion
Frankreich: anesthesiologie-reanimation chirurgicale
Irland: anaesthetics
Italien: anestesia e rianimazione
Luxemburg: anesthesie-reanimation
Niederlande: anesthesiologie
Portugal: anestesiologia
Vereinigtes
Königreich: anaesthetics
Finnland: anestesiologia/anestesiologi
Island: svaefingalaekningar
Liechtenstein: Anästhesiologie
Norwegen: anestesiologi
Schweden: anestesiologi
- Chirurgie
Belgien: chirurgie/heelkunde
Dänemark: kirurgi eller kirurgiske sygdomme
Deutschland: Chirurgie
Griechenland: cheiroyrgiki
Spanien: cirugia general y del aparato digestivo
Frankreich: chirurgie generale
Irland: general surgery
Italien: chirurgia generale
Luxemburg: chirurgie generale
Niederlande: heelkunde
Portugal: cirurgia geral
Vereinigtes
Königreich: general surgery
Finnland: kirurgia/kirurgi
Island: almennar skurdlaekningar
Liechtenstein: Chirurgie
Norwegen: generell kirurgi
Schweden: allmän kirurgi
- Neurochirurgie
Belgien: neurochirurgia/neurochirurgie
Dänemark: neurokirurgi eller kirurgiske nervesygdomme
Deutschland: Neurochirurgie
Griechenland: neyrocheiroyrgiki
Spanien: neurocirugia
Frankreich: neurochirurgie
Irland: neurological surgery
Italien: neurochirurgia
Luxemburg: neurochirurgie
Niederlande: neurochirurgie
Portugal: neurocirurgia
Vereinigtes
Königreich: neurological surgery
Finnland: neurokirurgia/neurokirurgi
Island: taugaskurdlaekningar
Liechtenstein: Neurochirurgie
Norwegen: nevrokirurgi
Schweden: neurokirurgi
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Belgien: gynecologie-obstetrique/
gynecologie-verloskunde
Dänemark: gynaekologi og obstetrik
eller kvindesygdomme og
födselshjaelp
Deutschland: Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Griechenland: maieytiki-gynaikologia
Spanien: obstetricia y ginecologla
Frankreich: gynecologie-obstetrique
Irland: obstetrics and gynaecology
Italien: ostetricia e ginecologia
Luxemburg: gynecologie-obstetrique
Niederlande: verloskunde en gynaecologie
Portugal: ginecologia e obstetricia
Vereinigtes
Königreich: obstetrics and gynaecology
Finnland: naistentaudit ja synnytykset/kvinnosjukdomar
och förlossningar
Island: kvenlaekningar
Liechtenstein: Gynäkologie und Geburtshilfe
Norwegen: fodselshjelp og kvinnesykdommer
Schweden: kvinnosjukdomar och förlossningar
(gynekologi och obstetrik)
- Innere Medizin
Belgien: medecine interne/inwendige geneeskunde
Dänemark: intern medicin eller medicinske sygdomme
Deutschland: Innere Medizin
Griechenland: pathologia
Spanien: medicina interna
Frankreich: medecine interne
Irland: general (internal) medicine
Italien: medicina interna
Luxemburg: maladies internes
Niederlande: inwendige geneeskunde
Portugal: medicina interna
Vereinigtes
Königreich: general medicine
Finnland: sisätaudit/inremedicin
Island: lyflaekningar
Liechtenstein: Innere Medizin
Norwegen: indremedisin
Schweden: allmän internmedicin
- Augenheilkunde
Belgien: ophtalmologie/oftalmologie
Dänemark: oftalmologi eller öjensygdomme
Deutschland: Augenheilkunde
Griechenland: ofthalmologia
Spanien: oftalmologia
Frankreich: ophtalmologie
Irland: ophthalmology
Italien: oculistica
Luxemburg: ophtalmologie
Niederlande: oogheelkunde
Portugal: oftalmologia
Vereinigtes
Königreich: ophthalmology
Finnland: silmätaudit/ögonsjukdomar
Island: augnlaekningar
Liechtenstein: Augenheilkunde
Norwegen: oyesykdommer
Schweden: ögonsjukdomar (oftalmologi)
- Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Belgien: oto-rhino-laryngologie/otorhinolaryngologie
Dänemark: oto-rhino-laryngologi eller
öre-naese-halssygdomme
Deutschland: Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Griechenland: otorinolaryggologia
Spanien: otorrinolaringologia
Frankreich: oto-rhino-laryngologie
Irland: otolaryngology
Italien: otorinolaringoiatria
Luxemburg: oto-rhino-laryngologie
Niederlande: keel-, neus- en oorheelkunde
Portugal: otorrinolaringologia
Vereinigtes
Königreich: otolaryngology
Finnland: korva-, nenä- ja kurkkutaudit/öron-, näs-
och strupsjukdomar
Island: hals-, nef- og eyrnalaekningar
Liechtenstein: Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten
Norwegen: ore-nese-halssykdommer
Schweden: öron-, näs- och halssujkdomar
(oto-rhino-laryngologi)
- Kinderheilkunde
Belgien: pediatrie/kindergeneeskunde
Dänemark: paediatri eller börnesygdomme
Deutschland: Kinderheilkunde
Griechenland: paidiatriki
Spanien: pediatrta y sus areas especificas
Frankreich: pediatrie
Irland: paediatrics
Italien: pediatria
Luxemburg: pediatrie
Niederlande: Kindergeneeskunde
Portugal: pediatria
Vereinigtes
Königreich: paediatrics
Finnland: lastentaudit/barnsjukdomar
Island: barnalaekningar
Liechtenstein: Kinderheilkunde
Norwegen: barnesykdommer
Schweden: barnaalderns invärtes sjukdomar (pediatrik)
- Lungen- und Bronchialheilkunde
Belgien: pneumologie/pneumologie
Dänemark: medicinske lungesygdomme
Deutschland: Lungen- und Bronchialheilkunde
Griechenland: fymatiologia-pneymonologia
Spanien: neumologia
Frankreich: pneumologie
Irland: respiratory medicine
Italien: tisiologia e malattie dell'apparato
respiratorio
Luxemburg: pneumo-phtisiologie
Niederlande: longziekten en tuberculose
Portugal: pneumologia
Vereinigtes
Königreich: respiratory medicine
Finnland: keuhkosairaudet/lungsjukdomar
Island: lungnalaekningar
Liechtenstein: Lungenkrankheiten
Norwegen: lungesykdommer
Schweden: lungsjukdomar (pneumonologi)
- Urologie
Belgien: urologie/urologie
Dänemark: urologi eller urinvejenes kirurgiske
sygdomme
Deutschland: Urologie
Griechenland: oyrologia
Spanien: urologia
Frankreich: chirurgie urologique
Irland: urology
Italien: urologia
Luxemburg: urologie
Niederlande: urologie
Portugal: urologia
Vereinigtes
Königreich: urology
Finnland: urologia/urologi
Island: bvagfaeraskurdlaekningar
Liechtenstein: Urologie
Norwegen: urologi
Schweden: urologisk kirurgi
- Orthopädie
Belgien: orthopedie/orthopedie
Dänemark: ortopaedisk kirurgi
Deutschland: Orthopädie
Griechenland: orthopediki
Spanien: traumatologia y cirugia ortopedica
Frankreich: chirurgie orthopedique et traumatologie
Irland: orthopaedic surgery
Italien: ortopedia e traumatologia
Luxemburg: orthopedie
Niederlande: orthopedie
Portugal: ortopedia
Vereinigtes
Königreich: orthopaedic surgery
Finnland: ortopedia ja traumatologia/ortopedi och
traumatologi
Island: baeklunarskurdlaekningar
Liechtenstein: Orthopädische Chirurgie
Norwegen: ortopedisk kirurgi
Schweden: ortopedisk kirurgi
- Pathologie
Belgien: anatomie pathologique/pathologische anatomie
Dänemark: patologisk anatomi og histologi eller
vaevsundersögelse
Deutschland: Pathologie
Griechenland: pathologiki anatomiki
Spanien: anatomia patologica
Frankreich: anatomie et cytologie pathologique
Irland: morbid anatomy and histopathology
Italien: anatomia patologica
Luxemburg: anatomie pathologique
Niederlande: pathologische anatomie
Portugal: anatomia patologica
Vereinigtes
Königreich: morbid anatomy and histopathology
Finnland: patologia/patologi
Island: liffaerameinafraedi
Liechtenstein: Pathologie
Norwegen: patologi
Schweden: klinisk patologi
- Neurologie
Belgien: neurologie/neurologie
Dänemark: neuromedicin eller medicin - ske
nervesygdomme
Deutschland: Neurologie
Griechenland: neyrologia
Spanien: neurologia
Frankreich: neurologie
Irland: neurology
Italien: neurologia
Luxemburg: neurologie
Niederlande: neurologie
Portugal: neurologia
Vereinigtes
Königreich: neurology
Finnland: neurologia/neurologi
Island: taugalaekningar
Liechtenstein: Neurologie
Norwegen: nevrologi
Schweden: nervsjukdomar (neurologi)
- Psychiatrie
Belgien: psychiatrie/psychiatrie
Dänemark: psykiatri
Deutschland: Psychiatrie
Griechenland: psychiatriki
Spanien: psiquiatria
Frankreich: psychiatrie
Irland: psychiatry
Italien: psichiatria
Luxemburg: psychiatrie
Niederlande: psychiatrie
Portugal: psiquiatria
Vereinigtes
Königreich: psychiatry
Finnland: psykiatria/psyluatri
Island: gedlaekningar
Liechtenstein: Psychiatrie und Psychotherapie
Norwegen: psychiatri
Schweden: allmän psykiatri
Zum Außerkrafttreten vgl. § 214, BGBl. I Nr. 169/1998.
Anlage 3
```
```
(zu § 3b und 3c)
- Anästhesiologie
Belgien: anesthesiologie/anesthesiologie
Dänemark: anaestesiologi
Deutschland: Anästhesiologie
Griechenland: anaisthisiologia
Spanien: anestesiologla y reanimacion
Frankreich: anesthesiologie-reanimation chirurgicale
Irland: anaesthetics
Italien: anestesia e rianimazione
Luxemburg: anesthesie-reanimation
Niederlande: anesthesiologie
Portugal: anestesiologia
Vereinigtes
Königreich: anaesthetics
Finnland: anestesiologia/anestesiologi
Island: svaefingalaekningar
Liechtenstein: Anästhesiologie
Norwegen: anestesiologi
Schweden: anestesi och intensivvard
- Chirurgie
Belgien: chirurgie/heelkunde
Dänemark: kirurgi eller kirurgiske sygdomme
Deutschland: Chirurgie
Griechenland: cheiroyrgiki
Spanien: cirugia general y del aparato digestivo
Frankreich: chirurgie generale
Irland: general surgery
Italien: chirurgia generale
Luxemburg: chirurgie generale
Niederlande: heelkunde
Portugal: cirurgia geral
Vereinigtes
Königreich: general surgery
Finnland: kirurgia/kirurgi
Island: almennar skurdlaekningar
Liechtenstein: Chirurgie
Norwegen: generell kirurgi
Schweden: kirurgi
- Neurochirurgie
Belgien: neurochirurgia/neurochirurgie
Dänemark: neurokirurgi eller kirurgiske nervesygdomme
Deutschland: Neurochirurgie
Griechenland: neyrocheiroyrgiki
Spanien: neurocirugia
Frankreich: neurochirurgie
Irland: neurological surgery
Italien: neurochirurgia
Luxemburg: neurochirurgie
Niederlande: neurochirurgie
Portugal: neurocirurgia
Vereinigtes
Königreich: neurological surgery
Finnland: neurokirurgia/neurokirurgi
Island: taugaskurdlaekningar
Liechtenstein: Neurochirurgie
Norwegen: nevrokirurgi
Schweden: neurokirurgi
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Belgien: gynecologie-obstetrique/
gynecologie-verloskunde
Dänemark: gynaekologi og obstetrik
eller kvindesygdomme og
födselshjaelp
Deutschland: Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Griechenland: maieytiki-gynaikologia
Spanien: obstetricia y ginecologla
Frankreich: gynecologie-obstetrique
Irland: obstetrics and gynaecology
Italien: ostetricia e ginecologia
Luxemburg: gynecologie-obstetrique
Niederlande: verloskunde en gynaecologie
Portugal: ginecologia e obstetricia
Vereinigtes
Königreich: obstetrics and gynaecology
Finnland: naistentaudit ja synnytykset/kvinnosjukdomar
och förlossningar
Island: kvenlaekningar
Liechtenstein: Gynäkologie und Geburtshilfe
Norwegen: fodselshjelp og kvinnesykdommer
Schweden: obstetrik och gynekologi
- Innere Medizin
Belgien: medecine interne/inwendige geneeskunde
Dänemark: intern medicin eller medicinske sygdomme
Deutschland: Innere Medizin
Griechenland: pathologia
Spanien: medicina interna
Frankreich: medecine interne
Irland: general (internal) medicine
Italien: medicina interna
Luxemburg: maladies internes
Niederlande: inwendige geneeskunde
Portugal: medicina interna
Vereinigtes
Königreich: general medicine
Finnland: sisätaudit/inremedicin
Island: lyflaekningar
Liechtenstein: Innere Medizin
Norwegen: indremedisin
Schweden: internmedicin
- Augenheilkunde
Belgien: ophtalmologie/oftalmologie
Dänemark: oftalmologi eller öjensygdomme
Deutschland: Augenheilkunde
Griechenland: ofthalmologia
Spanien: oftalmologia
Frankreich: ophtalmologie
Irland: ophthalmology
Italien: oculistica
Luxemburg: ophtalmologie
Niederlande: oogheelkunde
Portugal: oftalmologia
Vereinigtes
Königreich: ophthalmology
Finnland: silmätaudit/ögonsjukdomar
Island: augnlaekningar
Liechtenstein: Augenheilkunde
Norwegen: oyesykdommer
Schweden: ögonsjukdomar (oftalmologi)
- Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Belgien: oto-rhino-laryngologie/otorhinolaryngologie
Dänemark: oto-rhino-laryngologi eller
öre-naese-halssygdomme
Deutschland: Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Griechenland: otorinolaryggologia
Spanien: otorrinolaringologia
Frankreich: oto-rhino-laryngologie
Irland: otolaryngology
Italien: otorinolaringoiatria
Luxemburg: oto-rhino-laryngologie
Niederlande: keel-, neus- en oorheelkunde
Portugal: otorrinolaringologia
Vereinigtes
Königreich: otolaryngology
Finnland: korva-, nenä- ja kurkkutaudit/öron-, näs-
och strupsjukdomar
Island: hals-, nef- og eyrnalaekningar
Liechtenstein: Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten
Norwegen: ore-nese-halssykdommer
Schweden: öron-, näs- och halssjukdomar
(oto-rhino-laryngologi)
- Kinderheilkunde
Belgien: pediatrie/kindergeneeskunde
Dänemark: paediatri eller börnesygdomme
Deutschland: Kinderheilkunde
Griechenland: paidiatriki
Spanien: pediatrta y sus areas especificas
Frankreich: pediatrie
Irland: paediatrics
Italien: pediatria
Luxemburg: pediatrie
Niederlande: Kindergeneeskunde
Portugal: pediatria
Vereinigtes
Königreich: paediatrics
Finnland: lastentaudit/barnsjukdomar
Island: barnalaekningar
Liechtenstein: Kinderheilkunde
Norwegen: barnesykdommer
Schweden: barn- och ungdomsmedicin
- Lungen- und Bronchialheilkunde
Belgien: pneumologie/pneumologie
Dänemark: medicinske lungesygdomme
Deutschland: Lungen- und Bronchialheilkunde
Griechenland: fymatiologia-pneymonologia
Spanien: neumologia
Frankreich: pneumologie
Irland: respiratory medicine
Italien: tisiologia e malattie dell'apparato
respiratorio
Luxemburg: pneumo-phtisiologie
Niederlande: longziekten en tuberculose
Portugal: pneumologia
Vereinigtes
Königreich: respiratory medicine
Finnland: keuhkosairaudet/lungsjukdomar
Island: lungnalaekningar
Liechtenstein: Lungenkrankheiten
Norwegen: lungesykdommer
Schweden: lungsjukdomar (pneumonologi)
- Urologie
Belgien: urologie/urologie
Dänemark: urologi eller urinvejenes kirurgiske
sygdomme
Deutschland: Urologie
Griechenland: oyrologia
Spanien: urologia
Frankreich: chirurgie urologique
Irland: urology
Italien: urologia
Luxemburg: urologie
Niederlande: urologie
Portugal: urologia
Vereinigtes
Königreich: urology
Finnland: urologia/urologi
Island: bvagfaeraskurdlaekningar
Liechtenstein: Urologie
Norwegen: urologi
Schweden: urologi
- Orthopädie
Belgien: orthopedie/orthopedie
Dänemark: ortopaedisk kirurgi
Deutschland: Orthopädie
Griechenland: orthopediki
Spanien: traumatologia y cirugia ortopedica
Frankreich: chirurgie orthopedique et traumatologie
Irland: orthopaedic surgery
Italien: ortopedia e traumatologia
Luxemburg: orthopedie
Niederlande: orthopedie
Portugal: ortopedia
Vereinigtes
Königreich: orthopaedic surgery
Finnland: ortopedia ja traumatologia/ortopedi och
traumatologi
Island: baeklunarskurdlaekningar
Liechtenstein: Orthopädische Chirurgie
Norwegen: ortopedisk kirurgi
Schweden: ortopedi
- Pathologie
Belgien: anatomie pathologique/pathologische anatomie
Dänemark: patologisk anatomi og histologi eller
vaevsundersögelse
Deutschland: Pathologie
Griechenland: pathologiki anatomiki
Spanien: anatomia patologica
Frankreich: anatomie et cytologie pathologique
Irland: morbid anatomy and histopathology
Italien: anatomia patologica
Luxemburg: anatomie pathologique
Niederlande: pathologische anatomie
Portugal: anatomia patologica
Vereinigtes
Königreich: morbid anatomy and histopathology
Finnland: patologia/patologi
Island: liffaerameinafraedi
Liechtenstein: Pathologie
Norwegen: patologi
Schweden: klinisk patologi
- Neurologie
Belgien: neurologie/neurologie
Dänemark: neuromedicin eller medicin - ske
nervesygdomme
Deutschland: Neurologie
Griechenland: neyrologia
Spanien: neurologia
Frankreich: neurologie
Irland: neurology
Italien: neurologia
Luxemburg: neurologie
Niederlande: neurologie
Portugal: neurologia
Vereinigtes
Königreich: neurology
Finnland: neurologia/neurologi
Island: taugalaekningar
Liechtenstein: Neurologie
Norwegen: nevrologi
Schweden: neurologi
- Psychiatrie
Belgien: psychiatrie/psychiatrie
Dänemark: psykiatri
Deutschland: Psychiatrie
Griechenland: psychiatriki
Spanien: psiquiatria
Frankreich: psychiatrie
Irland: psychiatry
Italien: psichiatria
Luxemburg: psychiatrie
Niederlande: psychiatrie
Portugal: psiquiatria
Vereinigtes
Königreich: psychiatry
Finnland: psykiatria/psyluatri
Island: gedlaekningar
Liechtenstein: Psychiatrie und Psychotherapie
Norwegen: psychiatri
Schweden: psykiatri
Anlage 4
```
```
(zu §§ 3b und 3c)
- Klinische Biologie
Belgien: biologie clinique/klinische biologie
Spanien: analisis clinicos
Frankreich: biologie medicale
Italien: patologia diagnostica di laboratorio
Portugal: patologia clinica
- Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie
Dänemark: klinisk mikrobiologi
Deutschland: Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie
Griechenland: mikrobiologia
Spanien: microbiologia y parasitologia
Irland: microbiology
Italien: microbiologia
Luxemburg: microbiologie
Niederlande: medische microbiologie
Vereinigtes
Königreich: medical microbiology
Finnland: kliininen mikrobiologia/klinisk mikrobiologi
Island: syklafraedi
Norwegen: medisinsk mikrobiologi
Schweden: klinisk bakteriologi
- Biologische Chemie
Dänemark: klinisk kemi
Spanien: bioquimica clinica
Irland: chemical pathology
Luxemburg: chimie biologique
Niederlande: klinische chemie
Vereinigtes
Königreich: chemical pathology
Finnland: kliininen kemia/klinisk kemi
Norwegen: klinisk kjemi
Schweden: klinisk kemi
- Immunologie:
Spanien: immunologia
Irland: clinical immunology
Vereinigtes
Königreich: immunology
Finnland: immunologia/immunologi
Island: onaemisfraedi
Norwegen: immunologi og transfusjonsmedisin
Schweden: klinisk immunologi
- Plastische Chirurgie:
Belgien: chirurgie plastique/plastische heelkunde
Dänemark: plastikkirurgi
Griechenland: plastiki cheiroyrgiki
Spanien: cirugia plastica y reparadora
Frankreich: chirurgie plastique, reconstructrice et
esthethique
Irland: plastic surgery
Italien: chirurgia plastica
Luxemburg: chirurgie plastique
Niederlande: plastische chirurgie
Portugal: cirurgia plastica et reconstrutiva
Vereinigtes
Königreich: plastic surgery
Finnland: plastiikkakirurgia/plastikkirurgi
Island: lytalaekningar
Norwegen: plastikkirurgi
Schweden: plastikkirurgi
- Physiotherapie
Belgien: medecine physique/fysische geneeskunde
Dänemark: fysiurgi og rehabilitering
Griechenland: fysiki iatriki kai apokatastasi
Spanien: rehabilitacion
Frankreich: reeducation et readaptation fonctionnelles
Italien: fisioterapia
Luxemburg: reeducation et readaptation fonctionnelles
Niederlande: revalidatie
Portugal: fisiatria
Finnland: fysiatria/fysiatri
Island: orku- og endurhaefingarlaekningar
Liechtenstein: Physikalische Medizin und Rehabilitation
Norwegen: fysikalisk medisin og rehabilitering
Schweden: medicinsk rehabilitering
- Dermatologie und Venerologie:
Belgien: dermato-venereologie/dermato-venereologie
Dänemark: dermato-venerologi eller hud- og
könssygdomme
Deutschland: Dermatologie und Venerologie
Griechenland: dermatologia-afrodisiologia
Spanien: dermatologia medico-cirugica y venereologia
Frankreich: dermatologie et venereologie
Italien: dermatologia e venerologia
Luxemburg: dermatovenereologie
Niederlande: dermatologie en venerologie
Portugal: dermatovenereologia
Finnland: iho- ja sukupuolitaudit/hud- och
könssjukdomar
Island: hyd- og kynsjukdomalaekningar
Liechtenstein: Dermatologie und Venereologie
Norwegen: hud- og veneriske sykdommer
Schweden: hudsjukdomar och veneriska sjukdomar
(dermatologi och venerologi)
- Radiologie
Deutschland: Radiologie
Griechenland: aktinologia-radiologia
Spanien: electroradiologia
Frankreich: electro-radiologie
Italien: radiologia
Luxemburg: electro-radiologie
Niederlande: radiologie
Portugal: radiologia
Island: geislalaekningar
Norwegen: radiologi
- Radiodiagnose
Belgien: radiodiagnostic/röntgendiagnose
Dänemark: diagnostisk radiologi eller
röntgenundersögelse
Deutschland: Radiologische Diagnostik
Griechenland: aktinodiagnostiki
Spanien: radiodiagnostico
Frankreich: radiodiagnostic et imagerie medicale
Irland: diagnostic radiology
Luxemburg: radiodiagnostic
Niederlande: radiodiagnostiek
Portugal: radiodiagnostico
Vereinigtes
Königreich: diagnostic radiology
Finnland: radiologia/radiologi
Liechtenstein: Medizinische Radiologie
Schweden: röntgendiagnostik
- Radiotherapie
Belgien: radio- et radiumtherapie/radio- en
radiumtherapie
Dänemark: terapeutisk radiologi eller stralebehandling
Deutschland: Strahlentherapie
Griechenland: aktinotherapeytiki
Spanien: oncologia radioterapica
Frankreich: oncologie, option radiotherapie
Irland: radiotherapy
Luxemburg: radiotherapie
Niederlande: radiotherapie
Portugal: radioterapia
Vereinigtes
Königreich: radiotherapy
Finnland: syöpätaudit ja sädehoito/cancersjukdomar och
radioterapi
Norwegen: onkologi
Schweden: tumörsjukdomar (allmän onkologi)
- Community medecine
Frankreich: sante publique et medecine sociale
Irland: community medecine
Vereinigtes
Königreich: community medecine
Finnland: terveydenhuolto/hälsovard
Island: felagslaekningar
Liechtenstein: Prävention und Gesundheitswesen
Norwegen: samfunnsmedisin
- Arbeitsmedizin
Dänemark: samfundsmedicin/arbejdsmedicin
Deutschland: Arbeitsmedizin
Griechenland: iatrici tis ergasias
Frankreich: medecine du travAll
Irland: occupational medicine
Italien: medicina del lavoro
Niederlande: arbeids- en bedrijfsgeneeskunde
Portugal: medicina do trabalho
Vereinigtes
Königreich: occupational medicine
Finnland: työterveyshuolto/företagshälsovard
Island: atvinnulaekningar
Norwegen: yrkesmedisin
Schweden: yrkesmedicin
- Nuklearmedizin
Belgien: medecine nucleaire/nucleaire geneeskunde
Deutschland: Nuklearmedizin
Griechenland: pyriniki iatriki
Spanien: medicina nuclear
Frankreich: medecine nucleaire
Italien: medicina nucleare
Niederlande: nucleaire geneeskunde
Portugal: medicina nuclear
Vereinigtes
Königreich: nuclear medicine
Finnland: isotooppitutkimukset/isotopundersökningar
Zum Außerkrafttreten vgl. § 214, BGBl. I Nr. 169/1998.
Anlage 4
```
```
(zu §§ 3b und 3c)
- Klinische Biologie
Belgien: biologie clinique/klinische biologie
Spanien: analisis clinicos
Frankreich: biologie medicale
Italien: patologia diagnostica di laboratorio
Portugal: patologia clinica
- Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie
Dänemark: klinisk mikrobiologi
Deutschland: Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie
Griechenland: mikrobiologia
Spanien: microbiologia y parasitologia
Irland: microbiology
Italien: microbiologia
Luxemburg: microbiologie
Niederlande: medische microbiologie
Vereinigtes
Königreich: medical microbiology
Finnland: kliininen mikrobiologia/klinisk mikrobiologi
Island: syklafraedi
Norwegen: medisinsk mikrobiologi
Schweden: klinisk bakteriologi
- Biologische Chemie
Dänemark: klinisk kemi
Spanien: bioquimica clinica
Irland: chemical pathology
Luxemburg: chimie biologique
Niederlande: klinische chemie
Vereinigtes
Königreich: chemical pathology
Finnland: kliininen kemia/klinisk kemi
Norwegen: klinisk kjemi
Schweden: klinisk kemi
- Immunologie:
Spanien: immunologia
Irland: clinical immunology
Vereinigtes
Königreich: immunology
Finnland: immunologia/immunologi
Island: onaemisfraedi
Norwegen: immunologi og transfusjonsmedisin
Schweden: klinisk immunologi
- Plastische Chirurgie:
Belgien: chirurgie plastique/plastische heelkunde
Dänemark: plastikkirurgi
Griechenland: plastiki cheiroyrgiki
Spanien: cirugia plastica y reparadora
Frankreich: chirurgie plastique, reconstructrice et
esthethique
Irland: plastic surgery
Italien: chirurgia plastica
Luxemburg: chirurgie plastique
Niederlande: plastische chirurgie
Portugal: cirurgia plastica et reconstrutiva
Vereinigtes
Königreich: plastic surgery
Finnland: plastiikkakirurgia/plastikkirurgi
Island: lytalaekningar
Norwegen: plastikkirurgi
Schweden: plastikkirurgi
- Physiotherapie
Belgien: medecine physique/fysische geneeskunde
Dänemark: fysiurgi og rehabilitering
Griechenland: fysiki iatriki kai apokatastasi
Spanien: rehabilitacion
Frankreich: reeducation et readaptation fonctionnelles
Italien: fisioterapia
Luxemburg: reeducation et readaptation fonctionnelles
Niederlande: revalidatie
Portugal: fisiatria
Finnland: fysiatria/fysiatri
Island: orku- og endurhaefingarlaekningar
Liechtenstein: Physikalische Medizin und Rehabilitation
Norwegen: fysikalisk medisin og rehabilitering
Schweden: rehabiliteringsmedicin
- Dermatologie und Venerologie:
Belgien: dermato-venereologie/dermato-venereologie
Dänemark: dermato-venerologi eller hud- og
könssygdomme
Deutschland: Dermatologie und Venerologie
Griechenland: dermatologia-afrodisiologia
Spanien: dermatologia medico-cirugica y venereologia
Frankreich: dermatologie et venereologie
Italien: dermatologia e venerologia
Luxemburg: dermatovenereologie
Niederlande: dermatologie en venerologie
Portugal: dermatovenereologia
Finnland: iho- ja sukupuolitaudit/hud- och
könssjukdomar
Island: hyd- og kynsjukdomalaekningar
Liechtenstein: Dermatologie und Venereologie
Norwegen: hudsykdommer og veneriske sykdommer
Schweden: hud- och könssjukdomar
- Radiologie
Deutschland: Radiologie
Griechenland: aktinologia-radiologia
Spanien: electroradiologia
Frankreich: electro-radiologie
Italien: radiologia
Luxemburg: electro-radiologie
Niederlande: radiologie
Portugal: radiologia
Island: geislalaekningar
Norwegen: radiologi
- Radiodiagnose
Belgien: radiodiagnostic/röntgendiagnose
Dänemark: diagnostisk radiologi eller
röntgenundersögelse
Deutschland: Radiologische Diagnostik
Griechenland: aktinodiagnostiki
Spanien: radiodiagnostico
Frankreich: radiodiagnostic et imagerie medicale
Irland: diagnostic radiology
Luxemburg: radiodiagnostic
Niederlande: radiodiagnostiek
Portugal: radiodiagnostico
Vereinigtes
Königreich: diagnostic radiology
Finnland: radiologia/radiologi
Liechtenstein: Medizinische Radiologie
Schweden: medicinsk radiologi
- Radiotherapie
Belgien: radio- et radiumtherapie/radio- en
radiumtherapie
Dänemark: terapeutisk radiologi eller stralebehandling
Deutschland: Strahlentherapie
Griechenland: aktinotherapeytiki
Spanien: oncologia radioterapica
Frankreich: oncologie, option radiotherapie
Irland: radiotherapy
Luxemburg: radiotherapie
Niederlande: radiotherapie
Portugal: radioterapia
Vereinigtes
Königreich: radiotherapy
Finnland: syöpätaudit ja sädehoito/cancersjukdomar och
radioterapi
Norwegen: onkologi
Schweden: onkologi
- Community medecine
Frankreich: sante publique et medecine sociale
Irland: community medecine
Vereinigtes
Königreich: community medecine
Finnland: terveydenhuolto/hälsovard
Island: felagslaekningar
Liechtenstein: Prävention und Gesundheitswesen
Norwegen: samfunnsmedisin
- Arbeitsmedizin
Dänemark: samfundsmedicin/arbejdsmedicin
Deutschland: Arbeitsmedizin
Griechenland: iatrici tis ergasias
Frankreich: medecine du travAll
Irland: occupational medicine
Italien: medicina del lavoro
Niederlande: arbeids- en bedrijfsgeneeskunde
Portugal: medicina do trabalho
Vereinigtes
Königreich: occupational medicine
Finnland: työterveyshuolto/företagshälsovard
Island: atvinnulaekningar
Norwegen: arbeidsmedisin
Schweden: yrkes- och miljömedicin
- Nuklearmedizin
Belgien: medecine nucleaire/nucleaire geneeskunde
Deutschland: Nuklearmedizin
Griechenland: pyriniki iatriki
Spanien: medicina nuclear
Frankreich: medecine nucleaire
Italien: medicina nucleare
Niederlande: nucleaire geneeskunde
Portugal: medicina nuclear
Vereinigtes
Königreich: nuclear medicine
Finnland: isotooppitutkimukset/isotopundersökningar
- Kinderchirurgie
Frankreich: chirurgie infantile
Finnland: lastenkirurgia/barnkirurgi
Griechenland: cheiroyrgiki paidon
Irland: paediatric surgery
Italien: chirurgia pediatrica
Luxemburg: chirurgie pediatrique
Norwegen: barnekirurgi
Portugal: cirurgia pediatrica
Schweden: barn- och ungdomskirurgi
Spanien: cirugia pediatrica
Vereinigtes
Königreich: pediatric surgery
- Nervenheilkunde (Neurologie und Psychiatrie)
Belgien: neuro-psychiatrie/neuropsychiatrie
Deutschland: Nervenheilkunde (Neurologie und
Psychiatrie)
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